Archiv Oktober, 2016

25
Okt

Spontanurlaub

   Von: Calisto in In eigener Sache

Aufgrund der Tatsache, dass im realen Leben schon wieder Herbstferien anstehen … waren die Sommerferien nicht grade erst vorbei?

Könnte es sein, dass in der kommenden Woche der Bote noch einmal ausfällt.

Je nach Wachzustand der Autoren und Aktivitätsgestaltung der Aussenwelt ;O)).

Zeit genug also, eure schaurig schönen Halloweengeschichten zu schreiben.

Liebe Grüße Cali

18
Okt

Liebe Leserinnen und Leser,

   Von: Calisto in Schlagzeilen

auch diese Woche wurde wieder eifrig mitgemacht beim Boten. Da war schon der erste Teil Mitte der Woche fertig und man konnte sich schon etwas entspannter zurücklehnen.

Soweit man denn entspannt sein kann, wenn einem doch das Halloweenevent angekündigt wurde.

Wie bei jedem Event macht sich hier immer sofort ein Kribbeln in mir breit. Dieses mal ist die Unruhe ganz besonders gross. Wurde doch angekündigt, dass wenn man einmal fertig ist, es keinen Weg zurück gäbe.

Ja aber … aber … wenn ich doch nochmal … und vielleicht … ich hoffe am Ausgang ist ein großes Warnschild: THE END

Muss man sich jetzt Monatsvorräte an Kleidung und Nahrung einpacken? Nein nein, so lange würden die Aufgaben nicht dauern, aber vielleicht möchte ich ja trotzdem meine andere Umgebung noch etwas genießen?

Fragen über Fragen.

Wir werden sehen, in welche wirtschaftliche Notlage uns dieses Event wieder bringen wird, ob die Hungersnot ausbricht, oder aber auch wieder simkeanische Anwohner aus diversen Verliesen gerettet werden müssen.

Ich wünsche Euch noch eine wunderschöne und gespannte Woche, bevor die Geheimnisse endlich gelüftet werden.

Eure Cali

 

Schon seit langer Zeit sieht man ein weiteres Paar durch Trent huschen. Wer genau hinsieht, sieht sogar Hochzeitsringe an ihren Fingern funkeln. Von wem die Rede ist, ist wohl (fast) allen klar: Louhi und Fiona.

 

Um möglichst alle zu Wort kommen zu lassen, haben sich die beiden für eine Hochzeit im kleinen Kreis entschieden. Und im Nachhinein kann ich dazu sagen: Es war eine sehr gute Entscheidung und war wirklich eine wundervolle Feier.

 

In den Briefkästen von Verwandten und Freunden fand sich einige Wochen vor der Hochzeit eine vielversprechende Einladung:

 

Hoch oben zwischen den Gipfeln,

wo die Sonne den Berghang küsst,

bei der Hütte des alten Mannes, welche

am besten mit dem Esel zu erreichen ist,

möchte

der Bergdrache Louhi mit seiner geliebten Fiona

den Bund für´s Leben eingehen.

Der Abend des 9.9.16 um 20:00 ist der Zeitpunkt

zu dem diese Hochzeit stattfinden soll.

Dazu möchten Dich die Brautleute ganz herzlich einladen,

um der feierlichen Vermählung beizuwohnen.

Für das leibliche Wohl wird vorgesorgt sein.

 

Als es soweit war, fanden sich die ersten Gäste an besagtem Ort ein, wobei die meisten bequem von Eseln hinaufgebracht wurden. Es wurde umarmt, geknuddelt und gekuschelt. Während Scarlett sich nahe des Abgrunds setzte und den Blick über die Weite schweifen ließ, wanderten andere Blicke auf das duftende Käsefondue und die köstlichen Torten.
Es wurde schnell von Louhi beschlossen, die Nager würden unter seinem Schutz stehen. Wühlmaus entschied sich gegen das Fondue, um nicht reinzufallen und von jemanden bestimmten am Schwänzchen rausgezogen zu werden und dann… habbs. Ich fühlte mich überhaupt nicht angesprochen und versprach schon mal, das Mäuschen nicht zu retten.

Ratti hockte sich ganz unauffällig neben das Fondue und wartete, bis keiner mehr zu ihr schaute, um dann den Fonduetopf Stück für Stück Richtung Bank zu schieben.
Leider wurde daraus nichts, legte doch Louhi genau in dem Moment unbeabsichtigt seinen Arm um den Fonduetopf. Wühlmaus‘ Hinweis, das Ding wäre heiß konnte ihn auch nicht davon abbringen: „oh! das merkt ein Drache in Menschengestalt nicht^^“, wovon Wühlmaus tief beeindruckt war. Auch Rattis Plan den Topf um Louhi drum rum zu schieben wurde zerstört: „Ratti, warte doch bitte bis alle da sind^^“, schmunzelte Louhi. Ratti war davon nicht so begeistert: „aber dann muss ich ja teilen“, sagte sie und schaute dabei entrüstet. „jaaa das ist auch für alle!“, folgte die Erklärung.

In der Zwischenzeit wurde setzten sich sowohl Gäste, als auch die zukünftige Braut auf die Bank, schließlich müsse sie nachher wohl noch lange genug stehen.

Das Mäuschen wurde derzeit von Fio zart gekrault. Wühlmaus konnte leider nicht schnurren, hätte das aber getan, wenn sie könnte. Deshalb wurde ich als Doppelschnurrer missbraucht: „ich glaub Mietzi kann für dich mit schnurren“, grinste Rabea und kraulte mich hinter den Ohren. Da half nur eins: Dem Mäuschen musste schnurren beigebracht werden. Und gleich zeigten sich erste Erfolge: „uuucchrr“, hörte man aus Wühlmaus‘ Richtung, was ich natürlich lobte: „sehr gut Mäuschen! Das schlägt schon fast jede andere Maus in die Flucht!“, was die Maus aber nicht erfreute: „ich will aber doch niemand in die Flucht schlagen – ich wollte schnurren“. Aufmuntern war angesagt: „naja. man könnt es schnurren nennen. mit etwas Fantasie. aber immerhin! Für den ersten Versuch…“, druckste ich rum. Das Mäuschen meinte, sie wäre damit auch zufrieden und es folgte ein Gemeinschaftsschnurren: Ratti und Louhi schnurrten zusammen. Wühlmaus beschloss einfach weiterzuüben und schnurrte: „chchchurr“. Ratti fand, das war schon besser und Fiona spürte das vibrieren bei Mäuschens Schnurrversuchen. Diese wollte das später weiterzuüben – heute wollte sie feiern.

Baldrin entschloss sich nach dem anstrengenden Aufstieg für eine Pause: „Auruhen ist gut, ich bin schon halb tot hier angekommen… und die erste Person die ich sehe ist Ratti…-. -‚“

Wühlmaus versuchte, Baldrin seine Angst zu nehmen: „vor Ratti braucht heut keiner Angst haben – die ist abgelenkt, solange das Käsefondue da ist“.

Immer mehr Gäste erschienen, so auch The Man They Couldnt Hang und Spatzerls Geist. Louhi empfing die beiden: „Hallo Hans!“, begrüßte er ihn und breitete seine Arme zu einem herzlichen Willkommen aus, „und hallo Spatzerl!“.
Nun fehlten nur noch Katesiaya und Caladon Sunmo. Schon kam Kate keuchend und hetzend um die Ecke.

Ratti hetzte zu Louhi: „bin ich dran? Muß sich jetzt trauern oder so?“. Baldrin war verwirrt: „Was? Ratti trauert? Ich dachte heute wird getraut? oO?“. Das Missverständnis wurde schnell geklärt: Ratti dachte, sie wäre Trauerzeuge oder sowas. Louhi klärte sie glücklicherweise rechtzeitig auf. Ratti fand, das wäre kein Unterschied. Schließlich würde die ganze Weibschaft Simkeas trauern, weil der Drache weg vom Markt wäre. Wühlmaus war aber der Meinung, solange Louhi mal wieder Achterbahndrache spielen würde, dürfe er Fiona heiraten sooft er wolle.

Harlekin, Fionas Trauzeuge tauchte auch noch rechtzeitig auf, nur von Cala fehlte jede Spur. Louhi lief nervös auf und ab.
Doch schon bald dirigierte Karl die Trauzeugen und den Bräutigam an ihren Platz. „Alla hopp Louhi, der Bräutigam steht hier vorne bei mir“.

Auch die Gemeinde bat er, Platz zu nehmen und Hochzeitsmusik erklang. Die Gäste drängten und versuchten alle einen geeigneten Platz zu finden, um möglichst alles sehen zu können.

Nun erschien die Braut: Fiona wandelte am Arm von Xanthy durch die Menge nach vorne zu Louhi. Dort angekommen, stellte sie sich neben ihn und lächelte ihn an. Jetzt endete auch die Musik. Louhi blickte Fio zärtlich in die Augen und lächelte zurück.

Karl hebte an zu sprechen: „Liebe Brüder und Schwestern. Vor allem liebes Brautpaar. Vor ein paar Tagen bat mich mein Bruder Ludwig ihm in diesem aufregenden Moment seines drachigen Lebens zur Seite zu stehen und ihn mit Fiona zu trauen… Also wir sind heute hier zusammengekommen um Fiona und Louhi heute hier vor aller Augen zu trauen…So eine Entscheidung will wohl überlegt sein… auch erfordert es eine gewisse kontemplative Stimmung… ähm… naja… für einen solchen Schritt…“. Karl sammelte sich, ließ zur Einstimmung noch einmal Musik spielen, kramte im Tuchbeutel und suchte die Ringe. Diese übergab er an die Trauzeugen. Ratti freute sich über den coolen Gürtel und machte damit eine kleine Modenschau. Harlekin dagegen hielt seinen Ring ehrfürchtig auf dem Kissen ruhend hoch und musste über Ratti im Ring schmunzeln.

Karls Rede ging weiter: „Nach diesem beschwingten Liedchen sollten Louhi und Fiona soweit in Stimmung sein, dass wir zum wesentlichen kommen… Also wir sind hier versammelt um euch zu vermählen. Ähm das sagte ich schon… dazu gehört, die berühmte Frage, die vom Tausch der Ringe gefolgt werden wird…“.
Man konnte deutlich die Aufregung der Hauptpersonen spüren.

„Also frage ich dich Louhi, willst du die hier anwesende, liebreizende Braut Fiona heiraten und ihr 6 Monate die Treue halten, so lange die Ringe halten, dann antworte jetzt hier: ja“. „JA!“, schrie Louhi sofort.
Karl murmelte dazu, dass es natürlich auch länger sein dürfe und sprach weiter: „Also frage ich nun dich Fiona, willst du den hier anwesenden drachigen Bräutigam Louhi heiraten und ihn lieben, so antworte auch du mit ja“.

Diese hauchte leise und schüchtern: „JA, ich will“.

Karl bat Ratti, Ludwig den Ring zu geben und Musik zu machen. Ratti stimmte sogleich ein Liedchen an. Nun bat er Harlekin, Fiona den Ring von Louhi zu geben, welcher Foina feierlich das Kissen mit dem Ring hinhielt.
„Nun könnt ihr die Ringe tauschen“, sprach Karl.

Begleitet von Rattis Gesang nahm Fiona vorsichtig den Ring vom Kissen und auch Louhi steckte Fiona ihren Ring an ihren Finger. Fiona schaute Lou tief in die Augen, flüsterte leise „ich liebe dich“ und steckte ihm den Ring an. Louhi flüsterte leise zu Fiona: „ich liebe dich!“.

„Damit erkläre ich euch vor den hier Versammelten für Mann und Frau… Ludwig, du darfst die Braut jetzt küssen!“.

Damit endete  Rattis Lied, sie spielte aber weiter auf ihrer Schnurrhaarlaute, bis diese ebenfalls ausklang.
Karl gab den Eheleuten die Hand und gratulierte herzlich. Louhi schüttelte Hans Hand herzlich und bedankte sich, bevor er nachhakte: „Moment! Darf ich die Braut denn jetzt küssen?“. „Sicher, hab ich dir doch erlaubt“, erklärte Karl, worauf Louhi Fiona lange küsste und Ratti schrie: „ich bezeuge hiermit das sich der drache das traut“. Fio erwiderte überglücklich seinen Kuss.

Plötzlich ertönte ein dunkles Donnergrollen. Schwarze Wolken türmten sich über ihr am Himmel auf. Eine Stimme aus dem Donnergrollen rief: „Fiona, erinnere dich, was ich dir, als ich dir diese Gestalt verlieh, prophezeite! Nun hast du gegen unsere damalige Abmachung verstoßen und musst die Folgen tragen!“.

Louhi schrie mit Wut: „Welche Prophezeiung?“, die Gäste schauten verwirrt und geschockt. Ratti guckte böse nach oben und schnappte sich ihre Sense um das Brautpaar zu verteidigen und Wühlmaus wurde kreidebleich und flüchtete auf Louhis Rücken.

Die Stimme aus dem Donnergrollen sprach erneut: „Fiona! Du weißt es!“.
Fiona erstarrte vor Angst und wiederholte leise flüsternd die Worte der Stimme vor ihrem neuen Leben in Simkea: „Ich verspreche dir Jugend und Sorglosigkeit, aber das hat seinen Preis. Du darfst nie mit einem mann bis zum Letzen gehen, da sonst Fürchterliches passieren wird!“.

Baldrin gesellte sich mit Sichel und Schlachterbei zu Ratti. Man weiß ja nie…

Fiona wurde von einem grellen Blitz, der den Himmel zerriss getroffen. Sie schenkte mit Tränen in den Augen ihrem Lou einen letzen liebevollen Blick. Doch schon stand sie lichterloh in Flammen.

Fürchterliche Aufregung und Unruhe herrschte bei den Zuschauern. Louhi verwandelte sich schnell in einen Drachen und versuchte Fio festzuhalten, doch er konnte nur noch ihre Seele greifen.

Ratti hielt sich an dieser fest: „solange sie hier bleibt, ist unsere Fio auch noch nicht verloren!“. Wühlmaus fing jämmerlich an zu weinen.

Louhi schrie verzweifelt: „Katze, Rabea, Kate! Helft mir! schnell! Wir brauchen einen magischen Kreis!“. Er hielt seine Vorderbeine ausgebreitet für die magischen Wesen.

Rabea, Kate und ich stürmten nach vorne durch die Menge und bildeten mit Louhi einen magischen Kreis. All unsere Kraft legten wir hinein, um Fio zu helfen. Und so gab jeder ein wenig von sich: Rabea schenkte Lieblichkeit. Und so wurde Fio zum Engel. Ich schenkte einen Teil meines Feuers und Fio wurde zum Feuerwesen. Kate schenkte Flügel und damit die Fähigkeit zum Fliegen. Und Louhi senkte mit all seiner Liebe und Magie als letztes Fios Seele in dieses neue Wesen. Und so entstand Fiona in neuer Gestalt als Feuerengel.

Fiona kauerte schüchtern am Boden und flüsterte leise und verlegen: „Lou, ich bin unbedeckt“.  Spatzerls Geist schickte einen kühlen Hauch zu Fiona um die Flammen abzuschwächen.
Louhi zog sogleich seinen Umhang aus und reichte ihn Fio. Nun erhob sie sich in neuer Pracht als Feuerengel.

Die Stimme aus dem Donnergrollen sprach: „Louhi! Du hast gewonnen. Deine Liebe ist mächtiger als meine Eifersucht.“ Und zärtlich sagte sie dazu: „Meine Liebe, vergiss mich nicht und als Erinnerung schinke ich dir wieder deine Gestalt“.

Fiona schaute überrascht gen Himmel und flüsterte leise: „Osiris! Meine erste Liebe, wie könnte ich dich je vergessen?“.

 

Seitdem hatte Fiona wieder ihre ursprüngliche Gestalt, ihr neues wahres Wesen erscheint jedoch, wenn ihre Gefühle überhandnehmen oder sie es wünscht: Feuerengel.

 

Unter den Gästen herrschte ein Gemisch aus Erleichterung, Verwirrung und Freude.

Louhi schloss Fio überglücklich weinend in seine Arme und Wühlmaus kippte um und blieb auf dem Rücken liegen. Nur ein Füßchen zuckte unruhig. Xanthy kümmerte sich sogleich um sie und schon bald kam sie wieder zu sich.

Fiona schmiegte sich an Lou und küsste ihn glücklich und Rabea flog über das Brautpaar und bestreute es mit ganz viel Sternenglücksstaub: „auf das euer Glück für ewig hält“:

Louhi freute sich, dass sich die donnernde Wolke auflöste, als er zum Himmel blickte und nahm wieder menschliche Gestalt an.

Auch Karl war froh dass alles gut gegangen ist.

Louhi bedankte sich: „Danke meine Lieben, dass ihr mir so wundervoll beigestanden habt“, sagte er mit Tränen der Rührung in seinen Augen, „und vor allem auch, dass ihr Fio so schön geholfen habt!“.

Fio dankte auch allen herzlich für die Hilfe: „ohne euch wäre ich verloren gewesen“.

Louhi schmunzelte recht bleich: „ich würde vorschlagen, auf den Schreck brauchen wir alle was im Magen!“ Doch erst stand das Geschenkeübergeben und Beglückwünschen bevor.

Da die Geschenkeliste viel zu lang wäre, erwähne ich nur das Geschenk, das für das meiste getuschel gesorgt hat: „Ich hätte da auch noch eine Kleinigkeit für euch.“, sprach Baldrin, „Es ist nicht viel, aber ich hoffe ihr habt tortzdem eure… naja… Freude nicht… ihr versteht die Nachricht dahinter (die ich vorbereitet habe^^). Er räusperte sich leise und sprach weiter: „Da ich nicht in der Lage war ein Geschenk zu beschaffen, und da ich sowieso erst kürzlich in meine RP-Form (zurück?)gefunden habe, habe ich leider kein passendes Geschenk für euch. Allerdings wollte ich auch nicht vollkommen ohne etwas erscheinen, daher habe ich euch etwas mitgebracht, das Hochzeitshuhn! Möge dieser zwei halben Brathähnchenrohling solange zusammen halten, wie auch ihr, und erst, falls ihr euch eines Tages nicht mehr liebt, wirklich zu zwei halben Brathähnchen werden. Dafür empfehle ich übrigens ein Schlachtermesser oder ähnliches Werkzeug, und für günstige Konditionen mache ich sowohl aus dem Huhn, als auch aus dem Ex-Ehepartner Brathähnchen :-P“

 

Nun wurde das langersehnte Buffet eröffnet, die Torte angeschnitten und auch das Fondue durfte benutzt werden. Passend zum Buffet erschien endlich Cala. Es folgten Kirschkernspucken, Löwenzahnpusten und Musik. Während die ersten müde wurden und sich verzogen, bot Louhi Fio seinen Arm zum Tanz an und legte den anderen Arm um ihre Hüfte und tanzte zu Rabeas Musik mit Fio über die Bergwiese. Viele andere machten es den beiden nach. Viele Blicke bekamen auch Scarlett und Reno, die vergnügt zusammen tanzten und die Welt um sich vergaßen, und so tanzte die Menge vergnügt dahin, auch wenn sie manchmal aus dem Takt kam, wenn jemand sich verspielte, bis Sirflodderson um Aufmerksamkeit bat. Er und Xanthy waren nun ein Jahr verheiratet, weshalb er nochmals um ihre Hand anhalten wollte.

Ratti schrie sogleich: „DOPPELHOCHZEIT!“, doch noch war es nicht soweit.
„Xanthy möchtest du mich heiraten?“, fragte Sirflodderson und Louhi applaudierte. Xanthy nickte ganz atemlos. Rabea fragte, wo denn der Priester sei. Wühlmaus fragte, ob der nicht noch immer mit Spatz hinter der Hütte verschwunden sei und Scarlett wollte wissen, was sie denn da machen. Doch schon war Karl wieder da. Oder auch  nicht: „haltet ihn fest!!! Priester nicht weg laufen!“, schrie Scarlett ihm nach und das Mäuschen verbiss sich in Karls Schuhspitze: „dageblieben“. Jetzt lief auch noch Xanthy weg. Scarlett konnte nicht den Priester und Xanthy gleichzeitig aufhalten und Wühlmaus kicherte: „die war vielleicht froh, dass die hinüber waren“. Sie kamen nach einiger Zeit auf die Vermutung, die beiden würden die Ringe holen und Karl beschwerte sich über seinen Schuh: „… der war fast neu!“

Schon kam Xanthys Pferdchen angaloppiert und Xanthy schaute sich nach Sir um. Dieser tauchte nach einiger Zeit auch auf, schnappte sich seine Braut und gab ihr einen langen Kuss. Es folgte ein erneuter Ringetausch.

Einige Zeit später marschierten viele Gäste zurück nach Trent, so auch Scarlett und Reno, die seitdem immer öfter zusammen gesehen werden und man hörte zwei Liebesschlösser von Louhi und Fio klicken, gefolgt von einem leisten „Platsch“, als sie ihre Schlüssel in den Fluss fallen ließen“.

 

Auch wenn es eine gute Wendung nahm und Osiris nun nicht mehr zornig ist, hoffe ich trotzdem, dass die Donnerwolke nie wiederkommt! Es wäre wirklich zu schade um unsere Fio.
Des Weiteren freue ich mich schon auf Neuigkeiten von Scarlett und Reno.

(Katze)

18
Okt

Der letzte Schrei!

   Von: Lady Sharina in Klatsch und Tratsch

 

Louhi und Caladon begrüssen sich im magischen Chat, wobei der arme Caladon  husten muss.

Louhi findet das lustig:“cooool! ein Feuerdämon der erkältet ist *pruuust*“

Caladon:“jaja…..immer ärgerst du misch *hust*eingeschnappt kuckt“ Cala kramt im Rucksack rum und findet glücklicher Weise noch ein Hustenmittel.

Caladon Sunmo:“ nun habsch nur noch die lustigen frostbeulen da….“

Aber…….

Caladon Sunmo: *findet die fraostbeulen wie immer todschick*

Der Bote meint: Nun ja, Frostbeulen als modische Zutat zu betrachten, das bringt auch nur ein Feuerdämon fertig.

Nachdem er zusammen mit Louhi überlegt hat, ob er die mit dem Meissel aufpicken kann, oder mit der Hacke, fällt ihm plötzlich ein:

Caladon Sunmo:“ isch zieh mal n hemd an“

Louhi:“ ja das könnte helfen^^“

Caladon Sunmo: kuck mal….*schickes hemd rumzeigt* *angibt*

Louhi:“ uiiii! hast du das selber geklöppelt?“

Caladon Sunmo: „neee…das ist von haute courture….faschion …letzter schrei in trent.von rattitod“

Louhi hat da was missverstanden….

Louhi: „wer hat geschrien in Trent?“

Caladon Sunmo:“ däseihneerhemd! irgendeiner in trent hat geschrien“

Lady Sharina: Und bevor es nun heißt, die Lady ist nicht im Stande zu schreiben….Das ist original Caladon. ^^

Louhi:“ ja das ist ein Hemd, ich weiss aber wer hat einen letzten Schrei gemacht?“

Caladon Sunmo: „weiss immer nicht wer den letzten schrei macht. *nachdenkt* *louhi nachdenklich anschaut*“

Louhi: „du hast ja gesagt der letzte Schei in Trent!“

Caladon Sunmo:“ also louhi….*den blick des-isch-muss-dir-mal-was-erklären-cala aufsetzt* der letzte schrei…issse ne redewendung…da wo die rede sich wenden tut.“

Louhi:“ *läuft schon rot an vor unterdrücktem lachen* ja Cala? aaaber wenn 2x ich wenden tut dann wieder richtig ist, oder?“

Caladon Sunmo: „und genau da …an dem wendepunkt…stöösssst sich der letzte schrei aus….*findet das er alles foll toll erklärt hat*“

Lady Sharina: Nun ja…… ^^

Louhi:“ aahja! das heisst nacher kann nciht mehr schrein?“

Caladon Sunmo: „wenn du zweimal wendest bekommst du….äh…*rechnet*…viele schreie“

Caladon Sunmo:“ hm…das weiss nicht so genau…aber jedenfalls brauchst du wendepunkt für oletzten schrei“

Der Autorin raucht der Kopf! Lady Sharina: „lauscht verwirrt“

Louhi: „aber wenn ich viele Schreie bekomme, welcher ist dann der letzte Schrei?“

Caladon Sunmo:“ na immer der letzte.  *erklärt seinen lieben schwager louhi gerade den letzten schrei*

Die Moral der Geschichte? Wenn Caladon und Louhi verbal loslegen, bleibt kein Auge trocken!

(Lady Sharina)

18
Okt

Die Bürgermeisterwahl

   Von: Katze in Klatsch und Tratsch

Sonntagmorgen herrscht in der simkeanischen Welt normalerweise Ruhe und Zufriedenheit. Dieses Mal war das aber anders.
Chrrr arbeitete fleißig im Labor. Er wollte den Beruf Heiler erlernen. Allerdings war seine Begeisterung dafür etwas begrenzt: „Heiler is doof!“. Madanja wollte nun wissen, warum er denn doofe Sachen mache. Das hatte einen einfachen Grund: „ich glaub das gehört zum Programm vom Bürgermeisterkanidaten O. : mehr Heiler und bessere Gesundheitsversorgung ^^“.

Damit war ein hitziges Thema angeschnitten: Die Bürgermeisterwahl.
Jadwin, einer der bisher aufgestellten Bürgermeisterkandidaten (selbst aufgestellt!), nutzte die Gelegenheit und fragte Chrrr, wann denn der Wahlkampf beginne, also wann er denn endlich seine Konkurrenten umhauen dürfe.
Chrrr riet ihm, einfach mal anzufangen. Die heiße Phase wäre natürlich der Dezember.
Jadwin erklärte gleich: „ich bin für einen starken Bürgermeister, der sich kämpferisch für die Belange der Stadt einstellt, der auch vor ungeheuerlichen Situationen nicht zurückschreckt und sich mit schlagenden Argumenten gegen seine Konkurrenten durchsetzt“.

Chrrr schaute ihn fragend an: „DU willst die andren verhauen?“. Jadwin formulierte das anders: er wolle seine schlagenden Argumente einsetzen…

Nessie warf ein, es gäbe bestimmt auch Simkeaner, die das mit Köpfen schaffen.

Währenddessen fragte ich Jadwin, ob hauen wirklich immer die beste Lösung wäre. Jadwin meinte dazu: „also ich und mein Wahlkampfteam verwahren uns gegen diese unglücklich Wortwahl. »Verhauen«. ich will die Bürger mit schlagenden Argumenten überzeugen, meinen Konkurrenten aber damit zusetzen“.

Libelle wurde nun auch wach: „Wahlkampf???“ und Nessie bemerkte „größenwahn soll eine krankheit sein, hab ich mal gelesen“.

Ich erkundigte mich verwirrt, ob das was anderes als verhauen sei. Bubu erwachte ebenfalls und meinte gleich, er wolle nicht geschlagen werden und wünsche guten Morgen.

Chrrr dachte: „Jadwin is der perfekte Politika: der sagt immer nur das er was schlaues sagt, aber sagt gar nix..“

„irgendwie hört man deutlich Jadwins Wurzeln raus“, bemerkte Madanja.

Jadwin erweiterte nun seinen Wahlspruch: „außerdem bin ich für einen reichen Bürgermeister, der hat es nicht nötig einen Sold zu verlangen und wird sich garantiert nicht an der Stadtkasse vergreifen“.
Das brachte mich zu der Frage, was er denn als Bürgermeister machen würde, wenn plötzlich das Rathaus in Flammen stehen würde… es versuchen zu erschlagen? Erstechen?

Doch Jadwins Lösung war eine ganz andere: „ich würde erst mal den Schuldigen einen Kopf kürzen machen, dann das Rathaus abbrennen lassen und dann eine Sammlung für ein neueres schöneres Rathaus machen, so groß und schön wie es sich für eine reiche Stadt gehört“. Wenn es nur ein Versehen war, würde er den Brandstifter auch nur versehentlich einen Kopf kürzer machen…
Chrrr war nun der Meinung, Jadwin würde Wahlkampf machen damit er nicht gewählt wird.

Libelle witterte ihre Chance: „können wir uns ab jetzt über wahlkampfholzschilder freuen…. Oder noch besser wahlkampfgeschenke? Also jetzt nicht, dass ich käuflich wäre“, grinste sie.

Madanja schlug einen weiteren Kandidaten vor: „ich fänd Schnuddel gut … mir reicht ein besoffener Grüßaugust als Bürgermeister :)“.

Morti schielte aufs Pestilenzium und wählte Anja breit grinsend.

Libelle erkannte: „uih, dann hätten wir also schon mal die wahl zwischen pest und cholera?“, und grinste mit.

Morti stellte außerdem fest, bisher wäre das eher ein Wahlkrampf.
Madanja war nicht ganz so zufrieden: „ihr wollt hier doch nicht ernsthaft regelmäßig ne BM-Wahl machen, oder?“ „ich denke jedes halbes Jahr wäre gut, oder reicht euch einmel im Jahr?“, antwortete ihr Chrrr. Da musste sie erstmal schlucken: „dann brauchen wir dringend ein neues Baugebiet… ich will in so einer Stadt nicht wohnen :-p“.

Da meldete sich Morti wieder: „aaaaalso!!! Ich bin bestechlich, lüge, betrüge, denke niemals an euch sondern nur an mich, also könnt ihr einfach nur mich wählen.“, was sogar erstaunlich gut bei den Wählern ankam.

Ranita warnte Chrrr, der gerade anfangen wollte, die Wahl zu organisieren: „Chrrr … überlege dir das gut! Denke an die ganzen Holschilderwälder, die ein Wahlkampf bedeuten würde!“. Das sah Chrrr leicht zu lösen: „Ach was; die kann man ja verbieten, oder sonstwie stoppen.“
Das konnte Madanja nicht akzeptieren: „super … Verbote brauchen wir als Erstes“.
Libelle dagegen dachte an die Bestechungs- bzw. Wahlkampfgeschenke und nahm dafür den Schilderwald in Kauf.
„meinetwegen … zieh ich halt wieder in die Berge“, meckerte Minendi. Ranita überlegte: „einen Bürgermeister für Trent? Aber was ist mit allen andren orten hier?“. Minendi guckte Ranita entsetzt an: „hörst du wohl auf … bitte!“. Morti fragte sich, ob der Bürgermeister nicht auf dem Hochplateau im Gebirge leben müsste. Von oben habe man eine viel bessere Übersicht.
Zwischenzeitlich wurde diskutiert, warum es ausgerechnet ein Bürgermeister sein sollte. Könige wollte Chrrr nicht, aber Hofnarr, Papst…
Libelle erklärte Ranita, sie würden erstmal klein anfangen, später würde dann aus dem BM ein Präsident oder so.

Yaand nutzte den Wahlkampf für sich und hobelte schon mal Bretter und bastelte jede Menge Nägel… für Schilder oder Kreuze wäre erstmal egal.

Auch die Idee an eine simkeanische Minderheitenpartei wurde gedacht: AFT- Andere Wesen Trents.

Chrrr wollte nun Morti noch auf die Walliste als Kandidat setzen, was ich wiederum sehr amüsant fand… Morti als Wal…
Louhi fragte, ob er wohl viel Tran gäbe oder ob er besser als Maki wäre, während ich noch überlegte, wie man ihn kennzeichnen könnte, um zu verhindern, dass er gejagt werden würde.

Madanja fragte Chrrr, woher er denn wisse, was WIR brauchen.
Chrrr meinte dazu: „Die Bürgermeisterkette! Die ist doch super zu sehn! Ich bin doch ein Stück wirr also sag ich was ich denk! Deswegen stimmt man sich doch mit anderen ab….“

Louhi pfiff unschuldig: „welche bürgermeisterkette?“, und versteckte die Kette, und ich wollte wissen, ob man mit der Kette Bürgermeister anketten könne, wenn man anderer Meinung wäre.
Libelle gab mir einen guten Rat: „musst dich aber beeilen, katze, bevor der bm mit der kette missliebige einwohner erwürgt oder so“. Diesen Rat werde ich auf jeden Fall befolgen!

Der Bote wartet schon gespannt auf die Wahl und wird selbstverständlich darüber berichten.

(Katze)

18
Okt

Minendi und die Hefepilze

   Von: Katze in Klatsch und Tratsch

Da möchte man doch meinen, die Marktbesucher würden sich über eine kleine Abkühlung freuen, aber nichts da! Minendi beschwerte sich lauthals, als Fernohl sie nass machte, und starrte ihre triefnassen Kleider an. Fernohl dagegen kicherte und hüpfte um die Stände herum.

Minendi beklagte sich weiter: „da kommt man aus der wüste will sich ersmtla aus dem san klopfen jetz tpappt ales fest“.

Fernohl dagegen versicherte ihr, jetzt wäre alles abgespült. Minendi war leider nicht dieser Meinung und zeigte ihren Rock rum: „ne pappt fest“.

Da meinte es Fernohl etwas zu gut, denn beim erneuten Spülen ging der Rock so gut wie ganz kaputt.
Minendis Reaktion war, diesen Jonny anzudrehen. Gleich darauf wurde ein lautes „neeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeein“ vernommen, gefolgt von einer heulend auf die Knie fallenden Minendi, die Jonny anflehte, ihr die Sachen wieder zu geben.
Das konnte Fernohl nicht verstehen, weshalb er Minendi verwirrt anschaute. Diese jammerte: „drei tage arbeit für nix“. Fernohl kratze sich den Kopf: „nee, das Wasser macht nix kaputt!“.

Dass Minendi weiterheulte: „doch du hast mich so abgelengt wollte die sachen in den stand legen und hab sie jonny verkauft“ ergibt plötzlich einen Sinn, wenn man weiß, dass sie Jonny versehentlich 94 große Hefepilze für 15 Hellerchen verkaufte. Ein wirklich großzügiges Angebot von ihr…
Doch eigentlich sollten die Pilze für ihr Bier sein. Nun schrie sie heulend Jonny an: „ich will sie zurück ich zahl auch das doppelte aber bitte geb sie mir wieder“.

Diese Schreie weckten sogar Helia auf und Jollymaus bemerkte, Jonny wäre ihrer Meinung nach taub.
Helia wollte nun auch den Grund wissen, wieso sie geweckt wurde:

„ich war drei tage in der wüste“, begann Minendi, „und und und *unter tränenen versuch weiter zu erzählen* hab da diese doofen steinchen gefunden die wollte ich jonny nadrehen und dann hat fernohl mich ein zweites mal nassgespritzt so dass ich so abgelenkt war udn anstelle die pilze in den stand zu legen sie mit an jonny verkauft hab und der rückt sie nimma raus“

Doch außer in den Arm nehmen konnte Helia auch nicht viel für sie tun, wollte sie sich doch nicht mit Jonny anlegen…

Nun könnt ihr euch sicher denken, dass fast niemand in der Lage sein wird, etwas anderes für Minendi erreichen zu können … aber nur fast! Minendi wandte sich an eine unglaublich machtvolle, vertrauensvolle und die zugleich glaubwürdigste Zeitung Trents, um eine Petition zu starten, damit sie ihre Sachen von Jonny zurückbekommt.

Jetzt wenden wir uns an euch: Setzen wir Jonny unter Druck, damit er die Pilze wieder rausrückt! Es wird höchste Zeit für Protestmärsche! Lasst euch nicht mehr alles von diesem alten Geizkragen gefallen!

(Katze)

18
Okt

Schnappschuss der Woche 340

   Von: Katze in Schnappschuss

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