Archiv Februar, 2017

28
Feb

Liebe Leserinnen und Leser,

   Von: Calisto in Schlagzeilen

ich sage zu dieser Woche, ähhhh……dass ich nix zu sagen habe?!? Ist diese Woche etwas Herausragendes geschehen? Also vom normalen Geschehen mal abgesehen? Fällt die Baustelle noch unter „Besonders“ oder ist sie schon zu unserem Alltag geworden? Wo werden die Bautaler nur herkommen, wenn wir fertig sind? Ich meine, wir müssen ja immerhin zahlungsfähig bleiben, was die Mysteriöse Fremde angeht.

Hab ich jetzt eigentlich etwas zu dieser Woche zu sagen gehabt, oder war sie gar einfach normal? Passiert einfach nichts, weil sich alle in den Ruin gestürzt haben, anstatt in die Ruinen?

Ist ja immer noch allemal besser als von den Klippen.

Vielleicht sind auch einfach alle in der Außenwelt in der närrischen Jahreszeit verschollen, die ja konsequent von Simkea gemieden wird.

Vielleicht ist das einfach meine Mission diese Woche, Kamelle werfen, wenn ich schon nix zu schreiben hatte.

Die Redakteure waren natürlich trotzdem fleißig, also nach soviel nix Gesagtem, wünsch ich euch einen wunderschönen Wochenstart und keinen allzu großen Kater,

Eure Cali

Wieder einmal wurde fleißig sortiert und aufgeräumt. So sind auch ein paar Logs aufgetaucht, die zwar schon älter, aber noch immer recht amüsant sind. Wie auch dieser:

Immer mehr sportliche Simkeaner fanden sich an der Wiese für Körperertüchtigung ein. Während einige erwartete Spieler noch fehlten, nutzten andere die Zeit und machten sich schon mal warm, indem sie um den Platz rannten, oder wie Rabea auf Louhi rumturnten, wo auch noch die Aussicht super war. Trotz dieser Höhe konnte Rabea niemanden kommen sehen, was Louhi traurig stimmte, schließlich hatte er bereits Freitag Zettel ausgelegt. Nachdem die Spieler ihre Geduld bewiesen hatten, erschienen auch Georgie und Cala. Letzterer trat den Calamenschen, der einfach gepennt hatte. Ein Spieler musste wohl besonders aufgeregt sein, schließlich war es sein erstes Spiel: Jadwin. Da hilft nur Fragen, Fragen, Fragen und Ausprobieren. „Auf was kommt es denn beim Fußball an?“, erkundigte er sich. „Auf das Treten“, kam prompt die Antwort von Fußball-Experte Cala. Baldrin erklärte es ausführlicher: „Einfach Cala umtreten, das ist das Wichtigste ^^“, was einen „ämpörten“ Blick Calas zur Folge hatte.
Nachdem das geklärt war, fiel Jadwins Blick auf die Schatztruhe, die fleißig befüllt wurde: „Und was legen die da in die Kiste?“. Auch dieses Rätsel wurde gelöst: „Futter für die Gewinner“, meinte Louhi.

Nun erschien ein weiterer neugieriger Neuling: Ricco wollte Fußball spielen.

Doch erst mussten Mannschaften gebildet werden. Eine Katze, die in letzter Zeit ziemlich fußballfaul war, fragte, ob es feste Teams gäbe. „Da gibt es die Mannschaft des Grünlings“, sagte Cala und zeigte auf den grünen Drachen. Louhi hob gleich die Schwinge. „Und dann gibt es die Mannschaft der Flammigen. Und es kann sich selbstvernatürlich jederzeit eine neue Gruppe und Team dazu finden und bilden“. Katze beschloss, Team Neu zu gründen, doch so weit kam sie nicht, schon wurde sie von Cala in sein Team gezerrt, der nochmal die Freiwilligkeit betonte. „Tja, Katze, Zwangs… ähm… verfreiwilligt ^^“, kommentiere Baldrin Calas Aktion.

Louhi verkündigte: „Cala schraibt heute mit ^^“. „Ohje, gleich fängt er wieder an zu qualmen, wenn er denken muss“, befürchtete Baldrin. Cala war bereits damit beschäftigt, eine Steintafel rauszuholen, welche er irgendwie verkehrt rum hielt. Als er wieder energisch in die Runde blickte, erklärte er: „dann haben wa drei FREIWILLIGE Teams…. Ihr seid doch freiwillig, oder?“, wobei seine Stimme an dem Gesagten keinen Zweifel ließ.

Die Spieler machten sich schon zum Spiel bereit, als Cala ganz sachlich die Regeln erklärte: „Cala hat immer recht. Regel zwei: Wenn Cala mal nicht recht hat, dann hatta trotzdem recht“.

Calisto warf daraufhin ein, sie kenne es etwas anders: In einer Beziehung hat immer einer recht und der andere ist 100% männlich.

Cala konzentrierte sich bereits auf die nächsten Regeln: „Zur Sache: es darf nicht gedooopppt werden, d.h. keinen DBT, kein Alk, …“. „Kein Tifiiiii“, warf Grandy ein. „… weil sonst die Götter den Spieler nicht zulassen. Und kein Tifi… genau“, meinte Cala. Während er weitererklärte, schrie Grandy: „Jadwin ist gedopt“.  Und der Tintenfisch sollte auch noch etwas über 4 Stunden wirken… „Dann musst du für ihn einspringen, Grandy“, beschloss Rabea. Doch Grandy sah das anders: „Wat nenene, ich hab noch nie gespielt und werde auch nicht erst anfangen damit“, sie zeigte auf die Statistik und sagte, „Da steht Null, dat bleibt bei null Spiele“.  So schnell gab Rabea nicht auf: mit Knutschern versuchte sie, Grandy zu überreden. „Ich kann dat doch gar nicht“, behauptete der Panther und versteckte sich hinter Cali. „Grandy… ein Spiel wird nicht in der Statistik gewertet“, log Cala und verwies auf die Calaregeln. Cali drehte sich nun um: „Klar du hast doppelt so viele Beine wie ich“.
„Wo muss ich hin und ich bin gerade erst aufgewacht, Cala, hab ’nen 10 Std Schlaf in meiner Bude hinter mir, also noch genug AU“, fragte Grandy. Begeistert wurde sie im Team von Cali und Baldrin aufgenommen.

Nachdem die Teams festgelegt worden waren, sagte Cala nochmal die, wie er betonte, ABSOLUT freiwilligen Mannschaften auf: Louhi, Raleon und Ricco sollten in einem spielen; Cali, Baldrin und Grandy bildeten das nächste Team und als letztes spielten Rabea, Katze und Cala selbst zusammen.

Nun konnte auch endlich gestartet werden, doch zunächst wurden die Positionen besprochen. „Irgendwelche Aufstellungswünsche?“, fragte Baldrin, „Ich bin in allen Positionen gleich schlecht“.
Andere taten sich mit der Wahl leichter: Grandy legte sich einfach quer vors Tor, welches sie damit fast komplett verdeckte.

Cala pfiff das Spiel an: „ÄCKJION“.
Anders als Rabea, welche am Spielfeld rumsprang und mit ihren Puscheln wedelte, nutzte Katze die letzte Zeit vor ihrem Spiel, um noch schnell ein kleines Nickerchen zu machen. Doch kaum eingeschlafen, wurde sie schon wieder aufgeweckt. Das Spiel war aus und natürlich wurde ihr die Schuld am Ergebnis gegeben: „Katze schnarcht, das hat mich abgelenkt!“, beschwerte sich Baldrin.

Wie gewohnt ging es bei den einzelnen Aufstellungen drunter und drüber. Sogar Louhi verlor den Überblick, weshalb er sich ’nen Unterblick suchte.

Das Spiel stand unter strengster Beobachtung von dem ganz unparteiischen Dämon Cala, was zur Folge hatte, dass Baldrin sich fragte, wie das Spiel wohl ohne dämonische Beschwörungen vorher abgelaufen wäre. Auch wurden wieder einmal wichtige Fragen geklärt. Calisto wurde darüber informiert, wieso nirgends geschrieben stand, wer ihr den Ball angeblich abnahm: Das Zeugenschutzprogramm des Fußballs unterband dies laut Baldrin.

Nach einigen Spielen und einer korrigierten Steintafel stand fest: Team 1 gewann, gefolgt von Team 3. So konnte Grandy das nicht stehen lassen lassen. Wenn sie schon das erste Mal mitspielte, wollte sie auch ein Rückspiel haben, wofür Cala seinen Torzerschmetterflammenstoß übte.

Die Anwesenden wurden Zeuge eines wichtigen Ereignisses für Baldrin: Der heute sehr aktive Fußballspieler schoss sein erstes Tor. Übersät von Calas Knutscha wurde er ganz rot, Cali aber widersprach: „Nee nude, Shnucki nude“. Katze fragte sich, ob Cali eine extra unauffällige Farbe wählte, um alle von ihnen unbemerkt abknutschen zu können, was sie ebenfalls verneinte: „Och, das Problem war nicht, wenn die Leute es mitbekamen ;o) eher, wenn Feist es mitbekam“, grinste sie.

„Sooooo… the winner is…….“, wollte Cala gerade verkünden, als er plötzlich vom kleinen Hu angetippt wurde. Er tuschelte mit dem kleinen Hu und stellte fest, dass noch ein Spiel fehlte. So schrie er: „Ladyyiiies und Jäntlemääännnnn, wiiie arrr promptlei präsentiiier… das letzte Spiel“. „Cala quatsch net“, kommentierte Grandy. „Grand sorgt für klare Zuordnung“, meinte dazu Kätchen. Cala dagegen quatschte, laberte und laberte noch mehr. „Kann mal jemand diese Quasselstrippe aufs Feld schubsen?“, fragte Grandy. Cala wollte einen Vorschlag machen, als er schon von Louhi übers Feld geschubst wurde. „Nix Vorschlag, rauf ufs Feld, Cala“, befahl Grandy, woraufhin Cala grummelnd folgte.

Baldrin deutete Calas Geplapper folgendermaßen: „Ich glaube, er will uns seine Kapitulation anbieten“, was natürlich sofort von Calas Teammitgliedern bestritten wurde. „Und warum sträubt sich der Herr Dämon dann so?“, warf Grandy ein. Dieser behauptete, sich nicht zu sträuben und überlegte, ob er das mal eben ausdiskutieren sollte. Doch schon begann das Spiel, welches Calas Team für sich entschied. „Bähhhhhh, die haben gefudelt, die haben mit 2 Bällen gespielt“, behauptete Calisto. Auch Baldrin schien etwas bemerkt zu haben: „Und ich dachte schon, ich seh doppelt“.
Die Katze lies den zweiten Ball heimlich verschwinden. Gut, dass für solche Fälle immer ein unparteiischer Schiedsrichter vor Ort ist. Der Teamleiter hatte zufälligerweise aber nichts gesehen.

Grandy erkannte: „das macht aber Spassss“, was Calisto besonders erfreute: „Ja, Grand hat den Fussi entdeckt, jipihhh“.

(Katze)

„Ey, jetzt hört mal auf damit!“. Cala regte sich sichtlich auf. Aber sowas von. „Was is’n los, Cala?“, erkundigte sich Fiona. „Boah, die machen Screenshots, die armen Screens“, beschwerte er sich und stellte sich schützend vor sie. „Wer macht sowas?“, wollte Fio wissen. Louhi schoss aus allen Bögen. „DA! DER da!“, rief Cala, „Isch sach doch“. Louhi guckte sich suchend um. „Lass das“, wurde er von Cala ermahnt. „Wer da?“, fragte der Drache. „Isch hass das“, schimpfte Cala. Fiona wandte sich an Louhi: „Nanu, warum machst denn sowas, Drachie?“. „DER schießt mit Pfeilen auf die armen Screens“, petzte Cala.
„Weil ich Rabea zeigen wollte, was für ein Schafschütze ich bin!“, erklärte Louhi. Cala war nun total entrüstet. Fiona versuchte den Streit zu schlichten: „Die armen Schafe… wovor willst die denn schützen?“. „Vor Cala!“, sagte er, „Und den Scheren, mit denen sie geschert werden. Da wird ihnen ja kalt!“. Fio schaute von Cala zu Lou und wieder zurück und schüttelte den Kopf: „Was ist denn heute los, Jungs?“
Aufgebracht schimpfte Cala Louhi: „Die kannstu doch nicht schafschützen mit Pfeilen. Da kriegen die Angst… ey“. Dieser guckte ganz unschuldig: „Alles was nicht angebunden ist!“. Cala schaute gleich nach: „Hab nix lose“, und reichte Louhi eine Schraube, die wackelte. „Biste sicher?“, fragte Louhi. „Kuckstu“, meinte Cala nur. „Ah DA ist die! Danke dir! Dann kann ich sie mir ja wieder anziehen!“, rief der Drache erfreut, „Hab sie schon gesucht!“. „Pass aber am Hals auf. Is keine Passschraube“, riet Cala. „Hmmm dann schau ich mal, ob die das Loch, wo das Stroh immer raushängt, stopfen kann“, sprach Louhi.
„Sannnnndyyyyyyyyyyy“, rief Cala in die weite Welt, „Der hat schon wieder wat am Kopp…“.
Louhi warf die Schraube zurück zum Berg: „Passt nicht! Ja klar hab ich wat im Kopp!“, erwiderte er, „Was glaubst du denn? Dass ich mein Stroh in der Hand trage?“. „Neee… sonst regnet’s in Hals rein“, konterte Cala. „Eben! Und ein Strohdach hält schön warm!“, bestätigte Louhi, „Außer du willst das Stroh mit deinem Flammenfinger nachstopfen! Dann ist’s nur ein Strohfeuer und alles ist weg!“. „SAAANDYYY!“, brüllte Cala noch einmal. „ACH DANDYYY!“, schrie nun auch Louhi. „Gleich tanzta im Baströckschen“, befürchtete der Dämon. „Du musst nicht traurig sein!“, versuchte Louhi zu trösten.
Nun wurde Roygenis neugierig: „Und welcher Rhythmus wird getanzt?“. „Der Rhythmus des Lebens“, bekam er von Cala als Antwort. Louhi dagegen war für: „Der Rhythmus, wo ich immer mit muss!“. Roy hatte von beidem noch nichts gehört: „Kenn ich nicht. Ich kenn so Rhythmen wie: Samba, Wiener Walzer, Jive, Rock’n Roll, Slow Fox, Quickstep, Disco Fox usw.“

Cala fragte: „Kannstu Füsik???“ und Louhi erkundigte sich, ob er dann auch keinen Lambada kenne. „Kann ich dir lernen, wenn du willst!“, bot Louhi an. „Ja, den kenn ich auch.“, meinte Roy. „Tanzen auch?“, fragte der große Grüne. Rabea zumindest war schon jetzt begeistert: „Ein Drachi im Baströckchen tanzt Lambada, das wird aufregend“. „Lambada war ja eigentlich nichts Neues damals. Es handelt sich eigentlich um Mambo mit einer Taktverschiebung.“, klärte Roy auf. Louhi reichte Roy einen Stift: „So, jetzt stell dich mit dem Rücken knapp an die Wand und mal liegende Achten darauf“.
„Naja… diese Taktverschiebung haben hier aber so einige“, kommentierte Cala, „Roy, kannste die zurückschieben???“. Roy war schon mit etwas Anderem beschäftigt: „Achten?? Nein, das gab’s früher in der Pflicht beim Eiskunstlauf.“ „Du meinst, manche sind taktlos?“, fragte Louhi Cala und sprach zu Roy: „Neee, Lambada am Eis ist Kür nicht Pflicht!“. „Das sach ich dir schon die ganze Zeit Lou… du musst darauf ACHTEN“, meinte Cala. Louhi ACHTETE ganz genau drauf. „Lambada mit Sahne???“, fragte Cala. Louhi antwortete: „die gibt’s dann als Draufgabe!“.
„Ich glaube, die Sachkompetenz in sowohl Tanzen als auch Eistanzen ist hier nicht so groß“, befürchtete Roy. „Heißt das nicht Fachkompetenz?“, erwiderte Louhi grübelnd, „oder Achtkompetenz?“. „Das ist dasselbe.“, meinte Roy. „Nee… das ist Rachkompetenz“, widersprach Cala. Fiona kicherte: „Hier wird nur anders getanzt, Roy, aber Spaß machts trotzdem“. „Ich glaub, wenn man genug intus hat, nennt man das Fasskompetenz“, warf Rabea ein. Louhi meinte dazu: „Das nenn ich dann einfach nur Nathan! ^^“. Roy wiederum sagte: „Ich glaube, wenn man genug intus hat, hat man überhaupt keine Kompetenz mehr“. „Doch, die Kompetenz der näheren Betrachtung des Straßenpflasters erhöht sich dann ungemein!“, erklärte Louhi. Cala kam nochmals auf seine Frage zurück: „Ist das nun Füsik??? Die Auflösung würde rapide zunehmen.“ „Ja! Mehr Prost, schneller plumps!“, erklärte Louhi wissenschaftlich. Rabea erkannte: „Ahhh.. daher kommen also die ganzen Schlaglöcher“ und Fio riet Louhi, das bitte nicht beim Fliegen zu probieren. Roy wusste es wieder einmal besser: „Nein, stimmt nicht ganz! Wenn man viel Alkohol getrunken hat, kann man zwar eher keine Informationen mehr aufnehmen und speichern, aber man hat Zugriff auf die gespeicherten Informationen in seinem Gedächtnis.“ Cala gab an, das schon immer gewusst zu haben. „Oder auch anders formuliert: die Fallfrequenz erhöht sich proportional zur Abnahme des Blutgehaltes im Alkohol“, gab Louhi sein Wissen preis. „Und sind die dann ertrunken??“, fragte Cala. Roy hatte einen Verdacht: „Sind hier eventuell schon einige betrunken??“. Rabea protestierte kichernd. „Nööö, das ist Natur pur! ^^“, antwortete auch Louhi. „Jahaaa…“, Cala freute sich über das Füsikgespräch, „endlisch Füsik. Also isch würde mitprotestieren… sach mir nur warum???“. Roy erklärte: „Keine „Physik“ – Biologie und Medizin!“. Rabea meinte zu Cala: „weil das hier doch so ganz normal ist. Dafür muss doch keiner besoffski sein“. „Physiologiee???“, Cala war erneut begeistert und fiel wieder vom Niveau ab. „Bio was?“, fragte Rabea verwirrt. 
„Ach und ich dachte, Allohol macht die Birne hohl! Aber wenn Birne hohl, ist mehr Platz für Allohol!“, philosophierte Louhi, „Und ich dachte Alkohol zu produzieren, wäre ein chämischer Vorgang“. Er reichte Cala eine Dose mit Salbe. Roy erzählte: „Früher als ich noch im Institut für Theoretische Physik an meiner Arbeit in Astrophysik gearbeitet habe, wollte mich ein Kollege mal bei einer Feier abfüllen, weil er meinte, mich dann endlich mal im Schach besiegen zu können. Das ging für ihn in die Hose. Auch mit Alkohol intus habe ich Zugriff auf mein ganzes Schachwissen.“

Und damit begann eine weitere, sehr interessante Füsük- , oder wie andere sagen würden, Märchenstunde, deren nächstes Drittel kommende Woche veröffentlicht wird.

(Katze)

„Hilfe!“, schrie Quengeli röchelnd aus dem Versteck in der Wanduhr. „Was denn?“, fragte Morti, „hast du Geißlein gesucht?“. Louhi fragte, ob sie ein Wolf sei. Quengeli stotterte: „Ra… Ra… Ra… Ranthoron“. Morti kontrollierte schnell den Bestand an Giftpilzen. „Ach menno, nun leckt er wieder. Ich weiß nicht, was schlimmer ist“, beschwerte sich Q. Rantho versuchte, seine neue Uhr aufzuziehen und musste erstmal eine Q rausziehen. „Hööö, Finger weg, das ist meine UNRUH“, rief diese.
Rantho überlegte: „Hm, ein Fall für den Fachmann – meine Uhr ist besessen…“ „Besetzt meinst du?“, fragte Q und zog die Tür wieder zu: „So eine Wanduhr ist was Feines“.
Rantho schüttelte die Uhr und Morti übernahm deren Arbeit: „tick … tack … tick … tick … tacktacktack … tick … ticktacktick …“. „Ich tick‘ euch gleich was“, drohte Q. Morti schmollte: „Mag aber auch betackt werden“. „Frag Ranthoron, er ist der Herr der Zeit“, meinte Q nur. „Ich dachte, er wäre Herr der Bana… Krummfrüchte?“, fragte Morti. „Haben die nicht alle ’nen Tick weg?“, fragte Q und hielt die Tür lachend noch fester zu.
Rantho erklärte: „Ich wollte eigentlich nur meine neue Uhr nach Hause bringen – jetzt muss erstmal der Uhrbesetzer raus…“. Q krallte sich fest: „Morti, der will mich rausschmeißen“. Endlich eilte Morti zu Hilfe. Q stemmte sich schon mit den Füßen gegen das Türrähmchen, während Morti im Vorbeilaufen ein paar Nägel und Bretter zwecks Schadenbehebung mitnahm.  Die Hilfe wäre gar nicht nötig gewesen, kletterte Q doch bereits mit dem Hinterteil zuerst rückwärts aus dem Uhrenkasten. Rantho nutzte das aus und brachte die Uhr eilig weg. „Bananenbubi!“, rief ihm Q nach.
Dieser stellte die Uhr schnellstens an ihren neuen Platz: „Ah, macht sich gut neben dem Bücherregal…“.

(Katze)

Calisto steckte  ihre Nase in Papier. Frida war neugierig und fragte nach, was sie denn da bastle. „Wenn meine Konzentration weiter so bleibt… beschriftete Flugzeuge“, erklärte sie. Frida war überrascht, dass Calisto die Konzentration kenne. Dazu meinte Calisto, sie kenne jeden, alles und überhaupt… , würde sich aber immer nur die Hälfte merken, also wisse sie quasi von nichts. „Die Hälfte von Nix?“, hakte Frida nach.
„Außer natürlich, wenn man davon ausgeht, dass Cali von etwas nichts weiß, dann ist sie top informiert“, warf Baldrin ein. „Ja – sie kennt wohl immer die bessere Hälfte“, grinste Frida.

Calisto horchte erschrocken auf, hörte irgendwas von besserer Hälfte und beschloss, dass sie sowas nicht habe… höchstens eine Schokoladenseite. Baldrin hielt ein Schokoladeneis vor Calisto und überlegte, auf welche Seite das wohl besser passen würde. Calisto linste auf ihre weißen Flügel und zog dabei eine Augenbraue hoch. „Hm… die Flügel wohl nicht, will sie mir damit sagen…“, grübelte Baldrin und trat hinter Calisto, von wo aus er mit dem Eis guckte. Calisto tippte mit der Schreibfeder aufs Papier, dachte dabei an ihr ausgiebiges Bad vom Morgen und die Honigkur, die sie ihrem Haar gegönnt hatte. „In Milch gebadet?“, fragte Frida. „Das versteht sich von selbst“, erklärte Calisto.

Rava flüsterte zu Cali: „so ein Schokiklecks ist doch ein guter Grund, in den Jakuzzi zu steigen, Cali“. „Aber da wird doch heute das ganze Papier nass… das kann doch dann keiner mehr lesen“, erwiderte diese. Baldrin hatte die Lösung: „Dann schiebs auf den Praktikanten, dass der schuld war“. Calisto schien nicht erfreut zu sein: „Merkwürdige Schlagzeile… Praktikant zerrt Chefredakteurin in den Jakuzzi…. Ahhhh“. „Dann muss sich nur noch ein Praktikant finden“, sagte Baldrin. Calisto bekam in dem Moment das dringende Bedürfnis, Baldrins Hand so hochzuschlagen, dass er sein eigenes Schokieis abbekommen würde, woraus leider nichts wurde, da er rechtzeitig fliehen konnte.
Calisto grinste in sich hinein, suchte ihre Konzentration oder wen auch immer in der obersten Schublade und nahm erneut ihre Schreibfeder zur Hand.
Baldrin empfahl Phyre als Praktikantin. Sie habe Erfahrung darin, Leute ins Wasser zu bringen. Calisto überlegte: „Hmmmmm Phyre is ’ne Praktikantin…das geht…das is ’ne Grauzone ;O)))“.
Baldrin war begeistert: „Jetzt muss man das Feuerchen nur noch von diesem Glück überzeugen… ähm… berichten, meine ich“. „Hmm, ob dann wohl die Schlagzeile ist…. Chefredakteurin löscht Wesen Simkeas aus?“, fragte Cali. Baldrin sah eine andere Schlagzeile vor sich: „Chefredakteurin wegen Löschen eines Irrlichts vor Gericht“. Cali schrieb sich schon mal eifrig einen Alibizettel.

(Katze)