Archiv für Sparte ‘Geschichten und Geschichte’

11
Dez

Spruch der Woche

   Von: Lady Sharina in Geschichten und Geschichte

Der Aberglaube ist die Poesie des Lebens; deswegen schadet’s dem Dichter nicht, abergläubisch zu sein.

 

Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)

(Lady Sharina)

4
Dez

Spruch der Woche

   Von: Lady Sharina in Geschichten und Geschichte

 

Eine Katze, die einen Kanarienvogel gefressen hat, kann deshalb noch nicht singen.

Deutsches Sprichwort

(Lady Sharina)

20
Nov

Spruch der Woche

   Von: Lady Sharina in Geschichten und Geschichte

 

Heute mal wieder von einem Simkeaner.

Gaius Minimus: „Wenn Klamdor schreit Begrüssungsrufe, die Frauen schwingen schnell die Hufe, jedoch zu ihm dann rennt da keine,zur Flucht benutzen sie die Beine,fg

Ein Antworts-Spruch folgte auch gleich:

Nyarla Thotep: „Wenn der Römer reimt, ganz helle. Ist Sharina schon zur Stelle. Reibt sich freudig ihre Pfoten. Der Reim steht bald schon hier im Boten. :3

(Lady Sharina, die im übrigen keine Pfoten hat)

6
Nov

Mein Ausflug ins Dunkle

   Von: Alexa Viator in Geschichten und Geschichte

Seit Samstag, dem 20. Oktober des Jahres 2018 verschwinden im Geisterwald immer wieder Simkeaner auf merkwürdiger Weise. Man hört, das sie plötzlich im Dunkeln stehen und eine mysteriöse Nachricht von einem Geist in der Hand halten. Nun denn, Neugierig wie ich bin, möchte ich auch in diese komische Dunkelheit. Auch, um euch Lesern, die nicht in das Dunkle gezogen werden oder einfach keine Zeit haben, den Geisterwald zu besuchen, davon zu berichten. Nun denn, da warte ich dem darauffolgenden Sonntag darauf, in das Dunkle gezogen zu werden. Stunde um Stunde vergeht und nach und nach werden Simkeaner ins Dunkle gezogen. Doch ich … ich jage weiterhin die Geister. Und dann hat es endlich geklappt. Auf einmal stand ich im Dunklen. Erst einmal orientiere ich mich und taste mich vorsichtig entlang, bis ich auf ein Maisfeld stoße. Mein Sammlerherz jubelt auf und ich schnappe mir einen Maiskolpen. Nun denn, ich hatte ja alles. Den Buchstaben für das Lösungswort und den Maiskolben. Also brauchte ich nur noch eines. Den Ausgang. Doch ich bemerkte, das es doch nicht so einfach ist, den Ausgang zu finden. Es ist ja schon schwer, wenn man was sieht den Ausgang aus einem Labyrinth zu finden, aber völlig im Dunkeln ist das noch viel schwieriger. Aber ich ließ mich nicht entmutigen und tastet mich langsam vor. Mal ging es weiter, mal eine Sackgasse und dann wieder weiter. Und während ich den Ausgang suchte, fanden zwei weitere Simkeaner den Weg ins Dunkle. Ja, ich war da zwei Stunden drinnen. Zwei Stunden, in denen ich einen Weg nach draußen suchte und den Weg einzeichnete. Aber dann hatte ich keine Geduld mehr. Meine Ausdauer lief über und ich hatte Hunger. Großen Hunger. Also trank ich den Teleport Trank, den ich mir vorsorglich eingesteckt hatte.

Alexa Viator

 

6
Nov

Spruch der Woche

   Von: Lady Sharina in Geschichten und Geschichte

 

Es sind nicht in allen Muscheln Perlen, aber man muß sie alle durchsuchen.

Deutsches Sprichwort

(Lady Sharina)

30
Okt

Spruch der Woche

   Von: Lady Sharina in Geschichten und Geschichte

 

Ein Baum, der fällt, macht mehr Krach als ein Wald, der wächst.

Aus Tibet

(Lady Sharina)

23
Okt

Spruch der Woche

   Von: Lady Sharina in Geschichten und Geschichte

 

Sitzt im Oktober das Laub noch fest am Baum,
fehlt ein strenger Winter kaum.

Volksmund

 

(Lady Sharina)

Es war an einem kalten Wintermorgen, als Klamdor leicht erheitert die Trenter Taverne verließ“, beginnt Mecon – der Geschichtenerzähler – seine nächste Geschichte zu erzählen.

Fängt schon wieder gut an“, sagt Klamdor stolz.

Meinst du nicht stark angeheitert?“, fragt Louhi dem Geschichtenerzähler und grinst leicht.

Durch die Kälte färbte sich Klamdors Nase blutrot“, sagt Mecon und so einige der Zuschauer stellen sich die blutrote Nase vor, nur durch einen anderen Effekt als die Kälte entstanden.

Unterbrich ihn nicht. Ich rette dich nicht alle Tage“, ermahnt der Halbzwerg den Drachen und Louhi bleibt still.

Mecon währenddessen überlegt laut, das er die Geschichte doch nicht zu erzählen und lieber kleine Fische fangen möchte.

Och“, stöhnt Klamdor leise enttäuscht.

Das rot kam ganz bestimmt nicht vom Blut“, vermutet Riondo.

Klamdor schlenderte über den Trenter Markt und gönnte sich einen Fisch am Stock“, erzählt Mecon die Geschichte doch weiter.

Klamdor über Louhi stolpert, dieser in ein Loch reinholpert – ein Tschätt darauf erschrak und floh, der wollte stehlen, es war genau so. Das Dorf gerettet vor dem Dieb, das schaffte Klamdor ohne hieb“, witzelt Vidura.

Doch Mecon ignoriert Vidura und erzählt weiter: „Er schlenderte weiter durch Trent, bis er zur Schmiede kam, wo Moonstone eine riesige Axt schleifte. Diese neue Axt sollte Klamdors neue Axt werden. Es fehlte nur noch ein großer Rubin. Dieser Rubin sollte von niemanden anders als von Louhi, dem schönsten Drachen seiner Art geholt werden.“

Vidura! Hat Matschi dich gebissen und mit Reimsucht infiziert? Aber trotzdem starkes Epos!“, lobt Knorke Starkbier Vidura.

Jetzt wird es spannend“, sagt Klamdor und wartet darauf, das Mecon weitererzählt. Doch dieser wird – wie bei jeder anderen Geschichte – immer wieder unterbrochen.

Doch leider wurde Louhi vermisst“, sagt Mecon und der Menge stockt der Atem.

Also zog unser Held Klamdor aus, um Louhi zu suchen“, sagt Mecon.

Welcher Held sollte Klamdor ausziehen?“, fragt Riondo und Vidura lacht auf.

Dich rette ich nochmal, Rio“, sagt Vidura.

Herr Ludwig, ich hab verstanden. Du kommst bestimmt auch gleich drin vor, Riondo. Als schöne Prinzessin“, lacht Knorke Starkbier.

Ach ne, lass mal. Bin da raus“, sagt Riondo und winkt ab.

Riondo hat sein Fett schon weg“, lacht Vidura.

War das ne Drohung, Klami?“, fragt Riondo.

Nö“, meint Klamdor.

Nur zu Mecon. Erzähl weiter“, fordert Vidura den Geschichtenerzähler auf und dieser folgt der Aufforderung: „Klamdor durchquerte das schneebedeckte Trenter Umland bis zum Bergpfad. Klamdors Bart war gefroren und es fröstelte ihn so sehr, das er erstmal ein Starkbier trinken musste, danach war ihm wärmer.“

Meine Notration. Hab immer 50 Stück dabei“, sagt Klamdor und zeigt jedem seine Notration.

Ohooo … Alk und Frostbeulen … geht mal gar ned“, sagt Riondo.

50 Mal Knorke, wie hältst das aus, Klami?“, fragt Fiona, die vor wenigen Minuten dazu gekommen ist.

Sicher mit glykol, wenn´s nicht gefroren ist“, meint Vidura.

Klamdor hatte eine Zauberdecke bei, wo er 50 Humpen Starkbier als Notration eingewickelt hatte und mitschleppte“, Mecon lässt sein Buch, indem nichts steht, sinken und schaut in die Menge, „Am Abend erreichte er die Ausläufer der Adoragebirge und Held Klamdor ging weiter. Er sah drei Bergkuppen, wo eigentlich nur zwei sein sollten.“

Wo wohnt eigentlich diese Adora?“, fragt Riondo und unterbricht Mecon. Doch Mecon überhört die Frage und erzählt weiter: „Als Klamdor genauer hin sah, ragte aus der dritten Kuppe der Kopf von Louhi raus.“

Der dritte Berg war der bewusstlose Drache Louhi, der festgefroren da feststeckte. Klamodr reagierte schnell. In windeseile schaufelte der Halbzwerg mit bloßen Händen Louhi frei.“

Oh, wie kann so was passieren? Louhi kann doch Feuer spucken“, staunt Fiona.

Fiona, Louhi war bewusstlos“, erklärt Mecon.

Oh, wovon denn das?“, fragt Fiona und zappelt neugierig.

Drache bestimmt an Zwergenbier vergriffen haben“, kichert Nyarla Thotep.

Schnell holte Klamdor die Zauberdecker hervor und flößte Louhi achtundvierzig Starkbier ein.“,

Wow, das ist selbstlos“, bewundert Vidura den Halbzwerg.

Auweia, hoffentlich ist Louhi danach nicht geflogen“, hofft Fiona.

Das letzte Starkbier trank Klamdor selber“, so einige rollten mit den Augen.

Seit diesem Tag kann er Feuer spucken“, grinst Vidura.

Wow, in windeseile mal Einhundert Meter Erde umschaufelt“, sagt Riondo.

Klamdor legte die Zauber decke um sich und Louhi“, Klamdor zeigt voller Stolz seine Muskeln.

Als Louhi am nächstne Morgen erwachte, war er erstaunt, noch am Leben zu sein und bemerkte den riesigen Rubin in seiner Klaue.“

Zwerg mit Muskeln nützliches anstellen tun und Nyarla kraulen sollen“, fordert Nyarla Thotep Klamdor auf und legt sich neben ihn hin, während Klamdor diesen entsetzt anschaut.

Dann flog Louhi den mutigen Klamdor nach Trent, wo Moonstone den Rubin bearbeitet und der Axt anpasste.“

Tolle Geschichte“, klatscht Klamdor.

Das ist die Geschichte, wo Klamdor dem Louhi vor dem erfrieren rettete“, beendet Mecon die Geschichte.

(Alexa Viator)