Archiv für Sparte ‘Bürger hautnah’

Es begab sich zu der Zeit, dass ein Gebot von Master X ausging, dass an allen Weihnachtsschweinen die vierte Kerze entzündet würde. Und diese Entzündung war die allererste dieses Jahr und geschah zur Zeit, da Karana Hauptcoder am Weihnachtsevent war.
So machte sich auf auch Nyarla Thotep und fand an einem wundervollen Ort ein Schokofondue. Begeistert von dieser exotischen Erfindung, drängten sich der neugierigen Katze natürlich sofort elementare Fragen auf. Da solche Fragen aber selten alleine beantwortet werden können, kam die Frage an alle simkeanische Welt, ob denn auch Zwiebeln und Fischfilet mit Schokolade überzogen werden können. Während manche noch von der Idee schockiert (oder vielleicht auch schokoiert) waren, schlugen andere noch Ingwer und Wasabi vor. Die Idee wurde noch schnell um ganze Fischbrötchen ergänzt, und bevor Nyarla auf weitere ´´interessante´´ Ideen kam, hat sich die allgemeine Ablehnung über diese Idee schon in weiteren Kreisen ausgebreitet. Fiona beispielsweise war froh, dass sie das Fondue bereits benutzt hat, und nicht erst nach Nyarlas Kreationen Früchte in Obst taucht.
Aber der Bote wäre natürlich nichts, wenn er nicht bereits auch für diesen Fall eine Lösung parat hätte: Einfach hoffen, dass genügend unwissende Simkeaner zwischen Nyarla und einem selbst bereits am Fondue waren, und damit sämtliche Reste von Zwiebeln und Fisch bereits wieder aus dem Schokobrunnen entfernt sind. Außerdem ist noch Vorsicht geboten, und Schokoladengeschenke von Nyarla in nächster Zeit nur von besonders Risikofreudigen oder Aufmerksamen annehmen, und immer die Frage stellen: ´´Sieht das Stück Schokolade hier aus wie ein Fisch?´´.

 

(Baldrin)

12
Nov.

Mein erster Simburtstag

   Von: Alexa Viator in Bürger hautnah

Wie die Zeit vergeht! Ich kann es gar nicht glauben, schon ist ein Jahr vorbei, seit ich in Simkea angekommen bin. Die Zeit ist wie im Flug vergangen.

Es war eine aufregende Zeit, in der ich schon viel erlebt habe. Ich habe viele nette Simkeaner kennengelernt und viele Freundschaften geschlossen.

Heute ist mein 1. Simburtstag, den ich mit vielen Simkeanern feiern möchte. Ich kann es gar nicht glauben, wie viele gekommen sind und mit mir feiern wollen. Die Vorbereitungen waren ganz schön anstrengend, aber ich hatte viel Hilfe. Wie gesagt, alle hier sind sehr nett und hilfsbereit.

Und dann war es endlich so weit. Ein paar von euch waren schon am Lager und haben mich willkommen geheißen. Das hat mich dann doch überrascht, ich musste ja das Buffet noch aufstellen und die letzten Vorbereitungen treffen.
Nach und nach trafen dann immer mehr Gäste ein und ich war über die vielen Geschenke, die ich bekommen habe, ganz überwältigt und bin mit auspacken gar nicht hinterhergekommen.

Nachdem ich dann das Buffet eröffnet hatte, haben sich alle ordentlich darüber hergemacht. Ich hatte auch für ein paar Spiele gesorgt, sodass wir etwas Abwechslung hatten. Dosenwerfen, Seilspringen, Tauziehen und Kirschkernspucken nicht zu vergessen. Ach was hatten wir für einen Spaß beim Seilspringen, Kirschkernweitspucken und Tauziehen.

Plötzlich erstrahlt ein Feuerwerk am Himmel und alles schauen entzückt in den Himmel. Hat Baerty doch heimlich ein Feuerwerk entzündet. Eine Weile später hat jemand eine Seifenblase zerplatzen lassen, sodass alles blitzeblank aussah.

Und dann hat Sarafine mir ein Ständchen gespielt. Ach, war das schön wie sie gespielt hat. Louhi hat sich dann angeschlossen und Sarafine auf der Triangel begleitet.
Zu später Stunde haben wir uns dann noch eine Schneeballschlacht geleistet.

Und dann war es auch schon vorbei. Ja alles geht einmal zu Ende. Es war eine wirklich tolle Feier. Ich hab mich sehr gefreut, dass so viele gekommen sind und mit mir gefeiert haben.

 

(Summerrain)

12
Nov.

Von Rettern und Geretteten

   Von: Alexa Viator in Bürger hautnah

Wie sooft, befand ich mich am westlichsten Punkt des Rodegebiets im jetzt schon herbstlichen Umland. Gerade hatte ich meine letzte Energie zum Baumfällen verbraucht. In meinem geschützten Unterstand richtete ich mir ein weiches Nachtlager und meine wärmende Schlafrolle.
Plötzlich ertönte ein lauter Ruf:
»Kätchen braucht Hilfe!«
Und gleich darauf: »Ich stehe in meinem Hausflur und mein Essenskorb ist grade zerbrochen.«

Nächtliche Stille …

Eine Weile später bemerkte sie leicht enttäuscht: »Hmm, keiner wach hier«.
Selbst ist die moderne Frau, und so gab sie kund, einen Zaubertrank aus ihrem Medizinbeutel zu ziehen.

Nächtliche Stille …

Die erneut unterbrochen wurde durch ein gut hörbares Klingeln.
Kätchen bemerkte gespannt: »Du bist angeblich grad wach geworden, Sili«
Und ziemlich grummelig setzte sie nach: »Das ist ja ein Holzsplittertrank. Ich dachte, das ist Teleport …«
Schon merklich angefressen rief sie nochmal ihren Hilferuf durch Simkea: »Kätchen sucht jemanden in Trent der ihr einen Futterkorb ins Häuschen bringt«.

Nächtliche Stille …

Deutlich entnervter versuchte Kätchen einige Zeit später ein weiteres Mal, Sililords Aufmerksamkeit zu erregen: »SiilIIII«

Nächtliche Stille …

Ein völlig hilfloses »Och Leuts« von Kätchen und folgend: »Ist denn echt keiner wach in Trent und mag mir helfen?«

Nächtliche Stille …

Doch offenbar hatte Sililord doch etwas gehört. Vorsichtig fragte er nach: »Wobei?«

Nächtliche Stille …

War Kätchen jetzt etwa in ihren um sie herum verstreuten Gerichten eingeschlafen?
Ich rief Sililord zu: »Kätchen sucht jemanden in Trent, der ihr einen Futterkorb ins Häuschen bringt.«
Nun ganz wach antwortete Sililord: »Ok, was für ein Korb? Normale?«
Leicht erheitert warf ich ein: »Vermutlich einen stabilen, sie kocht.«
Dieses Mal antwortete Kätchen sofort: »Ein einfacher tuts auch«, und nachsetzend: »Hab zur Sicherheit ja auch den Trinkkorb bei.«
Kurz und knapp warf Sililord ein: »11 × 8, Splitter.«
Gleichzeitig erklang Kätchens Anweisung: »Anschrift: Kuhpflaster (Trent 7 × 21)«
Einlenkend meinte Kätchen noch: »Ich hätte ja ’ne Zange, und einen Splittertrank …«, sowie: »Aber nix Beweglichkeit.«
Ach nein, ich wollte mich gerade endlich zum Schlafen legen, jedoch war ich sofort wieder aufgeschreckt, um nachzufragen: »Was treibt Ihr denn da, der Retter muss gerettet werden?«
Jedoch hatte sich Sililord scheinbar durchs Wohngebiet gehumpelt und gerade Kätchens Häuschen betreten, jedenfalls war zu hören, wie sie ihn begrüßt: » Hi Sili«. Sofort zog Kätchen schon mal gleich den Splitter.
»Ich sags ja immer, die Stadt ist gefährlich«, murmelte ich beim endgültig letzten Versuch, meinen wohlverdienten Schlaf zu beginnen.
Währenddessen bemerkte ein aufatmendes Kätchen: »Der Retter hatte offenbar Schuhe bei«.
»… Und ist jetzt splitterfrei.«
Sililord bedankte sich bei Kätchen.
Sicherheitshalber fragte ich doch nochmal nach: » Kätchen hat einen neuen Essenskorb?«
Zufrieden antwortete Kätchen: »Jaa, ich hab ’nen Korb und kann gleich schlafen gehen« und bedankte sich.
So, alles ist wieder gut und ich verabschiedete mich auch gleich zur Nacht: »Sehr gut, dann kann ich auch schlafen gehen, gute Nacht.«

 

(Ravalya Kergarth)

Es ist still in Trent. Sehr still. Bis auf ein Schleifgeräusch. Man fragt sich, woher kommt dieses Geräusch. „Moin“, keucht Kätchen und schleift eine alt aussehende Badewanne hinter sich her. Wir alle kennen Kätchen: die kleine, blaue Schlumpfine. Dahinter eine riesengroße rote Badewanne, viel größer als unser Kätchen. Fast zeitgleich erhallen weitere „Moin“ durch Trent.
„Frisch … na ja“, schmunzelt Samuela.
„Oh, Johnny zahlt glatt noch fünf Heller für das alte Kupferding“, sagt Kätchen erstaunt.
„Ob wohl irgendein Messie noch Freude an der roten Wanne hat?“, grübelt Kätchen laut und schiebt die alte rote Badewanne in ihre Bude.
„Hi Samuela. Na ja, frisch ist wohl relativ“, sagt Summerrain.
„Ich habe heute das Gefühl, das Sandmännchen hat gestern den vollen Sack über mir ausgekippt“, sagt Samuela.
„Du bist doch immer frisch, Summer“, sagt Louhi und murmelt etwas leise, dass er keinen Sand ausgekippt hat. Dabei wird er von Samuela genau beobachtet und meint dann in Flüsterton, dass sie den Drachen nicht für das Sandmännchen hält, sondern höchstens eine Schlafmütze. Nachdem das Gemauschel vorbei ist, lacht Louhi laut auf. Samuela, die gerade in einer Kaffeetasse badet, grinst.
„Warum hockst du in einer Kaffeetasse?“, fragt Louhi neugierig, während Kätchen versucht, ihre alte, rote Badewanne loszuwerden.
(Alexa Viator)
12
Nov.

Der singende, badende Drache

   Von: Alexa Viator in Bürger hautnah

Am Sonntagmorgen ist es im Häuserviertel still. Na ja, fast still. Eine laute, singende Stimme durchbricht die Stille. Diese Stimme gehört zu unserem beliebten Drachen Louhi, der gerade ein Bad nimmt. Ob es an Louhi liegt oder an den mithörenden Wänden, wissen wir nicht. Der Bote vermutet, dass unser Drache einfach nur gerne sehr laut singt.
„Baden gehn zu Mitternacht, der Wasserdrache gerne macht“, ruft Erian.
„In meinem Zuber geht das Wasser nie uber“, singt Louhi.
„Weil der schon von alleine leckt, auch wenn kein Drache darin steckt?“, sagt Erian.
„Das ist dann fauler Zuber!“, ruft Morty und Louhi singt weiter: „Mein Zuber, der ist dicht, weil ich ihn selbst gericht.“
„Ob der Drache ansonst auch ganz dicht …“, sagt Morty und grinst ganz breit.
„Im Gegensatz zu einem Drachen, der auch darüber kann, laut lachen“, sagt Erian und grinst zusammen mit Morty um die Wette. Und fast gleichzeitig hört man den Drachen laut lachend und auch, wie das Wasser überschwappt.
„Nun, ist der doch noch übern laufen und Louhi muss Wasser nachkaufen“, sagt Erian und Louhi ruft, er habe noch genug Wasser. So viel Wasser, dass es noch zum Trinken reiche.
„Und jeder denkt, wir wären plämpläm beim Zuber Poetry-Slam“, sagt Erian.
„Das wäre nicht ungewöhnlich, aber höchstens ist es zu persönlich“, meint Louhi.
„Mach den Zuber nicht so voll, wenn das Wasser reichen soll“, sagt Morty.
„Das Wasser reicht mir bis zur Brust, das gibt dem Baden höchste Lust“, sagt Louhi.
„Der Rest ragt ja auch aus dem Zuber, drum wird der Drache unten sauber“, sagt Erian.
„Und, säuber sich den Drachenspeck, wenn oben ist noch immer Dreck“, ergänzt Erian.
„Die Füße müssen sauber sein, dann kommt man in die Stiefel rein“, sagt Louhi, wenn unten sauber, taucht er unter, dann wird er oben auch viel bunter.“
„Der macht gar lustig Sachen, vom Stamm der Schwarzfuss-Drachen“, sagt Morty und Louhi meint, er habe keinen schwarzen Fuß, denn das mache ihm viel Verdruss.
„Der Drachenfuss hat ein Aroma, da fällt der Simkeaner ins Koma“, sagt Morty.
„Ich glaube dieses jedoch nicht, denn das klingt nach ´’nem Gerücht“, sagt Louhi.
„Der Kater muss ins Bettchen gehn, drum sagt er leis´auf Wiederseh’n“, sagt Morty leicht müde.
„Serwas oida!“, verabschiedet Louhi den Kater namens Morty.

(Alexa Viator)

1
Okt.

Wie? Was ist hier los?

   Von: Alexa Viator in Bürger hautnah

„Hoch die Hände, Überf … äh Wochenende“, ruft Moonstone laut. Sofort hebt Louhi in seiner Drachengestalt seine Hände hoch und breitet seine Schwingen aus.

„Überfall zahlt sich bei mir nicht aus“, sagt Louhi.

„Wenn Verbrechen sich nicht auszahlen lassen würden, gäbe es keine Verbrecher“, sagt Moonstone und Louhi sagt grinsend: „Ja, sicher zahlt es sich auch irgendwann bei irgendwem aus, aber nicht bei mir!“

Währenddessen hört man das Klimpern von Dukaten.

„Ach, wie goldig“, sagt Ravalya etwas verträumt, mit ihren Dukaten spielen.

„Nun ja, Dukaten sind nun mal aus Gold“, sagt Louhi.

„Sehr suptil“, sagt Moonstone.

„Das war eine große mit vier Hufen und Hörnern,“ meint Moonstone und sofort nennen zwei Anwesende ihre Alibis und man meint, man höre von Bessie ein muhen, das sich wie das Wort ‚Verräter‘ anhört.

„Nennt man das nicht zinken“, kichert Ravalya.

„Zinken sind am Kamm oder höchstens noch an der Gartenpforte“, sagt Moonstone.

„Und an der Gabel oder womit isst man die Suppe nochmal“, kichert Louhi.

„Na ja, die Zinken und das zinken sind nicht dasselbe“, sagt Ravalya.

„Also, ich schlürfe sie immer direkt aus dem Behälter“, sagt Moonstone zum Thema Suppe.

 

27
Aug.

Wer braucht hier einen ….

   Von: Alexa Viator in Bürger hautnah

„Notarzt!“, ruft Louhi panisch, „Calisto hat einen Herzzickzack.“

Nun, jetzt fragt Ihr Euch, wie es dazu kam. Die Erklärung ist ganz einfach. Der Rückblick sagt:

„Guten Morgen, Frau Calisto“, plärrt Karana in Calistos Richtung und schon bekommt unser Engel einen Herzinfarkt.

Hier ist der Rückblick beendet.

 

„Ähm, ich glaube, der kann in meinem Fall nicht mehr tödlich sein“, sagt Calisto besänftigend in Louhis Richtung.

„Bist du eine Untote?“, fragt Louhi und Calisto lacht leise: „Zumindest sind Engel nicht wirklich lebendig.“

„Stimmt auch wieder“, grinst Louhi.

„Joah, so schnell werdet ihr mich nicht los“, sagt Calisto.

„Will ich auch hoffen“, beendet Louhi diese Geschichte.

 

(Alexa Viator)