Archiv April, 2018

24
Apr

Sehr geehrter Leserinnen und Leser,

   Von: Calisto in Schlagzeilen

jetzt könnt ihr den Boten schon bei tollem Wetter, im freien Lesen, manchmal muss er evtl. auch als Regenschutz herhalten. Jedoch bitte ich dass erst zu tun, nachdem er gelesen wurde.

Ansosnten wübnsche ich Euch eine schöne Woche und viel Spaß beim Lesen.

Eure Cali

24
Apr

Lady Sharinasa Geburtstagsfeier

   Von: Alexa Viator in Feiern und Events

„Ich baue gleich Dosenwerfen auf. Jeder darf nur einmal werfen. Der mit dem besten Wurf bekommt einen kleinen Gewinn. Aber ich brauch einen Spielleiter, der für mich mit aufpasst“, erklärt Sharina, während sie noch Glückwünsche annimmt und Torte verteilt.

„Also. Wer leitet das Dosenwerfen?“, fragt sie nach. Doch die anwesenden Feiernden sind mit dem seltsamen Hölzchen, was am Markt aufgebaut ist, beschäftigt und so bekommt kaum einer ihre Frage mit.

„Juhu, geschafft“, freut sich Fiona.

„Memory war noch nie meins“, sagt Valon leise.

„Dreiermemory finde ich schwer“, seufzt Zitronello.

„Keiner?“, fragt sie weiter.

„Ich mach das“, melde ich mich und Sharina freut sich, während die Feiernden gemütlich Bier trinken und Kuchen essen. Sogleich baut Sharina das Dosenwerfen auf und legt die Schneebälle bereit und die ersten nehmen sich jeweils drei Schneebälle und beginnen, die Dosen zu bewerfen. Zuerst versucht sich Nyarla Thotep daran und er braucht 18 Würfe. Als nächstes kommt Trafalgar Law dran und auch er braucht 18 Würfe. Yoschi, der hinter Trafalgar Law steht, schafft es mit elf Würfen, die Dosen hinunter zu werfen. Da ist Fiona mit ihren vier Würfen schon besser, während Riondo auch elf Würfe braucht. Caileach Sevi Pocos ist mit 13 Würfen nicht gerade nah dran. Aber dann kommt Zitronello. Er schafft es mit genau zwei Würfen, die Dosen auf dem Boden zu befördern. Gundus kann Zitronellos Rekord nicht brechen, da er sieben Würfe braucht und Taraxa trifft keine einzige Dose. Topak gehört mit 17 Würfen zu den Leuten, die eine halbe Ewigkeit braucht für die paar Dosen. Aber auch Linay braucht 17 Würfe, während Madanja nur acht braucht. Gaius Minimus schließt sich den anderen mit 17 Würfen an, während Ällin unseren Zitronello übertrifft und mit nur einem Wurf alle Dosen abschießt. Zuletzt kommt Rodinia dran und sie braucht ganze 19 Würfe für ihren Versuch.

Mal gibt es Freudensrufe, aber auch enttäuschte Seufzer. Doch als der Wettbewerb vorbei ist und die Gewinne übergaben werden, wird das Dosenwerfen erneut aufgestellt und die Feiernden dürfen nochmal ihr Glück versuchen. Während des Spiels werden immer wieder Kommentare dazwischen gerufen.

„Darf man mit einer Axt werfen?“, fragt Klamdor.

„Nein“, lacht Sharina. Nach einer Weile wird das Dosenwerfen abgebaut und eine Tonschale voll mit Kirschen wird bereitgestellt. Die ersten greifen in die Schale und holen sich jeweils eine Kirsche heraus und schon läuft das Kirschkernspucken.

Trafalgar Law ist der erste und schafft es, seinen Kern 17,78 Meter weit zu spucken. Valon ist nicht so gut und spuckt seinen Kern nur 1,82 Meter weit. Nyarla Thotep ist schon etwas besser und schafft 10,84 Meter. Doch Taraxa ist mit 6,08 Meter nicht viel besser. Zitronello hat viel Kraft und schafft es ganze 25,49 Meter weit zu spucken.

„Will auch“, ruft Fiona und schnappt sich eine Kirsche, deren Kern sie aber nur 9,08 Meter weit spucken kann. Von Mararaven hört man nur einige Hustgeräusche, da sie ihren Kern verschluckt hat.

„Alles in Ordnung, Mararaven?“, fragt Valon besorgt und sie nickt. Yoschi kommt dem Rekord von Zitronello nahe und schafft ganze 20,61 Meter. Gaius Minimus ist mit 14,1 Meter nicht gerade schlecht. Rodinia schafft auch die 20,8 Meter und ist somit ein bisschen weiter als Yoschi, während Klamdor nur 7,19 Meter schafft.

Der eine oder andere versucht in den nächsten Stunden immer wieder, den eigenen Rekord zu verbessern. Mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Und da die Schale mit Kirschen immer wieder neu aufgefüllt wird, geht der Vorrat nie zuneige.

„Ich wurde getroffen“, Trafalgar Law greift sich an die Brust, wo ein Kirschkern an seinem Hemd klebt, und sinkt zu Boden.

„Mann am Boden. Mann am Boden“, ruft Nyarla Thotep und lacht.

„Braucht da wer Mund zu Mund, Trafalgar?“, fragt Valon schmunzelnd und Fiona springt zu Trafalgar und stupst ihn an.

„Der ging voll durch, Trafi“, sagt Rodinia und Caileach Sevi Pocos lacht.

„Der will auch nur einen Kuss erschnorren“, lacht Zitronello.

„Stabile Seitenlage“, ruft sie lachend und eilt zu Trafalgar.

„Wo ist Bea?“, fragt Fiona und schaut sich suchend um.

„Nee, nee. Mich darf nur meine Frau küssen“, lacht Trafalgar Law und wird auf einmal von Nyarla Thotep geküsst.

„So so“, schmunzelt Taraxa.

„Tja Trafalgar, Pech gehabt wie es scheint“, grinst Valon und Maddie Hayes kichert, während Trafalgar sich langsam wieder aufrappelt.

„Katzenküsschen hat geholfen“, kichert Fiona, während Caileach Sevi Pocos noch versucht, Trafalgars Gliedmaßen zurecht zu knoten: „Er soll stabil liegen.“ Aber dann bemerkt sie, das er schon wieder steht.

„Aber hat ganz schön weh getan“, versucht Trafalgar Law ihr zu erklären, „mit solchen Geschossen kann man Rehe umnieten.“

„Treff-algar“, sagt Gaius.

Noch über Stunden wird getrunken, gegessen, gelacht und gespielt. Immer mehr Kirschkerne schmücken den Platz und Seile werden ausgeteilt.

 

(Alexa Viator)

24
Apr

Dementieren, Dementieren

   Von: Alexa Viator in Klatsch und Tratsch

„Rodi, mein Herz“, schreit Klamdor und erschrickt uns Anwesende, sowie die Angesprochene.

„Klamdor“, schreit Rodinia ebenfalls und Klamdor freut sich.

„Ich hab dich vermisst“, sagt Klamdor und fragt sogleich: „Wie geht’s dir denn? Alles heile an dir?“

„Ja, obwohl ich gleich wieder in den Winterschlaf falle“, antwortet Rodinia.

„Nein“, schreit Klamdor und stapft wütend auf.

„Die Wut steht dir nicht gut, Klamdor“, schmunzelt Rodinia.

„Och“, meint Klamdor, „kaum isse da, isse wieder weg.“

„Wie soll da ein Halbzwerg seine Clan-Vorbereitungen treffen.“

„Was für Vorbereitungen, Klamdor?“, fragt Ällin.

„Klamdor bereitet bestimmt schon seine Hochzeit vor und heiratet die erste, die neben ihm stehen bleibt“, sagt Karana.

„Öhm nix“, versucht Klamdor seine Vorbereitungen zu vertuschen.

„Im Boten stand nichts“, überlegt Ällin.

„Musst nur zuhören“, gibt Taraxa den Rat.

„Ja endlich mal war ich nicht drin, das bleibt auch so“, freut sich Klamdor, während Ällin nichts anderes tut als zuzuhören. Karana bietet Klamdor Farbe für seinen Bart an.

„Ich brauche keine Farbe“, lehnt Klamdor das Angebot ab.

„Klatschblatt“, denkt Rodinia sich.

„Klamdor hat ne Menge Farbe, vor allem rot“, sagt Rodinia und Klamdor nickt.

„Ich dementiere alles, was im Boten steht“, sagt Klamdor.

„Schwer, wenn es immer Hunderte Zeugen gibt, die sehen und hören, was du so treibst“, sagt Taraxa.

„Ich treibe nichts“, schreit Klamdor.

„Nicht vergessen, jene, die deine geheimsten Gedanken zu entziffern glauben“, sagt Taraxa.

„Hab keine Geheime Gedanken. Habe garnix“, schreit Klamdor weiter durch die Gegend und stapft sauer auf.

„Brauchst noch Lolly und Rassel?“, schmunzelt Taraxa und Klamdor stapft noch wütender auf. Rodinia versucht, Klamdors Gedanken zu lesen und fängt an zu grinsen.

„Hach, wieso nur muss ich an Rumpelstilzen denken?“, fragt sich Taraxa.

„Och Rodi, hasst er mich jetzt? Nüscht neues“, sagt Taraxa und zuckt mit den Schultern und Klamdor, so wie wir ihn heute Abend schon erlebt haben, stapft weiter wütend auf.

„Wie war das? Mit beiden Füßchen stampfen, den Bart zerrupfen, dann sich entzwei reißen … also Vorsicht, Rumpelstilzchen“, sagt Taraxa.

„Ich bin nicht Rumpelheini“, schreit Klamdor wütend durch die Gegend. Mittlerweile hat er meine Feder bemerkt, die brav alles mitschreibt und er wird noch wütender.

„Dementi, Dementi“, versucht Klamdor alles zu übertönen.

„Zeuge, Zeuge, Zeuge“, grinst Taraxa.

„Nix wird gezeugt“, meckert Klamdor.

„Aber bezeugt“, grinst Taraxa weiter. Klamdor ist mittlerweile so sehr sauer, dass er Wasser auf den Boden schüttet und Taraxa lacht auf. Ich gehe mittlerweile meine Notizen durch und meine zu Klamdor, dass ich noch weitere Berichte habe, wo er vorkommt.

„Hättest eher das Wasser auf Alexas Notizen werfen sollen“, gibt Karana Klamdor einen Tipp.

„Nom rogolrun Barobarabba“, sagt Klamdor in seiner Zwergensprache.

„Jo, viel Gebabbel“, meint Taraxa und Klamdor setzt sich hin und schnauft wütend auf.

„Es rumpelt der Klamdor im Walde herum“, singt Nyarla Thotep.

„Böses Rodi, hast in net zeugen lassen, hat er gesacht“, kichert Taraxa.

„Alle gegen mich“, schmollt Klamdor und wird von Rodinia umarmt.

„Habsch nicht gesacht“, nuschelt Klamdor.

„Guckst du: das Kara weint, dass seinem Rock net nachsteigst“, sagt Taraxa und meint Karana, der kurz vorher mit einem Rock vor Klamdors Nase herumgetanzt ist. Nyarla Thotep ruft währenddessen zum Gruppenkuscheln auf, während Klamdor etwas in Rodinias Ohr flüstert.

„Will nicht in Gruppen kuscheln“, fängt Klamdor wieder zu schreien an, „bin sauer.“

Nyarla Thotep streut Klamdor schon mit Kalk ein, bis Klamdor „Aufhören“ schreit.

„Rodi, hilf mir?“, jammert Klamdor.

„Hey, kein Kalk. Das rot wird dreckig“, sagt Rodinia und guckt böse, während Klamdor nickt.

„Aber einen alkalischen Klamdor willst auch nicht“, sagt Rodina.

„Kipp halt Wasser drüber … wobei“, grübelt Taraxa.

 

Ihr lieben Leute, das war’s schon mit dieser Geschichte. Aber ich versichere euch, es geht weiter. Egal, ob mit diesem Thema oder einem anderen.

Alexa Viator

24
Apr

Büschel hier und Büschel da..

   Von: Lady Sharina in Klatsch und Tratsch

 

Alles rennt mit der Nase fast auf dem Boden durch die Lande und sucht Büschel. Warum wohl?

Nun, es ostert sehr. Und das heißt Eier verstecken, oder? Nein, nein, was hier versteckt und gesucht wird sind Münzen in Eiform.

So rennen viele mit stierem Blick durch die Gegend.

Mal werden verzweifelt leere Büschel gesucht, dann wieder volle. Und der Osterhase steht am Markt und grinst vermutlich insgeheim über die verrückten Simkeaner.

(Lady Sharina)

„Retooo. Komm, dein Klappstuhl von Schnapsschubse verkauft keinen Schnaps“, beschwert sich Maddie in der Taverne.

„Brauchste Wein?“, lacht Minendi.

„Aber Reto hat doch Schnaps“, sage ich und kaufe bei Reto einen Schnaps.

„Ne … alles gut“, sagt sie und holt sich einen Schnaps, „aber ich mag schon mal Malzbier für meine Nichte und Bier für Zwergenstandschauen bestellen.“

„Wieviel magst du haben?“, fragt Minendi und begutachtet ihre Vorräte.

„Aber die Traviadingenswackeldackeldame, also der Klappstuhl, halt nicht“, Maddie zeigt Reto und dieser füllt nach.

„15 Malzbier, 15 echte bitte. Wenn ich wieder Bares hab“, sie prostet Reto zu.

„Ach so, dann hätte ich die echten schnell bei Blue geholt“, sagt Minendi.

„Baroschem Lexa“, prostet Maddie mir nun zu und schiebt mir einen Feierabendschnaps hinüber, anschließend prostet sie noch Manarus zu, der in einer der dunklen Ecken sitzt.

„Baroschem“, erwidere ich den Prost und trinke den Schnaps auf Ex.

„Ich darf ja das gute Zeug nicht“, sagt Minendi bedauernd.

„Ach, irgendwann darfst du wieder“, muntere ich sie auf.

„Glaub da grad nicht dran“, sagt sie leise, „nachdem dicken Bauch kommen dicke Finger, da darf man auch nicht.“

„Ooops, erloschen am Backofen“, hören wir aus der Küche Avas Stimme.

„Hab leider keinen Feuerstein mit … ich geh zur Kochstelle“, sagt sie.

„Doch doch … dann ist die Nachteule dran … also nicht an den Dicken Dingern, ja doch, aber … die Kleinen nicht … hoff ich“, versucht Maddie zu erklären und ruft dann zu Ava in die Küche, dass sie einen Feuerstein da hätte.

„Komm zu Reto und trink erstmal einen Schnaps mit uns“, fordere ich Ava auf.

„Genau und hol Feuerstein“, grinst Maddie.

„Oh da seid ihr ja“, kommt Ava zu uns an die Theke, „ich will eh nur Leim rühren.“

„Durch eure Ablenkung hab ich das Feuer ausgehen lassen“, lacht Ava und holt sich den Feuerstein ab, besser gesagt zwei Feuersteine, da ich ihr auch schnell einen zustecke.

„Danke. Jetzt hab ich zwei. Da benutze ich für die zwei erloschenen Feuer jeweils einen“, sagt Ava.

„Ich war abgelenkt“, Maddie zeigt zu Reto, der ihr Glas wieder vollschenken soll, während Ava sich in die Küche begibt. Auch Lady Sharina macht sich bemerkbar, aufgeschreckt durch ein oder zwei erloschene Feuer.

„Sharina“, ich winke ihr zu, „komm zu uns und trink einen Schnaps mit.“

„Jetzt kann ich den Leim zu Alrik stellen“, Ava trinkt das Schnapsglas leer, „der Schnaps hat garnix gemacht.“

„Noch einen?“, fragt Ava nach.

„Hack…“, sie kippt schnell den nächsten Schnaps runter.

„Shari, das muss begossen werden“, lacht Ava und prostet uns mit dem nächsten Schnaps zu. Ich währenddessen bemerke an diesem Abend, wie trinkfest ich manchmal bin. Denn mittlerweile hab ich schon meinen dritten Schnaps genossen und fühl mich noch nicht betrunken. Auch Ava meint, das sie sich nach ihrem zweiten Schnaps nicht betrunken fühlt.

„Die wirken heute wohl nicht“, sage ich und bestelle Schnaps Nummer vier. Sharina äußert währenddessen den Verdacht, dass der Backofen kaputt ist.

„Es ist entfacht, muss man schüren jetzt“, sagt Ava, „jetzt hast gleich zwei Feuer, Shari.“

„Ich hol dir einen Schnaps“, meint Ava und bestellt Sharina einen Schnaps.

„Neee, das sind ja deine“, zeigt Sharina auf die Feuer, dann auf Ava.

„Ich brauch sie nicht“, sagt Ava, bringt Sharina den Schnaps und verschwindet nach einem „Guten Abend noch“ aus der Taverne. Maddie verfällt in einen dunklen, leicht zwergisch anmutenden Sprechgesang.

„Was soll ich jetzt mit dem Alk? Ich will den nicht“, Sharina zeigt den Schnaps.

„Ich nehm den“, bietet Maddie sich an, den Schnaps zu nehmen.

„Wo biste?“, fragt Sharina.

„Du säufst auch alle Reste“, nuschelt Minendi.

„So fern, der Zeiten Gestande, so fern, fast vergangener Lande“, singt Maddie, während Sharina ihr den Schnaps reicht und die Taverne verlässt. Maddie nimmt den Schnaps strahlend entgegen, bedankt sich und verfällt wieder in ihren Gesang.

Alexa Viator