Archiv November, 2025

12
Nov.

Das Lichterfest

   Von: Alexa Viator in Schlagzeilen

Liebe Simkeaner,

die Zeit fliegt und das gefühlt rasend schnell. Halloween ist vorbei, das dazugehörige Event ebenfalls und der November ist bald wieder vorbei. Und wenn der 1. Dezember kommt, wissen wir alle, was kommt.

Das Lichterfest

Wir treffen uns am 1. Dezember wie gewohnt am Trenter Tor im Umland. Bringt bitte eine Kerze im Ständer, sowie etwas Papier mit. Die Kerze dürft Ihr an einer anderen Kerze (oder am Marktplatz beim Lagerfeuer) anzünden und schreibt ein paar Zeilen für unseren Chef und Gründer von Simkea Master X. Was Ihr schreiben wollt, ist Euch ganz überlassen. Im Forum findet ihr unter Lichterfest noch eine Erklärung dazu und könnt mal schmökern, was wir ihm in den letzten Jahren geschrieben haben.

 

Das Botenrätsel von der letzten Ausgabe wurde verlängert und Einsendeschluss ist am Silvester dieses Jahres.

 

(Alexa Viator)

 

12
Nov.

Mein erster Simburtstag

   Von: Alexa Viator in Bürger hautnah

Wie die Zeit vergeht! Ich kann es gar nicht glauben, schon ist ein Jahr vorbei, seit ich in Simkea angekommen bin. Die Zeit ist wie im Flug vergangen.

Es war eine aufregende Zeit, in der ich schon viel erlebt habe. Ich habe viele nette Simkeaner kennengelernt und viele Freundschaften geschlossen.

Heute ist mein 1. Simburtstag, den ich mit vielen Simkeanern feiern möchte. Ich kann es gar nicht glauben, wie viele gekommen sind und mit mir feiern wollen. Die Vorbereitungen waren ganz schön anstrengend, aber ich hatte viel Hilfe. Wie gesagt, alle hier sind sehr nett und hilfsbereit.

Und dann war es endlich so weit. Ein paar von euch waren schon am Lager und haben mich willkommen geheißen. Das hat mich dann doch überrascht, ich musste ja das Buffet noch aufstellen und die letzten Vorbereitungen treffen.
Nach und nach trafen dann immer mehr Gäste ein und ich war über die vielen Geschenke, die ich bekommen habe, ganz überwältigt und bin mit auspacken gar nicht hinterhergekommen.

Nachdem ich dann das Buffet eröffnet hatte, haben sich alle ordentlich darüber hergemacht. Ich hatte auch für ein paar Spiele gesorgt, sodass wir etwas Abwechslung hatten. Dosenwerfen, Seilspringen, Tauziehen und Kirschkernspucken nicht zu vergessen. Ach was hatten wir für einen Spaß beim Seilspringen, Kirschkernweitspucken und Tauziehen.

Plötzlich erstrahlt ein Feuerwerk am Himmel und alles schauen entzückt in den Himmel. Hat Baerty doch heimlich ein Feuerwerk entzündet. Eine Weile später hat jemand eine Seifenblase zerplatzen lassen, sodass alles blitzeblank aussah.

Und dann hat Sarafine mir ein Ständchen gespielt. Ach, war das schön wie sie gespielt hat. Louhi hat sich dann angeschlossen und Sarafine auf der Triangel begleitet.
Zu später Stunde haben wir uns dann noch eine Schneeballschlacht geleistet.

Und dann war es auch schon vorbei. Ja alles geht einmal zu Ende. Es war eine wirklich tolle Feier. Ich hab mich sehr gefreut, dass so viele gekommen sind und mit mir gefeiert haben.

 

(Summerrain)

12
Nov.

Von Rettern und Geretteten

   Von: Alexa Viator in Bürger hautnah

Wie sooft, befand ich mich am westlichsten Punkt des Rodegebiets im jetzt schon herbstlichen Umland. Gerade hatte ich meine letzte Energie zum Baumfällen verbraucht. In meinem geschützten Unterstand richtete ich mir ein weiches Nachtlager und meine wärmende Schlafrolle.
Plötzlich ertönte ein lauter Ruf:
»Kätchen braucht Hilfe!«
Und gleich darauf: »Ich stehe in meinem Hausflur und mein Essenskorb ist grade zerbrochen.«

Nächtliche Stille …

Eine Weile später bemerkte sie leicht enttäuscht: »Hmm, keiner wach hier«.
Selbst ist die moderne Frau, und so gab sie kund, einen Zaubertrank aus ihrem Medizinbeutel zu ziehen.

Nächtliche Stille …

Die erneut unterbrochen wurde durch ein gut hörbares Klingeln.
Kätchen bemerkte gespannt: »Du bist angeblich grad wach geworden, Sili«
Und ziemlich grummelig setzte sie nach: »Das ist ja ein Holzsplittertrank. Ich dachte, das ist Teleport …«
Schon merklich angefressen rief sie nochmal ihren Hilferuf durch Simkea: »Kätchen sucht jemanden in Trent der ihr einen Futterkorb ins Häuschen bringt«.

Nächtliche Stille …

Deutlich entnervter versuchte Kätchen einige Zeit später ein weiteres Mal, Sililords Aufmerksamkeit zu erregen: »SiilIIII«

Nächtliche Stille …

Ein völlig hilfloses »Och Leuts« von Kätchen und folgend: »Ist denn echt keiner wach in Trent und mag mir helfen?«

Nächtliche Stille …

Doch offenbar hatte Sililord doch etwas gehört. Vorsichtig fragte er nach: »Wobei?«

Nächtliche Stille …

War Kätchen jetzt etwa in ihren um sie herum verstreuten Gerichten eingeschlafen?
Ich rief Sililord zu: »Kätchen sucht jemanden in Trent, der ihr einen Futterkorb ins Häuschen bringt.«
Nun ganz wach antwortete Sililord: »Ok, was für ein Korb? Normale?«
Leicht erheitert warf ich ein: »Vermutlich einen stabilen, sie kocht.«
Dieses Mal antwortete Kätchen sofort: »Ein einfacher tuts auch«, und nachsetzend: »Hab zur Sicherheit ja auch den Trinkkorb bei.«
Kurz und knapp warf Sililord ein: »11 × 8, Splitter.«
Gleichzeitig erklang Kätchens Anweisung: »Anschrift: Kuhpflaster (Trent 7 × 21)«
Einlenkend meinte Kätchen noch: »Ich hätte ja ’ne Zange, und einen Splittertrank …«, sowie: »Aber nix Beweglichkeit.«
Ach nein, ich wollte mich gerade endlich zum Schlafen legen, jedoch war ich sofort wieder aufgeschreckt, um nachzufragen: »Was treibt Ihr denn da, der Retter muss gerettet werden?«
Jedoch hatte sich Sililord scheinbar durchs Wohngebiet gehumpelt und gerade Kätchens Häuschen betreten, jedenfalls war zu hören, wie sie ihn begrüßt: » Hi Sili«. Sofort zog Kätchen schon mal gleich den Splitter.
»Ich sags ja immer, die Stadt ist gefährlich«, murmelte ich beim endgültig letzten Versuch, meinen wohlverdienten Schlaf zu beginnen.
Währenddessen bemerkte ein aufatmendes Kätchen: »Der Retter hatte offenbar Schuhe bei«.
»… Und ist jetzt splitterfrei.«
Sililord bedankte sich bei Kätchen.
Sicherheitshalber fragte ich doch nochmal nach: » Kätchen hat einen neuen Essenskorb?«
Zufrieden antwortete Kätchen: »Jaa, ich hab ’nen Korb und kann gleich schlafen gehen« und bedankte sich.
So, alles ist wieder gut und ich verabschiedete mich auch gleich zur Nacht: »Sehr gut, dann kann ich auch schlafen gehen, gute Nacht.«

 

(Ravalya Kergarth)

Es ist still in Trent. Sehr still. Bis auf ein Schleifgeräusch. Man fragt sich, woher kommt dieses Geräusch. „Moin“, keucht Kätchen und schleift eine alt aussehende Badewanne hinter sich her. Wir alle kennen Kätchen: die kleine, blaue Schlumpfine. Dahinter eine riesengroße rote Badewanne, viel größer als unser Kätchen. Fast zeitgleich erhallen weitere „Moin“ durch Trent.
„Frisch … na ja“, schmunzelt Samuela.
„Oh, Johnny zahlt glatt noch fünf Heller für das alte Kupferding“, sagt Kätchen erstaunt.
„Ob wohl irgendein Messie noch Freude an der roten Wanne hat?“, grübelt Kätchen laut und schiebt die alte rote Badewanne in ihre Bude.
„Hi Samuela. Na ja, frisch ist wohl relativ“, sagt Summerrain.
„Ich habe heute das Gefühl, das Sandmännchen hat gestern den vollen Sack über mir ausgekippt“, sagt Samuela.
„Du bist doch immer frisch, Summer“, sagt Louhi und murmelt etwas leise, dass er keinen Sand ausgekippt hat. Dabei wird er von Samuela genau beobachtet und meint dann in Flüsterton, dass sie den Drachen nicht für das Sandmännchen hält, sondern höchstens eine Schlafmütze. Nachdem das Gemauschel vorbei ist, lacht Louhi laut auf. Samuela, die gerade in einer Kaffeetasse badet, grinst.
„Warum hockst du in einer Kaffeetasse?“, fragt Louhi neugierig, während Kätchen versucht, ihre alte, rote Badewanne loszuwerden.
(Alexa Viator)
12
Nov.

Der singende, badende Drache

   Von: Alexa Viator in Bürger hautnah

Am Sonntagmorgen ist es im Häuserviertel still. Na ja, fast still. Eine laute, singende Stimme durchbricht die Stille. Diese Stimme gehört zu unserem beliebten Drachen Louhi, der gerade ein Bad nimmt. Ob es an Louhi liegt oder an den mithörenden Wänden, wissen wir nicht. Der Bote vermutet, dass unser Drache einfach nur gerne sehr laut singt.
„Baden gehn zu Mitternacht, der Wasserdrache gerne macht“, ruft Erian.
„In meinem Zuber geht das Wasser nie uber“, singt Louhi.
„Weil der schon von alleine leckt, auch wenn kein Drache darin steckt?“, sagt Erian.
„Das ist dann fauler Zuber!“, ruft Morty und Louhi singt weiter: „Mein Zuber, der ist dicht, weil ich ihn selbst gericht.“
„Ob der Drache ansonst auch ganz dicht …“, sagt Morty und grinst ganz breit.
„Im Gegensatz zu einem Drachen, der auch darüber kann, laut lachen“, sagt Erian und grinst zusammen mit Morty um die Wette. Und fast gleichzeitig hört man den Drachen laut lachend und auch, wie das Wasser überschwappt.
„Nun, ist der doch noch übern laufen und Louhi muss Wasser nachkaufen“, sagt Erian und Louhi ruft, er habe noch genug Wasser. So viel Wasser, dass es noch zum Trinken reiche.
„Und jeder denkt, wir wären plämpläm beim Zuber Poetry-Slam“, sagt Erian.
„Das wäre nicht ungewöhnlich, aber höchstens ist es zu persönlich“, meint Louhi.
„Mach den Zuber nicht so voll, wenn das Wasser reichen soll“, sagt Morty.
„Das Wasser reicht mir bis zur Brust, das gibt dem Baden höchste Lust“, sagt Louhi.
„Der Rest ragt ja auch aus dem Zuber, drum wird der Drache unten sauber“, sagt Erian.
„Und, säuber sich den Drachenspeck, wenn oben ist noch immer Dreck“, ergänzt Erian.
„Die Füße müssen sauber sein, dann kommt man in die Stiefel rein“, sagt Louhi, wenn unten sauber, taucht er unter, dann wird er oben auch viel bunter.“
„Der macht gar lustig Sachen, vom Stamm der Schwarzfuss-Drachen“, sagt Morty und Louhi meint, er habe keinen schwarzen Fuß, denn das mache ihm viel Verdruss.
„Der Drachenfuss hat ein Aroma, da fällt der Simkeaner ins Koma“, sagt Morty.
„Ich glaube dieses jedoch nicht, denn das klingt nach ´’nem Gerücht“, sagt Louhi.
„Der Kater muss ins Bettchen gehn, drum sagt er leis´auf Wiederseh’n“, sagt Morty leicht müde.
„Serwas oida!“, verabschiedet Louhi den Kater namens Morty.

(Alexa Viator)

12
Nov.

Weisheit der Woche

   Von: Baerty in Kurz und Knackig

Auf dem Meer und ohne Boot

kommt nicht mehr der nasse Tod.

Alles ist wieder im Lot.

Ein Teleport hilft in der Not.

(baerty)

12
Nov.

Das Kreuzworträtsel im Oktober (Verlängert)

   Von: Alexa Viator in Rätsel

Die meisten von euch werden das Rätsel schon kennen. Leider gab es kaum Einsendungen, daher veröffentlichen wir es noch einmal. Dieses Rätsel hat unser verehrter Bürger Flughund erstellt und es wäre doch schade, wenn es kaum einer löst. Ich wünsche Euch beim Lösen viel Spaß. Die Lösung bitte per Taube an Alexa Viator. Wer den Preis spenden möchte, einfach anschreiben.

Einsendeschluss ist Silvester

Und zur Erinnerung werde ich das Rätsel noch das eine oder andere Mal veröffentlichen.

Trenter Bote Rätsel (Hier der Link zum Rätsel, wer es größer mag)

 

Und hier die Fragen:

1. Ein fähiger Schmied hat sich die Arbeit gemacht, dieses Werkzeug in mühseliger Handarbeit zu schärfen. Nun
ist sie zu allerlei Arbeiten zu gebrauchen.
2. Nun habt Ihr unter Einsatz Eurer Gesundheit mit einem Messer […] und all eure Beute ist ein Stück weicher
Masse?
3. Gut, dass Eure Kunden für gewöhnlich nur das fertige Endprodukt zu sehen bekommen. Bei diesem Anblick
dürfte sonst selbst dem Abgebrühtesten schnell die Einkaufslaune vergehen.
4. Hat man diese Kunst jedoch einmal gemeistert, steht einem erfolgreichen Angriff nichts mehr im Weg.
Vorausgesetzt, der Arm ist bis dahin wieder zusammengewachsen.
5. Das heißt aber nicht, dass er nutzlos wäre. Wenn Eure Zeit in diesen Landen Euch eins gelehrt hat, dann dass
es für alles Interessenten und Abnehmer gibt. Ihr schnickt […] in die Luft und fangt sie geschickt wieder auf.
6. Nach allgemeiner Ansicht mag es beinahe ein wenig vermessen sein, sich für die alljährliche Waschung eigens
ein solches Gefäß zuzulegen.
7. Was auch immer Ihr mit diesen Bändern verbindet, elegant wird das Ergebnis sicherlich nicht.
8. Er besteht aus Ton, was Euch die Möglichkeit bietet, mit einem schönen Feuerchen etwas Feines […].
9. Ihr lasst sie von einer Hand in die andere rieseln und lauscht dem Geräusch – es klingt fast wie ein sanfter
Regen, wenn […] gegeneinander schlagen.
10. Ein wenig unheimlich ragen die langen, stacheligen Arme […] vor Euch auf.
11. Vorbei die Zeiten, als liebende Simkeaner ihre Lippen nur mit einem schauerlichen, beinahe reißenden
Geräusch voneinander trennen konnten.
12. ZUM ERSTEN! … ZUM ZWEITEN … Bietet Ihr mit? Es scheint Eure letzte Chance zu sein.
13. Allerdings solltet Ihr sie nicht in einem Heuhaufen deponieren, die Suche könnte langwierig werden.
14. Es ist immer wieder beeindruckend, welche Macht der Zahn der Zeit ausüben kann. Vor allem, wenn er von
fleißigen Händen und Werkzeugen Unterstützung erhält.
15. Ob man noch etwas daraus machen? Mit ein wenig Talent könnte man vielleicht… Ihr reibt Euch grübelnd euer
Kinn. Schließlich schüttelt Ihr traurig den Kopf: Für ein neues Bett wird es wohl kaum reichen.
16. Die obere Haut ist trocken und riechen könnt Ihr auch nichts – was also soll an dieser Knolle so besonders
sein? Nun, vielleicht solltet Ihr einmal gucken, was sich unter der Schale verbirgt.
17. STOPP! Lasst Euch von den Informationen einer schlechten Tierdokumentation nicht täuschen – auch er hat es
nur auf Euch abgesehen. Also raus mit der Waffe und bereit zum Angriff!
18. Obwohl es sich bei dem weißlich-gelben Pulver, das Ihr gerade interessiert durch Eure Finger rinnen lasst,
sicherlich um […] handelt, empfiehlt es sich bestimmt nicht, […] einen Kuchen zu backen. Es sei denn, Ihr
rechnet mit einem Überraschungsbesuch Eurer nekromantischen Schwiegermutter.
19. Eigentlich mutet er Euch zart und wunderschön aber auch stark und kraftvoll an. Was könntet Ihr mit diesen
Eigenschaften alles erreichen…
20. Er hat eine durchschnittliche Größe und glitzert in verschiedenen Grüntönen. Aber er scheint nicht sehr robust
zu sein. Wohl wahr, er sieht schön aus, aber sonst könnt Ihr mit dem guten Stück rein gar nichts anfangen.
21. Hmm, lecker! Was pur schon gut ist kann gemust gar nicht schlechter sein.
22. Na, da hat wohl ein Liebhaber des Waldes seine besten Freunde ein wenig zu doll umarmt.
23. Sofern Ihr Euer Misstrauen gegenüber mechanischen Gerätschaften beilegen könnt, steht Euch nun deren
geballte Kraft zur Verfügung.
24. Wer seine Reichweite im Nahkampf erhöhen mag, jedoch immer zu kurze Arme hatte, dem kann nun geholfen
werden!
25. Verschiebbares Metall in Metallfassung.
26. Wenn man Tomaten in die Sonne legt, gibt es? Richtig, getrocknete Tomaten. Bei Pilzen gibt? Klar doch,
getrocknete Pilze. Logisch. Und bei […]?
27. Beim Betrachten der goldgelben Flüssigkeit verfliegt auch Euer letzter Zweifel. Wenn die Götter gewollt hätten,
dass Wasser von Menschen getrunken wird, hätten sie keine Pferde erfunden.
28. Ihr könntet natürlich auch eine Hexe hineinstoßen.
29. Sicher, ein simpler Becher aus Ton mag auch geeignet sein, Flüssigkeiten in sich aufzunehmen, doch allein der
Gedanke an einen solchen erscheint Euch beim Anblick […] wie Frevel.
30. Fast so, als wäre er aus heiterem Himmel dort hin gefallen. Aber natürlich kann das nicht sein, oder glaubst du
etwa auch an Luftschlösser?
31. Ihr könnt zaubern! Ihr habt ein lebendes und atmendes Wesen, das wahrscheinlich schon älter war als Ihr
selbst, in einen toten Berg Rohstoffe verwandelt. Na toll! Seid Ihr jetzt stolz auf Euch?
32. Mit fachmännischem Blick begutachtet Ihr es von allen Seiten. Ein wenig Glätten hier, etwas Polieren da, und
schon hättet Ihr einen wahrhaft hübschen… […]. Ob die Mühe sich gelohnt hat?
33. Die mit viel Kraft und Geduld hergestellte Köstlichkeit findet gewiss vielerlei Gebrauch.
34. Selbst faul ist sie noch durchaus als Wurfgeschoss zu verwenden, falls mal wieder ein Barde auf dem
Marktplatz zum berühmt berüchtigten Trenter Katzentanz aufspielt.
35. Das hattet Ihr nicht erwartet, aus dieser unwirtlichen Frucht entwickelt sich ein solcher Leckerbissen? Psst…
nicht weiter sagen! Dann bleibt mehr für Euch! Äußerst selten!
36. Die Wellen plätschern leise um Euch herum, getrieben von einer leichten Brise. Ganz fern am Horizont könnt
Ihr im sonnendurchfluteten Himmel ein paar einsame Wolken erkennen. Lächelnd wischt Ihr Euch einen
Schweißtropfen von der Stirn, als Euch der unmelodische Schrei einer großen Möwe in die raue Wirklichkeit
zurückholt.
37. Interessiert bleibt Ihr stehen und betrachtet diese genauer. Die spitz zulaufenden, rippenförmigen Blätter
sehen zwar recht spannend aus, erfüllen jedoch keinen Euch bekannten Nutzen. Achselzuckend setzt Ihr
Euren Weg fort.
38. Hier sammeln sich die professionellen Händler und bieten in allerlei Befestigungen ihre Waren feil. Wagt nur
einen Blick, meist sind hier bessere Schnäppchen zu machen, als bei Alrik.
39. Ihren Ranken winden sich an den alten Holzstangen empor und halten sich fest, um die Last […] zu tragen. Die
grünen, ein wenig an die Form eines Herzes erinnernden Blätter haben ein dichtes Laubdach gebildet und
lassen so […] zu einer Schatzsuche werden.
40. Ihr hebt ihn auf, nur um festzustellen, dass er bei jeder Bewegung durch Eure Finger rinnt, […].
41. Ihr grübelt, wie diese kleine Frucht sich wohl besser benennen ließe. Süßbeere? Saftigbeere? Köstlichbeere?
Resignierend erkennt Ihr, dass der Namensgeber sich wohl doch etwas bei seinem Werk gedacht hat.
42. Wie Ihr schnell bemerkt habt, haltet Ihr einen gar komischen Holzgegenstand mit sechs sehnenartigen Seilen
in den Händen. Was wohl passiert, wenn man mit der Hand die Sehnen berührt oder gar zupft?
43. Würdevoll sieht so eine Kopfbedeckung schon aus, das müsst Ihr neidlos anerkennen. Ob sie Euch wohl
steht? […]. Beim Eintritt in die Taverne solltet Ihr sie allerdings abnehmen, wenn Ihr nicht am Türrahmen
hängen bleiben möchtet.
44. Nun nimmt sie, charmant wie eh und je, Eure Lose entgegen.
45. Grün, feucht, weich und kuschelig; genau das richtige Bett […].
46. Nur habt Ihr jetzt einen riesigen Durst… Vielleicht solltet Ihr in Zukunft nicht einfach alles in den Mund stecken.
47. So ganz und gar nicht heimisch sieht dieses zwar kleine, aber doch kräftige Pflänzchen aus, welches vor Euch
aus dem Boden sprießt. Und was genau wächst dort eigentlich aus dem Stamm? Ein Blatt sieht eindeutig
anders aus und auch die Blüten, die Ihr bisher gesehen habt, heben sich deutlich davon ab.
48. Vor Euch liegt ein Häuflein farblose Kristalle. Der Geruch macht Euch sicher, dass dies kein […] zum Würzen
von Speisen ist. Besser Ihr dreht dies keinem Koch an, wenn Ihr nicht ein Massensterben in Simkea auslösen
wollt.
49. Sein interessant gemustertes Gefieder lässt Euren Blick noch ein wenig länger auf ihm verweilen. Den
Gedanken, Euch leise an ihn anzuschleichen, verwerft Ihr jedoch augenblicklich wieder – spätestens das
saugende Geräusch unter Euren Füßen würde Euch verraten.
50. Auf der anderen Seite bietet er doch immer noch deutlich mehr Stauraum als Eure Hände – selbst wenn Ihr
über Pranken wie ein Bär verfügen solltet.
51. Auge in Auge steht Ihr dem kleinen, quiekenden Biest gegenüber.
52. Die Straßen sehen einladend aus, […].