Einen Rutsch ins Neue Jahr
Archiv Dezember, 2013
schnappschuss240
Eine bewegende Zeremonie
Im romantischen Winterwunderland glitzerten bei der bewegenden Trauung von Sally und Renaldo nicht nur die Schneekristalle, sondern auch so manch Tränen in den Augen der anwesenden Gäste. Dies war nicht zuletzt Beneidur zu verdanken, der, wer hätte dies gedacht, in sehr bewegenden Worten die Heiratswilligen in einen neuen Status beförderte. Allen, die nicht dabei sein konnten, möchten wir dennoch die Worte, die er für die sich trauenden vorbereitet hatte, nicht vorenthalten. Daher nun eine etwas längere Fassung der Zeremonie:
Beneidur bat um Ruhe. Aufgeregt stand neben ihm Renaldo, den Blick auf das Tor gerichtet, auf seine geliebte Sally wartend, die, als auf Geheiß des Bräutigams Musik einsetzte, aufgeregt und voller Freude durch das Tor schritt. Lächelnd blieb sie neben Renaldo stehen, dem ein leichtes Zittern von Knien und Händen durchaus anzumerken war. Beneidur erhob die Stimme: „Liebe Freunde…Sally… Reno, wir haben uns heute hier versammelt um einen ganz besonderen Tag zu feiern.“ Leise raunte Ava Dove: „schön sind die beiden, ein wirklich schönes Paar!“ Beneidur legte Sallys und Renaldos Hände aufeinander und fuhr fort: „Ihr habt euch entschlossen einen ganz besonderen Bund zu schließen…Ihr wisst beide das es eine ganz besondere Aufgabe ist, die ihr damit annehmt.“ Verstohlen wischte sich Miriam Meernixe eine Träne von der Wange. „Reno,“ setzte Beneidur an und schaute den Bräutigam ernst ins Gesicht, „hier und heute.. vor den Göttern zu denen du betest… schwörst du die vor dir stehende Sally zu lieben und zu ehren.“ Miriam trocknete ein Taschentuch. Renaldo, der einen kurzen Blick zu ihr hinüberwarf, ließ sich nicht irritieren, sondern sagte laut: „ich schwöre es.“ Leis nuschelte Calisto, mit einem Blick auf Miriam : „man könnt glatt meinen sie wird zur Schlacht….öhhh traualtar gebracht“ Ava Dove flüsterte zu Oshun hinüber: „Wieso heult Miri?“ „Ist halt romantisch,“ wisperte diese mit einem kleinen Seufzer zurück. Beneidur, der Pfarrer, ließ sich nicht durch das Schniefen und Nuscheln irritieren, sondern fuhr fort: „Schwörst du für sie zu sorgen, in guten wie in schlechten Zeiten.“ Renaldo sagte wieder laut und deutlich: „ja ich schwöre es..,“ und schenkte seiner Sally ein liebevolles Lächeln. „Die kleinen Freuden, genauso wie die Sorgen mit ihr gemeinsam zu durchleben, sie zu schützen und zu versorgen mit all deiner Kraft und Liebe.“ Mit einem tiefen Blick in Sallys Augen sprach Renaldo: „Ja…die kleinen Freuden, genauso wie die Sorgen mit ihr gemeinsam zu durchleben, sie zu schützen und zu versorgen mit all deiner kraft und Lieben…!“ Trotz des kleinen Patzers wandte sich Beneidur nun Sally zu: „Schwörst du bei den Göttern zu denen du betest…“ „Ja ich schwöre,“ beeilte sich Sally zu hauchen, während sie sich eine Träne von der Wange wischte, aber auch Renaldo sagte noch einmal laut und deutlich „Ich schwöre es.“ Ein leises Kichern ging durch die Menge als Ava Dove raunte: „Na, die hat es aber eilig.“ Auch Renaldo musste grinsen, als Calisto mit einem leisen Lachen zu ihm hinüberschaute: „ bissl übereifrig, was?“ Beneidur warf einen vernichtenden Blick ins Publikum, woraufhin dieses verstummte. „Diesen Mann zu lieben und zu ehren, an seiner Seite durch Licht und Dunkelheit zu gehen..ihn zu fördern UND zu fordern das er seinem Schwur der Liebe auch gerecht wird?“ Eine kurze Pause folgte, bis Sally leis hauchte: „Ja, ich schwöre.“ Leider doch etwas zu leis gehaucht, denn Renaldo schaute sie fragend an. Auch in den Reihen der Gäste setzte eine leichte murmelnde Unruhe ein, bis Sally noch einmal laut und deutlich, dass die Gäste fast von den Stühlen fielen und Calisto fast die Ringe hätte fallen lassen, wiederholte: „Ja, ich schwöre.“ „Mit einer Gabe an die Braut,“ setzte Beneidur an, während Renaldo Brot, Salz und Wasser nahm und es als Brautbeigabe seiner Sally reichte, „nimmst du sie zur Frau.“ Dann wandte er sich an die zu Tränen gerührte, stolze Braut: „Sally.. nimmst du diese GAbe als Versprechen der Ehe an?“ Ein gehauchtes Ja war die Antwort. „so tauscht nun die Rinde das jeder euren Bund sieht!“ verkündete Beneidur. Miriam Meernixe kicherte. „ich meinte Ringe!“verbesserte sich der Pfarrer schnell, Rinden hätten ja bekanntlich an den Fingern nur halb so hübsch ausgesehen. „Miri und Cali..“ fuhr der Pfarrer Beneidur ernst fort, „als Zeugen dieser Trauung ist es nun eure Aufgabe mit einem Auge üebr diesen beiden zu wachen …“ „ auf die muss man eh immer aufpassen,“ kicherte Calisto. „ Ihnen beizustehen und Ihnen wann imemr es nötig is mit Rat und Tat zur seite zu stehen auf das Ihre Ehe glücklich wird.“ Er wandte sich wieder dem Brautpaar zu: „Reno.. Sally.. Ihr dürft nun die Ringe tauschen ..“ Auch wenn beider Hände leicht zitterten, schnell waren die Ringe an die Finger gesteckt und Beneidur erklärte als seine letzte pfarrische Amtshandlung: „So erklären WIR alle.. euch nun zu Mann und Frau.“ Auch wir vom Trenter Boten wünschen den frisch vermählten nun alles Gute für die Zukunft, nach dieser bewegenden Zeremonie kann doch eigentlich nichts mehr schief gehen – bis dass der Ringverfall sie scheidet….(MH)
Weihnachtshuhn
Viel flog auf der fröhlichen Feier anlässlich der Hochzeit durch die Gegend, nicht nur Schneebälle, sondern auch Geschenke. So schnell ab und an, dass Sally unter einen erschrocken „Huch!“ urplötzlich ein lustig gackerndes Huhn in ihrem Rucksack entdeckte. Verwundert schaute sie es an und fragte: „Wo kommst du denn her?!“ Louhi grinste, versteckte sich unter dem Rucksack und sprach als Huhn: „Von drauss vom Walde komm ich her!“ Sally lachte: „Achso, du bist ein verkleideter Weihnachtsmann?“ und setzte dem Huhn kurzentschlossen die Weihnachtsmütze auf. Wenn also im nächsten Jahr nicht der Nikolaus, sondern das Weihnachtshuhn die Geschenke bringt, dann wissen wir , warum. (MH)
Je später die Feier, desto….
Simkeaner sind bekanntlich nicht nur ein feier- sondern auch ein recht trinkfreudiges Völkchen. Welch Ausmaße dann allerdings die Auswirkungen haben können, davon zeugen gleich zwei Ereignisse. Am eindruckvollsten wohl allerdings demonstriert von Sally. Bei einer Hochzeit werden schnell Munkeleien über baldigen Nachwuchs laut. Sally jedoch winkte schnell ab :“Erst mal muss Layla groß werden.“ „Möchte Layla nicht ein Geschwisterchen?“ fragte Hanswalter grinsend. „Ganz bestimmt mag sie ein Geschwisterchen!“ unkte auch Tamita grinsend. „Wo ist die Kleine überhaupt?“Streetfigter sah sich suchend um. „Hier bei mir, sie schläft mal wieder.“ Sally griff neben sich und zeigte stolz…. das Wichtige Handtuch in die Höhe. Jaja, Rotwein, Bier und ähnliche Substanzen trüben halt auch die Sehfähigkeit der besten Mutter und es dauerte einige Zeit, ehe Sally dann doch noch die schlafende Layla herumzeigen konnte, wenn auch begleitet von gelegentlichen Hicksern. (MH)
Verlobungsgeschichte
Wohl fast jede Frau ersehnt sich in ihrem Leben den Tag der Tage, an dem sie vor einen Traualtar geführt wird. Doch damit es dazu kommt, sollte am besten noch der Prinz auf dem weißen Pferd angeritten kommen, ihr das Herz stehlen und um ihre Hand bitten. Da ist es für die Männerwelt wohl besonders schwierig, diesen Anforderungen gerecht zu werden. Mindestens zwei Männer schienen dies aber schon erfolgreich vollbracht zu haben…
Renaldo und Sally
Kurz nach der Trauung gesellte sich auch Brüno zur Hochzeitsgesellschaft und bedauerte es, nicht eher da gewesen zu sein. Dafür war er an einem weiteren wichtigen Tag des Brautpaares indirekt dabei, wie Renaldo anfing zu erzählen und dabei an die Verlobung zurück dachte. Das machte natürlich die übrigen Gäste neugierig, so dass Renaldo die ganze Geschichte erzählen sollte:
„Du warst es, der gesagt hat: Los Reno, mach dich jetzt in den Steinbruch zu deiner Sally!“, sagte Renaldo Richtung Brüno und erzählte weiter: „Der Ort war etwas anders, als andere Orte. Wieder einmal war es so, dass alle gegen uns waren. Es war nicht immer Friede, Freude, Eierkuchen. Meine Sally war mal wieder ins Gebirge gegangen und hat sich im Steinbruch abreagiert und Reno war mal wieder zu feige, sie zu trösten…und dann…traf ich Tatze (Brüno)…der dann sagte: „Wann, wenn nicht jetzt? Heiratsantrag in einem Steinbruch!!“ Ich wusste nicht, ob das gut ging und wie Sally darauf reagiert. Ich hatte mich ran geschlichen und weißt du noch, Sally, ich hatte die falschen Ringe mit. Die heutigen Eheringe, nicht die Verlobungsringe! Du hast mir dann den Ring wieder gegeben…da dachte ich: Ojeee, bin ich blöd!“
„Waaas, oah, da hast du ihn aber ganz schön erschreckt!“, meinte Calisto zu Sally, die daraufhin erwiderte: „Aber er hat dann trotzdem einen Antrag gemacht – ohne Ringe.“ „Genau! Ich hatte aber Blumen mit, Schatz! Ja, das war die kleine Geschichte. Also eher unspektakulär…ich hätte ja noch im Steinbruch singen können: Mamorstein und Eisen bricht…“, schloss Renaldo und Sally erklärte, dass Renaldo anschließend noch die richtigen Ringe besorgt hätte.
Hanswalter und Artemis
Von der einen Verlobungsgeschichte ergriffen, musste auch Hanswalter an seinen Antrag bei Artemis zurückdenken. Das machte die Festgäste natürlich wieder neugierig, so dass auch Hanswalter nicht drum herum kam, die gesamte Geschichte zu erzählen:
„Das ist schon so lange her…ich weiß nicht, ob ich noch alles weiß…“, fing er an und holte sich direkt einen Rüffel bei Calisto: „Männer…sowas kann man doch nicht vergessen!“ Dennoch startete Hanswalter: „Es war einmal vor langer Zeit…morgen (vom Tag der Hochzeit von Renaldo und Sally aus gesehen) vor genau 14 Monaten…da trat ich in meinem neuen Anzug, den Arte mir gemacht hatte und den ich nur zu besonderen Anlässen anziehen wollte, auf den Markt…ich glaube, da hatte sie schon Verdacht geschöpft. Ich sagte ihr, dass ich sie entführen wollte und nahm sie dann einfach mit. Es war eine schöne, sternklare Nacht und ich dachte mir, dass sich die Sternenwarte im Monument von Noröm gut eignen würde und bevor ich auf den Markt getreten war, hatte ich dort schon alles vorbereitet. Ich hatte in dem Turm alles mit Blumen ausgelegt…es müssen Tausende gewesen sein…und Kerzen aufgestellt…und ich hatte auch einen Text vorbereitet. Und dann, während wir da saßen, Wein tranken und gemeinsam die Sterne anschauten, habe ich sie gefragt, ob sie mich heiraten möchte. Sie hatte ja gesagt…und dann haben wir nicht einmal eine Woche später heimlich am Markt geheiratet…“
„Heimlich auf dem Markt…wieso ist das jetzt irgendwie ein Widerspruch?“, fragte Calisto nach und auch andere fragten sich, ob das geht. „Es waren nur ihre Eltern, Maddie und Brüno da!“, erklärte Hanswalter und Oshun erwiderte grinsend: „Hihi, heimlich unter der Aufsicht vom Boten?“
Glücklich geworden sind scheinbar beide Paare, denn Artemis und Hanswalter sind nun schon sehr lange glücklich und mit Nachwuchs miteinander verheiratet und auch die Beziehung von Renaldo und Sally wehrt schon lange. Möge dies auch so bleiben und vielleicht lassen sich in Zukunft noch mehr Herren Simkeas eine schöne Art und Weise des Antrags einfallen und verzaubern ihre Liebste. Der Bote würde wieder gerne darüber berichten! (Eluanda)
Das wars
Liebste Leserinnen und Leser,
es ist mal wieder so weit, das Jahr liegt in den letzten Zügen. Viel ist geschehen in den vergangenen zwölf Monaten, große und kleine Veränderungen sind über unser Land gezogen. Read the rest of this entry »
Rein zufällig ausgerutscht
Vergrößerte Schlitten haben schon so ihre Vorzüge – immerhin bieten sie Platz für gleich zwei Fahrer. Allerdings schützt diese Doppelfahrt nicht vor Unfällen, bei denen man ganz leicht vom Schlitten purzeln kann. Außerdem schützen sie nicht davor, wirklich eine Verschnaufspause zu bekommen, wie Vevila vergangene Woche feststellen durfte. Da ruhte sich Vevila lediglich auf einem Schlitten aus, da rutschte Hanswalter gleich zweimal hintereinander im Schnee weg und fuhr mit ihr zusammen den Berg hinunter. Bemerkt hatte sie die Rutschpartien jedoch nicht sofort und dementsprechend auch nicht, dass Hanswalter beim Fall auf ihr gelandet ist.
Sofort kamen Gespräche vonwegen unbefleckter Empfängnis auf und als Artemis, Hanswalters Liebste, davon Wind bekam, war diese natürlich nicht erfreut. Prompt verschwand sie in der Küche, während ihr Vater Bo, der sie überhaupt erst darauf aufmerksam gemacht hatte, dass ihr Mann fremd fuhr, von Brüno aufgeklärt wurde, dass Vevila auch nur da stehen und alles mit sich machen lassen würde. Sie seien zufällig auf demselben Schlitten gelandet, erklärte Hanswalter, was Bo jedoch nicht glauben wollte und meinte: „So zufällig, wie Männer immer auf Frauen fallen, die dann schwanger sind…jaja…“ Auch Artemis schien sich darauf vorzubereiten, dass Vevila in neun Monaten sogar gleich zwei Kinder bekommen würde und wie später festgestellt wurde sogar vier, da Hanswalter ja zweimal auf Vevila gefallen wäre. Platz wäre in Bos Keller für die Kinder genug, wie er erklärte (was von vielen Simkeanerinnen und Simkeanern jedoch schief beäugt wurde). Hanswalter schien sich währenddessen wenig Gedanken darüber zu machen, dass Artemis nicht so erbaut von den Geschehnissen war und sogar am überlegen war, wieder in ihr eigenes Haus zu ziehen.
Man darf wohl gespannt sein, was an diesen Geschehnissen wahr ist und was mal wieder nur aufgebauscht wurde – es bleibt nur zu hoffen, dass sich kein Drama anbahnt. (Eluanda)
Kling, Glöckchen, klingelingeling
Die Glocken erklangen buchstäblich auch in dieser Woche so kurz vor Weihnachten voller Freude. Allerdings hing dies nicht bloß mit dem uns bevorstehenden Fest der Liebe zusammen, sondern in diesem Fall sogar mit dem Bund des Lebens, den zwei Liebende miteinander eingingen. Ausgiebig wird darüber in der nächsten Ausgabe des Boten berichtet, um dieser Feier auch gerecht zu werden.
Es darf also gespannt die nächste Ausgabe erwartet werden! (Eluanda)
Fröhliche Weihnachten!
Liebste Leserschaft
eine Vorweihnachtszeit voller Spaß und Sucherei im Weihnachtsland neigt sich dem Ende zu, Geschenke würden hektisch gesucht und verpackt, unter anderem auch die Schlagzeile der vergangenen Woche wie es scheint, wir haben es geschafft! Weihnachten ist da! Read the rest of this entry »
Schnappschuss238
Der Trenter Bote wünscht alles seinen treuen Leserinnen und Lesern ein schönes, liebevolles und frohes Weihnachtsfest.
Auf dem Markt war ich gerade und stöberte durch die Buden nach Weihnachtsgeschenken. Da erschrak ich kurz, denn hinter der Ladentheke da stand ein Schneemann und dieser redete sogar mit mir. Es dauerte einige Momente bis mir klar wurde, was da gerade geschah. Ein Mitbürger in einem Kostüm, das war des Rätsels Lösung und ich musste herzlich lachen. Aber nicht nur das: Ich erkundigte mich sogleich wo ich denn dieses überaus schmucke Weihnachtsoutfit bekommen könnte und wer hätte es gedacht? Auf dem Weihnachtsmarkt natürlich.
Dort steht eine ganze Bude der Schneiderwichtel, die sich nur darum kümmert uns mit ihren Kleidern in weihnachtliche Stimmung zu versetzen. Ich eilte sogleich dorthin und stöberte auch dort durch die Auslage.
Das Erste was mir ins Auge fiel, war der plüschige Kopf eines Rentiers. Hellbraun der Kopf und weiß die Schnauze und für alle die letztes Jahr Rudolph und seine Freunde gesund gepflegt hatten eine schöne Erinnerung. Aber wer weiß? Sollte die Weihnachtsnacht heuer neblig werden, dann wird es wohl schwierig die echte leuchtende Rotnase zu finden. Wir hoffen halt einfach das Beste.
Daneben hing direkt Klaras Gewand. Ein grüner Hut und eine grüne Montur für die Wichtel unter uns, denen es die schönste Weihnachtsfreude ist einem Anderen eine Freude zu bereiten. So huschen sie über die verschneiten Gassen und Wiesen, um noch alles rechtzeitig fertig zu bekommen, bevor der große Schlitten des Weihnachtsmannes dann abhebt, die Geschenke unter die Leute zu bringen.
Und dieses Kostüm hing auch direkt daneben. Ein langer roter Mantel, ein Rauschebart und man konnte schon fast das „Ho Ho Ho!“ in der Ferne hören. Ein Wichtel zu sein und Freude bringen ist das eine für Simkeaner, die leuchtenden Kinderaugen zu sehen, wenn man gerade noch den Zipfel des roten Umhangs um die Ecke verschwinden sieht, ist dann doch noch etwas anderes. Egal wie jung oder alt das Kind in uns dann sein mag.
Und da war es endlich, das Kostüm, wegen dem ich extra hierhin gegangen war. Ein weißer Anzug mit großen schwarzen Knöpfen, einer Karottennase und einem hübschen Zylinder mit farblich passendem Schal, das lustig im Wind vor der Bude auf dem Ständer hin und her schwang. Seither muss ich immer breit grinsen, wenn ich jemanden in dem Kostüm treffe und eine leise Melodie schleicht sich in meinen Kopf… „Frosty, der Schneemann, war ein fröhlicher Gesell…“
Und so wünsche ich euch immer noch mit einem Lächeln und einem Liedchen auf den Lippen frohe Feiertage und eine schöne, gemütliche Zeit mit euren Lieben,
Eure Samuela