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Mrz

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

   Von: Calisto in Schlagzeilen

schön ist es, dass sich bei dieser Ausgabe ein ganz neues Gesicht in den Boten verirrt hat, das das  Augenmerk mal auf die Kategorie Berufs-Bilder lenkt.

Auf einer Radiowelle her gesurft, beäugt das fellige Wesen Vidura die simkeanischen Berufe aus seiner Sicht. Vielleicht auch aus der Sicht eines Neulings. Lasst Euch überraschen.

Dann steht ja auch bald Ostern vor der Tür. Grund genug um Euch mal wieder etwas zur Eigeninitiative zu animieren. Wir möchten Eure Einsendungen:
Was sind Eure Ostertraditionen? Was wird gekocht oder gebacken, dann bitte mit Rezept oder Ihr fotografiert Eure Osterdekoration….oder oder…
Lasst uns teilhaben an einer bunten Frühlingsausgabe, von Euch gefüllt.

Einsendeschluss hierfür ist Sonntag, 23.4.2017 an Calisto unter dem Stichwort Ostern.

Wie immer gibt es natürlich unter den Einsendungen auch eine Verlosung. Wir haben auch die passenden Spenden von Madanja hierfür: Ein farbiges Ei, eines der Generation, die es schon seit ein paar Jahren nicht mehr in Simkea gibt. Da es  im Frühling auch schon etwas wärmer wird:  ein saftiges Stück Melone. Damit auch die Leute ohne Sammlerherz nicht zu kurz kommen, wird noch das ein oder andere kulinarische Produkt dazu gereicht.

Jetzt wünsche ich Euch noch viel Spaß beim Lesen und eine schöne Woche.

Eure Cali

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Mrz

Baldrins Simburtstagsparty

   Von: Katze in Feiern und Events

Zurzeit scheint Aufregung bei Baldrin zum Alltag zu werden. Genau eine Woche nach seiner Hochzeit gab es einen weiteren Grund zu Freude: Er feierte seinen zweiten Simburtstag. Dieses Mal waren allerdings mehr Gäste zu sehen. Der Bote war natürlich bestens vertreten.
Um seine Gäste bestens zu versorgen, breitete Baldrin schon mal ein paar Sachen vor seinem Haus aus. Fio grinste: „Ha, heute darf ich :D. Da kann Maya nix sagen“, und verpasste Baldrin einen bunten Knutscha. „Das darfst du mit Maya ausdiskutieren“, lachte Baldrin. „Ich darf, ich darf immer, egal bei wem“, meinte Calisto. Baldrin sagte auch gar nichts dagegen, riet ihr aber grinsend aufzupassen, falls Maya nachher zur Axt oder so greifen würde. „Das sind ja Sitten. Die mag mich aber… glaub ich… ähhh. Und man ärgert keine Engel“, versuchte sich Calisto rauszureden. Baldrin bestätigte das: „Bestimmt :-)“ und Fio meinte, Maya würde auf ihren Liebsten aufpassen. „Das darf se auch, ich knutsch auch keine Männer, ich knutsch Freunde, soooooo. Und wenn die schon vergeben sind, umso besser, gehen se mir net auf den Zahn“, erklärte Calisto und duckte sich.
Das überrasche Fio: „Kein Mann?“, fragte sie und schaute Baldrin überrascht genauer an. Dieser schaute schnell, ob die Hose noch halte. „Siehste, da is der Fehler, ich schau da gar net so genau hin. Ich kann Fiona noch paar Bussel geben und so alle auf die falsche Fährte locken“, meinte Calisto und setzte ihren Plan natürlich gleich um.
Baldrin lachte: „Wen willst du denn alles verwirren? Ist der Überwachungsstaat in Simkea so schlimm?“. „Tu dir keinen Zwang an Calisto. Ich bin frei.“ „Du ahnst ja nicht, wie schlimm, Baldrin“, antwortete Fio. „Naja, wenn ich hier schon mit Äxten bedroht werde“, rechtfertigte sich Calisto und Baldrin verstand: „Scheint wirklich so, dass ich das nicht mal ahne.“
Schon kam Maya, die sofort von Calisto empfangen wurde und einen Tarnkuss aufgedrückt bekam. Nichtsahnend winkte sie in die Runde und strahlte, bevor sie erst mal Baldrin um den Hals fiel.
Nach und nach trudelten nun auch die anderen Gäste ein. Es wurde wie in Simkea üblich geknuddelt und geknutscht.
Baldrin wurde mit Glückwünschen richtig überhäuft, bevor er von Maya geküsst wurde, die ihm ein wunderschönes drittes Simlebensjahr mit ganz viel ♥ wünschte und versprach, bei ♥ zu helfen.
Wieder gab es das kleine Problem, dass mache Sachen sich einfach weigern, eingepackt zu werden, so wurde Baldrin mit Geschenken zugepackt, nur eines konnte noch nicht gleich übergeben werden. Lupina fragte sich, ob das andere Geschenk von Maya das Papier aufgefressen habe. „So hungrige Geschenke??“, wunderte sich Cala. Maya verdeckte lachend das Geschenk so gut es ging und machte sich ganz dick. Das Simburtstagskind fühlte sich fast schon erschlagen bei so vielen Geschenken. Fast wie bei einer Werkzeugbestellung bei Cala.

Fio rutschte der Torte heimlich näher. Katze hüpfte schnell auf Freyas Schulter, um ja ganz vorne bei der Torte mit dabei zu sein und ärgerte sich, die beiden Namen ständig zu verwechseln. Baldrin fragte sich, wo sich Freya verstecken würde, auf deren Schulter Katze sitze.  „Ok, welche Pilze habt ihr Katze gegeben“, fragte Calisto. Baldrin behauptete unschuldig zu sein: „Ich glaube das ist der Entzug“. Lupina vermutete, dass das noch die Zauberpilze von Halloween gewesen wären.
Fio hielt die Katze fest und rutschte der Torte noch näher.

Maya überlegte, ob sie eifersüchtig sein solle, weil die Katze nicht ihre Schulter wärme. Doch das änderte sich gleich. Baldrin gab den beiden, die sich Richtung Torte schlichen, die Erlaubnis, sich schon über die Torte herzumachen. Fiona errötete: „Huch, entdeckt. Neee, du musst sie schon anschneiden, Baldrin, und das erste Stück deinem liebsten Wesen geben“. Bei diesen Worten sprach Katze sofort auf Mayas Schulter, um ja was vom ersten Stück abzubekommen.
Calisto notierte sich, in Simkea würden dringends Schals gebraucht und war froh, dass sich Mayas Eifersucht auf Katze konzentrierte.

Nun sprach Baldrin ein paar Worte: „Erst einmal: ich freue mich, dass ihr alle gekommen seid, um mit mir mein zweijähriges Simkea-Jubiläum zu feiern :-). Wir alle kennen uns schon etwas länger, zumindest mehr oder weniger lang, und ich bin froh, dass ich euch alle kenne“ „Wen kennst Du denn am längsten, Baldrin?“, unterbrach ihn Maya, die neugierig in die Runde blickte.
„Das ist eine gute Frage… am längsten kenne ich Phyre, die noch nachkommen wollte, weil sie mich damals überhaupt nach Simkea gebracht hat.“, antwortete er, „Die erste Person, die ich in Simkea jemals gehört habe, war unser Feuerdämon“.
Während Maya übeerlegte, auf wen sich die Eifersucht als nächstes konzentrieren könne und Calisto Mayas Werkzeug begutachtete, wobei sie­­­­ erfreut feststellte, eine Schere wäre immerhin keine Axt, erklärte Baldrin, er habe von den Anwesenden als erstes mit Calisto intensiver zu tun: dem Boten und vor allem seinen Rätseln sei Dank. Calisto fiel bei der Bezeichnung „intensiver“ und „Cali“ vor Schreck fast über irgendwessen Füße. Baldrin grinste: „Ich habe extra keine mitgenommen, Calisto ^^. Könnte höchstens mit Säge aushelfen^^“ und auch Fio trug nichts Beruhigendes bei: „Wer weiß, was sie im Rucki hat, Cali ;D“.

Maya begutachtete noch immer nichtswissend Calistos schlechtes Gewissen mal etwas näher und wies darauf hin, noch ganz andere Werkzeuge im Lager zu haben, falls sie nötig werden würden.
„Ich hab gar kein Gewissen ;O)))“, meine Calisto, was Maya gut fand, sie wäre ja meist auch gar nicht eifersüchtig. MEIST. Calisto fragte vorsichtshalber, ob Maya fliegen könne, oder ob sie oben sicher wäre.

Baldrin erklärte: „Meine Rede ist eigentlich auch schon lange vorbei, ich wollte eigentlich nur sagen, dass ich froh bin, dass ich euch alle kennengelernt habe, und ich hoffe, ihr könnt das alle auch andersherum sagen :-)“, woraufhin natürlich geklatscht und gelobt wurde.
Maya drohte währenddessen mit vier Äpfeln und erklärte, echt gut im Werfen zu sein.
Calisto versuchte alle Schuld von sich zu weisen: „Aber ja, Baldrin is einer der fleißigsten Einreicher bei Rästseln… auch wenn seine Aufmerksamkeit jetzt mehr Katze gelten wird ;O)“. Da Katze auch noch nichts von dem Geknutsche wusste, erklärte sie, nichts gegen Aufmerksamkeit zu haben, wenn es um Rätsel ginge. Außerdem meinte Calisto: „Wir ham doch nicht reingeredet… wer, die war’s“ und zeigte auf Maya Eva. „Eva“, Maya guckte beeindruckt, „gefällt mir auch gut!“.
Lupina lachte herzhaft: „Maya Eva, und wo ist die Schlange?“. „Die bin ich gleich mit :-)“, bekam sie als Antwort. „Jetzt wissen wir auch, wie sie Baldrin verführt hat… mit Äpfelchen gelockt“, rief Calisto.

Lupina bezweifelte das: „Na, ob das die Äpel waren, ich vermute fast eher, dass das kleine süße Küken waren“.
Baldrin bekam von Fiona einen Tortenheber mit Schneide in die Hand gedrückt, wobei Fio versuchte, ihn Richtung Torte zu schieben.
„Die pflanzen sich schon fort?“, fragte Calisto neugierig. „Es waren Zuchteier, um genau zu sein. Aber es war Baldrin, der mich gelockt hat, nicht umgedreht ^^“, erklärte Maya, nur um das mal vor Cali klarzustellen. „Jetzt kommt der interessante Teil“, rief Calisto begeistert, stellte ihre Lauscher auf und ließ die goldene Feder wie von Geisterhand über das Papier schweben, um neues Material für den Trenter Boten festzuhalten. Schnell hielt sich Maya die Hand vor den Mund. „Cali lässt ihr Wissen in die Feder laufen“, meine Lupina. Calisto fragte nach: „Das Wissen, das von dem nicht vorhandenen Gewissen abstammt?“. „Du siehst das falsch, Calisto. Dein Gewissen ist einfach rein, weil du es nie benutzt“, erklärte ihr Baldrin. „Ach, Wissen kommt von weiße Weste… nu ham wars“, erkannte Calisto.

Cala schaute nach, ob er auch so was wie ein Gewissen habe und wühlte im Rucksack, wobei er das kleine Hu hochförderte.  Baldrin schnitt ganz unauffällig den Kuchen an, was der schlafenden Katze doch glatt entging. Glücklicherweise wurde sie von Maya angestubst: „JETZT“. Schon war sie, ebenso wie viele andere, am Mampfen.
Das kleine Hu sprang zu Baldrin auf die Schulter und knuuutschte Baldrin zum Simburtzeltach.
Lupina schaute allen zur Torte Stürzenden zu und meinte, die müsse ja der Hammer sein. Maya fragte lieber nach, wieviele Stücke so eine Torte denn hergäbe. „Sehen wir dann Maya“, meinte Baldrin, „Ich bin überzeugt, dass uns das Essen nicht ausgeht“. In dem Moment platzte Cala wieder zu den Feiernden. „Man muss dann auch ab und an was für die Figur tun“, erklärte Calisto, nahm ein Seil und hüpfte ganze 24 Mal darüber. Baldrin dachte schon, sie meine damit den Kuchen und verkündete, die Torte stamme von einem der besten Bäcker, wenn nicht sogar dem Besten in ganz Trent. Nur wer dieser beste Bäcker war, wurde uns nicht verraten.
Maya tat es Calisto gleich, übertrumpte diese aber mit 5 Sprüngen mehr. „War ich gut?“, fragte sie in die Runde und gab sich die Antwort gleich lachend selbst: „Ok ich war gut“. „Du warst die Beste bisher mein Schatz“, bestätige Baldrin. „Oh, ach das… das war doch nix“, kicherte seine Frau bescheiden.

Nachdem nun fast alle beieinander waren, wollte Baldrin mit dem Geschenkeauspacken beginnen. Maya fühlte sich zu Unrecht dabei sehr beobachtet und wusste nicht, ob ihre Geschenke den Erwartungen der kleinen Gesellschaft entsprechen würden. Dann kicherte sie aber vergnügt, denn Baldrin würden sie sicher gefallen. Nachdem Katze 32 Sprünge beim Seilspringen schaffte, hüpfte sie auf Mayas Schulter und guckte sie an. „Katze hat Vorteil, sie hat vier Beine“, behauptete Baldrin. Das wurde von ihr sofort bestritten. Sie überlegte, ob 4 Beine in die Luft zu bringen daraus 64 Sprünge machen sollte. Nachdem allerdings eingewendet wurde, Lupina hätte scheinbar unendlich viele Wurzeln, war sie mit ihrer Leistung doch ganz zufrieden… Leider wurde sie gleich darauf von Baldrin mit 37 Sprüngen überholt, weshalb Maya ihn anschmachtete. „Also fit bist du noch, Baldrin“, meinte Katze und fragte, ob denn niemand Wein oder Bier für ihn habe.
„Solange ich mehr Milch habe, um dich abzulenken, Katze“, grinste Baldrin.
„Hüpf jetzt mal Seil, Katze. Nach dem Wort MILCH“. Und tatsächlich. In der Erwartung möglicherweise mit Milch belohnt zu werden, schaffte sie 36 Sprünge, was trotzdem noch unter Baldrins Rekord war. „WOW! Es ist Doping. Es ist kein Foul, es ist Doping, seht Ihr das nicht?“, fragte Maya, die die Katze nebenbei streichelte und auf sie genauso stolz war wie auf Baldrin. „Oh, oh, eindeutig, Milch is nen Dopingmittel“, bestätigte Fio. Baldrin ergänzte: „Genauso wie Platin für Maya“. Da musste Maya lachen: „Katze, Dein Fetisch is billiger“. „Und leckerer“, meinte diese. „Katze, du hast noch nie Platin probiert“, erriet Maya, „Sonst würdest du sowas nicht sagen“. „Also wenn Maya das nächste Mal mitspielt, brauch isch ja nur Platin sagen“, witterte Cala seine Chance beim Fußballspiel. „Je nachdem ob ich mit Dir oder gegen Dich spiele“, entgegnete sie, „Besser wäre: mir Platin bringen. Schenken sozusagen.“ „Bestechung könnte man auch dazu sagen“, meinte unser Schiedsrichter Baldrin.
Lupina hakte nach: „Also ist Platin Mayas Booster“, was von Maya und Baldrin bestätigt wurde.
Baldrin packte schon das nächste Geschenk aus, während die Gäste von Fio abgelenkt waren. Ganze 46 Sprünge gelangen ihr! „Ok… Geschenk scheint das Wort für Fio zu sein“, grinste Baldrin und auch Lupinas Booster wurde gefunden: Dreschflegel.
Calisto stellte ein paar Bierkrüge mit den Worten „Irgendwer hat doch nach Bier gerufen“ ab. „Das war ein sehr wichtiger Ruf. Von ganz oben“, erkannte Maya selbstverständlich richtig.

Calisto zwinkerte Baldrin zu: „Vielleicht hoff ich dann einfach darauf, dass du mich nimmer erwischt, falls da doch noch irgendwelche Attacken auf mich folgen“. Baldrin ging schnell hinter Cala in Deckung. „Ich red von der Axt… bei dem aktuellen Gespräch war ich noch im Flug quasi“, erklärte Calisto.  „Achsoooo, ich dachte du meinst meine Boten“attacke““, sagte Baldrin. „Du hast eigene Boten? Mehrere? Konkurenzblätter? Können ja nur Klatschmagazine sein, päöhhh“, meinte Calisto entrüstet. Maya musste lachen: „Ja, nur B-Promi-Klatsch“.
Auf ein Erlkönigzitat folgte der Vorschlag, man könne 5fache Meister doch mit einer Krone belohnen, nachdem es keine Könige gäbe.

Unter dem ganzen Geschenkpapier kamen nach und nach verschiedenste Dinge zum Vorschein:

ein wunderschöner goldener Bilderrahmen;
leckerer Kräutertee, den er seiner Aussage nach bestimmt gebrauchen könne, wenn er wieder irgendwelche Artikel mit Zeitlimit schreibe;
ein Tuchbeutel voll bunter Kleidung, welche Maya gleich bewunderte und dabei mit den Worten „Du wirst prächtig darin aussehen“ verzückt die Augen verdrehte, bevor sie sich räusperte und sich noch rettete: „Noch prächtiger als jetzt“
von seiner Ehefrau ein schönes kleines Hufeisen, welches für das Eheglück stehe und natürlich das geschenkpapierfressende Geschenk, bei dem man gar nicht fassen kann, dass Maya es so lange verstecken konnte: eine besonders schöne Truhe, welche wunderschöne gemeinsame Erlebnisse sammeln und gut verstauen solle.

Dabei wurde bemerkt, dass bald eine ganz große Truhe benötigt werden würde, woraufhin Cala wissen wollte, ob da dann die Kinders reinkämen. Baldrin bekam Angst, Calas zweites Geschenk aufzumachen, es könnten ja Kinder drin sein. „Habt ihr auch Hu’s???“, wurden die beiden gefragt. Maya klimperte mit den Augen. Fio lachte: „Kinder von Cala?“. „Der spricht zukünftig, was wären die denn dann? Vierteldämonen?“, grübelte Lupina. „Noch nicht, Cala“, gab Maya bekannt;

Weiter geht es mit Geschenken:
eine Zange, mit der Baldrin Maya künftig immer retten könne;

„Wo war eigentlich der Federhaufen hier zum Reinkuscheln?“, unterbrach Calisto das Auspacken mit schläfrigem Blick. „Federhaufen? Also Katze hat Wünsche nach Milchbad angekündigt, aber Federhaufen…“, überlegte Baldrin. Lupina sah zu Calistos Schwingen und konnte sich ein Husten nicht verkneifen: „Ist das nicht dein ganz persönlicher Federhaufen?“. Calisto erkannte, was ihr wohl drohe: „Befürchte ja fast, ich muss die eigenen Federn nehmen, die sind dann morgends immer so verknautscht“. Außerdem meinte sie zu Lupina: „Also meine Schwingen sind kein Haufen“. Calisto fand am Ende doch noch ein Bett, bestehend aus Heu vermischt mit Blümchen und verabschiedete sich mit sonst eher ungewöhnlichen Worten: „Schön, dass ich hier sein durfte und auch lebendig wieder von Dannen ziehe vor allem… wobei ich ziehe ja nicht, ich leg mich jetzt einfach hier in dieses Blumengewuschel“.

Baldrin setzte das Papier zerreißen fort und bekam ein Gemälde von sich, Maya und kleinen lieben Küken und wurde von Fio angestubst: „Na nun los, bevor Engelchen wieder einschläft“. Baldrin nahm erneut Engelchens Geschenk, war sie doch davor glatt eingeschlafen, als er ihr Geschenk öffnen wollte, und hoffte, diese würde diesmal nicht vor Schreck ohnmächtig werden. Hervor kam ein tolles Spinnenseidenhemd, ebenfalls farbig.
Die Schenkerin schaffte es doch tatsächlich noch den Seilspringrekord in die Höhe zu treiben: Sagenhafte 56 Sprünge! Während sie behauptete, das ohne Doping geschafft zu haben, wurden auch schon die Calaknutscha gezählt. Ganze 13 Stück waren schon zu sehen, wobei es nicht bei dieser Anzahl blieb. „Alles reinrassige Calaknutscha“, erklärte Cala, was Baldrin dazu brachte, zu überlegen, ihm einen Strich durch die Rechnung zu machen. „Lass es Baldrin, gegen Feuerküsse als Doping kommste net an“, riet ihm Fio. „Stimmt wohl auch. Da gebe ich  mich der hö… ähm… tieferen Macht geschlagen“, verkündete Baldrin.

Nur noch zwei Geschenke waren unausgepackt. Maya überkam leider die Müdigkeit, wobei sie vorm Schlafen gehen ihren Göttergatten so verliebt umarmte und küsste, wie man nur  nach genau einer Woche mit Eheringen küssen konnte.
Nachdem er dem Geschenk wieder Aufmerksamkeit schenkte, entpackte er ein buntes Stoffhemd, einen Notizzettel und etwas ganz exotisches: Eine Kaktusfeigenkette.

Nachdem sich immer mehr der Müdigkeit geschlagen geben mussten, riss Baldrin noch das letzte Geschenk auf und entnahm ihm eine Hacke. Er verriet, als nächstes Steinmetz erlernen zu wollen, wenn auch nicht in naher Zukunft. Lupina sorgte für einen Ohrwurm: „Baldrin, Baldrin, deine Welt sind die Bergeeeee“, sang sie und wurde gleich von Cala begleitet, der zwar falsch aber irgendwie auch schööön dazusang… wenn man das als schön bezeichnen könne, dass sich die Fußnägel hochbiegen.

Zusammenfassend kann man wohl sagen, dass es selten so viel Spaß auf einer Party gab. Es war ein total schönes Fest, das zwar relativ klein gehalten war, aber das mit einer Riesenparty absolut hätte mithalten können. Die Botenredakteure haben sich sehr gefreut, an dem ganzen Spaß teilgenommen zu haben und hoffen auf weitere so gelungene Feiern. Außerdem gratulieren sie dem Rätselspezialisten herzlich zu seinem 2. Jubiläum.

(Katze)

 

Kaum vorstellbar, wie man es ganze acht Jahre bei uns Chaoten aushalten kann. Und doch hat es Freya geschafft. Um dies zu feiern, suchte sie einen besonderen Ort aus. Noch  fast keiner der Gäste hatte bereits beim Almödi gefeiert, weshalb auch der Eselauf- und abstieg für viele eine Premiere war. Umso mehr verwundert es deshalb, dass es alle sogar im angeheiterten Zustand wieder nach unten geschafft haben.
Dort oben wurde natürlich auch einiges geboten: Spiele, Getränke, Torten und mehr Futter, als Cala verdrücken könnte.

Um nicht allzu sehr an Gewicht zuzunehmen, wurden die Hanfseile laufend aufgehoben und zum Seilspringen verwendet. Andere nutzten, während Freya sich vom ersten Gästeansturm erholte, die Zeit zum Handeln. Nicht nur Flattervieh wurde übergeben, auch ein Ferkel zog gierige Blicke auf sich. „Ferkel? Woooo?“, fragte Bruni und guckte aufs Feuer. Wühlmaus versteckte das kleine Ding ganz tief in ihrem Rucksack, wo sie ihm flüsternd riet: „Schön ruhig halten und nicht quieken“. Bruni, gewieft wie immer, versuchte das Ferkel zu beschwören, indem sie mit einem Käsespieß vor dem Rucksack rumwedelte: „Friss den Käse, aber lass mir den Spieß!“
Das konnte Katze natürlich nicht zulassen, schließlich hatte sie ein Schweinchen bestellt, zu dem das Ferkel noch heranwachsen sollte: „Das Ferkel gehört miiiir!“, rief sie schnell. Zu ihrem Glück wendete sich Bruni bereits wieder ganz unauffällig der Torte zu.  Das Mäuschen beschleunigte den Weg zur Torte. Sie traf Bruni von hinten mit einem Schneeball, sodass diese kopfüber in der Torte steckte. „Oh neee. Die schöne Torte…“, rief Trigan, der gerade auch von der Torte kosten wollte, entsetzt.
Mäuschen entgegnete, die wäre schon lange nicht mehr schön gewesen, schließlich hätten bereits Katze und sie selbst darin gesessen. Trigan erinnerte sich: „Stimmt, schmeckt aber trotzdem“.
„Määäähr Tortäääää“, schmatzte Bruni. Mäuschen warnte Bruni vor: „Könnte vielleicht etwas haarig sein“. Bruni spuckte die Torte sofort wieder aus und zog klebrige Fusseln aus ihrem Mund: „Bäh pffrtt“. Dem Almöhi schien sie im Punkt Hygiene mehr zu vertrauen, überlegte sie schon, wieviel Käse so ein Kobold noch vertragen könne. Ihr Essenskorb und Notfall-Trinkkorb zumindest schienen nicht mehr lange zu halten.
Neidisch wurde das große Feuer betrachtet. Bruni seufzte und dachte daran, was man damit in der Taverne alles anstellen könne. Das Mäuschen träumte von leckeren Braten und Grillhähnchen.

Auch eine Schneeballschlacht blieb nicht aus. Getoppt werden die kalten Bälle nur von Tomatenschleim… wer freut sich über den nicht? Nachdem die Maus in Rabeas Schneeball kaum noch zu sehen war, sind Tomaten bei dieser wohl noch lieber gesehen. Als sie sich wieder von dem Schnee befreit hatte, entdeckte sie einen Dämon und machte wild auf und ab hüpfend den Hu-Cala-Tanz. Rabea seifte ihren Calapapa gleich mit einem Schneeball ein, was das Mäuschen wiederum sehr lustig fand, die dem verdampfenden Schnee zuschaute. „Ja, schon komisch, Cala wird nie kalt dabei“, meinte Rabea. Cala grüßte nun Wühlmaus mit dem Hu-Cala-Tanz zurück und wurde von seiner Tochter mit einer Tomate beworfen.  Er war ganz begeistert: „Brattomaten… Brattomaten“. „Tomatenbraten?“, schlug Andarin vor. Rabea grinste: „Ja, das geht bei Cala ganz vorzüglich. „Oder Grilltomaten“, meinte Wühlmaus, steckte Tomaten auf eine Rute und hielt sie an Calas Allerwertesten. Cala schaute etwas entrüstet: „Mausi… nun aber wirklich… hör mal uff da rumzufummeln…“. Nachdem Andarin sie darauf hinwies, dass das wegen Windgefahr nicht so klug war, lies es die Maus wieder grinsend sein.

Cala begann die Aktion „Knutscher für alle“, wobei er aber irgendwie bei Engelchen hängen blieb. Dabei kletterte wohl das kleine Hu aus seinem Rucksack, freute sich, so viele seiner Freunde auf einem Platz zu sehen und sprang fröhlich und aufgeregt von Schulter zu Schulter und machte dabei alles schwarz. Lachend schnappte sich Wühlmaus das kleine Hu und ließ es auf dem Ferkel reiten. Neugierig schaute das kleine Hu erst zum Ferkel und dann mit großen Augen Cala an, wobei es ganz lieb huuuhte. Zu Katzes Freude kam es nicht zu einem Besitzerwechsel. Freya schien den perfekten Augenblick zum Aufwachen gefunden zu haben. Gleich wurde sie mit Geschenken und Glückwünschen überschüttet.
Freya ließ keine Zeit verstreichen, gleich begannen Gewinnspiele mit tollen Sammlerpreisen. „Mal schaun, wer sich was Rotes verdienen mag“. Wühlmaus fand, dass ihr etwas Rotes absolut noch fehle. Grinsend erklärte Freya, auf den ersten zu warten, der im Seil hängen bliebe. „Der hat gewonnen?“, fragte Katze erstaunt. Die Maus schüttelte den Schnee ab und verknotete sich schon mal die Beine. „Nee… ich will nur lachen… der mit den meisten Sprüngen bekommt ´ne Kleinigkeit“, antwortete Freya. Fleißig wurden die Seile rumgereicht.

Mäuschen legte mit 23 Sprüngen die Latte schon sehr hoch, doch Calisto überholte sowohl sie, als auch Cala mit 28 Sprüngen.  Cala schob heimlich eine Null hinter seine Sprünge ran und kam auf 270 Sprünge, die leider nicht als so viele gewertet wurden. „Isch hatte neulisch 80“, prahlte er. Die leichtgläubige Katze wusste bis dahin gar nicht, dass so viele möglich waren. „Er hat 15 Sprünge zusammengerechnet“, erklärte ihr Freya. Auch Mäuschen erkannte grinsend, dass da was nicht stimmen konnte: „Nie im Leben Katze – der lügt doch wieder“. Cala sagte beinahe etwas, das annähernd in Richtung Wahrheit tendierte: „Mausi isch Dämon… isch lüge NIE“
Freya übergab der Gewinnerin ein Päckchen. Alle Blicke richteten sich auf Calisto, die allerdings die Ruhe bewahrte. Wühlmaus kletterte Calisto auf die Schulter und beäugte das Geschenk, wobei sie hicksen musste: „Hoppla – sorry“. „Haste sie grad bespuckt? Oweia. Mach das weg. Könnt euch ja schon mal alle ´ne Kirsche nehmen –  aber runter von Cali, Mausi, das könnte ins Auge gehen“, meinte Freya. Grinsend rutsche Mäuschen Cali den Buckel runter. Diese machte sich nun endlich ans Paket und zog am Schnürchen: „Huuuuuu“. „Uiii“, rief auch Andarin. „Abbaaaaaaa“, Calisto blieb die Sprache weg (wobei man hier anmerken muss, dass das nicht oft bei ihr vorkommt :p). Auch das kleine Hu horchte neugierig auf. Zum Vorschein kam eine kleine, schimmernde Perle mit rotem Farbton.
„So… der, der am Weitesten supckt, darf ebenfalls zwischen rechts und links wählen“, erklärte Freya.
Der Sieger schien mit 20.33 Metern schon gefunden zu sein, da knabberte Engelchen schnell eine Kirsche ab und spuckte ihren Kern 21.09 Meter. Das schaffte keiner mehr zu überbieten.
Bis zur Preisübergabe nahm Molitor einen Löwenzahn und pustete kräftig. Eine große Wolke aus Schirmfliegern bildete sich und verteilte sich langsam in alle Winde. Das Mäuschen hängte sich gleich an ein Schirmchen und flog eine Runde mit.
Engelchen packte das Paket gleich aus, wobei eine Ananas in ihre Hände fiel.
„Sooo… eins haben wa noch, bevor die Miez euch beschäftigt“, verkündete Freya. Das erstaunte Belkala: „Du hast ne extra Animateuse?“ „Klar… ich bezahl zwar schlecht, aber hey… sie mag mich ^^“, erkannte Freya richtig, wobei das mit der Bezahlung etwas sehr untertrieben war, „Könnt ihr euch ma an die Buchsen machen :)“
„Wer die meisten Treffer hat, gewinnt?“, fragte Katze, nachdem sie erkannte, dass sogar eine blinde Kuh besser treffen würde als sie. „Ist Trigan nicht da? Der hätte das von Katze noch getoppt“, meinte Belkala. Schon brach der Jubel aus: Rabea brauchte nur einen einzigen Schneeball, um die Dosen umzuwerfen.
Schnuddel erklärte seinen Misserfolg: „Sind halt keine Bierdosen, die treffe ich besser.“ Freya wandte sich grinsend zu Schnuddel: „Wie läuft das heut bei dir –  kommt der gute Duft ausm Rachenbereich?“ „Nee, von weiter unten.“, sagte dieser. Dafür wurde er gleich von der Gastgeberin gelobt: „Ahh –  also Fußbad gehabt –  sehr gut“. „Das ist mein Brusthaartoupet, was so duftet.“, widersprach Schnuddel.
Rabea packte erfreut einen Flammenschnitter aus: „Wofür braucht man sowas?“.  Cala wusste die Antwort: „Ein Toupetschneider“.
„Schnuddel, ich dachte immer, das hieße Bärenfellschürze“, grinste Theodias. „Nee, die is noch weiter unten“, antwortete Schnuddel. „Pfui Schnuddel… hier gibt’s keine Latrine“, sagte Freya, da erklärte Schnuddel weiter: „Die Bärenfellschürze wärmt meinen Bauch!“.
Die Katze war begeistert, schließlich kam jetzt ihr Lieblingsteil: Rätsel. 15 Fragen waren zu erraten, wobei alle Hilfsmittel erlaubt waren. Fragen wie –  welchen speziellen Gegenstand nur Alfred von Maretan besitze –  oder mit was man beim Lagerbrand Löschwasser schöpfte  – wurden schnell gelöst. Bei anderen Fragen wurden die Anwesenden kreativer. Als sie 5 verschiedene Dinge Simkeas nennen sollten, die blau waren, rief Cala als erster: „Chat… Gegenstände, Himmel“. Schnuddel warf „5 mal Schnuddel“ in die Runde, als Andarin seine 5 Dinge aufzählte: Blueface, Blaubeeren, Blaubeerpfannkuchen, Blaubeersaft und Blaubeereis. Ava rief verspätet: „Wasser, Tuchbeutel und Andarins Blaubeerenaufzählung“. Schwer taten sich die Rätsler vor allem mit der Frage, welchen Arbeitsort MX erschuf, während die Bürger SimkeaTV schauen durften. Erst durch Hinweise kam Andarin erneut als erster auf die Lösung: „Feuerwerkbank!“.
Auch die 14. Frage wurde nicht gleich gelöst: Beim Ausschlachten (nicht Zerlegen!) eines Wals bekommt man ein bestimmtes Material. Für was kann man es verwenden? Unterschiedlichste Vorschläge gingen ein: Leder färben, Waffen, Tran oder Maki; bevor Calisto auf die Lösung kam: „Mann, ach Sonnenschirm“.
Bei der letzten Frage punktete noch einmal Andarin, der mit Calisto ja bereits sehr weit vorne lag.
Gesucht waren die imaginären Koordinaten des Lagers, wären Marktplatz auf 13/18 und Brunnen auf 12/18. „10/15“, schrie Andarin sofort.

Der Gewinner lag nur mit einem Punkt vorne. Andarin sammelte insgesamt 6 richtige Antworten, Calisto gleich 7! „Ui! Hmm –  also aus Sammlerneugierde –  Hab ich das schon? Wenn ja, trete ich gerne ab, ich hab ja eigentlich wirklich schon ´ne reiche Belohnung“, fragte die Siegerin und guckte dem Päckchenempfänger neugierig über die Schulter. Zu Andarins Glück war etwas drin, was ihm von der Ananasreihe noch fehlte: Eine Grillananas.
Auch Trostpreise wurden vergeben: Köstlicher Kürbissaft, der wohl noch fast keinen Magen von innen gesehen hat.
Tollpatschin Katze durfte sich besonders freuen. Obwohl sie in allen 3 Spielen total versagte, erwartete sie eine Überraschung. Auch als blinde Kuh fand sie die Schnur, riss das Päckchen gierig auf und konnte ihr Glück kaum fassen: Eine Flasche Arnuras flinke Füßchen befand sich in ihren Pfoten, aus denen es auch nicht mehr weg sollte.
Nachdem die Gäste sich bei den Spielen so sehr angestrengt hatten, musste natürlich erstmal gefuttert und getrunken werden. Käsefondue war sehr beliebt, vor allem auch unter den Sammlern. Sogar der Almöhi wurde um einige Heller reicher, gab Freya den jungen Sammlern doch den Tipp, ihm ein paar zuzustecken.
Nach und nach suchten die inzwischen müden Bürger die Esel auf, um sich von ihnen nach unten schleppen zu lassen, was auch hervorragend klappte.

Wieder einmal zeigte sich, dass die Simkeaner wissen, wie man feiert. Der Trenter Bote dankt Freya für dieses schöne Fest, wünscht ihr noch alles Gute zum 8. Simburtstag und noch viele weitere schöne Simkeajahre.
Aus sicherer Quelle erfuhr der Bote übrigens auch, dass das kleine Hu mittlerweile einen neuen Freund hat: Das Ferkel Negan Socke.

 

(Katze)

An einem schönen Abend in Simkea begrüßte Vidura, das Fellknäuel, das sich rasiert laut eigenen Aussagen auch gut als Fußball eignet, Simkea mit der Feststellung, dass Zorrolinchen erkältet sei. Sämtliche Stalkervorwürfe wies Vidura beim Verstecken des Fernglases von sich, und es wurde sofort eine Klatschreporterkarriere vorgeschlagen, beispielsweise beim Trenter Boten. (An dieser Stelle möchte ich mich übrigens noch einmal für sämtliche Seriösitätsvorwürfe, die durch einen meiner Artikel entstanden sind, entschuldigen.) Xanthy sah hierin eine Chance für Arbeitserleichterung, wobei andere dann fürchteten, was Vidura alles herausfinden könnte. Auch Vidura hatte noch Zweifel, da es noch zu Problemen mit Namensverwechslungen kommen könnte. Dies kann ich nur bestätigen, so wurde ich zunächst mit Ava verheiratet, und anschließend noch beflügelt. (Wer auch immer meine Flügel gefunden haben sollte, bitte bei mir abgeben. Ich kann mich zwar nicht erinnern, welche gehabt zu haben, aber das ist eine andere Geschichte).
Nach einem Reim von Vidura („Der Trenter Bote gibt bekannt, Baldrin hält nun Mayas Hand; gemeinsam werden sie jetzt gehen, und gelegentlich zusammen stehen“), kam die Diskussion auf, was denn nun mit so einer einzelnen Hand zu machen sei. Ranita empfahl rumreichen, Silent wollte viel eher Blutbowle machen, und Caladon fragte sich noch immer: wieso hält er denn nur die Hand. Recht bald kamen auch weitere Fragen zum jetzigen Eheleben auf, die von Vidura im Notizbuch mitgeschrieben wurden, das Vidura auch als Beleg nutzte das Stalkerargument zu entkräften; immerhin war dem Fellknäuel nichts anderes über das Eheleben bekannt. Auch entstehende Diskussionen über Chaos und Hanf wurden eifrig mitgeschrieben und entsprechend mit einer Schlagzeile versehen, wie es sich für eine nicht-seriöse Zeitung wie den Trenter Boten gehört: „Bonny (Maya) und Clyde (Baldrin) räumen mit der Vergangenheit auf! (und dann noch ihr Haus)“.
Abschließend sei noch gesagt, dass die Namensprobleme kein Hindernis für den Boten sind, sondern diese sind ganz normal, wie Trigan noch einmal zum Abschied beweisen wollte: so wurde ich zunächst als Baldrian bezeichnet, später noch als Baldirn, wofür er sich auch entsprechend schämte.

(Baldrin)

21
Mrz

Hamster mit Rock

   Von: Lady Sharina in Klatsch und Tratsch

Fiona rennt durch die Wüste und verhaut Hamster. Jemand fragt sie, wann er wieder bei ihr Kleidung bestellen kann, und sie beklagt sich laut,  dass einer der Hamster sogar ihren eigenen Rock gemopst hat.

Darauf hin ergibt sich folgender Dialog:
Lady Sharina: Ach, nun läuft ein Hamster mit Rock rum?
Moonstone: Nein, ein Mops, hör doch zu^^
Lady Sharina: Mopshamster?
Moonstone: Ein Mordshamster ;)
Fiona: Aber wenn ihr einen mit nem dunkeltannengrünen Rock seht, dann unbedingt aufpassen!

Wie auch immer, jedenfalls sind die Hamster keine freundlichen Gesellen. Egal ob mit oder ohne Rock!

(Lady Sharina)

21
Mrz

Dichterstunde

   Von: Katze in Klatsch und Tratsch

Manchmal stellen Katzen dumme Sachen an. Eine gewisse Katze besitzt dieses Talent ganz besonders ausgeprägt… So hat sie es doch tatsächlich geschafft, erst stundenlang fleißig die Weltgespräche mitzunotieren, um sie dann zu verlieren. Glücklicherweise kam ein Täubchen von einem Drachen mit einem großen Teil davon angeflattert, sodass doch noch von einem besonders dichterischem Abend berichtet werden kann.
Doch nicht nur Katzen werden von Missgeschicken verfolgt. So verabschiedete Trigan Baldrin mit den Worten: „N8i Baldrian“, verbesserte sich aber gleich: „Baldirn.. oh Mann. Sorry“. Maya kicherte schon bei Baldrian, aber bei Baldirn musste sie einfach losprusten. Ranita fand, man sollte die Dinge immer von allen Seiten betrachten.
„Ja sag mal, was ist denn los mit mir?“, fragte Trigan, „Das ist auch kein einfacher Name ^^“. Baldrin lachte: „Trigan, du bist, glaube ich, auch müde“. Vidura reimte „Abendstund, die Zung ‚is wund“ und trat dabei eine Lawine los. „Jo, und sorry nochmals Baldrin… nun hab ichs“, sagte Trigan und wurde von Maya zwinkernd beglückwünscht: „Alles Übungssache“.
„Die Zunge ist wund . geschwollen rund –  um diese Stund?  –  aus welchem Grund?“, fragte Ranita. „Zu rund? Na und? Schreiben wir´s halt kund“, kam es von Vidura. Grinsend fügte er hinzu: „Jetzt fällt mir auch nix mehr ein, Maya, lass mal Hanf da“.“Ich dachte, wir tun es kund“, wunderte sich Ranita. Vidura reimte weiter: „Das wird ein Schlund – für schöne Worte, solch Zeilen hängen meist am anderen Orte“
Ranita erklärte: „’n bisschen Hanf… so schlafe sanft… egal an welchem Orte… erspare dir die Worte“

Scheinbar hat dies bei den zur späteren Stunde noch aktiven einen kleinen Schalter im Hirn umgelegt, sodass sie begeistert weiterreimten und auch gar nicht mehr aufhörten, bis sich nach und nach alle in die AW verzogen und die Katze auf die glorreiche Idee kam, von einem Papierkorb Gebrauch zu machen.

(Katze)

An der Werft angekommen, treffe ich Alexa Viator und Nessie in ihrer Arbeit vertieft an, Alexa ist umgeben von einer blauen Aura, wabernder Dunst von einer Energieflusskugel ausgehend, der  eine einzigartige Farbmischung mit ihren roten Haaren ergibt.
*Vidura* Oh, Alexa, was ist das?
*Alexa* Blaues Licht
*Vidura* Ah! was macht es?
*Alexa* Es leuchtet blau

*Vidura* Hi Alexa Viator, hallo Nessie, ich hab‘ vor, dem Trenter Boten eine Reportage über Bootsbau anzubieten, darf ich euch an der Werft kurz unterbrechen? Welchen Titel habt ihr beim Boote bauen?
*Nessie* Also ich bin Meisterin in Holzbearbeitung, dieses Talent wird für den Schiffsbau benötigt.
*Alexa nickt zustimmend* Meisterin

*Vidura* Welchen Werdegang habt ihr dafür eingeschlagen?
*Alexa* Holzabbau
*Nessie* Werdegang? Hm, ich hab einfach geübt und gewerkelt, bis ich Meisterin war.

*Vidura* Was sollte man beachten, wenn man Boote bauen will?
*Alexa * Einen Vorrat an roten Werkzeugen (Fachausdruck für stumpfes Werkzeug, die Red) anlegen, zudem Geduld und Zeit mitbringen.
*Nessie grübelt über die Frage nach*

*Vidura* Kann man davon leben?
*Nessie* Die letzten beiden Fragen kann man gut zusammen beantworten, beachten muss man, dass beim Bootsbau genau kalkuliert werden muss, damit man nicht drauflegt dabei, die empfohlenen Preise sind weit weg von der Realität. Davon leben kann man nicht, außer man verlangt utopische Preise, aber dann verkauft man nichts
*Alexa * Wenn man bedenkt, wie langlebig die Boote sind je nach Häufigkeit der Benutzung, eher nein. Außer man hat Glück und man bekommt eine Menge Kunden, die nur Boote bestellen wollen.

*Vidura * Wieviel Zeit brauchst du für die verschiedenen Bootstypen?
*Nessie atmet tief durch* Das ist das Hauptproblem, man braucht ein bis zwei Tage für ein Boot. Wenn man sich dabei nicht bewegt, sondern nur Kraft sammelt, ist es eine sehr eintönige Arbeit. Also um genauer zu sein, für ein Fischerboot braucht man fast einen Tag, für ein Segelboot etwas mehr als einen Tag, für einen Lastenkahn etwa zwei Tage.
*Alexa * Da man sehr viel Zeit und Geduld braucht und dazu eine Energieflusskugel, die man dann je nach Bootstyp ein bis drei mal aufladen muss, ist das sehr unterschiedlich.
Bei einem Floß brauch ich höchstens ein bis zwei Tage je nachdem was ich an Material da hab.
Ein Fischerboot schon drei bis fünf Tage, während ich beim Segelboot schon mit einer Woche rechnen muss.
Beim Lastenkahn muss ich schon fast zwei Wochen einberechnen, da der die meiste AU (sdauer) verbraucht.

*Vidura* Gibt es viel Konkurrenz?
*Alexa* Denke nein. Der Bootsbau ist aufgrund der hohen notwendigen AU(sdauer) doch eher unbeliebt und nicht jeder hat Zeit, Lust und die Geduld, da mehrere Tage nur zu warten, AU(sdauer) zu sparen und nichts tun zu können.
*Nessie* Ich weiß es nicht, ich mach nicht gerne Boote, ich bin froh wenn sie jemand anderes baut. Allerdings bin ich gerne auch bereit, welche zu machen wenn ich direkt angefragt werde. Ein andermal braucht man ja auch wieder was von jemandem und ist froh wenn man es bekommt.

*Vidura * Möchtest du einen Apfel?
*Alexa* Nein Danke, mein höheres Selbst ist dagegen allergisch.
*Nessie grinst* Gerne doch.
Vidura und Nessie machen mit einem frischen Apfel eine kurze Pause

*Vidura, den Mund abwischend* Welchen Fehler musstet ihr mit Lehrgeld bezahlen?
*Alexa* Hab einmal ein Bett bauen wollen. Betten brauchen auch viel AU(sdauer) – zum Glück wenig genug, dass man dafür keine Energieflusskugel braucht – und ich hatte da einmal einen 20er (Fachbegriff für kein Glück haben – die Red), so dass ich dann nur noch die Reste übrig hatte.
*Nessie* Das erste Boot verkaufte ich zu dem Preis, der empfohlen war und hab dabei einiges draufgelegt, aber schlimm war es nicht, so lernt man schon das Rechnen.

*Vidura* Habt ihr einen Tipp, für alle Interessierten an diesem Beruf?
*Alexa* Lernt noch den Beruf Holzabbau dazu. Denn Holz wird bei vielen Produkten gebraucht und wenn es die Vorprodukte eines anderen Produkts sind. Wenn ihr vorhabt, in den Bootsbau einzusteigen, dann bringt viel Zeit und Geduld mit.
*Nessie* Bootsbau ist nichts für Leute die gerne und viel unterwegs sind, denn man sollte dabei einfach nur rumstehen und ausruhen.

*Vidura* Wie lange ist die Wartezeit pro Bestellung?
*Nessie* Das kommt darauf an, was für Boote und wieviel bestellt werden, aber mit Materialbeschaffung zusammen muss man so etwa zwei bis drei Wochen rechnen. Außerdem müssen mehrere Bestellungen vorliegen, wegen nur einem Schiff fängt man nicht an zu bauen.
*Alexa* Das kommt auf die Auftragslage an. Aber dann geb ich immer Bescheid, wie lange es ungefähr dauert.

*Vidura* Wünscht ihr euch Verbesserungen in Sachen Bootsbau, wenn ja, welche?
*Alexa* Da wurde schon das eine oder andere hin und wieder mal angesprochen. Da ich aber eher selten Boote baue, hab ich keine Verbesserungen im Kopf.
*Nessie* Das ist schon in Ordnung so, es werden selten welche verlangt und dadurch muss man sie auch nicht oft bauen.

*Vidura* Gibt es ein Lebensmotto?
*Alexa* Nein, gehöre wohl zu den Menschen, die keines haben.
*Nessie* Ich glaub, da brauch ich keins, mir reicht mein wacher Geist und mein großes Herz.

*Vidura* Wann werden euch meine Fragen zuviel?
*Nessie lacht* Mach ich den Eindruck es ist soweit?
*Alexa* Was? Wir sind schon am Ende? *grinst und setzt ihre Arbeit fort*

Danke für das Gespräch, Alexa Viator und Nessie

(Vidura)

21
Mrz

Rätsel

   Von: Katze in Rätsel

Dieses Mal gibt es wieder ein Bilderrätsel :)

Hinweis: Ä, Ö, Ü, ß -> AE, OE, UE, SS

Lösungsvorschläge bitte alle bis zum 2.04.17 an Katze schicken! Stichwort: Botenrätsel

Zu Gewinnen gibt es einen schönen  Teppich  für euer Haus

Viel Spaß beim Rätseln!


Nun zur Auflösung des letzten Rätsels: Gesucht wurde das Wort „Gutshof“ , auf welches man durch „Isabell“ , „Apfelsaft“ und „Viehzucht“ kommen konnte.

Mitgemacht haben: Badtrip, Andarin, Erinia, Phyre, Baldrin, Wühlmaus und Nessie.

Den Silberarmreif gewonnen hat Nessie. Herzlichen Glückwunsch!

21
Mrz

Witze

   Von: Katze in Witze

  • Der Ehemann wird von einem Freund gefragt: „Hast du eigentlich für dieses Jahr schon Urlaubspläne geschmiedet?“ – „Nein wozu auch? Meine Frau bestimmt, wohin wir fahren, mein Chef sagt uns, wann und die Bank bestimmt wie lange.“

  • Kommt die Frau aus den Ferien zurück. Neckisch sagt sie zu ihrem Mann: „Du Schatz, in den Ferien wurde ich von allen Seiten umschwärmt.“ Kontert er: „Ach weißt, wir hatten hier auch eine Mückenplage.“


  • „Hast Du schon gehört, unsere Nachbarin liegt mit einer Vergiftung im Krankenhaus.“ – „Na, die hat sich bestimmt auf die Zunge gebissen.“