Archiv Januar, 2018

30
Jan

Liebe Leserinnen und Leser,

   Von: Calisto in Schlagzeilen

heute gibt es rasantes, saures und ganz viel Bildendes zu lesen.

In der Tat gibt es auch wieder Bilder und auch ein neues Gesicht als Autor tritt in Erscheinung.

 

Viel Spaß beim Lesen und einen schönen Wochenstart wünsche ich Euch,

Eure Cali

Ein paar Tage ist die Winterwelt ja nun schon wieder geschlossen. Dennoch möchten wir die Zeit noch nutzen, die Erlebnisse dort zu Papier zu bringen.

Caileach Sevi Pocos und Trafalgar Law hatten sich eines Tages dazu aufgemacht, diese Welt zu erkunden.

Gut, man muss zugeben, dass Caileach Sevi Pocos zuerst von der Bratwurstbude aufgehalten wurde, die sich ihr mutwillig in den Weg stellte. Die Leckereien dort sind aber auch zu verführerisch.

Doch direkt danach wurde die Konsistenz des Schnees genauestens überprüft und fachmännisch – oder in diesem Fall fachfrauisch – wurde von Caileach Sevi Pocos festgestellt, das dieser glatt wie ein Babypopo sei. Damit auch ja nix den Geschwindigkeitsrausch gefährden konnte, räumte Trafalgar Law noch ordentlich den überall herumliegenden Weihnachtsschmuck zur Seite. Jetzt wollte er auch losbrausen, und Cail musste noch ganz schnell den Restzipfel der Bratwurst zu Ende naschen, bevor sie auch mit aufspringen konnte. Steil wurde auf einen Baum zugerast. Haarscharf glitt man nur an diesem vorbei. Mit noch vollem Munde blieb der Schrei jedoch quasi im wahrsten Sinne des Wortes im Halse stecken.

Noch nicht ganz von dem Schrecken erholt, wurde der Berg mutig wieder erklommen. Mit ganz viel Anlauf ging es nun wieder bergab. Jedoch purzelte man einfach vom Schlitten und lag nun auf halber Strecke auf dem Berg. Den Rest des Weges musste man jetzt zu Fuß dem Schlitten nachjagen. Cail machte sich auch direkt daran, den Berg runterzupurzeln; laut rufend, wer dies wohl schneller schafft. Trafi unterbrach sofort die Tätigkeit, einen Schneeengel zu erschaffen und sprang ihr hinterher. Er hatte einen gewaltigen Rückstand, also schnappte er sich einen Schneeball. Dieser brachte Cail zum Straucheln und sie fiel komplett in den Schnee. Ihrerseits nutzte sie dann jedoch auch die Gelegenheit, es ihm mittels Einseifen heimzuzahlen.

Frierend hopste Cail den Berg wieder hinauf. Trafi schleppte den Schlitten nach. Jetzt wurde aber nach der Schneeballschlacht erst mal etwas Warmes gebraucht, also verteilte Cail erstmal eine Runde Tee zum Aufwärmen. Trafi, der schon ganz außer Atem war vom Schlitten Hochziehen, nahm das warme Getränk dankend an.

Cail fiel in die Überlegung, ob das letztes Jahr eigentlich auch schon so anstrengend war. Trafi meinte daraufhin, man wäre halt älter geworden. Cail stimmte diesem zu: älter und fetter – das muss es sein. Trafi schaute von seiner Tasse hoch, er wäre jetzt vermutlich eher bei dem „älter“ alleine geblieben, aber vermutlich hatte Cail mit ihrer Aussage recht.

Bei diesen Worten genoss man dann noch einen leckeren Pfannkuchen und überlegte sich neue Strategien, um den Berg hinunter zu kommen.

Diesmal sollte es ohne wildes Anschubsen sein. Ganz leicht und sachte wollte man den Berg gemütlich hinunter rodeln. Jedoch interessierte dies den Schlitten recht wenig und er schüttelte beide wieder auf halbem Wege ab.

Jetzt musste man sich noch darüber einig werden, ob man definitiv einfach unter Rodel-Legastheniker fällt oder ob es doch ganz eindeutig schlichtweg nur am Schlitten liegen konnte.

Trafi hetzte erneut dem Schlitten nach, und hinauf musste das Ding ja auch noch wieder. Ein Lift währe hier ganz klar von Vorteil. Derweil stellte Cail fest, dass der Pfannkuchen auf die Bratwurst vielleicht doch etwas viel war.

Nun gut, dann also jetzt noch mal mit richtig Anlauf. Schon wurde wieder blindlings auf einen Baum zugesteuert. Panisch klammerte sich Cail an Trafi fest. Dieser riss den Schlitten gerade noch herum, so dass sie am Baum vorbei schossen. Es war knapp, aber immerhin kam man dieses Mal bis ganz nach unten an mit dem Schlitten und Cail jodelte auf: Noch mal, noch mal!

Jetzt sollte es gemacht werden, wie es die Bobfahrer tun. Also wurde mit dem Schlitten gerannt und gerannt, und als dieser immer schneller wurde, aufgesprungen. Die Bäume kamen schon wieder bedrohlich nahe, Cail hielt das Seil ganz doll fest, jedoch wurde ihr auf einmal schlagartig klar, das sie überhaupt nicht wusste, wie man das Ding denn bitteschön lenkt. Sie schrie. Trafi packte das Seil und zog es zur Seite, gleichzeitig schlug er seine Ferse in den Schnee. Cail machte es ihm nach. Mit heiler Haut unten am Berg angekommen, stellte sie fest, dass Lenken wohl nicht so ihr Ding sei. Bei dem hohen Tempo war auch noch ihre Mütze fliegen gegangen, diese konnte man noch als kleinen roten Punkt auf der Piste sehen, und Cails Frisur war durch den vielen Fahrtwind ganz schön verwuschelt.

Etwas noch auf weichen Knien stehend, war Cail sichtlich froh darürber, das es nur ihre Mütze und nicht ihren Kopf erwischt hat. Sie wollte es jedoch wissen und noch einmal den Bob-Stil fahren. Jedoch eindeutig nicht als Lenker vorne. Das war nicht Ihr Ding. Somit wurde der Schlitten wieder den Berg hinauf befördert. Trafi mahnte noch, das sie nicht vergessen sollte aufzuspringen. Nicht dass er am Ende noch ohne sie davon preschte.

Es schienen jedoch einfach zu viele Bäume vor Ort zu sein. Wieder wurde zielsicher auf einen zugebrettert. Cail drückte ihr Gesicht an Trafis Rücken und blinzelte nur vorsichtig seitlich an ihm vorbei. Dieser verlagerte sein Gewicht nach links, um dem Baum auszuweichen, die Kufe vom Schlitten jedoch erwischte diesen noch. Trafi entschied eindeutig, dass er im nächsten Jahr eine Axt mitbringen würde. Langsam bremste er den Schlitten ab. Man wurde sich am Ende einig, das zweifellos Zwurff einfach diese Masse an Bäumen mutwillig gepflanzt haben musste. Aber bei den vielen Ausweichmanövern, die sie absolviert hatten, waren sie ja jetzt schon richtige Rodel-Experten.

Beide beschlossen jedoch, dass sie auf jeden Fall nächstes Jahr wieder mit von der Partie sein werden. Jedoch den Schlitten jetzt noch oben abzuliefern, dazu hatten Sie keine Lust. So wurde er schlichtweg einfach unten am Bergfuß stehen gelassen und man schlenderte eingehakt und belustigt wieder zurück nach Trent.

(Calisto)

Es wurde auch alles ordentlich geblitzt bei der Tempoüberschreitung

Caileach Sevi Pocos

Anmerkung der Redaktion:

Man entschuldige mir die spätere, dauerhafte Abkürzung, bei diesen langen Namen ;O)

Cali, die nicht Cail ist ;O)

30
Jan

Saure Eier

   Von: Lady Sharina in Kulinarisches Simkea

 

Und hier noch ein typisches Berliner Gericht:

Zutaten: (für 2 Personen)
2EL Margarine
2EL Mehl
1 Tasse Wasser
3 Eier
Salz und Pfeffer
Essig und eine Prise Zucker
Dazu Kartoffeln

Zubereitung:
Margarine schmelzen, Mehl darin anbräunen, Wasser angießen, Essig und Zucker zugeben. Die Eier aufschlagen und für ca. 15 min. in der Soße stocken lassen. Schon fertig! Noch mit etwas Salz und Pfeffer würzen, dazu einfache Salzkartoffeln.

Guten Hunger!

(Lady Sharina)

30
Jan

Gedichte und Lieder

   Von: Calisto in Geschichten und Geschichte

Ein berühmter Spruch lautet:

„Wo man singt, da laß’ dich ruhig nieder,
böse Menschen haben keine Lieder.“

Und aus diesem Anlass möchte ich euch einige Lieder und Gedichte näher bringen, denn ich habe festgestellt, dass es es in Simkea wirklich keine
bösen Menschen gibt, aber meiner Meinung nach zu wenig Lieder. Und daher möchte ich euch jeweils Lieder und Gedichte zu einem bestimmten
Thema vorstellen, und passend fangen wir an mit den Thema „Winterende“. Wer sich übrigens für die Melodien interessiert, schreibt mir oder
meldet euch bei mir.

Beginnen möchte ich mit einem Winterlied und einem Wintergedicht, passend zur jetzt herrschenden Jahreszeit. Dieser Text war ursprünglich ein Gedicht, aber da es recht bekannt wurde, wurde es später auch vertont.

Der Winter ist ein rechter Mann,
kernfest und auf die Dauer;
sein Fleisch fühlt sich wie Eisen an
und scheut nicht süß noch sauer.

War je ein Mann gesund, ist er’s;
er krankt und kränkelt nimmer,
weiß nichts von Nachtschweiß noch Vapeurs
und schläft im kalten Zimmer.

Er zieht sein Hemd im Freien an,
und läßt’s vorher nicht wärmen;
und spottet über Fluß im Zahn
und Kolik in Gedärmen.

Aus Blumen und aus Vogelsang
weiß er sich nichts zu machen,
haßt warmen Drang und warmen Klang
und alle warmen Sachen.

Doch wenn die Füchse bellen sehr,
wenn’s Holz im Ofen knittert,
und um den Ofen Knecht und Herr
die Hände reibt und zittert;

wenn Stein und Bein vor Frost zerbricht
und Teich’ und Seen krachen:
Das klingt ihm gut, das haßt er nicht,
dann will er sich tot lachen.

Sein Schloß von Eis liegt ganz hinaus
beim Nordpol an dem Strande;
doch hat er auch ein Sommerhaus
im lieben Schweizerlande.

Da ist er denn bald dort, bald hier,
gut’ Regiment zu führen.
Und wenn er durchzieht, stehen wir
und seh’n ihn an und frieren.

Beginnt man nicht schon zu frieren, wenn man den Text liest? Ich auf jeden Fall. Das Gedicht ist übrigens vom gleichen Dichter, der auch „Der  Mond ist aufgegangen“ gedichtet hat.

(Zitronello)

30
Jan

Spruch der Woche

   Von: Lady Sharina in Geschichten und Geschichte

 

Suche nicht das Abenteuer, aber gehe ihm nicht aus dem Weg.

Fernöstliche Weisheit

23
Jan

Liebe Leserinnen und Leser,

   Von: Calisto in Schlagzeilen

heute möchte ich an dieser Stelle ein neues Botenmitglied begrüßen. Eigentlich sind es auch 2. Klamdor habt Ihr ja bereits in der letzten Ausgabe lesen dürfen, ein neuer freier Autor und Amalthea, die sich bereit erklärt hat unser Kaudawelsch in geordnete Bahnen zu lenken.

Wir freuen uns über Eure Mitarbeit.

Jetzt wünsch ich noch eine schöne Woche

Eure Cali

23
Jan

Teil 2 v. Klamdor

   Von: Calisto in Schlagzeilen, Simkearundgang

Als ich die Algen erreicht habe, beginne ich diese abzuernten. Es geht leichter als ich dachte. Ich finde noch mehrere Felder und dann den ersten großen Fischschwarm.

Wie soll ich vorgehen? Was als erstes benutzen? Reuse oder Netz? Ich entscheide mich erstmal für die Reuse. Sehen wir was passiert. Mein erster Fischzug. Wird es gelingen?

Erfolg! Krebse hab ich gefangen. Ich freue mich, aber gleichzeitig weiß ich auch, das die Misserfolge nicht lange auf sich warten lassen. Also werfe ich die Reuse nochmals aus und warte.
Nach einigen erfolgreichen Aktionen stellen sich nun mehr und mehr Misserfolge ein. Es ist ein mühseliges Unterfangen. Die Nacht bricht herein. Wunderschön anzuschauen, wie die Sonne im Meer versinkt. Dieser Anblick entschädigt für die Mühen. Wenn jetzt noch Alenja bei mir wäre, es wäre perfekt. Ich werfe die Reuse aus und beginne erneut zu warten. Dabei knabbere ich an einem Stockfisch. Ich genieße die Stille um mich herum und weiß, auch dies ist ein sehr schöner Platz in Simkea.

Die Nacht geht ereignislos vorüber. Ich habe einige Krebse und große Fische gefangen. Allerdings ist seit heute Morgen die Reuse leer geblieben. Woran dies nur liegt?

Tag 2

Ein wunderschöner Sonnenaufgang entschädigt mich für die Misserfolge der letzten Stunden. Ich habe immer mal zwischendurch geschlafen. Dann habe ich von Alenja und der bevorstehenden Hochzeit geträumt. Es gibt noch einiges zu erledigen, aber die Freunde in Simkea stehen uns beiseite.

Was war das? Ich blicke auf und starre gespannt auf die See hinaus. Jetzt wieder. Es ist die Angel die ich ausgeworfen an die Reling gelehnt habe. Die Schnur spannt sich, ich greife danach und nach kurzem Kampf liegt es vor mir. Ein glitschiges Etwas mit acht Armen. Jedenfalls sehen sie so aus. Schwach erinnere ich mich, dass ich einmal von solchen Lebewesen hörte. Tintenfische. Ja, das muss es sein. Ich habe meinen ersten Tintenfisch gefangen. Es folgen noch einige Krebse, große Fische und auch noch einige Tintenfische..

Die zweite Nacht bricht herein und ich habe durch die Eintönigkeit vergessen, wer eigentlich was wollte. Ich stärke mich mit einer Pilzpfanne und trinke dazu Apfelsaft. Die Reuse wieder ausgelegt, döse ich ein wenig vor mich hin. Irgendwann schlafe ich ein und träume von meiner Braut, Alenja.

Fortsetzung folgt…

(Klamdor)

23
Jan

Schmorgurken

   Von: Lady Sharina in Kulinarisches Simkea

 

Schmorgurken für 4 Personen
Heute mal ein original Berliner Rezept
(und mein Lieblingsessen)

Zutaten:
2 kg Schmorgurken (wenn es im Winter keine gibt, geht das auch mit Gartengurken)
Butaris
ca 600g Kartoffeln
und wer’s mit Fleisch mag (schmeckt aber auch ohne ganz lecker, dann gegebenfalls mehr Kartoffeln)
500 g  gemischtes Hack
1 Zwiebel
Pfeffer, Salz, etwas Muskat

Zubereitung:
Gurken waschen, putzen, schälen, längs halbieren und die Kerne mit einem Teelöffel herauskratzen. Gurken in Scheiben schneiden.
Gurken mit 1 Prise Salz und ein paar Krümel Muskat würzen, im Butaris schmoren bis sie glasig sind.

Kartoffeln schälen, kochen.

Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Hack darin krümelig anbraten. Zwiebel zugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Anrichten und futtern – lecker!

(Lady Sharina)

23
Jan

Spruch der Woche

   Von: Lady Sharina in Geschichten und Geschichte

 

Wer im Glashaus sitzt, sollte sich im Dunkeln ausziehen.

Deutsches Sprichwort

16
Jan

Liebe Leserinnen und Leser,

   Von: Calisto in Schlagzeilen

endlich ist es wieder so weit.

Der Bote startet wieder durch.

Auf in das Jahr 2018. Was uns natürlich noch dazu bringt, wenn auch etwas verspätet….

Frohes neues Jahr

Die Pause war etwas länger als geplant, aber nun sind wieder viele schöne Beiträge dabei aus einer bunten Mischung an Autoren.

Viel Spaß beim Lesen und einen schönen Wochenstart wünsche ich Euch

Eure Cali

An einem kalten Wintertag haben sich ein paar Verrückte entschieden, man könnte doch mal in vertrauter Runde einen Weihnachtsmarkt besuchen…. na gut, offiziell war noch Herbst und es war schon vorher geplant, die Leute hatte man zu Teilen gar nicht oder für 3 Tage gesehen, aber dennoch wurde der Plan geschmiedet. Es gab zu Beginn leichte Findungsschwierigkeiten, Baldrin fand den Brunnen, aber kein Feuerchen darin, Karl fand Spatzerl und Grandy, aber weder Feuer noch Teufel, aber letztendlich gelang es doch, alle zusammen zu bringen. Es wurde entschieden, dass man eine Flagge brauche, für das nächste mal, und außerdem noch viel geredet, gelacht, und auch Pläne gefasst und in Erinnerungen geschwelgt. Wie im Laufe des Abends festgestellt wurde, waren sogar alle passend gekleidet: Das Irrlicht in Blau, unsere Panther-Dame in Schwarz, Simkeaeigenes Vogelgespenst in Weiß, der Teufel in Schwarz-Rot und Karl… wie Karl eben!
Gerade als sich der Abend dem Ende neigte kamen noch zwei ganz besondere Gäste, die niemand erwartet hätte: Ratti und Wühlmaus haben sich auch für einen kurzen Besuch entschieden, sich jedoch gleichzeitig allen Versuchen, sich fotografieren zu lassen, vehement verweigert und sind schnell wieder in das naheliegende, schützende Gebüsch geflohen.
Abschließend kann ich sagen, ich fand es war ein toller Abend, der definitiv wiederholenswert ist.

(Baldrin)

„Schlagloch bei 17/20“ warnte Auwedergraue, sah in die Luft und fluchte sogleich. „Langsam Auwe“, riet ihm Minendi, während Ninawe ihm aufhalf: „Wieder das gleiche Schlagloch erwischt?^^“.
„Wie blöd muss man sein, genau in das Loch zu fallen, vor dem man selbst kurz vorher gewarnt hat?“, grummelte Auwe. „Gibt kein größeres Leid, als was der Mensch sich selbst und so weiter“, kommentierte Minendi dies.
Ein spitzer Schrei gellte durch die Gassen, als Ninawe ein Schlagloch übersah, gefolgt von kurzem Schweigen und einem weiteren Fluchen. „Uh, kuschelst du mit Auwe?“, fragte Minendi.
„Es ist jetzt gestopft“, grummelte Nina, wozu Minendi meinte: „Uiuiui, nicht dass wir da was sehen“. Auwe, der Nina aufholf, habe sich laut Nina schon verkrümelt, mit ihr würde er nicht in Schlaglöchern kuscheln.
„Nina, du musst mir nicht alles nachmachen“, sagte Auwe, als er ihr ein Zuckerl für die Nerven reichte und ihr zuzwinkerte.
Auf Mines Gerüchteverbreitung meinte er: „Stimmt ja gar nicht… Nina hat es schon gestopft… nix is passiert… außer ein paar blauen Flecken“. „Würd ich in deiner prekären Lage auch sagen“, grinste Minendi und verschwand mit diesen weisen letzten Worten ins Bett.
Fiona schloss mit dem passenden Spruch „Getroffene Hunde bellen“ kichernd das Thema.
Haltet Augen und Ohren offen! Uns soll nichts entgehen ;)

(Katze)

16
Jan

Interview mit Amalthea

   Von: Lady Sharina in Bürger hautnah

 

Diesmal gehen die Fragen an Amalthea, die unter anderen Namen schon mal in Simkea war.

Lady Sharina:“Du warst ja schon mal in unseren schönen Lande. Damals als Hulawa, die sehr still und leicht verhuscht war. ;-) Erzähle den Lesern doch mal warum du damals gegangen bist.“

Amalthea:“Hulawa (schrecklicher Name, wie ich finde. Nur gewählt, weil ich dachte, etwas möglichst Ausgefallenes finden zu müssen) kam Anfang 2009 hierher und war damals geschäftlich und freundschaftlich fest verbunden mit chacky, Maddies härtestem Konkurrenten am Markt. Damals gab es ja noch echte Händler, die alles möglich zukauften, um Preise feilschten und eine große Menge verschiedener Waren in ihren Ständen oder direkt anboten. Ein Preistool gab es nicht, man musste selbst rechnen und die Preise schwankten leicht. So konnte man hin und wieder ein Schnäppchen machen oder als Verkäufer seltener Waren gute Preise erzielen. Chacky war der Händler und Hulawa war Zuarbeiterin, Verkäuferin und Verwalterin des großen Marktstandes. Irgendwann war chacky weg. Von heute auf morgen. Mir, also der Spielerin hinter Hulawa, fiel es schwer, meine Spielweise komplett umzustellen – und einfach alleine so weiter machen konnte ich nicht. Dazu war es viel zu viel Arbeit und ich hatte auch nicht chackys Netzwerk an Lieferanten. Um es mir aufzubauen, war ich zu schüchtern (ich glaube, das meintest Du mit ´´verhuscht´´). Irgendwann gab ich auf. Ich denke, das war nach ca. 1,5 Jahren hier.“

Lady Sharina:“ Jetzt gibt es keine echten Händler mehr? ich finde doch. :-) Auch wenn viele nicht nur im Stand und am Markt rum hängen. Aber Vielseitigkeit ist Trumpf finde ich.  Aber weiter mit den Fragen. Plötzlich  bist du wieder aufgetaucht. Wie kams?“
Amalthea:“Na ja, ganz so plötzlich war das eigentlich nicht. Ich hatte die Jahre über immer wieder (noch als Hulawa) hier vorbei geschaut, kurz die Spielerlisten durchgesehen, bin ein paar Schritte gelaufen und habe mich dann doch wieder ausgeloggt, weil mir der Mut fehlte, wieder ´´unter die Leute´´ zu gehen. Ganz losgelassen hat es mich jedoch nie. Leider habe ich den Moment des Account-Löschens verpasst, weil meine E-Mail-Adresse, die ich hier angegeben hatte, veraltet war. Dann war es vorbei. Das war vor ca. 3 oder 4 Jahren. Letztes Jahr im September beschloss ich dann, doch von vorne und ganz neu, also auch mit neuer Identität, wieder anzufangen. Ich vermisste die freundliche Atmosphäre und die ´´heile Welt´´ in Simkea sehr. Es ist schön, dass das auch tatsächlich weitgehend so geblieben ist, wie ich es in Erinnerung hatte. Man unterstützt sich, geht fair miteinander um, Neulinge werden herzlich empfangen – und Leute, die da nicht dazu passen, gehen von alleine oder passen sich an. Letzteres freut mich immer sehr, wenn ich es hier miterlebe.“

Lady Sharina:“Nun hat sich ja sehr viel geändert seit dem, hast du dich überhaupt gleich wieder zurecht gefunden?“
Amalthea:“Trent ist von den Örtlichkeiten noch weitgehend so, wie ich es kannte – und den Rest der großen Simkea-Welt erkunde ich nun nach und nach, indem ich immer wieder mal eine Quest annehme. Einiges fand ich am Anfang irritierend. Das Preistool ist so ein Beispiel. Als ich das entdeckte, war ich ein wenig enttäuscht und dachte ´´Das ist hier doch nicht mehr so, wie ich es kannte´´. Ohne das Tool musste man die Herstellungsprozesse der Waren erfragen oder selbst erfahren, um Preise bilden zu können. Das war sehr spannend. Auch dass der Marktplatz nicht mehr so belebt war, wie ich ihn kannte, war etwas verstörend. Ich denke, diese beiden Dinge hängen unmittelbar zusammen. Wenn es fertige Preise gibt, sterben die echten Händler aus. Wenn man eine Weile hier ist, gewöhnt man sich aber daran und irgendwo ist immer was los. Entweder am Markt oder dann eben am Lager, wo sich ja ein zweiter Marktplatz etabliert zu haben scheint.

Lady Sharina:“Zu den Deiner Meinung nach nicht mehr echten Händlern hab ich ja schon was gesagt.^^ Und das Tool hintert doch eigne Preise nicht. Ist nur ein Anhaltspunkt. Klar ,Waren die leicht zu bekommen sind, die will man nach Systempreis, aber Dinge die schwerer zu bekommen sind werden oft mit Aufschlag verkauft. Jeder halt wie er will. Zur Zeit bist du viel am gerben und Ledersachen machen. Außerdem seilerst du und bist Schuster. Und machst ein wenig Farben. Was noch?“

Amalthea:“Das mit den Farben war nur eine ganz kurze Episode und ich habe es gleich wieder sein lassen. Jetzt sitze ich auf einem Berg von Versuchs-Farbpulvern, die ich vermutlich nie wieder los werde *lacht*. Momentan beschäftige ich mich abgesehen vom Ledern noch ein wenig mit der Landwirtschaft – allerdings nur für den Eigenbedarf – und neuerdings laufe ich mit einer Rüstung herum und haue immer mal wieder auf kleine Monster drauf, seit ich Retos Keller von den Ratten befreit habe. Zumindest vorübergehend. Ich glaube, ich habe da neulich schon wieder neue Ratten vorbeiflitzen sehen.“

Lady Sharina:“Und was hast du in Zukunft noch vor zu lernen?“

Amalthea:“Ich würde mir vielleicht die Zauberei noch näher ansehen, das ist aber momentan noch graue Theorie und vielleicht überlege ich mir das auch noch mehrere Male anders. Derzeit bin ich mehr als ausgelastet und auch ganz zufrieden mit meinen Talenten.“

Lady Sharina:“Willst du auch alle Gebiete erforschen, oder lieber nicht?“
Amalthea:Ja, das möchte ich auf jeden Fall noch tun. Früher war ich fast nur in Trent am Markt – das möchte ich heute nicht mehr. Nach einiger Zeit in der Stadt zieht es mich raus und ich laufe mal zum Gutshof, mal in den Dämmerwald – und irgendwann dann auch in die etwas abgelegeneren Gebiete.

Lady Sharina:“Liest du den Boten und wenn nicht warum nicht?“
Amalthea:“Hin und wieder lese ich ihn und ich habe auch schon ab und zu bei den Rätseln mitgemacht. Wenn ich ihn nicht lese, liegt es meist daran, dass ich schlicht nicht daran denke, dass es wieder eine neue Ausgabe gibt. Wenn mich Jascha daran erinnert, kaufe ich mir meist eine Ausgabe. Ich mag es auch, in den alten Archiven zu stöbern und Geschichten von früher zu lesen. Schön, dass die dort noch konserviert sind. Das alte Forum ist ja leider nicht mehr da.

Lady Sharina:“Möchtest du noch was loswerden?“
Amalthea:“Eigentlich ´´nur´´, dass ich es sehr angenehm finde, dass Simkea immer noch Simkea ist und dass unser Chef, MasterX, zusammen mit Flummii dafür sorgt, dass es wie eine zweite Heimat ist, auf die man sich verlassen kann. Auch, dass man so viele Namen von ´´alten Hasen´´ noch hier findet, ist eine Auszeichnung für die Macher und Behüter dieser Welt und vermittelt ein Gefühl von Geborgenheit. Man kennt sich, obwohl man vielleicht nie viel miteinander zu tun hatte. Ich fühle mich hier sehr wohl und möchte es nicht mehr missen.

 

Lady Sharina:“Das wollen wir doch hoffen! Vielen Dank für die ausführlichen Antworten!

(Lady Sharina)