Archiv November, 2010

29
Nov

Adventszeit

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Liebste Leserschaft,

kaum zu glauben, aber doch ist schon wieder einmal der Endspurt des Jahres erreicht. Allerorten putzen sich Menschen und Platze heraus, um die letzten feste des Jahres gebührend zu feiern.

Auch in unserer geliebten Hauptstadt Trent ist die Adventszeit angebrochen, unverkennbar durch das Erscheinen der lieblichen Weihnachtselfe Klara eingeläutet. Read the rest of this entry »

29
Nov

Aktion „Filz fürs Volk“ erfolgreich

   Von: Vishvadika in Schlagzeilen

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

Filz

Filz

ich freue mich Ihnen heute eine bedeutende Mitteilung machen zu können. Unsere Petition für die Verwendung des – bisher nutzlosen – Materials Filz kann einen gigantischen Erfolg verbuchen. Nachdem sich vergangene Woche ganze 27 Leser des Boten für den Erhalt und die Förderung des Filzhandwerks ausgesprochen haben, verkündete Ratsherr MasterX, dass ab sofort Schnittmuster bereitgestellt werden um das Filzen zu einer sinnvollen Beschäftigung zu machen.

Eine Neuigkeit darf ich Euch noch verraten: Das bisher hergestellte Filzgewebe kann ab sofort zu schicken Filzhüten verarbeitet werden. So sollen diese modischen neuen Filz-Hüte dann aussehen:

Der neue Filzhut

Der neue Filzhut

Das wird mit großer Sicherheit DAS neue Modeaccessiore – findet Ihr nicht auch?

Wir danken unseren treuen Lesern, die nicht nur ihre Stimme für diesen Aufruf gaben, sondern auch durch allerhand pfiffige Methoden auf unser Anliegen aufmerksam machten. Beispielhaft sind da Stenophrates zu nennen, der sein Handtuch schwang und lautstark für die Filzpetition warb – und auch Bo, der selbst auf seinem Stand-Aushang auf diese Aktion aufmerksam machte.

Danke auch an alle hier nicht genannten Leser – Wir sind stolz auf Euch!

Genaue Herstellungs-Informationen und Gewandungsvorschläge rund um die neue Kopfbedeckung gibt es in der nächsten Ausgabe des Trenter Boten.

Bis zur nächsten Woche,
Eure Vish

29
Nov

Das Sindar Lektion 3 Teil 1

   Von: Takezu in Schlagzeilen

Mae govannen mellyn,
auch diese Woche gibt es eine Weitere Lektion im Sindarin, Lektion 3 Teil 1.
In ihr geht es um die Weiche Mutation der Worte die das hin und rückübersetzen des Sindarin so schwierig macht.

Darthad Ithil
Legolas a Takezu dharthar orthad en Ithil.
Legolas: Man Maeve?
Takezu: E adan.
Legolas: In edhil – sai edhil. In edain – sai edain.
Takezu: I ’ardh prestannen. Mathon chwest mi amrûn.
Legolas: Lasto beth nîn, Takezu. I vess fair.
Takezu: Sui i dawar.

Warten auf den Mond
Legolas und Takezu warten auf den Aufgang des Mondes.
Legolas: Wer ist Maeve?
Takezu: Ein Mensch.
Legolas: Die Elben – sind Elben. Die Menschen – sind Menschen.
Takezu: Die Welt ist anders geworden. Ich spüre eine Brise im Osten.
Legolas: Höre auf mein Wort, Takezu. Die Frau ist sterblich.
Takezu: Wie auch der Wald.

3.2 GRAMMATIK
3.2.1 Allgemeines

Der Klang und der Sprachfluß spielen eine große Rolle im Sindarin. Dies führte zu dem Phänomen der Mutationen. Der erste Konsonant eines Wortes wird oft verändert, um einen weicheren Sprachfluß zu erzeugen. Dies trifft in besonderem Maße auf enge Verbindungen zwischen zwei Wörtern zu, z.B. Artikel und Substantiv, oder Präposition und Objekt. Dies stellt ein Problem f¨ur den Lernenden dar, weilWortlisten normalerweise nach den angsbuchstaben der Wörter sortiert sind. Wenn diese sich verändern, muss man die Muster dahinter verstehen, bevor man ein Wort nachschlagen kann. Dies funktioniert folgendermaßen:
Man betrachte die beiden Wörter saew (Gift) und haew (Gewohnheit): Eine Mutationsregel besagt, daß s- in bestimmten grammatikalischen Zusammenhängen zu h- wird. Der Singular-Artikel i ist einer der Auslöser dieser Mutation, so daß ’das Gift’ nicht i saew, sondern i haew lautet. Obwohl haew auch ’Gewohnheit’ bedeutet, ist es f¨ur einen Sindarinkenner nicht missverständlich. Denn eine weitere Mutations-Regel besagt, daß an dieser
Stelle ein h zu ch wird. Somit heißt ’die Gewohnheit’ nicht i haew, sondern i chaew, womit die beiden Wörter wieder unterscheidbar geworden sind (manchmal hilft aber auch dies nicht weiter, und der Kontext ist entscheidend). Trotzdem muß man eine gute Kenntnis der Mutationsregeln haben, um zuverlässig ein unbekanntes Wort im Vokabular nachschlagen zu können.
Es gibt verschiedene Varianten der Mutation (weiche, nasale, gemischte, . . .). Doch dies sind Begriffe, die wir zu passender Zeit besprechen. In dieser Lektion geht es nur um die häufigste davon, die weiche Mutation.
Man kann Mutationen zusätzlich in zwei verschiedene Gruppen einteilen: phonologische Mutationen (bei denen sich Konsonanten verändern, wenn zwei Wörter aufeinandertreffen) und grammatikalische Mutationen (die nicht von einem speziellen Wort abhängig sind, sondern von der Funktion des mutierten Wortes im Satz). Wir werden diese beiden Grundtypen der Mutation in den Lektionen 15 und 21 naher untersuchen. Im Moment können wir festhalten, daß, falls ein Wort für zwei verschiedene Mutationen in Frage kommt, eine phonologische Mutation Vorrang hat vor einer grammatikalischen. Ein Wort kann in einem Satz immer nur einmal mutiert werden, nicht zweimal aus jeweils verschiedenen Gründen. Später werden wir Beispiele sehen.

Besorgnis und Kummer:
Inc chîa rheniai. (Deine Gedanken schweifen ab.)
Thios drassen. (Du scheinst besorgt.)
Naro enî tress chîa. (Erzähle mir deine Sorgen.)
Belan devon metho tress chîa? (Wie kann ich deine Sorgen beenden?)
Belan devon edonna gell(An chî)? (Wie kann ich (für dich) Freude bereiten?)

So das war es für diese Woche, weiter geht es dann in der Nächsten
Cuio Annan
Takezu

29
Nov

Ein Rätsel in Bildern

   Von: BiestyBird in Rätsel

Für das letzte Rätsel kamen 2 richtige Einsendungen für das Lösungswort SONNENBLUMEN: Zwergix und Krissi.

Die Gewinner dürfen sich ihren Gewinn bei Maddie Hayes abholen.

Und hier ein neues Simkea-Bilder-Rätsel, viel Spass :)

Bilderrätsel_291110

Schickt die Lösung ingame an BiestyBird.

Einsendeschluss ist wie immer der nächste Freitag, 03. Dezember 2010.

Redaktionsangehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

22
Nov

Nichts…

   Von: IceT in In eigener Sache

So selten es vorkommt: dem Boten fehlen die Worte. Und er wird auf Ursachenforschung gehen, wie es zu diesem traurigen Zustand kam. Vielleicht lag es an den vergangenen Worten, die gefallen waren. Vielleicht an etwas anderem. Wer weiß das schon…

22
Nov

Die werte Elbin Saphira

   Von: Takezu in Bürger hautnah

Mae Govannen geneigte Leser,
auch diese Woche fand ich wieder eine Neubürgerin die gewillt

war meine Fragen zu beantworten. Hiermit möchte ich euch die

Werte Saphira vorstellen.

Da sie mittlerweile durch so viele Welten gereist sei konnte

sie sich an den Anfang ihrer Reise schon nicht mehr erinnern,

wohl aber daran was sie bewog hier her zu reisen. Sie war auf

der Suche gewesen, auf der Suche nach einer Welt in der sie

sich niederlassen könnte. Und so geschah es das sie Worte

ihrer Cousine, der werten Legolas, über Simkea erreichte und

sie bewogen ihr Glück hier zu suchen.
Ich war etwas erstaunt über die Offenbarung der mir

unbekannten Familienbande zwischen ihr und meiner

Schwertschwester Legolas doch fragte ich mich mehr wie sie

die Bürger aufgenommen hatten. Sie meinte die Bürger hier

wäre sehr freundlich und Hilfsbereit. Sie wäre sehr herzlich

aufgenommen worden und man hätte ihr immer geholfen wo es

notgetan hätte ohne das es je aufdringlich gewesen wäre. Sie

nannte mir unter anderem die Bürger und Bürgerinnen Legolas,

Al Capone, Neden, Helena und unser Wieselchen als besonders

Hilfsbereit. Jedoch habe sie ihre Berufung trotz aller Hilfe

noch nicht gefunden. Sie fühle sich hier jedoch wohl und

findet vor allem die abwechslungsreichen Landschaften hier

sehr hübsch, so wie auch den Frieden der hier herrscht, im

Gegensatz zu manch anderer Welt. Bis jetzt habe sie auch

nichts gefunden was ihr wirklich missfallen würde. Ihre

letzten Worte an die Werten Bürger waren ein Wunsch den ich

nur zu gerne so wieder geben möchte wie er gerichtete war:

„Ich wünsche mir das, die Bürger von Simkea auch weiterhin

neuen Bürgern helfen so wie mir geholfen worden ist. Ich weiß

wie schwer es ist in einer neuen Welt zu leben.“

Dem habe auch ich nichts weiter hinzu zufügen.
Bis nächste Woche
Cuio Annan
Euer Takezu

22
Nov

Le Doctore Yaand

   Von: Takezu in Bürger hautnah

Mae Govannen geneigte Leser,
diese Woche fand sich unser lieber Le Doctore Yaand bei mir ein zum Gespräch.

Von seiner Herkunft weiß er nicht mehr viel, nur das ihn eine Frau in einen Weidenkorb gebettet auf dem Adorafluß treibend fand. Sie zog ihn im Wald auf und erzog ihn bis ins Erwachsenenalter. Dann schickte sie ihn durch das Portal auf das er seinen eigenen Weg fände. Er habe sich immer gewundert warum er Sehnsucht nach frisch geschnittenen Weidenruten hätte, durch die erinnerung an diese Begebenheit wusste er es nun wieder. Seine Aufnahme beschrieb er mit dem Wort wunderbar. Vom Handwerk fasziniert und Magisch angezogen, habe ihn der werte Bürger Bowen unter seine Fittiche genommen und ausgebildet. Seine Berufung schien es habe er damit gefunden doch, er verriet mir dass er sich nicht auf eines festlegen wollte. Er suche die Herausforderung immer wieder was Neues und Interessantes zu lernen. Und er sei der Meinung dass man sich auf seinem Wege nicht beirren lassen sollte. Jeder könne hier seinen Platz finden. Die Anekdote zu seinem Spitznamen, Le Doctore, verriet er mir ebenfalls und auch sie soll hier genannt werden: „Die Kräuterhexe Guinevere hatte diverse Probleme mit dem Haltungsapparat. Ich war frisch ausgebildeter Meisterschlachter und mit Haltungsschäden kannte ich mich aus. Da war es ein Klacks, eine Hüftoperation zur Verbesserung des Skeletttaren Vorbewegungsablaufs beizutragen.“ Der Ruf der erste Chirurg Simkeas zu sein eilte ihm seither voraus, bemerkte er seufzend. Diese Lande mache in seinen Augen die Tatsache besonders, das es sich jeden Tag aufs Neue lohnt die Augen zu öffnen, weil man etwas neues entdecken oder an alten Bürgern auch ganz neue Seiten entdecken und wertschätze könnte. Was ihm jedoch sehr missfalle ist die Tatsache das grade die Schmiede und Handwerker Trents meinen sie müssten sich wegen ihrer Waren verstecken und sie weit unter dem was sie wert sind verkaufen. Er möchte die Schmiede daran erinnern dass Ihre Waren sehr Wertvoll für Trent sind, wäre doch ohne sie vieles zum Scheiteren verurteilt. Und er hoffe dass sie sich besinnen würden und Ihre Waren zu ihrem wirklichem Wert veräußern würden. Sie sollen stolz sein auf ihre Arbeit. Unseren Neubürgern würde er gerne raten, „nichts zu überstürzen. Alles hat seine Zeit und man kann sich immer frei entscheiden.“ Und seine Schlussworte an die Bürger waren, „da gilt auch mein Dank besonders an Keldan, Flachzange und all diejenigen die immer Pate waren für neu angekommene Bürger. Achtet einander und gebt das was ihr selbst an Unterstützung erhalten habt weiter.“

Dem schließe ich mich zu gern an
In diesem Sinne Cuio Annan
Euer Takezu

Ein Vater zog mit seinem Sohn und einem Esel in der Mittagsglut durch die staubigen Gassen von Keshan.
Der Vater saß auf dem Esel, den der Junge führte.

„Der arme Junge“, sagte da ein Vorübergehender. „Seine kurzen Beinchen versuchen mit dem Tempo des Esels Schritt zu halten. Wie kann man so faul auf dem Esel herumsitzen, wenn man sieht, dass das kleine Kind sich müde läuft.“

Der Vater nahm sich dies zu Herzen, stieg hinter der nächsten Ecke ab und ließ den Jungen aufsitzen.

Gar nicht lange dauerte es, da erhob schon wieder ein Vorübergehender seine Stimme: „So eine Unverschämtheit. Sitzt doch der kleine Bengel wie ein Sultan auf dem Esel, während sein armer, alter Vater daneben herläuft.“

Dies schmerzte den Jungen und er bat den Vater, sich hinter ihn auf den Esel zu setzten.

„Hat man so was schon gesehen?“ keifte eine Frau, „solche Tierquälerei! Dem armen Esel hängt der Rücken durch, und der alte und der junge Nichtsnutz ruhen sich auf ihm aus, als wäre er ein Diwan, die arme Kreatur!“

Die Gescholtenen schauten sich an und stiegen beide, ohne ein Wort zu sagen, vom Esel herunter.

Kaum waren sie wenige Schritte neben dem Tier hergegangen, machte sich ein Fremder über sie lustig: „So dumm möchte ich nicht sein. Wozu führt ihr denn den Esel spazieren, wenn er nichts leistet, euch keinen Nutzen bringt und noch nicht einmal einen von euch trägt?“

Der Vater schob dem Esel eine Hand voll Stroh ins Maul und legte seine Hand auf die Schulter des Sohnes.

„Gleichgültig, was wir machen“, sagte er, „es findet sich doch jemand, der damit nicht einverstanden ist. Ich glaube, wir müssen selbst wissen, was wir für richtig halten.“