Archiv für Sparte ‘Berufs – Bilder’

An der Pferdekoppel treffe ich Kator Dortorum Hildix Abstractum, kurz Kätchen genannt, und Erdfloh, das ist die Gelegenheit für ein Interview. Hallo Kätchen, Hallo Erdfloh! Darf ich euch ein paar Fragen stellen?

* Kätchen* Danke für die Chance zum Interview *verbeugt sich tief*

*Vidura* Wie nennt ihr euren Beruf?

* Kätchen* Also was die Pferdchen betrifft, bezeichne ich mich als Ponyzähmerin. Natürlich gibt es noch andere, nun ja, Erzeugnisse, die mit dem Talent der Tierkunde verbunden sind. Für mich waren aber tatsächlich die Ponys der Grund mich in diesem Beruf zu qualifizieren.
*Erdfloh* Sattelschlepper *Erdfloh grinst* – schleppte schon so oft Sättel durch die Gegend, weil ich irgend was im Lager vergessen hab

*Vidura* Wie war der Werdegang bis dahin?

*Erdfloh* Oh, da muss ich ein bisschen ausholen:
Letztes Jahr zur Osterzeit liefen hier ein paar Hühner rum. Die hatten so schöne bunte Federn, die man gegen tolle Sachen tauschen konnte. Da hab ich mir gedacht, nimmst am besten die großen Federn am Schwanz, die sind leichter zu packen. Pustekuchen! Das Huhn hat mich natürlich bemerkt, drehte sich um und biss mich in den Finger. Seltsamer Weise gingen mir alle Tiere seitdem noch mehr aus dem Weg, auch wenn sie keine Federn hatten.
(Du erleidest einen großen Rückschlag der Talenterfahrung: Tierkunde
Die Aktion traumatisiert dich! -1 TP auf das Talent)
Mein Ehrgeiz war geweckt. Also ein paar zahme Bienenvölker von erfahrenen Imkern besorgt und die Bienen ganz vorsichtig mit Blumen versorgt. Ist halt schon was anderes als auf Getreidebündel einzudreschen. Dann auch mal Enten gefüttert und selber Bienenvölker vermehrt, und irgendwann war ich gut genug um auch die störrischen Pferde zu zähmen.

*Kätchen* Von Anbeginn meines Erwachens in Simkea war ich eine Streunerin und immer viel unterwegs. Daher waren meine ersten Berufe auch eng damit verbunden. Ich lernte Pflanzenkunde, Sammeln, Allgemeines Geschick, Jagen und Landwirtschaft. Andererseits esse ich auch gern und habe deshalb bereits früh mit dem Kochen begonnen. Die Zutaten konnte ich ja oft selber besorgen, aber die Wege waren weit und anstrengend. Da habe ich nach einigen Monaten mein erstes Reittier gekauft. Es hat mich einen ordentlichen Teil meiner Ersparnisse gekostet, aber es hat sich total gelohnt. Mit einem Pferd ist so ein Streunerle wie ich ja viel flotter unterwegs als zu Fuß. Nun ja da habe ich mich umgehört, wie das  mit dem Pferdchen zähmen funktioniert und nach viel Lehrzeit und vielen Fehlschlägen habe ich es inzwischen so weit gebracht, dass fast keine Ponys mehr ausbüxen und ich auch nur noch sehr selten Möhrchen verliere beim Versuch des Zähmens *Kätchen lacht und erinnert sich an eine Szene die MyLady einmal für den Boten aufgezeichnet hat*.
Am liebsten würde ich immer noch Universaldilletant lernen, aber Chalek nimmt ja keine Lehrlinge. *Kätchen seufzt*

*Vidura* Was schätzt ihr aus dem Bauch heraus, wie oft ihr schon vom Pferd geflogen seid?

*Kätchen* Oh je. Mindestens zwei bis dreihundert Mal. Ich bin ja nun nicht die Größte und Schwerste und die Ponys sind wirklich wild * Kätchen lacht*. Nunja. Das Runterfliegen gehört eben dazu. Inzwischen schaffe ich es ungefähr bei jedem zweiten ohne einmal unfreiwillig abzusteigen.
*Erdfloh* Noch nie, einmal gezähmt sind die Pferde sehr treu. Hab meins sogar mal ne Woche mit in die Wüste genommen und es ist schön brav hinterher gelaufen.

*Vidura* Wie sieht euer Alltag aus?

*Erdfloh*Die Pferde sind ja nur eine nette Nebenbeschäftigung, dafür ist es zu aufwendig das ganze Zubehör zu besorgen. Aber irgendwie mach ich lauter nette Nebenbeschäftigungen.
* Kätchen* Wenn es nach mir geht, jeden Tag anders. * Kätchen schmunzelt*

*Vidura* Lohnt der Aufwand, bleibt etwas Gewinn übrig?

*Erdfloh* Wenn man aufpasst und sie nicht gleich wieder weglaufen, gesellt sich ab und an noch ein zweites Pferdchen dazu. Dies ist seltsamer Weise schon komplett gesattelt und beschlagen. Es muss wohl jemandem anderes ausgebüxt sein.
*Kätchen* Bei den Ponys? Nun, da ist der Gewinn nicht besonders hoch. Ich kann von allem was gebraucht wird, nur die Wildpferde und das Futter selber besorgen. Momentan überlege ich, mich in der Lederei zu qualifizieren. Dazu muss man wissen, das wir Ponyzähmer die Tiere ja mit Sattel, Zaum und Schuhen, also Hufeisen ausliefern. Das will alles erstmal beschafft und finanziert sein. *Kätchen lacht* Es macht jedenfalls unglaublich Spaß so eine Ponyherde mit lautem „Jippieeh“ durch die Trenter Gassen zu jagen. Also, so mache ich es, weil ich immer mit mindestens sechs, am liebsten mit zwölf Pferdchen gleichzeitig von der Koppel zurück komme. Und es macht saumäßig Spaß!!! Musste mal probieren. *Kätchen bekommt einen lodernden Blick *

*Vidura* Simkeaner lernen ja schon in der Schule, das Reittiere selbstverständlich aus Eiern schlüpfen, aber wie geht es dann weiter bis zum dressierten Pferd, oder Esel?

*Kätchen* Also, da muss ich den Schulmärchen erstmal wiedersprechen. Pferde und Ponys schlüpfen keineswegs aus Eiern. Diese edlen Tiere entstammen den wilden Herden, die hauptsächlich in der Nordschneise beheimatet sind, sich aber gelegentlich auch zu Ausflügen ins Trenter Umland bewegen. Geübte Jäger können die Ponys und Pferde – ich bevorzuge aufgrund meiner Größe ja die Ponys- dort einfangen. Und weil die Tiere einen angeborenen Freiheitsdrang haben, kann man sie immer nur für begrenzte Zeit bei sich behalten. Dann laufen sie einfach weg und müssen, so ein talentierter Jäger sie erwischt, wieder neu gezäht werden. So geht uns Ponyzähmern nie die Arbeit aus. *Kätchen lacht*
*Erdfloh* Also zuerst führt man die wilden Pferde auf die Koppel und gewinnt mit ein paar Karotten das Vertrauen. Die fressen sie sehr gerne. Dann zieht man ihnen ein paar Schuhe an, damit sie auch auf steinigen Untergrund sicher Halt finden. Ich frag mich zwar immer wieder, wie die halten – weil  ich gar kein Werkzeug brauch  Nun noch den Sattel übergeworfen und das Zaumzeug angelegt und schon kommt mein Lieblingsteil: Rauf auf´s Ross und ein paar Runden gedreht. Zum Schluss gibt´s dann noch ein bisschen Zucker zur Belohnung

*Vidura* Was empfehlt ihr Berufseinsteigern?

*Kätchen* Fürs Pferde zähmen? Es ist nicht sonderlich lohnend, wenn man nicht die Begleitberufe alle beherrscht. Wenn jemand eine Leidenschaft dafür empfindet, die edlen Wildlinge zu zähmen und den Bewohnern Simkeas zur Verfügung zu stellen, dann sollte er oder sie sich zunächst am besten den kleinsten Wesen widmen, die in unseren Landen zu bezähmen sind. *Kätchen schmunzelt* Die Lösung dieser kleine Rätselfrage überlasse ich den Aspiranten.
*Erdfloh* Zuerst sollte man sich doch an kleineren Tieren wie Bienen oder Enten üben. Sonst rennen die Pferde gleich wieder weg und nehmen natürlich auch die wertvollen Sachen mit. Zur Not kann man sich etwas Mut antrinken, das stört die Pferde überhaupt nicht.

*Vidura* Was macht ihr mit den Pferdeäpfeln, kann ich die für meinen Schrebergarten haben?

*Kätchen* Oh, gerne. Wenn du mir eine angepasste Sammeltasche lieferst, werde ich sie gerne den zahmen Ponys anlegen. Die *Nase zuhalt* Produkte musst du dann aber bei den Besitzern der Ponys abholen.
*Erdfloh* Denkst du, ich schlepp den Mist mit? Ich hab doch so schon sehr viel zu tragen, denn jedes Pferd braucht seinen eigenen Platz. Aber du darfst sie gerne auf der Koppel sammeln, die ist ja neben den Schrebergärten.

*Vidura* Oh, danke, prima! Und welche Fehler seht ihr bei Neueinsteigern voraus?

*Kätchen* Die vergebliche Eiersuche. Und natürlich den Mangel an Möhrchen.
*Erdfloh* Ich hab´s bisher erst ein Mal geschafft, alles auf Anhieb mitzunehmen. Also ein Wildpferd, den Sattel und das Zaumzeug, für jedes Bein ein Hufeisen, zwei Hände voll Karotten und ein paar Zucker. Man sollte auch genug Platz haben.

*Vidura* Mit welchem Argument würdet ihr Bodennähe-Liebhaber wie mich, für ein Reittier überzeugen?

*Kätchen überlegt nicht lange :>Werbung an>
Lieber Sammler, Wandrer, Forscher
willst du Ziele schnell erreichen
nimm ein Pony mit auf deinen Reisen
Simkeas Weiten zu erkunden
wird es nicht von deiner Seite weichen
und bei mir bekommst du sicher
deinen Zossen
für vier Wochen
Alles weit’re schaffst du auch allein *zwinker*
>Werbung aus<

*Erdfloh* Gerade längere Reisen sind beritten doch wesentlich entspannter. Und keine Angst, die Pferde hier tragen einem überall hin.

*Vidura* Welche dazugehörige Frage zu dem Thema wurde noch nicht gestellt, und was wäre euere Antwort?

* Kätchen* Ist es ein Anfängerberuf? Nein! Gibt es sicheren Absatz? Selten. Wie berechnet sich die Effizienz eines Pferdes? Frag Karana! Es bleiben nicht wirklich offene Fragen.

*Vidura* Danke, dass Ihr euch Zeit für dieses Interview genommen habt!

*Kätchen* Vielen Dank für die tollen Fragen. Die machten wirklich Spaß *lacht*.

Kätchen und Erdfloh an der Pferdekoppel

(Vidura)

An der Werft angekommen, treffe ich Alexa Viator und Nessie in ihrer Arbeit vertieft an, Alexa ist umgeben von einer blauen Aura, wabernder Dunst von einer Energieflusskugel ausgehend, der  eine einzigartige Farbmischung mit ihren roten Haaren ergibt.
*Vidura* Oh, Alexa, was ist das?
*Alexa* Blaues Licht
*Vidura* Ah! was macht es?
*Alexa* Es leuchtet blau

*Vidura* Hi Alexa Viator, hallo Nessie, ich hab‘ vor, dem Trenter Boten eine Reportage über Bootsbau anzubieten, darf ich euch an der Werft kurz unterbrechen? Welchen Titel habt ihr beim Boote bauen?
*Nessie* Also ich bin Meisterin in Holzbearbeitung, dieses Talent wird für den Schiffsbau benötigt.
*Alexa nickt zustimmend* Meisterin

*Vidura* Welchen Werdegang habt ihr dafür eingeschlagen?
*Alexa* Holzabbau
*Nessie* Werdegang? Hm, ich hab einfach geübt und gewerkelt, bis ich Meisterin war.

*Vidura* Was sollte man beachten, wenn man Boote bauen will?
*Alexa * Einen Vorrat an roten Werkzeugen (Fachausdruck für stumpfes Werkzeug, die Red) anlegen, zudem Geduld und Zeit mitbringen.
*Nessie grübelt über die Frage nach*

*Vidura* Kann man davon leben?
*Nessie* Die letzten beiden Fragen kann man gut zusammen beantworten, beachten muss man, dass beim Bootsbau genau kalkuliert werden muss, damit man nicht drauflegt dabei, die empfohlenen Preise sind weit weg von der Realität. Davon leben kann man nicht, außer man verlangt utopische Preise, aber dann verkauft man nichts
*Alexa * Wenn man bedenkt, wie langlebig die Boote sind je nach Häufigkeit der Benutzung, eher nein. Außer man hat Glück und man bekommt eine Menge Kunden, die nur Boote bestellen wollen.

*Vidura * Wieviel Zeit brauchst du für die verschiedenen Bootstypen?
*Nessie atmet tief durch* Das ist das Hauptproblem, man braucht ein bis zwei Tage für ein Boot. Wenn man sich dabei nicht bewegt, sondern nur Kraft sammelt, ist es eine sehr eintönige Arbeit. Also um genauer zu sein, für ein Fischerboot braucht man fast einen Tag, für ein Segelboot etwas mehr als einen Tag, für einen Lastenkahn etwa zwei Tage.
*Alexa * Da man sehr viel Zeit und Geduld braucht und dazu eine Energieflusskugel, die man dann je nach Bootstyp ein bis drei mal aufladen muss, ist das sehr unterschiedlich.
Bei einem Floß brauch ich höchstens ein bis zwei Tage je nachdem was ich an Material da hab.
Ein Fischerboot schon drei bis fünf Tage, während ich beim Segelboot schon mit einer Woche rechnen muss.
Beim Lastenkahn muss ich schon fast zwei Wochen einberechnen, da der die meiste AU (sdauer) verbraucht.

*Vidura* Gibt es viel Konkurrenz?
*Alexa* Denke nein. Der Bootsbau ist aufgrund der hohen notwendigen AU(sdauer) doch eher unbeliebt und nicht jeder hat Zeit, Lust und die Geduld, da mehrere Tage nur zu warten, AU(sdauer) zu sparen und nichts tun zu können.
*Nessie* Ich weiß es nicht, ich mach nicht gerne Boote, ich bin froh wenn sie jemand anderes baut. Allerdings bin ich gerne auch bereit, welche zu machen wenn ich direkt angefragt werde. Ein andermal braucht man ja auch wieder was von jemandem und ist froh wenn man es bekommt.

*Vidura * Möchtest du einen Apfel?
*Alexa* Nein Danke, mein höheres Selbst ist dagegen allergisch.
*Nessie grinst* Gerne doch.
Vidura und Nessie machen mit einem frischen Apfel eine kurze Pause

*Vidura, den Mund abwischend* Welchen Fehler musstet ihr mit Lehrgeld bezahlen?
*Alexa* Hab einmal ein Bett bauen wollen. Betten brauchen auch viel AU(sdauer) – zum Glück wenig genug, dass man dafür keine Energieflusskugel braucht – und ich hatte da einmal einen 20er (Fachbegriff für kein Glück haben – die Red), so dass ich dann nur noch die Reste übrig hatte.
*Nessie* Das erste Boot verkaufte ich zu dem Preis, der empfohlen war und hab dabei einiges draufgelegt, aber schlimm war es nicht, so lernt man schon das Rechnen.

*Vidura* Habt ihr einen Tipp, für alle Interessierten an diesem Beruf?
*Alexa* Lernt noch den Beruf Holzabbau dazu. Denn Holz wird bei vielen Produkten gebraucht und wenn es die Vorprodukte eines anderen Produkts sind. Wenn ihr vorhabt, in den Bootsbau einzusteigen, dann bringt viel Zeit und Geduld mit.
*Nessie* Bootsbau ist nichts für Leute die gerne und viel unterwegs sind, denn man sollte dabei einfach nur rumstehen und ausruhen.

*Vidura* Wie lange ist die Wartezeit pro Bestellung?
*Nessie* Das kommt darauf an, was für Boote und wieviel bestellt werden, aber mit Materialbeschaffung zusammen muss man so etwa zwei bis drei Wochen rechnen. Außerdem müssen mehrere Bestellungen vorliegen, wegen nur einem Schiff fängt man nicht an zu bauen.
*Alexa* Das kommt auf die Auftragslage an. Aber dann geb ich immer Bescheid, wie lange es ungefähr dauert.

*Vidura* Wünscht ihr euch Verbesserungen in Sachen Bootsbau, wenn ja, welche?
*Alexa* Da wurde schon das eine oder andere hin und wieder mal angesprochen. Da ich aber eher selten Boote baue, hab ich keine Verbesserungen im Kopf.
*Nessie* Das ist schon in Ordnung so, es werden selten welche verlangt und dadurch muss man sie auch nicht oft bauen.

*Vidura* Gibt es ein Lebensmotto?
*Alexa* Nein, gehöre wohl zu den Menschen, die keines haben.
*Nessie* Ich glaub, da brauch ich keins, mir reicht mein wacher Geist und mein großes Herz.

*Vidura* Wann werden euch meine Fragen zuviel?
*Nessie lacht* Mach ich den Eindruck es ist soweit?
*Alexa* Was? Wir sind schon am Ende? *grinst und setzt ihre Arbeit fort*

Danke für das Gespräch, Alexa Viator und Nessie

(Vidura)

15
Nov

Das Wahoo der Färber

   Von: Calisto in Berufs - Bilder

Ich treibe ja schon lange die Färber in den Wahnsinn mit meinen speziellen Farbwünschen. Ein rock muss schliesslich zur Tunika passen und überhaupt.

Irgendwann hab ich auch angfangen, die Pülverchen selber herzustellen. Ohr Ahnung hab ich einfach mal durcheinandergemischt und doch den ein oder anderen besonders schönen Farbton für Lippenbalsam kreiert.

Aber grade bei der Kleidung war es immer so lala und irgendwie nicht genau und überhaupt. Das sind imemr die Momente wo ich darüber nachdenke das Schwarz eine tolle Farbe ist.

Jedoch nahte vor einiger Zeit die Rettung. Guinevere hat ein tolles….äh Tool? Nennt man das so? Fragt mich nicht. Ich habs weder mit Technik, noch den spezifischen wörtern hierzu, aber ich mag schöne Kleider ;O)))).

Also es ist auf jeden Fall ein tolles Spielzeug, in dem man wunderschön auch verwaschene Farben sieht und wirklich klitzekleine anpassungen machen kann, bis alles stimmt.

Hier einmal der Link:

http://community.simkea.de/index.php/Thread/1825-Wie-mische-ich-Farben/?postID=73084#post73084

Ich brauchte Hilfe, bis ich es vernünftig öffnen konnte am Pc, aber von da an ist es einfach so herrlich einfach und selbsterklärend, das sogar ich Pc Muffel es verstehe.

 

Für die Lässigen in Denim

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Für die zarteren Wesen in Rosa

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oder für die Waldläufer in diversen Tarnfarben

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Mit diesem begehbaren Kleiderschrank bleibt kein Wunsch mehr unerfüllt. Und man kann isch auch diverse andere Kleidungsstücke anziegen lassen und Sparschweine und und und…

Meinen herzlichen Dank an die Erfinderin

(Calisto)

22
Apr

In vino veritas – Der Brauer

   Von: Samuela in Berufs - Bilder

So sagt zumindest der Volksmund. Dass dies aber nicht nur beim Wein so sein muss, sondern auch beim Bier so sein kann, das zeigt uns der Brauer. Er versorgt unser leibliches Wohl in flüssiger Form.

Kluge Köpfchen, diese Brauer, müssen sie schon sein, denn es bedarf schon einer feiner Wahrnehmung und genau dem richtigen Gefühl zu wissen wann das Malz fertig oder die Trauben vergoren sind.

Hauptsächlich hat man ihn in den Tavernenkeller verbannt. Aber nicht aus  Gehässigkeit, sondern die gleichbleibende kühle Temperatur der Felsengewölbe, die die Braukunst braucht, war hier der ausschlaggebende Grund. Sollte er allerdings nicht im Keller anzutreffen sein, dann versucht es doch einmal im Labor an der Destille.

Wer Bier will braucht Malz, also ist das der erste Arbeitsgang: Mälzen. Dabei lässt der  Brauer die Gerste und das Getreide in der Mälzmaschine keimen, um es anschließend durch Trocknen haltbar zu machen.

Jetzt geht es ans brauen. Wohl jeder Bierbrauer hat hierzulande sein eigenes Geheimrezept. Allen gemein ist wohl nur die Tatsache, dass mit Hefe das Malz und Gerste vergoren werden, und dass man dies im Braukessel geschehen lässt. Je nachdem was genau in den Braukessel kommt, entsteht am Ende Dunkles Bier oder Malzbier, beides begehrte Getränke.

Nimmt er sich allerdings einen Maischenbottich voll Trauben und presst diese, kann danach der Most davon gekeltert werden und in ein kleines Holzfass abgefüllt werden. Nun beginnt der Teil der Geduld erfordert. Der Most muss zum Wein vergären und das braucht Zeit. Aber wer sich die Zeit nimmt erhält einen herrlichen Rotwein, der manches Festbankett hervorragend begleitet.

Aber nicht nur die Bürger versorgt der Brauer mit Getränken, nein auch mit Medizin, indirekt zumindest. Dies geschieht wie bereits erwähnt an der Destille. Dort macht sich der Brauer seiner nahezu alchemistischen Kenntnisse zunutze und destilliert aus Wasser und Kartoffeln reinen Alkohol: ein nahezu unersetzliches Lösungsmittel vieler Medikamente.

Wie man sieht ist der Berufszweig zwar oft im dunklen Keller, aber seine Produkte sind beliebt und bei sengender Hitze im Hochsommer, klingt ein kühler Keller doch gar nicht mehr so schlecht, oder?

Eure Samuela

Frieren will niemand und damit dass auch nicht passiert drehen die Weber ihr Spinnrad jeden Tag aufs Neue, denn die Garnspulen müssen voll werden. Dann macht der Weber das erste Mal seinem Namen Ehre und webt am Webstuhl die Stoffrollen zusammen, die dann verschneidert werden können. Manchmal auch tut er etwas gegen die Kälte an den Füßen in unseren Wohnhäusern, wenn dem Webstuhl ein kleiner Teppich entspringt.

Gewandt wird da der Wollfaden über die Finger gleiten gelassen damit er dann zu Garn gespnnen werden kann. Bei einem so spitzen Arbeitsgerät muss man schon sehr geschwind und gleichzeitig geschickt sein, damit nicht plötzlich Blut auf dem herrlich weißen Garn prangt. Und wer den Webstuhl in Gang setzen will, der sollte auch nich zu schwach auf der Brust sein, will man die Kettfäden ordentlich spannen. Und man sollte auch nicht gerade zehn Daumen an einer Hand haben, wenn man das Schiffchen zwischen den Fäden hin und hergleiten lassen soll.

Wie bereits von Vielen erraten ist die Weberei der Arbeitsplatz eines Webers. Dort verspinnt er die Wolle zum Garn, webt daraus Stoffrollen oder ab und an gar ein feines Netz. Dieses ist eine angenehme Abwechslung zu den SToffrollen und eine sehr nützliche, sollte jemand im Sinn haben fische zu fangen oder Bienen zu besuchen. Wenn er die Wolle gerade nicht zu eben schon benannten Dingen verarbeitet dann kann man den Weber oft am Feuer sitzen sehen bei einer anderen Tätigkeit. Dort hat er dann meistens ein Filzbrett auf dem Schoß und eine Schale Wasser neben sich um die Wolle zu verfilzen. Bei windigen und zugigen Tagen werdet ihr sein Werk dann durchaus zu schätzen wissen.

Ansonsten hat der Weber eigentlich nur eine große Abwechslung und das ist das Stroh: Daraus werden Hüte und Schuhe geflochten. Diese sind zwar nicht unbedingt die langlebigsten Utensilien dieses Landes und doch haben sie schon so manchen vor einem Bienen- oder Sonnenstich bewährt oder vor dem schmerzhaften Stich der uns durchfährt, wenn sich nach dem Zerfallen der Lederbekleidung an den Füßen , ein Splitter schmerzhaft in unsere Fußsohle bohrt.

Eure Samuela

Der Holzfäller ist ein wichtiger, wenn auch manchmal sehr verkannter Beruf. Einige belächeln diesen, weil der Holzfäller nur zwei Aufgaben in unseren Landen hat. Die Baumstämme für all diejenigen zu schlagen, die diese dann fachgerecht in gleichmäßige Stücke zerteilen. Zugegeben es ist nicht der abwechslungsreichste Beruf in unseren Landen aber ohne ihn geht es nicht.

So kann der Holzfäller sich entweder im Rodegebiet häuslich einlassen und dort Baumstamm um Baumstamm schlagen oder er zieht durch den Wald und fällt die Eichen dort. Oder sie verirren sich gar an weit entlegene Orte wie die Inseln des gefrorenen Feuers und schlagen dort Tannen. Entstehen tut aus diesen Stämmen immer dasgleiche, aber es ist im Wald und den Eisinseln weitaus mühsamer.

Wer nicht den ganzen Tag irgendwo stehen möchte, während er den Schrei: „Baum fällt!“ hören will, für den gibt es noch die zweite Tätigkeit derer, die des Holzabbaus kundig sind.  Dazu braucht man nur zwei Dinge: Ein Messer und eine Weide. Dort kann man dann die Weidenruten schneiden, die bei vielen heiß begehrt sind. Einige der wichtigsten Werkzeuge und Tragehilfen werden nämlich daraus gemacht.

Ein einträgliches Geschäft also, aber man muss lieben was man tut. Wer die Geselligkeit sucht, der wird als Holzfäller wohl kaum glücklich werden. Und wer am Ende des Tages möglichst viel Arbeit geschafft haben will, wohl auch nicht. Gut Ding braucht eben Weile, vor allem die Weiden.

Sagen wir ihr mögt die Ruhe und Abgeschiedenheit, ihr mögt es tagelang nur ab und an einen Kollegen in der Ferne vorbeilaufen zu sehen, was braucht ihr dann für Eigenschaften, um möglichst ein ordentlicher Holzfäller zu werden?

Als allererstes solltet ihr mutig sein. Es gehört schon einiges dazu die scharfe Axt über den Kopf zu schwingen und auf den Stamm einzuschlagen, bis das Ungetüm endlich zerbirst und in eine Schneise fällt, hoffentlich so wie ihr es geplant habt.

Aber nicht nur Mut gehört dazu, die Axt in den Baum zu treiben ihr müsst auch körperlich dazu in der Lage sein! Kräftig müssen eure Oberarme sein und auch ansonsten solltet ihr von bester Konstitution sein, damit euer Vorhaben auch gelingt.

Eure Samuela

1
Apr

Im Frühjahr – der Bauer

   Von: Samuela in Berufs - Bilder

Am Gutshof findet man ihn meist: den Bauern. Dort befindet sich sein Hauptbetätigungsfeld. Im wahrsten Sinne des Wortes. Die Felder sind dort zu finden, wo er dann die Bündel und Halme, Zuckerrohr oder Hanf schneidet.

Geschickte Finger schwingen dann die Sichel oder kräftige Arme lassen den Dreschflegel über den Boden sausen. Der Bauer muss einiges leisten können, so solltet ihr immer darauf achten auch eine gute Konstitution zu haben.

Der Gutshof ist groß und so ist das Betätigungsfeld des Bauern. Auf den Feldern werden die Rohstoffe geerntet. Getreide, Gerste, Karotten, Kartoffeln werden dann sackweise nach Trent gebracht. Wer sich etwas die Zeit vertreiben will, während er auf die Geschäftspartner wartet, der kann auch überall sein Heu trocknen oder sein Korn dreschen.

Aber nicht nur den Umgang mit Pflanzen bringt die Landwirtschaft mit sich, sondern auch den mit Tieren. An ihrer jeweiligen Heimstatt können Kühe gemolken werden, Hühner gefüttert und dann die Eier eingesammelt werden oder man schert ein Schaf und bringt die Wolle zu den Webern. Dabei kann jeder Landwirt für sich entscheiden ob er lieber die Gemeindetiere mit der Allgemeinheit teilt, oder ob er sich vom Züchter des Vertrauens sein eigenes Tier kauft.

Arbeit findet sich immer und überall für einen geschickten Bauern. Selbst wenn man einmal keine Lust mehr hat auf die ewigen Laute der Tiere um sich hat und etwas Luftveränderung möchte. Dann ist wohl ein kleiner Ausflug zur Sumpfinsel, genauer gesagt auf die Baumwollplantagen anzuraten. Einfach einen Weidenkorb geschnappt und losgesammelt. Oder wie wäre es mit einer lauen Nordschneisenbrise? Die Reisfelder sollen zwar etwas feucht aber die Nordschneise immer eine Reise wert. Falls ihr jemanden findet der euch ein paar Weintrauben pflückt, legt sie doch einmal zum Trocknen an die Sonne, es ergibt sich eine herrlich süße Nascherei daraus wenn man nur etwas landwirtschaftliches Geschick beweist.

Eure Samuela

25
Mrz

Der gemeine Pinjäger

   Von: Samuela in Berufs - Bilder

pin_halloween2008Mehrmals im Jahr geschieht es. Viele Simkeaner wechseln schlagartig den Beruf. Und das Seltsame daran ist, sie tun es ungeachtet ihres Profits oder ihrer körperlichen Eigenschaften. Da kann man noch so schlecht geeignet sein für diese Aufgabe und noch so schlecht ausgestattet, für diesen Beruf lassen die Meisten alles stehen und liegen!

pin_ostern201201Die Rede ist natürlich vom gemeinen Pinjäger. Dieser ist weniger von den Eigenschaften eines Bürgers abhängig sondern eher von den  saisonalen Ereignissen: Immer da wo es ein besonderes Fest in Simkea zu feiern gilt. Sie pirschen durchs Unterholz, trampeln über den Gutshof oder robben durch Trent. Immer auf der Suche nach dem  dem heiligen Gral des Events: Dem Pin.

pin_kaktus01Scharfe Augen und Ohren gilt es offenzuhalten. Kombinieren ist in diesen Zeiten wichtiger als alle anderen Tage des Jahres. Denn zeugt diese kleine Trophäe am Rucksack doch davon, dass man besonderes geleistet hat. Und noch mehr wie oft oder seit wie lange man schon immer und immer wieder etwas Besonderes geleistet hat.

Sei man angehalten armen Tierchen zu helfen, ein Fest zu retten, jemanden aus einer misslichen Lage pin_weihnachten201201befreien oder sonst eine edle Tat. Wohl auf denn, ihr tapferen Simkeaner, macht auch auch dieses Jahr auf die Dinge zu ergründen die ewig an eure Aufgabe und der Lösung  erinnern werden.

Allen heutigen und zukünftigen Pinjägern deshalb einen guten Blick, eine noch bessere Kombinationsgabe und natürlich das beste Event der diesjährigen Saison!

Eure Samuela