Archiv Juni, 2022

1
Jun

Liebe Leserinnen und Leser,

   Von: Amalthea in Schlagzeilen

in dieser Monatsausgabe des Boten erwartet Euch Planscherei und Kreatives mit Erian, Unterhaltsames aus dem Holzfällerlager mit unserer bezaubernden Ravalya Kergarth und einem ebenfalls sehr kreativen Drachen, Lehrreiches aus der Welt der Zwerge, das dankenswerterweise zugleich als kleiner Ersatz für das leider auch diesmal fehldende Rätsel dient, Neues vom kleinen Drachen Drake – und last but not least natürlich wieder ein leckeres Rezept sowie unseren Spruch der Woche, der eigentlich Spruch des Monats ist.

Wir wünschen Euch trotz der leider etwas knapp geratenen Ausgabe viel Freude beim Lesen und Mitmachen!

Eure
Amalthea

1
Jun

Erian macht Unsinn

   Von: Lady Sharina in Klatsch und Tratsch

Letzten Sommer stand im Umland ein Pool und eine Dartscheibe. Erian versuchte sich als Meisterschütze.
Er traf mit ’nem Dartpfeil das Planschbecken anstatt die Zielscheibe und hielt dann pfeifend einen Daumen auf das Loch.
Ich war etwas besorgt, wollte im Umland keine nassen Füße haben.
„He! Mach keine Überschwemmung, Erian!“
„Nöö, alles gut“, erwiderte er und hielt weiter den Daumen drauf.
Alessa war neugierig und fragte: „Erian, willst du jetzt den ganzen Sommer da stehen bleiben?“
Loulu prustet los und fragt: „Bisschen Leim drauf?“
Erian *sitzt im Becken und versucht mit Loulus Geduld aus der AWelt das Loch zu stopfen.*
Weitere Vorschläge folgten…
Alessa: „Mach‘ ’nen Schokofondue-Spieß rein.“
Lady Sharina: „Von innen einen Pfanni gegen drücken. Hält durch den Wasserdruck ^^.“
Erian: „Sowas hab‘ ich nicht. Ich könnte schauen, ob der Kampfstab passt …“
Alessa: „Dann nimm einen Holzstab, doch keinen Kampfstab. Du könntest auch das Loch aufpörkeln, dann läuft es schneller aus.“
Erian: „Mhhh… “ *nimmt anstelle des Pfannis ein Botenrätsel Nummer 5*
„Solange jetzt keiner Wellen macht, könnte das reichen.“

Na dann… solange keiner beim Planschen rätseln will…

(Lady Sharina)

1
Jun

Und noch ein Reim

   Von: Lady Sharina in Klatsch und Tratsch

Ich ermunterte Clemmk zum Schreiben… Er wusste nicht, was, und Erian reimte:

„Au wei, das tut dem Boten weh, dem Clemmk fehlt eine Schreibidee. Die AWeltschule laugt ihn aus und macht Ideen den Garaus. Doch will er sich am Ruhme laben und eine Schreibermarke haben. Doch Clemmk, ich sage dir: Nur Mut! Am Ende wird es doch noch gut. Du hast bestimmt mal großes Schwein, und dann fällt dir dazu was ein. :)“

(Lady Sharina)

Da saß ich gemütlich in meinem Schaukelstuhl und schaukelte vor mich hin. Achso, Ihr kennt meinen Schaukelstuhl nicht?
Das ist lange her, damals sprang noch ein immer fröhliches, kleines hu durch Simkea, stets gut gelaunt und auf Geschichten aus. So erzählte der liebe Mecon, der beste Geschichtenerzähler Simkeas, oft eine schöne Geschichte aus Stadt und Land.
Und in einer dieser Geschichten bekam ich einen wunderschönen, praktischen Schaukelstuhl von unserem guten Gothikwurm geschenkt. Ich sage Euch, das ist eine tolle Sache.
Einige Zeit später bekam mein Schaukelstuhl von dem immer praktisch denkenden Meister Relsen eine Sägevorrichtung, so dass ich nicht nur gemütlich schaukeln, sondern gleichzeitig Holz zusägen konnte. Und das ist noch besser, und vor allem so schön bequem.
Aber zurück zu neulich:
Während ich so schaukelte, füllte sich das Holzfällerlager mit allerlei Simkeanern, und natürlich wollten sie ihre frisch gefällten Baumstämme zusägen. Da war langes Anstellen angesagt.
Doch ich hatte das ja nicht nötig, und schloss mich abwinkend aus der Schlange aus.
Und zack – der große grüne Drache wurde auf meinen Schaukelstuhl aufmerksam. Wir wissen ja alle, dass Drachen schlau sind. So wundert es nicht, das Louhi plötzlich anfing, meinen Schaukelstuhl sehr sorgfältig zu begucken. Aber nicht nur das, da zückte er doch Papier und Feder und zeichnete den Stuhl genauestens nach. Wenn das mal nicht eine Vorlage zum Nachbauen wird, dachte ich mir. Sicher eine neue Geschäftsidee, sägende Schaukelstühle für alle, und die glitzernden Golddukaten in des Drachen Augen sah ich schon vor mir. Meine Idee, einen Unsichtbarkeitszauber zu benutzen, wurde gleich von Geselle Mirtan belächelt. Ach was, belächelt, er rollte sich auf dem Boden vor Lachen. Er sah mich schon in der Luft schweben und Baumstämme in Holz zerfallen.
Nein, ich wollte doch nur die Sägevorrichtung unsichtbar machen.
Und dann kam alles ganz anders, dieser große, grüne Drache ist doch immer für eine schöne Überraschung gut.
Verschmitzt grinsend reichte Louhi mir seine soeben beendete Arbeit, es war ein tolles Gemälde von meinem Schaukelstuhl!
Staunend betrachtete ich das Bild, das war so gut geworden, dass ich es überall herumzeigen wollte.

Und hier ist es nun für alle:

(Ravalya Kergarth)

Auf Wunsch mancher Mitbewohner von Simkea eröffne ich eine neue Rubrik im Boten: Rogolan für jedermann.
Hier versuche ich, die Sprache etwas verständlich zu machen.

Heute beginnen wir mit einigen Endungen. Diese sind sehr wichtig, aber auch relativ einfach gehalten. Meist haben die Endungen auch mehrere Bedeutungen, so dass der Wortstamm viele Kreationen aufweisen kann. Wortstämme bestehen immer aus Konsonanten und werden mit Hilfe von Vokalen und eben dieser Endungen auf verschiedene Worte erweitert. Dazu aber später mehr.

Heute beschäftigen wir uns mit den weiblichen und männlichen Endsilben sowie deren Mehrzahl.

Ich stelle euch am Ende eine kleine Aufgabe. Bei richtiger Lösung winken 5 Lammkoteletts. Bei mehreren richtigen Einsendungen entscheidet das Los.

Nun zu den heutigen Endsilben:

-na = weiblich
-ax = Mehrzahl (weiblich)
-o = männlich/geschlechtsneutral
-im = Mehrzahl (männlich oder neutral)

Nehmen wir nun das Wort „Zwerg“ im Rogolan – Angroscho
(Nicht zu verwechseln mit Angrosch, dies ist der Gottvater der Zwerge)

Wir verwenden nun die Endung -na dann wird daraus Angrosch_na – Zwergin
-ax dann wird daraus Angrosch_ax – Zwerginnen

Jetzt das männliche Gegenstück -o dann wird daraus Angrosch_o – Zwerg
-im dann wird daraus Angrosch_im – Zwerge

Ihr seht: 1 Wortstamm – 4 verschiedene Endungen – 4 verschiedene Bedeutungen

Jetzt nehmen wir den Wortstamm für Familie G – R – SCH
Durch Hinzufügen von Vokalen entstehen nun die verschiedenen Variationen:
G a R a SCH – Eltern
G R o SCH – Kinder
G a R o SCH – Geschwister

Eure heutige Aufgabe besteht nun darin, mir die Wörter für: Vater, Mutter, Väter, Mütter, Sohn, Söhne, Tochter, Töchter und Bruder und Schwester zuzusenden.

Ich wünsche Euch viel Spaß, und wenn erwünscht, erfolgt im nächsten Boten Teil 2.
Bitte sendet mir auch eure Reaktionen und Verbesserungsvorschläge zu.

Euer Klamdor

(Klamdor)

Drake hatte Hunger und bat um ein Brötchen. Da wir gerade bei den Kühen waren, setzte er sich auf die Weide und wollte sein Brötchen essen. Da wurde aber nichts draus. „Mami! Die Muhkuh hat mir das Brötchen geklaut.“ Ich kraulte ihn. „Die wollte sicher nur mal probieren, was du da isst. Eigentlich ist Brot nichts für Kühe. Hier hast du ein neues.“ Er nahm es, bedankte sich, streckte der Kuh die Zunge raus und blieb diesmal außerhalb des Weidezauns.

(Lady Sharina)

„Hermannteig“ ist ein echtes Multitalent. Aus ihm lassen sich die besten Kuchen und leckersten Brote backen. Bis es aber so weit ist, muss der Hermann-Teig erst mal gehegt und gepflegt werden. Denn „Hermann“ ist ein gärender Sauerteig aus Weizenmehl, welcher über einen bestimmten Zeitraum hinweg mit Mehl, Milch sowie Zucker gefüttert werden möchte und so auf magische Art und Weise zu einem großen Teig heranwächst. Dieser kann anschließend in 4 Teile geteilt werden (ca 4 Portionen mit je 200g). Diese dann weiter verarbeiten und vielleicht ein Teil weiter verschenken, einen Teil als neuen Ansatz wieder so behandeln, wie unten ab Tag eins beschrieben.

Grundrezept:

100 g Weizenmehl
1 EL Zucker
½ Pck. Dr. Oetker Trockenbackhefe (knapp 2 gestr. TL)
150 ml lauwarmes Wasser

Das Ganze in eine Schüssel geben, verschließen und zwei Tage bei Raumtemperatur gehen lassen, ab und zu umrühren. Dann ab in den Kühlschrank.

Und dann geht die „Arbeit“ los:

Tag 1: nichts machen

Tag 2: umrühren

Tag 3: umrühren

Tag 4: umrühren

Tag 5: „füttern“ mit 100g Mehl, 150 g Zucker, 150 ml Milch

Tag 6: umrühren

Tag 7: umrühren

Tag 8: umrühren

Tag 9: umrühren

Tag 10: „füttern“ mit 100g Mehl, 150 g Zucker, 150 ml Milch

Nun aufteilen.

…und hier ein Rezept-Beispiel:
Franziskusbrot

1 Teil Hermann-Teig
250 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
3 Eier
1 Päckchen Vanillezucker
250 ml neutrales Pflanzenöl (z. B. Sonnenblumenöl)
und nach Wahl Zimt, Nüsse, Rosinen oder Schokoflocken
45-60 Minuten bei 180 Grad backen

Viel Spaß!

(Lady Sharina)

 

1
Jun

Spruch der Woche

   Von: Amalthea in Schlagzeilen

»Heutzutage kennen die Leute von allem den Preis und nicht den Wert.«

Oscar Wilde

(Amalthea)