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Okt

Klamdors Heldengeschichten Teil 2

   Posted by: Alexa Viator   in Geschichten und Geschichte

Es war an einem kalten Wintermorgen, als Klamdor leicht erheitert die Trenter Taverne verließ“, beginnt Mecon – der Geschichtenerzähler – seine nächste Geschichte zu erzählen.

Fängt schon wieder gut an“, sagt Klamdor stolz.

Meinst du nicht stark angeheitert?“, fragt Louhi dem Geschichtenerzähler und grinst leicht.

Durch die Kälte färbte sich Klamdors Nase blutrot“, sagt Mecon und so einige der Zuschauer stellen sich die blutrote Nase vor, nur durch einen anderen Effekt als die Kälte entstanden.

Unterbrich ihn nicht. Ich rette dich nicht alle Tage“, ermahnt der Halbzwerg den Drachen und Louhi bleibt still.

Mecon währenddessen überlegt laut, das er die Geschichte doch nicht zu erzählen und lieber kleine Fische fangen möchte.

Och“, stöhnt Klamdor leise enttäuscht.

Das rot kam ganz bestimmt nicht vom Blut“, vermutet Riondo.

Klamdor schlenderte über den Trenter Markt und gönnte sich einen Fisch am Stock“, erzählt Mecon die Geschichte doch weiter.

Klamdor über Louhi stolpert, dieser in ein Loch reinholpert – ein Tschätt darauf erschrak und floh, der wollte stehlen, es war genau so. Das Dorf gerettet vor dem Dieb, das schaffte Klamdor ohne hieb“, witzelt Vidura.

Doch Mecon ignoriert Vidura und erzählt weiter: „Er schlenderte weiter durch Trent, bis er zur Schmiede kam, wo Moonstone eine riesige Axt schleifte. Diese neue Axt sollte Klamdors neue Axt werden. Es fehlte nur noch ein großer Rubin. Dieser Rubin sollte von niemanden anders als von Louhi, dem schönsten Drachen seiner Art geholt werden.“

Vidura! Hat Matschi dich gebissen und mit Reimsucht infiziert? Aber trotzdem starkes Epos!“, lobt Knorke Starkbier Vidura.

Jetzt wird es spannend“, sagt Klamdor und wartet darauf, das Mecon weitererzählt. Doch dieser wird – wie bei jeder anderen Geschichte – immer wieder unterbrochen.

Doch leider wurde Louhi vermisst“, sagt Mecon und der Menge stockt der Atem.

Also zog unser Held Klamdor aus, um Louhi zu suchen“, sagt Mecon.

Welcher Held sollte Klamdor ausziehen?“, fragt Riondo und Vidura lacht auf.

Dich rette ich nochmal, Rio“, sagt Vidura.

Herr Ludwig, ich hab verstanden. Du kommst bestimmt auch gleich drin vor, Riondo. Als schöne Prinzessin“, lacht Knorke Starkbier.

Ach ne, lass mal. Bin da raus“, sagt Riondo und winkt ab.

Riondo hat sein Fett schon weg“, lacht Vidura.

War das ne Drohung, Klami?“, fragt Riondo.

Nö“, meint Klamdor.

Nur zu Mecon. Erzähl weiter“, fordert Vidura den Geschichtenerzähler auf und dieser folgt der Aufforderung: „Klamdor durchquerte das schneebedeckte Trenter Umland bis zum Bergpfad. Klamdors Bart war gefroren und es fröstelte ihn so sehr, das er erstmal ein Starkbier trinken musste, danach war ihm wärmer.“

Meine Notration. Hab immer 50 Stück dabei“, sagt Klamdor und zeigt jedem seine Notration.

Ohooo … Alk und Frostbeulen … geht mal gar ned“, sagt Riondo.

50 Mal Knorke, wie hältst das aus, Klami?“, fragt Fiona, die vor wenigen Minuten dazu gekommen ist.

Sicher mit glykol, wenn´s nicht gefroren ist“, meint Vidura.

Klamdor hatte eine Zauberdecke bei, wo er 50 Humpen Starkbier als Notration eingewickelt hatte und mitschleppte“, Mecon lässt sein Buch, indem nichts steht, sinken und schaut in die Menge, „Am Abend erreichte er die Ausläufer der Adoragebirge und Held Klamdor ging weiter. Er sah drei Bergkuppen, wo eigentlich nur zwei sein sollten.“

Wo wohnt eigentlich diese Adora?“, fragt Riondo und unterbricht Mecon. Doch Mecon überhört die Frage und erzählt weiter: „Als Klamdor genauer hin sah, ragte aus der dritten Kuppe der Kopf von Louhi raus.“

Der dritte Berg war der bewusstlose Drache Louhi, der festgefroren da feststeckte. Klamodr reagierte schnell. In windeseile schaufelte der Halbzwerg mit bloßen Händen Louhi frei.“

Oh, wie kann so was passieren? Louhi kann doch Feuer spucken“, staunt Fiona.

Fiona, Louhi war bewusstlos“, erklärt Mecon.

Oh, wovon denn das?“, fragt Fiona und zappelt neugierig.

Drache bestimmt an Zwergenbier vergriffen haben“, kichert Nyarla Thotep.

Schnell holte Klamdor die Zauberdecker hervor und flößte Louhi achtundvierzig Starkbier ein.“,

Wow, das ist selbstlos“, bewundert Vidura den Halbzwerg.

Auweia, hoffentlich ist Louhi danach nicht geflogen“, hofft Fiona.

Das letzte Starkbier trank Klamdor selber“, so einige rollten mit den Augen.

Seit diesem Tag kann er Feuer spucken“, grinst Vidura.

Wow, in windeseile mal Einhundert Meter Erde umschaufelt“, sagt Riondo.

Klamdor legte die Zauber decke um sich und Louhi“, Klamdor zeigt voller Stolz seine Muskeln.

Als Louhi am nächstne Morgen erwachte, war er erstaunt, noch am Leben zu sein und bemerkte den riesigen Rubin in seiner Klaue.“

Zwerg mit Muskeln nützliches anstellen tun und Nyarla kraulen sollen“, fordert Nyarla Thotep Klamdor auf und legt sich neben ihn hin, während Klamdor diesen entsetzt anschaut.

Dann flog Louhi den mutigen Klamdor nach Trent, wo Moonstone den Rubin bearbeitet und der Axt anpasste.“

Tolle Geschichte“, klatscht Klamdor.

Das ist die Geschichte, wo Klamdor dem Louhi vor dem erfrieren rettete“, beendet Mecon die Geschichte.

(Alexa Viator)

This entry was posted on Dienstag, Oktober 9th, 2018 at 09:55 and is filed under Geschichten und Geschichte. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

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