1
Mai

Liebe Leserinnen und Leser,

   Von: Amalthea in Schlagzeilen

in diesem Monat gibt es im Boten Spannendes aus dem dunklen Wald, Interessantes sowie Musikalisches aus der Welt der Zwerge, Lehrreiches zum Thema Marktstand und zu den Begleitern, wie immer Neues vom kleinen Drachen Drake sowie ein leckeres Rezept und unseren Spruch der Woche.

Ein Rätsel wird es voraussichtlich im nächsten Monat wieder geben.
Das Lösungswort des Aprilrätsels lautete „Ausdauerfee“. Richtige Einsendungen kamen von Loulu, Karana und Baldrin. Gewonnen hat Baldrin. Herzlichen Glückwunsch!

Wie sich unschwer erkennen lässt, ist der Bote dieses Mal wieder sehr schlank geraten. Wir möchten an dieser Stelle gerne noch einmal darauf hinweisen, dass Textautoren (auch einmalige oder gelegentliche) bei uns jederzeit herzlich willkommen sind! Wenn ihr also interessante Ideen habt, witzige oder spannende Alltagsgeschichten erlebt oder sonst etwas mitbekommen habt, worüber ihr gerne berichten möchtet, schickt uns eure Texte gerne per Taube oder hinterlegt sie im Druckhaus am Markt! Ihr könnt uns auch jederzeit per Taube Feedback über den Boten geben, Fragen stellen, Ideen äußern. Der Bote ist und war immer ein Gemeinschaftsprojekt und lebt von den Geschichten und Einfällen der Bewohner Simkeas.

Viel Spaß beim Lesen!

Eure Amalthea

1
Mai

ClemmK vs Mega Monsterwurzel

   Von: Amalthea in Klatsch und Tratsch

Der Frühling beginnt, der Wald blüht. Boah, es ist total abgefahren, nun in den dunklen Wald zu laufen und Vieles zu pflücken. Wer kann bestimmt was gebrauchen.
Eine Runde leer gepflückt, zwei Runden leer gepflückt, drei Runden leer gepflückt….
„AUTSCH!!!!!“
Ähhh… Diese fiese Wurzel war vorher nicht da. Oh man, wie ätzend hab‘ keine Axt zum Zerhacken da. Wer anders tut sich da sicher noch weh????

Vorsichtig stöchere ich mit einem Zauberstock auf der Wurzel rum. Ahhhhh!!!!!! Die bewegt sich.

Die Wurzeln um mich herum ziehen sich zusammen und stellen sich auf. Plötzlich kucken mich große Augen an, und die Wurzel ragt 30 Meter in die Höhe. Sie schaut mich sabbernd an und Speichel regnet an den Bäumen runter. Das ist doch kein Regenwald, dachte ich mir, und zog mein Eiszauberstab.
Mit einem Seitenhieb versuchte die Wurzel mich umzuwerfen doch sie hat nicht gewusst, dass ich Profi-Seilchenspringer bin.

Ich hielt mich an einer Ranke fest und kletterte auf ihren Kopf. „Kuckuck!“, brüllte ich in ihre Ohren, und die Wurzel schleuderte mich weg. Ich fiel ins Gebüsch aber zum Glück sah die Wurzel mich nicht mehr. Einen Moment wartete ich ab und schlich mich von hinten an und kletterte auf ihren Schwanz.

Mit einem selbst gemachten Hanfseil schwang ich mich einmal ‚rum und hielt es wie Züge zu. Die Wurzel erschreckte sich fürchterlich und ritt quer durch den Wald. Gott sei Dank hatte ich bei Klamdors Rodeo schon geübt und konnte problemlos auf der Wurzel reiten. Die Äste der Bäume schlugen mir ins Gesicht, aber ich war entschlossen nicht aufzugeben. Bei den hektischen Bewegungen verlor ich sogar meinen letzten Gummibärchensaft.
Irgendwann war die Wurzel sooo müde, dass ich mit einem Kälteschlag des Eiszauberstocks die Wurzel einfrieren konnte.

So, dachte ich. Nun ist der Wald wieder sicher. Na ja, so lange, bis die Wurzel auftaut. Nun muss Ravalia Kergarth mich wieder gesund zaubern, damit ich Trent wieder sicher machen kann!

(ClemmK)

Als Xandresch heldenhaft bei der Schlacht in Svelltland nahe der Stadt Tiefhusen gegen den Orkensturm fiel, versammelten sich seine menschlichen Gefährten.

„Möge Golgari (der Seelenrabe Borons) seine Seele sicher geleiten.“

Unerwartet laut hallte die Stimme wider, zurückgeworfen von Wänden und Decke der natürlichen Höhle, in der die drei Gefährten sich versammelt hatten. Branwyn hielt inne, verunsichert vom ungewohnten Klang seiner Worte. Leiser fuhr er fort: „Möge Boron seiner Seele gnädig sein. Xandresch, Sohn des Xolgrim, schied gewaltsam aus unserer Welt und wir, die wir zurückgebliebenen sind, vermögen nicht zu sagen, nach welchen Göttern sein Herz sich sehnt und wo seine Seele Einlass begehrt. Er war ein tapferer Kämpfer und verstand sich vorzüglich auf die Schmiedekunst. Doch wenig erfuhren wir über seine Herkunft und seine Vergangenheit, über die Gründe, warum er seine Heimat und Familie verlassen hatte.“

Branwyn verstummte. Ein wenig betreten, unsicher. Sein Blick verharrte auf dem Antlitz des Zwerges, den sie auf einem Bett aus notdürftig behauenen Scheiten und trockenen Zweigen aufgebahrt hatten. Starr wie Stein wirkten seine Züge; im Schlaf hatte er oft so ausgesehen. Aber auch grau und brüchig wie alter Fels war nun seine Haut. In den auf der Brust gefalteten Händen ruhte seine doppelblättrige Axt, die er mit eigenen Händen gefertigt hatte, und verdeckte nur leidlich die schwere Wunde in seiner Seite. Ohne jede Verzierung war die Waffe, und keinen Namen hatte sie je getragen; Branwyn kam der Gedanke, dass die Axt ihre bewegte Geschichte ebenso verbarg, wie Xandresch selbst immer über seine Vergangenheit geschwiegen hatte.

„Wenig wissen wir über die Nöte und Wünsche“, fuhr er nachdenklich fort. „Ein Fremder war er in unserer Welt und wie mag es ihm ergangen sein, fern von den Seinen? Wonach mag sein Herz sich gesehnt haben, in den einsamen Stunden der nächtlichen Wacht, wenn wir an unsere Familien und Freunde in der Heimat dachten? Ob er vielleicht auch irgendwo eine Liebste hatte? Ob er jemals daran gedacht hat, zurückzukehren in die Höhlen seines Volkes, um irgendwann seinen Kindern und Enkelkindern abends am Herdfeuer die Geschichten seiner Abenteuerfahrten zu erzählen? Warum nur, Xandresch, hast du über all diese Dinge stets geschwiegen? Waren wir dir nicht gute Gefährten und …. Freunde?“ Und leiser: „Warst du vielleicht auch in unserer Runde einsam? Wir wissen nicht einmal zu sagen, welchen Weg deine Seele nun erstrebt, wo das Leben aus deinem Körper gewichen ist.“

Erneut hielt Branwyn inne, suchte nach den richtigen Worten – und fand sie endlich.

„Möge … Angrosch .…“ ein Stocken; dann setzte er mit fester Stimme neu an: „Möge Angrosch dich in seinen Hallen willkommen heißen. Mögest du an seiner Esse schmieden und deine Kräfte mit den großen Kämpfern deines Volkes messen. Mögest du dich an Angroschs Schätzen erfreuen und in seinen prächtig erbauten Hallen wandeln.“

Neraida, die bisher geschwiegen hatte, nahm die Worte auf und fuhr fort: „Mögest du in Angroschs Hallen willkommen geheißen werden als verlorenes und wiedergefundenes Kind seiner Kinder. Mögest du Frieden finden unter deinesgleichen, an den Schmiedefeuern, die du auf dieser Welt verlassen hast und in den Bingen, die du nicht mehr bewohnen konntest. Möge Angrosch dich in Ehren aufnehmen, denn du warst uns ein guter Gefährte, dein starker Arm ist niemals gewichen vor dem Feind, deine Klinge hat sich niemals verweigert, dein Mut dich niemals verlassen, wenn Freunde in Gefahr waren.“

Und Alwinje ergänzte: „Du hast uns zum Lachen gebracht, wenn wir uns in Trübsal ergaben. Du hast uns dazu gebracht, den nächsten Schritt zu gehen, wenn wir glaubten, mit den Kräften am Ende zu sein. Deine Kochkünste waren legendär, wenn auch…“ – sie lächelte – „gewöhnungsbedürftig. Den Fehler, deine Einladung zum gemeinsamen Zechen anzunehmen, machte man nur einmal.“

Schließlich zitterte ihre Stimme, als sie hinzufügte: „Lebe wohl, Freund.“

Als dieses letzte Wort verhallt war, senkte Alwinje die Fackel, die sie in der Hand trug, und setzte das Holz in Brand. Hell loderten die Flammen an den trockenen Zweigen empor, und bald schloss das Feuer den toten Körper von Xandresch, Sohn des Xolgrim, ein. Die Gefährten standen schweigend, bis die Flammen die steinerne Maske seines Gesichtes erreicht hatten.

(Klamdor)

1
Mai

Zwergengesang

   Von: Lady Sharina in Geschichten, Gedichte und Musikalisches

Liebe Leser, ein Lied von Klamdor:

Pub ohne Bier

Oh einsam seid Ihr, weit weg von zu Haus‘
Die Nacht bricht herein, das Feuer geht aus.
Doch nichts ist so schlimm, oh das sag ich dir
Als ein Pub bei den Elfen, ein Pub ohne Bier.

Sie wohnen in Bäumen, sie haben spitze Ohren
Doch willst du was trinken, so bist du verloren
Sie essen Baumrinde, sie töten kein Tier
Doch das schlimmste bei ihnen ist ein Pub ohne Bier.

Der Pilger tritt ein, seine Kehle ganz trocken
Sein Herz würd versagen, würd‘ man ihn nun schocken.
Er geht zu dem Gastwirt will bestellen gleich vier
Doch der Nachtelf sagt traurig: Der Pub hat kein Bier

Da ist ein Guhl auf der Veranda, auf seinen Meister wartet er
Doch der Ritter ist drinn, trinkt Wein mehr und mehr
Oh der Guhl wird verprügelt, er wird Opfer der Gier
Der Guhl hats nicht leicht, bei einem Pub ohne Bier

Oh Arthas der Lichkönig, das erste Mal in seinem Leben
Ging er nüchtern zum Frosttrohn, ohne einen zu Heben
Kel’Thuzad war verwundert:“ Warum bist du schon hier?“
Arthas brach traurig zusammen:“ Der Pub hatte kein Bier“

Oh einsam seid Ihr, weit weg von zu Haus
Die Nacht bricht herein, das Feuer geht aus.
Doch nichts ist so schlimm, oh das sag ich dir
Als ein Pub bei den Elfen, ein Pub ohne Bier.

(Lady Sharina)

Guten Tag ihr Lieben,

eigentlich wollte ich ja nur einem Spieler die Marktbude erklären, aber nun bekommen alle, die fleißig den Boten lesen, die Erklärung. Ich hoffe, sie gefällt euch. Nun wünsche ich euch, egal ob Marktstand-erfahren oder -unerfahren, viel Spaß beim Lesen. Ah ja, ich spreche die Leser mit „Euch“ an, werde aber aus Sicht des Spielers schreiben.

Ihr habt Euch entschieden, einen eigene Marktbude zu führen. Glückwunsch zu dieser Entscheidung. Zuallererst müsst Ihr zum Ratsgebäude gehen, und im Gebäude unterhaltet Ihr Euch mit der wunderbaren jungen Dame namens Mary. Bei ihr habt Ihr dann die Auswahl zwischen drei Lizenzen: Markttisch, Marktbude und Marktstand. Habt Ihr euch zum Beispiel für die günstigste Variante entschieden, habt Ihr noch die Auswahl zweier Ausbaulizenzen.

Nun erstmal Glückwunsch zum Kauf Eurer Lizenz. Nun kommt der nächste Schritt. Geht zum Marktplatz, nehmt die Lizenz und kombiniert diese mit der Marktgasse. Dabei müsst ihr erstmal etwas an AU bezahlen. Nun habt ihr Euren eigenen Markttisch (Bemerkung: ich gehe erstmal von der günstigsten Lizenz, dem Markttisch aus). Doch sofort Ware verkaufen geht noch nicht. Denn bevor Ihr den Markttisch benutzen könnt, müsst Ihr den erstmal aufbauen. Dafür braucht ihr einige Materialien. Habt Ihr diese abgeliefert, ist euer Markttisch fertig und Ihr könnt euch um weitere Details kümmern, die ich Euch gleich erkläre.

Wie Ihr bemerkt habt, ist die voll ausgebaute Marktbude doch ziemlich teuer. Doch um in der Marktgasse an einem Markttisch, -Stand oder -Bude verkaufen zu können, müsst Ihr nicht unbedingt eine Lizenz kaufen. Es gibt auch die Möglichkeit, Euch bei einem Besitzer einer Marktbude als Mitnutzer eintragen zu lassen. Wenn Ihr euch für diesen Schritt entscheidet, dann fragt einfach im Chat bzw. im Forum nach, wo ihr als Mitnutzer dabei sein könnt.

Also, Euer Markttisch ist fertig bzw. Ihr seid als Mitnutzer eingetragen. Wenn Ihr in die Marktgasse geht, seht Ihr die gewöhnliche Liste der Marktstände, die in diesem Moment offen sind – und doch hat sich die Anordnung etwas geändert.

Seid Ihr Besitzer eines Markttisches, seht Ihr in der Mitte Euren Markttisch unter „Eigene enthaltene Gegenstände“. Aber seid Ihr nur ein Mitnutzer, ist der Marktstand unter den anderen Ständen mit eingeordnet. Aber egal ob Euer eigener oder nur als Mitnutzer, der Stand ist etwas hervorgehoben, damit Ihr ihn sofort findet.

Und nun gehen wir in die Marktbude hinein: Auf der Startseite seht ihr folgende Informationen:

Grundlegende Infos:

  • Enthalten in: Marktgasse
  • Gewicht: 1 Slot
  • Besitzer: (Name)

Aktionen:

  • Marktstand verwalten
  • Vor Ort rumzeigen (nur als Besitzer möglich)
  • Zerstören

Marktbude benutzen:

  • Mit Ausdauer aufladen (darüber findet Ihr dann eine Zeile, wo Ihr die AU, mit ihr den Stand aufladen wollt, eintragen könnt)
    • 30 AU = 1 Stunde
    • Aktuell aufgeladen: xxx AU
  • Marktbude öffnen
    • Hinweis: Jede angefangene Stunde kostet 30 AU
  • Interessantes (dort wird dann euer Werbe Text stehen)

Und nun gehen wir auf Marktstand verwalten. Dort seht Ihr oben sechs Tabs:

  • zurück (damit kommt Ihr auf die Startseite zurück)
  • Auslagern
    • vorhandene Slots: 100 (Stand Marktbude, im Markttisch oder -Stand sind es weniger Slots)
    • Ausdauer: xxx AU
    • darunter die eingelagerte Ware, die ihr jederzeit auslagern könnt.
  • Einlagern
    • Kapazität: 100 Slots (Stand Marktbude, im Markttisch oder -Stand sind es weniger Slots)
  • Preisschilder (hier nenn ich es genau so, wie es auch im Stand steht)
    • Preisschild hinzufügen
      • Art des Preisschildes:
        • Allgemeines Preisschild oder Einzelangebot
      • Welche Ware soll verkauft werden?
      • Welche Anzahl soll davon verkauft werden?
      • Was verlangst du dafür?
        • Da könnt Ihr die Bezahlung von fast allem, was Simkea so hergibt, auswählen. Die gängigsten Zahlungsmittel sind Kreuzer, Heller, Silbertaler und Dukaten. Doch Ihr könnt auch Tauschangebote mit anderer Ware erstellen.
        • Zu guter Letzt: Preisschild hinzufügen
      • Aktuelle Preisschilder
        • hier seht Ihr alle Preisschilder, die Ihr erstellt habt. Und diese Preisschilder sind in einer unsichtbaren Tabelle angeordnet.
  • Aushang
  • Mitnutzer

Ich hoffe, Euch hat meine kleine Erklärung gefallen und eure Entscheidung, ob und wie Ihr eine Marktbude betreibt, ist jetzt etwas einfacher.

(Alexa Viator)

1
Mai

Begleiter (5)

   Von: Lady Sharina in Bürger hautnah

Fast hätte ich es vergessen, hier weiter zu machen.

Die Fledermäuse, von denen es drei gibt, sind verschiedenen Ursprungs.
Yoschi hat ihre 2016 bekommen, für den 1. Platz beim Geisterfangen mit der Lampe.
Ava Dove und Theophil haben ihre beim Elfchen-Wettbewerb zu Halloween 2013 gewonnen.

Die Fledermäuse naschen übrigens gerne Honig.

(Lady Sharina)

 

Ich träumte am Lager vor mich hin, da kam Drake angeflogen. Er setzte sich auf meine Schulter:
„Mami!“
„Ja, Drake?“
Drake flog auf und setzte sich auf meine andere Schulter.
„Mamili!“
Ich antwortete nun nicht mehr sondern wartete ab, was das wird. Der Kleine flog nun Blue auf den Kopf.
„Mamichen!“
Dann auf seine Schulter.
„Mamiline!“
Und die andere Schulter.
„Mamilein!“
Blue grinste nur.

Drake war nun auf dem Lagerdach.
„Mamileinchen!“
Und runter auf die Lagertür.
„Mamika!“
Und nun auf seinem Schild.
„Mamchen!“
Er überlegte kurz und meinte dann, er wäre fertig.
„Aha, hast du toll gemacht.“

Dafür bekam er dann auch ein Brötchen.

(Lady Sharina)

1
Mai

Fisch am Stock (Steckerlfisch)

   Von: BiestyBird in Kulinarisches Simkea

FISCHE:
Forellen à 300-500 g oder Makrelen (oder Weißfische, wie Renke, Lachsforelle)

WÜRZEN:
Zitronensaft
Salz & Pfeffer

GEWÜRZMARINADE:
250-500 ml Öl
Einige Zweige Rosmarin
Einige Zweige Thymian
Einige Zweige Salbei
1 Bund Petersilie
1 Bund Dill
Estragon (frisch oder getrocknet)
Oregano (frisch oder getrocknet)
Minze (frisch oder getrocknet)
Basilikum (frisch oder getrocknet)
Fenchel (frisch oder getrocknet)
1 Chili, getrocknet, entkernt
1/2 Bund Frühlingszwiebeln, in grobe Ringe geschnitten
Knoblauchzehen, zerdrückt
Salz

ZUBEREITUNG:

SÄUBERN:
Falls die Fische vom Fischhändler noch nicht geschuppt und ausgenommen sind, muss das zuerst erfolgen. Kopf, Schwanz und alle Flossen bleiben daran. Die küchenfertigen Fische gut unter Fließwasser säubern, trocken tupfen.

WÜRZEN:
Fische zuerst innen und außen mit Zitronensaft einreiben und mit Salz & Pfeffer würzen. Mit kräftiger Gewürzmarinade (Zutaten siehe oben) einpinseln. Übrige Kräuterzweige in die Fische füllen.

FISCHE AUF STECKERL AUFSPIESSEN:
Ideal wären hierfür frisch geschnittene und spitz zugeschnitzte Haselnuss-Steckerl. Unbedingt frisches (oder gewässertes) Holz verwenden, da altes, dürres Holz zu leicht brennbar ist.

Steckerl der Länge nach vom Maul (oder den Kiemen) her beginnend auf ca 60-80cm lange Zweige (Stöcke = Steckerl) oder gewässerte Holzstäbe spießen, durch den Fleischteil und das Schwanzende des Fisches hindurch. (Manche pflegen es auch umgekehrt und beginnen mit dem Aufspießen vom Schwanz her).

MARINIERZEIT:
Fertige rohe Steckerlfische in eine lange flache Schüssel legen. Schüssel mit Klarsichtfolie oder einem passenden Deckel verschließen. Alternativ die Fische insgesamt rundum in Klarsichtfolie verpacken zum Marinieren.

Danach ruhen die Steckerlfische bei 6°C im Kühlschrank für mind 12 Stunden. Bevor der Fisch nach Bedarf auf den Grill kommt, aus dem Kühlschrank nehmen und 1 Stunde Zimmertemperatur annehmen lassen.

GRILLEN:
Zum Grillen werden die Stöcke so festgemacht, dass sich die Fische schräg über oder neben der Holzkohlenglut (kein loderndes Feuer mehr!) befinden. Ca. 30 Min grillen.

Wer es rauchig liebt, streut während des Grillens einige feste Kräuter wie Rosmarin, Thymian, Wacholder oder einfach Tannennadeln in die Glut. Solch Action erregt Aufmerksamkeit und lockt neue Gäste an :-)

Während der Garzeit sollten die Fische gelegentlich mit der Kräutermarinade (oder Butter) bepinselt werden, damit ihre Haut knusprig wird. Fische von Zeit zu Zeit vorsichtig drehen, damit alle Seiten gleich cross werden.

(Biesty Bird)

»Leben ist nicht genug«, sagte der Schmetterling,
»Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man auch haben.«

Hans Christian Andersen

(Amalthea)