Archiv Juni, 2020

1
Jun

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

   Von: Calisto in Schlagzeilen

es hat mich richtig gefreut, das einige meinem Aufruf im Forum gefolgt sind und sich selber an die Feder gesetzt haben. Auch das die Verbindungen so weit reichen, das andere Wesen ihnen Logs haben zukommen lassen.

So sehen wir heute einen schönen gefüllten Boten, wenn auch etwas später als 10 Uhr *hüstel* aber immerhin noch der 1. des Monats.

Schöne und Lustige Berichte durfte ich lesen.

Wir haben noch ein wichtiges Amt zu vergeben. Diverse Schreiber, inkl. meiner Person, reden oder schreiben, wie Ihnen der Schnabel gewachsen ist. Das tut dem ein oder anderen Leser aber in der Seele weh. Naja oder in den Augen….

wie auch immer…

Wir würden uns freuen, wenn sich jemand Freiwilliges melden würde, der den grammatischen Teil übernimmt. Fertige Texte im Vorfeld lesen darf und sich dementsprechend gut in Rechtschreibung auskennt.

Jetzt genug davon, viel Spaß beim Lesen und einen schönen Juni wünsche ich Euch,

Eure Cali

Rodinia: *folgt einem Stern nach Trent* Lady Sharina: ´´wartet´´ Rodinia: *laeuft freudig nach Trent*
Rodinia: Guten Morgen euch allen und frohe Weihnachten!

Rodinia: Die Stadtverwaltung hat mir heute den heiligen Auftrag gegeben den Weihnachsstern fuer unsern grossen Christbaum zusammen zu setzen nachdem er im letzten Jahr zerbrochen ist.
Rodinia: *ganz ernsthaft* ich danke euch alle fuer das Aufsammeln der Splittern sodass wir dieses Jahr wieder Weihnachten feiern koennen!

Lady Sharina:´´Splitterhaufen überreich.´´ Rodinia: Puh, 500 Splitter. das sind eine ganze Menge!
Rodinia: *unsicher* ich hoffe ich mache keinen Fehler. Bitte unterstuetzt mich alle bei dieser wichtigen Aufgabe.

Erendyra:´´Schon wieder ?!? …. Weihnachten hatten wir doch schon im letzten Jahr.´´
Rodinia: Damit unser Marktplatz wieder vom Scheine des grossen Sterns erhellt wird! *nimmt die ersten zwei Splitter zur Hand und fuegt sie zitternd aneinander*
Rodinia: *und noch ein paar*
Rodinia setzt vorsichtig die zerbrochene Weihnachtsbaumspitze wieder zusammen und wie ein Wunder hält sie und strahlt warmes Licht aus…

Rodinia: *haelt den strahlenden Weihnachsstern hoch*
Rodinia: *schaut nochmal staunend den strahlenden grossen Stern an, und schaut dann staunend zu, wie dieser nach oben zum Christbaum, ganz von selber schwebt*
Rodinia: Der Stern schwebt zur Christbaumspitze sind setzt sich oben auf den hoechsten Punkt um den Marktplatz zu dieser dunklen Jahrezeit zu erleuchten.
Rodinia: *staunt*

Rodinia: Frohe Weihnachten, euch allen!

Das wünscht die Autorin auch, Frohes Fest und guten Rutsch ins Neue!
(Lady Sharina)

1
Jun

Biertänzer

   Von: Lady Sharina in Klatsch und Tratsch

Karana: „Ist Schnuddel eigentlich ein Biertänzer?“ Wie Karana da wohl drauf kommt?
Alessa wundert sich wohl auch. Alessa: Was ist ein Biertänzer?
Karana: „Du gibst Bier rein und er tanzt ^^“ Schnuddel: „Torkeln, aber nicht tanzen.“
Alessa:“ Ah so. Der kann gut was vertragen. Da musst du ordentlich Bier reinkippen, dass er tanzt.^^ “
Karana: „Okay, ein bisschen Musik sollte auch noch da sein.“ Schnuddel: „Dirty Dancing?“
Karana: „Handwäsche muss sein!“ Karana macht schon wieder merkwürdige Bemerkungen, findet die Autorin.
Alessa: „Handwäsche?“ Karana: „Das Ding mit der Seife und dem Eimer, Alessa.“ Alessa: „Mir ist klar, was eine Handwäsche ist. Aber was hat die mit Tanzen zu tun?“
Lady Sharina:“ Vielleicht tanzt er auf den Händen?“
Karana:“ Schnuddel hat gefragt, ob er Dirty Dancing machen soll, wegen Musik und Tanzen. Da habe ich gesagt er soll sich gefälligt die Pfoten waschen, schmutzig Tanzen ist nicht.“
Alessa:“ Schnuddel tanzt nicht auf den Händen.“ Lady Sharina: „Mit Bier intus, weiß mans…“
Alessa:“ Nein, weiß man nicht,. Mit Bier intus ist bei Schnuddel fast alles möglich. Zumindest traue ich ihm da sehr viel zu.“
Schnuddel:“ Dirty Dancing hat nix mit dreckigen Pfoten zu tun. Nur mit schutzigen Gedanken!“

Karana: „Ich bin Waschbär, ich halte in jede Pfütze meine Pfoten zum Waschen. ^^ “
Karana:“ Schnuddel, wehe du trinkst so viel. Ich will noch, das Traviadane mich hört, wenn ich nach ihr rufe.“
Schnuddel trinkt nicht aus Pfützen! Es sei denn, es regnet Bier.
Lady Sharina:“Die hört dich auf dem Hof eh nicht, Kara.“ Karana:“ Wer weiß! Vielleicht liest sie hier auch mit..“ *grins*

(Lady Sharina)

1
Jun

Feuerwärter

   Von: Lady Sharina in Klatsch und Tratsch

Die Autorin wollte im Labor was köcheln und war sauer, weil wieder mal das Feuer aus war. Wie leider in letzter Zeit oft.
Also wieder zum Lager Feuerstein geholt und ein Schild zum aufstellen. Und ein wenig Geschimpfe musste auch sein…..

Lady Sharina: Langsam hab ich es satt, immer das Laborfeuer mit einem zusätzlichen Holz füttern zu müssen.“
Chalek kam wieder mit einen seiner komischen Kommentare ^^. Chalek:“ Auf anderes Futter umstellen ??“
Nyarla Thotep:“ Heya Sharina :3. Jepp Nyarla das mit kalten Labor auch kennen tun 3:.“

Nyarla Thotep:“ Hmm.. Wir ja mal Rumtreiber zum Füttern in Labor bringen können tun. Dann auf letztes Feuerchen aufpassen können tun :3.“
Die Autorin findet das ist eine gute Idee.
Nur Chalek hat ein Einwand. Chalek: „Und wer weckt mich, wenn jemand kommt und das Feuer ausmacht??“ *fragend guck*

Ravalya Kergarth:“ Ihr wisst aber schon das sitzen am warmen Feuer schläfrig macht?“
Nyarla hat aber gleich ein Vorschlag. Sehr angenehm ist der für Chalek aber nicht. ^^.
Nyarla Thotep: „Hmm.. Man ja Apparatur an Labor anbringen können tun, dass immer, wenn Feuer ausgehen tun, Rumtreiber mit Eimer voll Seifenwasser übergießen tun.“ *ist sicher, dass er dann definitiv dafür sorgen wird, dass das Feuer weiter brennt* :3
Chalek: nützt ja nix, wenn’s dann schon aus ist^^

iNyarla Thotep: „Dann aber Rumtreiber Feuerausmacher(in) sagen können tun, dass neues Feuer anmachen tun. Und außerdem dann Rumtreiber besser riechen tun :3
Lady Sharina: „Aber der Übeltäter steht dann ja noch da.“
Nyarla Thotep: *riecht den Dreckspatzen bis in die Schneise rein*
iRavalya Kergarth: „Und wer füllt den Eimer nach?“
Auch für das Problem weiß die Katze einen Rat. Nyarla Thotep: „Rohrsystem zum Brunnen legen tun. Wasser ja nicht warm sein müssen tun :3″

Chalek:“ man könnte ja den Flohbeutel im Labor anketten, so als Abschreckung.“ *vorschlag*
Nyarla Thotep:“ Nyarla zu beschäftigt sein tun. und Rumtreiber eh nur ganzen Tag rumtreiben tun :3″

Nun dann… Lady Sharina bittet mal: Lasst alle Solifeuer an! Die sind nicht dazu da benutzt zu werden, sondern damit man einfach schüren kann. Danke

(Lady Sharina)

Wenn Beschwerden über Schlaglöcher eskalieren, dann kann es schon mal dazu kommen dass Ninawe vergeblich versucht Kartoffeln vom Gutshof aus nach Trent zu werfen, dies jedoch nur bis zum Ententümpel schafft. Fiona freute sich schon über Mastenten und bat Nina ihr einen Entenbraten mitzubringen, da Füchse bekanntermaßen nur gut darin sind, Gänse zu fangen, nicht jedoch Enten. Ravalya verwies auf die aktuell wieder laufende Papageienjagdsaison, jedoch sind an diesen für Fiona wohl nicht genug (außer Federn und Knochen) dran. Ninawe plante mitlerweile die Entenjagd, bei der unsere Füchsin nicht hilfreich war: Mit genügend Würmern gefüttert sind die Enten träge genug, um von Kartoffeln erlegt zu werden oder mit Kartoffeln auf Gänsegröße gemästet, damit vielleicht doch noch füchsische Unterstützung möglich wird. Letztendlich wurde dann doch noch entschieden, dass Ravalya sich um das Erlegen der Enten kümmert, indem sich diese totlachen, wenn sie mit dem Stab bedroht werden.

Ninawe nutzte die Gelegenheit übrigens noch um zu betonen, dass Pinguine mit Torte, Pizza und (Wild)Schweinebraten gemästet werden und dass Retos Speisekarte der Grund ist, warum es in Simkea so viele Köche und so wenig Brauer gibt.

Vielen Dank an Fiona, die mir den Chatmitschnitt geschickt hat!

(Baldrin)

Schnuddel mit Knick im Auge?
Schnuddel:“ Boah, die Rehe fressen das Ostergras weg!“ *Jagdbogen scharf macht*
Ratti: „Tun sie gar nicht.“ Schnuddel: „Doch, tun sie. Wo eben noch Gras war, isses nu wech.“
Ratti: „Tun sie nicht!!“ Ewas streiten? Fragt der Bote. Nun denn…
Schnuddel: „Hab ich aber eben mitm Fernrohr gesehen. Im Umland.“
Alessa: „Mit dem Fernrohr ist gepfuscht beim Ostereiersuchen^^“ Ratti:“Ich hab noch kein Büschel verschwinden sehen.“ Alessa:“ Ich auch nicht, Ratti. Schnuddel hat Tomaten auf den Augen oder so.“

Schnuddel: „Ich habe nicht wegen dem Gras geschaut, sondern, weil ich das Reh nicht verludern lassen wollte.“
Ratti:“Der brauch ne Brille!“ Lady Sharina: „Lohnt eh nicht im Umland mit Fernrohr…“
Alessa: „Soll sich bei Bloom den Zwicker ausleihen gehen.“
Schnuddel: „Lady: Beim Jagen schon.“
Lady Sharina: „Zuckt mit den Schultern. Ich bin Meister. Aber bei 3 AU braucht man kein Fernrohr… Das ist teurer als selber suchen. So weit laufen die nicht. Beim Meister schon gar nicht. „nuschelt“

Schnuddel: „Hah ja, das hab ich ohne Fernrohr mitbekommen. Nachdem ich das Reh angeschossen hatte, war das Gras mitsamst dem Reh weg.. Dazu brauchte ich kein Rohr. Auf dem Nachbarfeld das gleiche Spiel.“

Lady Sharina: Bei dem Regenwetter wird man ja krank beim suchen Hatschi! “
Alessa:“ Hast du Muttertrunk?“ Lady Sharina: „Ja klar danke der Nachfrage ;-).“
Alessa: „Ach, du bist ja Alchemistin. Hatte ich vergessen, sorry.“
Lady Sharina:“ ^^ ich war nur von Schnuddel abgelenkt, hab geguckt ob er gebechert hat.“
Schnuddel: „Nee, noch nicht.“

Lady Sharina:“Oh, Muttertrunk hilft auch bei der Suche, doch noch ein Ei. “
Alessa: „Ich hatte ihm zwei Bier rübergereicht, weil Ostern ist. Wahrscheinlich hat er die in zwei Zügen inhaliert…“
Schnuddel: „Nix da. Die 2 Bier hab ich noch. Aber nicht intus. ^^“ Alessa: „Was seltenst vorkommt, dass du die noch nicht intus hast^^ “

Lady Sharina:“Moral der Geschichte?? Vielleicht mal das unnötig genutzte Fernrohr putzen, oder vielleicht doch erst die Biere trinken.“

 

(Lady Sharina)

1
Jun

Der Honig im Fell

   Von: Alexa Viator in Klatsch und Tratsch

Vor wenigen Tagen habe ich von einer ganz besonderen Geschichte gehört. Die beginnt mit Brummi, der nach Salz sucht.
„Ich habe etwas Salz, aber ich bin gerade im Wald“, antwortet Luna Die Katz unserem Brummi.
„Kein Problem … bin auch noch später hier“, brummt Brummi.
„Aber ich nicht. Warte einen Augenblick“, sagt Luna.
„Dann eben morgen oder übermorgen – eilt nicht so sehr“, sagt Brummi.
„Okay“, sagt Luna.
„Nur kein Bein deshalb ausreißen oder von nem wilden Goblin verkloppen lassen“, grinst Brummi.
„Nönö, die machen einen Bogen um mich“, lacht Luna.
„Da bist du wohl ziemlich gefährlich“, fragt Brummi leise lachend.
„Neeee, aber schwarz wie die Nacht – da werde ich glatt übersehen“, kichert Luna.
„Klar, Krallen und Zähnchen. Schwer bewaffnet. So wie ich“, lacht Silentdream.
„Oder so“, zuckt Luna mit den Schultern.
„Ja ja. Wiesel und Katzen …. gut das ich ein dickes Fell habe“, grinst Brummi.
„Unsers ist auch dick“, lacht Luna.
„Hm, aber wenn ich mich auf  Euch setze, seit ihr platt“, sagt Brummi und zeigt auf seinem massigen Körper.
„Wer macht denn sowas“, faucht Luna Brummi an.
„Pass auf, das du dich nicht in die aufgestellten Messer setzt“, sagt Silentdream.
„Naja, ich nicht wirklich“, brummt Brummi und Silentdream liegt mittlerweile lachend auf dem Boden.
„Kann mir mal einer verraten, wo ich die Blumen finden kann?“, fragt Luna.
„Im Umland stehen die so rum“, antwortet Silentdream, während sie von Brummi hochgehoben und zärtlich gedrückt wird.
„Keiner hat hier was von Frettchen essen gesagt“, keucht Silentdream und auf einmal ruft sie: „Zu Hilfeeee… der Bär hat mir halb in der Schnüss.“
„Nicht wahr. Würde doch nie mein Träumerle fressen“, brummt Brummi.
„Sieht ja schon kräftig“, murmelt Luna.
„Jajaja ich weiß – zum Fressen gern hat er mich“, sagt Silentdream, der grad von Brummi am Kopf gestreichelt wird.
„Wasch dir mal den verschmierten Honig aus dem Fell“, flüstert Ravalya Kergarth Silentdream zu.
„Ach, das ist das, was hier so klebt“, stellt Silentdream fest und schleckt sich über die Pfote.
„Stimmt, Honig. Typisch Bär. Nun muss ich auch noch baden“, sagt Silentdream.
„Juhu, Blumen gefunden“, ruft Luna und hüpft durch die Blumenwiese.
„Vielleicht den Bär gleich mitnehmen, Silent“, nuschelt Ravalya.
„Hilfe, Attentatsversuch“, brüllt Brummi.
„Blumen nehm ich dir in jeder Menge ab, Luna“, ruft Ravalya Luna zu.
„Der passt doch gar nicht in meine Wanne, wenn der sich da rein quetscht ist kein Wasser mehr drinnen“, sagt Silentdream.
„Achja, ich könnte übrigens auch Blumen gebrauchen“, fällt Brummi ein.
„In den Brunnen schupsen?“, fragt Ravalya Silentdream.
„Brauch ich für ne Aufgabe. Pflück gleich noch nen Strauß“, sagt Luna.
„So dich bin ich doch wirklich nicht, Träumerle“, Brummi schaut auf seinen Bauch und versucht diesen einzuziehen.
„Nur starker Knochenbau“, lacht Luna.
„Bevor mir jetzt noch jemand meinen Fischgeruch nehmen will, geh ich mal lieber schlafen … bis später“, winkt Brummi.
„Eher in den Schlingsee oder gleich ins Meer – da ist Platz genug“, grinst Silentdream.
„Schlaf gut“, winkt Luna zu Brummi und Silentdream schnappt sich Schwamm und Seife und stürzt sich auf den bereits schnarchenden Brummi.
„Im Meer, Salzwasser soll leicht gerbend sein“, lacht Ravalya, als sie Silentdreams Aktion sieht.
„Dann bleicht er gleich noch etwas aus … sommerliches Hellbraun“, sagt Silentdream.
Zugetragen wurde mir diese Geschichte von Joleen.
Aufgeschrieben von: Alexa Viator

 

 

 

Eisinseln, 26.04.2020 – Nun bin ich schon einige Zeit hier in Simkea und kenne schon recht viele seiner Bewohner. Aber ab und zu begegnet einem auch schon mal ein neues Gesicht. Allerdings rechnete ich nicht damit, dass mir das auf den Eisinseln widerfährt. Schließlich sind die Inseln vom Festland aus nur von erfahrenen Seeleuten oder wagemutigen Abenteurern zu erreichen. Und so staunte ich nicht schlecht, als mir eine unbekannte Gestalt begegnete. Ich fragte sie, ob wir uns bereits begegnet wären. „Ja, klar“, bekam ich neben einem verständnislosen Blick als Antwort. „Wieso erkennst du mich denn nicht, Erian?“
In diesem Moment stutzte ich etwas. Aber hier in Simkea konnte das durchaus sein, dass ein Wesen sein Äußeres verändert. Schließlich war mir so etwas auch schon des Öfteren widerfahren. Und so erklärte ich der jungen Frau, dass es mir sehr leid täte, aber ich nicht wie Ratti gezielt die Seele eines Wesens anschauen könnte. „Ich hab nur in den Quellen gebadet, vielleicht bin ich was strubbelig.“, bekam ich zur Antwort und mein Gegenüber suchte in seinem Gepäck nach etwas – vermutlich einem Spiegel. So sehr ich auch darüber nachdachte. Ich war mir ziemlich sicher diese Frau noch nie gesehen zu haben. Und so gestand ich ihr, „Ich kann mich nicht erinnern deine Gestalt schon mal gesehen zu haben.“ Ich hätte das vielleicht nicht sagen sollen, aber konnte es natürlich nicht mehr ändern. Die junge Dame jedenfalls schien daraufhin den Tränen nahe zu sein. „Ich bin doch Ninawe,“, sie sah mich fast schon flehendlich an. „der kleine Pinguin.“
„DU bist Ninawe?“, fragte ich ungläubig. „Aber…“ Ich lächtelte ihr zu. „Du bist kein Pinguinküken mehr.“ „Echt nicht?“, fragte sie und guckte an sich herunter. „Was bin ich denn dann?“ „Du bist eine junge Frau, Ninawe.“ Sie frage mich, dann, ob sie noch immer Federn oder jetzt auch Haare hätte, worauf ich ihr sagte, dass sie auf den Kopf jetzt Haare hätte und keine Federn mehr. Immer noch irritiert meinte Ninawe dann: „Ahhh, dann hat mein vermeintliches Gestaltwandlererbe doch zugeschlagen, wieso denn jetzt und wieso auf der Eisinsel?“ Ich konnte es ihr nicht erklären, und so beschloss sie zurück zu den Quellen zu gehen. „Vielleicht spiegele ich mich ja in dem Wasser, dann kann ich sehen, was du meinst mit junger Frau´.“, erklärte sie ziemlich verwirrt. Ich erinnerte mich an ihre Verwandlung zum Geist an Halloween vor zwei Jahren. „Aber du bist ja auch magieempfindlich. Oder auch für irgendwelche Seelengeschichten?“, versuchte ich mich darin eine Erklärung zu liefern. Als Ninawe sich schon zum Gehen gewandt hatte, kam Ophelia, mit der ich eigentlich auf den Inseln unterwegs war, bei uns an. „Hallo Ophelia“, begrüßte Ninawe sie leise. Ich legte einen Arm um Ophelia. „Schau mal. Diese junge Dame sagt, sie wäre Ninawe.“ Aber Ophelia meinte nur: „Hallo… Na ich würde es ihr glauben, sie kennt ja auch unsere Namen. Wenn es jemand Fremdes wäre, würde sie doch nicht unsere Namen kennen?“ Die ganze Sache schien mir aber immer noch ziemlich unwahrscheinlich. „Könnte ja auch jemand anderes sein…“ Ninawe war das auch immer noch nicht geheuer. Mit „Also ich suche jetzt mal eine spiegelnde Oberfläche.“ ging sie Richtung Quellen. Aber sie wirkte so unsicher, dass ich sie nicht alleine gehen lassen wollte. „Warte, wir kommen mit.“, rief ich Ninawe nach und schaute zu Ophelia. „Oder Pheli?“ „Geht schonmal vor…“ „Dann bis später Pheli.“
Als Ninawe und ich an den Quellen ankamen, beugte sich Ninawe über die Quelle. „Und? Als was siehst du dich?“, fragte ich sie. Als gerade der Wind den heißen Dampf weggeweht hatte und Ninawe ihr Spiegelbild sah, purzelte sie vor Schreck in die Quelle. „Ich bin ja ein Mensch! Eine menschliche Frau! ahhhhhhhhhhhhh!“ „Komm besser wieder heraus. Ganz so schlimm ist das ja nicht.“ Ich reichte ihr meine Hand. „Hier gibt es viele Leute, die mal Mensch, mal etwas anderes sind.“ „Ich bin auch größer als vorher, deshalb sah die Landschaft eben so merkwürdig aus.“, bemerkte sie, als sie meine Hand nahm und wieder aus der Quelle stieg. So ganz schien sie sich jedoch noch nicht mit ihrer neuen Gestalt abgefunden zu haben. „Ob ich wenn ich die Eisinsel verlasse, wieder ein Pinguin werde?“ Ich lächelte. „Das kann ich dir nicht sagen. Ich weiß ja noch nicht einmal genau, wie das mit meinen Farben funktioniert. Aber eins wissen wir auch schon. Durch noch mal in die Quelle gehen wird es nicht rückgängig gemacht.“ Ich lachte um sie etwas aufzumuntern und sie setzte sich auf die nahegelegene Bank ans Feuer und betrachtete ihre Beine. „Meine Güte sind die lang!“ „Ja. Erstaunlich, dass die Hose mitgewachsen ist. Ist sonst alles in Ordnung?“ Ich sah sie besorgt an. „Ähm, nicht wirklich in Ordnung, aber es geht mir gut, bis auf den Schreck und die Merkwürdigkeit dieses Körpers.“ Ich dachte an meine eigenen Erfahrungen vor einiger Zeit. „Ich schätze mal, an sowas kann man sich gewöhnen. Ich konnte mich sogar daran gewöhnen mich selbst nicht mehr zu sehen als ich unsichtbar war.“ „Also diese ´Haare´ – sehr erstaunlich, wirklich, wie Federn nur in lang und schmal.“ Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. „Wunder dich aber nicht, Ninawe, wenn du jetzt ein paar kahle Stellen hast, an denen vorher Federn waren. Und vermutlich wirst du auch schneller frieren als ala Pinguin.“ In diesem Moment kam dann Ophelia wieder hinzu. „Und?“, fragte sie. „Also ich sehe aus wie eine menschliche Frau, habe aber das Herz und die Seele eines Pinguins“, antwortete Nina und bekam Kopfschmerzen. Dann erst realisierte sie, was ich vorher gesagt hatte. „Kahle Stellen? Aaaaaaaahhhhhhhhhhh! – Mehr kahle Stellen als an den Armen und Beinen?“ „Jetzt, warte mal ab. Tut mir leid, wenn ich dir jetzt einen Schreck eingejagt habe. Und nein, so ganz stimmt das mit Seele und Herz sicher nicht. Du hast vermutlich nicht die Seele eines Pinguins. Du hast die Seele von Ninawe. – Also deine. Wenn ich Ratti richtig verstanden habe, ist die Gestalt der Seele unabhängig der des Wesens.“ Bezüglich der fehlenden Behaarun verwies ich Ninawe in Ophelias Obhut. Wobei Ophelia lachen musste. „Ich soll also erklären, wo keine Flauschi mehr wächst?“ „Irgendwie sowas. Oder Ninawe stellt es von alleine fest, wenn sie die Klamotten wechselt.“
Ninawe hingegen machte sich andere Gedanken. „Kenne ich überhaupt eine echte Menschenfrau hier in Simkea? Kätchen – ist eine Schlumpfine; Bea – ein Sternenwesen, Walkyren, Blumenwesen… Ich bin sehr verwirrt.“ Zugegeben, sie sah wirklich unglücklich aus. Aber was dann geschah, versetzte mir einen Stich ins Herz. Ninawe sah mich mit einem durchdringenden Blick an. „Erian, wieso bist du eigentlich immer in der Nähe, wenn es um Verwandlungen geht?“ Mir verschlug es erst mal die Sprache, und ich konnte nur mit einem Schulterzucken antworten. Ninawe murmelte dann irgendetwas von „magiesensitiv“ und schlief dann ein. „Ich weiß es nicht. Ganz ehrlich. Eigentlich würde ich ja sagen, dass es Zufall ist. Aber diese Zufälle sind doch ziemlich häufig.“ sagte ich mehr zu mir selbst als zu Ninawe. Dann zu ihr: „Schlaf gut Ninawe. Und mach dir keine Sorgen. Es wird schon gut gehn.“ Ophelia deckte die schlafende Ninawe noch mit einem Umhang zu. „Schlaf gut Ninawe“ Doch trotz aller Wünsche schien es kein ruhiger Schlaf zu sein. Ninawe schien von unruhigen Träumen geplagt zu sein. Und von dem, was sie ab und zu murmelnd von sich gab, war es mehr als nur die Tatsache ihrer Verwandlung.

Ende des ersten Teils.

(Erian)