Archiv Oktober, 2018

30
Okt

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

   Von: Calisto in Schlagzeilen

so manch einer wird ein leichtes Deja Vu bekommen, wenn er die letzten Ausgaben ebenfalls fleißig gelesen hat. Wenn nicht, viel Spaß beim Lesen aus einer anderen Sicht.

Ansonsten sind ja viele noch wild mit dem Halloweenevent beschäftigt. Außer die Engel, die schlafen. Vielleicht müssen sich diese erst noch für Weihnachten ausruhen.

Ich wünsche Euch einen schönen Wochenstart.

Eure Cali

Auch andere Engel kämpfen noch mit  ihrer Müdigkeit und so streckte und gähnte Engelchen während sie wach wurde. Taraxa nahm das direkt zum Anlass Ihr zu sagen, dass sie die Klappe zu machen solle und mal Tach sagen sollte. So gänzlich war mir persönlich noch nicht klar, wie das eine mit dem anderen gehen sollte, aber gut, ich war offensichtlich ja auch noch nicht ganz wach. Ällin hingegen schien hellwach zu werden bei diesen Erziehungsmaßnahmen: Taraxa als Wächterin der Höflichkeit *giggl* .Diese Worte bewirkten zumindest bei mir, das ich mein dunkles Gesöff, welches ich grade zum wach werden zu mir nahm, einmal quer über den Markt verprustete. Das fand Taraxa wiederrum ziemlich eklig. Unschuldsengel, wie ich nun mal bin, weise ich direkt die Schuld an Ällin weiter, außerdem wäre das alles halb so wild, weil ja immerhin der Dorfbrunnen direkt um die Ecke ist. Falls dann doch jemand etwas abbekommen hat. Eine etwas verwirrte Ava Dove, schien auch gerade aufzuwachen und war durch die Bruchstücke des Gespräches irritiert. Taraxa versuchte dem Ganzen Klarheit zu verschaffen und legte eine 1a Zusammenfassung hin, die von der Wahrheit vermutlich so weit entfernt war wie die Engel vom Wachsein. Die Verwirrung war schlussendlich komplett und die Belehrung bis zur nächsten Gähnstunde vermutlich auch wieder vergessen. Außer Rilmaldur, dieser hatte aufgepasst und beschließt den Mund ganz sicherlich nicht aufzumachen und nickt einfach höflich in die Runde.

(Calisto)

30
Okt

Das Picknick – Die Ziehung Teil 1

   Von: Alexa Viator in Klatsch und Tratsch

„Seid ihr gespannt?“, fragt Klamdor die Bewohner Simkeas, besonders die weiblichen.
„Wollen wir?“, fragt Lady Sharina.
„Gleich jubeln diejenigen, die nicht gezogen werden“, sage ich leise lachend, während Klamdor schaut, ob sich der Name von Lady Sharina auch in seinem Beutel befindet und Lady Sharina ist der festen Überzeugung, nicht im Beutel zu sein.
„Jemand vom Boten da, der den glücklichsten Moment der gezogenen Dame festhalten kann?“, fragt Klamdor und ich melde mich, da ich bereits dabei bin, den Artikel zu schreiben. Denn es muss ja festgehalten werden, ob seine Linay oder eine der anderen Namen gezogen werden.
„Äh Klamdor, geht es auch weiter?“, frage ich den Halbzwerg, als es nach einer gefühlten Ewigkeit nicht weitergeht. Denn ich habe noch was anderes vor, als darauf zu warten, bis Klamdor die Dame zieht. Im Geisterwald Geister jagen als Beispiel.
„Ist wohl eingepennt“, sagt Taraxa.
„Bin noch am sortieren“, antwortet Klamdor, „Feechen muss noch rein.“
„Das manipulieren heißen tun, Klamdor“, meint Nyarla Thotep.
„Fix manopoly“, murmelt Klamdor.
„Moon hab ich auch vergessen“, hört man den Halbzwerg murmeln.
„Hab ich jemanden vergessen?“, fragt Klamdor laut nach.
„Das musst du wissen. Wir kennen nicht den Inhalt der Namen im Beutel“, sage ich. Während wir noch warten, hören wir, wie er murmelnd einen weiteren Namen aufschreibt.
„Ist Samuela verheiratet? Und was ist mit Engelchen?“, fragt Klamdor nach.
„Calisto?“, nennt Taraxa einen weiteren, sehr bekannten Namen.
„Calisto ist drinnen“, bestätigt Klamdor.
„Taraxa? Oder Söldnerin mit sich selbst verheiraten sein tun?“, fragt Nyarla Thotep.
„Reicht doch“, grinst Taraxa.
„Ach, wird gerade die Namensliste für die Opf… ähm … Auslosung gemacht?“, fragt Baldrin nach.
„Jepp“, bestätigt Nyarla Thotep die Frage.
„Baldrin auch mit in Beutel wollen tun?“, fragt Nyarla Thotep den Namen des Herrn.
„Tara ist drin und Ällin, Linay, Feechen, Moon“, zählt Klamdor ein paar Namen auf, die schon im Beutel ist, „Donnawedda, Ophelia.“
„Alexa“, nennt Klamdor meinen Namen. Ich horche auf. Doch da ich damit beschäftigt bin, mitzuschreiben, sage ich nichts.
„Und Ratti?“, fragt Erian.
„Servetia“, sagt Klamdor den nächsten Namen, während Davina Feenglöckchen Krissi, Maeve und Mine vorschlägt.
„Nö, Ratti nicht“, sagt Klamdor, „Maeve ist drin.“
„Alexa ist doch verheiratet“, sagt Taraxa, „Mine auch.“
„Und Anja und Sally und Sara“, nennt Davina Feenglöckchen weitere Namen.
„Mine geht auch nicht, die ist doch mit Nubi zusammen“, sagt Erian.
„Oh macht nix. Ach und Rodi und Freya“, sagt Klamdor.
„Schreiender Zwerg und untoter Elf? Nyarla nicht sehen, was schief gehen könnten tun“, lacht Nyarla Thotep.
„Linay ist auch halber Feuerelf“, sagt Klamdor.
„Und Klamdor halber Feuerzwerg sein tun. Das ja passen tun“, sagt Nyarla Thotep.
„Alamia“, nennt Klamdor einen weiteren Namen.
„Fertig jetzt“, man hört, wie still es in Simkea auf einmal wird.
„Die anderen kommen das nächste mal dran“, viele hoffen, niemals dranzukommen.
„Alexa, würfel bitte mal“, bittet Klamdor mich. Doch ich ignoriere ihn grad, da ich noch mit Schreiben beschäftigt bin.
„Alexa?“, ruft Klamdor meinen Namen und Ällin stupst mich an.
„Du musst ihr schon sagen, wie viele Seiten der Würfel haben muss“, gibt Erian Klamdor den Rat.
„Ein w 20“, sagt Klamdor. Ich seufze, lege die Feder beiseite und nehme meinen Würfel, den jeder Simkeaner auf merkwürdige Art und Weise besitzt, zur Hand.
„Wobei eine Zahl nicht besetzt ist“, natürlich hofft jetzt jeder, das der Würfel natürlich diese Zahl zeigt.
„Und bei ´ner 20 ist´s ein Fail und du must alle Damen zum Picknick führen- gleichzeitig“, schlägt Erian dem Halbzwerg vor. Ich werfe den Würfel und der Würfel fällt auf den Boden, anschließend rollt er ein paar Centimeter den Weg hinunter. Anschließend bleibt er stehen und zeigt eine Zahl. Die 11.
„Elf“, nenne ich und Klamdor guckt in seinem Beutel, wer die Elf hat.
„Elf ist“, beginnt Klamdor.
„Gewonnen hat“, sagt er langsam und versucht so, Spannung aufzubauen.
„Klamdor“, nennt Erian den Namen des Halbzwergs.
„Verloren hat“, sagt Erian.
„Jepp. Der aber wahrscheinlich einzige sein tun, Erian“, sagt Nyarla Thotep.
„Ällin“, nennt Klamdor den Namen.
„Mein Beileid“, ich klopfe auf ihre Schulter, da sie zufällig neben mir steht und ich kann deutlich sehen, das Ällin in Schockstarre verfallen ist. Ich stupse sie an, um sie wieder aus ihrer Schockstarre zu holen und sie schaut mich hilflos an.
„Versteck dich“, rate ich ihr.
„Herzlichen Glückwunsch“, sagt Klamdor.
„Herzlichen Glückwunsch Ällin“, man merkt in Davina Feenglöckchens Stimme deutlich an, das sie erleichtert ist. Und auch alle anderen Damen sind erleichtert.
„Linay … wo ist Linay?“, ruft Ällin den Namen der Freundin von Klamdor.
„Muss ich wohl noch 100 Schokobananen besorgen“, murmelt Klamdor.
„Nur mal ganz nebenbei und garnichts mit der Sache zu tun. Gerüchten zufolge bietet irgendein Simkeaner in Notfällen Asyl an“, sagt Baldrin.
„Ja daaanke erstmal“, sagt Ällin und schluckt.
„Ich freue mich für so für dich“, sagt Klamdor.
„Aber da fehlt irgendwie noch ein Satz … nimmst du die Wahl an?“, sagt Ällin und hofft wohl, das Klamdor darauf eingeht.
„Gaanz Ruhig Ällin. Du wirst es überleben“, sagt Taraxa.
„Du hast keine Wahl“, zerstört Klamdor ihre Hoffnungen.
„Man hat immer eine Wahl … worum gehts?“, fragt Samuela, die gerade dazu kam und Ällin guckt hilflos durch die Gegend.
„Und net vergessen, Hörnchen glänzend polieren“, lacht Taraxa.
„Appropo Wal … Klamdor Stand mit Fischsemmeln offen haben tun?“, fragt Nyarla Thotep nach.
„Samu, rette mich. Kannst du einen Vergessenstrank für Klamdor brauen? Oder einen Halluzinationstrank, der ihm ein Picknick mit mir vorgaukelt?“, fragt
Ällin Samuela.
„Nyarla Lösung haben tun. Warum nicht Trank brauen tun, der Klamdor zu Weibchen machen tun?“, schlägt Nyarla Thotep lachend vor.
„Gib ihm genug Bier, dann glaubt er alles“, schlägt Samuela vor.
„Ällin, das wird wunderschön. Bisschen Süßigkeiten, ein wenig Wein. Romantisch unter einem Baum bei Kerzenschein und untergehender Sonne“, träumt Klamdor, während das Picknick für Klamdor wohl zum Alptraum wird.
„Ällin? Habt ihr schon einen Termin ausgemacht?“, fragt Samuela.
„Und Woflu als Anstandswauwau“, sagt Ällin.
„Du frierst und ich wär … äh geb dir meinen Umhang“, träumt Klamdor weiter.
„Der Sanktnimmerleinstag ist immer ien sehr schöner Picknicktag, also find ich“, sagt Samuela.
„Im übrigen, 12 wäre Tara gewesen und 10 Samu“, sagt Klamdor und wacht aus seinem Traum auf.
„13 war Donnawedda und Linay war die Eins“, sagt Klamdor.
„Wie war das … ich kann den Gewinn an Linay abtreten?“, fragt Ällin.
„Ällin, Schnuckelchen“, säuselt Klamdor und Ällin streicht das Wort Schnuckelchen aus ihrem Wortschaft.
„Nein, man kann einen Gewinn nicht einfach abtreten“, sagt Klamdor.
„Klamdor, du weisst doch, du hast dir die Reporterin sozusagen mit eingelagen. Linay wird alles haarklein erfahren“, sagt Ällin.
„Solltest du nicht erstmal Linay fragen, ob sie den überhaupt abgetreten haben will?“, fragt Samuela.
„Doch sie will, Samuela. Das haben wir gestern schon geklärt“, meint Ällin.
„Ja, ich weiß. Hab da kein Problem mit, außer du verführst mich“, säuselt Klamdor liebesgetrunken weiter.
„Sie will“?, fragt Samuela.
„Läuten da eventuell schon die Glöckchen?“, fragt Samuela weiter nach.
„Ach, du weißt das garnicht“, meint Klamdor.
„Das ist nämlich so ein Punkt. Ich weiß nicht, in welche unkalkulierbarebare Gefahr ich mich begebe, wenn Linay glaubt …“, Ällin lässt den Satz unausgesprochen.
„Linay und ich sind ein Paar“, sagt Klamdor.
„Ich weiß nicht, ob selbst ein ausgezeichnetes Essen dieses Risiko wert ist“, versucht Ällin sich herauszureden.
„Welches Risiko?“, fragt Klamdor nach.
„Einese … versuchten …. Ausrutschers deinerseits. Den ich natürlich heldenhaft in die Schranken weise“, sagt sie.
„Ich sage nur – Schnuckelchen“, Ällin betont das eine Wort extra stark.
„Ich rutsche nie nicht“, meint Klamdor.
„Den Dolch habe ich immer dabei … der Rest wird sich finden“, Ällin polliert ihren Dolch.
„Nicht so negativ“, versucht Klamdor sie aufzuheitern.
„Ich werde mich heldenhaft benehmen“, verspricht Klamdor.
„Heldenhaft? Also mutig sterben?“, fragt Madanja.
„So lang er sich benimmt, muss er nicht sterben“, sagt Ällin.
„Soderle, ich muss weiter, wir sprechen uns, Ällin“, verabschiedet sich Klamdor.

Diese Geschichte ist nun beendet und jede Dame, die nicht gezogen wurde, feiert heimlich. Und wie das Picknick verläuft … keine Sorge, der Bote wird es erfahren.

(Alexa Viator)

30
Okt

Berufe/ Bergbau

   Von: Lady Sharina in Berufs - Bilder

 

Der Bergbauer

Bergbau erfordert Körperkraft, eine gute Konstitution und Wahrnehmung.
Werkstätten sind zum einen die Berge – natürlich, hier wird das Rohmaterial abgebaut – und dann die Schmiede, wo die abgebauten Erze geschmolzen werden. Außerdem braucht man sehr viel Ausdauer und Geduld, um auf diese zu warten.
Werkzeuge sind die Hacke und die Gussform. Außerdem ist ein Wurfanker mit Seil zu empfehlen, wenn man hoch hinaus möchte.

Vielfältiges kann in den Bergen abgebaut werden: Kupfererz, Eisenerz, Kohle, Goldnuggets, Platinerz, Zinnerz, Silbernuggets und zu guter Letzt rote Steine, die bei Färbern sehr gefragt sind.

Man sieht, der Bergbauer hat viel zu tun.

Zudem gibt es dann noch das, was die Kämpfer liefern. Firnisonerz, Graphiterz,  Mooseisenerz und Unreines Neolithoserz. Auch das muss natürlich erstmal in den Schmelzofen bevor dann die verschiedenen Schmiede das ganze verarbeiten können.

(Lady Sharina)

30
Okt

Lombardische Hühnerpasteten

   Von: Lady Sharina in Kulinarisches Simkea

 

Hm..was ganz leckeres und bestimmt ideal für kühle Herbsttage von Ava

Ava Dove

Lombardische Hühnerpasteten

Zutaten für 6 Personen:
350 g Mürbe- oder Blätterteig
2 geschlagene Eier
2 Eßl. Verjus oder Zitronensaft
1/8 Teel. gemahlener schwarzer Pfeffer
½ Teel. gemahlener Ingwer
450 g Hühnchen oder Putenbrust
dünn geschnetzelt Frühstückspeck in Streifen oder magerer Hinterschinken

Zubereitung:
Ich habe für meine Pasteten den Blätterteig genommen. Teig ausrollen und zu runden Platten mit ca. 16 cm Durchmesser ausschneiden. Die beiden Eier schlagen und mit dem Verjus oder dem Zitronensaft und dem Pfeffer und dem Ingwer verrühren.

Nicht vergessen den Backofen auf 200 Grad vorzuheizen. Das Hühnerfleisch ganz dünn schneiden. Bei meiner Variante habe ich das Fleisch gekocht und dann geschnitten, das verkürzt die Garzeit. Das Fleisch in das geschlagene Ei eintauchen und auf die Teigplatten verteilen, und zwar so, dass nur eine Hälfte bedeckt ist und der Rand frei bleibt. Einen Speckstreifen obenauf legen. Den Rand mit der Eimischung bestreichen und die freie Hälfte über das Fleisch klappen. Den Rand andrücken und die Pasteten mehrfach mit einer Gabel anstechen.

Die Variante mit dem gekochten Hühnerfleisch braucht nur ca. 15 Minuten bei 200 Grad gebacken werden. Falls du das rohe Fleisch genommen hast: 15 Min. bei 200 Grad backen, dann die Hitze auf 180 Grad reduzieren und weitere 20-25 Minuten Garen.

Kann heiß oder kalt gegessen werden. Ist auch prima vorzukochen um die Pasteten dann als Vorrat für den nächsten Tag zu nehmen,z.B.

(Lady Sharina)

30
Okt

Spruch der Woche

   Von: Lady Sharina in Geschichten, Gedichte und Musikalisches

 

Ein Baum, der fällt, macht mehr Krach als ein Wald, der wächst.

Aus Tibet

(Lady Sharina)

23
Okt

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

   Von: Calisto in Schlagzeilen

aufgrund unvorhergesehner von meinem Viereprogramm mutwillig hervorgerufener technischer Komplikationen und Boykotte.

Möchte ich Euch nur viel Spaß beim Lesen des Boten wünschen. Denn immerhin diese Seite wurde von den Boykotten verschont.

Also eine schöne Woche Euch

Eure Cali

23
Okt

Klamdor fördert Alchemisten

   Von: Calisto in Klatsch und Tratsch

Da ist man mal für ein paar Wochen oder Monate nicht am Schreiben und schon liest man fast nur noch Klamdor im Boten. Ob da eine geniale Marketingstrategie des Brüllzwerges, Gemeinheit anderer Simkeaner (als ob Simkeaner jemals gemein sein könnten), oder einfach nur Zufall dahinter steckt, kann ich nicht sagen, aber ich schließe mich hiermit mal dem Trend an, und auch ich berichte heute über Klamdor.
Klamdor hat einen neuen Plan ausgeheckt, wie er denn nun endlich zu seinem gewünschten Picknick mit einem der weiblichen Bewohner Simkeas kommt: Er wird es auslosen!
Erste Panikreaktionen bestanden aus dem Klettern auf Krummfruchtbäume, Fluchtpläne ganz weit weg von Klamdor, eine große Feier und Baumstammsuche von Morty. Wieso Morty in diesem Kontext Baumstämme sucht, konnte der Bote bisher noch nicht feststellen, aber vielleicht plant er einen großen Scheiterhaufen oder ähnliches. Allerdings wollte Klamdor noch nicht sofort ziehen, sondern die Frauen Simkeas weiter in Angst und Schrecken leben lassen, da er erst kommenden Dienstag ziehen will, um dem Boten Zeit zu geben um „ängstliche, glückliche, zitternde, bebende weiblichen Mitbewohner Simkeas zu interviewen und zu beobachen wie sie diese Woche rumbringene“.
Klamdor mutmaßte bereits, dass einige Damen versuchen werden, ihren Namen mehrfach in den Tuchbeutel des Unglücks (wie er genannt wurde) zu schmuggeln, wohingegen andere bereits ein Schreiben an MasterX aufsetzten, um im Bedarfsfall unter neuem Namen ein neues Leben beginnen zu können. Wieder andere versuchten ihre Chance zu reduzieren, indem sie forderten, dass ALLE Namen in den Tuchbeutel kommen, auch die der Männer Simkeas, im Zuge der Gleichberechtigung, wohingegen Klamdor noch einmal präzisierte auf weiblich und ledig, um sämtliche Probleme mit erzürnten Ehegatten zu vermeiden. (Es wäre jedoch bestimmt unterhaltsam gewesen, wie ein Picknick mit MasterX und Klamdor ausgesehen hätte.) Valon hingegen witterte die Chance auf großen Profit und bot Tränke der Geschlechtsumwandlung zum Sonderpreis an.
Ob dies vielleicht von Anfang an der Plan war, den Absatz der Tränke zu steigern bleibt unsicher, aber falls dem so war, ein genialer Schachzug der Alchemistengilde.

(Baldrin)

23
Okt

Klamdors Tuchbeutel

   Von: Calisto in Klatsch und Tratsch

Vor gut zwei Wochen in Trent…. Auftritt Klamdor mit lauten Rufen nach den unterschiedlichsten Weibsleuten….TARAXA, NY, ALEXA, CALISTO, RAVA, und nur um ganz sicher zu gehen: HALLO AN ALLE.
„Schreizwerg“ tönt es von Ratti, und „ Hm, man kann auch etwas dezenter grüßen“ von Worath.
„Man vielleicht, aber der Schreizwerg nicht“ sind sich Ratti und Riondo einig.
Neuerdings wird Ällin von Klamdor immer in leisen Tönen und ausgesucht höflich angesprochen: „Ällin auch dir einen lieben Gruß“ begrüßt. Danach geht es weiter mit : OPHELIA, FEYARA…
Alexa versucht Klamdor abzulenken, in dem sie ihn nach dem letzten Artikel im Boten fragt, in dem Klamdor als Dauergast auftritt. Dabei wollte er nur mit Calisto picknicken erzählt er treuherzig, – nachdem Ällin ihn ja… nun…. sozusagen… naja… Es bleibt offen, was er damit meint.
„Und mit dem Korb willst du nun picknicken gehen?“ fragt Riondo und möchte wissen, was da drin ist. Klamdor prahlt: „Ich bekomme nie nicht einen Korb! Und den Inhalt verrate ich auch nicht. Nur Linay weiß das.“ Alexa bemerkt, dass sie Linay schon lange nicht mehr gesehen hat. Klamdor seufzt: „Ich auch nicht, habe nur mal eine Taube bekommen.“ Alexa kann das nachfühlen, da sie ihren Sharlyn auch lange nicht mehr gesehen hat. Und Ratti kommt auch ins Grübeln, sie würde Valerey suchen…
Währenddessen erklärt Klamdor, dass er in den nächsten 14 Tagen nichts für den Boten produzieren wird. Dies scheint wenig glaubwürdig, eher schon belustigend, denn Ratti fällt vor Lachen von Nyas Rücken. Besorgt fragt Klamdor, ob dem Rattentod etwas passiert sei. Libelle fragt sich, wie Klamdor dies überhaupt anstellen will und wird auch sofort von diesem entdeckt. „BELLCHEN!“ „Ja, hier!“ kommt es wie aus der Pistole geschossen. „Schön dich zu sehen“meint Klamdor.
Auch Riondo fragt sich, wie der Bote ohne Klamdor aussehen soll. Indessen ist Frau Ällin aufgewacht und grüßt kultiviert den Halbzwerg. „Meine Herzlichste“ wird sie von Klamdor begrüßt, der feststellt, dass sie doch immer sehr müde sei, besonders im Hinblick auf gewisse Picknicke. Ällin verweist auf ihre schwere Arbeit auch zu dieser späten Stunde. Das Erstaunen Klamdors ob dieser Aussage reizt Taraxa dazu, Ällin ein Nudelholz zu reichen, Diese betrachtet es verwundert , denn sie hatte gerade vor, eine Krummfruchtstaude abzuernten. Probeweise schwingt sie das Holz in Richtung Krummfrüchte. Taraxa zeigt auf den Zwerg und macht eine Haudrauf´ -Bewegung. Klamdor reagiert sofort: „Nein, nicht auf mich. Ich hab nicht geferkelt.“ Bei Ällin fällt der Groschen“… das mach ich nur, wenn er sich nicht benimmt. Und Klamdor, du bist nicht so der Schweinefreund, nicht wahr? „Ich benehme mich immer“ schreit Klamdor.
„Also das in Frage stellen, ob du arbeitest ist also benehmen?“ fragt Taraxa enttäuscht und holt ihr Nudelholz zurück. „Siehste Tara“ triumphiert der Halbzwerg. Und dann kommt verkündet er: „Ich habe heute alle weiblichen Bewohner Simkeas auf Zettel geschrieben und werde nun eine ziehen, die das wunderbare große Glück hat, mit mir zu picknicken“
Taraxa hüstelt, Libelle lacht, Engelchen schmunzelt und Ällin klettert auf die Krummfruchtstaude, um genau zu sehen , wer die Glückliche ist.
„ENGELCHEN…..“ „ Huch, ja, hier?“ Meldet sich die Angesprochene mit entsetztem Gesichtsausdruck. „Nein, ich habe noch nicht gezogen“, beruhigt sie Klamdor, während Ällin giggelnd von der Staude runterfällt und Tara der Glücklichen schon gratulieren will. Diese dementiert aufs heftigste. „Hört man da einen Stein vom Herzen fallen?“ lacht Libelle. Ällin klettert wieder auf die Staude, um nichts zu verpassen. Doch Klamdor überlegt, dass er besser jemand anderen ziehn lassen sollte, und verschließt den Tuchbeutel wieder. Allin schlägt Shari vor, die momentan durch die vielen Gewinnspiele darin viel Übung hat.
„Soll ich?“ Fragt Klamdor Ällin, die sich immer noch in der Krummfruchtstaude festklammert. „Ja, nu mach schon. Wir wollen nicht alle dauerhaft in Angst leben!“ stöhnt diese und bringt damit Libelle wieder zum Lachen.
Klamdor verkündet: „Nächste Woche Dienstag werde ich ziehen. Nun hat der Bote Zeit, ängstliche, glückliche, zitternde, bebende weiblichen Mitbewohner Simkeas zu interviewen und zu beobachten, wie sie diese Woche rumbringen.“
„Aha“, stellt Libelle fest, „er will also doch wieder in den Boten – und das gleich zweimal.“
Ällin bescheinigt Klamdor Sinn für Dramatik und Alexa freut sich auf eine Party, bei der alle alleinstehenden Damen mitfeiern. Klamdor ist davon überzeugt, dass es Damen geben wird, die ihren Namen mehrfach in den Beutel schmuggeln wollen.
„Man kann Namen ändern lassen – in seltenen Fällen“, bemerkt Ällin, wobei Alexa als Grund: „Flucht vor Klamdor“ angibt. Dieser ist der festen Überzeugung, dass sich alle freuen sollten und glaubt, dass einige nun schlaflose Nächte haben werden – aber wahrscheinlich aus einem anderen Grund als dem, den er sich vorstellt.
Ällin schlägt vor, ein Freudenfest zu machen, während dem eine Teilnehmerin geopfert werden soll. Andere mutmaßen, dass in dem Beutel nur Namen der Wunschkandidatin von Klamdor reinkommen – und das mehrfach. Klamdor versichert, dass jeder Name nur einmal vorkomme – JEDER Name – allerdings nur die weiblichen schränkt er dann doch ein. Libelle ist sehr zuversichtlich, dass ihr Name nicht in den Beutel geworfen wird, da Raubinsekten nie zu Picknicks geladen werden. Engelchen ist ganz weit weg und auch Ällin fühlt sich auf ihrer Krunmmfruchtstaude sicher. Klamdor zeigt Ällin sein Axt, aber Xanthy wedelt mit der Sichel und bietet diese zu Verteidingung an.
Nach Baldrins Meinung ist mit einer deutlichen Steigerung der Verkaufszahlen von Geschlechtsänderungstränken zu rechnen. „Kommst du dann im Röckchen, Baldrin“ fragt Engelchen frech. „Netter Versuch, Engelchen, aber ich glaube nicht, dass ich das machen werde“ und streckt ihr unhöflicherweise die Zunge raus. „Och schade…“ bedauert diese.
Fiona fordert Gerechtigkeit und möchte auch die Kerle im Beutelchen von Klamdor sehen. Moonstone fragt dazwischen: „Ist er ein Beutelwolf?“ Während Klamdor betont, dass nur weibliche Simkeaner in den Beutle kommen. „Weiblich und ledig, oder willst du Ärger?“ fragt Ällin. „ Ich will mir nicht vorstellen, in was Nevermore Klamdor verzaubert, wenn dieser Rava zieht!“
„Weiblich und ledig!“ bestätigt Klamdor. „Und biologisch!“ fordert Moonstone.
Und damit steigt die Spannung in diesem unserem Lande……

Fortsetzung folgt….

(Ällin)