Archiv September, 2017

26
Sep

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

   Von: Calisto in Schlagzeilen

viel Spaß beim Lesen der kleinen feinen Ausgabe a la Lady Sharina wünsche ich diese Woche.

Dass die Götter mit uns seien  und uns nicht der Himmel auf den Kopf fallen möge.

Eine schöne Woche.

Eure Cali

26
Sep

Interview mit Anazazi

   Von: Lady Sharina in Bürger hautnah

 

Und noch ein neues Gesicht, das sich meinen Fragen stellt.

Lady Sharina: „Hi, du bist ja noch ganz neu hier. Erzähl doch mal, wie du auf unser schönes Simkea gestossen bist.“

Anazazi: „Ja ich bin sozusagen gerade erst rein gestolpert :). Sogar im wahrsten Sinne. Ich hatte auf meinen Irrwegen einen recht jungen Menschling, Zackzan, getroffen und obwohl sich unsere Wege vorerst wieder trennten, erhielt ich einen Brief von ihm: Er habe einen Ort gefunden, wo es sich gut leben lässt, schöne Umgebung nette Einwohner. Wenn ich noch kein festes Plätzchen gefunden hätte,  könne ich mich hier her auf den Weg machen.
Ja, das war dann auch der Plan; da ich es mit der Orientierung leider nicht so hab, hat das noch n Moment gedauert bis ich dann versehentlich durch das Portal purzelte.“

Lady Sharina: „Mit welchen Erwartungen bist du durch das Portal gekommen?“

Anazazi: „So richtige Erwartungen hatte ich glaube ich keine. In erster Linie hatte ich mir erhofft auf eine nette Gemeinschaft zu stoßen und dann mal gucken, was sich so machen lässt. Das hat dann auch ganz gut geklappt bis jetzt *lacht*“

Lady Sharina: „Und wie ist es dir bisher ergangen, hast du Hilfe bekommen oder dich allein durchgekämpft?“

Anazazi: „Es ist mir sehr gut ergangen, im Großen und Ganzen tüdele ich so vor mich hin, aber immer wieder trifft man nette Simkeaner, die einem mal was zustecken oder abnehmen obwohl sie es im Moment nicht wirklich brauchen. Ich hab auch schon die ein oder andere Feierlaune mit bekommen dürfen und muss sagen, es ist ein bunt gemischtes Volk aber bis jetzt alle ganz nett.“

Lady Sharina: „Was hast du für Pläne, Was lernst du gerade?“

Anazazi: „Im Moment erprobe ich mich in der Landwirtschaft, um mich dann später dem lieben Viehzeug zuwenden zu können. Ob ich es allerdings lieber großziehen und pflegen möcht,e um es dann direkt zu verkaufen oder die Erzeugnisse, oder aber lieber in Einzelteilen verkochen möchte, da bin ich mir noch nicht sicher. Ich lasse mich da mal von der Zeit überraschen. Was die so bringt ist ja nie gewiss.“

Lady Sharina: „Willst du später alle Gegenden bereisen oder willst du lieber ein Stadtbewohner sein?“

Anazazi: „Erst mal finde ich es schön wieder einen festen Platz zum Bleiben zu haben, aber irgendwann glaube ich, reizt mich schon die große weite Welt. Man kann doch nicht in eine so schöne Gegend plumpsen, ohne sich dann alles einmal anzuschauen.“

Lady Sharina: „Hast du schon mal in den Boten geguckt?“ Anazazi: „Tatsächlich gerade heute das erste Mal. Vorher war ich viel zu sehr damit beschäftig,t mich in Trent und der Umgebung um zu gucken. Da war schon so viel los, dass ich mehr noch nicht ertragen konnte.“

Lady Sharina: „Liest du Forum und Wiki, wenn du nicht weiter kommst?“

Anazazi: „Ja auf jeden Fall. Es gibt immer wieder Situationen, in denen ich nicht weiß wie ich was machen soll oder wo ich was finde. Ich versuche dann immer erst auf eigene Faust die Informationen zu bekommen, bevor ich dann andere Frage. Irgendwie ist es für mich auch der Reiz hier an und in Simkea so viel möglich selber zu erforschen und zu entdecken.“

Lady Sharina: „Wie kommst du mit den vielen verschiedenen Wesen hier zurecht?“

Anazazi: „Damit komme ich ganz gut zu recht. Anfangs war es ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Immer auch auf den Boden gucken, dass man auf niemanden drauf tritt und nicht zu erschrecken, wenn auf einmal ein Geist um die Ecke schwebt und solche Späßchen. Aber ich zähle mich selber nicht zu den alltäglichsten Geschöpfen. Eine aufrecht gehende Echse mit Rucksack und Strohut muss auch nicht auf alle vertraut wirken. Daher habe ich mich sehr schnell daran gewöhnt.“

Lady Sharina: „Ich hoffe du hast vor zu bleiben?“ Anazazi: „So lange meine Reiselust nicht wieder zuschlägt, wüsste ich keinen Grund zu gehen. Man kann natürlich nie wissen was die Zukunft so bringt. Aber wenn man von Plänen sprechen darf, ja ich bleibe, so lange man mich ertragen kann.“

Lady Sharina: „Dann wünsche ich viel Glück und verzage nicht, wenn die Würfel mal wieder ein schlechten Tag haben! ;-)“

Anazazi: „Ich freue mich einfach wenn sie mal einen guten Tag haben :D Und danke für das Interesse :)“

(Lady Sharina)

 

 

 

 

 

26
Sep

Wetter

   Von: Lady Sharina in Neue Gegenstände

 

Vor einiger Zeit haben unsere „Götter“ beschlossen, dass es Wetter gibt in unserem Lande.

Allerdings war es bisher recht gemässigt. Klarer Himmel, ein paar Wölkchen oder auch bewölkt. Nichts was um die Frisur oder um die zum Trocknen ausgelegte Produktion fürchten lies.

Vor ein paar Tagen aber guckten die Simkeaner bange zum Himmel. Blitze zuckten bedrohlich über den simkeanischen Himmel!! Manch einer fragte sich verwirrt, ob er sich in die Wüste, auf das Feld der Blitze, verirrt hatte. Aber nein. Etwas weniger bedrohlich, aber immer noch bedenklich waren dann die Regenwolken, die später folgten.

In Zukunft wollte besser so manch einer besser erstmal zum Himmel gucken, bevor er Heu trocknet, oder seine Ziegel zum Trocknen auslegt. Und denkt dran, nicht unter Bäume stellen, wenns blitzt und donnert!

Dauerhaftem schlechtem Wetter
mußt du mit Geduld begegnen,
mach es wie die Schöppenstedter:
regnet es, so laß es regnen!

Wilhelm Busch 1832-1908

Und nein, der Bote weiß nicht wie das Wetter morgen ist. Es ist halt, wie es ist.

(Lady Sharina)

 

Liebe Leser, asiatisch kochen ist gesund, viel Gemüse wenig Fett, aber auch sehr aufwendig. Es geht aber auch anders. Wie –  das zeige ich in dieser Miniserie.
Es gibt keine genauen Mengenangaben, das muss jeder selbst wissen, wie viel er machen möchte.

Heute: Reissuppe
Zutaten: Mama-Instantreisbrei (Asialaden)
1 Zwiebel
Koriander,getrocknet (wer den intensiven Geschmack nicht mag, kann natürlich auch Petersilie benutzen)
Geflügelfleisch (dünne Streifen)
Pflanzencreme oder Butaris
Zuckerschoten
Möhren (dünne Streifen)
Mungosprossen (Glas) oder einfach fertiges Asiagemüse (gibt es gefroren in vielen Märkten)
Fleisch im Topf leicht anbraten, Möhren zugeben, dann Wasser und die Reis-Gewürzmischung einrühren,Gemüse und Kräuter dazu.
Köcheln lassen bis das Gemüse gar ist. Umrühren!!!
Fertig –  Guten Appetit!
Besonders lecker an kalten Tagen zum Aufwärmen.

Auch hier wieder: Wer Angaben braucht, wo er was bekommt, schreibt eine Taube an mich.

(Lady Sharina)

 

 

26
Sep

Rabea möchte einfach nur Danke sagen

   Von: Calisto in Eure Seite

also ich mache es kurz und bündig:
Ich möchte mich herzlichst bei allen Gästen bedanken die da waren, durch euch wurde die Feier erst richtig schön. Auch für die vielen wunderschönen Geschenke, möchte ich mich herzlichst bedanken. Ich hatte viel Spaß und ich hoffe ihr auch :) *strahlt immer noch*

LG Bea

19
Sep

Liebe Leserinnen und Leser,

   Von: Calisto in Schlagzeilen

der Sommer zieht vorüber und auch das Botenteam hat sich weitgehend wieder zusammengefunden. Die letzten Wochen scheinen zumindest in Simkea weitgehend ruhig verlaufen zu sein.

Es könnte natürlich sein, das ich einfach schlichtweg alles verschlafen habe.

Zumindest scheinen diverse Weisheiten von Drachen oder auch spannende Detektivgeschichten der mysteriösen Schlaglöcher vorgefallen zu sein und wurden eifrig neidergeschrieben.

Viel Spaß beim Lesen und eine schöne Woche wünsche ich Euch.

Eure Cali

19
Sep

Für immer unvergessen

   Von: Katze in Bürger hautnah

Der erste Meistertitel

Der erste Meistertitel… mache haben ihn früher in der Tasche, andere brauchen länger. Hier ist aber von keinem gewöhnlichen Mitbürger die Rede, nein, wir reden von Simkeas ersten Arbeitsverweigerer. Umso erstaunlicher war es, von dem fast Unmöglichen zu hören:
„Gleich beginnt Tröstet-Jadwin-Party auf dem Marktplatz“, schrie Sally durch die Welt. „Weshalb Jadwin trösten?“, erkundigte sich Alexa besorgt. „Ach Liebste“, seufzte Jadwin, „wenn ich dich nicht hätte“. „Er hat seinen ersten Meistertitel“, antwortete die Angesprochene. Während Alexa ihm noch beglückwünschte, klagte Jadwin weiter: „Oh Sally. Du hast es gleich verraten“. „Ohje! Da muss man ihn ja wirklich unbedingt trösten!“, sprach auch Louhi. „Wie konnte das denn nur passieren?“
Jadwin kündigte schon seine nahe Ankunft am Marktplatz an, bei der er von seinem Unglück, in dem ihn sein bitterböser Strippenzieher gebracht hatte, erzählen wollte.
„Und das als Kämpfer, neee“, Sally war entsetzt. Jadwin forderte dazu auf, mit vielen Sätzen sein Gesagtes weit weg von der Zugänglichkeit fleißiger Mithörer zu schieben. „Was soll nicht gleich jeder lesen? Dass du einen Meistertitel erreicht hast?“, fragte Louhi, hilfsbereit, wie für ihn üblich. Schnell schlug er sich eine Hand vor den Mund. „Das war jetzt echt gemein, Louhi. Nun musst du so viel schreiben, dass es nicht gleich zu lesen ist“.
„Hmmm“, überlegte Louhi, „Was könnte ich denn schreiben? Ich könnte ja schreiben, dass ich schreiben kann und auch töpfern und auch alchemieren.“ Bevor er weiterschwafeln konnte, musste er aber Jadwin beruhigen, welcher angeboten hatte, am Marktplatz die ganze traurige Geschichte zu erzählen und Sorge hatte, die Bürger würden sich für sein Unglück nicht interessieren, da sich noch niemand am Marktplatz einfand.
Der Bote ist jedoch davon fest überzeugt, dass Jadwin daraufhin nur so umringt wurde von neugierigen Zuhörern. Denn wenn wir Trenter eins sind, was, wenn nicht neugierig?

(Katze)

 

Meisterhafte Drachenweisheiten

„Trigan, da ist ja der Übeltäter“. Das weckt neugierige Simkeaner auf. Neugierig spitzte Rava ihre Ohren und forderte Jadwin auf, zu erzählen. „Der hat mir die Rabake weggeschnappt“, beschwerte sich dieser. „Du hast ihn gut angelernt, Jadwin“, kicherte Rava. Jadwin war noch gar nicht fertig mit dem Klagen: „Und dann musste ich meine überschüssige Kraft an anderen Dingen ablassen und dann ist das Unglück geschehen“. Man hörte ihn sogar in ganz Simkea wimmern. Statt Trost zu spenden, wurde Rava nur noch aufgeregter: „Jetzt wird es spannend. „Es war wohl eine Kakaobohne zu viel…“, begann Jadwin, „und jetzt ist mein jahrelang gepflegter Ruf ruiniert“.
„Jadwin?“, unterbrach Louhi sein Schluchzen. Jetzt guckte sogar Rava entsetzt: „Oha, du hast sowas wie Arbeit verrichtet?“.  „JADWIN!!!“, Louhi verlieh seinen Worten mehr Ausdruck, um dem Kämpfer einen Rat mit auf dem Weg zu geben: „Merk dir eins ist der Ruf erst mal ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert“.
„Bin kein Übeltäter“, lachte Trigan, während Jadwin weiter mit der Sprache rausrückte: „Noch schlimmer. Ich bin, ich bin nun…“, stammelte er, „die blöden Bohnen, der fiese Trigan“. „Wat denn? Erneuter Meister?“, riet Trigan ungeduldig und landete einen Volltreffer. „Jaa! Den letzten konnte ich ja noch kaschieren. AG, das ist doch eigentlich kein Beruf. Jeder Abenteurer kann AG brauchen. Aber Pflanzenkunde…“. Prompt wurde er von Trigan ausgelacht, der ihm gleich noch gratulierte.
Der große weise Drache hatte bereits eine Lösung für Jadwin parat. „Und warum flüsterst du mich da nicht an? Du weißt doch, ich kann Dinge im Nebel verschwinden lassen!“.
„Was musste auch pflücken… War nur unten, wie ausgemacht“, versuchte sich Trigan rauszureden, wobei er sich das Lachen aber nicht verkneifen konnte.
„Aber Jadwin? Wenn es dich tröstet, PK ist für Kampfmönche eigentlich kein Beruf, das ist für kämpfende Mönche Allgemeinbildung!“, behauptete Louhi. „Hm“, überlegte Jadwin nun, „Dann hätte ich Trigan ganz zu Unrecht beschuldigt… Allgemeinbildung… Kein Beruf, sondern Allgemeinbildung! Boah, Louhi! Da sagt man doch, lass besser die Drachen nachdenken, die haben den größeren Kopf. Das ist die Lösung! Ich habe keinen Beruf gemeistert, ich hab mich allgemein gebildet!“, erkannte Jadwin freudig.

(Katze)

Anmerkung von der Redaktion:

Diese Artikel sind während des Sommers entstanden. Mittlerweile ist Jadwin von den Meisterberufen in den Ruhestand getreten. Ob wir ihn wieder sehen ist ungewiss, aber dennoch wollten wir Euch die letzten Geschichten nicht vorenthalten. Ob es Neue geben wird, wird die Zeit zeigen.

(Calisto)