Archiv Juni, 2018

26
Jun

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

   Von: Calisto in Schlagzeilen

jaaaaa ich weiß ja. Ich neige zur Schläfrigkeit. Jedoch ne komplette Hochzeit zu verpassen???? Was war denn da los? Glücklicherweise sind überall in Simkea aufmerksame Bürger und Schreiber verteilt. Strategisch an den günstigst gelegenen Punkten Simkeas verteilt. Deshalb können wir Euch dieses Event trotzdem ganz frisch präsentieren. Außerdem scheinen sich besonders kleine Leute, womöglich auch von einigen Zwerge genannt, nicht so viel Mühe zu geben sich unauffällig zu verhalten. Selbst wenn man gar nicht davon ausgeht, dass Sie sich in einer Geschichte verbergen, springen Sie doch hervor. Vielleicht gilt, dass auch nicht für alle Zwerge, aber es soll, ja einen ganz besonderen in Simkea geben.Irgendwie taucht der immer wieder auf. Woran das jetzt wohl liegen mag, scheint ungewiss, vielleicht haben unsere Schreiber doch mehr Augen und Ohren als gedacht.

Euch auf jeden Fall wieder ganz viel Spaß beim Lesen und eine schönen Wochenstart.

Eure Cali

26
Jun

Dämon knutscht Brautpaar

   Von: Calisto in Feiern und Events

Nun komme ich endlich dazu, einen Artikel zu schreiben, der von etlichen Leuten bereits sehnsüchtig erwartet wurde. Hierzu noch ein paar Worte vorweg:

Es geht um die Hochzeit von Valon und Fiona, und es war mir eine große Freude sowohl an der Hochzeit, als auch jetzt hier im Boten aktiv zu sein, besonders deshalb, da ich Fiona bereits seit langer Zeit kenne, und Valon habe ich im Laufe der letzten Monate ebenso zu schätzen gelernt.
Sämtlichen Behauptungen zum Trotz, dass über dieses Ereignis niemals im Boten berichtet werden wird, sind hiermit übrigens auch ausgeräumt. Denn nur weil man schon länger nichts mehr von mir gelesen hat im Boten bedeutet das nicht, dass ich die Schreibfeder schon an den Haken gehängt habe, und immer wenn niemand damit rechnet tauche ich mal wieder auf um zu schreiben ;-).

Nun aber zu dem, was sich ereignet hat, am 30.5.2018 in der Burgruine in der Nordschneise:
Als es losgehen sollte, kam ich vollkommen abgehetzt an, aber ich hatte noch 20 Sekunden Zeit, kann mir also nicht nachsagen lassen, als Trauredner zu spät gekommen zu sein. Zu meinem Glück waren auch noch nicht alle Gäste anwesend…. oder alle Trauzeugen. Aber beides lies sich im Laufe der nächsten Minuten finden, sehr zur Erleichterung des Paares. Und zur Erleichterung der Reise war eine Spur aus Blumen gelegt, damit auch der Ortsunkundigste den Weg findet. Lupina, Fionas Trauzeugin, verbrachte die Zeit damit, die Braut herzurichten (HERrichten, Erendyra, nicht HINrichten).
Doch dann war es soweit, es konnte beginnen, und Valon konnte nach kurzer Begrüßung die ganze Verantwortung an mich übergeben, doch bevor ich mit der Rede beginnen konnte, stimmte Fio zu ihrem feierlichen Einmarsch ein Lied an. [Das Lied und die dazugehörige Melodie sind am Ende an diesen Artikel angefügt, genauso wie meine vollständige Rede, für alle, die es interessiert]
Durch fortschrittlichste Techniken war es auch möglich meine die Rede von geplanten drei Stunden auf wenige Minuten zu kürzen, sodass bald die entscheidende Frage gestellt werden konnte, auf die alle Anwesenden, besonders das Brautpaar, gewartet hatte.
Anschließend begann die Feier mit einer Menge Glückwünsche, manche klassischer als andere. Taraxa bot an, im Zweifelsfall einfach beide in die Suppe zu stecken, Vidura gratulierte mit ´´Jo, Glückwunsch´´, und jeder tat es eben auf seine Weise. (für alle, die das übrigens durcheinander bringen: erst die Zeremonie, DANN die Feier, nicht andersrum. Es hat sich immer wieder als unpraktisch erwiesen, wenn Brautpaar, Redner und Gäste bereits kaum noch stehen können, wenn die Zeremonie beginnt). Auch an Geschenken wurde nicht gespart, ich werde diese hier jedoch nicht auflisten, das darf das Brautpaar machen, wenn Interesse besteht. Was ich im Zuge der Geschenke jedoch noch erwähnen möchte ist das Geschenk von Valons Trauzeuge Erian, der ein Rätsel als Geschenk mitgebracht hatte, was die beiden noch zu lösen hatten. Ob das Rätsel inzwischen gelöst ist, muss noch in Erfahrung gebracht werden.
Der Hochzeitstanz wurde von Taraxa musikalisch untermahlt, und Gerüchten zufolge ist während dieser Zeit sogar keiner der Gäste im Kochtopf oder Ofen verschwunden. Der rituelle Brautstraußwurf durfte natürlich auch nicht fehlen, auch wenn anscheinend eher der Strauß eine Ratti gefangen hat, und nicht andersrum. Zumindest sah es so aus, nachdem Ratti unter dem Blumengesteck wieder hervorkrabbelte und vehement betonte, dass sie den Strauß nicht gefangen hat.
Zur späten Stunde klang die Feierlichkeit langsam aus, mit einigen späten Gästen, mit vielen bereits gegangenen Gästen und ein paar Gästen, die sich als Packesel getarnt hatten, um alles auch wieder zurück zu Blue zu bringen. Übrigens kam es am Ende der Feier auch noch zu einer Live-Berichterstattung des bekannten Dämonen und kleines hu-beaufsichtiger Caladon Sumno, die alles wichtige zur späten Stunde noch einmal zusammenfasst.
Nach einer Liste der Anwesenden, welche sich auf ´´alle mehr oder minder bekannt aus Funk und … Boten … und zu den üblichen Verdächtigen zu rechnen´´, folge noch einmal die Erläuterung, wer überhaupt heiratet und die Erkenntnis, dass die Burgruine eine Ruine ist, da sie in einem Erdbebengebiet gebaut wurde, so sehr wie der Buffettisch, der Boden, Louhi – welcher eine stützende Schwinge anbot – wackelten und dem Dämon diverse Hickser entlockten.
Soweit die Berichterstattung des Abends, sowohl Live im blauen Chat, als auch hier im Boten, mit Zeitverzögerung.
Für alle, die gerne mehr Details gehabt hätten, redet mit den Leuten die beteiligt waren, das hier soll nur ein Überblick darüber sein, was stattfand, keine komplette Wiedergabe von 50 Seiten Chatlog.
Und nun noch Fios Lied und meine Rede, für alle die es interessiert.
Fionas Lied:
Melodie:

Text:
Wer kann sagen, wohin die Reise geht, die mein Herz bewegt? nur die Zeit…
Wer kann sagen, zu wem die Liebe führt, die mich ganz berührt? Nur mein Herz…
Wer kann sagen, wer mein Glück sein wird und mich nicht verwirrt? Nur mein Herz …
Wer kann sagen, wo ich geborgen bin, wie ein kleines Kind? Nur mein Herz …
Wer kanns sagen? nur mein Herz. …. Wer weiß es? Nur mein Herz.

Traurede:
Zunächst einmal möchte auch ich euch hier begrüßen, zu diesem schönen Anlass. Ich freue mich vorallem, dass ich hier sein darf.
Bevor ich jedoch mit meiner Rede beginnen werde, darf ich zunächst einmal etwas tun, auf das alle hier gewartet haben, und die Braut zu mir bitten.
Der Grund, warum wir uns heute hier versammelt haben, dürfte allen klar sein. Es ist eines der schönsten Ereignisse im Leben eines Wesens, sei es Mensch,Vampir, Blume, Staubfussel, Katze, Fuchs, Wolf, Halbdämon oder Pferd.

Es hat mich sehr gefreut, als ich Fiona und Valon auf mich zukamen und fragten, ob ich ihr Trauredner sein würde. Ich kenne Fiona schon sehr lange, und daher hat es mich umso mehr gefreut, als sie mich fragten, ob ich bereit wäre, heute hier vor euch zu stehen, und für die nächsten drei Stunden eine kurze Rede zu halten. Aus Zeitgründen wurde die Rede jedoch gekürzt, bevor alle versammelten noch einschlafen.

Fio habe ich kennengelernt, über meine liebe Ehefrau, die heute leider nicht hier ist, um euch beide auf diesem Weg zu begleiten. Man muss dazusagen, sie war sehr geschockt, dass ich unseren Rotschopf, damals noch ganz unfüchsisch, nicht oder nur kaum kannte. Aus einer flüchtigen Bekanntschaft hat sich jedoch sehr schnell eine innige Freundschaft entwickelt, die sich jetzt über beinahe zwei Jahre zieht.

Valon dagegen habe ich kennengelernt an einem sonnigen Tag auf dem Markt, als er als vollkommen unbescholtener, und unwissender gestaltwandlicherischer Wolf seine Wege zog, bis ich anfing, Knochen zu werfen um eine Reaktion aus ihm herauszulocken. Zu meiner Schande muss ich zugeben, dass ich extra noch Knochen kaufen müsste dafür. Aber es hat sich gelohnt!

Fio hat vieles gelernt, in ihrer Beziehung zu Valon, beispielsweise, dass Geduld manchmal wichtig ist. Aber das bedeutet nicht, dass unser ungeduldiger Fuchs sich auch daran hält. Sie weiß es nur.

Ich könnte jetzt noch vieles über die beiden erzählen, über ihre gemeinsame Reiselust, ihre Abenteuer, die sie erlebt haben, die Pläne, die noch ausstehen, dass keiner von beiden einen wirklichen Plan hatte, was ich hier überhaupt reden soll, aber das sollen sie lieber selbst machen, wenn ihnen danach ist, dafür brauchen sie nicht mich, zumindest nicht heute, wo es viel wichtigeres zu reden gibt.

Genau deshalb möchte ich die beiden bitten, ein paar persönliche Worte, an den jeweils anderen zu richten. Vielleicht auch an die Gäste, das werden wir gleich sehen und hören.

Fiona:
mein liebster wolf, wir sind so verschieden, wie tag und nacht in vielen dingen, und wollten anfangs nur reisepartner sein. doch bei unserer ersten großen reise spürte ich bald, das es anders ist. je länger wir zusammen waren, umso freier fühlte ich mich. konnte alte sorgen loslassen, neu vertrauen finden und wieder unbeschwert lachen. schritt für schritt hast du mir gezeigt, wie lebenswert das leben ist und wie schön zu zweit. so merkte ich, dass unsere gegensätze sich nicht abstoßen, sondern einander ergänzen, wie zwei hälften, die einfach zusammengehören und ohne die andere unvollständig sind. und nun steh ich hier, an einem punkt, den ich dachte nie mehr zu erreichen. und das ganz ohne angst und sorge um die zukunft, stattdessen voller freude und neugier auf den nächsten tag. schon allein dafür liebe ich dich und danke dir. mein nordstern, ich will mit dir meine zukunft gestalten und jeden tag neu entdecken.

Valon:
Fio… es kommt mir wie eine kleine Ewigkeit vor, die es her ist seit wir uns kennen gelernt haben. Und in dieser kleinen Ewigkeit ist meine Liebe zu dir nur immer weiter gewachsen. Wenn man mich nun fragen würde, welcher Moment wohl der wichtigste dafür war, so wüsste ich keine Antwort. Nur eines weiß ich sicher, dass der heutige Moment sicher zu den wichtigsten gehört. Denn dieser Moment ist ein Anfang, für einen Weg den wir nun offizell gemeinsam gehen. Er ist auch ein Ende, für den langen Weg, der uns hier her führte, seit wir begannen von diesem Moment zu träumen. Doch wenn wir in Zukunft an den heutigen Tag zurückdenken wird er irgendwo mitten drin liegen, auf diesem gemeinsamen Weg den ich weiter mit dir gehen möchte. Fio… bisher dachte ich es fällt mir leicht, Worte zu finden… doch hier scheitere ich daran. Es gibt zu vieles, was ich dir eigentlich sagen möchte, und zu wenige Worte um es zu erfassen… So vieles, was ich dir erklären, beschreiben oder bekennen möchte. So viele Gefühle und Gedanken, die mich auch in diesem Moment erfüllen. Und ich wünschte, ich würde so schöne Worte finden um all das zu beschreiben, wie du es gerade in deinem Lied getan hast… *merkt wie es anfängt zu sprudeln in seinem Herzen und Kopf* Mein Herz schlägt nur für dich, und will auch nur für dich weiter schlagen. Ich liebe dich, Fio. Und ich möchte auch noch eine weitere Ewigkeit diesen Weg mit dir gemeinsam gehen und an deiner Seite bleiben. Denn egal wohin der Weg uns führt, bei dir bin ich schon angekommen.

Bevor wir nun zum spannenden Teil der 3-Stunden Rede kommen, nämlich die folgenden 2,5 Stunden, möchte ich die beiden Trauzeugen nach vorne bitten.

Wollt ihr [Erian und Lupina], als Zeugen, dass sie sich getraut haben, die Ehe von Fio und Valon unterstützen und begleiten? Wollt ihr ihnen Beistehen und ihr Glück und Leid teilen?

Dann ist es nun meine Pflicht, aber vor allem auch meine Freude, dass ich jetzt folgende Frage stellen kann: Willst du, Fio, den hier anwesenden Valon zu deinem angetrauten Gatten nehmen, ihn lieben und ehren in guten wie in schlechten Zeiten?
Und willst du, Valon, die hier anwesende Fio zu deiner angetrauten Gattin nehmen, sie lieben und ehren, in guten wie in schlechten Zeiten?

Dann erkläre ich euch hiermit zu Mann und Frau, zu Füchsin und Wolf, zu einem Ehepaar.

Ihr dürft euch jetzt küssen.

(Baldrin)

26
Jun

Immer auf dem kleinen Zwerg

   Von: Alexa Viator in Klatsch und Tratsch

„HALLO“, schreit Klamdor.

„TARAXA, XANTHY, ALEXA“, schreit Klamdor ein paar Namen.

„Huhu an alle anderen“, sagt Klamdor in normaler Lautstärke.

„Manno Klamdor. Was schreist du immer so“, murre ich.

„Keine Sorge, ich schreibe momentan keinen Artikel über dich“, erkläre ich, verschweige ihm aber, dass ich bereits an dieser Stelle mir Notizen erstelle.

„Ich werde mein Boot taufen, zu den Eisinsel fahren, Zwiebeln buddeln, mir Frostbeulen holen und alles nur deshalb, dass das Volk von Simkea frische Fischbrötchen bekommt“, sagt er.

„Alexa, du schreibst immer über mich“, sagt er noch anschließend und ich nicke.

„Ich habe wirklich nicht über dich geschrieben. Hab grad zwei Artikel beendet und in keinen von beiden kommst du vor“, erkläre ich.

„Halbling sorgt, das alle Welt nach ihm guckt und der Rest macht tausend Sachen, wo keiner mitbekommt“, sagt Taraxa.

„Weil du noch 50 in der Hinterhand hast“, sagt Klamdor und ein bisschen stimmt das auch. Nur sind das keine 50. Viel weniger. 10 vielleicht oder 15. Aber nicht mehr.

„Tara, das war eine inoffizielle Einladung zur Taufe zu kommen“, sagt Klamdor.

„Ja, das stimmt. Aber ich habe momentan Themen, die aktueller sind, in den Vordergrund gestellt“, sage ich.

„Äh danke und wann?“, bedankt sich Taraxa.

„Ich stelle auch nix mehr an, bin in festen Händen“, sagt Klamdor.

„Aber ich habe letztens einen Artikel beendet, da kommt ein glücklicher Klamdor vor“, erkläre ich dem Halbzwerg und dieser freut sich.

„Also, sei Glücklich. Dann kommen nur noch glückliche Artikel über dich“, grinse ich.

„Ob die Leser das wollen“, fragt sich Klamdor.

„Du darfst nur nicht mehr wütend werden. Hab erst gestern wieder einen Abschnitt über einen wütenden Klamdor bekommen“, sage ich.

„Wie? Du schneidest Klamdor in Stücke?“, fragt Rodinia entsetzt.

„KLAMDOR“, schreit Rodinia.

„WER WAR DER VERRÄTER“, fragt Klamdor laut und stampft auf.

„RODI“, schreit Klamdor Rodinias Namen.

„Ja, er hat wieder Rumpelstielzchen gemacht und zeugen wollt er auch“, lacht Taraxa.

„Ich verrate meine Spione nicht“, sage ich.

„TARA BESTIMMT, DIE ZEUGT IMMER“, schreit Klamdor.

„Er kann es also bezeugen“, schmunzelt Rodinia.

„Ich bezeuge du zeugst“, sagt Taraxa.

„ICH BIN NICHT HEINI“, schreit Klamdor weiter.

„Hm gute Idee. Tara, willste meine Spionin werden?“, frage ich Taraxa leise lachend.

„UND ICH ZEUGE NICHT, DEMENTI“, schreit der Schreizwerg weiter.

„Siehste und das große vergessen hat er doch“, sagt Taraxa.

„Was habsch vergessen?“, fragt Klamdor und zwar in normaler Lautstärke.

„Nu ist er aus dem Takt“, kichert Taraxa.

„Überall Spione. ÜBERALL“, schmollt Klamdor.

„Mit dem armen Klamdor können sie es ja machen. Immer auf die Kleinen“, sagt er schmollend und hüpft durch die Gegend.

„Für mich bist du nicht Klein. Die ein paar Zentimeter Unterschied“, sage ich und mache einen Höhenunterschied zwischen Klamdor und mir.

„Keine Zeit, ne Tüte Mitleid packen“, sagt Taraxa.

„Die paar Zentimeter?“, fragt Klamdor.

„Nya hat auch gestern deine Stange verteilt … oder sowas“, nuschelt Taraxa.

„Im Gegensatz zu gewissen anderen Simkeanern bin ich Klein“, sage ich.

„Was hat Ny?“, fragt Klamdor.

„Und es gibt Simkeaner, die sind noch kleiner als du“, merke ich an.

„Libellchen, Bruni, Tyrion“, nennt Krissi ein paar Namen.

„Kätchen, Ratti, Mausi, Louhi“, ergänzt Klamdor weitere Namen, obwohl ich bei Louhi etwas stutzig werde.

„Ja ne, klar vor allem Louhi“, sagt Taraxa.

„Louhi ist nur dicker“, sagt Klamdor und guckt sich um, ob besagter Drache gerade in der Nähe ist.

 

(Alexa Viator)

26
Jun

Der demente Schreizwerg

   Von: Alexa Viator in Klatsch und Tratsch

„Klamdor? Wann ist denn deine Bootseinweihung?“, frage ich den Halbzwerg.
„Taufe meinste wohl. Und woher weißt du das schon wieder?“, fragt er mich.
„Das hast du heute Nachmittag erst gesagt“, grinse ich.
„Ich sgte doch, du leidest an dem Vergessen. Alexa war dabei, als du es erzählt hast und hast mich als Spion genannt“, sagt Taraxa.
„Und ich bot Taraxa an, meine Spionin zu werden“, sage ich grinsend.
„Ich erinnere mich schwach“, sagt er, „und ja, ich habe keinen Termin genannt.“
„Er war sicher so entsetzt, Alexa schreibt net über ihn, da hat er alles vergessen“, lacht Taraxa.
„Ist bestimmt das Bier. Das Bier macht die Leute vergesslich“, meine ich.
„Das Gespräch heute Nachmittag wird im Boten erscheinen“, erkläre ich Klamdor.
„Er plärrt doch dauernd, dement dement“, sagt Taraxa.
„Warum denn, war doch gar nicht interessant“, sagt Klamdor.
„Doch, doch. Du warst wütend und hast herumgestampft. Dass wollen die Leute lesen“, sage ich.
„Der Bote wandelt sich zum Sensationsblättchen“, meint Klamdor.
„Ich stampfe öfters rum, vor allem, wenn Tara zeugt“, sagt er.
„War er das nicht schon immer?“, fragt Minendi.
„Du zeugst und bist dement. Sagst ja auch immer“, sagt Taraxa.
„Es gibt nicht umsonst im Boten die Kategorie Klatsch und Tratsch“, erkläre ich Klamdor die Kategorie.
„Ich bin nicht dement“, sagt Klamdor überzeugend und trinkt ein Bier.
„Alexa hat doch gerufen heut Mittach, gell“, sagt Taraxa.
„Es gibt da einen Artikel, der leider noch nicht erschienen ist, der heißt: Dement, Dement“, sage ich.
„Sach ich doch, Dement“, grinst Taraxa.
„Wie heißt der?“, fragt Klamdor.
„Dement, Dement“, nenne ich den Artikelnamen.
„Warum ein Dementi, wenn eh dement“, sagt Minendi, „also dann doch eh egal.“
„NUR WEIL TARA ZEUGT UND CLAN PLANE, DAS HEINI RUMPELT UND DEMTI SAGT“, schreit Klamdor.
„Ach halt. Dementieren Dementieren. Hab mich vertan“, korrigiere ich den Artikelnamen.
„Was Klamdor auch immer wollen sagen“, kichert Nyarla und Klamdor stampft auf.
„DAS IST DIE HÖHE“, schreit er.
„Jo, du zeugst drum und dement bist nix neues“, sagt Taraxa.
„Wenn würde Hölle sein, Bier alle wären, ständig für Klamdor“, grinst Nyarla.
„HÖHER GEHT GAR NICHT“, schreit Klamdor und rülpst.
„DAS IST DIE HÖHE, ZWEI BIER UND KEINEN RAUSCH“, meckert er laut.
„Ich würde dich gerne jetzt mit einem Schulterklaps und einem Schnaps beruhigen. Doch ich bin zu weit weg … und leidet neben der berufsbedingten partiellen Alzheimer unter der berüchtigen Orientierungslosigkeit und hoffe, meiner Ostereiverstecksucht nicht zu erlegen, wenn der olle Klepper zusammenbricht – denn der kennt als einziger den Weg nach Trent“, sagt Maddie Hayes.
„Ach Klam, hast nur vergessen zu hicksen“, sagt Taraxa

(Alexa Viator)

26
Jun

Ällin mal ganz vorsichtig

   Von: Lady Sharina in Klatsch und Tratsch

 

PICKNICK!!!

Wer da wohl schreit?

Klamdor: „Ich bin auf dem Meer.“

War klar, oder?

Ällin: „Bin wieder in Trent… leider zu spät zum Picknick auf dem Meer.“

Klamdor: „Bei dir im Garten. Laue Sommernacht.“

Ällin: *grinst* „Klamdor, mit dir treffe ich mich nur, wenn ganz viele Leute um uns herum sind^^“

Klamdor: „Ach, warum denn?“ *schaut unschuldig*

Ällin: *überlegt* „Ja, warum nur?“

Taraxa: *spitzt die Ohren*

Ällin: *konnte sich das denken*

Klamdor:“ Gibt keinen Grund.“ *lächelt süffisant*

Ällin: „Hmpf!“

Klamdor: „Woflu passt schon auf das du mir nicht zu nahe kommst.“

Ällin: „Woflu darf mir gerne zu nahe kommen, ich hab Flugwölfe gern.“

Klamdor: „Öhm …!“

Ällin: *schaut ganz unschuldig*

Klamdor: *wirkt nachdenklich*

Ällin: „… und bestimmt ein kuscheliges Fell, keinen kratzigen Bart…“

Taraxa: „So folgsam ^^.“

Ällin: „… und gibt keine Widerworte…“

Taraxa: „Und TREU°°!“

Klamdor: „Trifft alles auf mich zu.“

Ällin: *bekommt einen Hustenanfall*

Taraxa: *verschluckt sich* „Weia! löl, da musste aber noch verdammt hart an dir arbeiten.“ *kichert*

(Lady Sharina)

 

26
Jun

Friefhofs Gräber

   Von: Alexa Viator in Klatsch und Tratsch

Wieder einmal erleben wir, wie ein gewisser Halbzwerg namens Klamdor sauer ist und aufstampft.

Was ist los, Klamdor?“, frage ich ihn direkt. Doch er schreit nur wütend auf, während Louhi dem Halbzwerg etwas Zucker, Steine und Sand in den Rucksack stopft.

Seit wann ist Klamdor ein Pirat?“, frage ich verwirrt, als Klamdor ein langezogenes „Arrrr“ verlauten lässt.

Seit Tagen nur Patzer, Stundenlanges warten auf Fee und dann Patzer“, sagt er.

Also, das warten haben wir alle“, meine ich.

Ach, da sind meine Patzer hin“, lacht Sharina leise.

Während Louhi den Frühling genießt, tobt Klamdor rum.

Du meinst das Regenwetter“, sagt Lady Sharina und guckt zum wolkenverhangenen Himmel, aus dem vereinzelt immer wieder Regentropfen fallen.

Ach Klamdor. Darüber regt man sich doch nicht auf“, versuche ich den Halbzwerg zu besänftigen.

Ich hab nun auch erstmal lange Zeit warten. Zwei Kälber hab ich und nun keine AU mehr“, sagt Lady Sharina

ICH BIN EIN ZWERG UND ICH REG MICH AUF, WANN ICH WILL“, meckert Klamdor laut.

Lange“, betont Lady Sharina.

Sei froh, das du nicht Viehzucht machst. Das sind Wartezeiten“, sage ich lachend.

Aber ich seh schon, du willst wieder einmal im Boten landen“, grinse ich zu Klamdor.

So eine Sauerei“, regt sich Klamdor auf und hüpft durch die Gegend.

Na? Zwergenaufstand?“, fragt Calisto, als sie Klamdor durch die Gegend hüpfen und schimpfend sieht.

Rebellion“, korrigiert Klamdor Calisto.

Aber du bist nur Halbzwerg, Klamdor“, sagt Rodinia.

Also reg dich nicht so auf“, versucht sie Klamdor zu beschwichtigen.

Egal. Dafür doppelt sauer“, sagt Klamdor.

Ich kaufe den gesamten Bierbestand von Simkea auf“, beschließt Klamdor, „und trink den weg.“

Negativ“, sagt Erendyra.

Das würde eine sofortige Guillotinierung nach sich ziehen“, meint Erendyra, „insofern rate ich dringend davon ab.“

OH MANN, JETZT GEHEN MEINE STIEFEL AUCH NOCH FLÖTEN“, meckert Klamdor und guckt seine nackten Füße an.

Hui. Du hast musikalische Stiefel?“, fragt Louhi verwirt.

Die will ich auch!“, ruft er begeistert.

Hanf weiter“, sagt Klamdor.

Nööö, ich bade“, sagt Louhi.

Nyarla denken, wenn Klamdor alles Bier von Simkea trinken, dass Guillotine überflüssig wird“, sagt Nyarla Thotep.

Pass auf, das dein Feuer nicht erlischt“, warnt Klamdor den Drachen.

Das ist Wasserfest“, grinst Louhi.

Louhi badet in Hanf?“, fragt Fiona frech grinsend.

Ja, das auch“, lacht Louhi.

Füchschen“, ruft Nyarla und knuddelt Fiona.

Wenn er dann Feuer spuckt, sind alle high“, sagt Klamdor.

Das wolltest du doch eh, Klamdor, oder etwa nicht?“, fragt Louhi.

Ich sehe schon den Splitter wachsen, wenn die Stiefel Gitarre spielen gehen“, sagt Klamdor und guckt auf seine Füße, die noch auf die neuen Stiefel warten.

Auch eine Bierleiche kann noch guillotiniert werden. Deshalb niemals nicht wird eine Guillotinierung überflüssig sein“, schwört Erendyra.

Doch, wenn jemand kopflos in den Wald läuft“, sagt Louhi.

Guillotinierung von Nyarla immer sein überflüssig“, sagt Nyarla.

Das tun doch schon alle“, meint Erendyra.

Also brauchen wir hier auch keine Guillotine“, meint Louhi.

Das lübbe Nyarla wäre noch zu beweisen“, sagt Erendyra.

Hättest besser einen Goblin gielletiert oder wie das heißt“, meint Klamdor.

Als Beweis reichen tun?“, fragt Nyarla und zeigt den Anwesenden seinen Kopf, den er von seinen Arm rollen lässt.

Magst´de mal Probe liegen?“, fragt Erendyra.

Letztes mal Erendyra Nyarla gescheucht haben weg“, sagt Nyarla.

Das tut auch überhaupt nicht weh“, schwört Erendyra.

Deine Ärmchen sind einfach noch zu dünn, lübbes Nyarlaleinchen“, sagt Erendyra, „das Fallbeil ist für dicke Hälse gemacht.“

Klingen, als wenn Erendyra nicht können entscheiden“, sagt Nyarla.

Ich brauche den blöden Schädel, gib her“, sagt Klamdor und fuchtelt mit der Schaufel.

Wenn Hals dünn wie Streichholz, es machen Erendyra keinen Spaß“, sagt dieser.

Von Goblin brauchen Klamdor Nyarla nicht geben her. Wer weiß wo der Zwerg verschlampen tun“, sagt Nyarla.

ICH VERSCHLAMPE NIX“, schreit Klamdor.

Gib her, du Grab, du“, meckert Klamdor und haut mit der Schauf darauf rum.

Gib jetzt her“, flucht er.

Nicht kloppen. Stechen“, korrigiert Louhi den Halbzwerg.

Wie kann man das bloß so tief verbuddeln“, meckert Klamdor.

Indem man tief genug gräbt?“, fragt Louhi.

Ich komm ja bald auf der anderen Seite raus. Hab schon einen Dino gefunden“, sagt Klamdor und zeigt das entsprechende Tier.

Echt? Zeig mal! Vielleicht ist es ja ein Verwandter von Yoschi“, ruft Louhi begeistert und Klamdor schmeißt die Knochen durch die Gegend.

Hee, so geht man aber nicht mit Knochen um“, schreit Louhi und duckt sich.

Stimmt. Die nimmt man zu Stöckchen Werfen“, grinst Fiona.

SO GEHT MAN NICHT MIT MIR UM. WER BUDDELT DENN SO TIEF“, regt Klamdor sich auf. Während Ratti der Meinung ist, das sie beim letzten Graben am Friedhof zu gründlich war.

KLAMDOR IMMER SPRECHEN IN GROßBUCHSTABEN. ERENDYRA DAS GEFALLEN NICHT“, sagt Erendyra.

Ich spring eher für was süßes“, lacht Fiona.

Man kann die Knochen ja auch zuckern“, grinst Louhi.

MIR DOCH EGAL, OB DIR DAS GEFÄLLT. ICH BIN SAUER!“, schreit Klamdor Erendyra an.

ES IST SAUER DARÜBER, DAS KLAMDOR SAUER IST“, schreit Erendyra zurück, während Louhi versucht, Klamdor Zucker anzubieten, um diesen zu entsäuern.

Mich meint niemand, hab keinem die Erlaubnis gegeben, mich zu meinen“, sagt Klamdor.

Noch 5 Stunden warten“, ergänzt er.

So lange niemand Meineid abgeben tun“, sagt Nyarla.

Kleines Scheißerle… auf deine Erlaubnis pfeife ich aber“, sagt Erendyra.

Übrigens, ich wollt nur mal sagen …“, beginnt Moonstone.

Ja, Steinchen?“, fragt Louhi.

… ein Salzwasserteich hätt voll Sinn gemacht, die Fische waren ja auch aus dem Meer“, sagt sie, während Klamdor Erendyra mit Knochen bewirft.

 

(Alexa Viator)

26
Jun

Mittelalterrezept (7)

   Von: Lady Sharina in Kulinarisches Simkea

 

FLADENBROT; MITTELALTER

Zutaten:
200 g Roggenmehl
200 g Weizenmehl
200 g Weizenschrot
60 g Hefe
2 Tl. Salz
1 El. Zucker
1 El. Oel

Zubereitung:
Die Hefe zerkleinern und in 0,1 Liter Wasser auflösen. Salz, Zucker
und 0,4 Liter Wasser zusammenmischen, das Mehl und den Schrot
dazugeben und alles gut durchmischen. Der Teig sollte geschmeidig
sein. 30 Minuten gehen lassen und dann bei 120 Grad im Backofen 40
Minuten backen lassen.