19
Aug

Liebe Leserinnen und Leser,

   Von: Calisto in Schlagzeilen

das Sommerloch ist zwar noch nicht vorbei, aber immerhin haben wir eine Art Halbzeit, in der wir uns befinden.

Scheinbar hat das Sommerloch auch Simkea weit zugeschlagen. Nicht nur die Chefredakteurin befindet sich in fernen Welten, es scheint auch die anderen Schreiber befallen zu haben und in jedem Fall auch die restliche Bevölkerung.

Denn auch in meinem Taubenschlag befinden sich keine heimlichen Aufzeichnungen von irgendwas.

Nichts desto trotz soll es zur Halbzeit einen Boten geben, um das Sommerloch ein wenig zu überbrücken.

Gleichzeitig möchte ich noch an die Spezialausgabe erinnern, die jährlich in Bezug auf das Simkeatreffen herauskommt.

Hier sind natürlich alle Teilnehmer gefragt.

Was habt ihr erlebt auf dem Treffen, worüber lohnt sich das Berichten, wo sind die heimlichen Rezepte?

Dann erblicke ich so viele Neuankömmlinge. Auch ihr seid jederzeit dazu eingeladen, einen Artikel über eure Erlebnisse hier zu schreiben.

Also habt eine schöne restliche Sommerzeit und viel Spaß bei dieser Ausgabe.

Eure Cali

16
Aug

Endlich zurück in Trent

   Von: Calisto in Klatsch und Tratsch

Im Laufe des gestrigen Abends tauchten
nach und nach einige offensichtlich schmerzlich vermisste Bürger aus
ihrem Auslandsurlaub wieder auf und durften durch Gassen voller
Blümchen und Leckereien – Gummibärchen, Lebkuchenmänner und
anderes – in ihre Häuser wanken, um endlich den wohlverdienten
Schlaf nachzuholen. Auf Schildern am Wegrand fanden sich so liebe
Sprüche wie

Schön ist es HIER !

HIER
bist Du richtig!

Lieber Lebkuchen
als ein toter Keks

Schilder aufstellen
ist wie Eulen nach Trent tragen…

ZUHAUSE ist kein Ort,
sondern ein Gefühl!

Schon lange hier und noch
lange nicht genug

Ein Schild sagt mehr als
1000 Worte. Nur dieses nicht

und mit lieben Grüßen vom Glöckchen
hier die ganz besondere Begrüßung am Eingang vom Wohngebiet:

Hört ihr Leute, laßt Euch’s sagen
ein paar Simkeaner wollten’s wagen,
in die Anderwelt zu reisen,
sich dort treffen, singen, speisen.

Ins Rhönhaus setzten sie sich ab,
wir hielten hier die Stadt auf Trab.
Doch heute sind sie wieder da,
das finden wir ganz wunderbar!

Laßt euch knuddeln, seid gegrüßt,
ihr wurdet schmerzlich hier vermisst.
Schön ist’s euch wieder hier zu sehn,
so bald dürft ihr nicht wieder gehn.

Lauft durch die Gassen und sucht alle weiteren lesenswerten Sprüche – ich war ein bißchen zu müde,
alle aufzusammeln. *gähn* – gute Nacht von Xanthy

16
Aug

Glücksrad

   Von: Morti in Feiern und Events, Schnappschuss

Lagerfeuer und Singen war der Plan,

schon meldeten sich viele Simkeaner an.

Die Daheimgebliebenen fürchteten grosse Not:

Wer liefert Kleidung, wer liefert Brot?

Das Wohnviertel wurde neu dekoriert,

mit Blumen, mit Schildern und anderem verziert.

Ein Glücksrad sollte die Zeit vertreiben

für alle, die zu Hause bleiben.

Ruckzuck war das Gerät montiert,

und viele haben Preise spendiert.

Alle warteten bis Karana ging auf die Reise,

und Morti sortierte fleissig die Preise.

Samstag früh startete die erste Runde,

von da an drehte sich das Rad jede halbe Stunde.

pünktlich standen viele da, die Augen riesengross,

und warteten auf das Kommando: Quengeli schreit: LOS!

Kleidung, Futter, Medizin und mehr,

Morti und Quengeli rannten hin und her.

Die Spieler waren weg und hin

zu gewinnen gab es auch einen Reif aus Platin.

Der Jackpot, gefüllt aus Teilnahmegebühren

sollte Sonntags das Spiel zu Ende führen.

Glücksfee Morti erdrehte die Gewinnerzahl

und viele Spieler wünschen sich das Rad noch mal.

Die Zeit verflog, über 35 Spieler hatten viel Spass.

Fehlte jemand? Niemand merkte das :P

16
Aug

Interview mit Krissi

   Von: Lady Sharina in Bürger hautnah

 

Auf der Suche nach einem Interviewpartner lief mir heute Krissi über dem Weg.

Hallo Krissi, hat du Zeit, mir ein paar Fragen zu beantworten? Krissi hatte, und so setzen wir uns am Markt in einer ruhigen Ecke auf eine Baumstammbank.

Lady Sharina: Also du bist ja schon reichlich lange in dieser Welt. Erinnerst du dich noch, wie du hierher gefunden hast?

Krissi: Es ist Flummiis Schuld, ich kenne sie schon lange aus einem Forum und sie hat mich hier angeschleppt.

Wie war das damals? Haben dir viele Simkeaner geholfen, oder hast du dich allein durchgewurstelt?

Krissi: Aller Anfang ist schwer, und ich hatte am Anfang echte Probleme. Für die Portalinsel hab ich 3 Tage gebraucht und ohne Hilfe wär ich wohl immer noch dort. Aber als ich das geschafft hatte, klappte es immer besser, dank der tollen Community hier.

Lady Sharina: Und was waren deine ersten Berufe, die du gelernt hast?

Krissi: Mein erster Beruf hier war Musiker, hab bei Jonny eine Laute erstanden und die Leute am Marktplatz unterhalten. Man konnte damit damals echt Geld verdienen. Man bekam für einmal spielen 1 H bzw. 2 H, wenn man eine 1 gewürfelt hatte.

Aber ich hab natürlich auch was „richtiges“ gelernt, zunächst einmal Alchemie, Töpfern und Kochen und Pflanzenkunde.

Lady Sharina: Heute kenne ich dich hauptsächlich als Alchimistin und Waffen-/Rüstungsschmiedin.

Wie bist du zu der Waffen- und Rüstungsproduktion gekommen? So alltäglich ist das ja nicht.

Krissi: Waffen- und Rüstungsschmiedin bin ich geworden, weil man nur schwer Waffen und Rüstungen Stufe 5 bekommen konnte. Die kann man nur in den Ruinen herstellen und da traute sich so mancher Schmied nicht hinein. Also hab ich umgeskillt und zwei andere Talente verlernt.

Lady Sharina: Hast du in der langen Zeit schon mal mit dem Gedanken gespielt, diese Welt zu verlassen?

Krissi: Definitiv nein ! Erstens spiele ich immer noch gerne und zweitens werde ich hier noch gebraucht. Fast täglich helfe ich anderen Spielern bei kleinen oder größeren Problemchen, und das macht mir sehr viel Freude.

Lady Sharina: Gibt es was, das dich hier sehr stört, oder was dir fehlt?

Krissi: Stören tut mich hier eigentlich nichts, aber ich würde mir schon neue Herausforderungen für ältere Spieler wünschen. Und mir fehlen meine alten Freunde, die leider nicht mehr hier sind.

Lady Sharina: Und deine Pläne für die nächste Zeit? Warst du noch nicht überall und willst reisen? Willst du noch was lernen?

Krissi: Im Laufe der Jahre war ich nun wirklich schon überall, Gargantua Island ist mein Lieblingsort und es wäre schön, wenn es dort etwas Neues zu entdecken gäbe. Ich würde gerne noch Gerben und eventuell Lederarbeiten lernen, aber dazu müsste ich schon wieder andere Talente verlernen und eigentlich kann ich mich von keinem trennen.

Dann danke ich für das Interview Und wünsche weiterhin viel Spass

(Lady Sharina)

 

16
Aug

Es war einmal….

   Von: Calisto in Es war einmal...

Heute möchte ich etwas Spannendes starten, auf das ich selbst sehr neugierig bin. Voll Vertrauen, dass sich alle weiteren Fortsetzungen finden werden – hier der Beginn von

(Fortsetzungsroman von DickeFee)
Tief im Dämmerwald lag eine alte Ruine. Sie war umrankt von Pflanzen, und Bäume standen so dicht um sie herum, dass man sie entweder zufällig fand oder von ihr wusste. An diesem Ort herrschte fast absolute Stille. Die Tiere mieden ihn. Die Sonne versuchte sich ziemlich erfolglos einen Weg durch das dichte Blattwerk zu bahnen, nur hier und da schien einer ihrer Strahlen durch die Bäume und erhellte die Ruine grade genug, um für Gerüchte zu sorgen. Die, die diesen Ort kannten, erzählten sich Geschichten über Wesen, die sie dort zu sehen geglaubt hatten, ohne jemals genau zu wissen, ob ihre Sinne sie nicht getäuscht hatten. Das einzige was einem Jäger, Holzfäller oder Sammler, die häufigsten Besucher des Waldes, auffiel, waren die Goblins, die sich anscheinend gerne in ihrer Umgebung herumtrieben. Seit Jahren waren es nicht mehr so viele Goblins gewesen wie in letzter Zeit. Keiner wusste eine genaue Zahl, aber allein die Gerüchte versetzten die Menschen in ganz Simkea in Angst und Schrecken.
Eine Gestalt, dunkel wie die Nacht und ebenso beängstigend, lief in der Ruine auf und ab. Die Hände hinter dem schwarzen Mantel verschränkt, der schwarze Hut auf dem Kopf, die schwarzen Stiefel, die Hose in selbiger Farbe und die Binden, schwarz wie die Nacht, die nichts von seinem Gesicht zeigten, nichts außer dem Mund und den kristallblauen, eiskalten Augen. Man hätte die Person nicht zu sehen vermocht, wenn Darkman nicht aus purer Eitelkeit ein dunkelrotes Hemd sein eigen genannt hätte. Auf und ab lief er, er überlegte, plante, wartete auf den Bericht. Der Bericht, auf den er seit 15 Jahren hoffte. Ein Goblin trat durch das dunkle und stellte sich vor Darkman.
„Meister, Herr, ich habe Nachricht.“ Nie hätte jemand geglaubt, dass ein Mensch Befehlshaber über eine Goblinarmee sein könne, und doch zeugte genau dieser Satz von der großen Macht und dem Respekt, die Darkman zuteil wurden. Er richtete sich auf, schaute dem Goblin in die Augen: „Dann erstatte Bericht!“, hart wie Peitschenschläge trafen den Goblin die Worte. Zu lange wartete Darkman schon. Er war ungeduldig geworden. „Herr, wir haben einen Dimensionengänger gefangen. Wir haben ihn gefoltert bis er uns von dem Mädchen berichtete. Sie ist in einer Dimension, deren Welt den Namen Altar trägt, die Stadt ihres Aufenthalts nennt sich Altamor. Sie lebt dort mit ihrer kranken Mutter auf einem Hof. Darkman lächelte böse, er war so nahe dran, diese Informationen waren mehr als er zu hoffen gewagt hatte, er konnte seinen Sieg schon fühlen. „Und weiter?“ „Die Hexe lässt ausrichten, dass sie kurz davor ist, einen Übergang schaffen zu können. Ein Portal!“ „JAAA!“ Darkman ballte die Fäuste. Endlich! Er war seinem Ziel so nah. Bald würde er Eleonora finden und vernichten. Die Prophezeiung würde niemals eintreffen, seine Macht würde ungebrochen bleiben.
Darkman atmete tief ein: „Lebt der Dimensionengänger noch?“, fragte er ohne jedes Mitgefühl oder Sorge in seiner Stimme. „Ja Herr!“ „Lasst ihn am Leben, vielleicht brauchen wir ihn noch. Richte der Hexe aus, das sie sich beeilen soll. Ich möchte vor dem nächsten Vollmond ein Ergebnis sehen. Und nun geh! Du hast deine Aufgabe zu meinem Wohlwollen erfüllt.“ Der Goblin bewegte sich wieder, drehte sich um und ging davon. Darkman stand im Dunklen der Ruine, drehte sich langsam um sich selbst und starrte dabei in das dichte Laub der Bäume um ihn herum. Er roch den Wald, die Erde, das Alter der Bäume und fühlte sich so befreit wie schon ewig nicht mehr. Er würde es schaffen, er würde es allen zeigen. Darkman würde sich von keinem kleinen Mädchen seiner Macht berauben lassen. Niemals! Nie wieder würde er hilflos zusehen, wie ihm alles genommen wurde, für das er hart gekämpft hatte. NIE WIEDER! Darkman verließ den Schutz der Ruinen und eilte zurück in die Stadt Trent.

Im Umland immer wieder flattrige Flattermänner fliegen.

Das ruhige Wisent in der Nordschneise lässt nie Karotten liegen.

Der Autor dieser einzigartigen Serie, der mit dem schwierigen Namen, den ich wohl niemals nicht aus dem Kopf richtig schreiben werde, ist unser allseits bekannter:

Simplicius Simplicissimus

Die Taschenbuchausgabe des Gesamtwerkes kann jederzeit bei Ihm bestellt werden.

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Das ABC-Buch für die kleinen und großen Kinder Simkeas
Mit einer gelahrten Nachbemerkung

von Simplicius Simplicissimus

16
Aug

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   Von: Calisto in Anzeigen

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