Archiv Oktober, 2016

18
Okt

Der letzte Schrei!

   Von: Lady Sharina in Klatsch und Tratsch

 

Louhi und Caladon begrüssen sich im magischen Chat, wobei der arme Caladon  husten muss.

Louhi findet das lustig:“cooool! ein Feuerdämon der erkältet ist *pruuust*“

Caladon:“jaja…..immer ärgerst du misch *hust*eingeschnappt kuckt“ Cala kramt im Rucksack rum und findet glücklicher Weise noch ein Hustenmittel.

Caladon Sunmo:“ nun habsch nur noch die lustigen frostbeulen da….“

Aber…….

Caladon Sunmo: *findet die fraostbeulen wie immer todschick*

Der Bote meint: Nun ja, Frostbeulen als modische Zutat zu betrachten, das bringt auch nur ein Feuerdämon fertig.

Nachdem er zusammen mit Louhi überlegt hat, ob er die mit dem Meissel aufpicken kann, oder mit der Hacke, fällt ihm plötzlich ein:

Caladon Sunmo:“ isch zieh mal n hemd an“

Louhi:“ ja das könnte helfen^^“

Caladon Sunmo: kuck mal….*schickes hemd rumzeigt* *angibt*

Louhi:“ uiiii! hast du das selber geklöppelt?“

Caladon Sunmo: „neee…das ist von haute courture….faschion …letzter schrei in trent.von rattitod“

Louhi hat da was missverstanden….

Louhi: „wer hat geschrien in Trent?“

Caladon Sunmo:“ däseihneerhemd! irgendeiner in trent hat geschrien“

Lady Sharina: Und bevor es nun heißt, die Lady ist nicht im Stande zu schreiben….Das ist original Caladon. ^^

Louhi:“ ja das ist ein Hemd, ich weiss aber wer hat einen letzten Schrei gemacht?“

Caladon Sunmo: „weiss immer nicht wer den letzten schrei macht. *nachdenkt* *louhi nachdenklich anschaut*“

Louhi: „du hast ja gesagt der letzte Schei in Trent!“

Caladon Sunmo:“ also louhi….*den blick des-isch-muss-dir-mal-was-erklären-cala aufsetzt* der letzte schrei…issse ne redewendung…da wo die rede sich wenden tut.“

Louhi:“ *läuft schon rot an vor unterdrücktem lachen* ja Cala? aaaber wenn 2x ich wenden tut dann wieder richtig ist, oder?“

Caladon Sunmo: „und genau da …an dem wendepunkt…stöösssst sich der letzte schrei aus….*findet das er alles foll toll erklärt hat*“

Lady Sharina: Nun ja…… ^^

Louhi:“ aahja! das heisst nacher kann nciht mehr schrein?“

Caladon Sunmo: „wenn du zweimal wendest bekommst du….äh…*rechnet*…viele schreie“

Caladon Sunmo:“ hm…das weiss nicht so genau…aber jedenfalls brauchst du wendepunkt für oletzten schrei“

Der Autorin raucht der Kopf! Lady Sharina: „lauscht verwirrt“

Louhi: „aber wenn ich viele Schreie bekomme, welcher ist dann der letzte Schrei?“

Caladon Sunmo:“ na immer der letzte.  *erklärt seinen lieben schwager louhi gerade den letzten schrei*

Die Moral der Geschichte? Wenn Caladon und Louhi verbal loslegen, bleibt kein Auge trocken!

(Lady Sharina)

18
Okt

Die Bürgermeisterwahl

   Von: Katze in Klatsch und Tratsch

Sonntagmorgen herrscht in der simkeanischen Welt normalerweise Ruhe und Zufriedenheit. Dieses Mal war das aber anders.
Chrrr arbeitete fleißig im Labor. Er wollte den Beruf Heiler erlernen. Allerdings war seine Begeisterung dafür etwas begrenzt: „Heiler is doof!“. Madanja wollte nun wissen, warum er denn doofe Sachen mache. Das hatte einen einfachen Grund: „ich glaub das gehört zum Programm vom Bürgermeisterkanidaten O. : mehr Heiler und bessere Gesundheitsversorgung ^^“.

Damit war ein hitziges Thema angeschnitten: Die Bürgermeisterwahl.
Jadwin, einer der bisher aufgestellten Bürgermeisterkandidaten (selbst aufgestellt!), nutzte die Gelegenheit und fragte Chrrr, wann denn der Wahlkampf beginne, also wann er denn endlich seine Konkurrenten umhauen dürfe.
Chrrr riet ihm, einfach mal anzufangen. Die heiße Phase wäre natürlich der Dezember.
Jadwin erklärte gleich: „ich bin für einen starken Bürgermeister, der sich kämpferisch für die Belange der Stadt einstellt, der auch vor ungeheuerlichen Situationen nicht zurückschreckt und sich mit schlagenden Argumenten gegen seine Konkurrenten durchsetzt“.

Chrrr schaute ihn fragend an: „DU willst die andren verhauen?“. Jadwin formulierte das anders: er wolle seine schlagenden Argumente einsetzen…

Nessie warf ein, es gäbe bestimmt auch Simkeaner, die das mit Köpfen schaffen.

Währenddessen fragte ich Jadwin, ob hauen wirklich immer die beste Lösung wäre. Jadwin meinte dazu: „also ich und mein Wahlkampfteam verwahren uns gegen diese unglücklich Wortwahl. »Verhauen«. ich will die Bürger mit schlagenden Argumenten überzeugen, meinen Konkurrenten aber damit zusetzen“.

Libelle wurde nun auch wach: „Wahlkampf???“ und Nessie bemerkte „größenwahn soll eine krankheit sein, hab ich mal gelesen“.

Ich erkundigte mich verwirrt, ob das was anderes als verhauen sei. Bubu erwachte ebenfalls und meinte gleich, er wolle nicht geschlagen werden und wünsche guten Morgen.

Chrrr dachte: „Jadwin is der perfekte Politika: der sagt immer nur das er was schlaues sagt, aber sagt gar nix..“

„irgendwie hört man deutlich Jadwins Wurzeln raus“, bemerkte Madanja.

Jadwin erweiterte nun seinen Wahlspruch: „außerdem bin ich für einen reichen Bürgermeister, der hat es nicht nötig einen Sold zu verlangen und wird sich garantiert nicht an der Stadtkasse vergreifen“.
Das brachte mich zu der Frage, was er denn als Bürgermeister machen würde, wenn plötzlich das Rathaus in Flammen stehen würde… es versuchen zu erschlagen? Erstechen?

Doch Jadwins Lösung war eine ganz andere: „ich würde erst mal den Schuldigen einen Kopf kürzen machen, dann das Rathaus abbrennen lassen und dann eine Sammlung für ein neueres schöneres Rathaus machen, so groß und schön wie es sich für eine reiche Stadt gehört“. Wenn es nur ein Versehen war, würde er den Brandstifter auch nur versehentlich einen Kopf kürzer machen…
Chrrr war nun der Meinung, Jadwin würde Wahlkampf machen damit er nicht gewählt wird.

Libelle witterte ihre Chance: „können wir uns ab jetzt über wahlkampfholzschilder freuen…. Oder noch besser wahlkampfgeschenke? Also jetzt nicht, dass ich käuflich wäre“, grinste sie.

Madanja schlug einen weiteren Kandidaten vor: „ich fänd Schnuddel gut … mir reicht ein besoffener Grüßaugust als Bürgermeister :)“.

Morti schielte aufs Pestilenzium und wählte Anja breit grinsend.

Libelle erkannte: „uih, dann hätten wir also schon mal die wahl zwischen pest und cholera?“, und grinste mit.

Morti stellte außerdem fest, bisher wäre das eher ein Wahlkrampf.
Madanja war nicht ganz so zufrieden: „ihr wollt hier doch nicht ernsthaft regelmäßig ne BM-Wahl machen, oder?“ „ich denke jedes halbes Jahr wäre gut, oder reicht euch einmel im Jahr?“, antwortete ihr Chrrr. Da musste sie erstmal schlucken: „dann brauchen wir dringend ein neues Baugebiet… ich will in so einer Stadt nicht wohnen :-p“.

Da meldete sich Morti wieder: „aaaaalso!!! Ich bin bestechlich, lüge, betrüge, denke niemals an euch sondern nur an mich, also könnt ihr einfach nur mich wählen.“, was sogar erstaunlich gut bei den Wählern ankam.

Ranita warnte Chrrr, der gerade anfangen wollte, die Wahl zu organisieren: „Chrrr … überlege dir das gut! Denke an die ganzen Holschilderwälder, die ein Wahlkampf bedeuten würde!“. Das sah Chrrr leicht zu lösen: „Ach was; die kann man ja verbieten, oder sonstwie stoppen.“
Das konnte Madanja nicht akzeptieren: „super … Verbote brauchen wir als Erstes“.
Libelle dagegen dachte an die Bestechungs- bzw. Wahlkampfgeschenke und nahm dafür den Schilderwald in Kauf.
„meinetwegen … zieh ich halt wieder in die Berge“, meckerte Minendi. Ranita überlegte: „einen Bürgermeister für Trent? Aber was ist mit allen andren orten hier?“. Minendi guckte Ranita entsetzt an: „hörst du wohl auf … bitte!“. Morti fragte sich, ob der Bürgermeister nicht auf dem Hochplateau im Gebirge leben müsste. Von oben habe man eine viel bessere Übersicht.
Zwischenzeitlich wurde diskutiert, warum es ausgerechnet ein Bürgermeister sein sollte. Könige wollte Chrrr nicht, aber Hofnarr, Papst…
Libelle erklärte Ranita, sie würden erstmal klein anfangen, später würde dann aus dem BM ein Präsident oder so.

Yaand nutzte den Wahlkampf für sich und hobelte schon mal Bretter und bastelte jede Menge Nägel… für Schilder oder Kreuze wäre erstmal egal.

Auch die Idee an eine simkeanische Minderheitenpartei wurde gedacht: AFT- Andere Wesen Trents.

Chrrr wollte nun Morti noch auf die Walliste als Kandidat setzen, was ich wiederum sehr amüsant fand… Morti als Wal…
Louhi fragte, ob er wohl viel Tran gäbe oder ob er besser als Maki wäre, während ich noch überlegte, wie man ihn kennzeichnen könnte, um zu verhindern, dass er gejagt werden würde.

Madanja fragte Chrrr, woher er denn wisse, was WIR brauchen.
Chrrr meinte dazu: „Die Bürgermeisterkette! Die ist doch super zu sehn! Ich bin doch ein Stück wirr also sag ich was ich denk! Deswegen stimmt man sich doch mit anderen ab….“

Louhi pfiff unschuldig: „welche bürgermeisterkette?“, und versteckte die Kette, und ich wollte wissen, ob man mit der Kette Bürgermeister anketten könne, wenn man anderer Meinung wäre.
Libelle gab mir einen guten Rat: „musst dich aber beeilen, katze, bevor der bm mit der kette missliebige einwohner erwürgt oder so“. Diesen Rat werde ich auf jeden Fall befolgen!

Der Bote wartet schon gespannt auf die Wahl und wird selbstverständlich darüber berichten.

(Katze)

18
Okt

Minendi und die Hefepilze

   Von: Katze in Klatsch und Tratsch

Da möchte man doch meinen, die Marktbesucher würden sich über eine kleine Abkühlung freuen, aber nichts da! Minendi beschwerte sich lauthals, als Fernohl sie nass machte, und starrte ihre triefnassen Kleider an. Fernohl dagegen kicherte und hüpfte um die Stände herum.

Minendi beklagte sich weiter: „da kommt man aus der wüste will sich ersmtla aus dem san klopfen jetz tpappt ales fest“.

Fernohl dagegen versicherte ihr, jetzt wäre alles abgespült. Minendi war leider nicht dieser Meinung und zeigte ihren Rock rum: „ne pappt fest“.

Da meinte es Fernohl etwas zu gut, denn beim erneuten Spülen ging der Rock so gut wie ganz kaputt.
Minendis Reaktion war, diesen Jonny anzudrehen. Gleich darauf wurde ein lautes „neeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeein“ vernommen, gefolgt von einer heulend auf die Knie fallenden Minendi, die Jonny anflehte, ihr die Sachen wieder zu geben.
Das konnte Fernohl nicht verstehen, weshalb er Minendi verwirrt anschaute. Diese jammerte: „drei tage arbeit für nix“. Fernohl kratze sich den Kopf: „nee, das Wasser macht nix kaputt!“.

Dass Minendi weiterheulte: „doch du hast mich so abgelengt wollte die sachen in den stand legen und hab sie jonny verkauft“ ergibt plötzlich einen Sinn, wenn man weiß, dass sie Jonny versehentlich 94 große Hefepilze für 15 Hellerchen verkaufte. Ein wirklich großzügiges Angebot von ihr…
Doch eigentlich sollten die Pilze für ihr Bier sein. Nun schrie sie heulend Jonny an: „ich will sie zurück ich zahl auch das doppelte aber bitte geb sie mir wieder“.

Diese Schreie weckten sogar Helia auf und Jollymaus bemerkte, Jonny wäre ihrer Meinung nach taub.
Helia wollte nun auch den Grund wissen, wieso sie geweckt wurde:

„ich war drei tage in der wüste“, begann Minendi, „und und und *unter tränenen versuch weiter zu erzählen* hab da diese doofen steinchen gefunden die wollte ich jonny nadrehen und dann hat fernohl mich ein zweites mal nassgespritzt so dass ich so abgelenkt war udn anstelle die pilze in den stand zu legen sie mit an jonny verkauft hab und der rückt sie nimma raus“

Doch außer in den Arm nehmen konnte Helia auch nicht viel für sie tun, wollte sie sich doch nicht mit Jonny anlegen…

Nun könnt ihr euch sicher denken, dass fast niemand in der Lage sein wird, etwas anderes für Minendi erreichen zu können … aber nur fast! Minendi wandte sich an eine unglaublich machtvolle, vertrauensvolle und die zugleich glaubwürdigste Zeitung Trents, um eine Petition zu starten, damit sie ihre Sachen von Jonny zurückbekommt.

Jetzt wenden wir uns an euch: Setzen wir Jonny unter Druck, damit er die Pilze wieder rausrückt! Es wird höchste Zeit für Protestmärsche! Lasst euch nicht mehr alles von diesem alten Geizkragen gefallen!

(Katze)

18
Okt

Schnappschuss der Woche 340

   Von: Katze in Schnappschuss

7

Die Milchkuh kaut im Gutshof immer wiederkauend Heu.

Die Möwe schnappt den Fischrest aus der Luft ganz ohne Scheu.

Der Autor dieser einzigartigen Serie, der mit dem schwierigen Namen, den ich wohl niemals nicht aus dem Kopf richtig schreiben werde, ist unser allseits bekannter:

Simplicius Simplicissimus

Die Taschenbuchausgabe des Gesamtwerkes kann jederzeit bei Ihm bestellt werden.

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Das ABC-Buch für die kleinen und großen Kinder Simkeas
Mit einer gelahrten Nachbemerkung

von Simplicius Simplicissimus