Archiv März, 2017

28
Mrz

Liebe Leserinnen und Leser,

   Von: Calisto in Schlagzeilen

diese Woche, jagt auch wieder ein Ereignis das nächste. Ok, ich gebe zu das ein oder andere war schon letzte Woche. *Zettel zusammensuch*

Jedoch hat es der Bote wieder einmal geschafft diverse Feierlichkeiten einzufangen. Von Geburtstagen über Pärchen bis hin zu glorreichen 400 Fußballspielen unseres von allen gemochten Schnuddels.

Sogar Könige, wenn auch sehr froschige wurden gesichtet und Theo und Thea sind auch mit von der Partie.

Einzig und alleine mein Briefkasten beinhaltet eine gähhhnende Leere. Ihr wisst ja, wenn ihr nicht selber schreiben mögt, eine Kopie aus dem Chat, reicht den Schreiberlingen im Zweifelsfall auch. Also falls Ihr etwas Spannendes beäugt, immer her damit.

Wenn mich mein Schmier…ähhhh, mein ordentliches geführtes Notizbuch nämlich nicht allzu sehr täuscht, könnte sonst der nächste Bote auch mal wieder ein Faltblatt werden, anstelle einer gut gefüllten Ausgabe.

Ansonsten einen wunderschönen sonnigen Wochenstart.

Eure Cali

28
Mrz

Andarins zweiter Simburtstag

   Von: DickeFee in Feiern und Events

Nebenfeier: Hochzeitstag Xanthy/Sir

Wie immer ein Gewimmel auf dem Trenter Marktplatz: Händler kommen und gehen, öffnen ihre Buden, der Marktplatz wird gefegt und einige nicht ganz so Eilige werfen neugierige Blicke auf den Schmuck in der Mitte des Marktes, das Buffet und die Torte. Andarin erklärt, dass er seinen zweiten Simburtstag letzte Woche verschlafen hat und heute nachholt.

Ava gratuliert als erste und verschenkt ein Gebräu eines Alchemisten. Wühlmaus und Sir erkundigen sich nach Andarins Wünschen: „ Gesundheit“ ist die knappe Antwort. Sofort werden passende Geschenke gesucht. Nachdem Bubu und Schieferhammer Andarin ihre Glückwünsche ausgesprochen haben, überreicht Bruni einen Topf: „Der ist auch gut zum Haareschneiden!“ – „Nein, über meine Zweige kommt das Ding nicht“, wehrt Andarin diese Verwendungsmöglichkeit ab. Auch Alexa ist unter den Gratulanten. Nun findet Andarin einen Moment Zeit, um das Buffet noch zu ergänzen: „Langt zu“

Das lassen sich die Besucher nicht zweimal sagen: die Torte ist gut. Zu gut, Wühlmaus sitzt schon drin und schleckt Sahne. Xanthy kommt torkelnd an, deutlich berauscht und fällt Sir in die Arme. Sir erklärt nach einem langen Kuss sichtlich stolz:  „Sie hat gestern wieder geheiratet.“ Immerhin ist Xanthy trotz Rausch wach genug, um die Maus aus der Torte zu jagen und mit einigem Gehickse Andarin einen Kasten Malzbier zu übergeben. Danach plaziert sie ebenfalls eine Torte, fordert zum Zugreifen auf und droht Wühlmaus, die schon wieder auf dem Sprung in die Torte ist mit einer Pfeffertorte. Gut, dass diese schnell abhaut, sonst hätte Sir sie beim Anschneiden der Torte sicherlich mit dem Messer erwischt. Bubu schnappt sich die Maus und setzt sie auf seine Schulter. Von dort hat sie genau die richtige Höhe, um Andarin eine Rose zu überreichen: „Eine Blume für ein Blumenwesen“

Immer mehr Gratulanten erscheinen: Bruni, Yaand, Yoschi und Kleinerwilli mit einem ganzen Haufen Glückskekse. Als Ava ein Seil zum Tauziehen neben dem Buffet ablegt, startet DAS Ereignis des Abends: Andarin ist heute in Hochform: Er gewinnt mit der ersten Gruppe, mit der dritten Gruppe, mit der vierten Gruppe, mit der sechsten Gruppe, viermal in Folge,wenn man die unentschiedenen Partien auslässt. Erst beim siebten Versuch freuen sich dann einmal Kleinerwilli, Ranthoron und Xanthy über einen Sieg. Zur Abwechslung baut Xanthy nun Dosenwerfen auf

Katze schleicht über den Markt und wundert sich über den Trubel. Andarin erklärt zum wiederholten Male: „Xanthy und Sir feiern Hochzeit, ich Simburtstag^^.“
Katze gratuliert herzlich und überreicht einen Geldbeutel „Wir brauchen Züchter“. Als Ava sich wundert, sucht Katze eine Ausrede für den angeblichen Versprecher:
„Andarin ist ein Trichter weil er doch immer soviel trinkt“
Andarin: „Was? Was heißt, ich trinke viel? Was erzählt du nur wieder :D“
Wer unsere Katze etwas kennt, sieht ihren schrägen Blicken zu Ava sofort an, dass sie noch Einiges mehr erfinden könnte, um ihre Tiere vor Ava in Sicherheit zu bringen. Zum Glück lenkt Bruni mit Geschimpfe ab: „Wer hat die Dosen kaputtgemacht ?“  Als Andarin Ava die nächsten Zuchthühner verspricht, guckt Bruni verwirrt: „Du züchtest Dosen?“
Andarin: „Vielleicht kann man die einpflanzen?“
Ranthoron: „Aber sicher nur im Ziergarten zuhause“.
Während Katze den Kopf im neuesten Boten stecken hat, den Jascha allen Marktbesuchern anbietet, stellt Xanthy neue Dosen auf. Aufsehen erregen Ava mit 2 Würfen, Xanthy mit 4 Würfen und Yoschi mit der höchsten Wurfzahl von 19.

Seht euch das Gewühl heute an: Lavarino, Silent, Belkala stehen handelnd zusammen, Ava fuchtelt mit dem Scimitar herum und sticht einen Nachtalb ab, der Markt wird gekehrt, Erdfloh erhandelt Fische – und auch Indoles, Karana Nevermore und Tonksi werden an den Marktständen beobachtet. Nicht einmal vor den Geschenken machen die Händler halt: Kätchen drängelt sich zu Andarin durch und überreicht ein Stoffhemd, das Lavarino ihm sofort abkaufen will. Andarin aber freut sich, dass es so gut zu seinen grünen Sachen passt: „Das ist unverkäuflich.“ Von Silent erhält Andarin eine Zaubertafel und fragt verwundert, wozu sie gut sei? „Damit kannst Du einen Begleiter suchen“, klärt die Dunkelelbin ihn auf. Auch Anguis schafft es durch das Gedränge zu Andarin und bringt ihm einen Trinkkorb mit. Nach weiteren Glückwünschen unter anderem von Arminius, gibt es eine Verlesung wunderbarer Glückskekssprüche für das neue Jahr:

Ava Dove öffnet einen Glückskeks und liest: „Möge dein schlechtester Tag der Zukunft besser sein als dein bester der Vergangenheit. – Das wünsche ich mal allen hier!“ – Arminius: „Na, dat wär ein dolles Jahr.“
Kätchen öffnet einen Glückskeks und liest: „Manchmal muss man durch Dornen gehen, um Rosen zu erreichen!“

Die Dosen sind schon lange umgeworfen, auch das Kirschkernspucken mit neuen Rekorden (2,89 von Kätchen und 25,71 von Ava) ist vorbei und die restlichen Schneebälle dienen zum Bewerfen und Einseifen. Pantoffeltier und Lavarino sind eifrig dabei. Haben Zauberin und Tagora Schneebälle abbekommen? Neue Gesichter erscheinen an den Marktbuden nebenan:  Yaand, Anubis, Ryusei und Kadkodari konnte der Reporter auf die Schnelle erkennen. Da seht: Fiona ist da, wühlt sich durch und knuddelt Andarin: „Alles Liebe nachträglich!“ Der neue Filzhut von Fiona schützt Andarin ein wenig vor den herumfliegenden Schneebällen.
Freya überreicht Xanthy einen Blumenstrauß: „Alles Gute zum Hochzeitstag !!“ Sir ist nach etlichen Runden Tauziehen und Dosenwerfen mit dem Haushund vom Wasserschloss unterwegs und kann leider keine Glückwünsche mehr entgegen nehmen. Fiona drängelt sich langsam dem Duft folgend zur Torte durch und wundert sich über den Glückwunsch zum Hochzeitstag. Silentdream lacht: „Ist das echt schon so lang her Xanthy, dass ich dich in Flodders Arme geschubst hab? Mei, wie die Zeit vergeht!“ Sie schaut verträumt vor sich hin.  Und auch Fiona drückt Xanthy einen Blumenstrauß in die Hand: „Glückwunsch.“

Grinsepo erscheint: „Meinen herzlichen Glückwunsch…♪♫♪♫♪♫♪♫♪♫♪♫♪♫♪♫♪♫♪♫♪♫♪♫“. Fiona und Ava erfreuen die ganze Gesellschaft mehrmals mit Flöten oder Lautenmusik, und in kleinen Pausen werden weitere Glückskekse verlesen. Die Musik scheint zur Bewegung aufzufordern: das Seil wird wieder aufgenommen. Wer gewinnt wohl? Ihr dürft nur einmal raten: Andarin ist Sieger von Runde 8. Das führt zu einer ziemlich erregten Diskussion auf Verliererseite: Freya wird angegriffen, sie habe das Seil nicht mal in der Hand gehabt und es kommt der Verdacht auf, dass sie es in der späten Abendstunde mit Ranthos Rute verwechselt hat. Der Lärmpegel an den Buden der Händler geht immer mehr zurück. Erian  fragt, ob auf dem Markt die Reste von Freyas Geburtstag stehen, wird über die Zusammenhänge aufgeklärt und gleich mit zum Tauziehen eingeteilt. Xanthy verabschiedet sich danach erschöpft. Auch Rantho rollt sich nach der unentschiedenen 9. Tauzierunde am Feuer zusammen und es sieht so aus, als ob das Fest endet.

Doch wer kommt da? Wühlmaus kehrt stöhnend über den Riesenhunger der Ferkel vom Abendausflug auf den Hof zurück. Ihre Schnelligkeit wird bewundert und Sili fragt ob ihr die Ferkel die Haare vom Fell gefressen hätten. Erschrocken schaut Wühlmaus an sich runter. Silent bietet ihre Kleider an, und meint darunter sei Wühlmaus dann wohl nackt. Die beschwert sich, dass Silent ihr unter die Klamotten gucke. Aber schnell sind sie sich unter Gekichere einig, dass höchstens Sili unter Klamotten und durch Löcher in Selbigen gucke. Die hungrige und müde Dunkelelbin Silent fängt schon an von Mäuschen zu träumen, die ihr in den Mund fliegen, wird aber noch ein letztes Mal aufgerüttelt zum Tauziehen. Wie kann es anders sein: auch Tauziehrunde 10 gewinnt Andarin, diesmal mit Kätchen und Bubu. Geistesgegenwärtig hält Bruni die Maus vor sich, als wieder Schneebälle fliegen. Wühlmaus , die schon wieder in der Torte war, schüttelt sich Sahne und Schnee aus dem Fell und schnappt sich dann Sili für ein Tänzchen zum Warmwerden. Die beiden zeigen ihr Können auf der kleinen Fläche, die neben dem Buffet noch frei ist. Und müde verabschiedet sich danach auch dieses Tanzpaar.

Zum Abschluss des Feiertages erscheinen Ninawe mit einem Blumenkranz-Geschenk und Chucky mit Samuela. Wieder wird aufgeklärt über die Feierlichkeiten und Andarin beglückwünscht.
Samuela zwinkert Andarin zu „So lange hältst du es schon mit uns Verrückten aus“
Andarin: „Ist ja immer was los hier“
Samuela: „Genau genommen könnte ich heute mitfeiern ;)“
Kätchen nickt: „Ziemlich genau drei mal so lang.“
Andarin: „Ach du hast ja heute: „Glückwunsch, Samuela^^“
Ninawe: „Oh, Samuela hat auch Simburtstag! Glückwunsch :)“
Andarin: „6 Jahre sind schon ne ordentliche Zeit^^“
Samuela grinst: „Und trotzdem bin ich noch eine der weniger alten hier“
Samuela deutet gaaanz unauffällig auf ihren schlafenden Halbdämon
„Da gibt es Leute, die sind wesentlich älter“
Andarin: „Leute die „seit Ewigkeiten“ da dran stehen haben^^
Samuela: „Japp, 2008 war das Jahr des großen dicken Nebels. Da gingen Erinnerungen verloren – und nun sind eben einige seit Ewigkeiten hier“
Samuela seufzt theatralisch, blickt zu Chucky: „Uuund da pennt er wieder!“
Kätchen nimmt mal Chuckys dunkle Seite in Schutz: „Na, jetzt ist ja auch nicht Dämonenzeit.“
Andarin: „So, na denn begebe ich mich auch mal ins Bett.“

Während Kätchen dem herbeieilenden Trigan die Zügel eines Pferdes in die Hand drückt, bedankt Andarin sich nochmals bei den Gästen und ist sich mit Kätchen einig, dass das Tauziehen das Beste war – immer noch völlig verwundert über seine Hochform an diesem Tage. Er winkt und ist weg und die Geschichte ist zu Ende.

(Xanthy)

 

Schnuddel dürfte einigen Simkeanern etwas sagen, als Berufstrinker, Wasserverweigerer aus Biergründen und bester Freund der Brauer und Brenner. Aber nicht nur das zeichnet ihn aus, auch ist er ein begeisterter Fußballspieler und steht in der Liste der gespielten Spiele ganz weit oben.

So kam er auch zum sonntäglichen Fußballspiel, und scheint es sich zum Ziel gemacht haben, anlässlich seines vierhundertsten Spiels die besondere Kiste ganz alleine voll zu machen. Nach etwas Umsortieren war dann aber doch noch etwas Platz darin, auch wenn Schnuddel den akuten Mangel an Bier beklagte. Nach und nach trudelten weitere Fußballbegeisterte ein, und es fanden die üblichen Vorbereitungen zum Fußball statt, wie das Graben von Geheimgängen, Bestreichen von Schuhen mit Pattex, Bestechen des Schiedsrichters, etc..

Nach der üblichen Regeleinführung, den üblichen von Caladon frei erfundenen neuen Regeln, der üblichen vollkommen freiwilligen Teambildung, in der Spieler ganz freiwillig in irgendwelche Teams gezerrt werden, und auch einige Tränen vergossen wurden, da nicht bei allen Spielern ihre Teamwünsche in Erfüllung gingen, ging es auch bereits los mit dem Fußball. Besonders Ratti war hiervon sehr getroffen, weigerte sie sich doch sogar, den Tod zu bringen. Neben dem Fußball wurde eine Tomatenschlacht geführt und einige Spieler waren im Laufe des Abends auch etwas abgelenkt und verwirrt, sodass öfter mal das falsche Trikot oder auch gar keines angezogen wurde. Andere Spieler nutzen die Zeit vor ihren Spielen noch für ein Nickerchen, auch wenn böse Zungen vielleicht behaupten, dass sie auf dem Fußballfeld damit direkt weitermachten. Vidura bot sich als Ersatzfußball an, und auch wenn viele von der Idee verlockt waren, wurde ein sich selbst bewegender Fußball doch abgelehnt.

Nach einigen Spielen bat nun Bububaer um Ruhe, eine Bitte, die zunächst einmal von den redefreudigen Simkeanern ignoriert oder vielleicht auch nur überhört wurde. Katze mutmaßte sofort einen Hochzeitsantrag und verbreitete das Gerücht, war letztendlich aber genauso wie die meisten Anwesenden verwundert, als sich ihre Theorie tatsächlich bewahrheitete. Während die meisten Simkeaner Bubu und seiner Wühlmaus gratulierten, applaudierten, oder einfach noch in einer Art Starre durch die Überraschung waren, machten sich einige bereits weitergehende Gedanken, unter anderem plante Ratti, wo sie die Betten der beiden hinstellen könnte, versteckte diese auch später am Abend und quengelte, schnell mit dem  Fußball weiterzumachen, immerhin müsse sie jetzt umbauen. Mit einigen Hindernissen, wie beispielsweise einem entflohenen zukünftigen Bräutigam (und damit auch Torwart), betrunkenen Ersatzspielern, plötzlich flüchtenden anderen Spielern, konnte der Fußballabend doch noch weitergehen, nachdem alle Entlaufenen wieder eingefa… überzeugt wurden, sich wieder dem Fußball zuzuwenden.

Etliche Spiele später standen dann die Ergebnisse fest, welche bei Plätzen 3 und 4 mehrfach falsch angesagt wurden, aber Schnuddel sei Dank, konnten auch diese Fehler ausgeglichen werden. Aber am Endergebnis änderte dieser Fehler auch nichts, gewonnen hatte Team 3, bestehend aus Katze, dem zukünftigen Bräutigam Bububaer und Baldrin, mit (zumindest von mir) bisher noch nicht erlebten 14 Punkten aus 6 Spielen.

Aber, ein Blick auf die Rangliste verriet: Schnuddel hatte erst 399 Spiele! Ein solcher Missstand kann natürlich nicht stehen gelassen werden, und somit wurde kurzerhand ein letztes Spiel, zu Ehren von Schnuddel organisiert. An Spielern für dieses Spiel mangelte es nicht, und so musste ausgewählt werden, wer spielt, auch wenn einige Spieler sich auch ohne Auswahl auf den Platz mogelten. Schnuddel war einerseits gerührt, dass so viele zu seinem 400. Spiel erschienen waren, und auch, dass mit einem Ehrenspiel für ihn dafür gesorgt wurde, dass es auch tatsächlich sein 400. Spiel wurde, gleichzeitig war es jedoch auch froh, dass er sich „ein Bier ins Jakett kippen“konnte. Diesem konnten sich dann noch einige Leute anschließen, wobei sie wohl doch lieber das Bier in den Mund, statt ins Jakett schütteten.

So endete dieser sehr ereignisreiche Fußballtag in Simkea mit Bettensuchen, Alkohol und absolut überladenen Gewinnern.

(Baldrin)

(Katze)

Bereits seit über drei Wochen steht der Leuchtturm und strahlt vor sich hin. Nach und nach finden die Köche wieder Holz am Markt, sehr zur Freude der hungrigen Mägen, die sich trotzdem noch in Geduld üben müssen… haben doch viele Köche eine Pause gemacht bzw. sich ganz anderen Berufen zugewandt.
Beim Bau des Turms war eine Frage besonders spannend: Was würde am längsten benötigt werden? Ava startete hierzu am schwarzen Brett eine Wettaktion.
Nachdem Rantho bereits vor Start der Wette mit Kleingeld ausschied und auch Ava mit Knochen sowie Karana mit Holz relativ schnell verloren, erhofften sich die Arbeitsstunden-, Schilfkolben- und Steinwetter weiterhin darauf, Besitzer der Wetteinsätze zu werden, warteten doch Schampusflaschen, ein schöner Tuchbeutel, Schweinebraten, Holz, ein Apfelmost, Stiefel, eine Nacht mit Jim bzw. zumindest ein unbezogenes Bett, Steinpfeilspitzen und ein Talentblatt (bis Stufe 3) auf den Gewinner.
Nach ein paar Tagen mussten dann auch Xanthy und Murdoc auf den Gewinn verzichten, waren doch die Arbeiter zu fleißig und lieferten alle Arbeitsstunden ab. Nur noch Steine und Schilfkolben lieferten sich eine ganze Zeit lang ein Kopf-an-Kopf-Rennen, nach dem fest stand, dass Erinia und MadAnja mit den Schilfkolben richtig lagen.
Inzwischen wurden auch die Gewinne schon auf die beiden aufgeteilt. Nur das Talentblatt wartet noch auf seinen Besitzer. Bisher wurde zumindest noch nicht geklärt, wem Rantho nun bei welchem Talent weiterhelfen soll.

Der Trenter Bote wird die Sache weiterhin beobachten… Mit etwas Glück könnte Rantho ganz ohne Wetteinsatz davon kommen ;)

(Katze)

28
Mrz

Simkeas Froschkönige?

   Von: Katze in Klatsch und Tratsch

Auch diese Woche fehlen bereits halb vergessene Gespräche nicht. Nachdem in den letzten Wochen einige Male das Thema Märchen im Weltchat fiel, wollen wir euch den Froschkönig nicht vorenthalten.

Louhi erkundigte sich, ob jemand Bob ans Lager rufen könne, seine Tochter brauche ihn für eine Quest. Doch das war gar nicht nötig. Der sonst so schwer auffindbare Baumeister wurde von dem Irrlicht Phyre entdeckt. „Bob is am Brunnen. So lockt man also Leute zum Brunnen, das muss ich mir merken“, erkannte sie. „Siehste, haste die ganze Zeit falsch gemacht“, meinte Baldrin. Phyre versuchte ihr Glück erneut: „Baldrin? Bob is am Brunnen (gewesen) ;)“. Leider musste Baldrin gerade nichts von ihm kaufen. Außerdem, meinte er, habe sie in den letzten Tagen schon genug Zeug von ihm bekommen. „Ja, aber du warst noch nicht im Brunnen!“, erwiderte Phyre. Maeve stutzte: „IM Brunnen?“ „Aus gutem Grund!“, fand Baldrin.
„Spielst du heute gar nicht Froschkönig, Baldrin?“, fragte Louhi. Dieser konterte grinsend: „Nein, passt farblich nicht so zu mir. Aber du passt farblich gut“.
Fio horchte auf: „Froschkönig? Woo? Darf ich den küssen?“. „Ich glaub, da musst du Maya fragen, sie ist die zuständige Prinzessin“, erklärte Louhi. Sogleich rief Fio nach Maya. Nach einer Weile grinste sie frech: „Is nicht da“. „Hmmm, dann musst du ihn selber fragen“, meinte Louhi, „aber wurde der Froschkönig nicht am Ende gegen die Wand geworfen???“. Damit war Baldrin nicht ganz einverstanden: „Ich lass mich hier von gar keinem gegen die Wand werfen!“.

Scarlett stellte sich vor, wie der große Drache sich, getarnt als Fröschlein, in den Brunnen zwängen wolle. Eine Vergrößerung des Brunnens wurde vorgeschlagen, während Fio das Baldrin-Fröschlein suchte. „Der Drache geht solange zum Brunnen, bis er bricht“, befürchtete Nathan. Louhi widersprach: „Ich breche nicht, ich bin flexibel wie eine Glasstange“. Allerdings wurde schnell erkannt, dass Louhi nur seinen Kopf in den Brunnen brächte.
Scarlett hatte dafür schon eine Idee: „Naja, wenn dein Hinterteil rausschaut, dann malen wir dann einfach ein Fröschlein drauf, das würde ja auch gehen. Und wenn du pupsen musst, ist das eben dein Gequake“. „Ich pupse nieee!“, wurde ihr gleich widersprochen, „Bin ja keine Kuh!“.

„Wer hat nach mit gerufen?“, fragte Maya verwirrt und schläfrig guckend. Fio kicherte leise: „Ich, Maya, darf ich den Froschkönig küssen?“. Und schon hatte sie die Erlaubnis: „Ja, Fiona, darfst du, aber nicht zu innig bitte“. Fiona schmollte: „Hmmm, nun rennt er aber zu dir“.

Während Scarlett ihrem Wissen die Information, Drachen seien keine Widerkäuer hinzufügte, widerlegte Moon diese: „Klar isser das, immer wenn ich ihn anguck, kaut er schon wieder…“

„Aber ich kaue nicht WIEDER, ich kaue immer was Neues!“, sagte Louhi und Fio bestätigte Moons Aussage: „Is nen kleiner Vielfraß“. Scarlett und Moon mussten lachen: „Klein?“.
Schon bestellte Louhi sich eine kleine Zwischenmahlzeit bei Kätchen: „Pilzpfanne?“.

(Katze)

28
Mrz

Thea, Theo, oder wie?

   Von: Lady Sharina in Klatsch und Tratsch

Ich guckte mal in die magische Liste, entdeckte Amalthea dort und rief sie über den Weltchat: „Thea?“
Erstmal reagierte keiner, dann kam es von Theodias: „Huhu Lady, meintest du evtl. mich?“
Ich war etwas irritiert.

Lady Sharina: „Hi Theo!  Was wie? Heißt du Thea? ^^“
Lady Sharina: *guckt sich Theo mal genauer an*
Fiona fand das lustig: *kichert*
Ich musste auch lachen und meinte dann: „Lady Sharina findet, Theo sieht nicht aus wie Thea.“
Theodias: „Neeein, aber ist eine übliche Buchstabenverwurstelung ;)“ versuchte Theo sich rauszureden.
Trigan wollte es nun auch genau wissen: *guckt sich Theo nun auch mal an* – *neugierig ist*
Theodias: „Und eine Thea seh ich auch grad nicht ;)“
Ich wollte ihm gerade raten sich den Zwicker auszuleihen, aber:
Theodias: „Oh da! Hab nix gesagt ^^“
Die Autorin meint: Manchmal sollte man eben zweimal hingucken! ;-)

(Lady Sharina)

PS: Thea, die inzwischen mit mir flüsterte, bekam von der ganzen Verwirrung nichts mit.^^

 

Die Jagd beginnt 13. Juli 2009 (5) 

Eleonora lief den ganzen Weg nach Hause. Angst schnürte ihr Herz zu und machte ihr das Atmen schwer, aber ihre Beine trugen sie bis zu dem Hof, auf dem sie und ihre Mutter lebten, als würden sie ein eigenes Leben führen. Sie öffnete die Tür, schmiss sie wieder zu und stellte einen Stuhl schräg unter die Klinke. Sie ließ sich hinter den Stuhl auf den Boden sinken und versuchte zu Atem zu kommen. Was war das gewesen? Wieso hatte sie Isabell nur alleine gelassen? Was, wenn ihr etwas passierte? Gab es die Frau, gab es dann auch das Wesen und den Mann? Den Mann mit den seelenlosen Augen? Sie fing an zu weinen. Sie weinte um sich selbst und, dass sie nicht verstand, was da vor sich ging. Sie weinte um ihre Mutter, der sie keinen Arzt hatte besorgen können, sie weinte, weil ihr Vater nicht mehr lebte und sie ihn grade so gebraucht hätte, sie weinte sich ihren ganzen Kummer von der Seele, solange bis keine Tränen mehr über ihr Gesicht rannen. Inzwischen ging ihr Atem wieder regelmäßig. Eleonora stand auf und lauschte. Ein Unbehagen machte sich in ihrem Bauch breit. Irgend-etwas war nicht in Ordnung, irgendetwas war anders als sonst. Sie bekam eine Gänsehaut. Mutter!
Als sie das Zimmer ihrer Mutter betrat, wurde ihr klar, dass diese während ihrer Abwesenheit gestorben war. Die Bettdecke ihrer Mutter war von roten Flecken gesprenkelt, ihre Mutter war bleich und als sie sich neben das Bett hockte und ihre Hand nahm, war diese kalt, kalt wie Eleonoras Herz. Sie senkte ihre Stirn auf die tote Hand, die sie hielt: „Mein Vater, bitte vergib mir. Ich war nicht hier, als sie starb. Ich habe sie allein gelassen um Hilfe zu holen.“ Sie wusste selbst nicht, zu wem sie betete. Gott? Ihrem Vater? Es war egal. Sie fühlte sich schuldig. Schuldig, ihre Mutter in den letzten Minuten alleine mit dem Tod gelassen zu haben. Sie war nicht hier gewesen um ihr das letzte Geleit zu geben, nicht hier um den Pfarrer um die letzte Ölung zu bitten. Wieso war sie nur so dumm gewesen und hatte einen Arzt holen wollen, wo ein Pfarrer doch viel eher angebracht gewesen wäre? Es klopfte an der Tür. Wer immer es war. Sollten sie doch kommen und sie holen. Ihr war grade alles egal. Seufzend stand sie auf und ging zur Tür.
„Was war los? Was war das im Spiegel? Wieso bist du so schnell verschwunden?“, Isabell war so aufgeregt, dass sie nicht den Kummer in Eleonoras Augen sah. „Eleonora, ich verlange eine Erklärung. Was ist seit gestern geschehen?“ Eleonora seufzte auf. „Meine Mutter ist tot.“, das war alles, was sie heraus brachte, dann fiel sie in Ohnmacht.

Die alte Frau blickte aus dem mit Wasser gefüllten Krug auf. Ihr Lächeln war bösartig. Sie blickte zu Darkman: „Ich habe sie gesehen. Sie und ein blondes Mädchen. Sie ist in der Dimension, die der Dimensionengänger genannt hat.“ Darkman ging auf und ab. Die Hände hinter dem Umhang verschränkt. „Wir wissen also wo sie ist, und wie kommen wir jetzt zu ihr? Mir nützt es nichts zu wissen, WO sie ist, wenn ich niemanden zu ihr schicken kann, um sie in meine Finger zu bekommen.“ Darkman war wütend. Er war schon so weit gekommen. Wenn er jetzt scheiterte, würde die Alte mit dem Leben bezahlen. Sie und der Dimensionengänger. Irgendjemand musste sein Leben lassen, wenn er Eleonora nicht bekam.
„Nun, da ich weiß wo sie ist, wird es kein Problem sein, ein Portal in ihre Dimension zu erschaffen.“, die Alte schien sich ihrer Sache so sicher und doch musste Darkman sich vergewissern: „Hin UND zurück?“ Die Alte lächelte: „Ja Meister, hin UND zurück. Wir könnten auch jemanden mit einem Gift zu ihr schicken, aber es ist kein Problem, dass nur ein oder zwei durch das Portal gehen und eine weitere Person mit zurück kommt.“ Darkman schlug wütend auf den Tisch: „Nein, kein Gift! Ich will sie hier! Lebend! Ich will ihr in die Augen blicken und mich davon überzeugen, dass sie die Bedrohung ist, von der die Prophezeiung sprach. Ich will wissen warum ein Mädchen in ihrem Alter, in der Lage sein soll mir meine Macht zu nehmen.“ Die Alte zuckte zusammen: „Ja Meister!“ Darkman schaute auf sie hinab. Seine Augen waren voller Hass auf Eleonora: „Schaffe mir das Portal, Alte und ich werde dich reich belohnen. Wenn du versagst, ist dein Leben verwirkt. Heute Abend verlange ich ein Ergebnis zu sehen.“ Als er sich umdrehte um aus dem Haus der Alten zu eilen, wehte sein Umhang einmal auf. Der Alten war das Lächeln vergangen. Sie zitterte. Es war wohl besser, sie begab sich gleich an die Arbeit.

Darkman stand draußen im Wald, vor der Tür der Alten: „Bewache sie. Sorge dafür, dass sie ihre Aufgabe zu meiner Zufriedenheit erfüllt. Ich komme nach Einbruch der Dunkelheit zurück. Zwei von euch werden in die andere Dimension gehen und sie holen.“, erteilte er dem Goblin neben der Tür den Befehl. „Ja Meister, wie ihr befehlt.“ Der Goblin stand stocksteif da, sein Langschwert neben seinen Beinen. Darkman lächelte. Es würde so einfach werden. Noch heute Nacht würde sie ihm gehören. Noch heute Nacht würde Eleonora keine Bedrohung mehr für ihn darstellen. Die Jagd konnte beginnen.

(im Archiv gefunden und entstaubt von Xanthy)