27
Jun

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

   Von: Calisto in Schlagzeilen

ob Männlein oder Weiblein und wem wohl der Rock besser steht, darum geht es in dieser Ausgabe. Ich für meinen Teil plädiere ja eindeutig für „Röcke für alle“ bei der Hitze.

Wie gut das es in Simkea genug Wasserstellen für eine schnelle Erfrischung gibt oder einfach direkt am Markt eine Wasserschlacht stattfindet.

Viel Spaß beim Lesen und eine Schöne Woche wünscht

Eure Cali

27
Jun

Männlich oder doch weiblich?

   Von: Lady Sharina in Klatsch und Tratsch

 

Diese Frage, lieber Leser ist in Simkea oft nicht so einfach zu beantworten. Zumal der Wechsel Dank der Alchemie recht einfach ist.
Wie es bei Sililord gerade geschehen ist. Wie es dazu kam ?
Das kann man nun hier im Boten lesen. Wo auch sonst?

Es fing damit an das sich Mine Sorgen machte….

Minendi: „Oh du bist so magisch Junior aber da war noch was.“

Sililord: ?

Minendi:“ Junior schatz irgenwas war die tage noch, du warst nicht so ganz glücklich.“

Sililord: „Was denn ?“

Minendi: „Es ging um dich.“

Sililord: „Ich weis ncith was du genau meinst Mama :O“

Minendi: „Wir hatten vor ein paar Tagen ein Gespräch.“

Minendi: „Und ich hatte das Gefühl, dass du, mein Sohn nicht ganz glücklich bist und dauer eifersüchtig auf Georgieschatz.“

Sililord: „Sie wollte mich gestern schlagen :O.“

Minendi: „Das kann ich mir gar nicht vorstellen sie ist ein armes kleines Mädcen.“

Sililord:“ Ich sagte nur zu ihr das die Schlange auf der Sumpfinsel sehr lieb ist.“
Minendi: „Das war auch nicht sehr nett von dir.“

Minendi: „Und ehrlich gesagt hab ich so als Mutter das Gefühl, das du icht so ganz glückich bist was mir die Eifersucht auf Georgieschatz zeigt.“

Sililord:“ Ich sagte die sind lieb und nicht das sie die streichel soll.“

Minendi: „Ja, aber das zeigt ja das du mehr wie ein Mädchen denkst.“

Minendi: „Und auch deine Eifersüchteleien in Richtug Georgie das zeigt mir als Mutter auch das du dich in deiner männichen Rolle nicht wirklich wohl fühlst sonst wärst du auf georgieschatz nicht so eifersüchtig.“

Minendi: „Und dein jetziges schweigen zeigt mir das mich meine Mutterinstinkte nicht täuschen.“
Sililord: „Ich fühle mich in meine Haut als Junge sehr wohl“ *sieht seine hose hoch*

Minendi: „Aber deine Eifersucht auf Georgieschatz jedesmal wenn ihr euch seht und sprecht die spricht doch eine andere Sprache.“

Minendi: „Du weißt ich als deine Mutter will immer nur dein bestes.“

Minendi:“ Und vor ein paar Tagen musste ich hören wie du selbst von deinen Mutterinstinkten gesprochen hast. Und auch als du von deiner Mutterrolle sprachst da habe ich mir als Mutter doch Gedanken gemacht!“

Minendi: „Und das einzige das ich möchte ist das du glücklich wirst. Darum habe ich mich vertrauensvolll an den Alchemisten meines Vertrauens gewandt.“

Walther Von Farnheym:“Lieber Sili! Dein Mutter bat mich Dir dieses rosa Fläschen zu überreichen.“
Minendi:“ Ich danke dir Walther für die Unterstützung meinem Sohn das zu ermöglichen das er seine wahren Gefühle ausleben kann und sich nicht weiter verstecken  muss.“

Minendi:“ Du weißt ich will nur das beste für dich, mein Sohn. Öhm Tochter oder so.“

Sililord:“ Ich habe es getrunken!“

Minendi: „Wie fühlst du dich? Jetzt kannst du deine Gefühle erforschen.“
Sililord:“ Aber warte … würde ich mit mein neuen Gestalt  Georgi  ni9cht mehr ärgern so als Frau ?“

Minendi: „Nein du würdest mit ihr sympathisieren.“

So wurde aus Sililord nun also eine Sililordine. ^^

(Lady Sharina)

 

27
Jun

Modisch im Rock

   Von: Calisto in Klatsch und Tratsch

Da will man eines abends in Simkea einfach noch schnell ein paar AU loswerden und dann nichts wie ab ins Bett, als Balduin alle Nachteulen grüßt, als welche sich Füchsin Fiona auch gleich enttarnt hat. Wir hinterfragen lieber nicht, weshalb sie als Fuchs eine authentische Eulenstimme nachmachen kann, vielleicht lag es ja am Mittagessen… hierbei fällt mir ein, dass ich Anubis schon länger nicht mehr gesehen habe, hm….
Zurück zum eigentlichen Thema: Balduin beklagte das Leid seiner verfrühten Rückkehr nach Trent, da ihm bereits die Kleider vom Leib gefallen waren, und er möchte natürlich keine Erkältung riskieren. Glücklicherweise, so Balduin, sah ihn niemand, wie er, von Mutter Natur seiner Kleidung beraubt, durch Trent marschierte. Unglücklicherweise gab es für Balduin weder Hemd noch Hose, sodass er in Tunika und Rock bewundert werden konnte, was einige interessierte Blicke auf ihn lenkte.
Es schloss sich noch eine Diskussion an, ob es sich nun um einen Schottenrock handelte, oder nicht, und falls ja, ob dieser vielleicht mit einem Punktemuster noch besser aussehen würde, da Balduin so viel Wert auf gut gekleidet sein legt. Weiterhin konnte herausgefunden werden, dass Balduin noch nie zuvor einen Schottenrock getragen hat, und dass beim Seilspringen ein Rock nachteilig ist, wie Balduin anmerkte, aufgrund „mangelnder Kondition“.

Wann gepunktete Schottenröcke in Simkea integriert werden, und ob diese sich modisch gegen das altbewährte (wenn auch nicht in Simkea) karierte Muster durchsetzen können, bleibt abzuwarten.

(Baldrin)

 

Liebe Leser,

nach der Der Frage wo den alle wohnen sollen wenn Frau Ahorn nicht mehr da ist und Erians Frage wie es nun weiter ging, geht es heute endlich nun weiter.

Ravalya Kergarth: „Na in Frau Ahorns Schößlingen^^“

Caladon Sunmo: „also weiter“

Da Parker nun wieder mit der Frage nach Ananas und Holz ^^ störte, wurde Erian langsam ungeduldig.

Erian:“ Ananas kommt in der Geschichte gar nicht vor und Holz auch nicht, weil Frau Ahorn nicht gefällt werden mag.“

Caladon Sunmo:“Du bist auch sehr aufmerksam Erian .“ *Erian mal tüchtig lobt und knudddält*

Ravalya Kergarth: *zu Parker schiel* „Hast gehört, kein Ahornholz^^.“

Caladon versucht weiteres Gerede über Ananas und Parkers begehr zu ignoriern.

Caladon Sunmo:*erzählt weiter*

Caladon Sunmo: „Herr Summse setzte sich also neben das kleine hu auf Frau Butterblume.“

Caladon Sunmo: „hu ….sagte das kleine hu Fröhlich und begrüßte Herrn Summse …der sich sofort mit seinem Vornamen vorstellte.“

Erian: „Cala, wieso Herr Summse, eben war’s noch ’ne Biene und keine Drohne.“ *fragend guckt*

Caladon Sunmo:“ isch bin Willie …sagte er“

Caladon Sunmo:“ Ja….ist das so Erian?“

Caladon Sunmo:“ Du passt wirklich gut auf, das werd isch mit Herrn Summse mal besprechen.“

Caladon Sunmo: „Isch glaube …dem Herrn Sumse war das so an diesem Tag egal und er flog …mal mit den Summse Bienen mit.“

Erian: „Ach, er hatte sich verkleidet, dass du ihn nicht sofort erkennen konntest. Dann ist gut.“

Die Autorin verkneift sich das Grinsen. Ohje, und schon wieder stört wer…

Wühlmaus: „Erian, Eriaaan!“ *winkt ganz dolle*

Erian: „Pssst. Cala erzählt gerade eine spannende Geschichte. ;)“

Wühlmaus: *hält sich den Mund zu nuschelt ein „Tschuldige“ zwischen den Pfoten durch*

Caladon Sunmo: „Nachdem das kleine hu sich als kleines hu bei Herrn Summse, naja ..es durfte ja nun Willie sagen, vorgestellt hatte …fragte es ihn auch gleich ob er schon mal bei dem großen Baum gewesen war.“

Caladon Sunmo: „Na klar sagte Willie, da bin ich oft.“

Caladon Sunmo: „Das kleine hu war ja nun neugierig wie es immer ist und wollte zu gern noch höher hinauf….“

Caladon Sunmo:“ Höher als es bei Fräulein Butterblume war und ihr könnt es euch schon denken….“

Caladon Sunmo: „Das kleine hu fragte Willie ob er es mitnehmen kann ….zu Frau Ahorn.“

Minendi: „Oh bekommt das kleine hu da keine Höhenangst?“

Caladon Sunmo: „Und haste nicht gesehen klaro erlaubt Willie dem kleinem hu auf seinen Rücken zu klettern…denn ihr müsst wiessen kleine hu ́s sind wirklich sehr klein und passen bei einer Drohne auf den Rücken rauf.“

Ravalya Kergarth: „Mutiges kleines hu.“

Caladon Sunmo: „Mine, isch weiss ja auch nicht …das kleine hu ist oft soooo neugierig….ich

glaub das merkt erst das es vor etwas angst hat, wenn es dabei ist ….etwas zu tun.“

Caladon Sunmo: „Willie summt also mit dem kleine hu auf seinem Rücken los und das kleine hu winkt fröhlich Fräulein Butterblume und ihrer Familie zum Abschied zu und sieht wie die Welt immer kleiner wird und der gelbe Teppich von Butterblumens Familie wächst zu einem großen Fleck zusammen.“

Ravalya Kergarth: „Da hat das kleine hu eine schöne Aussicht gehabt.“

Caladon Sunmo:“ Das kleine hu spürt wie die Luft unter Willies Flügeln zusammengedrückt wird, als sie an ihm , dem kleinem hu vorbeizischen.Das kleine hu muss sich ordentlich festklammern.“

Caladon Sunmo:“Willie ist aber ein guter Summse Flieger und bringt das kleine hu sicher zu Frau Ahorn.“

Caladon Sunmo:“ Er setzt das kleine hu auf einem Blatt bei Frau Ahorn ab.“

Caladon Sunmo: „Sooo hoch, sooo weit oben war das kleine hu noch nie.Wart ihr schon mal sooo weit oben ???“

Ravalya Kergarth: „Oh, gut festhalten kleines hu.“

Wühlmaus: „Ich schon – auf dem Rundflug mit Louhi war ich sogar noch viiieeel höher. Aber ich bin auch nich so klein wie das hu. Kommt also wohl auf dasselbe Gefühl raus :).“

Caladon Sunmo:*das kleine hu huuuuht inzwischen zufrieden in seinem Schlafheu und hat die hu Augen zu und träumt*

Caladon Sunmo: „Wisst ihr noch wie die Geschichte heißt ?“

Ravalya Kergarth: „Propellerhu?“

Caladon Sunmo:“ Jaaa Rava, super.“

Caladon Sunmo: „Das kleine hu hatte es also geschafft, es hatte die große Wiese überquert und war nun bei Frau Ahorn angekommen.“

Caladon Sunmo:“Hier weit oben wurde ihm dann aber schon etwas mulmig zu mute ….“

Caladon Sunmo: „Noch nie hatte es auf einem Baum gesessen der soooooo groß war.“

Caladon Sunmo:“Natürlich begrüßte es aber auch Frau Ahorn fröhlich und stellte sich artig mit einem Knicks vor.“

Caladon Sunmo:“Hallo ich bin das kleine hu und du bist Frau AHorn ?….sagte es.“

Caladon Sunmo: „Frau Ahorn war etwas überrascht über diesen aussergewöhnlichen Gast.“

Caladon Sunmo: „Na wer bist du denn ? Sowas wie dich hab ich ja noch nie gesehen, aber ich hab schon von dir gehört“ sagte Frau Ahorn.

Caladon Sunmo: „Dem kleinen hu fiel nun auf wie hoch es wirklich war und Angst naja wie ihr wisst …kleine hu ́s stellen erst fest dasse Angst haben, wenn die Angst da ist.“

Caladon Sunmo: „Nein, aber Angst war das noch nicht, aber gehöriger Respekt.“

Caladon Sunmo:“ Du Frau Ahorn..du bist gannnz schööööön groß sagte das kleine hu.“

Caladon Sunmo:“ Ja …das bin isch …..sagte Frau Ahorn.“

Caladon Sunmo:“ Da haben aber deine Besucher einen weiten Weg …wenn sie mal wieder nach unten wollen….erwähnte das kleine hu.“

Caladon Sunmo: „Das braucht bestimmt Wochen ?…oder ???“

Caladon Sunmo: „Naja…kleines …die meisten haben ja Flügel und fliegen schnell runter und rauf. Andere wohnen hier ihr leben lang ….und gehen nie runter.“

Caladon Sunmo: Aber wenn ich wieder runter will ? fragte das kleine hu.“

Caladon Sunmo:“ Dann muss ich warten bis Williee wieder kommt.“

Caladon Sunmo: Frau Ahorn wusste Rat:“Nein kleines das musst du nicht ….ich hätte da eine Idee.“

Caladon Sunmo: „Na….wer weiss was Frau Ahorn dem kleinem hu vorschlagen wird ????“

Ravalya Kergarth:“ Uih, da bin ich ja gespannt..“

Caladon Sunmo: „Das kleine hu bekam langsam Hunger und wollte auch nach Hause und wollte zuhause auch dem Caladämon erzählen was es alles erlebt hat und wurde langsam auch müüüüüde.“

Caladon Sunmo: „Frau Ahorn bemerkte wohl das das kleine hu Hunger hatte und spendierte
dem kleinem hu ..etwas Ahornsirup…den es nämlich nur bei ihr gibt.“
Caladon Sunmo: „Und dann sprach sie zum kleinem hu …klettere hier an das Ende meines Astes und zeigte ihm eine Stelle …an der ein komisches gebilde hing…das wie ein Flügel aussah.“
Caladon Sunmo: „wenn du disch da an der dicken Stelle festhälst kann du damit zu Boden fliegen …und du musst keine Angst haben zu fallen …dann das ist sogar etwas klebrig.“
Caladon Sunmo: „Das kleine hu glaubte erst seinen Ohren nicht …als es das hörte …aber Frau Ahorn war sehr nett und freundlich und es musste sich nicht sorgen.“
Caladon Sunmo: „Und das soll funktionieren …wollte das kleine hu trotzdem skeptisch wissen ?…Denn es ist immer gut nicht sofort immer gleich zu vertrauen.“

Caladon Sunmo: „Das kleine hu klettere also ….zu dem Flügel ….in dem eines der Kinder von Frau Ahorn saß…..und klebte sich daran fest …..und huiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii ab ging der Flug…des phö…..ähm des kleinem hu s.“

Minendi:*hand vor augen halt* „Da nicht hinguggen kann.“

Caladon Sunmo: „Und was soll ich euch sagen ?….das kleine hu drehte isch um sich selbst in der Luft …es flog wie ein Propellerhu.“

Caladon Sunmo: „Als das kleine hu so nun flog …durch die Luft …wurde es von einem Wind

erfasst …der es genau zu Fräulein Butterblume …getragen hat.“

Caladon Sunmo: „Das kleine hu landete sicher und zufreiden und fröhlich ..wie es immer ist …auf dem Boden der Tatsache …..und grüßte Fräulein Butterblume.“

Caladon Sunmo: „Schnell leif das kleine hu dann aber müde nach hause ..zu seinem Caladämon…wo es im Rucki sein Schlafheu hat.“

Ende

(Lady Sharina)

Schnappschuss der Woche:

Lebendig erzählt vom Feuerdämon Cala, zum Leben erweckt durch den Drachen Louhi

(Louhi)

 

 

 

„Was soll das heißen sie ist euch entkommen?“ Darkman´s Stimme durchschnitt das Dunkel der Ruine. Er war wütend, so wütend wie ihn noch niemals jemand gesehen hatte. Er blickte auf das Bündel, das vor ihm lag. Eine blonde Frau, die im selben Alter wie Eleonora zu sein schien. Eine blonde, keine schwarze, NICHT Eleonora. Er schlug gegen einen Stein. „Wie konntet ihr sie nur entkommen lassen? Was ist geschehen?“ Der Goblin vor ihm stand still trotz Darkman´s unbändiger Wut. „Sie sprang aus dem Fenster, lief ins Feld und entkam. Mein Bruder wurde getötet, von einer Dimensionengängerin, von Almatea.“, er sprach den letzten Teil des Satzes aus, als wenn er etwas Bitteres, Giftiges im Mund hätte, es nicht runterschlucken wolle und die Worte deshalb durch zusammen gebissene Zähne sprach. „Du schuldest uns ein Leben!“

Bei den Goblins waren alle Mitglieder eine Familie. Egal ob man von derselben Mutter gezeugt wurde, man war ein Bruder des anderen. Wer immer einen Gefallen von den Goblins forderte, bei dessen Erfüllung einer ihrer Art sein Leben ließ, war in der Schuld der ganzen Goblinrasse. Darkman schuldete den Goblins jetzt ein Leben. Es war den Goblins egal, wie es bezahlt wurde. Ob Darkman Almatea tötete, ob er sein Leben für den gestorbenen Goblin gab oder die Familie ausbezahlte. Er stand in ihrer Schuld und er wusste genau, dass die Situation es nicht zuließ, dass er den Tod eines der ihren einfach so überging.

Darkman atmete tief: „Es tut mir leid um das Leben deines Bruder. Ich stehe in eurer Schuld und werde diese begleichen. Richte der Familie mein Beileid aus. Wenn es mir möglich ist, werde ich ihnen noch heute einen Besuch abstatten, aber erstmal muss ich zusehen, wer dies ist und was sie mit Eleonora zu tun hat.“, er seufzte. „Verstehst du wie wichtig dies für mich ist? Ich möchte den Tod deines Bruders nicht herabwürdigen, ich werde mir einen Weg überlegen, wie ich seinen Tod ehren kann. Ich gebe dir mein Wort.“

Der Goblin verzog keine Miene und dennoch wusste Darkman, dass er seine Worte gut gewählt hatte. „Gut, ich werde es ihnen ausrichten. Die Frau war im Haus von Eleonora.“ Der Goblin blickte hinab auf die Frau. Ihre Augen waren verbunden worden, genauso wie ihre Arme und Beine. Ihr Mund war geknebelt. Er hatte die falsche Person zurück gebracht und seinen Bruder verloren. Darkman konnte seine Schuld später noch begleichen. Wichtig war nur, dass er den Tod seines Bruders als Verlust anerkannte und diesen bezahlen würde. Wie, das war egal.

Darkman sah den Goblin an: „Geh! Geh und berichte der Familie, dass ich heute noch kommen werde. Sollte ich noch Fragen haben, werde ich dich holen lassen.“ Seine Worte waren hart, aber nicht respektlos. Der Goblin drehte sich um, nicht ohne noch einen Blick auf die Frau zu werfen. Er empfand kein Mitleid für sie, was immer ihr Schicksal sein würde. Er grinste, während er sich zu seiner Familie aufmachte und darüber nachdachte, wie der blonden Frau wohl ein Darkman gefallen würde, dessen Zorn grade unermesslich war.

Darkman riss die Augenbinde von Isabells Kopf und sah wie ihre Augen sich angesichts seines Anblickes weiteten. „Willkommen Prinzessin, willkommen in meinem Reich.“, er machte eine ausholende Geste. „Ich weiß, ich sehe nicht aus wie ein Prinz und mein Königreich eher wie eine Ruine, aber ich habe nie behauptet, dass mein Königreich schön wäre und solltest du mir nichts nützen, dann wirst du in ihm lebendig eingemauert werden.“ Darkman lachte auf und Isabell fing an zu weinen. Ihr wurde klar, dass dies der schlimmste Albtraum ihres Lebens zu werden drohte, nur das dies kein Albtraum war.

Wie kann ich dieses Kind sein?“, Eleonora stiegen die Tränen in die Augen. „Was soll ich denn tun? Ich bin nur ein einfaches Mädchen. Ich kann weder von einer Dimension in die nächste wechseln, noch habe ich besondere Fähigkeiten.“, sie streckte Almatea die leeren Handflächen entgegen, wie um zu zeigen, dass dort nichts war, kein Zauber, keine Magie und schon gar kein Zeichen, dass sie dieser Mensch sein sollte, von dem Almatea gesprochen hatte.
„Ihr müsst euch irren. Vielleicht ist noch ein Mensch in dieser Nacht geboren worden. Es kann unmöglich sein, dass ich das einzige Kind war.“, sie schaute Almatea hilfesuchend an.
Almatea setzte den Humpen hart auf dem Tisch, ihre Stirn legte sich in Zornesfalten: „Glaubst du nicht mir wäre es lieber, das keiner in jener Nacht sterben musste? Glaubst du nicht, dass wir alle es besser gefunden hätten, wenn die Alte sich geirrt hätte? DU bist das Kind. Wie du die Prophezeiung erfüllst, weiß ich nicht. Es hat keiner gesagt, dass du magische Fähigkeiten hättest, es hat keiner davon gesprochen, dass du es gerne machen wirst, aber dennoch bist du das Kind aus der Prophezeiung. Du glaubst, du hast das Recht wegzulaufen? Werde endlich erwachsen, Eleonora. Das Leben ist kein Spaziergang über eine sonnendurchflutete Wiese.“ Sie seufzte auf, fuhr sich mit der Hand durchs Haar und schaute traurig drein. „Mein Ausbruch tut mir leid. Komm mit!“

Almatea ließ den Humpen auf den Tisch stehen und ging die Treppe ins Gasthaus hoch. Eleonora stand von ihrem Stuhl auf und folgte ihr, Eleonoras Herz schlug heftig bei dem Gedanken, was dort alles auf sie warten könne. Sie wünschte, sie wäre zuhause, ihre Mutter würde noch leben und Isabell wäre bei ihr. Wie es Isabell wohl ging? Noch ein Leben, dass sie auf dem Gewissen hatte. Ihre Mutter, die Frau ,die sie gerettet hatte und nun auch noch ihre beste Freundin. Eleonora seufzte. Würde dieser Albtraum niemals enden? So viele Menschen waren gestorben und alle verband eine Person, sie. Sie und eine Prophezeiung. Wie konnte man nur an so etwas glauben? Sie schüttelte den Kopf, während sie die letzten zwei Stufen zum Gasthaus nahm.

Almatea ging über den Flur. Links neben Eleonora öffnete sich eine Tür. Ein Kindergesicht schaute sie an. Das Kind war schwarzhaarig so wie sie, die Augen tief eingefallen, das ganze Kind erstarrte vor Schmutz. Es trug nichts weiter als ein Hemd, das ihm erst in 3 Jahren passen würde, aber das Hemd sah aus, wie etwas, dass verbrannt gehörte. Einen kurzen Augenblick überlegte Eleonora welche Krankheiten dieses Kind wohl haben möge, welches Ungeziefer es mit sich herum trägt. Eleonora schaute dieses Kind an, nicht mal 4 Jahre alt musste es sein, so klein und so arm, sie lächelte das Kind an und sah, wie sich dessen Augen vor Schreck weiteten, es wich schnell zurück ins Zimmer und schlug die Türe zu.
„Komm, ich möchte dir jemanden vorstellen.“, Almatea war zurück gekommen und legte die Hand auf Eleonoras Schulter. „Du wirst die Familie des Gastwirtes noch morgen kennen lernen.“
Eleonora erschauerte. Die Familie des Gastwirtes? Entweder kam er mit seinem Geld nicht zurecht, oder er hatte kaum Gäste. Sie kannte zwei Gastwirtsfamilien in Altamor, aber keine von ihnen war arm. Altamor, wieder entwich ihren Lippen ein Seufzen, wie weit ihr Heimatort doch weg war. Sie ließ sich von Almatea zu der Tür ganz am Ende des Flures führen. Sie konnte hören, wie die Tür hinter ihr erneut geöffnet wurde. Spürte den neugierigen Blick des Kindes in ihrem Rücken. Sie hatte Angst durch die Tür vor ihr zu gehen, aber es gab kein zurück. Almatea umklammerte ihre Schulter so sehr, dass es weh tat. Sie konnte ihrem Schicksal nicht entkommen. Almatea öffnete die Tür.

„Willkommen in Trent mein Kind. Du hast eine lange und beschwerliche Reise hinter dich gebracht. Ruh dich aus. Dein nächster Weg wird viel beschwerlicher als der voran gegangene. Du bist die Hoffnung dieser Welt, also setzt dich hin, trinke Wasser, iss ein wenig Brot und sammle Kraft für die Aufgabe, die dir zugeteilt geworden ist.“, vor Almatea und Eleonora stand eine Alte, die nicht aussah, als hätte sie ihre 80 Jahre schon erreicht, sondern als wären ihre Enkel schon nahe dem Alter. Sie war tief gebeugt, das Haar weiß und unglaublich lang, selbst mit dem Knoten im Haar reichte es noch bis zu ihrer Hüfte hinab. Ihre Nägel, sie waren lang und gelb, an den Enden ringelten sie sich schon zu einer Schnecke zusammen. Eleonora wich zurück. Sie hatte Angst, dass die Alte sie anfassen würde. Hatte Angst vor dem, was dann passieren könnte. Das Gesicht des Muttchens war durchzogen von Falten, so viele Falten. Sie hielt sich auf einem Stock, breitete die freie Hand aus und zeigte auf ein Bett. „Setz dich! Ruh dich aus! Hab keine Angst.“, ihre Stimme passte so gar nicht zu ihrem Aussehen, sie war warm und jung und obwohl ihre Stimme klar machte dass sie kein Nein akzeptierte, hörte sie sich dennoch sehr freundlich an. Eleonora setzte sich aufs Bett und bekam sofort einen Krug mit Wasser gereicht. Plötzlich hatte sie Durst. Sie trank einen Schluck und kurze Zeit später drehte sich alles um sie herum, so lag sie auf dem Bett, ruhte sich aus, wie die Alte es befohlen hatte. „Geh Almatea, wenn sie aufwacht werde ich nach dir rufen. Ich passe schon auf sie auf. Heute abend wird ihr nichts geschehen.“, die Alte schaute liebevoll auf Eleonora und strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht, als die Tür hinter ihr sich leise schloss.

(im Archiv gefunden und entstaubt von Xanthy)