11
Feb.

Simkeas Kurzgeschichten

   Posted by: Alexa Viator   in Simkeas Kurzgeschichten

Der Kehr-Sonntag

An einem Sonntagvormittag geschah es, nichts Weltbewegendes, nur eine kleine Sache. Der Markt wurde gekehrt. Zuerst hat Rodinia sich den Besen von Alrik geschnappt, kehrte von einem Ende zum anderen und sammelte den ganzen ausgekehrten Staub in eine Ecke. Dann kam Blood Lady und fing auch mit dem Kehren an. Sie fing in der Ecke an, wo Rodinia ihren Haufen Staub aufbewahrt und kehrte den Staub mit dem gerade neu dazu gekommenen Staub in die andere Ecke.

„Hey Bloody, das ist mein Staub! Den habe ich gerade hergestellt!“, beschwert sich Rodinia und nimmt erneut den Besen in die Hand, dazu noch ein Blech und sammelt ihren Staub auf. Und Bloody Lady schmunzelt nur, als sie sieht, wie Rodinia den gerade aufgesammelten Staub in ein Beutelchen steckt und diesen dann am Markt ablegt.

(Alexa Viator)

Kurzer Prozess

Der Morgen graut, die Sonne geht auf und die Vögelchen zwitschern. Die Bewohner Trents erwachen auch langsam, der eine in seinem Bett, andere liegen auf Bänken am Marktplatz, Lager oder vor den Arbeitsstätten oder schlafen in ihrer Schlafrolle am Boden.
So auch Baerty, der in seiner Schlafrolle liegt und nicht gerade begeistert einen Nachtalb auf seiner Brust hocken sieht.
„Oh … ehm … du hast da was“, sagt Alanya, die neben Baerty steht und zeigt auf den Nachtalb. Nachdem Baerty einige Momente gebraucht hat, springt er sofort auf und greift nach seiner Waffe. Der Nachtalb versucht sich zu wehren, doch dieser hat gegen den erfahrenen Baerty keine Chance und löst sich anschließend auf.
„Gehabt … puh“, lacht Alanya.
„Der tut nix mehr“, sagt Baerty. Und Blue … dieser beobachtet wie immer von seinem Stammplatz das Geschehen.

(Alexa Viator)


Von Baustelle zum Schlagloch

Es war an einem Nachmittag.  Mein Apfelvorrat war beinahe aufgebraucht und weil ich Äpfel ganz schrecklich gerne esse, streifte ich an diesem Nachmittag durchs Umland, um meinen Apfelkorb wieder zu füllen. Auf dem Rückweg nach Trent schaute ich, wie fast jedes Mal, noch auf der Baustelle vor dem Stadttor vorbei. Und als ich dort, wie schon so oft, immer noch die Haufen von Baumaterialien, Sand und Steinen sah, juckte es mich plötzlich in den Fingern. Ich dachte daran, wie ich täglich mehrmals in jedes Schlagloch in Trents Gassen stolpere und wie man mit diesem hier angehäuften Zeug die Löcher so prima stopfen könnte.
„Das Zeug liegt hier schon so lange“, dachte ich, „Das wird keinem fehlen.“
Und so versuchte ich vorsichtig, ein paar Steine und ein wenig Sand von der Baustelle zu … mopsen!
Und siehe da: im nächsten Moment durchschritt ich mit Sand und Steinen im Rucksack das Stadttor und war gewappnet für das nächste Schlagloch!

Wenn Ihr also mal ein Schlagloch stopfen wollt und Euch fehlt das Material, so kann ich Euch empfehlen, mal auf der Baustelle vor der Stadt vorbeizuschauen. Aber psssst! Nicht weitersagen! *kicher*


Jascha und sein Zwilling?

Am heutigen Samstagabend haben so einige Simkeaner am Marktplatz gestaunt. So mancher hat die Augen gerieben, ob man doppelt sieht und auch überprüft, ob man nicht zu viel Alkohol getrunken hat. Doch egal, wie gut die eigene Sehkraft oder wie nüchtern man selbst ist, Jascha gibt es nicht doppelt. Doch wie kam es dazu, dass es zwei Jaschas am Marktplatz gibt? Hat MasterX seine geheimnisvollen Zauber gewirkt oder hat Karana seine Pfoten im Spiel? Laut Karana ist dieser Jascha ein vergangener Geist von der Boten Quest, die schon vor 10 Jahren stattfand.

()

This entry was posted on Mittwoch, Februar 11th, 2026 at 09:58 and is filed under Simkeas Kurzgeschichten. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

Leave a reply

Name (*)
Mail (will not be published) (*)
URI
Comment