Archiv für Sparte ‘Klatsch und Tratsch’

Eines schönen Tages in Trent, nein, halt, einer schönen Nacht in Trent lief Ninawe mit gezücktem Holzschwert durch die Gassen. Plötzlich entdeckte sie ein tiefes Schlagloch. „Seltsam“, kam es ihr in den Sinn, „genau dort habe ich vor zwei Tagen auch schon ein Schlagloch gesehen und zugeschüttet mit Stein und Sand.“ Sehr behutsam umging sie die tiefe Bodendelle und eilte weiter, den gelben Tschätts auf der Spur. Nachdem sie ein paar Ecken und ein paar Kampfhandlungen weitergekommen war, sah sie eine zweite tiefe Höhlung im glatten Pflaster der Straße. Auch hier war sie sich ganz sicher, schon zwei Tage zuvor an gleicher Stelle mit Stein und Sand für ebenen Untergrund gesorgt zu haben. „Seltsam“, murmelte die Blondine vor sich hin. Kurz entschlossen schlich sie sich geschmeidig an dem Krater vorbei, merkte sich die Stelle, eilte zum Lager und kehrte mit Stein und Sand beladen an genau den gleichen Punkt zurück. Und Schwupps, das Schlagloch hatte auf sie gewartet, wie es schien. Ninawe konnte dem Drang nicht widerstehen, den Boden genauer zu begutachten, und legte sich längs… #@*§!!!! Sie fing an zu schimpfen wie ein Rohrspatz: „Und das beim Schlaglochstopfen!“ Erian hörte ihr Gezeter, half ihr freundlich auf und meinte: „Och Ninawe, was machst du denn? So genau musst du doch nicht nachsehen, ob es zu ist, das Loch.“ „Doch, doch, da muss ich genau nachsehen, die gleichen Löcher habe ich schon vor zwei Tagen geflickt, vielleicht hockt da was IN der Straße und buddelt die Löcher von unten?“ Erian fragte: „Kaninchen? Maulwürfe? Ameisen?“ Nach kurzer Überlegung antwortete sie: „Ich tippe auf eine noch unbekannte Art von Tschätt.“ Empört sagte Erian: „Die sollen sich was schämen, einfach so deine redliche Arbeit zu untergraben.“ „Ja, das ist bodenlos!“, meinte Ninawe. Inzwischen war auch Klamdor eingetroffen und ergänzte: „Da zieht es einem den Boden unter den Füßen weg. Ich tippe auf Wühlschrate, die Verwandtschaft von Marlus dem Waldschrat.“ Darauf konterte Erian: „Ich habe auch hören sagen, dass gewisse Angroschim ab und zu unter der Erde Gänge graben würden.“ Ninawe musste lächeln und fragte: “Gartenzwerge?“ Erian schloss die Unterhaltung mit folgenden Worten: „Vielleicht in diesem Fall eher Pflasterzwerge. Aber man weiß sowas nie so genau, ob sie sich nicht aus einem Garten herausgebuddelt haben.“

(Ninawe)

Ich konnte nicht dem ganzen Gespräch folgen, aber ich wurde von einem Aufschrei durch ganz Simkea aus meinen Träumen gerissen.

„HEY! Ich bin weder ess- noch trinkbar!“, tönte es laut durch das Land. Erian empörte sich, und meine Ohren spitzten sich.

Dracol hingegen blieb jedoch ganz gelassen. Er stellte erst einmal nüchtern fest, dass ein Vampir Erian zumindest trinken könnte…

Jetzt packte Petra Fakt das schlechte Gewissen. Offensichtlich hat sie etwas mit der von mir verschlafenen Vorgeschichte zu tun. Denn sie entschuldigte sich dafür, dass sie jetzt (hoffentlich keine) Leckermäuler auf Erian aufmerksam gemacht hat.

Man hörte ein deutliches nach Luft Schnappen: „Ich bin doch keine Blutkonserve“, rief Erian weiter beunruhigend durch Simkea. Wer näher bei ihm stand, sah seinen völlig entrüsteten Blick dabei.

Dracol hingegen hatte weiter völlig simple Strategien dafür. „Wenn er nicht getrunken werden will, findet sich bestimmt auch noch jemand, der ihn einfach essen mag“, erläuterte er weiter.

Derweil murmelte Nyarla Thotep vor sich hin, ob es in Simkea überhaupt noch Vampiere geben würde, es hätte schon lange keine mehr gesehen. Dracol wusste es auch nicht genau, begann aber in diesem Moment in Erinnerungen zu schwelgen. Er trauerte ein wenig seiner Schwester hinterher, diese war wohl noch eine echte Vampirin gewesen, sie schliefe aber jetzt für immer.

Um die ganze Situation wieder zu beruhigen, sprach aber Dracol beschwichtigend auf Erian ein, hier würde keiner zulassen, dass Erian verspeist werden würde. Soviel sei mal sicher. Egal ob es noch Vampire, Vampirhunde oder andere Wesen gab. Erian nickte beruhigt. Er wollte ja auch niemanden stören, vor allem nicht den Tod höchstpersönlich. Das wiederum brachte Ratti dazu, etwas zu hüsteln und sich auch zu Wort zu melden. Offensichtlich wurde sie abgeknutscht. Louhi stellte also fest, dass man von Essen und Trinken jetzt übergegangen war zum Vernaschen. Bevor Rattis Leben jetzt aber noch bunter werden sollte, flüchtete sie kurzerhand. Auch Petra Fakt blieb aufgrund der „Knutschlaune“ ihrer Mitbürger lieber sicherheitshalber in der Taverne.

Ja, und so sei es. Simkea ist bunt und unbunt. Einige Bürger sind knutschwütig, andere mögen das lieber nicht.

So soll jeder in Simkea sein, wie er mag. Aber ganz konnte ich mich dem Gedanken doch nicht verwehren, ob die Taverne wirklich der sicherste Ort ist, um Küssen zu entfliehen. Den dort hat ja schon das eine oder andere Trinkgelage stattgefunden. Wir werden es wohl sehen, ob die Hälse der Simkeaner auch weiterhin dekoriert sind. Und wir hoffen, dass das auf keinen Fall eine zu deutliche bunte Markierung für den einen oder anderen Vampir ist, der sich dadurch angelockt fühlt.

(Calisto)

1
Aug

Kalte Füße?

   Von: Calisto in Klatsch und Tratsch

Also, jeder der mich kennt, weiß ja: Schlafen kann ich gut. Ich kann mitten am Marktplatz stehen, buntes und wildes Treiben um mich herum, oder gar auch am Lager, alle scheppern mit irgendwelchen Sachen, legen etwas raus oder rein und ich liege friedlich tief schlafend dort und höre einfach gar nichts. Sogar im Stehen kann ich schlafen, stellenweise sogar mit offenen Augen. Aber ich schlafe. Und dann wiederum gibt es manchmal den einen oder anderen Ton, der mich sehr schnell aufwachen lässt. Zum Beispiel, wenn ich auf einmal den Ruf wahrnehme, dass ein Simkeaner nun das Land verlassen werde. Da bin ich schnell wach, manchmal muss ich ja auch gar nicht erst auf die Füße springen, wenn ich ja eh grade schon im Stehen geschlafen habe. Wenn dieser Ruf auch noch von einem Simkeaner ausgerufen wird, von dem wir quasi gerade eben noch eine Hochzeitsanzeige in naher Zukunft im Boten veröffentlicht haben, bin ich gar noch schneller auf den Beinen. Bekommt da jemand etwa kalte Füße, will sich da jemand klammheimlich – oder sollte ich in diesem Falle besser sagen „klamdorheimlich“ – aus dem Staub machen? So kurz vor der Hochzeit???

Er startete Sätze mit „verlassen für einige Zeit „ und „falls ich wieder komme“

Aber so ging das nicht, ich verschwende doch kein Papier für den Boten für eine Hochzeitsanzeige, und dann macht sich der Bräutigam aus dem Staub, also bohrte ich nach: Immerhin sind schon Männer vom Zigarren holen nicht zurückgekehrt… das musste ich also genau wissen.

Der Zwerg redete von 5 Aufgaben von Angrosch und ob er sie an einem Stück bestehen würde…

Diese Ausrede ließ ich aber nicht gelten. Ich meine: Immerhin ist ein Zwerg so kurz, was soll man da noch zerteilen?

Beschwichtigend hob Klamdor die Hände, er hätte ja auch schließlich vor, wieder zu kommen, aber ein gewisses Restrisiko gäbe es immer. Mit erhobenem Finger stand ich da. Nichts da, immerhin wusste ich, dass seine bald Angetraute sehr gut darin war, Phiolen und Heiltränke herzustellen, sie würde ihn schon genug damit versorgen, dass er heile und an einem Stück wiederkäme. Dies konnte mir Klamdor ebenfalls ausreichend bestätigen, davon war er auch überzeugt.

So wurde innerhalb der Debatte aus einem „einige Zeit“ ein „kurz“ und aus „falls ich wiederkomme“ ein „ich komme wieder“.

Und das Ende vom Lied war ein festes, überzeugtes Wort von Klamdor höchstpersönlich: „Natürlich komme ich wieder. Ich kann euch doch nicht alleine lassen. Das wäre fatal. Wer passt denn dann hier auf?“

Mit diesen Worten konnte ich dann endlich wieder in meinen wohlverdienten, ruhigen Schlaf übergehen, bis zum nächsten Aufschrei, der durch Simkea geht.

(Calisto)

1
Jun

Erian macht Unsinn

   Von: Lady Sharina in Klatsch und Tratsch

Letzten Sommer stand im Umland ein Pool und eine Dartscheibe. Erian versuchte sich als Meisterschütze.
Er traf mit ’nem Dartpfeil das Planschbecken anstatt die Zielscheibe und hielt dann pfeifend einen Daumen auf das Loch.
Ich war etwas besorgt, wollte im Umland keine nassen Füße haben.
„He! Mach keine Überschwemmung, Erian!“
„Nöö, alles gut“, erwiderte er und hielt weiter den Daumen drauf.
Alessa war neugierig und fragte: „Erian, willst du jetzt den ganzen Sommer da stehen bleiben?“
Loulu prustet los und fragt: „Bisschen Leim drauf?“
Erian *sitzt im Becken und versucht mit Loulus Geduld aus der AWelt das Loch zu stopfen.*
Weitere Vorschläge folgten…
Alessa: „Mach‘ ’nen Schokofondue-Spieß rein.“
Lady Sharina: „Von innen einen Pfanni gegen drücken. Hält durch den Wasserdruck ^^.“
Erian: „Sowas hab‘ ich nicht. Ich könnte schauen, ob der Kampfstab passt …“
Alessa: „Dann nimm einen Holzstab, doch keinen Kampfstab. Du könntest auch das Loch aufpörkeln, dann läuft es schneller aus.“
Erian: „Mhhh… “ *nimmt anstelle des Pfannis ein Botenrätsel Nummer 5*
„Solange jetzt keiner Wellen macht, könnte das reichen.“

Na dann… solange keiner beim Planschen rätseln will…

(Lady Sharina)

1
Jun

Und noch ein Reim

   Von: Lady Sharina in Klatsch und Tratsch

Ich ermunterte Clemmk zum Schreiben… Er wusste nicht, was, und Erian reimte:

„Au wei, das tut dem Boten weh, dem Clemmk fehlt eine Schreibidee. Die AWeltschule laugt ihn aus und macht Ideen den Garaus. Doch will er sich am Ruhme laben und eine Schreibermarke haben. Doch Clemmk, ich sage dir: Nur Mut! Am Ende wird es doch noch gut. Du hast bestimmt mal großes Schwein, und dann fällt dir dazu was ein. :)“

(Lady Sharina)