21
Feb

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

   Von: Calisto in Schlagzeilen

die Baustelle dümpelt immer noch vor sich hin. Wir sind schon ganz gespannt, wann wir endlich fertig sind. Alle sind fleißig, aber es zieht sich derzeit einfach wie Kaugummi….Moment…was ist Kaugummi? Aja was solls, es zieht sich halt.

Ansonsten, war es ruhig in Simkea. Sofern man das bei dem ganzen Ansturm neuer Bürger sagen kann.

Die sind jetzt zwar nicht genau letzte Woche eingetrudelt, sondern einige sind dann jetzt schon ein paar Tage vor Ort. Dennoch erblicke ich immer wieder ein neues Gesicht und einen neuen Namen.

Offensichtlich hat MX eindeutig nachgewiesen, das Radio mit Wellen funktioniert. Wellen von neuen Spielern, die Simkea überfluten.

Wir möchten an dieser Stelle herzlichst unsere neuen Mitbürger begrüßen, sowohl die Radiowelle als natürlich auch die, die den Weg über andere Weisen durch’s Portal gefunden haben.

Eine schöne Woche wünscht der Bote und

Eure Cali

Meine Göre ist ja super modern. Meistens macht sie es heimlich und manchmal sehr stürmisch.

Früher, hat man irgendwann mal geheiratet und aus die Maus. Heute heiratet man eben öfter. Das ist modern, also sein Eheversprechen zu erneuern.

Erstaunlich ist es dann eher noch, wenn man mehrmals denselben männlichen Simkeaner heiratet. Das fällt dann fast schon wieder unter altmodisch.

Das ruft dann wieder die Taschentuchfraktion der Mütter zurück, in diesem Falle dann eben mich.

Die meiste Zeit weiß man ja gar nicht, was die Gören so treiben, man ist ja schließlich nur Mutter. Ist ja nicht so, dass man da mal mitgeteilt bekäme, was grade so im Leben des eigenen Fleisch und Blutes passiert. Dieses Mal jedoch, gab es sogar eine offizielle Einladung für mich.
Ok ok, 3 Tage vor dem eigentlichen Termin, aber immerhin. Zumindest so frühzeitig, das ich mich mit genügend Taschentüchern eindecken konnte.

Am eigentlichen Tage des Geschehens, war es auch für alle anderen ersichtlich, zumindest denjenigen die in die Stadt rein oder raus wollten. Dort am Stadttor war nämlich das Schild in den Boden gerammt worden, welches die Leute zum Berg locken sollte. Von da an ging es weiter mit der Eselskaravane, bis man dann schon übers Buffet stolperte, und auch der Almöhi geizte nicht herum.

Es gab jetzt nicht erst wieder großes Tam tam und so;  es war kein Geistlicher da oder irgendwelche Reden schwingenden Anwesenden. Man war ja schließlich schon verheiratet, schon seit einer ganzen Weile, mit dem gleichen Herrn. Vom vielen Tragen und der harten Arbeit in Simkea  waren jedoch mit der Zeit die Ringe sehr dünn geworden.  Diese mussten nun dringlichst erneuert werden. Wer an dieser Stelle immer noch nicht weiß, um wen es sich handelt, die Sprache ist natürlich von Samuela und Chucky.

Die offizielle Eröffnung begann mit einem riesengroßen Feuerwerk. Das war dann ja schon Taschentuch Nummer Eins.
Bei der Sichtung des Töchterchens natürlich Taschentuch Nummer Zwei.

Nach einigem Hin und Her, hatte man am Ende eine lebendige Kuh, ein totes Wildschwein und ein riesiges Lagerfeuer. So stimmten dann auch die ersten Gäste eine musikalische Untermalung der Feier an.

Irgendwann begann natürlich eine Unterhaltung zum Thema Ringe, wobei Bo die Ringe dabei eher ziemlich egal waren. Er meinte, eine vollzogene Ehe würde ja aus ganz anderen Sachen bestehen und  die beiden sollten sich einfach in die Hütte zurückziehen. In diesem Zusammenhang fiel irgendwie auch das Thema Kinder, welches bei mir dann panische Auswirkungen hatte….. Immerhin würde es ja bedeuten, wenn mein Töchterchen ein Kind bekommt, dass ich…ooooooo…….ooooooo…ok ich kanns noch nicht mal aussprechen, auf gar keinen Fall!!! Ich hatte dem sporadisch und wissend sowieso schon vorgesorgt. Daher bekam das Gör einen dicken Schaffsfellrock mit besonders viel Stoff dran und der werte Herr Schwiegersohn ein schweres Kettenhemd.

Immer noch völlig sprachlos, allein von dem Gedanken an das böse O-Wort, drückte ich eiligst der Braut den Blumenstrauss in die Hände. Dieser wurde auch dankend entgegen genommen. Jedoch mit einem Mal wieder, wie es bei Gören so üblich ist, frechen Wortlaut: Danke schön Oma Cali! Bo hingegen, der schon leicht angehickst war, kommentierte das Ganze mit einer Aussage die sich irgendwie nach üben anhörte…..

Es folgte noch eine Reihe an Geschenken. Wobei eindeutig niemand der Anwesenden, auf gar keinen Fall, nicht eindeutige Kommentare dazu äußerte. Was sollte einem auch schon zu einem Fell großartiges einfallen.

Dann kam auch der Moment, in dem Taschentuch Nummer Drei zum Einsatz kam, das Töchterlein erhob das Glas und man folgte gebannt Samuelas Worten:

„Ich danke euch, dass ihr uns alle so zahlreich hierher gefolgt seid!
Und vor allem danke ich dir…
dass es dich in meinem Leben gibt.
Ob es regnet oder die Sonne scheint, wir sind immer an des anderen Seite“.

Chucky entgegnet Ihr seinerseits liebevoll:
„Ich könnte es mir ohne dich gar nicht mehr vorstellen.
Wie viele Jahre sind es nun? Ich denke 5 –  und trotzdem feiern wir heute zum ersten Mal unsere Hochzeit.“
Das bringt  Samuela direkt zum lauten Lachen:  „Stimmt, sonst tauschen wir immer nur heimlich die Ringe und futtern später Torte mit allen.“

Ein großes Anstossen auf die nächsten Jahre begann. Mögen sie noch schöner werden als die letzten.
Es ging in ein großes Geknuddel über und es wurden Wunderkerzen angezündet und Seifenblasen verpustet. Spätestens hier kam dann Taschentuch Nummer Vier zum Einsatz.

Fröhlich wurde noch bis spät in die Nacht hinein gefeiert und der ein oder anderen sportlichen Aktivität nachgegangen. Natürlich sind in diesem Zusammenhang ausschließlich Dinge wie Tauziehen oder Seilspringen gemeint. Denn es wurde ja alles mit Argusaugen bewacht…..das böse O-Wort hat nämlich noch sehr viel Zeit. Mindestens auf jeden Fall noch einmal 5 Jahre…

(Calisto)

 

(Katze)

21
Feb

Rattis Alptraum

   Von: Katze in Klatsch und Tratsch

„Miiieeezzzeee!“, hörte man Ratti schreien. Blackcat schaute mit halb verschlafenen Augen: „jaaa?“. „Nimm deinen Hintern mal aus der Wolle, ich will den Haufen vergrößern und Betten machen“, meinte der Rattentod. Schon streckte sich das Kätzchen nochmal in alle Richtungen und stiefelte aus der Wolle, damit Ratti sich durch den ganzen Haufen wühlen und  dann die Wolle von heute Morgen auf den aufgewühlten Haufen werfen konnte.  Dann schob sie alles noch ein bisschen zurecht und suchte sich eine Stelle zum Schlafen. Doch so leicht würde sie nicht zum Schlafen kommen! Das Kätzchen versteckte sich nämlich in der Wolle, um Ratti zu erschrecken. Die nichtsahnende Ratte pflanzte ihren Hintern genau auf die Nase der Mieze. „Hatschiiiiii“, hörte man vom Kätzchen und Ratti flog ein ganzes Stück weiter. „Entschuldigung“, rief Blackcat schnell hinterher. Entsetzt guckte Ratti zu der Katze: „hast du jetzt meine Wolle vollgeschnoddert?“, und steckte die Sense neben sich in die Wolle.
„Nein nein, nur dich…“, meinte das Kätzchen, schnappte sich Ratti und wusch sie im Fluss. Diese kreischte entsetzt auf: „HIIILLLLFFFEEEEE, nimm das Wasser da weggg, HHHIILLLFFFEEE“. Das Kätzchen war allerdings noch gar nicht fertig. Sie schrubbte das Rattenskelett richtig und zog sie dann aus dem Wasser: „oh, dein Fell glänzt ja wieder, schööön“, sagte sie zufrieden. Ratti rannte panisch davon und versteckte sich. Doch schon hatte die Katze Ratti wieder in den Pfoten und setzte sie ins warme Heu, damit sie schnell wieder trocknen würde. „Ich hab kein Fell“, nuschelte Ratti und putzte sich die Knochen trocken. „Jetzt nicht mehr“, stimmte Kätzchen zu.  Ratti blickte voller Groll zur Katze und klärte eine andere, ältere Katze Simkeas, auf: „Die olle schwarze Katze da –  die hat mich gewaschen! Mit Wasser!!!!! Das kostet sie ein Stück ihrer Seele!“. Schon schnappte sie sich die Sense. „Nu hab dich nicht so Ratti, wenn du nicht gleich lieb schaust, bring ich noch Seife mit“, versuchte sich das Kätzchen zu retten. Doch da kannte sie den Rattentod nicht! Schon stapfte Ratti auf die schwarze Katze zu und schnippelte ihr ein Stück Seele ab: „Keiner wäscht mich ungestraft! Schon gar nich mit Wasser!!!“. „Na Alkohol würde deinen Knochen auch nich gut tun“, meinte dazu Vidura. Auch Murdoc war der Meinung, Seife wäre gut, schließlich würde Ratti immer noch stinken. Für Ratti war es wieder Zeit, ihre Mitbürger über ihr Waschverhalten aufzuklären, um weitere Versehen zu vermeiden: „ich bevorzuge ein Bad in schönem feinem weichen Sand“.
Kätzchen hörte gar nicht darauf, alles, was sie sah, war, dass ihr jemand ein Stück Seele genommen hatte. Schon schnappte sie sich wieder Ratti, steckte sie in einen Waschzuber mit Seife und wetzte sie am Waschbrett rauf und runter: „sofort das Stückchen Seele wieder her“. Ratti sah nun endgültig rot und haute der Katze mit der Sense in die Nase: „Wenn du nich aufpasst, nehm ich mir alles!“.
Vor Schmerz wetzte die Katze Ratti nur noch schneller rauf und runter und schleuderte sie im hohen Bogen in die Wolle. Wütend guggte diese der schwarzen Katze hinterher: „Mach das nochmal und ich vergesse mich“. Blackcat machte schnell noch einen Stopp in der Stadt, stellte ein Schild auf: „Ratti gesäubert und wohlriechend, danken könnt ihr mir später“, und sprintete die felsige Wand rauf.

Ratti überlegte währenddessen laut, ob sie die Katze wieder vor die Tür setzen sollte. „Kommt sie auf die schwarze Liste?“, wurde sie von Vidura gefragt. Der Tod verneinte: „Eher in eine kleine Flasche zu den anderen bösen Seelen in das Regal im Keller!“. Ein lautes hallenden Lachen aus den Bergen war zu hören: „Das ist der Dank, dass ich Ratti die Nacht gewärmt, beschützt und in der Früh auch noch geputzt habe“.  „Du hast mich nass gemacht… dafür gehörst du…“, nuschelte Ratti, „und hier im Simkea braucht niemand Schutz vor irgendwem oder was“.
Wütend packte sie das Bett von der Katze ein: „Selber schuld!“ So beschloss das Kätzchen, in Zukunft unter der Sitzbank in der Stadt zu schlafen.

(Katze)

Wühlmaus war verwirrt: „ich suche bei Alrik „Wasser“ und finde „Einfacher Schild“, wusste nich, dass ich so nuschel“. Chalek erkundigte sich: „Liegts an der etwas piepsigen Stimme?“, fragte er nur mal.
Daraufhin guckte Wühlmaus Chalek etwas pikiert an und antwortete mit einem „Püh, üch habe gor köine pöpsöge Stömme“. Chalek grummelte: „Man wird ja nochmal fragen dürfen“, woraufhin das Mäuschen grinsend Chalek in die Seite kniff: „Hast ja Recht gehabt“. „Mäuse quietschen halt n bißlle“, sagte Chalek. Mäuschen nickte: „Vor allem, wenn einer drauftritt“. „Oder, wenn die Katze sie süß anlächelt“, ergänzte Chalek. „Nee – vor Katze hab‘ ich keine Angst, die is lieb“, meinte Mäuschen (zu Recht, wie ich hier anmerken muss :p). Chalek fügte nuschelnd hinzu: „Solange sie satt ist“.

Nun platzte auch Knautschwolke hinzu: „So, dank meinem Frauchen bin ich schnell in Trent am Marktplatz gelandet :)“ „Ja die Fee – is schon ’ne liebe ^^“, sagte Mäuschen. „Und wie, is ja auch meine :)“, meinte Knautschwolke. Minendi war erstaunt: „Oh so jung und schon ein Frauchen?“.Arminus dagegen war damit beschäftigt, Diebstahlgeschichten zu erfinden, um die Zeitung zu füllen: „Katze ist gar nicht so lieb“.

Knautschwolke wies auf einen kleinen Unterschied hin: „Sie ist mein Frauchen, nicht meine Frau ;)“. „Pass auf, dass sie dich nicht hört“, riet Mäuschen und Chalek wollte grinsend wissen, ob Frauchen ihn auch Gasse führen würde. Das konnte Knautschwolke bestätigen: „Sicher :); jeden Tag 3 mal ;)“.

„Muss nun erst mal meinem Frauchen was zu trinken holen, dann muss ich zum Ratsgebäude :P“, erklärte er, was dazu führte, dass Mäuschen überlegte, ob sie sich  die Knautschwolke mal ausleihen sollte.

Ob das Schild einfach nur voller Wasser war, Alrik Mäuschen nicht richtig verstehen konnte und ob Knautschwolke ein neues Frauchen mit Mäuseohren hat, konnte nicht geklärt werden. Sicher ist nur, dass an Arminius Geschichten nichts dran ist. Behauptet zumindest eine – Und was im Boten steht, muss ja stimmen ;)

(Katze)

21
Feb

Neues von der Baustelle

   Von: Lady Sharina in Klatsch und Tratsch

Gute Nachricht: Die Holzleute haben es geschafft!

Auch Arbeitstunden werden fleißig geleistet.

Fehlen immer noch Schilfkolben und leider ganz viele Steine.

Bei den Steinen geht es kaum vorwärts.

(Lady Sharina)

Vor über 2 Jahren gab es eine Invasion von Travianern, deren Heimat einfach zerfiel……. Und am Anfang dieses Monats eine neue Invasion von Hunderten neuer Flüchtlinge aus Noröm. Ob da ein Zauberkundiger einen neuen Zugang zum Portal geschaffen hat?

Was mir auffiel und an irgendeine Dichtung aus meinen früheren Leben erinnert, ist die Geschichte, die Zorrolinchen allen erzählt:

Draußen vom realen Leben, da kam ich her
Ich muss euch sagen, es langweilte mich sehr.
All über all auf den Parkbanksitzen,
Sah man Leute mit Handys sitzen.
Ich fragte mich: was tun sie alle dort,
Sind sie vielleicht an einem anderen Ort?
Ich griff mir mein Handy und stellte es an,
Doch was dann kam, (das) zog mich in seinen Bann.
Länder und Menschen im großen Rahmen,
Dörfer, Wälder und sogar Farmen.
Hier bin ich richtig, hier hab ich Spaß.
Das ist meine Geschichte, darauf erheb ich mein Glas.

Da ich ja nun nicht viel von diesen Worten verstand, ersuchte ich unseren Gravitationslehrmeister Roygenis um ein Interview zum Thema „Handy“:
Er antwortete mir und strengte sich sichtlich an, eine einfache Beschreibung zu finden: Ein Handy müsse eine Art Sprechschachtel sein, die in anderen Kulturen zur Verständigung dient. Die Simkeaner hätten das allerdings nicht nötig. Sie könnten sich ja sowieso telepathisch über große Entfernungen verständigen.
So bleibe ich trotz Antwort mit neuen Fragen zurück: Wie kann es nur sein, dass Wesen  anderswo sich nicht über Entfernung verständigen können? Sind die nun weiterentwickelt oder zurückgeblieben? Oder lässt sich das einfach nicht vergleichen?

( Nach Absprache mit Zorrolinchen und Roygenis von Xanthy)

Liebe Simkeaner, leider ist bei der Veröffentlichung der ersten Folgen im letzten Sommer ein Fehler unterlaufen und die Reihenfolge durcheinander gekommen. Deshalb starten wir den Abdruck der Folgen, die von  einer Mitspielerin  2009 für uns erdacht wurden, nochmals. Viel Spaß bei der ERSTEN Folge:

 15. Juni 2009 (1) – Die Prophezeiung

(ein Fortsetzungsroman von DickeFee)
Es war mondlose Nacht, der Wind glitt wütend über die Bäume hinweg und bog sie Richtung Norden. Die Amme schaute besorgt aus dem Fenster, die Stärke des Windes könnte ihr einen Vorteil verschaffen, aber die Richtung die er einschlug würde den Hunden helfen, ihrer Spur zu folgen. Erst vor zwei Tagen hatte sie ihr eigenes Kind tot geboren und nun erschien ihr das eigene Leben nutzlos und dennoch, sie fröstelte, legte die Arme um ihren Oberkörper, dieser Auftrag war Selbstmord. Sie ging zurück in das Zimmer, in der die werdende Mutter und die Hebamme immer noch auf die Geburt des Kindes warteten. Bald würde das Kind da sein, die Mutter lag in den letzten Wehen und sie musste sich bereit halten, damit sich die Abreise nicht verzögerte. Gewitter lag in der Luft als sie die Tür zum Zimmer der Gebärenden schloss.

Ein Schrei durchbrach die stürmische Nacht, der Regen prasselte wie wild, als wenn er ahnte wie unheilvoll die Zukunft aussehen könnte, wenn er nicht mehr niedergehen würde. Ein schwarzer Schatten glitt tief geduckt aus dem Gutshof, verschwand in den Feldern, verharrte bis die dunklen Reiter auf ihren nachtschwarzen Rössern vorbei geritten waren und lief weiter Richtung Umland. Der Schatten vernahm nicht mehr den Schrei der getöteten Mutter, nicht die Rufe nach den Hunden und dem Fluchen des hübschen Gesichts mit den eiskalten Augen, weil das Kind nicht mehr auf dem Gutshof weilte.

Die Amme atmete schwer, als sie sich in der Nähe des Dämmerwaldes versteckte. Die Umgebung war unheilvoll, aber das Baby brauchte seine Milch. „Schhhh, Eleonara, schhhh!“ flüsterte sie in die winzigen Ohren. Die ganze Flucht über war das Kind leise gewesen, hatte an ihre Brust gebunden geschlafen, aber nun war es wach und hungrig. Die Amme legte es an, trank etwas Wasser aus dem Wasserschlauch und aß einen Krummen harten Brotes. Den Rest steckte sie zurück in ihren Tuchbeutel, der Weg würde noch lang werden. Als das Kind fertig getrunken hatte, stand sie zitternd auf. Die kleine Rast hatte ihre Kräfte nicht erneuert, sondern sie noch mehr aufgezehrt. Doch für eine längere Pause war keine Zeit, wenn sie länger stehen blieb, dann würden die Hunde sie finden. Dann wäre alles umsonst gewesen. Sie band das Kind wieder fest an sich, drückte es noch einmal und lief weiter Richtung Dämmerwald. Ohne das Kind wären sie alle verloren. Die Amme verzweifelte fast angesichts des Gedankens. So klein und schon so verflucht. So jung und schon so eine Last auf den Schultern. Ein Neugeborenes, das alles verändern konnte und deswegen dem Tode geweiht war.

Bis zum Ende ihrer Reise war es nicht mehr weit, aber die Amme war erschöpft und musste dringend ruhen. So ging sie die ersten Schritte in den Dämmerwald und hoffte nicht gefunden zu werden. Sie stieg auf einen Baum, nicht ohne sich vorher mit der frisch gezupften Minze einzureiben, die sie dicht an einem Baum fand. Vielleicht hatte sie Glück und die Hunde würden sie so nicht finden. In einer Astgabel liegend, die ihr fest genug erschien, fiel sie in einen traumreichen Schlaf.

Die Alte, die ihr die Karten gelegt hatte saß an ihrem Tisch, sie sah in die gezogenen Blätter und wurde weiß: „Mein Kind, großes Unheil wird über dich kommen. Du hast eine schwere Aufgabe vor dir und wirst dein Leben mit ihrer Erfüllung bezahlen. Ein Kind wird geboren in einer mondlosen Nacht. Ein Kind, zu binden was schon ewig getrennt, ein Kind, den Frieden zu bringen wo Hass und Lüge die Flüsse und Felder vergiftet, seit Anbeginn der Zeit. Rette dieses Kind und die Welt wird Frieden erlangen, aber du wirst sterben. Rettest du es nicht, werden wir alle ins Unglück stürzen, undenkbar größer als das Unheil, das uns jetzt schon das Leben schwer macht.“

Erschrocken wachte die Amme auf. Sie konnte die Hunde hören. Sie waren ihr schon dicht auf den Fersen. Sie hörte die Rufe der Treiber und kletterte schnell vom Baum. Das Kind fest an sich gedrückt lief sie weiter, weiter ihrem Ziel entgegen: dem Zirkuszelt

(im Archiv gefunden und entstaubt worden von Xanthy)

 

 

21
Feb

Rätsel

   Von: Katze in Rätsel

Diese Woche darf wieder fleißig gerätselt werden.

Wie es funktioniert, dürfte schnell klar sein. Hier ein Beispiel:

Frage:
Wie viele Auktionen kann man gleichzeitig bei Alrik einstellen?
– Lösung: 1-2-3-4-5-6-7-8
Richtige Lösung: F-U-E-N-F-Z-I-G -> 1:F; 2:U; 3:E; 4:N; 5:F; 6: Z; 7:I; 8:G

Lösungswort: 2-4-5-2-8
Richtig eingesetzt: U-N-F-U-G

Hinweis: Umlaute und ß werden ausgeschrieben! (Ä -> AE; Ö -> OE; Ü -> UE; ß -> SS)

 

Viel Spaß beim Rätseln :)


Dieses Mal zu Gewinnen: Einen wunderschönen Filzhut   und zwei Seifenstücke , von Shari gesponsert

Einsendeschluss ist Sonntag, 5. März. Ihr habt wie immer zwei Wochen Zeit. Lösungstauben bitte alle zu Katze. Betreff: Rätsel


Zur Auslosung vom Rätsel vorletzter Woche:

Gewonnen hat Wühlmaus! Herzlichen Glückwunsch :)

Mitgemacht haben: Wühlmaus, Krissi, Andarin, Tyrion, Baldrin, Nevermore, Phyre und Xanthy

Richtige Lösung: Weisheit

(Katze)

 

Dank einer netten Spielerin, die namentlich nicht genannt werden möchte, konnte der Trenter Bote vor kurzem eine neue Gewinnaktion starten. Bestimmt könnt Ihr Euch noch daran erinnern. Jedem war es möglich jemandem seine Wertschätzung zu zeigen, indem er einen kurzen oder langen Text über diesen Spieler schreibt und begründet, wieso dieser, seiner Meinung nach, den Wellenbringer gewinnen sollte. Nicht nur dieser besondere Gegenstand, sondern auch die Idee zu dieser Aktion stammt von der guten Fee.

Die Einsendungen waren leider sehr überschaubar. Nur 4 Texte gingen bei Calisto ein, weshalb auch die Abstimmung recht schnell zu Ende war und der Wellenbringer pünktlich übergeben werden konnte.

So flüsterte die gute Fee den Schreiber des schönsten Textes an, um ihn über den Gewinn zu informieren: „Der Trenter Bote sieht anhand deiner Begründung die zwingende Notwendigkeit mit der Du, Baldrin, dieses Geschenk überreichen solltest.“, und lockte ihn zur Schmiede. Des Weiteren wollte sie wissen, ob er schon eine Idee habe, um was es ging. Dieser verneinte, tat ganz unschuldig und verdrängte die fehlgeleitete Nachricht von Calisto
Vor sich hin grinsend meinte die gute Fee: „Na dann wollen wir mal nicht um den heißen Brei rumreden. Steht alles auf’m Umschlag.“, und fügte noch an, er habe ihn wohlverdient gewonnen, was dazu führte, dass Baldrin ganz rot wurde. Doch er überlegte schon weiter, ob es sich gehören würde, das Geschenk jetzt schon zu öffnen, um es dann passend verpacken zu können.
Die gute Fee erwiderte: „Ganz wie es dir beliebt: *pfeift* Was du heute kannst besorgen …“. Baldrin schaute fragend zu ihr: „Das verschiebe ruhig auf morgen?“. „Das schafft man auch noch Samstagmorgen?“, ergänzte die gute Fee, „Sonntagmorgen wäre vielleicht etwas spät“. Baldrin sah das ein wenig anders: „Ach… papperlappapp^^. Immerhin will ich das persönlich übergeben. Da könnte es schon Sonntag werden.“ Das konnte die gute Fee verstehen: „Wer ist schon Samstag hier“. „Eben. Und dann auch noch zeitgleich mit Phyre. Irrlichter sind ja so sprunghaft ;-)“, meinte Baldrin.
Die gute Fee schüttelte den Kopf: „Ja, aber warum sich Irrlichter Wasser aussuchen, die haben doch auch noch andere Möglichkeiten“. Baldrin erklärte: „Ich versuchs gar nicht erst zu verstehen. Sind halt ‚mal, wie sie sind.“. Da konnte die gute Fee nur vor sich hin nicken.

Was Baldrin nun geschrieben hat? Das könnt ihr hier, ebenso wie die anderen drei Einreichungen, lesen:

 

  • Der Gewinnertext:
    Ich vertrete die Meinung, dass das Feuerchen Phyre den Wellenbringer verdient hat, da es in den letzten Monaten immer mehr Probleme damit hatte arglose Bewohner Simkeas fachgerecht und ihrer Natur entsprechend zu ertränken. Dieser Missstand resultiert auch daraus, dass nicht überall geeignete Wasserkörper zu finden sind. Auch wenn der See im Winterland Hoffnung für das Feuerchen aufkommen lässt, so ist die Eisschicht doch recht dick und robust, sodass die Chancen für eine erfolgreiche Verfolgung ihrer Natur nicht besonders gut stehen. Daher bin ich der Meinung, dass sie einen Wellenbringer verdient hat, damit sie ihrer Natur gemäß immer und überall arglose Simkeaner einen nassen Tod bescheren kann.


  • Ich schlage Bububaer vor weil *denk gruebel* er bestimmt mit Wellen im Fell viel kuscheliger sein wird als er jetzt schon ist. Und vielleicht kann der Wellenbringer dann die Bubu-Flauschies zu uns allen bringen, egal wo wir sind.

  • Mein Vorschlag für den Wellenbringer ist Louhi!
    Dieses besondere Item passt einfach perfekt zu diesem wasserliebenden Drachen, da er bei wilden Drachenritten übers Wasser schon so manche große Welle als Partyspaß über den Strand schob und damit den Partygästen zu wilden Sprüngen verhalf ;)


  • Ich schlage Morticia vor. Er und Quengeli (leider kann ich nicht beide vorschlagen), lassen sich immer wieder tolle Sachen für uns einbringen. Kleine Wettbewerbe oder auch wie heute am Nikolaustag haben sie Schokolade mit einer kleinen Nikolaus Bastelanleitung verschickt, bzw. übergeben. Ich finde es toll, das sie sich immer wieder was neues einfallen lassen.

 

Die Autoren der anderen Texte können sich gerne outen, wenn sie das wollen :)

(Katze)