Archiv März, 2017

28
Mrz

Liebe Leserinnen und Leser,

   Von: Calisto in Schlagzeilen

diese Woche, jagt auch wieder ein Ereignis das nächste. Ok, ich gebe zu das ein oder andere war schon letzte Woche. *Zettel zusammensuch*

Jedoch hat es der Bote wieder einmal geschafft diverse Feierlichkeiten einzufangen. Von Geburtstagen über Pärchen bis hin zu glorreichen 400 Fußballspielen unseres von allen gemochten Schnuddels.

Sogar Könige, wenn auch sehr froschige wurden gesichtet und Theo und Thea sind auch mit von der Partie.

Einzig und alleine mein Briefkasten beinhaltet eine gähhhnende Leere. Ihr wisst ja, wenn ihr nicht selber schreiben mögt, eine Kopie aus dem Chat, reicht den Schreiberlingen im Zweifelsfall auch. Also falls Ihr etwas Spannendes beäugt, immer her damit.

Wenn mich mein Schmier…ähhhh, mein ordentliches geführtes Notizbuch nämlich nicht allzu sehr täuscht, könnte sonst der nächste Bote auch mal wieder ein Faltblatt werden, anstelle einer gut gefüllten Ausgabe.

Ansonsten einen wunderschönen sonnigen Wochenstart.

Eure Cali

28
Mrz

Andarins zweiter Simburtstag

   Von: DickeFee in Feiern und Events

Nebenfeier: Hochzeitstag Xanthy/Sir

Wie immer ein Gewimmel auf dem Trenter Marktplatz: Händler kommen und gehen, öffnen ihre Buden, der Marktplatz wird gefegt und einige nicht ganz so Eilige werfen neugierige Blicke auf den Schmuck in der Mitte des Marktes, das Buffet und die Torte. Andarin erklärt, dass er seinen zweiten Simburtstag letzte Woche verschlafen hat und heute nachholt.

Ava gratuliert als erste und verschenkt ein Gebräu eines Alchemisten. Wühlmaus und Sir erkundigen sich nach Andarins Wünschen: „ Gesundheit“ ist die knappe Antwort. Sofort werden passende Geschenke gesucht. Nachdem Bubu und Schieferhammer Andarin ihre Glückwünsche ausgesprochen haben, überreicht Bruni einen Topf: „Der ist auch gut zum Haareschneiden!“ – „Nein, über meine Zweige kommt das Ding nicht“, wehrt Andarin diese Verwendungsmöglichkeit ab. Auch Alexa ist unter den Gratulanten. Nun findet Andarin einen Moment Zeit, um das Buffet noch zu ergänzen: „Langt zu“

Das lassen sich die Besucher nicht zweimal sagen: die Torte ist gut. Zu gut, Wühlmaus sitzt schon drin und schleckt Sahne. Xanthy kommt torkelnd an, deutlich berauscht und fällt Sir in die Arme. Sir erklärt nach einem langen Kuss sichtlich stolz:  „Sie hat gestern wieder geheiratet.“ Immerhin ist Xanthy trotz Rausch wach genug, um die Maus aus der Torte zu jagen und mit einigem Gehickse Andarin einen Kasten Malzbier zu übergeben. Danach plaziert sie ebenfalls eine Torte, fordert zum Zugreifen auf und droht Wühlmaus, die schon wieder auf dem Sprung in die Torte ist mit einer Pfeffertorte. Gut, dass diese schnell abhaut, sonst hätte Sir sie beim Anschneiden der Torte sicherlich mit dem Messer erwischt. Bubu schnappt sich die Maus und setzt sie auf seine Schulter. Von dort hat sie genau die richtige Höhe, um Andarin eine Rose zu überreichen: „Eine Blume für ein Blumenwesen“

Immer mehr Gratulanten erscheinen: Bruni, Yaand, Yoschi und Kleinerwilli mit einem ganzen Haufen Glückskekse. Als Ava ein Seil zum Tauziehen neben dem Buffet ablegt, startet DAS Ereignis des Abends: Andarin ist heute in Hochform: Er gewinnt mit der ersten Gruppe, mit der dritten Gruppe, mit der vierten Gruppe, mit der sechsten Gruppe, viermal in Folge,wenn man die unentschiedenen Partien auslässt. Erst beim siebten Versuch freuen sich dann einmal Kleinerwilli, Ranthoron und Xanthy über einen Sieg. Zur Abwechslung baut Xanthy nun Dosenwerfen auf

Katze schleicht über den Markt und wundert sich über den Trubel. Andarin erklärt zum wiederholten Male: „Xanthy und Sir feiern Hochzeit, ich Simburtstag^^.“
Katze gratuliert herzlich und überreicht einen Geldbeutel „Wir brauchen Züchter“. Als Ava sich wundert, sucht Katze eine Ausrede für den angeblichen Versprecher:
„Andarin ist ein Trichter weil er doch immer soviel trinkt“
Andarin: „Was? Was heißt, ich trinke viel? Was erzählt du nur wieder :D“
Wer unsere Katze etwas kennt, sieht ihren schrägen Blicken zu Ava sofort an, dass sie noch Einiges mehr erfinden könnte, um ihre Tiere vor Ava in Sicherheit zu bringen. Zum Glück lenkt Bruni mit Geschimpfe ab: „Wer hat die Dosen kaputtgemacht ?“  Als Andarin Ava die nächsten Zuchthühner verspricht, guckt Bruni verwirrt: „Du züchtest Dosen?“
Andarin: „Vielleicht kann man die einpflanzen?“
Ranthoron: „Aber sicher nur im Ziergarten zuhause“.
Während Katze den Kopf im neuesten Boten stecken hat, den Jascha allen Marktbesuchern anbietet, stellt Xanthy neue Dosen auf. Aufsehen erregen Ava mit 2 Würfen, Xanthy mit 4 Würfen und Yoschi mit der höchsten Wurfzahl von 19.

Seht euch das Gewühl heute an: Lavarino, Silent, Belkala stehen handelnd zusammen, Ava fuchtelt mit dem Scimitar herum und sticht einen Nachtalb ab, der Markt wird gekehrt, Erdfloh erhandelt Fische – und auch Indoles, Karana Nevermore und Tonksi werden an den Marktständen beobachtet. Nicht einmal vor den Geschenken machen die Händler halt: Kätchen drängelt sich zu Andarin durch und überreicht ein Stoffhemd, das Lavarino ihm sofort abkaufen will. Andarin aber freut sich, dass es so gut zu seinen grünen Sachen passt: „Das ist unverkäuflich.“ Von Silent erhält Andarin eine Zaubertafel und fragt verwundert, wozu sie gut sei? „Damit kannst Du einen Begleiter suchen“, klärt die Dunkelelbin ihn auf. Auch Anguis schafft es durch das Gedränge zu Andarin und bringt ihm einen Trinkkorb mit. Nach weiteren Glückwünschen unter anderem von Arminius, gibt es eine Verlesung wunderbarer Glückskekssprüche für das neue Jahr:

Ava Dove öffnet einen Glückskeks und liest: „Möge dein schlechtester Tag der Zukunft besser sein als dein bester der Vergangenheit. – Das wünsche ich mal allen hier!“ – Arminius: „Na, dat wär ein dolles Jahr.“
Kätchen öffnet einen Glückskeks und liest: „Manchmal muss man durch Dornen gehen, um Rosen zu erreichen!“

Die Dosen sind schon lange umgeworfen, auch das Kirschkernspucken mit neuen Rekorden (2,89 von Kätchen und 25,71 von Ava) ist vorbei und die restlichen Schneebälle dienen zum Bewerfen und Einseifen. Pantoffeltier und Lavarino sind eifrig dabei. Haben Zauberin und Tagora Schneebälle abbekommen? Neue Gesichter erscheinen an den Marktbuden nebenan:  Yaand, Anubis, Ryusei und Kadkodari konnte der Reporter auf die Schnelle erkennen. Da seht: Fiona ist da, wühlt sich durch und knuddelt Andarin: „Alles Liebe nachträglich!“ Der neue Filzhut von Fiona schützt Andarin ein wenig vor den herumfliegenden Schneebällen.
Freya überreicht Xanthy einen Blumenstrauß: „Alles Gute zum Hochzeitstag !!“ Sir ist nach etlichen Runden Tauziehen und Dosenwerfen mit dem Haushund vom Wasserschloss unterwegs und kann leider keine Glückwünsche mehr entgegen nehmen. Fiona drängelt sich langsam dem Duft folgend zur Torte durch und wundert sich über den Glückwunsch zum Hochzeitstag. Silentdream lacht: „Ist das echt schon so lang her Xanthy, dass ich dich in Flodders Arme geschubst hab? Mei, wie die Zeit vergeht!“ Sie schaut verträumt vor sich hin.  Und auch Fiona drückt Xanthy einen Blumenstrauß in die Hand: „Glückwunsch.“

Grinsepo erscheint: „Meinen herzlichen Glückwunsch…♪♫♪♫♪♫♪♫♪♫♪♫♪♫♪♫♪♫♪♫♪♫♪♫“. Fiona und Ava erfreuen die ganze Gesellschaft mehrmals mit Flöten oder Lautenmusik, und in kleinen Pausen werden weitere Glückskekse verlesen. Die Musik scheint zur Bewegung aufzufordern: das Seil wird wieder aufgenommen. Wer gewinnt wohl? Ihr dürft nur einmal raten: Andarin ist Sieger von Runde 8. Das führt zu einer ziemlich erregten Diskussion auf Verliererseite: Freya wird angegriffen, sie habe das Seil nicht mal in der Hand gehabt und es kommt der Verdacht auf, dass sie es in der späten Abendstunde mit Ranthos Rute verwechselt hat. Der Lärmpegel an den Buden der Händler geht immer mehr zurück. Erian  fragt, ob auf dem Markt die Reste von Freyas Geburtstag stehen, wird über die Zusammenhänge aufgeklärt und gleich mit zum Tauziehen eingeteilt. Xanthy verabschiedet sich danach erschöpft. Auch Rantho rollt sich nach der unentschiedenen 9. Tauzierunde am Feuer zusammen und es sieht so aus, als ob das Fest endet.

Doch wer kommt da? Wühlmaus kehrt stöhnend über den Riesenhunger der Ferkel vom Abendausflug auf den Hof zurück. Ihre Schnelligkeit wird bewundert und Sili fragt ob ihr die Ferkel die Haare vom Fell gefressen hätten. Erschrocken schaut Wühlmaus an sich runter. Silent bietet ihre Kleider an, und meint darunter sei Wühlmaus dann wohl nackt. Die beschwert sich, dass Silent ihr unter die Klamotten gucke. Aber schnell sind sie sich unter Gekichere einig, dass höchstens Sili unter Klamotten und durch Löcher in Selbigen gucke. Die hungrige und müde Dunkelelbin Silent fängt schon an von Mäuschen zu träumen, die ihr in den Mund fliegen, wird aber noch ein letztes Mal aufgerüttelt zum Tauziehen. Wie kann es anders sein: auch Tauziehrunde 10 gewinnt Andarin, diesmal mit Kätchen und Bubu. Geistesgegenwärtig hält Bruni die Maus vor sich, als wieder Schneebälle fliegen. Wühlmaus , die schon wieder in der Torte war, schüttelt sich Sahne und Schnee aus dem Fell und schnappt sich dann Sili für ein Tänzchen zum Warmwerden. Die beiden zeigen ihr Können auf der kleinen Fläche, die neben dem Buffet noch frei ist. Und müde verabschiedet sich danach auch dieses Tanzpaar.

Zum Abschluss des Feiertages erscheinen Ninawe mit einem Blumenkranz-Geschenk und Chucky mit Samuela. Wieder wird aufgeklärt über die Feierlichkeiten und Andarin beglückwünscht.
Samuela zwinkert Andarin zu „So lange hältst du es schon mit uns Verrückten aus“
Andarin: „Ist ja immer was los hier“
Samuela: „Genau genommen könnte ich heute mitfeiern ;)“
Kätchen nickt: „Ziemlich genau drei mal so lang.“
Andarin: „Ach du hast ja heute: „Glückwunsch, Samuela^^“
Ninawe: „Oh, Samuela hat auch Simburtstag! Glückwunsch :)“
Andarin: „6 Jahre sind schon ne ordentliche Zeit^^“
Samuela grinst: „Und trotzdem bin ich noch eine der weniger alten hier“
Samuela deutet gaaanz unauffällig auf ihren schlafenden Halbdämon
„Da gibt es Leute, die sind wesentlich älter“
Andarin: „Leute die „seit Ewigkeiten“ da dran stehen haben^^
Samuela: „Japp, 2008 war das Jahr des großen dicken Nebels. Da gingen Erinnerungen verloren – und nun sind eben einige seit Ewigkeiten hier“
Samuela seufzt theatralisch, blickt zu Chucky: „Uuund da pennt er wieder!“
Kätchen nimmt mal Chuckys dunkle Seite in Schutz: „Na, jetzt ist ja auch nicht Dämonenzeit.“
Andarin: „So, na denn begebe ich mich auch mal ins Bett.“

Während Kätchen dem herbeieilenden Trigan die Zügel eines Pferdes in die Hand drückt, bedankt Andarin sich nochmals bei den Gästen und ist sich mit Kätchen einig, dass das Tauziehen das Beste war – immer noch völlig verwundert über seine Hochform an diesem Tage. Er winkt und ist weg und die Geschichte ist zu Ende.

(Xanthy)

 

Schnuddel dürfte einigen Simkeanern etwas sagen, als Berufstrinker, Wasserverweigerer aus Biergründen und bester Freund der Brauer und Brenner. Aber nicht nur das zeichnet ihn aus, auch ist er ein begeisterter Fußballspieler und steht in der Liste der gespielten Spiele ganz weit oben.

So kam er auch zum sonntäglichen Fußballspiel, und scheint es sich zum Ziel gemacht haben, anlässlich seines vierhundertsten Spiels die besondere Kiste ganz alleine voll zu machen. Nach etwas Umsortieren war dann aber doch noch etwas Platz darin, auch wenn Schnuddel den akuten Mangel an Bier beklagte. Nach und nach trudelten weitere Fußballbegeisterte ein, und es fanden die üblichen Vorbereitungen zum Fußball statt, wie das Graben von Geheimgängen, Bestreichen von Schuhen mit Pattex, Bestechen des Schiedsrichters, etc..

Nach der üblichen Regeleinführung, den üblichen von Caladon frei erfundenen neuen Regeln, der üblichen vollkommen freiwilligen Teambildung, in der Spieler ganz freiwillig in irgendwelche Teams gezerrt werden, und auch einige Tränen vergossen wurden, da nicht bei allen Spielern ihre Teamwünsche in Erfüllung gingen, ging es auch bereits los mit dem Fußball. Besonders Ratti war hiervon sehr getroffen, weigerte sie sich doch sogar, den Tod zu bringen. Neben dem Fußball wurde eine Tomatenschlacht geführt und einige Spieler waren im Laufe des Abends auch etwas abgelenkt und verwirrt, sodass öfter mal das falsche Trikot oder auch gar keines angezogen wurde. Andere Spieler nutzen die Zeit vor ihren Spielen noch für ein Nickerchen, auch wenn böse Zungen vielleicht behaupten, dass sie auf dem Fußballfeld damit direkt weitermachten. Vidura bot sich als Ersatzfußball an, und auch wenn viele von der Idee verlockt waren, wurde ein sich selbst bewegender Fußball doch abgelehnt.

Nach einigen Spielen bat nun Bububaer um Ruhe, eine Bitte, die zunächst einmal von den redefreudigen Simkeanern ignoriert oder vielleicht auch nur überhört wurde. Katze mutmaßte sofort einen Hochzeitsantrag und verbreitete das Gerücht, war letztendlich aber genauso wie die meisten Anwesenden verwundert, als sich ihre Theorie tatsächlich bewahrheitete. Während die meisten Simkeaner Bubu und seiner Wühlmaus gratulierten, applaudierten, oder einfach noch in einer Art Starre durch die Überraschung waren, machten sich einige bereits weitergehende Gedanken, unter anderem plante Ratti, wo sie die Betten der beiden hinstellen könnte, versteckte diese auch später am Abend und quengelte, schnell mit dem  Fußball weiterzumachen, immerhin müsse sie jetzt umbauen. Mit einigen Hindernissen, wie beispielsweise einem entflohenen zukünftigen Bräutigam (und damit auch Torwart), betrunkenen Ersatzspielern, plötzlich flüchtenden anderen Spielern, konnte der Fußballabend doch noch weitergehen, nachdem alle Entlaufenen wieder eingefa… überzeugt wurden, sich wieder dem Fußball zuzuwenden.

Etliche Spiele später standen dann die Ergebnisse fest, welche bei Plätzen 3 und 4 mehrfach falsch angesagt wurden, aber Schnuddel sei Dank, konnten auch diese Fehler ausgeglichen werden. Aber am Endergebnis änderte dieser Fehler auch nichts, gewonnen hatte Team 3, bestehend aus Katze, dem zukünftigen Bräutigam Bububaer und Baldrin, mit (zumindest von mir) bisher noch nicht erlebten 14 Punkten aus 6 Spielen.

Aber, ein Blick auf die Rangliste verriet: Schnuddel hatte erst 399 Spiele! Ein solcher Missstand kann natürlich nicht stehen gelassen werden, und somit wurde kurzerhand ein letztes Spiel, zu Ehren von Schnuddel organisiert. An Spielern für dieses Spiel mangelte es nicht, und so musste ausgewählt werden, wer spielt, auch wenn einige Spieler sich auch ohne Auswahl auf den Platz mogelten. Schnuddel war einerseits gerührt, dass so viele zu seinem 400. Spiel erschienen waren, und auch, dass mit einem Ehrenspiel für ihn dafür gesorgt wurde, dass es auch tatsächlich sein 400. Spiel wurde, gleichzeitig war es jedoch auch froh, dass er sich „ein Bier ins Jakett kippen“konnte. Diesem konnten sich dann noch einige Leute anschließen, wobei sie wohl doch lieber das Bier in den Mund, statt ins Jakett schütteten.

So endete dieser sehr ereignisreiche Fußballtag in Simkea mit Bettensuchen, Alkohol und absolut überladenen Gewinnern.

(Baldrin)

(Katze)

Bereits seit über drei Wochen steht der Leuchtturm und strahlt vor sich hin. Nach und nach finden die Köche wieder Holz am Markt, sehr zur Freude der hungrigen Mägen, die sich trotzdem noch in Geduld üben müssen… haben doch viele Köche eine Pause gemacht bzw. sich ganz anderen Berufen zugewandt.
Beim Bau des Turms war eine Frage besonders spannend: Was würde am längsten benötigt werden? Ava startete hierzu am schwarzen Brett eine Wettaktion.
Nachdem Rantho bereits vor Start der Wette mit Kleingeld ausschied und auch Ava mit Knochen sowie Karana mit Holz relativ schnell verloren, erhofften sich die Arbeitsstunden-, Schilfkolben- und Steinwetter weiterhin darauf, Besitzer der Wetteinsätze zu werden, warteten doch Schampusflaschen, ein schöner Tuchbeutel, Schweinebraten, Holz, ein Apfelmost, Stiefel, eine Nacht mit Jim bzw. zumindest ein unbezogenes Bett, Steinpfeilspitzen und ein Talentblatt (bis Stufe 3) auf den Gewinner.
Nach ein paar Tagen mussten dann auch Xanthy und Murdoc auf den Gewinn verzichten, waren doch die Arbeiter zu fleißig und lieferten alle Arbeitsstunden ab. Nur noch Steine und Schilfkolben lieferten sich eine ganze Zeit lang ein Kopf-an-Kopf-Rennen, nach dem fest stand, dass Erinia und MadAnja mit den Schilfkolben richtig lagen.
Inzwischen wurden auch die Gewinne schon auf die beiden aufgeteilt. Nur das Talentblatt wartet noch auf seinen Besitzer. Bisher wurde zumindest noch nicht geklärt, wem Rantho nun bei welchem Talent weiterhelfen soll.

Der Trenter Bote wird die Sache weiterhin beobachten… Mit etwas Glück könnte Rantho ganz ohne Wetteinsatz davon kommen ;)

(Katze)

28
Mrz

Simkeas Froschkönige?

   Von: Katze in Klatsch und Tratsch

Auch diese Woche fehlen bereits halb vergessene Gespräche nicht. Nachdem in den letzten Wochen einige Male das Thema Märchen im Weltchat fiel, wollen wir euch den Froschkönig nicht vorenthalten.

Louhi erkundigte sich, ob jemand Bob ans Lager rufen könne, seine Tochter brauche ihn für eine Quest. Doch das war gar nicht nötig. Der sonst so schwer auffindbare Baumeister wurde von dem Irrlicht Phyre entdeckt. „Bob is am Brunnen. So lockt man also Leute zum Brunnen, das muss ich mir merken“, erkannte sie. „Siehste, haste die ganze Zeit falsch gemacht“, meinte Baldrin. Phyre versuchte ihr Glück erneut: „Baldrin? Bob is am Brunnen (gewesen) ;)“. Leider musste Baldrin gerade nichts von ihm kaufen. Außerdem, meinte er, habe sie in den letzten Tagen schon genug Zeug von ihm bekommen. „Ja, aber du warst noch nicht im Brunnen!“, erwiderte Phyre. Maeve stutzte: „IM Brunnen?“ „Aus gutem Grund!“, fand Baldrin.
„Spielst du heute gar nicht Froschkönig, Baldrin?“, fragte Louhi. Dieser konterte grinsend: „Nein, passt farblich nicht so zu mir. Aber du passt farblich gut“.
Fio horchte auf: „Froschkönig? Woo? Darf ich den küssen?“. „Ich glaub, da musst du Maya fragen, sie ist die zuständige Prinzessin“, erklärte Louhi. Sogleich rief Fio nach Maya. Nach einer Weile grinste sie frech: „Is nicht da“. „Hmmm, dann musst du ihn selber fragen“, meinte Louhi, „aber wurde der Froschkönig nicht am Ende gegen die Wand geworfen???“. Damit war Baldrin nicht ganz einverstanden: „Ich lass mich hier von gar keinem gegen die Wand werfen!“.

Scarlett stellte sich vor, wie der große Drache sich, getarnt als Fröschlein, in den Brunnen zwängen wolle. Eine Vergrößerung des Brunnens wurde vorgeschlagen, während Fio das Baldrin-Fröschlein suchte. „Der Drache geht solange zum Brunnen, bis er bricht“, befürchtete Nathan. Louhi widersprach: „Ich breche nicht, ich bin flexibel wie eine Glasstange“. Allerdings wurde schnell erkannt, dass Louhi nur seinen Kopf in den Brunnen brächte.
Scarlett hatte dafür schon eine Idee: „Naja, wenn dein Hinterteil rausschaut, dann malen wir dann einfach ein Fröschlein drauf, das würde ja auch gehen. Und wenn du pupsen musst, ist das eben dein Gequake“. „Ich pupse nieee!“, wurde ihr gleich widersprochen, „Bin ja keine Kuh!“.

„Wer hat nach mit gerufen?“, fragte Maya verwirrt und schläfrig guckend. Fio kicherte leise: „Ich, Maya, darf ich den Froschkönig küssen?“. Und schon hatte sie die Erlaubnis: „Ja, Fiona, darfst du, aber nicht zu innig bitte“. Fiona schmollte: „Hmmm, nun rennt er aber zu dir“.

Während Scarlett ihrem Wissen die Information, Drachen seien keine Widerkäuer hinzufügte, widerlegte Moon diese: „Klar isser das, immer wenn ich ihn anguck, kaut er schon wieder…“

„Aber ich kaue nicht WIEDER, ich kaue immer was Neues!“, sagte Louhi und Fio bestätigte Moons Aussage: „Is nen kleiner Vielfraß“. Scarlett und Moon mussten lachen: „Klein?“.
Schon bestellte Louhi sich eine kleine Zwischenmahlzeit bei Kätchen: „Pilzpfanne?“.

(Katze)

28
Mrz

Thea, Theo, oder wie?

   Von: Lady Sharina in Klatsch und Tratsch

Ich guckte mal in die magische Liste, entdeckte Amalthea dort und rief sie über den Weltchat: „Thea?“
Erstmal reagierte keiner, dann kam es von Theodias: „Huhu Lady, meintest du evtl. mich?“
Ich war etwas irritiert.

Lady Sharina: „Hi Theo!  Was wie? Heißt du Thea? ^^“
Lady Sharina: *guckt sich Theo mal genauer an*
Fiona fand das lustig: *kichert*
Ich musste auch lachen und meinte dann: „Lady Sharina findet, Theo sieht nicht aus wie Thea.“
Theodias: „Neeein, aber ist eine übliche Buchstabenverwurstelung ;)“ versuchte Theo sich rauszureden.
Trigan wollte es nun auch genau wissen: *guckt sich Theo nun auch mal an* – *neugierig ist*
Theodias: „Und eine Thea seh ich auch grad nicht ;)“
Ich wollte ihm gerade raten sich den Zwicker auszuleihen, aber:
Theodias: „Oh da! Hab nix gesagt ^^“
Die Autorin meint: Manchmal sollte man eben zweimal hingucken! ;-)

(Lady Sharina)

PS: Thea, die inzwischen mit mir flüsterte, bekam von der ganzen Verwirrung nichts mit.^^

 

Die Jagd beginnt 13. Juli 2009 (5) 

Eleonora lief den ganzen Weg nach Hause. Angst schnürte ihr Herz zu und machte ihr das Atmen schwer, aber ihre Beine trugen sie bis zu dem Hof, auf dem sie und ihre Mutter lebten, als würden sie ein eigenes Leben führen. Sie öffnete die Tür, schmiss sie wieder zu und stellte einen Stuhl schräg unter die Klinke. Sie ließ sich hinter den Stuhl auf den Boden sinken und versuchte zu Atem zu kommen. Was war das gewesen? Wieso hatte sie Isabell nur alleine gelassen? Was, wenn ihr etwas passierte? Gab es die Frau, gab es dann auch das Wesen und den Mann? Den Mann mit den seelenlosen Augen? Sie fing an zu weinen. Sie weinte um sich selbst und, dass sie nicht verstand, was da vor sich ging. Sie weinte um ihre Mutter, der sie keinen Arzt hatte besorgen können, sie weinte, weil ihr Vater nicht mehr lebte und sie ihn grade so gebraucht hätte, sie weinte sich ihren ganzen Kummer von der Seele, solange bis keine Tränen mehr über ihr Gesicht rannen. Inzwischen ging ihr Atem wieder regelmäßig. Eleonora stand auf und lauschte. Ein Unbehagen machte sich in ihrem Bauch breit. Irgend-etwas war nicht in Ordnung, irgendetwas war anders als sonst. Sie bekam eine Gänsehaut. Mutter!
Als sie das Zimmer ihrer Mutter betrat, wurde ihr klar, dass diese während ihrer Abwesenheit gestorben war. Die Bettdecke ihrer Mutter war von roten Flecken gesprenkelt, ihre Mutter war bleich und als sie sich neben das Bett hockte und ihre Hand nahm, war diese kalt, kalt wie Eleonoras Herz. Sie senkte ihre Stirn auf die tote Hand, die sie hielt: „Mein Vater, bitte vergib mir. Ich war nicht hier, als sie starb. Ich habe sie allein gelassen um Hilfe zu holen.“ Sie wusste selbst nicht, zu wem sie betete. Gott? Ihrem Vater? Es war egal. Sie fühlte sich schuldig. Schuldig, ihre Mutter in den letzten Minuten alleine mit dem Tod gelassen zu haben. Sie war nicht hier gewesen um ihr das letzte Geleit zu geben, nicht hier um den Pfarrer um die letzte Ölung zu bitten. Wieso war sie nur so dumm gewesen und hatte einen Arzt holen wollen, wo ein Pfarrer doch viel eher angebracht gewesen wäre? Es klopfte an der Tür. Wer immer es war. Sollten sie doch kommen und sie holen. Ihr war grade alles egal. Seufzend stand sie auf und ging zur Tür.
„Was war los? Was war das im Spiegel? Wieso bist du so schnell verschwunden?“, Isabell war so aufgeregt, dass sie nicht den Kummer in Eleonoras Augen sah. „Eleonora, ich verlange eine Erklärung. Was ist seit gestern geschehen?“ Eleonora seufzte auf. „Meine Mutter ist tot.“, das war alles, was sie heraus brachte, dann fiel sie in Ohnmacht.

Die alte Frau blickte aus dem mit Wasser gefüllten Krug auf. Ihr Lächeln war bösartig. Sie blickte zu Darkman: „Ich habe sie gesehen. Sie und ein blondes Mädchen. Sie ist in der Dimension, die der Dimensionengänger genannt hat.“ Darkman ging auf und ab. Die Hände hinter dem Umhang verschränkt. „Wir wissen also wo sie ist, und wie kommen wir jetzt zu ihr? Mir nützt es nichts zu wissen, WO sie ist, wenn ich niemanden zu ihr schicken kann, um sie in meine Finger zu bekommen.“ Darkman war wütend. Er war schon so weit gekommen. Wenn er jetzt scheiterte, würde die Alte mit dem Leben bezahlen. Sie und der Dimensionengänger. Irgendjemand musste sein Leben lassen, wenn er Eleonora nicht bekam.
„Nun, da ich weiß wo sie ist, wird es kein Problem sein, ein Portal in ihre Dimension zu erschaffen.“, die Alte schien sich ihrer Sache so sicher und doch musste Darkman sich vergewissern: „Hin UND zurück?“ Die Alte lächelte: „Ja Meister, hin UND zurück. Wir könnten auch jemanden mit einem Gift zu ihr schicken, aber es ist kein Problem, dass nur ein oder zwei durch das Portal gehen und eine weitere Person mit zurück kommt.“ Darkman schlug wütend auf den Tisch: „Nein, kein Gift! Ich will sie hier! Lebend! Ich will ihr in die Augen blicken und mich davon überzeugen, dass sie die Bedrohung ist, von der die Prophezeiung sprach. Ich will wissen warum ein Mädchen in ihrem Alter, in der Lage sein soll mir meine Macht zu nehmen.“ Die Alte zuckte zusammen: „Ja Meister!“ Darkman schaute auf sie hinab. Seine Augen waren voller Hass auf Eleonora: „Schaffe mir das Portal, Alte und ich werde dich reich belohnen. Wenn du versagst, ist dein Leben verwirkt. Heute Abend verlange ich ein Ergebnis zu sehen.“ Als er sich umdrehte um aus dem Haus der Alten zu eilen, wehte sein Umhang einmal auf. Der Alten war das Lächeln vergangen. Sie zitterte. Es war wohl besser, sie begab sich gleich an die Arbeit.

Darkman stand draußen im Wald, vor der Tür der Alten: „Bewache sie. Sorge dafür, dass sie ihre Aufgabe zu meiner Zufriedenheit erfüllt. Ich komme nach Einbruch der Dunkelheit zurück. Zwei von euch werden in die andere Dimension gehen und sie holen.“, erteilte er dem Goblin neben der Tür den Befehl. „Ja Meister, wie ihr befehlt.“ Der Goblin stand stocksteif da, sein Langschwert neben seinen Beinen. Darkman lächelte. Es würde so einfach werden. Noch heute Nacht würde sie ihm gehören. Noch heute Nacht würde Eleonora keine Bedrohung mehr für ihn darstellen. Die Jagd konnte beginnen.

(im Archiv gefunden und entstaubt von Xanthy)

An der Pferdekoppel treffe ich Kator Dortorum Hildix Abstractum, kurz Kätchen genannt, und Erdfloh, das ist die Gelegenheit für ein Interview. Hallo Kätchen, Hallo Erdfloh! Darf ich euch ein paar Fragen stellen?

* Kätchen* Danke für die Chance zum Interview *verbeugt sich tief*

*Vidura* Wie nennt ihr euren Beruf?

* Kätchen* Also was die Pferdchen betrifft, bezeichne ich mich als Ponyzähmerin. Natürlich gibt es noch andere, nun ja, Erzeugnisse, die mit dem Talent der Tierkunde verbunden sind. Für mich waren aber tatsächlich die Ponys der Grund mich in diesem Beruf zu qualifizieren.
*Erdfloh* Sattelschlepper *Erdfloh grinst* – schleppte schon so oft Sättel durch die Gegend, weil ich irgend was im Lager vergessen hab

*Vidura* Wie war der Werdegang bis dahin?

*Erdfloh* Oh, da muss ich ein bisschen ausholen:
Letztes Jahr zur Osterzeit liefen hier ein paar Hühner rum. Die hatten so schöne bunte Federn, die man gegen tolle Sachen tauschen konnte. Da hab ich mir gedacht, nimmst am besten die großen Federn am Schwanz, die sind leichter zu packen. Pustekuchen! Das Huhn hat mich natürlich bemerkt, drehte sich um und biss mich in den Finger. Seltsamer Weise gingen mir alle Tiere seitdem noch mehr aus dem Weg, auch wenn sie keine Federn hatten.
(Du erleidest einen großen Rückschlag der Talenterfahrung: Tierkunde
Die Aktion traumatisiert dich! -1 TP auf das Talent)
Mein Ehrgeiz war geweckt. Also ein paar zahme Bienenvölker von erfahrenen Imkern besorgt und die Bienen ganz vorsichtig mit Blumen versorgt. Ist halt schon was anderes als auf Getreidebündel einzudreschen. Dann auch mal Enten gefüttert und selber Bienenvölker vermehrt, und irgendwann war ich gut genug um auch die störrischen Pferde zu zähmen.

*Kätchen* Von Anbeginn meines Erwachens in Simkea war ich eine Streunerin und immer viel unterwegs. Daher waren meine ersten Berufe auch eng damit verbunden. Ich lernte Pflanzenkunde, Sammeln, Allgemeines Geschick, Jagen und Landwirtschaft. Andererseits esse ich auch gern und habe deshalb bereits früh mit dem Kochen begonnen. Die Zutaten konnte ich ja oft selber besorgen, aber die Wege waren weit und anstrengend. Da habe ich nach einigen Monaten mein erstes Reittier gekauft. Es hat mich einen ordentlichen Teil meiner Ersparnisse gekostet, aber es hat sich total gelohnt. Mit einem Pferd ist so ein Streunerle wie ich ja viel flotter unterwegs als zu Fuß. Nun ja da habe ich mich umgehört, wie das  mit dem Pferdchen zähmen funktioniert und nach viel Lehrzeit und vielen Fehlschlägen habe ich es inzwischen so weit gebracht, dass fast keine Ponys mehr ausbüxen und ich auch nur noch sehr selten Möhrchen verliere beim Versuch des Zähmens *Kätchen lacht und erinnert sich an eine Szene die MyLady einmal für den Boten aufgezeichnet hat*.
Am liebsten würde ich immer noch Universaldilletant lernen, aber Chalek nimmt ja keine Lehrlinge. *Kätchen seufzt*

*Vidura* Was schätzt ihr aus dem Bauch heraus, wie oft ihr schon vom Pferd geflogen seid?

*Kätchen* Oh je. Mindestens zwei bis dreihundert Mal. Ich bin ja nun nicht die Größte und Schwerste und die Ponys sind wirklich wild * Kätchen lacht*. Nunja. Das Runterfliegen gehört eben dazu. Inzwischen schaffe ich es ungefähr bei jedem zweiten ohne einmal unfreiwillig abzusteigen.
*Erdfloh* Noch nie, einmal gezähmt sind die Pferde sehr treu. Hab meins sogar mal ne Woche mit in die Wüste genommen und es ist schön brav hinterher gelaufen.

*Vidura* Wie sieht euer Alltag aus?

*Erdfloh*Die Pferde sind ja nur eine nette Nebenbeschäftigung, dafür ist es zu aufwendig das ganze Zubehör zu besorgen. Aber irgendwie mach ich lauter nette Nebenbeschäftigungen.
* Kätchen* Wenn es nach mir geht, jeden Tag anders. * Kätchen schmunzelt*

*Vidura* Lohnt der Aufwand, bleibt etwas Gewinn übrig?

*Erdfloh* Wenn man aufpasst und sie nicht gleich wieder weglaufen, gesellt sich ab und an noch ein zweites Pferdchen dazu. Dies ist seltsamer Weise schon komplett gesattelt und beschlagen. Es muss wohl jemandem anderes ausgebüxt sein.
*Kätchen* Bei den Ponys? Nun, da ist der Gewinn nicht besonders hoch. Ich kann von allem was gebraucht wird, nur die Wildpferde und das Futter selber besorgen. Momentan überlege ich, mich in der Lederei zu qualifizieren. Dazu muss man wissen, das wir Ponyzähmer die Tiere ja mit Sattel, Zaum und Schuhen, also Hufeisen ausliefern. Das will alles erstmal beschafft und finanziert sein. *Kätchen lacht* Es macht jedenfalls unglaublich Spaß so eine Ponyherde mit lautem „Jippieeh“ durch die Trenter Gassen zu jagen. Also, so mache ich es, weil ich immer mit mindestens sechs, am liebsten mit zwölf Pferdchen gleichzeitig von der Koppel zurück komme. Und es macht saumäßig Spaß!!! Musste mal probieren. *Kätchen bekommt einen lodernden Blick *

*Vidura* Simkeaner lernen ja schon in der Schule, das Reittiere selbstverständlich aus Eiern schlüpfen, aber wie geht es dann weiter bis zum dressierten Pferd, oder Esel?

*Kätchen* Also, da muss ich den Schulmärchen erstmal wiedersprechen. Pferde und Ponys schlüpfen keineswegs aus Eiern. Diese edlen Tiere entstammen den wilden Herden, die hauptsächlich in der Nordschneise beheimatet sind, sich aber gelegentlich auch zu Ausflügen ins Trenter Umland bewegen. Geübte Jäger können die Ponys und Pferde – ich bevorzuge aufgrund meiner Größe ja die Ponys- dort einfangen. Und weil die Tiere einen angeborenen Freiheitsdrang haben, kann man sie immer nur für begrenzte Zeit bei sich behalten. Dann laufen sie einfach weg und müssen, so ein talentierter Jäger sie erwischt, wieder neu gezäht werden. So geht uns Ponyzähmern nie die Arbeit aus. *Kätchen lacht*
*Erdfloh* Also zuerst führt man die wilden Pferde auf die Koppel und gewinnt mit ein paar Karotten das Vertrauen. Die fressen sie sehr gerne. Dann zieht man ihnen ein paar Schuhe an, damit sie auch auf steinigen Untergrund sicher Halt finden. Ich frag mich zwar immer wieder, wie die halten – weil  ich gar kein Werkzeug brauch  Nun noch den Sattel übergeworfen und das Zaumzeug angelegt und schon kommt mein Lieblingsteil: Rauf auf´s Ross und ein paar Runden gedreht. Zum Schluss gibt´s dann noch ein bisschen Zucker zur Belohnung

*Vidura* Was empfehlt ihr Berufseinsteigern?

*Kätchen* Fürs Pferde zähmen? Es ist nicht sonderlich lohnend, wenn man nicht die Begleitberufe alle beherrscht. Wenn jemand eine Leidenschaft dafür empfindet, die edlen Wildlinge zu zähmen und den Bewohnern Simkeas zur Verfügung zu stellen, dann sollte er oder sie sich zunächst am besten den kleinsten Wesen widmen, die in unseren Landen zu bezähmen sind. *Kätchen schmunzelt* Die Lösung dieser kleine Rätselfrage überlasse ich den Aspiranten.
*Erdfloh* Zuerst sollte man sich doch an kleineren Tieren wie Bienen oder Enten üben. Sonst rennen die Pferde gleich wieder weg und nehmen natürlich auch die wertvollen Sachen mit. Zur Not kann man sich etwas Mut antrinken, das stört die Pferde überhaupt nicht.

*Vidura* Was macht ihr mit den Pferdeäpfeln, kann ich die für meinen Schrebergarten haben?

*Kätchen* Oh, gerne. Wenn du mir eine angepasste Sammeltasche lieferst, werde ich sie gerne den zahmen Ponys anlegen. Die *Nase zuhalt* Produkte musst du dann aber bei den Besitzern der Ponys abholen.
*Erdfloh* Denkst du, ich schlepp den Mist mit? Ich hab doch so schon sehr viel zu tragen, denn jedes Pferd braucht seinen eigenen Platz. Aber du darfst sie gerne auf der Koppel sammeln, die ist ja neben den Schrebergärten.

*Vidura* Oh, danke, prima! Und welche Fehler seht ihr bei Neueinsteigern voraus?

*Kätchen* Die vergebliche Eiersuche. Und natürlich den Mangel an Möhrchen.
*Erdfloh* Ich hab´s bisher erst ein Mal geschafft, alles auf Anhieb mitzunehmen. Also ein Wildpferd, den Sattel und das Zaumzeug, für jedes Bein ein Hufeisen, zwei Hände voll Karotten und ein paar Zucker. Man sollte auch genug Platz haben.

*Vidura* Mit welchem Argument würdet ihr Bodennähe-Liebhaber wie mich, für ein Reittier überzeugen?

*Kätchen überlegt nicht lange :>Werbung an>
Lieber Sammler, Wandrer, Forscher
willst du Ziele schnell erreichen
nimm ein Pony mit auf deinen Reisen
Simkeas Weiten zu erkunden
wird es nicht von deiner Seite weichen
und bei mir bekommst du sicher
deinen Zossen
für vier Wochen
Alles weit’re schaffst du auch allein *zwinker*
>Werbung aus<

*Erdfloh* Gerade längere Reisen sind beritten doch wesentlich entspannter. Und keine Angst, die Pferde hier tragen einem überall hin.

*Vidura* Welche dazugehörige Frage zu dem Thema wurde noch nicht gestellt, und was wäre euere Antwort?

* Kätchen* Ist es ein Anfängerberuf? Nein! Gibt es sicheren Absatz? Selten. Wie berechnet sich die Effizienz eines Pferdes? Frag Karana! Es bleiben nicht wirklich offene Fragen.

*Vidura* Danke, dass Ihr euch Zeit für dieses Interview genommen habt!

*Kätchen* Vielen Dank für die tollen Fragen. Die machten wirklich Spaß *lacht*.

Kätchen und Erdfloh an der Pferdekoppel

(Vidura)

28
Mrz

Witze

   Von: Katze in Witze

  • „Möchtest du wissen, wie ein Kälbchen auf die Welt kommt?“, fragt der Bauer den kleinen Max. „Unbedingt“ „Also, als erstes sind die Vorderbeine draußen, dann kommen Kopf und Schultern, dann der Körper und schließlich die Hinterbeine.“ „Wer bastelt dann daraus die Kuh?“

  • Klein Hansi, grade mal vier Jahre alt, ist unterwegs zum Dachboden. Er findet seinen alten Laufstall. Er stürmt die Treppe wieder runter und läuft in die Küche: „Mami, wir kriegen bald eine neues Baby!“ „Wie kommst du denn darauf?“ „Na, die Falle ist schon aufgestellt.“


  • Ein Kamelkind fragt seinen Papa: „Wieso haben Kamele zwei Höcker auf dem Rücken?“ Der Papa antwortet: „In den Höckern speichern wir Wasser und Nahrung, für unsere Zeit in der Sahara.“ Kamelkind: „Mh, und warum sind meine Wimpern so lang?“ Kamelvater: „Die schützen deine Augen vor dem Sand, wenn wir in der Sahara unterwegs sind“ Kamelkind: „Verstehe, aber warum leben wir im Zoo?“

28
Mrz

Simker-Aussenwelttreffen

   Von: Calisto in Eure Seite

Treffenfreunde! Letzte Chance auf Tonpinnchen 2017

Hier die wichtigen Infos und zur Reservierung

 

21
Mrz

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

   Von: Calisto in Schlagzeilen

schön ist es, dass sich bei dieser Ausgabe ein ganz neues Gesicht in den Boten verirrt hat, das das  Augenmerk mal auf die Kategorie Berufs-Bilder lenkt.

Auf einer Radiowelle her gesurft, beäugt das fellige Wesen Vidura die simkeanischen Berufe aus seiner Sicht. Vielleicht auch aus der Sicht eines Neulings. Lasst Euch überraschen.

Dann steht ja auch bald Ostern vor der Tür. Grund genug um Euch mal wieder etwas zur Eigeninitiative zu animieren. Wir möchten Eure Einsendungen:
Was sind Eure Ostertraditionen? Was wird gekocht oder gebacken, dann bitte mit Rezept oder Ihr fotografiert Eure Osterdekoration….oder oder…
Lasst uns teilhaben an einer bunten Frühlingsausgabe, von Euch gefüllt.

Einsendeschluss hierfür ist Sonntag, 23.4.2017 an Calisto unter dem Stichwort Ostern.

Wie immer gibt es natürlich unter den Einsendungen auch eine Verlosung. Wir haben auch die passenden Spenden von Madanja hierfür: Ein farbiges Ei, eines der Generation, die es schon seit ein paar Jahren nicht mehr in Simkea gibt. Da es  im Frühling auch schon etwas wärmer wird:  ein saftiges Stück Melone. Damit auch die Leute ohne Sammlerherz nicht zu kurz kommen, wird noch das ein oder andere kulinarische Produkt dazu gereicht.

Jetzt wünsche ich Euch noch viel Spaß beim Lesen und eine schöne Woche.

Eure Cali

21
Mrz

Baldrins Simburtstagsparty

   Von: Katze in Feiern und Events

Zurzeit scheint Aufregung bei Baldrin zum Alltag zu werden. Genau eine Woche nach seiner Hochzeit gab es einen weiteren Grund zu Freude: Er feierte seinen zweiten Simburtstag. Dieses Mal waren allerdings mehr Gäste zu sehen. Der Bote war natürlich bestens vertreten.
Um seine Gäste bestens zu versorgen, breitete Baldrin schon mal ein paar Sachen vor seinem Haus aus. Fio grinste: „Ha, heute darf ich :D. Da kann Maya nix sagen“, und verpasste Baldrin einen bunten Knutscha. „Das darfst du mit Maya ausdiskutieren“, lachte Baldrin. „Ich darf, ich darf immer, egal bei wem“, meinte Calisto. Baldrin sagte auch gar nichts dagegen, riet ihr aber grinsend aufzupassen, falls Maya nachher zur Axt oder so greifen würde. „Das sind ja Sitten. Die mag mich aber… glaub ich… ähhh. Und man ärgert keine Engel“, versuchte sich Calisto rauszureden. Baldrin bestätigte das: „Bestimmt :-)“ und Fio meinte, Maya würde auf ihren Liebsten aufpassen. „Das darf se auch, ich knutsch auch keine Männer, ich knutsch Freunde, soooooo. Und wenn die schon vergeben sind, umso besser, gehen se mir net auf den Zahn“, erklärte Calisto und duckte sich.
Das überrasche Fio: „Kein Mann?“, fragte sie und schaute Baldrin überrascht genauer an. Dieser schaute schnell, ob die Hose noch halte. „Siehste, da is der Fehler, ich schau da gar net so genau hin. Ich kann Fiona noch paar Bussel geben und so alle auf die falsche Fährte locken“, meinte Calisto und setzte ihren Plan natürlich gleich um.
Baldrin lachte: „Wen willst du denn alles verwirren? Ist der Überwachungsstaat in Simkea so schlimm?“. „Tu dir keinen Zwang an Calisto. Ich bin frei.“ „Du ahnst ja nicht, wie schlimm, Baldrin“, antwortete Fio. „Naja, wenn ich hier schon mit Äxten bedroht werde“, rechtfertigte sich Calisto und Baldrin verstand: „Scheint wirklich so, dass ich das nicht mal ahne.“
Schon kam Maya, die sofort von Calisto empfangen wurde und einen Tarnkuss aufgedrückt bekam. Nichtsahnend winkte sie in die Runde und strahlte, bevor sie erst mal Baldrin um den Hals fiel.
Nach und nach trudelten nun auch die anderen Gäste ein. Es wurde wie in Simkea üblich geknuddelt und geknutscht.
Baldrin wurde mit Glückwünschen richtig überhäuft, bevor er von Maya geküsst wurde, die ihm ein wunderschönes drittes Simlebensjahr mit ganz viel ♥ wünschte und versprach, bei ♥ zu helfen.
Wieder gab es das kleine Problem, dass mache Sachen sich einfach weigern, eingepackt zu werden, so wurde Baldrin mit Geschenken zugepackt, nur eines konnte noch nicht gleich übergeben werden. Lupina fragte sich, ob das andere Geschenk von Maya das Papier aufgefressen habe. „So hungrige Geschenke??“, wunderte sich Cala. Maya verdeckte lachend das Geschenk so gut es ging und machte sich ganz dick. Das Simburtstagskind fühlte sich fast schon erschlagen bei so vielen Geschenken. Fast wie bei einer Werkzeugbestellung bei Cala.

Fio rutschte der Torte heimlich näher. Katze hüpfte schnell auf Freyas Schulter, um ja ganz vorne bei der Torte mit dabei zu sein und ärgerte sich, die beiden Namen ständig zu verwechseln. Baldrin fragte sich, wo sich Freya verstecken würde, auf deren Schulter Katze sitze.  „Ok, welche Pilze habt ihr Katze gegeben“, fragte Calisto. Baldrin behauptete unschuldig zu sein: „Ich glaube das ist der Entzug“. Lupina vermutete, dass das noch die Zauberpilze von Halloween gewesen wären.
Fio hielt die Katze fest und rutschte der Torte noch näher.

Maya überlegte, ob sie eifersüchtig sein solle, weil die Katze nicht ihre Schulter wärme. Doch das änderte sich gleich. Baldrin gab den beiden, die sich Richtung Torte schlichen, die Erlaubnis, sich schon über die Torte herzumachen. Fiona errötete: „Huch, entdeckt. Neee, du musst sie schon anschneiden, Baldrin, und das erste Stück deinem liebsten Wesen geben“. Bei diesen Worten sprach Katze sofort auf Mayas Schulter, um ja was vom ersten Stück abzubekommen.
Calisto notierte sich, in Simkea würden dringends Schals gebraucht und war froh, dass sich Mayas Eifersucht auf Katze konzentrierte.

Nun sprach Baldrin ein paar Worte: „Erst einmal: ich freue mich, dass ihr alle gekommen seid, um mit mir mein zweijähriges Simkea-Jubiläum zu feiern :-). Wir alle kennen uns schon etwas länger, zumindest mehr oder weniger lang, und ich bin froh, dass ich euch alle kenne“ „Wen kennst Du denn am längsten, Baldrin?“, unterbrach ihn Maya, die neugierig in die Runde blickte.
„Das ist eine gute Frage… am längsten kenne ich Phyre, die noch nachkommen wollte, weil sie mich damals überhaupt nach Simkea gebracht hat.“, antwortete er, „Die erste Person, die ich in Simkea jemals gehört habe, war unser Feuerdämon“.
Während Maya übeerlegte, auf wen sich die Eifersucht als nächstes konzentrieren könne und Calisto Mayas Werkzeug begutachtete, wobei sie­­­­ erfreut feststellte, eine Schere wäre immerhin keine Axt, erklärte Baldrin, er habe von den Anwesenden als erstes mit Calisto intensiver zu tun: dem Boten und vor allem seinen Rätseln sei Dank. Calisto fiel bei der Bezeichnung „intensiver“ und „Cali“ vor Schreck fast über irgendwessen Füße. Baldrin grinste: „Ich habe extra keine mitgenommen, Calisto ^^. Könnte höchstens mit Säge aushelfen^^“ und auch Fio trug nichts Beruhigendes bei: „Wer weiß, was sie im Rucki hat, Cali ;D“.

Maya begutachtete noch immer nichtswissend Calistos schlechtes Gewissen mal etwas näher und wies darauf hin, noch ganz andere Werkzeuge im Lager zu haben, falls sie nötig werden würden.
„Ich hab gar kein Gewissen ;O)))“, meine Calisto, was Maya gut fand, sie wäre ja meist auch gar nicht eifersüchtig. MEIST. Calisto fragte vorsichtshalber, ob Maya fliegen könne, oder ob sie oben sicher wäre.

Baldrin erklärte: „Meine Rede ist eigentlich auch schon lange vorbei, ich wollte eigentlich nur sagen, dass ich froh bin, dass ich euch alle kennengelernt habe, und ich hoffe, ihr könnt das alle auch andersherum sagen :-)“, woraufhin natürlich geklatscht und gelobt wurde.
Maya drohte währenddessen mit vier Äpfeln und erklärte, echt gut im Werfen zu sein.
Calisto versuchte alle Schuld von sich zu weisen: „Aber ja, Baldrin is einer der fleißigsten Einreicher bei Rästseln… auch wenn seine Aufmerksamkeit jetzt mehr Katze gelten wird ;O)“. Da Katze auch noch nichts von dem Geknutsche wusste, erklärte sie, nichts gegen Aufmerksamkeit zu haben, wenn es um Rätsel ginge. Außerdem meinte Calisto: „Wir ham doch nicht reingeredet… wer, die war’s“ und zeigte auf Maya Eva. „Eva“, Maya guckte beeindruckt, „gefällt mir auch gut!“.
Lupina lachte herzhaft: „Maya Eva, und wo ist die Schlange?“. „Die bin ich gleich mit :-)“, bekam sie als Antwort. „Jetzt wissen wir auch, wie sie Baldrin verführt hat… mit Äpfelchen gelockt“, rief Calisto.

Lupina bezweifelte das: „Na, ob das die Äpel waren, ich vermute fast eher, dass das kleine süße Küken waren“.
Baldrin bekam von Fiona einen Tortenheber mit Schneide in die Hand gedrückt, wobei Fio versuchte, ihn Richtung Torte zu schieben.
„Die pflanzen sich schon fort?“, fragte Calisto neugierig. „Es waren Zuchteier, um genau zu sein. Aber es war Baldrin, der mich gelockt hat, nicht umgedreht ^^“, erklärte Maya, nur um das mal vor Cali klarzustellen. „Jetzt kommt der interessante Teil“, rief Calisto begeistert, stellte ihre Lauscher auf und ließ die goldene Feder wie von Geisterhand über das Papier schweben, um neues Material für den Trenter Boten festzuhalten. Schnell hielt sich Maya die Hand vor den Mund. „Cali lässt ihr Wissen in die Feder laufen“, meine Lupina. Calisto fragte nach: „Das Wissen, das von dem nicht vorhandenen Gewissen abstammt?“. „Du siehst das falsch, Calisto. Dein Gewissen ist einfach rein, weil du es nie benutzt“, erklärte ihr Baldrin. „Ach, Wissen kommt von weiße Weste… nu ham wars“, erkannte Calisto.

Cala schaute nach, ob er auch so was wie ein Gewissen habe und wühlte im Rucksack, wobei er das kleine Hu hochförderte.  Baldrin schnitt ganz unauffällig den Kuchen an, was der schlafenden Katze doch glatt entging. Glücklicherweise wurde sie von Maya angestubst: „JETZT“. Schon war sie, ebenso wie viele andere, am Mampfen.
Das kleine Hu sprang zu Baldrin auf die Schulter und knuuutschte Baldrin zum Simburtzeltach.
Lupina schaute allen zur Torte Stürzenden zu und meinte, die müsse ja der Hammer sein. Maya fragte lieber nach, wieviele Stücke so eine Torte denn hergäbe. „Sehen wir dann Maya“, meinte Baldrin, „Ich bin überzeugt, dass uns das Essen nicht ausgeht“. In dem Moment platzte Cala wieder zu den Feiernden. „Man muss dann auch ab und an was für die Figur tun“, erklärte Calisto, nahm ein Seil und hüpfte ganze 24 Mal darüber. Baldrin dachte schon, sie meine damit den Kuchen und verkündete, die Torte stamme von einem der besten Bäcker, wenn nicht sogar dem Besten in ganz Trent. Nur wer dieser beste Bäcker war, wurde uns nicht verraten.
Maya tat es Calisto gleich, übertrumpte diese aber mit 5 Sprüngen mehr. „War ich gut?“, fragte sie in die Runde und gab sich die Antwort gleich lachend selbst: „Ok ich war gut“. „Du warst die Beste bisher mein Schatz“, bestätige Baldrin. „Oh, ach das… das war doch nix“, kicherte seine Frau bescheiden.

Nachdem nun fast alle beieinander waren, wollte Baldrin mit dem Geschenkeauspacken beginnen. Maya fühlte sich zu Unrecht dabei sehr beobachtet und wusste nicht, ob ihre Geschenke den Erwartungen der kleinen Gesellschaft entsprechen würden. Dann kicherte sie aber vergnügt, denn Baldrin würden sie sicher gefallen. Nachdem Katze 32 Sprünge beim Seilspringen schaffte, hüpfte sie auf Mayas Schulter und guckte sie an. „Katze hat Vorteil, sie hat vier Beine“, behauptete Baldrin. Das wurde von ihr sofort bestritten. Sie überlegte, ob 4 Beine in die Luft zu bringen daraus 64 Sprünge machen sollte. Nachdem allerdings eingewendet wurde, Lupina hätte scheinbar unendlich viele Wurzeln, war sie mit ihrer Leistung doch ganz zufrieden… Leider wurde sie gleich darauf von Baldrin mit 37 Sprüngen überholt, weshalb Maya ihn anschmachtete. „Also fit bist du noch, Baldrin“, meinte Katze und fragte, ob denn niemand Wein oder Bier für ihn habe.
„Solange ich mehr Milch habe, um dich abzulenken, Katze“, grinste Baldrin.
„Hüpf jetzt mal Seil, Katze. Nach dem Wort MILCH“. Und tatsächlich. In der Erwartung möglicherweise mit Milch belohnt zu werden, schaffte sie 36 Sprünge, was trotzdem noch unter Baldrins Rekord war. „WOW! Es ist Doping. Es ist kein Foul, es ist Doping, seht Ihr das nicht?“, fragte Maya, die die Katze nebenbei streichelte und auf sie genauso stolz war wie auf Baldrin. „Oh, oh, eindeutig, Milch is nen Dopingmittel“, bestätigte Fio. Baldrin ergänzte: „Genauso wie Platin für Maya“. Da musste Maya lachen: „Katze, Dein Fetisch is billiger“. „Und leckerer“, meinte diese. „Katze, du hast noch nie Platin probiert“, erriet Maya, „Sonst würdest du sowas nicht sagen“. „Also wenn Maya das nächste Mal mitspielt, brauch isch ja nur Platin sagen“, witterte Cala seine Chance beim Fußballspiel. „Je nachdem ob ich mit Dir oder gegen Dich spiele“, entgegnete sie, „Besser wäre: mir Platin bringen. Schenken sozusagen.“ „Bestechung könnte man auch dazu sagen“, meinte unser Schiedsrichter Baldrin.
Lupina hakte nach: „Also ist Platin Mayas Booster“, was von Maya und Baldrin bestätigt wurde.
Baldrin packte schon das nächste Geschenk aus, während die Gäste von Fio abgelenkt waren. Ganze 46 Sprünge gelangen ihr! „Ok… Geschenk scheint das Wort für Fio zu sein“, grinste Baldrin und auch Lupinas Booster wurde gefunden: Dreschflegel.
Calisto stellte ein paar Bierkrüge mit den Worten „Irgendwer hat doch nach Bier gerufen“ ab. „Das war ein sehr wichtiger Ruf. Von ganz oben“, erkannte Maya selbstverständlich richtig.

Calisto zwinkerte Baldrin zu: „Vielleicht hoff ich dann einfach darauf, dass du mich nimmer erwischt, falls da doch noch irgendwelche Attacken auf mich folgen“. Baldrin ging schnell hinter Cala in Deckung. „Ich red von der Axt… bei dem aktuellen Gespräch war ich noch im Flug quasi“, erklärte Calisto.  „Achsoooo, ich dachte du meinst meine Boten“attacke““, sagte Baldrin. „Du hast eigene Boten? Mehrere? Konkurenzblätter? Können ja nur Klatschmagazine sein, päöhhh“, meinte Calisto entrüstet. Maya musste lachen: „Ja, nur B-Promi-Klatsch“.
Auf ein Erlkönigzitat folgte der Vorschlag, man könne 5fache Meister doch mit einer Krone belohnen, nachdem es keine Könige gäbe.

Unter dem ganzen Geschenkpapier kamen nach und nach verschiedenste Dinge zum Vorschein:

ein wunderschöner goldener Bilderrahmen;
leckerer Kräutertee, den er seiner Aussage nach bestimmt gebrauchen könne, wenn er wieder irgendwelche Artikel mit Zeitlimit schreibe;
ein Tuchbeutel voll bunter Kleidung, welche Maya gleich bewunderte und dabei mit den Worten „Du wirst prächtig darin aussehen“ verzückt die Augen verdrehte, bevor sie sich räusperte und sich noch rettete: „Noch prächtiger als jetzt“
von seiner Ehefrau ein schönes kleines Hufeisen, welches für das Eheglück stehe und natürlich das geschenkpapierfressende Geschenk, bei dem man gar nicht fassen kann, dass Maya es so lange verstecken konnte: eine besonders schöne Truhe, welche wunderschöne gemeinsame Erlebnisse sammeln und gut verstauen solle.

Dabei wurde bemerkt, dass bald eine ganz große Truhe benötigt werden würde, woraufhin Cala wissen wollte, ob da dann die Kinders reinkämen. Baldrin bekam Angst, Calas zweites Geschenk aufzumachen, es könnten ja Kinder drin sein. „Habt ihr auch Hu’s???“, wurden die beiden gefragt. Maya klimperte mit den Augen. Fio lachte: „Kinder von Cala?“. „Der spricht zukünftig, was wären die denn dann? Vierteldämonen?“, grübelte Lupina. „Noch nicht, Cala“, gab Maya bekannt;

Weiter geht es mit Geschenken:
eine Zange, mit der Baldrin Maya künftig immer retten könne;

„Wo war eigentlich der Federhaufen hier zum Reinkuscheln?“, unterbrach Calisto das Auspacken mit schläfrigem Blick. „Federhaufen? Also Katze hat Wünsche nach Milchbad angekündigt, aber Federhaufen…“, überlegte Baldrin. Lupina sah zu Calistos Schwingen und konnte sich ein Husten nicht verkneifen: „Ist das nicht dein ganz persönlicher Federhaufen?“. Calisto erkannte, was ihr wohl drohe: „Befürchte ja fast, ich muss die eigenen Federn nehmen, die sind dann morgends immer so verknautscht“. Außerdem meinte sie zu Lupina: „Also meine Schwingen sind kein Haufen“. Calisto fand am Ende doch noch ein Bett, bestehend aus Heu vermischt mit Blümchen und verabschiedete sich mit sonst eher ungewöhnlichen Worten: „Schön, dass ich hier sein durfte und auch lebendig wieder von Dannen ziehe vor allem… wobei ich ziehe ja nicht, ich leg mich jetzt einfach hier in dieses Blumengewuschel“.

Baldrin setzte das Papier zerreißen fort und bekam ein Gemälde von sich, Maya und kleinen lieben Küken und wurde von Fio angestubst: „Na nun los, bevor Engelchen wieder einschläft“. Baldrin nahm erneut Engelchens Geschenk, war sie doch davor glatt eingeschlafen, als er ihr Geschenk öffnen wollte, und hoffte, diese würde diesmal nicht vor Schreck ohnmächtig werden. Hervor kam ein tolles Spinnenseidenhemd, ebenfalls farbig.
Die Schenkerin schaffte es doch tatsächlich noch den Seilspringrekord in die Höhe zu treiben: Sagenhafte 56 Sprünge! Während sie behauptete, das ohne Doping geschafft zu haben, wurden auch schon die Calaknutscha gezählt. Ganze 13 Stück waren schon zu sehen, wobei es nicht bei dieser Anzahl blieb. „Alles reinrassige Calaknutscha“, erklärte Cala, was Baldrin dazu brachte, zu überlegen, ihm einen Strich durch die Rechnung zu machen. „Lass es Baldrin, gegen Feuerküsse als Doping kommste net an“, riet ihm Fio. „Stimmt wohl auch. Da gebe ich  mich der hö… ähm… tieferen Macht geschlagen“, verkündete Baldrin.

Nur noch zwei Geschenke waren unausgepackt. Maya überkam leider die Müdigkeit, wobei sie vorm Schlafen gehen ihren Göttergatten so verliebt umarmte und küsste, wie man nur  nach genau einer Woche mit Eheringen küssen konnte.
Nachdem er dem Geschenk wieder Aufmerksamkeit schenkte, entpackte er ein buntes Stoffhemd, einen Notizzettel und etwas ganz exotisches: Eine Kaktusfeigenkette.

Nachdem sich immer mehr der Müdigkeit geschlagen geben mussten, riss Baldrin noch das letzte Geschenk auf und entnahm ihm eine Hacke. Er verriet, als nächstes Steinmetz erlernen zu wollen, wenn auch nicht in naher Zukunft. Lupina sorgte für einen Ohrwurm: „Baldrin, Baldrin, deine Welt sind die Bergeeeee“, sang sie und wurde gleich von Cala begleitet, der zwar falsch aber irgendwie auch schööön dazusang… wenn man das als schön bezeichnen könne, dass sich die Fußnägel hochbiegen.

Zusammenfassend kann man wohl sagen, dass es selten so viel Spaß auf einer Party gab. Es war ein total schönes Fest, das zwar relativ klein gehalten war, aber das mit einer Riesenparty absolut hätte mithalten können. Die Botenredakteure haben sich sehr gefreut, an dem ganzen Spaß teilgenommen zu haben und hoffen auf weitere so gelungene Feiern. Außerdem gratulieren sie dem Rätselspezialisten herzlich zu seinem 2. Jubiläum.

(Katze)

 

Kaum vorstellbar, wie man es ganze acht Jahre bei uns Chaoten aushalten kann. Und doch hat es Freya geschafft. Um dies zu feiern, suchte sie einen besonderen Ort aus. Noch  fast keiner der Gäste hatte bereits beim Almödi gefeiert, weshalb auch der Eselauf- und abstieg für viele eine Premiere war. Umso mehr verwundert es deshalb, dass es alle sogar im angeheiterten Zustand wieder nach unten geschafft haben.
Dort oben wurde natürlich auch einiges geboten: Spiele, Getränke, Torten und mehr Futter, als Cala verdrücken könnte.

Um nicht allzu sehr an Gewicht zuzunehmen, wurden die Hanfseile laufend aufgehoben und zum Seilspringen verwendet. Andere nutzten, während Freya sich vom ersten Gästeansturm erholte, die Zeit zum Handeln. Nicht nur Flattervieh wurde übergeben, auch ein Ferkel zog gierige Blicke auf sich. „Ferkel? Woooo?“, fragte Bruni und guckte aufs Feuer. Wühlmaus versteckte das kleine Ding ganz tief in ihrem Rucksack, wo sie ihm flüsternd riet: „Schön ruhig halten und nicht quieken“. Bruni, gewieft wie immer, versuchte das Ferkel zu beschwören, indem sie mit einem Käsespieß vor dem Rucksack rumwedelte: „Friss den Käse, aber lass mir den Spieß!“
Das konnte Katze natürlich nicht zulassen, schließlich hatte sie ein Schweinchen bestellt, zu dem das Ferkel noch heranwachsen sollte: „Das Ferkel gehört miiiir!“, rief sie schnell. Zu ihrem Glück wendete sich Bruni bereits wieder ganz unauffällig der Torte zu.  Das Mäuschen beschleunigte den Weg zur Torte. Sie traf Bruni von hinten mit einem Schneeball, sodass diese kopfüber in der Torte steckte. „Oh neee. Die schöne Torte…“, rief Trigan, der gerade auch von der Torte kosten wollte, entsetzt.
Mäuschen entgegnete, die wäre schon lange nicht mehr schön gewesen, schließlich hätten bereits Katze und sie selbst darin gesessen. Trigan erinnerte sich: „Stimmt, schmeckt aber trotzdem“.
„Määäähr Tortäääää“, schmatzte Bruni. Mäuschen warnte Bruni vor: „Könnte vielleicht etwas haarig sein“. Bruni spuckte die Torte sofort wieder aus und zog klebrige Fusseln aus ihrem Mund: „Bäh pffrtt“. Dem Almöhi schien sie im Punkt Hygiene mehr zu vertrauen, überlegte sie schon, wieviel Käse so ein Kobold noch vertragen könne. Ihr Essenskorb und Notfall-Trinkkorb zumindest schienen nicht mehr lange zu halten.
Neidisch wurde das große Feuer betrachtet. Bruni seufzte und dachte daran, was man damit in der Taverne alles anstellen könne. Das Mäuschen träumte von leckeren Braten und Grillhähnchen.

Auch eine Schneeballschlacht blieb nicht aus. Getoppt werden die kalten Bälle nur von Tomatenschleim… wer freut sich über den nicht? Nachdem die Maus in Rabeas Schneeball kaum noch zu sehen war, sind Tomaten bei dieser wohl noch lieber gesehen. Als sie sich wieder von dem Schnee befreit hatte, entdeckte sie einen Dämon und machte wild auf und ab hüpfend den Hu-Cala-Tanz. Rabea seifte ihren Calapapa gleich mit einem Schneeball ein, was das Mäuschen wiederum sehr lustig fand, die dem verdampfenden Schnee zuschaute. „Ja, schon komisch, Cala wird nie kalt dabei“, meinte Rabea. Cala grüßte nun Wühlmaus mit dem Hu-Cala-Tanz zurück und wurde von seiner Tochter mit einer Tomate beworfen.  Er war ganz begeistert: „Brattomaten… Brattomaten“. „Tomatenbraten?“, schlug Andarin vor. Rabea grinste: „Ja, das geht bei Cala ganz vorzüglich. „Oder Grilltomaten“, meinte Wühlmaus, steckte Tomaten auf eine Rute und hielt sie an Calas Allerwertesten. Cala schaute etwas entrüstet: „Mausi… nun aber wirklich… hör mal uff da rumzufummeln…“. Nachdem Andarin sie darauf hinwies, dass das wegen Windgefahr nicht so klug war, lies es die Maus wieder grinsend sein.

Cala begann die Aktion „Knutscher für alle“, wobei er aber irgendwie bei Engelchen hängen blieb. Dabei kletterte wohl das kleine Hu aus seinem Rucksack, freute sich, so viele seiner Freunde auf einem Platz zu sehen und sprang fröhlich und aufgeregt von Schulter zu Schulter und machte dabei alles schwarz. Lachend schnappte sich Wühlmaus das kleine Hu und ließ es auf dem Ferkel reiten. Neugierig schaute das kleine Hu erst zum Ferkel und dann mit großen Augen Cala an, wobei es ganz lieb huuuhte. Zu Katzes Freude kam es nicht zu einem Besitzerwechsel. Freya schien den perfekten Augenblick zum Aufwachen gefunden zu haben. Gleich wurde sie mit Geschenken und Glückwünschen überschüttet.
Freya ließ keine Zeit verstreichen, gleich begannen Gewinnspiele mit tollen Sammlerpreisen. „Mal schaun, wer sich was Rotes verdienen mag“. Wühlmaus fand, dass ihr etwas Rotes absolut noch fehle. Grinsend erklärte Freya, auf den ersten zu warten, der im Seil hängen bliebe. „Der hat gewonnen?“, fragte Katze erstaunt. Die Maus schüttelte den Schnee ab und verknotete sich schon mal die Beine. „Nee… ich will nur lachen… der mit den meisten Sprüngen bekommt ´ne Kleinigkeit“, antwortete Freya. Fleißig wurden die Seile rumgereicht.

Mäuschen legte mit 23 Sprüngen die Latte schon sehr hoch, doch Calisto überholte sowohl sie, als auch Cala mit 28 Sprüngen.  Cala schob heimlich eine Null hinter seine Sprünge ran und kam auf 270 Sprünge, die leider nicht als so viele gewertet wurden. „Isch hatte neulisch 80“, prahlte er. Die leichtgläubige Katze wusste bis dahin gar nicht, dass so viele möglich waren. „Er hat 15 Sprünge zusammengerechnet“, erklärte ihr Freya. Auch Mäuschen erkannte grinsend, dass da was nicht stimmen konnte: „Nie im Leben Katze – der lügt doch wieder“. Cala sagte beinahe etwas, das annähernd in Richtung Wahrheit tendierte: „Mausi isch Dämon… isch lüge NIE“
Freya übergab der Gewinnerin ein Päckchen. Alle Blicke richteten sich auf Calisto, die allerdings die Ruhe bewahrte. Wühlmaus kletterte Calisto auf die Schulter und beäugte das Geschenk, wobei sie hicksen musste: „Hoppla – sorry“. „Haste sie grad bespuckt? Oweia. Mach das weg. Könnt euch ja schon mal alle ´ne Kirsche nehmen –  aber runter von Cali, Mausi, das könnte ins Auge gehen“, meinte Freya. Grinsend rutsche Mäuschen Cali den Buckel runter. Diese machte sich nun endlich ans Paket und zog am Schnürchen: „Huuuuuu“. „Uiii“, rief auch Andarin. „Abbaaaaaaa“, Calisto blieb die Sprache weg (wobei man hier anmerken muss, dass das nicht oft bei ihr vorkommt :p). Auch das kleine Hu horchte neugierig auf. Zum Vorschein kam eine kleine, schimmernde Perle mit rotem Farbton.
„So… der, der am Weitesten supckt, darf ebenfalls zwischen rechts und links wählen“, erklärte Freya.
Der Sieger schien mit 20.33 Metern schon gefunden zu sein, da knabberte Engelchen schnell eine Kirsche ab und spuckte ihren Kern 21.09 Meter. Das schaffte keiner mehr zu überbieten.
Bis zur Preisübergabe nahm Molitor einen Löwenzahn und pustete kräftig. Eine große Wolke aus Schirmfliegern bildete sich und verteilte sich langsam in alle Winde. Das Mäuschen hängte sich gleich an ein Schirmchen und flog eine Runde mit.
Engelchen packte das Paket gleich aus, wobei eine Ananas in ihre Hände fiel.
„Sooo… eins haben wa noch, bevor die Miez euch beschäftigt“, verkündete Freya. Das erstaunte Belkala: „Du hast ne extra Animateuse?“ „Klar… ich bezahl zwar schlecht, aber hey… sie mag mich ^^“, erkannte Freya richtig, wobei das mit der Bezahlung etwas sehr untertrieben war, „Könnt ihr euch ma an die Buchsen machen :)“
„Wer die meisten Treffer hat, gewinnt?“, fragte Katze, nachdem sie erkannte, dass sogar eine blinde Kuh besser treffen würde als sie. „Ist Trigan nicht da? Der hätte das von Katze noch getoppt“, meinte Belkala. Schon brach der Jubel aus: Rabea brauchte nur einen einzigen Schneeball, um die Dosen umzuwerfen.
Schnuddel erklärte seinen Misserfolg: „Sind halt keine Bierdosen, die treffe ich besser.“ Freya wandte sich grinsend zu Schnuddel: „Wie läuft das heut bei dir –  kommt der gute Duft ausm Rachenbereich?“ „Nee, von weiter unten.“, sagte dieser. Dafür wurde er gleich von der Gastgeberin gelobt: „Ahh –  also Fußbad gehabt –  sehr gut“. „Das ist mein Brusthaartoupet, was so duftet.“, widersprach Schnuddel.
Rabea packte erfreut einen Flammenschnitter aus: „Wofür braucht man sowas?“.  Cala wusste die Antwort: „Ein Toupetschneider“.
„Schnuddel, ich dachte immer, das hieße Bärenfellschürze“, grinste Theodias. „Nee, die is noch weiter unten“, antwortete Schnuddel. „Pfui Schnuddel… hier gibt’s keine Latrine“, sagte Freya, da erklärte Schnuddel weiter: „Die Bärenfellschürze wärmt meinen Bauch!“.
Die Katze war begeistert, schließlich kam jetzt ihr Lieblingsteil: Rätsel. 15 Fragen waren zu erraten, wobei alle Hilfsmittel erlaubt waren. Fragen wie –  welchen speziellen Gegenstand nur Alfred von Maretan besitze –  oder mit was man beim Lagerbrand Löschwasser schöpfte  – wurden schnell gelöst. Bei anderen Fragen wurden die Anwesenden kreativer. Als sie 5 verschiedene Dinge Simkeas nennen sollten, die blau waren, rief Cala als erster: „Chat… Gegenstände, Himmel“. Schnuddel warf „5 mal Schnuddel“ in die Runde, als Andarin seine 5 Dinge aufzählte: Blueface, Blaubeeren, Blaubeerpfannkuchen, Blaubeersaft und Blaubeereis. Ava rief verspätet: „Wasser, Tuchbeutel und Andarins Blaubeerenaufzählung“. Schwer taten sich die Rätsler vor allem mit der Frage, welchen Arbeitsort MX erschuf, während die Bürger SimkeaTV schauen durften. Erst durch Hinweise kam Andarin erneut als erster auf die Lösung: „Feuerwerkbank!“.
Auch die 14. Frage wurde nicht gleich gelöst: Beim Ausschlachten (nicht Zerlegen!) eines Wals bekommt man ein bestimmtes Material. Für was kann man es verwenden? Unterschiedlichste Vorschläge gingen ein: Leder färben, Waffen, Tran oder Maki; bevor Calisto auf die Lösung kam: „Mann, ach Sonnenschirm“.
Bei der letzten Frage punktete noch einmal Andarin, der mit Calisto ja bereits sehr weit vorne lag.
Gesucht waren die imaginären Koordinaten des Lagers, wären Marktplatz auf 13/18 und Brunnen auf 12/18. „10/15“, schrie Andarin sofort.

Der Gewinner lag nur mit einem Punkt vorne. Andarin sammelte insgesamt 6 richtige Antworten, Calisto gleich 7! „Ui! Hmm –  also aus Sammlerneugierde –  Hab ich das schon? Wenn ja, trete ich gerne ab, ich hab ja eigentlich wirklich schon ´ne reiche Belohnung“, fragte die Siegerin und guckte dem Päckchenempfänger neugierig über die Schulter. Zu Andarins Glück war etwas drin, was ihm von der Ananasreihe noch fehlte: Eine Grillananas.
Auch Trostpreise wurden vergeben: Köstlicher Kürbissaft, der wohl noch fast keinen Magen von innen gesehen hat.
Tollpatschin Katze durfte sich besonders freuen. Obwohl sie in allen 3 Spielen total versagte, erwartete sie eine Überraschung. Auch als blinde Kuh fand sie die Schnur, riss das Päckchen gierig auf und konnte ihr Glück kaum fassen: Eine Flasche Arnuras flinke Füßchen befand sich in ihren Pfoten, aus denen es auch nicht mehr weg sollte.
Nachdem die Gäste sich bei den Spielen so sehr angestrengt hatten, musste natürlich erstmal gefuttert und getrunken werden. Käsefondue war sehr beliebt, vor allem auch unter den Sammlern. Sogar der Almöhi wurde um einige Heller reicher, gab Freya den jungen Sammlern doch den Tipp, ihm ein paar zuzustecken.
Nach und nach suchten die inzwischen müden Bürger die Esel auf, um sich von ihnen nach unten schleppen zu lassen, was auch hervorragend klappte.

Wieder einmal zeigte sich, dass die Simkeaner wissen, wie man feiert. Der Trenter Bote dankt Freya für dieses schöne Fest, wünscht ihr noch alles Gute zum 8. Simburtstag und noch viele weitere schöne Simkeajahre.
Aus sicherer Quelle erfuhr der Bote übrigens auch, dass das kleine Hu mittlerweile einen neuen Freund hat: Das Ferkel Negan Socke.

 

(Katze)