Archiv September, 2020

22
Sep

Klamdor im Zwiebelwahn, Teil 1

   Von: Alexa Viator in Klatsch und Tratsch

„Was macht dein Taubheitsohrwurm?“, fragt Klamdor mich eines Tages. Doch ich – wie immer – bin mit etwas anderem beschäftigt als Zuhören. Zumindest höre ich soweit zu, dass ich für den Artikel hier mitschreiben kann. Denn währenddessen wird gegrübelt, was mit Klamdor los ist. Was genau mit ihm ist, kann ich leider nicht sagen.
„Der arme Klamdor. Jetzt ist er dem Zwiebelwahn verfallen“, sagt Erian.
„Haut um Haut“, sagt Klamdor, „Zwiebelhandtasche.“
„Welcher Taubheitsohrwurm?“, frage ich Klamdor und weiß wohl, worum es geht.
„Zwobeln, Zwubeln, Zwabeln“, sinniert Klamdor.
„Gibt’s da auch Oger, Klamdor? Ich mein‘, Oger sind doch wie Zwiebeln und haben Schichten“, fragt Erian.
„Klamdor im Zwiebelwahn? Toll! Ich nehme gerne alles an Zwiebeln, was du an Andere nicht los wirst“, sage ich lachend.
„Zwebeln“, sinniert er weiter.
„Ich glaub‘, er will die alle für sich haben, Alexa“, sagt Erian.
„Ne ne ne, mindestens 200 brauche ich selber“, lache ich.
„Zwiebelsuppe“, sagt Klamdor.
„Vielleicht sollten wir ihm einen Heiltrank schicken? Ob das hilft? Oder besser ein Bier?“, fragt Lady Sharina.
„Gibt’s Zwiebelbier?“, fragt Erian.
„Manno, das ist ein Zwerg. Da wirkt nur Bier“, sagt Bonner, „alle anderen Tränke wären vergebens.“
„Zwiebelkuchen“, sagt Klamdor.
„Wenn das so weitergeht, baut Klamdor an sein Haus noch einen Zwiebelturm“, meint Erian.
„Zwiebelbraten.“
„Zwiewwel.“
„Zwiebelringe.“
„Eins und Zwei und Drei und Vier“, beginnt Klamdor damit, seine Zwiebeln zu zählen.
„Dreiundfünfzig und Vierundfünfzig und Fünfundfünzig“, zählt er weiter.
„Achtundziebzig und Neunundziebzig und Achtzig und Einundachtzig“, er zählt immer noch weiter.
„Einhundertunddreiundzwanzig und Einhundertvierundzwanzig“, er hört nicht mit den Zählen auf.
„Einhundertvierundsechzig und Einhundertfünfundsechzig“, und er zählt weiter.
„Einhundertneunundneunzig und Zweihundert“, das Zählen mag er wohl.
„Mist, verzählt!“, flucht er auf einmal und grummelt.
„Naja, es sind halt Zwiebeln“, sagt er. Durch das Fernrohr kann man sehen, dass er wieder in der heißen Quelle hockt.
„Warum schwimmen hier so viele Zwiebeln?“, fragt Klamdor.
„Oh, gekochte Zwiebeln“, horcht Lady Sharina auf.
„Jetzt gibt es auf den Eisinseln einen Riesentopf Zwiebelsuppe mit Zwergeneinlage“, lacht Erian.
(Alexa Viator)

22
Sep

Der Wal oder: Bissiges Essen

   Von: Lady Sharina in Klatsch und Tratsch

Ratti hat Sorgen: *sitzt am Schlachthaus und hat Angst*
Lady Sharina: „Hi! Vor wem?“
Moonstone: „Vorm Schwarzen Mann?“
Ratti: „Davor, das teure Stück Wal kaputt zu machen.“
Erian: „Vor ihrer Ungeübtheit beim Walzerschneiden.“

Die Autorin, die auch gerade Schlachten lernt, kennt das: „Oh, üben sollte man besser mit Wild.“
Steinchen hatte mal Platin kaputt gemacht und fühlte sich nun angesprochen: „Neeeeee, Wild lässt sich nicht schmieden.“
Ratti: „Da hab ich keines bekommen die letzten Tage.“
Erian: „Ach, Ratti. Den Wal haste so klein bekommen, jetzt schaffste die Bröckchen auch noch. Und falls was schief geht, die Hunde mögen sicher auch Wal.“
Ratti: „Ja, aber der gehört Kätschn.“
Lady Sharina: „Ich hätte was Wild… wenn ich wieder in Trent bin.“
Erian: „Aber sie weiß, dass der putt gehen kann, wenn se dich ran lässt. Und, wenn Kätchen schimpft, sagste, du hättest keine Wahl gehabt.“
Lady Sharina: ^^
Moonstone: „Genau, was immer du gesagt hast, es war ja bloß ein Wahlversprechen, die muss man nicht halten.“
Ratti: „Hmpf!“

Relsenrazor: „Aber Ratti will bestimmt beim nächsten Wa(h)l wieder gewä(h)lt werden.“
Erendyra: „Ratti wird gewä(h)lt ?!? … Zu was denn?!? …. Als kleinstes Abziehbild des echten Todes?“
Relsenrazor: „Als Walzerleger.“
Erendyra: „Außerdem zählt Erians Stimme nur zur Hälfte.“
Lady Sharina: „Also, ich hätte 10 gehäutete Rehe da.“
Erian: „Häää? Eren, ich bin negativ belichtet, also bitte.“
Erendyra: „Dich nimmt doch eh keiner für voll, oder?“
Ratti: „Das letzte Mal, als ich Rehe zerlegt habe, wollte kein Koch das Fleisch.“
Lady Sharina: „Also ich hab einiges an Schnitzel verkauft, als ich geübt hab.“
Erian: „Ich trink ja nicht. warum sollte ich auch voll sein, Eren? Alle reden jetzt durcheinander.^^“
Erendyra: „Schlachten/Fleischern muss ich noch üben, also immer her mit dem Zeug…. sitze aber noch 2-3 Tage im Gebirge fest.“
Lady Sharina: „Na, wenn Ratti die nicht will, kannste dich melden, wenn du wieder hier bist.“

Relsen ist etwas verwirrt: *überlegt gerade, was alles in seinen Schnitzeln drin ist*
Relsenrazor: „Rehschnitzel?“
Lady Sharina: *nickt*
Ratti: „Ja, Schnitzel sind hier entweder aus Reh oder aus Wolf… und Steaks auch.“
Relsenrazor: „Ups, dachte, das ist Schweinchen oder Kuh!“
„Aus Rind wird Roulade, aus Kalb Pastete und aus Schwein Braten und aus Lamm Kottis“, klärt Ratti den armen verwirrten Relsen auf.
Er macht sich nun Sorgen: „Solange die Schnitzel nicht beißen!“ *bindet den Korbdeckel fest*
Lady Sharina: ^^
Relsenrazor: „Ich hoffe mal, meine Schnitzel werden nicht von ihrer Verwandtschaft gesucht.“

Ich vermute, er überlegt sich seinen nächsten Waldbesuch: „Relsen geht jetzt nur noch mit bangem Blick durch den Wald.“
Relsenrazor: „Hmm, seh ich, was mein Schnitzel vorneweg war?“ *blättert in ‚Vegetarische Trenter Küche – das Magazin’*
Moonstone: „Gibbet nur Nudeln mit Ketschapsauce.“
Die Autorin erklärt dem Boten, dass dies nicht stimmt. Obstsalat, Gemüse mit Reis, Eis und dergleichen sind auch veggie. Und wer nun einwenden will, Eis sei mit Milch… mitnichten. Schneeball und Saft, fertig ist das simkeanische Eis.

Aber Schnitzel mit Zähnen ist doch auch mal eine Idee! – setzt die Autorin den Schlusssatz.

(Lady Sharina)

22
Sep

Kurz & knackig

   Von: Alessa in Kurz und Knackig

Nyarla Thotep: „Huch! Wer hier löchriges Essen wegwerfen tun? :3“
Nyarla Thotep hebt 1 x Karottenflöte auf!

(Alessa)

Unser Hase Hoppsy, einer der Neubürger Simkeas, wartete in Alexas Garten darauf, aus seinen Apfelbäumen Stecklinge schneiden zu können. Jeder andere hätte eine andere Tätigkeit vorgezogen und wäre einen Tag später wiedergekommen, so aber nicht Hoppsy, der stur im Garten auf einem Baumstamm saß und den Apfelbäumen beim Wachsen zusah. Dazu muss man sagen, dass Geduld nicht unbedingt zu Hoppsys Stärken gehört, deshalb ist sein Ausharren auch so schwer nachvollziehbar.

Plötzlich begann er sehr schief zu singen:

„♪♫ Ich will die 5er seh’n, ich will die 5er seh’n… ♪♫“

Lady Sharina wandte ein, dass die Bäume jetzt vor Schreck gar nicht mehr wüchsen, wenn er sänge.

Ravalya fiel in den Gesang mit ein, auch recht schief:

„♪♫ Geduld ist eine Zier,
nicht weiter kommst Du ohne ihr… ♪♫“

Ich grinste breit. Erian wurde – auch er war auf den Feldern am Gutshof – von dem ganzen Gesang wieder wach und reimte ein kleines Gedicht:

„Hasengesang am Morgen,
bringt Kummer und Sorgen,
für den, der schlief,
denn Hoppsy singt schief.“

Ich konnte, obwohl ich nicht singen kann, es mir nicht verkneifen, auch etwas zum Besten zu geben:

„♪♫ Ich bin nicht entzü-hückt,
denn Hoppsy macht mich verrü-hückt! ♪♫“

Erian fand einen weiteren Vierzeiler:

„Mir wird ganz bang,
soviel Gesang.
Schreibt mal in den Boten:
Und keiner trifft richtige Noten.“

Nun, Erian, das haben wir hiermit getan. Hoppsy kam schlussendlich zu einer bahnbrechenden Erkenntnis: „Hmm, singen hilft auch nicht!“

(Alessa)

22
Sep

Spruch der Woche

   Von: Lady Sharina in Geschichten, Gedichte und Musikalisches

 

Alkoholismus beruht auf einer Schnapsidee.

Lothar Bölck (*1953), deutscher Kabarettist und Autor

(Lady Sharina)

15
Sep

Liebe Leserinnen und Leser,

   Von: Amalthea in Schlagzeilen

es war Einiges los in den letzten Wochen und unsere fleißigen Schreiber kamen kaum noch hinterher, die Ereignisse in Simkea zu dokumentieren und in unterhaltsame Artikel zu packen. So ist auch diese Ausgabe des Trenter Boten wieder sehr lebhaft – mit Geschichten von (zu) mutigen Neubürgern, der Frage, ob Filzhut oder Muttertrunk, schreienden Zwergen, küssenden Drachen und mehr…

Viel Spaß beim Lesen!

(Amalthea)

15
Sep

Schreihals Klamdor?

   Von: Alexa Viator in Klatsch und Tratsch

Wieder mal beginnt es damit, dass wir die laute Stimme von Klamdor hören, der ganz laut die weibliche Bevölkerung begrüßt.
„Er schreit nur rum“, merkt Lady Sharina an.
„ICH SCHREIE NIE NICHT, ICH GRÜßE“, meckert Klamdor ganz laut.
„Stimmt. Klamdor grüßt nur laut. Er schreit erst, wenn man ihm anhängt, dass er schreit“, sage ich leicht lachend.
„So isses“, stimmt Klamdor mir zu.
„Oder wenn man ihm droht, den Boten zu verständigen, wenn er wieder Material für die Klatschspalten liefert“, sagt Erian.
„Bin still und leise und in mich gekehrt“, sagt Klamdor ganz ruhig.
„Aber sowas gehört sich ja nicht – also petzen an den Boten“, sagt Erian.
„Ja, so kennen wir dich“, grinst Alessa Erian an.
„Erian, nicht nur androhen, sondern am besten mir gleich schicken“, sage ich grinsend, „ich möchte gerne wieder meine Klamdor-Reihe weiter veröffentlichen.“
„Ach, die wird doch sowieso nicht veröffentlicht. Die Druckmaschine scheint ja kaputt zu sein“, meint Erian.
„GIBT KEINE KLAMDOR-REIHE“, schreit Klamdor.
„Bin für Übernahme“, fügt er leise hinzu.
„Bring mir Zwiebeln mit, dann überlege ich es mir“, fordere ich lachend.
„Was überlegste?“, fragt Klamdor.
Nun, das war’s schon mit dieser kleinen Geschichte. Ich hoffe, ihr hattet Spaß beim Lesen.
(Alexa Viator)

15
Sep

Simkeas Stadtmusikanten

   Von: Alessa in Klatsch und Tratsch

„Was machst grad feines?“, fragte Relsenrazor Matka Mooswurzel und guckte neugierig.
Sie antwortete: „Ich hab‘ die armen Schafe ihres dicken Fells entledigt, ist doch viel zu heiß.“
Matka fuchtelte mit der Schere und stopfte Wolle in den Rucksack.
„Hast denen auch Sonnencreme gegeben?“, fragte Relzenrazor, besorgt nach den Schafen schauend.
Matka meinte: „Hm nee … Mist, hab ich nicht dran gedacht. Apfelsaft geht nicht, oder?“
Ravalya schlug lächelnd vor: „Strick ihnen doch ein Schafswollshirt.“
Matka zog die Nase kraus: „Dann hätte ich das Scheren doch auch lassen können, Rava, ts. Außerdem kann ich gar nicht stricken.“
Relsen überlegte: „Olivenöl als Sonnenölersatz?“
„Hm, dann muss ich erst in die Nordschneise… „, grübelte Matka.
Sie betrachtete sinnierend Schafe und Kühe und versuchte nach einiger Zeit, die Schafe unter die Kühe zu schubsen.
„Es gibt Sonnenbalsam…“, fügte Fiona murmelnd hinzu.
Matka antwortete leise seufzend: „Hab ich aber doch nicht hier, Fiona… Ich weiß auch nicht, ob die Schafe so was brauchen.“
„Im Wollkleid nicht!“, befand Relsen.
„Ha, na schau, die Kühe können den Schafen Schatten spenden!“, verkündete Matka und rief den Viechern zu: „Schön zusammen bleiben da hinten!“
„Hmm, Bremer Stadtmusikanten verkehrt!“, grinste Relsen, als eine Katze unter ein Schaf huschte.
Matka kicherte: „Jetzt noch ein Küken…“

(Alessa)

15
Sep

Drachenküsse

   Von: Lady Sharina in Klatsch und Tratsch

Louhi kommt auf den Markt und will gleich Küsse verteilen. Die sind aber nicht überall erwünscht.

Louhi: „Nabend!“  Er verteilt Küsschen an alle, die welche wollen.

Die Autorin, zum Beispiel, lehnt ab. Lady Sharina lässt sich nur von ihrem Ritter küssen!

Louhi: „Hallo mein Schatz!“ Er gibt Avalonia ein dickes Küsschen. Avalonia schnappt sich eins von Louhis Küsschen.

Avalonia: „Hallo Schatz.“ Sie gibt Louhi ein dickes Küsschen zurück.

Alessa möchte auch nicht vom Drachen geküsst werden.  Louhi schmunzelt.

Avalonia: „Dann nimmt Avalonia alle Küsschen von Louhi.“

Alessa: „Das ist gut“, findet nicht nur Alessa. Lady Sharina lächelt dazu.

Louhi genießt das Küsschen von Avalonia.

Louhi gibt sie Avalonia gerne.

(Lady Sharina)

Nachdem Ranchor sich ausführlich beklagt hatte, dass er keine wärmende Fellkleidung in Trent fände, meldete sich Libelle Ii zu diesem Thema.

„Herr Ranchor, ich höre, Ihr habt ein Problem, am Markt etwas zu finden?“, fragte sie.
Ranchor antwortete: „Nun, in der Tat dürstet mich nach warmer Kleidung fürs Gebirge!“
„Soll ich euch einen Schal stricken?“, fragte Libelle grinsend.
„Nun, wenn er meinen ganzen Leib umschlingt, dann gerne. Ich habe mir bereits zweimal eine Erkältung eingefangen, da scheine ich wohl eine Schwäche zu haben“, erwiderte Ranchor.

Nach einigem Hin und Her und der Feststellung, dass Libelle auch keine Fellkleidung bereit hielte, hatte diese eine kleine Hilfe für ihn: „Ich könnte höchstens einen Filzhut beisteuern, dass ihr zumindest gut behütet in die Berge kommt.“
„Kann man den zusätzlich anziehen?“, fragte Ranchor.
Libelle zweifelte, ob ein Job in den Bergen das Richtige für Ranchor sei und antwortete: „Ja, kann man.“
„Nun, es ist meine Leidenschaft Frau Ii!“,  grinste Ranchor. „Nur, wenn ich den harten Stein, das widerborstige Eisen oder die brüchige Kohle schlage, fühle ich mich ganz frei.“
Libelle war ganz pragmatisch: „Dann schluckt ihr halt einen Muttertrunk und ihr fühlt euch nicht nur frei, sondern auch erkältungslos. Ist vielleicht preiswerter als Fellzeugs.“

Libelle zog Ranchor einen Filzhut über die Ohren.
„Danke für den tollen Hut!“, freute sich Ranchor.
„Gerne“, lächelte Libelle.
Ranchor fragte dann: „Was bekommt Ihr, werte Frau Ii?“
Libelle anwortete: „Öööh….. nix. Ich kann Euch ja nicht einfach meinen Hut aufdrängeln und dafür auch noch Kohle kassieren.“
„Nun, das muss ich mir dann leider notieren und euch beim nächsten Mal 11 Heller unterjubeln!“, antwortete Ranchor grinsend.
„Ach, irgendwann brauche ich vielleicht mal Eure Hilfe und dann sind wir quitt“, meinte Libelle Ii freundlich.
„Ich werde euch daran erinnern, falls ihr mal ein Werkzeug, einen starken Arm oder einen lyrischen Ausflug benötigt“, entgegnete Ranchor.

Libelle Ii fragte sich dann, was ein lyrischer Ausflug ist, fand aber, dass es gut klingt.
Anubis merkte breit grinsend an: „Ein Gedicht der Vogonen.“

Erian fielen dazu spontan einige Zeilen ein:

„Willst du Libelles Herz anrühren
und heimlich lyrisch sie verführen.
Ich weiß, das klingt beizeiten komisch,
doch all das wäre dann platonisch.“

Jetzt meldete sich Ranchor wieder zu Wort: „Nun, benötigt ihr einen Ausflug aus dem Alltag und könnt euch an einem Gedicht oder auch einer gut erzählten Geschichte an einem Lagerfeuer erfreuen, so habe ich eine gewisse Neigung, meinen Senf dazuzugeben.“ Er grinste breit,
Libelle Ii lachte laut los: „Aaah, Senf kenne ich!“

Nun ließ es sich Ranchor nicht nehmen, ein kleines Gedicht beizusteuern:

„Die Worte sind gar wohl gewählt,
doch ist Frau Ii nicht längst vermählt?
Eine Schande, so denn nicht.
Kein anderer, der sie ehelicht?
Ich denke, ihre Schönheit gar
wärt von heut‘ bis immerdar!
Und findet sich kein rechter Knabe,
so bleibt ihr noch die große Gabe.“

„Jedenfalls wünsche ich Euch einen erfolgreichen unfall- und krankheitsfreien Ausflug in die Berge.“, sagte Libelle dann zu Ranchor.
„Habt Dank, Teure Ii.“, antwortete er und trabte los.

Libelle Ii meinte dann noch: „Wie watt ehelicht….. wer will denn sowas???“

(Alessa)