Archiv August, 2010

Diebe, Räuber und Gesindel

Welch ein Schicksal. Die junge Angora, endlich in der Lage sich von ihrem Ersparten einen bescheidenen Stand in der Marktgasse zu leisten, sah sich bei der allerersten zaghaften Öffnung des selben von Dieben, Räubern und ähnlichem zwielichtigen Gesindel umgeben. Das einsame Grünkraut, das die Dame bescheiden, wie sie war, zum Verkauf bot, war mir nichts dir nichts verschwunden, ohne, dass jemand sich die Mühen gemacht hätte, einige Kreuzer dafür zu hinterlassen. Auch Zettel oder kurze Mitteilungen über den Verbleib der Ware, konnte die Dame nirgends entdecken. Die verehrte Vishvadika konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen und tippte, nachdem auch hilfreich die Dame Flummii einige Tipps zum Verbleib des Krautes gegeben hatte, darauf, das Kraut sei schlicht statt in den Stand geworfen zu werden, daneben gefallen. Möglich aber auch, das einsame Grünkraut flüchtete zu seinen Kameraden – derzeit scheint auf dem Markt alles möglich. (MH)location_marktplatz01

Fremdsprachen
Das Volk der Simkeaner verfügt doch über allerlei Akzente. So ganz kann der einzelne Bürger den Landstrich, aus dem er stammte, bevor er das Portal in diese Welt durchschritt, doch nicht ganz verleugnen. So versuchte die holde Legolas am Markt einen Käufer für ihre Tüften zu finden. Verschiedene Bürger schauten sie mit großen Augen an, bis sich Al Capone liebenswerter Weise dazu bereit erklärte, flink das Wort als „Kartoffeln“ zu übersetzen. Jim der Siedler allerdings konnte nicht umhin, die Bürger ein wenig zu verwirren mit deiner Übersetzung des Wortes als „Kumbern“. Frech grinsend stellte der werte IceT nur fest: „Na, dann gibt´s bei Simkea sogar noch Bildung gratis.“ (MH)kartoffeln01

Bo auf der Suche
Bo sucht Austern, Biesty, ne Frau und Muscheln, verkündete eben dieser Bürger in der letzten Woche auf dem Markt. Erstaunt erntete er Blicke von IceT und Vishvadika. Erster kratzte sich erstaunt am Kopf, nicht etwa auf Grund plötzlichen Läusebefalls, sondern man sah ihm deutlich an, wie er überlegte, was Biesty denn außer einer Frau sein könnte. Als er kurzerhand, scheinbar, da er selbst keine Antwort auf dieses Rätsel finden konnte, eben diese Frage am Markt stellte, erklärte ihm die alte junge Guinevere „Bietsy ist ein Hase.“ Tja, werter Herr Ex Chefredakteur – Botenleser wissen bekanntlich mehr …
Kontaktgesuche für Bo können im übrigen auch gern beim Trenter Boten hinterlassen werden. Sie werden prompt weiter geleitet werden. (MH)auster01

Farbenblinde Golems
Welch ein Anblick in der letzten Woche auf dem Trenter Markt. Wie aus dem Nichts beschwor der Ratsherr Kyaha einen imposanten Goldenen Golem herbei. Noch imposanter wäre dieser jedoch gewesen, hätte er sich nicht leicht im Farbton vergriffen. Ob dies an mangelnder Übung von Seiten Kyahas oder schlicht eine leichte Farbblindheit des Golems zurückzuführen ist, entzieht sich allerdings der Kenntniss des Trenter Boten. Nach ausgiebiger Bemusterung durch den Zauberlehrling Bowen und die Katzendame Pytron allerdings wurden dem Golem schnell Namen zugetragen. Sonderlich schmeichelhaft allerdings waren diese nicht, wobei „Shrek“ oder auch „Hulk“ noch die schönsten waren, wobei der Katzendame die Bezeichnung „Rotzgolem“ oder auch „Schnoddergolem“ am passendsten erschien. Sogleich überlegte sie laut, wie wohl eine Begegnung mit dem selben aussehen könnte: „Riesiges Taschentuch versucht Rotzgolem wegzuwischen! Riesiges Taschentuch mach 12 TP bei Rotzgolem!Der Angriff dauert weiter an!“ Na dann, Mahlzeit! (MH)golem_gold01

Heirate mich
Musik am Markt ist ja nicht jedermanns Sache. Immer wieder sieht man Bürger gegen die Magische Box treten, um selbige zum verstummen zu bringen. So weit, wie der Ratsherr balldruin ging allerdings noch niemand. Gestört durch den Singsang der Box, stahl er kurzerhand die Musik. Allerdings stahl er sie weit dauerhafter, als er scheinbar selbst beabsichtigte. Der werte IceT jedoch bekam leuchtende Augen, himmelte balldruin an und hauchte: „Die Box ist tot?? Heirate mich!!!“ Balldruin schluckte nur kurz und gab zu bedenken: „Ich weiss nich, ob Maddie da mitmacht.“ Auch IceT kamen leichte Bedenken bei diesem Einwurf: „wie mitmachen? nene, keine dreier.“ Aber balldruin schien nach kurzer Überlegung der Gedanke nun doch nicht mehr ganz so abwegig und so gab er zu bedenken: „ Zu dritt machts aber am meisten Spaß.“ Nach kurzer Überlegung stimmte IceT zu. Von Maddie jedoch ist keinerlei Stellungnahme zu diesem Thema eingegangen.(MH)ring_gold01

Kurzer, vielsagender Dialog
Fast unkommentiert können die werten Leser einen kurzen Dialog am Markt nachverfolgen, der recht gut aussagt, unter welch schweren Belastungen Ratsmitglieder stehen und zu welchen Folgen dies führen kann….
balldruin: ´´flüstert zu balldruin: bist du ein admin?´´
balldruin: ich glaub ich brauch nen grossen hut wo das draufsteht
Yaand: admin=seelsorger?
balldruin: ich dacht seelenfresser
IceT: weia… simkea-admins mag ich mir in meinen schlimmsten träumen nicht als seelsorger vorstellen *zitter* (MH)ballkutte01

Ansteckende berufsbedingte Alzheimer bei Händlern
Das der Ex Markthai Flachzange unter Alzheimer leidet, ist bekannt. Ebenso, dass er mit dieser scheinbar die Händlerin Maddie Hayes angesteckt hat. Neu dagegen ist jedoch, dass diese scheinbar auch andere große Händlerinnen inzwischen befallen hat. Dies zumindest musste der werte Holzfäller und Vertreiber Kellermeister in der letzten Woche auf dem Markt feststellen. Als er einer der großen Händlerinnen wie vereinbart eine nicht gerade unbeträchtliche Menge Holz zuschob, bedankte sich diese artig und freute sich über das großzügige Geschenk am Morgen. Scheinbar konnte sie sich nicht erinnern, einen Preis vereinbart zu haben und fragte zögerlich, ob nicht eine Dukate reichen würde, wahlweise auch ein sehr blank polierter Heller oder 200 rostige Kreuzer. Der von Kellermeister genannte Preis von stolzen 650 Hellern ließ sie jedoch zunächst einmal umfallen. Fast scheint es, als sei sie dabei auf den Kopf gefallen, zumindest war die Erinnerung an den Preis wie weggezaubert, als sie irgendwann erwachte. Zögerlich schob sie Kellermeister einen Heller zu, dann sehr zögerlich noch einen zweiten. Insgesamt vergingen mehrere Stunden, in denen die Händlerin mit Hilfe von Spenden und nicht zuletzt hartnäckigen Erinnerungsversuchen von Seiten Kellermeisters es schaffte, die geforderte Summe zusammen zu raffen und auch tatsächlich zu übergeben. (MH)heller01

Kinder haben es nicht leicht, Liebende ebenso wenig
Die Schreie der kleinen Georgiana werden vermutlich auch noch in der hintersten Ecke von Trent zu hören gewesen sein, als in der letzten Woche das Kind zitternd am Markt saß und die dunkle Ecke anstarrte, in der ein Menschenfresser hauste. Doch liebe Leser, kein Grund zur Beunruhigung. Ausser dem dort sehr zufrieden hausenden Werwurm der Maddie Hayes, droht von dort keine derartige Gefahr den am Feuer nächtigenden Bürgern. Vielmehr versuchten der werte Africarlos und seine holde Ariadne dort heimlich einige Zärtlichkeiten auszutauschen. Die kleine Georgiana jedoch stand der Sinn nach einem Spiel. So hatten die zwei Liebenden kaum die Gelegenheit, auch nur einen einzigen Kuss auszutauschen, woraufhin der dunkle Schmied zu einer List griff. Mit dunkler Grabesstimme grollte der aus der Ecke: „FLIEHE BEVOR ICH DICH AUFFRESSE, KLEINES MENSCHENWESEN !!!“ Erschrocken prallte das Kind zurück. Immer weiter und weiter trieb das Paar das Spiel, bis Georgiana schließlich heulend und zitternd in einer Ecke des Marktes kauerte und sich schließlich in die Arme ihres Vaters IceT flüchtete. (MH)dunkleecke01

Allerlei Zauberei
Die Welt wird magisch, das konnten die aufmerksamen Leser des Trenter Boten ja bereits erfahren. Wie magisch jedoch, das machte doch den einen oder anderen Bürger in der vergangenen Woche am Markt leicht schaudern. Neben den bereits erwähnten Golems, auf deren Farbspiel schon an anderer Stelle verwiesen wurde, verschwanden ganz gewollt vielerlei Dinge. Da wurden Suppen irgendwo hin teleportiert, Fußbälle zerfielen zu Staub und auch so manch ein anderer Gegenstand konnte plötzlich mit anderen Augen gesehen werden. Glücklicherweise handelte es sich nur um Testzauberei, bei der niemand zu schaden kam, doch wer weiß, was noch kommen mag, wird in unbedarften Bürgern eben jene Macht erweckt, die all dies möglich machte. (MH)spell_fire01