Archiv März, 2009

In der allseits beliebten Serie „Orte im Umland und was sie zu bieten haben“ wollen wir uns heute mit 2 besonderen Orten auseinandersetzen.
Der erste von beiden ist der allseits bekannte und beliebte Friedhof auf den Koordinaten(13/15), gleich östlich von Trent. In letzter Zeit eher häufig besucht, stellt er normalerweise einen Ort dar, den man in Simkea eher meidet, da sich allzulanges Aufhalten dort doch schon öfter als gesundheitsschädlich herausgestellt hat. Der einzige Bewohner, der sich dort dauerhaft aufhält ist die gute Segnung, die mit ihren mysteriösen Kräften und ihrem beschränkten Wortschatz schon manchen Toten wieder vom Friedhof ins Leben geschmissen hat.. vermutlich weil er ihr auf den Keks gegangen ist.
Der zweite interessante Ort ist das Holzfällerlager, das nahe am Eingang zum Dämmerwald liegt (8/5). Neben balldruin, dem „König des Waldes“, trifft man hier allerlei findige Holzfäller, die ihre gehackten Äste und Bäume am Sägebock in die unterschiedlichsten Erzeugnisse umarbeiten, die ihnen ihr Berufsstand so bietet… Bretter und Holzstäbe kann man hier eigentlich immer bekommen. Auch das ein oder andere Gespräch mit einem Holzfäller kann man hier noch suchen, um die neuesten Nachrichten über Holzwurmbefall oder die beste Axt auszutauschen.
Fazit: Beide Orte sind, obwohl nicht unbedingt spielentscheidend, einen Blick wert und zumindest das Holzfällerlager bietet auch Lebenden spannende Tätigkeiten.
Nächste Woche werde ich euch unter anderem den Strand vorstellen… Man darf gespannt sein.
In diesem Sinne, eine schöne Woche
euer Africarlos

Selbstloser Mitbürger

Die Woche begann am Montag mit einer selbstlosen Aktion des geschätzen und erfolgreichen Barden Lodrakan. Der edle Herr verkaufte an jeden, der noch recht neu in unseren Laden weilt 10 Holz für nur 5 Heller und schenkte jedem Bürger, der erst kürzlich durch das Tor schritt 10 Kreuzer. Desweiteren erbot er sich Neubürgern 5 Holz gegen 10 Holz einzutauschen. Auf die Frage, was ihn zu dieser überaus edelmütigen Tat bewege antwortete er mit einem Lächeln : „Ich hab heut meinen Sozialen Tag eingelegt!“

Zerstörerische Kräfte

Wie schon im Advent der werte Bürger Keldan, so verursachte am späten Donnerstag abend der Bürger Thorwall einen Funkenregen am nächtlichen Himmel über Trent. Möglicherweise durch die Zweckentfremdung als Bratofen, fiel die Glaserei der Zerstörung anheim. Unglücklicherweise konnte sie nicht schnell wieder errichtet werden, da die Materialien  zu starken Schaden genommen hatten. Wir weisen an dieser Stelle noch einmal darauf hin, daß bitte davon abzusehen ist, in Brennöfen oder über dem Schmiedefeuer seine Nahrungsmittel zu garen, zumal der Nachgeschmack dortig gebratenen Gutes doch sehr zu wünschen übrig lässt.

Segensreiche Gaben

Seit der Zeit, da in Simkea immer wieder bedauernswerter Weise Bürger der Tod ereilt, ist es üblich,  kleine Gaben, die dem Toten den Weg zurück erleichtern mögen, neben seine sterblichen Überreste zu legen. Leider kommt es immer wieder zu Plünderungen dieser segensreichen Gaben. Oft geschieht dies aus Unwissenheit darüber, welch hohe Bedeutung diesen  innewohnt. Darum liebe Mitbürger lasst euch sagen: Findet ihr am Wegesrand, in einer lauschigen Gasse oder auch am Trenter Markt einmal Blumen oder einstweilen auch Kräuter auf dem Boden, so beugt das Haupt, trauert und lasst ab davon sie mit euch zu nehmen. Ein geschätzer Mensch wird hier seinen Weg zu Segnung angetreten haben.

Mysteriöser Krankheitsfall

Almuth angekratzt

Almuth angekratzt

Die von uns allen geliebte Almuth wirkte in den letzten Tagen ein wenig „angekratzt“ und angegriffen. War sie bisher immer von Krankheiten und Not unberührt und wirkte kerngesund, so erscheint ihr Zustand am Freitag und Samstag doch recht besorgnisserregend zu sein.  Auch wenn sie versuchte, ihre offensichtliche Krankheit herunterzuspielen, warf man einen genaueren Blick in ihr mühsam lächelndes Antlitz, so ließen sich die Zeichen nicht verleugnen. Glücklicherweise scheint es, daß ein Heiler sich ihrer angenommen hat, so daß sie schon am Sonntag morgen wieder einen kerngesunden Eindruck machte. Nicht auszudenken, was geschehen wäre, wäre sie  ihrer Krankheit erliegen!

Wilson angekratzt

Wilson angekratzt


Ergänzung der Redaktion: Bei einem nächtlichen Streifzug erkannte der Chefredakteur kurz nach Redaktionsschluss, dass eine weitere Persönlichkeit derselben Krankheit anheim gefallen war: Wilson, der am Portal neue Bürger in seine Obhut nehmen soll, ist ebenfalls erkrankt. Man kann nur spekulieren, ob es sich um eine Epidemie oder die Tat eines wüsten Unholds handelt, aber die Redaktion wird intensiv recherchieren, was genau den Zustands solch wichtiger Mitbürger gefährdet. Wir berichten weiter! (ice)

Seltsamer Zerfall

Am Abend des 26. ereilte die Trenter Bürger eine erschreckende Mitteilung des geschätzen MasterX , seines Zeichens Wächter der Tore und Oberster der Regierung. Eine nicht näher zu klassifizierende Kraft schien die Haltbarkeit der Werkzeuge herabzusetzen. Sogleich machten sich die Bewohner daran, ihre Werkzeuge zu testen, ob auch diese betroffen seien. Nach einigen Tagen lässt sich nun sagen, daß diese sonderbare Kraft auf ausnahmslos alle Werkzeuge wirkt und sich deren Haltbarkeit deutlich reduziert hat. Doch nicht nur Werkzeuge gingen auf dem Markte zu Hauf zu Bruch -schmunzelnd konnten die Anwesenden sich auch der folgenden Mitteilung erfreuen : „ein Gegenstand zu Bruch: Erkältung“ . Dabei war diese noch exellent und unbenutzt….

Am Montag abend spielten sich gar unglaubliche Szenen am Trenter Markt ab. Gegen 19:40 Uhr unternahm der Bürger Tom der Hagere den Versuch den Markt mittels der schier unglaublichen Menge von 12000 Wasser im Wert von gut 420 Hellern (oder auch 4 Dukaten und 2 Silber!) zu fluten.

Trotz des schnellen und beherzten Eingreifens der Marktbesucher und Bewohner schienen die Wassermassen nicht zu schrumpfen. Eine erste grobe Schätzung Firunjas, bei dem anfängliches Schöpftempo solle man der Wassermassen binnen einer Stunde Herr werden, erwies sich als zu optimistisch. Obwohl mehrere Bürger , unter ihnen auch das Ratsmitglied Pytron, einem wahren Schöpfrausch erlagen, glich auch noch nach 2 Stunden der Marktplatz eher einem Ausläufer des Schlingsees denn eines Ortes des Handels.  Während die ersten eifrigen Helfer schon über Rückenbeschwerden klagten oder auch bei einer Menge von 500 Wassern um die Tragfähigkeit des eigenen Rucksacks fürchteten und das Schöpfen einstellten und anderen überließen, reizte andere das erfrischende reichhaltige Nass zu einer spontanen Strandparty. Das geachtete Ratsmitglied Herr Holzbein ließ sich gar dazu hinreissen, einen eleganten Sprung vom Dach seiner Marktbude zu wagen. Elegant nahm er Anlauf, rutschte weg und landete mit einem gewaltigen Klatschen im Wasser. Immer wieder entbrannten kleinere lustige Wasserschlachten, während eine zusehens erschöpfter werdende Reporterin des Boten immer wieder daran erinnerte, wie viele Stunden der verzweifelte Kampf gegen die Fluten bereits währte. Erst um 0:34 Uhr, nach fast 5 Stunden unermütlichen Einsatzes entfernte der Bürger AlPenolo schließlich den letzten Tropfen des kostbaren Nasses vom aufgeweichten Markt.

Der Verursacher dieses Tumuluts, Tom der Hagere, gab dem Boten auf die Frage nach den Bewegründen für seine Tat schmunzelnd folgende Stellungnahme ab:  „Soziologische Forschung…Es war schon eine Art Versuch. Eine Versuchung für alle Mitbewohner und ein lustiges Ereignis. Das Wasser habe ich nach und nach so gesammelt, ich habe noch eine Menge. Ich staune, wie schnell doch die 12000 vom Marktplatz verschwinden.“

Nicht nur denjenigen, die in letzter Zeit mit wachen Augen durch das Umland streunten, wird aufgefallen sein, dass es ungewöhnlich ruhig war. Kein Rascheln im Unterholz war zu vernehmen, kein Wolfsgeheule trieb einem schreckhaften Simkeaner des Nachts eine Gänsehaut über den Rücken. Irgendetwas scheint die Tiere des Umlandes zu beunruhigen, denn seit geraumer Zeit ist der Anblick eines Rehs oder gar eines Wolfes eine Seltenheit. Sollte dies der Beginn einer geplanten Ernährungsreform sein oder leiden sämtliche Wildtiere einfach nur unter Arachno-phobie?

Erst die Fische, nun auch noch die Rehe und Wölfe… Im Umland ist vieles zu entdecken, doch wer auf der Jagd ist, sollte derzeit überlegen, ob er Pfeil und Bogen nicht lieber gegen ein Schmetterlingsnetz tauschen möchte, denn die Vorboten des Frühlings sieht man fast schon häufiger als das ersehnte Wild. Doch noch häufiger sind in diesem Jahr die Grünschrecken im Umland anzutreffen. Die grünen Tierchen scheinen sich durch das derzeitige Klima und die noch immer andauernde Wildknappheit perfekt vermehren zu können. Aber selbst den erfahrensten Jägern wird klar sein, dass weder Grünschrecken und Schmetterlinge noch die durch das Zuchtsystem hervorgebrachten Tiere eine Alternative zu den saftigen Steaks, welche die Fleischer aus erlegten Wölfen und Rehen zaubern können, sein werden. Aber ob es die anderen Simkeaner auch so sehen? Dazu Stenophrates, ein ehrenwerter Jäger und Sammler: ”Den meisten Simkeanern wird bald klar sein, dass ein Steak von einem überzüchteten Hammel lange nicht so lecker schmeckt wie das Fleisch von einem wildlebenden Wolf, das auch besonders gesund ist wegen dem großen Anteil an ungesättigten Omega-3-Fettsäuren”. Es bleibt also weiter zu beobachten, wie sich Angebot und Nachfrage auf dem Markt entwickeln und ob durch die Wildknappheit die Preisschraube nach oben gedreht wird. Die ehrenwerte Katzendame Pytron bestreitet im Forum jedoch, dass sich an der im Umland lebenden Wildanzahl etwas geändert habe.

Äpfel und Blaubeeren erfreuen sich wie eh und je steigender Beliebtheit, denn der Frühling lässt Bäume und Büsche austreiben und bringt die ersten, heiß begehrten Früchte zutage. Sammler laufen eilig von Baum zu Baum, um die saftigen Früchte zu pflücken, ehe es ein anderer tut. Auch die Fischer haben nach dem plötzlichen Fischsterben (der Bote berichtete) wieder alle Netze voll zu tun. Es bleibt also nur zu hoffen, dass auch die Rehe und Wölfe bald wieder in unseren Wäldern anzutreffen sind, damit wir, solange das Zuchtsystem noch nicht ganz ausgereift ist, nicht ganz auf das ein oder andere leckere Steak oder Schnitzel verzichten müssen.

30
Mrz

Des Jünglings Pfad

   Von: Feelicitas in Schlagzeilen

Einst sah man einen Jüngling sitzen auf den Mauern seiner Stadt. Öd und einsam schien sie ihm geworden, des Lebens mit ihr war er überdrüssig. Der goldene Schimmer einer fremden Stadt zog ihn in seinen Bann, lockte ihn mit süssem Gesang und Gaukelei. So zog er eines Tages heimlich fort und ließ zurück, was er einst so geliebt, hinaus in die Fremde, zu kosten von der fremden Stadt verheißungsvoller Frucht. Sanft umfing sie ihn und der Jüngling ließ sich fallen  wie in die Arme einer Geliebten. Eine Weile erging er sich in ihrer Umarmung, lauschte verzückt ihren Verführungen, badete ihn ihrer fremden Farben Schein. Doch bald schon sah man ihn rastlos durch die Gassen huschen, in seinen Augen glomm ein sonderbarer Schein. Man sah ihn stehen  auf der fremden Stadt Mauern, den Blick in die Ferne gerichtet, aus der er einst kam. Der kalte Wind umspielte seine Gestalt und ließ ihn fröstelnd den Umhang fester um sich schließen. Eine kaum gekannte Sehnsucht erhob ihre Stimme in ihn, lenkte seine Schritte durch die  Gassen, ließ seine Ohren taub werden ob der lieblichen Klänge um ihn her. Zaghaft zunächst lenkte sie seine Schritte hinaus aus dem Tor, hinfort von der begehrten goldenen Stadt. Manches Mal verharrter er im Schritt, ein Zaudern ließ ihn zögern. Doch die Sehnsucht führte ihn weiter und schon bald gewahrte er die im roten Feuer des Abendlichts der lieblichen Stadt Mauern und durchschritt voll Sehnsucht das Tor. Voll Liebe umfing sie ihn, nahm ihn auf,  liebkoste ihn. Ihr Zauber schlug ihn erneut in ihren Bann, entriss ihn der goldenen Mauern Umarmung.

Einst sah man einen Jüngling stehen auf den Mauern der Stadt. Die Gestalt umwoben vom roten Schimmer des Abends, in den Augen ein goldener Glanz.

30
Mrz

Neues aus Trent…

   Von: Alphia in Leserbriefe

Kyaha schrieb:
Liebe Leute, die Baustelle fehlt!
Und vor allem ist sie immer noch nicht fertig. Besitzt denn niemand Bronze in
diesem Lande?
Soweit so gut.

Kyaha

Lieber Kyaha,

das ist natürlich nicht so schön, aber vielleicht könntest du das im Forum auch noch mal schreiben, mit Angabe der Örtlichkeit.

Also liebe Leser, pilgert zur Baustelle und liefert eure Bronze ab!

Liebe Grüße

Biesty

(Anmerkung der Redaktion: noch im Verlauf der letzten Ausgabe wurde die Baustelle fertiggestellt – ein großes Lob an die Bürger!)

Peet schrieb:

Hallöchen an alle!

Hier meine Lösung:

Körperbildungsstein

LG
Peet

Ps.: Euer Team macht das super, lese den Boten wirklich gerne.

Hallo Peet,

vielen Dank für dein Lob, darüber freuen sich alle, die an der Zeitung mitwirken. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, das es unheimlich viel Spaß macht, aber auch sehr viel Zeit benötigt. Aber bei so positiven Rückmeldungen, macht es gleich nochmal so viel Spaß, und die Arbeit geht auch viel leichter von der Hand.

Liebe Grüße

Biesty

30
Mrz

Der Erlkönig

   Von: Alphia in Schlagzeilen

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Vater mit seinem Kind.
Er hat den Knaben wohl in dem Arm,
Er faßt ihn sicher, er hält ihn warm.

Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht?
Siehst Vater, du den Erlkönig nicht!
Den Erlenkönig mit Kron‘ und Schweif?
Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif.

Du liebes Kind, komm geh‘ mit mir!
Gar schöne Spiele, spiel ich mit dir,
Manch bunte Blumen sind an dem Strand,
Meine Mutter hat manch gülden Gewand.

Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht,
Was Erlenkönig mir leise verspricht?
Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind,
In dürren Blättern säuselt der Wind.

Willst feiner Knabe du mit mir geh’n?
Meine Töchter sollen dich warten schön,
Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn
Und wiegen und tanzen und singen dich ein.

Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort
Erlkönigs Töchter am düsteren Ort?
Mein Sohn, mein Sohn, ich seh’es genau:
Es scheinen die alten Weiden so grau.

Ich lieb dich, mich reizt deine schöne Gestalt,
Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt!
Mein Vater, mein Vater, jetzt faßt er mich an,
Erlkönig hat mir ein Leids getan.

Dem Vater grauset’s, er reitet geschwind,
Er hält in den Armen das ächzende Kind,
Erreicht den Hof mit Mühe und Not,
In seinen Armen das Kind war tot.

29
Mrz

Schnappschuss 3

   Von: MasterX in Schnappschuss

Der Markt ertrank unter einer Flut von über 12.000 Wassern! Stundenlang waren viele Bürger im Einsatz, das Wasser abzuschöpfen und Simkea zu retten…

Überfluteter Markt

Überfluteter Markt