Archiv September, 2016

27
Sep

Aufruf an die faule Leserschaft

   Von: Katze in Schlagzeilen

Liebe Leserinnen und Leser,

Es heißt im Volksmund „Viele Köche verderben den Brei“. Doch das trifft nicht auf ein Gemeinschaftsprojekt wie den Boten zu! Viele Köche können eine fantastische mehrstöckige Torte schaffen, während ein einzelner noch an seiner Fischsuppe rührt.

Wer den letzen Boten gesehen hat, wird sich wohl gefragt haben, wie er trotz der langen Zeitspanne so dünn sein konnte. Uns erreichen so gut wie keine Tauben mit Artikeln, Chatmitschriften oder anderen nützlichen Mitteilungen. Und das ist unser Problem. Es liegt an EUCH das in Zukunft zu ändern:

Schickt uns Artikel! Wenn Ihr keine Zeit oder Lust habt selbst einen zu schreiben, dann schickt uns einen Chatmitschnitt, egal ob etwas lustiges, schönes, wichtiges oder wissenswertes passiert ist, solange Ihr meint, dass es in den Boten gehört.
Wenn Ihr gut mit Photoshop oder anderen derartigen Programmen umgehen könnt oder es ausprobieren wollt, dann fertigt bitte Schnappschüsse.
Rezepte (dabei bitte auch an Gebäck denken!) werden auch gern mal wieder gesehen. Oder Rätsel, Gewinnspiele, Partyeinladungen, sogar Werbung ist erwünscht.
Wenn Ihr andere Vorschläge habt, dann schreibt Sie in das Kommentarfeld.

Ein paar sind bereits eingetrudelt:

  • Geschichten mit Fortsetzungen (2- oder 3-teilig)
  • Jemand beginnt eine Geschichte zu schreiben und nominiert am Ende seines Teils den Nächsten, der eine Fortsetzung dazu schreibt.
    Zuvor wird geklärt, wer bei der Aktion mitmachen würde.
  • Witze

Und wo wir gerade bei dem Kommentarfeld waren: Kritik wäre auch mal schön. Wir bekommen keine Mitteilung, ob euch die Artikel gefallen oder nicht, ob man was verbessern soll, oder was Ihr dazu meint.

Der Bote braucht DICH!

Hilf uns den Boten wieder fett zu machen!

Eine schöne Woche wünscht Euch

Eure Katze

Ein Rattentod, umringt von einer kleinen Horde Lämmchen, fällt am Marktplatz schnell auf. Vor allem dann, wenn sie stolz rumgezeigt werden. Fiona rannte gleich hin und kuschelte und flauschte die Lämmchen, während Ratti ihr erklärte, dass das mal ganz viele werden würden, und dabei gleichzeitig ein paar Zucht-Eier vorsichtig aus ihrem Rucksack zog.

Kein Wunder, dass Ava bei so viel Lämmchendiskussionen auf diese aufmerksam wurde: „gibst du sie her?“, fragte sie gleich und hakte nach „die kleinen flauschigen mein ich“.
„nein die geb ich nich her!“, antwortete Ratti scharf.
Doch so schnell gab Ava nicht auf: „würd die grad brauchen“, „hast eh noch so viele Eier“.
Der kleine knochige Dickkopf aber blieb stur „ich brauch Wolle … is keine mehr da und Garn is auch bald alle“, um das zu bekräftigen, zeigte sie ihre Garnröllchen her.
Ava lenkte schon ein klein wenig ein „na gut aber die 4 wären grad recht“, bevor sie den wohl doch nicht so kleinen Garnhaufen bemerkte „öhm Garn ist bald alle?“
Ratti schimpfte vor sich hin „hm.. du machst mir wieder nur arbeit damit“. Gut, dass auch Ava überzeugen kann: „ach du kannst sie doch ganz schnell ausbrüten“, meinte sie, sah Ratti in die Augen und bat um die kleinen Flauschigen.
Das brachte sogar Ratti dazu, nachzugeben. Allerdings nur mit zwei Bedingungen: Sie wolle  keine Arbeit damit haben und sie müssen am Leben bleiben!
Ava sah dabei kein Problem und versprach das sofort. Mit verkreuzten Fingern hinter dem Rücken, versteht sich. Dass Ratti als Pfand Avas Seelenschnipsel nehmen wollte, damit konnte sie ja nicht rechnen. „davon war nicht die rede… nix da“, protestierte sie, „keine seelenschnipsel“.
Ratti dagegen war schon mitten in ihrem Tauschgeschäft und rechnete den Preis aus „39 und deine seele!“. Na, wenn das kein Angebot ist…
„ich geb dir die seele nicht aber die 39 kannst haben“, „ist ja noch nicht halloween“, sagte Ava und sprang bei der Übergabe so schnell von Ratti weg, dass diese ihre Seele nicht erwischte. „ach mist“, fluchte der Tod.
Als Entschädigung rollte Ava noch eine Roulade zu Ratti und auch bei mir kam ein Röllchen an, welches gleich strahlend verspeist wurde.
Ratti meinte, noch wäre nicht Halloween, aber bald. Und diesmal würde sie sich alles nehmen, als sie die Roulade entdeckte. „ih jetzt is die roulade dreckig“.
„ach wo ratti, die ist eh sauber“. Ava pustete schnell über Rattis Roulade. Ratti, in einer Staubwolke verschwunden, schien wohl nicht ganz der Meinung zu sein. „keine konkurrenz werden maunzer“, hörte man noch von ihr. Grinsend bekam sie versichert, dass sie sicher nicht so dürr werden würde.

Ava nutzte ihre Gelegenheit, die lieben kleinen ins „Lager“ zu bringen und grinste schief. Ratti piekte Ava in den Hintern und meinte, sie solle keine Dummheiten machen. Diese quietschte auf und log, sie würde die kleinen zum flauschen brauchen. (Man munkelt, die Marktstände hätten in dem Moment erstaunlich schnell an Stabilität verloren, da sich die Balken ein wenig gebogen hätten).

Ratti brüllte Ava noch nach, sie würde die Lämmchen jeden Tag besuchen kommen, während diese hinterm Lager verschwand „jaja… komm nur. Ich könnt ja noch paar zum spielen brauchen ^^“, grinste Ava.
Ratti aber wollte erst schauen, ob sie zu den anderen vieren lieb war, worauf hin Ava gleich die Lämmchen flauschte.

„ach ja?“, fragte Ratti und schnupperte vorsichtshalber, „du machst doch dummheiten mit den 4 kleinen“.
„nein… aber nein… ich flausche sie nur“, beruhigte Ava Ratti und versteckte das geflauschte schnell. Rodina bekam dies mit und wollte auch geflauscht werden, wovon Ava ihr aber abriet: „oooch rodi, ich glaub nicht.“
Quengeli hielt anscheinend auch nicht viel von Rodinias Bitte. „mit Avas Krallenhand? Vorsicht Rodinia. Schau dir lieber Mortis Narben an“.

Ratti ging zu diesem  Zeitpunkt bereits wieder ihrer Aufgabe nach „ich glaube von ava will keiner geflauscht werden *armen unschuldigen seelchen übern weg helf* da müsst ihr lang ihr kleinen dinger“, wies sie den Lämmchen den Weg.
Das schockte sogar Ava: „ratti? die… äh… die sind bei … DIR?“, fragte sie ungläubig.
„ich bin der einzige TOD hier.. natürlich landen die bei mir.. sach doch du machst mir nur arbeit“, kam prompt die Antwort.

Quengeli bestätigte Avas Vermutung, Morti würde das schon aushalten, mit der Begründung er halte sie schließlich auch aus. Morti aber war der Meinung, da gäbe es nichts auszuhalten, nur zu genießen.

Ava musste kichern. „ach ja ratti, ich dachte du schläfst ne runde jetzt. Die hätten den weg schon von alleine gefunden“.
Diese malte gerade den Lämmchen eine Landkarte, zeichnete den Weg ein und erklärte: „also hier links dann noch mal links halb rechts wieder links rechts rechts links da um den baum ins boot und da nach unten und wieder links“
Ava staunte „das ist aber ein komplizierter weg“.
Morti schaute ganz traurig. „die kommen in die Hölle?“, fragte er Ratti.
„das ist der weg zum fahrstuhl morti“, beruhigte sie ihn. Ava lachte schon wieder „die lämmchen doch nicht, die sind doch so flauschig und unschuldig gewesen“.
Ratti klärte uns wieder einmal auf „sind doch keine ziegen das die bis da hoch klettern können“. Das leuchtet ein.

Ava dagegen träumte von Böcken und Geißlein. „du machst die nur wieder kaputt ava“, sagte Ratti zurecht. Doch Ava konnte nicht belehrt werden „ich mache nix kaputt“, meinte sie und fuhr mit getragener Stimme fort: „ich führe sie nur ihrer bestimmung zu“.

(Katze)

27
Sep

Jagd auf Löwenzähne

   Von: Calisto in Klatsch und Tratsch

Anfang des Monats ist viel los im Leben von Xanthy. Die Aufregung wächst, die Ringe werden jeden Tag brüchiger und drohen zu brechen – gleichzeitig vergrößert sich die Familie um Sohn und Enkelin. Es ist mal wieder Zeit für die Löwengestalt. Wie wunderbar ruhig fühlt sie sich darin. Wie leicht und amüsant plötzlich sogar gefährliche Situationen wirken:
Louhi: …. NEIN AVA! ich darf immer noch nicht der Rohstoffe wegen gejagt werden!
Ava Dove steckt das Messer wieder weg und seufzt …
Beorn: stimmt, das überträgt sich sonst wahrscheinlich auf andere
Beorn: *fürchtet um sein Fell*
Xanthy: *fürchtet um die Zähne*
Louhi: keine Sorge Beorn, Bürger dürfen nicht gejagt werden
Ava Dove schielt zu Xanthy
Ava Dove: da mag jemand Löwenzähne haben
Xanthy: *duckt sich hinter den Stand*
Ava Dove: interessanter Wunsch
Louhi: *kichert* hee lass Xanthy ja in Ruhe!
Xanthy: *knurrt*
Ava Dove: es geht ja nur .,… um die Löwenzähne
Beorn: aber das überlebt ein Löwe auf lang nicht
Ava Dove: hat jemand welche … dann kann ich ja bei Xanthy wegschauen
Louhi: geh lieber Streets Skelett suchen, da musst du nichtmal drum kämpfen!
Xanthy: *mag Beorn*
Beorn: *stellt sich unterstützend neben Xanthy*
Ava Dove: haaach… Street … schätze von dem ist nix übrig geblieben hier
Ava Dove: Beorn …. gehört der Löwe zu dir?
Ava Dove: verkaufst du ihn?
Ava Dove: *klimpert mit dem Geldbeutel*
Louhi nimmt Drachengestalt an und stellt sich schützend über Xanthy und Beorn
Ava Dove grinst: dem Beo tu ich eh nix
Xanthy: *lachengeschüttelter Löwe verliert weiter an Zauber*
Ava Dove: und Xanthy nur … ein paar Löwenzähne, bevor sie verschwindet.
Xanthy: *stellt sich auf und zeigt Ava die Krallen*
Beorn: Außerdem gibts nur das zu verkaufen, wofür man bei der Arbeit geschwitzt hat
Ava Dove: *nuschelt* bei der fortschreitenden Vergreisung des Löwen verlieren die Zähne an Wert
Ava Dove: na beim Entfernen werd ich auch schwitzen – oder meinst, der Löwe gibt die freiwillig her?
Beorn: hoffentlich vor Angst *runzelt die Stirn*
Ava Dove: ich hab keine Angst… bin schwer bewaffnet ^^
Ava Dove zeigt etwas rum: [Schere]: *überlegt dem Löwen mal die Krallen zu stutzen*
Louhi breitet seine Schwingen über Xanthy aus
Ava Dove grinst: Louhi hat auch ein paar Goodies, die sich gut verkaufen lassen.
Louhi knurrt Ava an und holt tief Luft
Ava Dove hält Louhi den Firnisonschild vor die Nase, denn der ist feuerabweisend.
Louhi: sei vorsichtig, sonst gibts gleich gegrillte Ava!
Xanthy: *rollt unter den Marktstand und guckt Louhi neugierig zu*
Ava Dove: achnee, das funzt bei meinem Schild nicht – der schützt rundum , wozu denkst du, bauen wir den
Louhi drückt mit seinem Vorderbein den Schild zu Boden, Ava Dove sticht Louhi mit dem Säbel ins Bein, so dass er es heben muss. Louhi gibt Ava einen Klaps, dass sie über den Markt kugelt. Ava Dove rollt gekonnt ab und steht auf, nicht ohne Louhi ein paar Schuppen mit dem Säbel abzuziehen. Ava Dove piekst die Drachenschuppen mit dem Säbel auf: „ein Souvenir“

Beorn: ich glaub Ava, du solltest deine dunkle Seite in dir begraben
Ava Dove: Beo, ich bin Jägerin, Schlachterin, Kämpferin… ich habs nicht so mit Kuscheltieren
Beorn: Wir sind auch nicht zum Kuscheln da. Louhi: und auch nicht für Souvenirjäger!
Louhi stellt ein Bein auf Ava. Ava Dove entkommt Louhi elegant und springt auf den Laden.Louhi wischt sie mit seinem Schwanz vom Laden. Ava Dove springt über Louhis Schwanz und kichert dabei. Louhi reisst den Marktstand nieder.
Ava Dove: Louhi ruiniert den Marktplatz – ich habs gewusst, der ist rabiat, wir sollten ihn fesseln
Louhi: nein du bist rabiat! weil du mich verletzt hast!
Ava Dove sieht sich nach Ketten um.
Louhi: da sollte man eher eine tollwütige Elfe fesseln!
Ava Dove: aber die Hühner und Lammkeulen essen -immer diese Ambivalenz *nuschelt und zeigt nach kurzer Zeit Eisenringe herum*.
Louhi reisst sein Maul auf um Ava zu fressen.
Ava Dove *bastelt Ketten für den wilden Drachen*. Louhi verschmilzt das Eisen mit seinem Feuer zu einem Klumpen . Ava Dove steckt Louhi eine Hellebarde zwischen die Zähne. Louhi zieht mit seinem Vorderbein die Hellebarde aus seinem Maul, wirft sie nach Ava und zerstört dabei den Firnisonschild. Ava Dove weicht geschickt aus und bastelt weiter: „Schilde haben wir genug „.

Louhi zeigt Ava die kalte Schulter. Ava Dove: „na besser als das heisse Maul“
Louhi ignoriert Ava. Ava Dove legt mal die angebastelten Ketten zur Seite. Louhi legt sich auf den Marktplatz und lässt seine Schuppen magisch nachwachsen.
In diesem ruhigen Moment schwenkt Frida die Simkeafahne und Sirflodderson zieht Ava in ein Gespräch über Politik und Bürgermeisterwahlen. Aber auch hier ufert es wieder etwas aus:

Sirflodderson: ne Hexenverbrennung wär mal toll :-))
Frida: ah – aufm Scheiterhaufen bin ich noch nie gestorben
Ava Dove: Frida ist Expertin im Sterbseln^^
Louhi wirft ein: Gut, dann wähle ich Ava zum Verbrennen
Sirflodderson: wieso? hab Holz und Frida das reicht doch
Beorn: Louhi hör schon auf, hier wird niemand verbrannt
Sirflodderson: ist das ne Keule in deiner Hand Beo?
Ava Dove guckt Beorne an: Hast du ein Fell?
Beorn: Wenn ich wütend und bedroht werde
Ava Dove: dann wächst dir ein Fell?
Ava Dove: achja…. na hoffentlich brauchst das nicht eines Tages.
Louhi: ich flieg mal in die Berge, da wird man wenigstens nicht gejagt oder geärgert!
Und so plötzlich wie sie begonnen hat – endet die Geschichte. Allerdings fragt sich Xanthy nun ernsthaft, ob der Löwenzauber eine so gute Wahl ist, wenn sie sich Ruhe wünscht.

(Xanthy)

27
Sep

Jims Suche

   Von: Katze in Klatsch und Tratsch

Freitagabend konnte, wie in letzter Zeit bereits häufiger vorgekommen, überall vernommen werden: Jim der Siedler suche hübsche Erzählerinnen.
Daraufhin meldete sich auch schon jemand: Minendi. Sie habe zwar 455 Au, wäre aber vergeben und somit nicht im Beuteschema. Jim, der über 400 Au schon mal wieder froh wäre, erweiterte daraufhin dieses. Neugierde ist ja bei Drachen sozusagen angeboren, und so fragte Louhi, was er denn jetzt suche.
Während ich vermutete, er würde nun alles, hauptsache lebendig nehmen, klärte Minendi auf: Weitere Kriterien wären Rockträger, nicht bei drei auf dem Baum und möglichst nicht mit Almuth bekannt.
Nathan Prost konnte zum Glück helfen: „Hier lief vorhin ein Dudelsackspieler rum. Wär das was?“
Auch Louhi hatte einen Vorschlag. „hmm nicht mit Almuth bekannt? DAS wird schwierig! Das klingt nach einem Job für Ranthoron!“, meinte er.
Ein weiteres „hmmm“ war zu hören. „das würde das schema problematisieren ich glaub das wäre nicht so der favorit von jim xD“, sprach es aus Minendis Ecke.
Louhi musste kichern. „wieso? Rantho trägt Rock und klettert nicht auf Bäume und lebendig ist er auch!“ Er musste aber zugeben, dass er wahrscheinlich Almuth kenne.
Nathan war dafür sehr froh, eine Hose anzuhaben. Er kenne Almuth nämlich nicht. Vorsichtshalber zog er gleich 3 Hosen übereinander.
Unverständnis machte sich breit. Wie konnte jemand Almuth nicht kennen? „*nathan anstarr* du kennst almuth nicht??? das glaub ich nicht“, „ich auch nicht“ hörte man es überall reden.
Dieser rätselte noch immer: „Wasn das überhaupt? Was zu trinken? Oder ne Person?“
Louhi fragte Nathan, ob er denn nie Rubbellose eingelöst habe, während Ratti meinte, alle würden
damit blind zum Rathaus laufen. Minendi nickte „hauptsache kohle“.
Nathan fragte erstaunt, was überhaupt ein Rubbellos sei, während Minendi überlegte, Hannah habe er wohl auch noch nie gesucht.

Während das Gespräch abzuschweifen schien, hakte ich nochmal nach, für wen sich Jim nun entscheiden würde: für Rantho oder den Dudelsackspieler. Was tut man denn nicht alles für den Boten…
Ich war schon versucht entmutigt aufzugeben. Jim war eingeschlafen, da meldete Minendi. Sie meinte, er würde mehr etwas mit Holz vor der Hütte suchen.

Louhi konnte das Rätsel lösen und somit gebe ich hiermit bekannt, dass der Trenter Bote vielleicht erstmals etwas bis über Schluss hinweg, schließlich hatte es Jim ja noch gar nicht selbst erfahren, ergründet hat: „Also enen Holzfäller?“

(Katze)

27
Sep

Schnappschuss der Woche 338

   Von: Katze in Schnappschuss

5

Eleonora sprang zwischen die Maispflanzen, die Blätter wischten über ihr Gesicht, sie keuchte und versuchte sich zu erinnern, in welcher Richtung vom Feld das Zirkuszelt liegen müsste. Jemand, der sie an einen anderen Ort bringen konnte, würde sie doch hoffentlich vor diesen Kreaturen beschützen können. Sie hörte den Goblin hinter sich, er war nur wenige Schritte entfernt. Sie konnte ihn riechen und musste würgen. Ohne inne zu halten, sprang sie erneut durch die Reihen der Pflanzen und noch einmal, drehte sich im Lauf und rannte die Reihen hinab, anstatt hinauf wie bisher.
Kurze Zeit später sprang sie wieder durch die Pflanzen, drei zur Seite und dann blieb sie stehen, duckte sich und lauschte. Der Goblin musste ein bis zwei Reihen neben ihr sein, etwa 10 Fuß weit weg von ihr. Sie versuchte seine Beine zu sehen und beugte sich etwas nach vorne. Sie erstarrte! Genau vor ihr stand der Goblin, auch er war stehen geblieben und lauschte. Dann hörte sie wie er schnüffelte und den Kopf schief legte. Er kicherte und sprach dann heiser in einem Singsang: „ Wo bist du, kleine Eleonora? Wo bist du? Wir werden dich eh finden. Wir tun dir auch nichts. Wir bringen dich nur zu unserem Herrn und Meister. Er möchte dich gerne kennen lernen Eleonora.“, seine Stimme klang alt, unsagbar alt und moderig. Sie glaubte ihm kein Wort, duckte sich noch ein Stück und atmete so flach wie nur möglich.
Plötzlich bewegte sich der Goblin sehr schnell, er rannte nach rechts und hechtete in die Reihe, in der sie saß; ein Hase hatte sich etwas weiter weg von ihr bewegt und war in ihre Reihe gesprungen. Eleonora hechtete durch die Pflanzen in die Reihe, in der der Goblin vorher gestanden hatte und fing wieder an zu laufen.
Erst als das Feld zu Ende war, stoppte sie und keuchte. Die Hände auf die gebeugten Knie gelegt, holte sie einmal tief Luft. Sie versuchte zu hören, ob der Goblin ihr noch folgte aber ihr Herzschlag überdeckte alle anderen Geräusche. Unvermittelt brach neben ihr jemand aus dem Feld. Eleonora zuckte zusammen und stellte sich auf um ihr Leben zu verteidigen. Almatea stand neben ihr, sie trug ein langes Schwert, von dessen Scheide es grün tropfte. Sie drehte sich leise zu ihr um, noch immer trug sie dieselben Sachen wie gestern. Gestern. War es wirklich erst eine Nacht her, dass sie Almatea getroffen hatte? Dass ihr ganzes Leben sich von Grund auf geändert hatte? Ihre Mutter war tot, Isabell wahrscheinlich auch und alles war nur Almateas Schuld. Seitdem sie in ihr Leben getreten war, brach es zusammen. Eleonora spürte wie die Tränen über ihr Gesicht liefen, sie hörte sich schluchzen, aber es hörte sich an, als wenn ein anderer sich seinem Seelenschmerz ergab. „Pssscht!“, flüsterte Almatea und legte den Zeigefinger auf ihre Lippen. „Sie haben sehr gute Ohren.“
Eleonora schluckte ihre Tränen runter, schaute zum Feld und flüsterte:“ Was sind sie? Wo kommen sie her? Wer ist ihr Meister?“ Ihr ganzes Gesicht war vor Verzweiflung verzerrt. Sie wollte Antworten. Sofort. Sie wollte in Sicherheit sein, nein, lieber wollte sie aus diesem Albtraum aufwachen, denn dies konnte unmöglich ihr passieren. Sie war doch nur die Tochter armer Bauern. Sie seufzte laut auf. Almatea schaute sie mitleidig an:“ Ich werde dir alles erklären. Wenn Zeit dafür ist.“, sie steckte das Schwert zurück in die Scheide, die neben ihrem Hosenbein hing, bewegte sich auf Eleonora zu und packte sie an den Schultern. „Ich habe gespürt, dass ein Portal geöffnet wurde. Wie viele Goblins waren es? Einen habe ich getötet, aber ich muss wissen wie viele es noch sind.“ Eleonora schaute Almatea groß in die Augen. Getötet? „Es waren zwei. Also, ich habe zwei gesehen. Ob mehr dort waren weiß ich nicht. Sie haben Isabell, meine Freundin.“, wieder stiegen ihr Tränen in die Augen.
Almatea seufzte laut auf: „Gut, nur einer ist übrig. Wir sollten schnell verschwinden. Für Isabell können wir momentan nichts tun. Es gibt eh nur die zwei Möglichkeiten, dass sie sie mitnehmen oder töten, aber ich würde mein Schwert darauf verwetten, dass Darkman sie als Pfand behält.“
Eleonora schaute sie verwirrt an. Pfand? Darkman? Sie schüttelte den Kopf.
Almatea fasste ihren Mantelsaum und warf ihn über Eleonora. Wo sie eben noch gestanden hatten war das Gras nun leer.

(von Xanthy für euch aus dem Archiv gefischt)

Ja, jeder weiß, die Wölfe die Wölfe… Die Wölfe kann man jagen.

Jedoch das Gleiche lässt sich ja auch wohl über Rehe sagen.

Der Autor dieser einzigartigen Serie, der mit dem schwierigen Namen, den ich wohl niemals nicht aus dem Kopf richtig schreiben werde, ist unser allseits bekannter:

Simplicius Simplicissimus

Die Taschenbuchausgabe des Gesamtwerkes kann jederzeit bei Ihm bestellt werden.

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Das ABC-Buch für die kleinen und großen Kinder Simkeas
Mit einer gelahrten Nachbemerkung

von Simplicius Simplicissimus

 

27
Sep

Rätsel zum 27.09.

   Von: Katze in Rätsel

Dieses Rätsel ist meiner Meinung nach ziemlich schwer.

In dem Gitter sind viele Wörter versteckt (vorwärts, rückwärts, waagrecht, senkrecht, quer). Es gelten aber nur die, die es in Simkea auch gibt!

Das Lösungswort muss man wieder aus den Buchstaben zusammensetzen. Immer, wenn sich zwei „simkeanische“ Wörter im 90°-Winkel schneiden, also entweder beide quer oder beide gerade sind, hat man an der überschneidenden Stelle einen der Buchstaben gefunden. Es sind auch einige Wörter sozusagen im Gitter, die sich nicht kreuzen, also nicht zur Lösung dazugehören. Umlaute werden dieses mal ausgeschrieben.

Beispiel:

1

Um die Wahrscheinlichkeit von Fehlern meinerseits zu verringern, gelten nur Wörter mit mit mindestens 4 Buchstaben.

(Ein Fehler hat sich bereits eingeschlichen. Ist behoben!)

Hier ist das Rätsel. Viel Glück!

 

2

Für Spieler bis Stufe 10 gibt es einen Hinweis, da ein Wort zu „simkeanisch“ ist, um es erraten zu können. Diese können sich einfach bei mir melden :)

Als Belohnung gibt es dieses mal für den Gewinner ein Fresspaket.
Darin enthalten sind: 15x Schweinebraten, 15x Krebssuppe, 25x Brötchen, 10x Pfannkuchen, 5x Pilzpfanne und 5x ged. Fisch, was einen Gesamtwert von über 80 Heller hat!

Also strengt euch an!

Viel Glück :)

Eisendeschluss ist der 9.10.2016 ingame an Calisto.

Gewinner des letzen Rätsels und somit des Papierberges ist:

Le Peng

Herzlichen Glückwunsch.

Teilgenommen haben:

Le Peng, Phyre und Baldrin

Herzlichen Dank für die Einsendungen

20
Sep

Liebe Leserinnen und Leser,

   Von: Calisto in Schlagzeilen

nun soll das Sommerloch dem Ende zugehen. Ein Weilchen hat der Bote wie angekündigt geschlafen, die Außenwelt war bei den Schreibern mächtiger denn je.

Doch so langsam erwachen alle aus dem Dornröschenschlaf, und es trudelt ein Artikel nach dem anderen ein.

Generell scheint eine gewisse Emsigeit in Simkea ausgebrochen zu sein.

Die Kartenjagd ist wieder in vollem Gange. Fleißig wird den Tätigkeiten nachgegangen, im Gegenzug erliegt einfach die komplette restliche Wirtschaft. Es wird gehandelt und gefeilscht und so manch einer steht kurz vor dem Bankrott.

Die Brauer und Schmiede jedoch dürften glücklich sein wie nie zuvor, mehren sich doch die Hammer- und Maschinenläufe fleißig vor sich hin.

Auch bei MasterX scheinen verschiedene Läufe vor sich hin zu arbeiten, und so hat er kurzerhand das Simkea TV erschaffen, in welchem man ihm über die Schulter … naja, eigentlich eher ins Gesicht blicken kann.

Dort ging es die Tage dann so einher, dass zur Feier des überfüllten Kanals direkt noch eine Runde Nuka Cola Quartz spendiert wurde.

Überhaupt scheint das Land mal wieder von lauter neuen Sachen übersät zu werden.

Ein neues Obst ist nämlich auch zu finden. Schmeckte es doch den Anwesenden beim Treffen dermaßen gut, so dass es Ihnen direkt als Andenken mitgegeben wurde.

Jetzt jedoch ist es der breiten Masse zugänglich, als normales Nahrungsmittel. Die Ananas, in Speck gewickelt.

Bevor man jedoch diese saftige Speise zu sich nehmen kann, muss die geheime Ananas jedoch erst einmal gefunden werden. Wo so ein ein Schmankerl nur wächst …

Dann gab es auch noch ein kleines Hexenhäuschen … oder so, als Pin für die Anwesenden des realen Treffens … und vielleicht gab es noch mehr? Was den Augen der Schreiber vielleicht verborgen geblieben ist?

Und auch wenn die Schreiber alle fleißig waren, sollte man eigentlich meinen, dass wir direkt 200 Ausgaben rausbringen könnten … so viel wird doch derzeit geschrieben. Aber anstelle von Klatsch sind die Einwohner Simkeas wohl eher mit der Bildung beschäftigt. Wir hoffen jedoch, dass Blooms altem Herzen das wirre Treiben in seinen Räumen nicht allzu sehr aus der Ruhe bringt.

So wünschen wir euch wieder eine schöne Woche

Eure Cali

20
Sep

Meisterfeier von Ricco

   Von: Calisto in Feiern und Events

Am Sonntag, mitten im lebhaften Treiben auf dem festlich geschmückten Marktplatz, gab es diese Woche nicht nur den reich gefüllten Buffettisch, sondern auch noch Köstlichkeiten und die gerühmte Dämmerwalder Kirschtorte. Ricco unterstützt nun meisterhaft die simkeanischen Landwirte bei der Versorgung der Bevölkerung. Der Einladung zur Meisterfeier folgten etliche Bürger mit kleinen Geschenken im Gepäck: handwerkliche Hilfsmittel für den neuen Landwirt sowie so dringend nötige Dinge wie Schuhe oder Heiltränke, und gratulierten:

Frida: herzlichen Glückwunsch!
Nathan Prost: Glückwunsch auch von mir, werter Meisteragronom
Moonstone: Aber nicht vergessen: Der Ertrag subterraner Knollengewächse ist reziprok zur Intelligenz des bodenbewirtchaftenden Agrarökonoms
Louhi: hrhrhrhr
Nathan Prost zeigt seine erbengroßen Erdäpfelchen
Morticia latscht quer über den Marktplatz und stapft dabei mitten durch das Futter
Silentdream: *überlegt sich einen Flucht den Morti in ein Haustier verwandelt*
Silentdream: die passen besser auf wohin sie treten *grinst*
Louhi: meinst du zufällig Haustiere die zur Gattung der Feliden gehören?
Silentdream: hm oder Huhn?
Silentdream: wenn er zu laut kräht, wird er gerupft *kichert*
Ricco: bedient euch, wünsche einen guten Appetit
Xanthy: oh hgw zum Meister – welcher ist es denn?
Scarlett: meine herzlichsten Glückwünsche!
Moonstone: Na, Glühstrumpf…
Maya Ava: Huhu, was wird hier gefeiert?
Maya Ava: *hat noch nicht mal rausgefunden, was vor 2 Tagen gefeiert wurde, obwohl sie mitgefeiert hatte, aber versuchen kann man es ja *
Maya Ava: Glückwunsch zum ersten Meister….
Libelle Ii: Menno, Feier im Städtchen und ich klebe in der Lehmgrube fest *g*
Spatzerls Geist: Glückwunsch Ricco zum Meister *ihm zuzwitschert*
Nebenher beobachten einige eine überraschende Knuddelrunde einer gewachsenen Familie: Xanthy und SirFlodderson stehen zusammen mit Sohn Molitor und Enkeltochter Scarlett. Scarlett: *knuddelt Pa und Omi und wer sonst noch mag*
The Man They Couldnt Hang: Hallo Marktvolk… Glückwunsch Ricco!
Arminius: Glückwunsch Ricco
Nathan Prost: Alles Gute nochmal dem meisterlichen Landwirt

Auch der Trenter Bote wünscht alles Gute: Ein Hoch auf den neuen Meister und viel Erfolg bei Arbeit am nächsten Titel.

(Xanthy)

Es ist schon erstaunlich, was Simkeaner alles erfinden und an Ideen haben. Andererseits ist das ja in Trent und Umgebung bereits bekannt. Ein Beispiel aus dr jüngsten Vergangenheit:

Louhi beklagte sich über die hohen Temperaturen. Denn bei so viel Grad falle die Arbeit schwer.  Nathan Prost erwiderte, dass er überhaupt nur noch mit 90° arbeiten würde. Sonst würden die Regale nicht in die Wohnung passen.
Lady Sharina fragte sich, was denn die Grade mit Regalen zu tun hätten. Louhi erklärte ihr, dass diese rechte Winkel hätten. Aber dieser betrüge 45°, wenn er recht sein solle. Nathan hakte nach, ob dieser bei ihnen nur 45° haben würde. Louhi erklärte, zumindest an diesem Wochentag. Nathan war entsetzt. Überall würde heutzutage gespart werden. Louhi rechtfertigte seine Aussage. Der halbe rechte Winkel würde sehr wohl nur 45° betragen.

Nathan erkundigte sich daraufhin, was dann der viertelte linke Winkel donnerstags haben würde.
Louhi wusste die Antwort gleich und verkündigte grinsend „einen Knall^^“.

Das ging nicht ganz in Nathans Kopf: „seltsam. Winkelkunde werd ich nie verstehen“.
Zum Glück konnte Minendi helfen. „Ganz einfach“, meinte sie. „recht udn links die windel am klebeband öffnen windel weg neue windel drunter und zukleben fertig.“ Sie fände Windelkunde sei ganz einfach.

Karl, auch The Man They Couldnt Hang genannt, dachte bis jetzt immer, Winkelkunde sei ein Kunde, der viele Windeln kaufen würde und schaute bei diesem Gedanken zu Spatzerls‘ Geist.

Fiona würdigte Minendis Wissen und staunte. Dabei muss Minendi es ja wissen, schließlich hat sie bereits ein Kind: Yovoy. Daraufhin fing sie an zu grübeln. Bäume und Windeln …

Fiona stattdessen war sehr froh, dass Louhis Kind bereits aus dem Windelalter heraus war.

Nun war Karl am überlegen: „Bäume??? Mine du kommst von Hölzchen auf Stöckchen“. Louhi erklärte ihm, dass Yovoy doch ein Baum sei, worauf Minendi ihn fragte, was daran zum schmunzeln sei. Louhi fand, dass es schon etwas zum schmunzeln sei, wie man von Regal auf Windelwechseln komme.

Es folgte eine Diskussion, ob Nathan nun mit Regal oder Windelkunde angefangen hatte. Spatzerls‘ Geist wollte dazu hilfsbreit Blooms Zwicker an Minendi verleihen. Diese hatte aber eine andere Idee: „da häkel ich mir lieber ne küche. so zum mitnehmen xP“.
Karl wies sie darauf hin, er wüsste, wer ihr eine verkaufen könnte, ohne dass sie dafür häkeln müsse. Minendi fragte vorsichtshalber nochmal nach, ob es eine Küche to go wäre. Auf die Frage, was sie denn mit ner Küche aus Togo wolle, antwortete sie, sie wolle so ne Küche für unterwegs.

„Ach die gibts aus Togo?“, staunte Karl. „ne du wolltest mir eine verkaufen tmtch“, kam es von Minendi zurück, „hast du gesagt“.
Karl wies das gleich von sich: „Ich habe nie gesagt, dass ich Küchen aus Afrika verkaufe“. „nix afrika“, meinte Minendi.
Während Karl grübelte, ob die Maße überhaupt mit unseren Geräten kompatibel wären, erklärte Minendi weiter „aber ne küche zum mitnehmen weißte so für reise küche. küche durch die gegend tragen wenn man da ist wo man hin will aufklappen und loskochen quasi“.
Karl, wohl noch zu sehr davon verwirrt, dass Minendi keine Küche aus Afrika wolle, fragte nochmal nach „Reisküche? Also Asien?“

Louhi versuchte zu helfen „ne eine Wohnmobilküche“. „zum Kochen???“, fragte Karl. Fiona machte Louhi darauf aufmerksam, dass sie die aber nicht tragen könne. Louhi war noch ganz versessen von seiner Wohnmobilküche und antwortete Karl „ja und zum reissen“. Der antwortete gleich „nu reiss dich mal zusammen“.
Louhi redete munter weiter „Küchen zu tragen find ich aber auch nicht so optimal, da müsste Mine schon ein Drache sein so schwer wie die sind, aber dann braucht sie auch kein Wohnmobil!“
Deshalb wolle sie ja ne leichte, sagte Minendi.
Karl zeigte ihr einen Esbitkocher aus der Anderswelt. Minendi überlegte, entschied sich aber dagegen „also ich brauch bissele mehr komfort. aber sonst“.
Prompt folgte ein Bild von einem Feldkocher. Minendi war zufrieden über die Besserung, dennoch bräuchte sie zwei Platten. Schließlich soll es ja auch was leckeres werden. Sie überlegte auch gleich, ob das Mechanik wäre.
Fiona warf ein Bild von einem Campingkocher ein. Darüber war Minendi äußerst erfreut „uh fiona versteht was frauenherzen höher schlagen lässt.“
Auch Spatzerls Geists Luxus-Ausführungs-Küche wurde abgelehnt, da Minendi sie auch mit Rollen nicht durch den dunklen Wald oder die Wüste fahren wolle.

Louhi versuchte noch einmal Minendi von seiner Idee zu überzeugen, sie solle ein Drache sein, damit sie sich die Küche auf den Buckel binden könne. Fiona wies Louhi darauf hin, dass sie dann gar keine bräuchte, da sie dann ihr Feuer auch so dabei hätte.

Minendi merkte, dass sie selbst erfinderisch werden müsse: „ooooooooooder so nen dings. so nen sack karren oder nen bollerwagen und da dann halb die küche und halb die vorräte und ich mach nen imbuss auf. und überall frisch.“

Fiona zauberte wieder ein Foto aus der Anderswelt hervor.  Ein Küchenkarren:

Louhi freute sich, dass er sogar Vorratsbehälter und Arbeitsplatte habe. Karl sah das nicht so und wies darauf hin, dass da gar keine Kochplatte sei. Fiona klärte auf: „karl ist blind, hat 2 gasflammen dran“. Das sah auch Minendi.

Louhi versuchte sein Glück bei Fiona und versuchte sie zum Kochen lernen zu überzeugen. Sie brauche dann keine Gasflammen, sie habe ja ihn. Diese war leider nicht ganz so begeistert: „*lacht* mag aber nicht. das ist immer zu schnell weg, was man gemacht hat. stehst stundenlang am herd und innerhalb von 5 min is alles weg … nene an meinen bunten klamotten kann ich mich länger erfreuen“.

Für was sich Minendi nun entschieden hat, oder ob sie gerade am rumbasteln ist, konnten wir nicht herausfinden. Spätestens wenn man in der Wüste oder auf der Eisinsel Küchengerüche wahrnehmen kann, wird man von ihrem Erfolg erfahren.

kueche-haekeln

(Katze)

 

 

20
Sep

Interview mit einem Geist

   Von: Lady Sharina in Bürger hautnah

 

Liebe Lieser, in unserem schönen Lande laufen ja so einige aussergewöhnliche Wesen rum.

Eins davon ist unsere Geisterspätzin. Diese hab ich diesmal befragt.

Lady Sharina:“Also, viele wissen gar nicht das der Geisterspatz mal ein normaler Spatz war. Was war damals eigendlich los? Warum ist das so gekommen?“

Spatz:“Die Gründe des Ablebens von dem kleinen Spatz sind vielschichtig. Ja ich war eins ein kleiner Spatz, der geschäftig sein Tagwerk vollbrachte in Simkea. Betrieb bis vor meinem Ableben die Gildenmarktbude und war in der Holzbearbeitung beim Bau von Schiffen und Möbeln eine angesehene Lieferantin. Doch all dies halfen nicht darüber hinweg, dass Spatz unglücklich war und so verstarb ich plötzlich und unerwartet. Damals wurde ein großes Feuer zu meinem Ehren am Marktplatz entfacht. Dies ermöglichte es mir in neuer Gestalt zurück zu kehren und von vorne zu beginnen.“

Lady Sharina:“.Wie bist du ursprünglich über haupt in diese Welt geraten?“

Spatz:“Einst.. es ist sehr viele Jahre her, gab es unter dieser Internet-Adresse (in der Anderswelt) einen gleichnamigen Möbelshop für das PC-Game „Die Sims“. Diesen hatte ich eine Zeitlang viel genutzt um mir Möbel und andere Einrichtungsgegenstände für das Spiel zu kaufen.

Es vergingen ettliche Jahre und ich grub das alte PC-Spiel wieder aus. Was aber nicht mehr da war, war der Shop. Dafür die Welt Simkea. Die Geschichte auf der Startseite machten mich neugierig und so ging ich durch die Pforten und fand mich auf der Portalinsel wieder. Ich lernte Simkea kenne und lieben… und diese Liebe währt fort….“

Lady Sharina:“Neigst du eigendlich zu extremen? Du hängst fast nur auf der Eisinsel und das simkeanische leben geht an dir vorbei. “

Spatz:“Nein ich neige nicht zu Extremen. Ich sehe es eher als Effektives nutzen der mir dargebotenen Ressourcen. Dass ich jetzt lange auf den Eisigen Inseln verweile liegt einfach daran, dass sich der Weg und die nötigen Items nur dann rechnen, wenn man langfristig denkt. Auch habe ich oft so viel an Waren mitzubringen, dass es auf die Schnelle in den Mengen gar nicht beschaffbar ist.

Lady Sharina:“ Nun ja man kann es auch übertreiben. ;-) “

„Jetzt sieht man dich ja öfter in Trent. Was sind jetzt deine Pläne?“

Spatz:“Das ist eine gute Frage. So wirklich beantworten kann ich sie nicht. Zum einen hat es mit Karl zu tun. Zum anderen will ich meine Vorräte auffüllen und so noch ein paar Heller verdienen, bevor ich mich wieder auf eine längere Zeit auf die Reise zu den Eisinseln auf mache.“

LadySharina:“Gibt es was, das dich stört in Simkea? Oder gibt es was das du dir sehr wünschst?

Spatz:“ Direkt stören tut mich nichts an Simkea selbst. Es gibt zwar Dinge, die mich stören. Jedoch gehören die nicht hier her. Diese haben aber anderen Hintergrund und nichts mit Simkea selbst zu tun. Wünsche gibt es keine. Ich freu mich auf alles was zukünftig zur Bereicherung Simkeas beiträgt. Ich freue mich über jedes RP, dass in den Chats statt findet. Und hoffe, dass zukünftig wieder mehr RP geben wird.“

Lady Sharina:“ Eine letzte Frage, Kannst du dich noch erinnern wie es bei deiner Ankunft in Simkea war?
Hast du dich allein durch die Anfangszeit gebraucht oder haben dir ältere geholfen?“

Spatz:“Da dies schon sehr lange her ist fällt es mir nicht leicht mich daran zu erinnern. Aber ich Meine mir haben damals einige leicht unter die Arme gegriffen. Maddie Hayes war eine von Ihnen. Gestürzt hab ich mich damals auf die am Markt befindliche Melonen-Kiste um mir meinen Anteil heraus zu nehmen. Im Chat bekam ich die ein oder andere Frage beantwortet und auch Rollenspieltechnisch konnt ich von den „älteren“ Spielern lernen.“

Lady Sharina:“ Ich bedanke mich für das Interview und wünsche dir weiter viel Freude in dieser Welt!

(Lady Sharina

Es war spät geworden. Der Pfarrer musste geholt werden, die Mutter gesegnet, es wurde darüber entschieden. sie morgen in aller Frühe auf dem Friedhof zu begraben. Und irgendwann war Eleonora eingeschlafen. Isabell schaute auf sie hinab. Wie schön sie war. Wie unsagbar unschuldig sie im Schlafe wirkte. Sie strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht. Manchmal legte sich Eleonoras Stirn in Falten, so als wenn sie schlecht träumen würde oder sich über irgendetwas ärgerte. Isabell war müde, aber sie wollte nicht nach Hause, ihre Freundin nicht alleine lassen. Sie würde auf dem Stuhl neben Eleonoras Bett schlafen, über sie wachen und morgen, ja morgen würde hoffentlich ein neuer, besserer Tag anbrechen. Langsam fielen ihr die Augen zu.
Ein Krachen drang an Isabells Ohren und sofort war sie wach. Sie blickte zu Eleonora, doch die schien von dem Krach nichts mitbekommen zu haben. Isabell lauschte. Leise Schritte waren im Haus zu vernehmen. Ihre Gedanken überschlugen sich. Was tun? Im Zimmer gab es nichts, das der Verteidigung gedient hätte, also musste sie hinaus aus dem Zimmer. Isabell schlich leise die Treppe, die gleich neben Eleonoras Zimmer war, hinab zur Küche. Kurz bevor sie in den dunklen Raum trat, lauschte sie noch einmal auf die Geräusche des Hauses.

Eine Hand wickelte sich um die ihre als sie den nächsten Schritt tat. Eine grüne Hand mit entsetzlich gelben Fingernägeln, die Hand eines Wesens, das schlimmer war als jeder Albtraum. Isabell schrie, das Wesen schlug sie ins Gesicht und sie brach zusammen.
Eleonora wurde wach. Hatte da jemand geschrien? Sie vernahm ein Poltern im Haus. „Isabell?“, besorgt schaute sie sich um. Isabell war nirgends zu sehen. Eleonora stand auf. Sie lauschte. Jemand war im Haus und die Laute, die sie hörte, ließen ahnen, dass sie in Gefahr war. Ihr Blut pumpte laut durch ihren Körper, so laut, dass sie die Geräusche von unten kaum vernahm. Es klang, als wenn etwas Großes durch die Küche geschleift würde. Jemand sprach, es klang unmenschlich, alt und die Stimme war so tief, dass Eleonora kein Wort von dem verstand, was dort unten gesprochen wurde. Ein Bild schoss ihr durch den Kopf. Ein Bild von einem Wesen mit grüner Haut. Sie erschrak. Das konnte nicht sein. Ihr Albtraum sollte Wirklichkeit geworden sein? Und wo war Isabell? Eleonora atmete tief ein und ging zum Fenster. Bis zur Erde waren es etwa 13 Fuß und nur das Gras würde ihren Aufprall bremsen. Sie überlegte ob sie dieses Risiko eingehen sollte, als sie sah wie etwas aus dem Haus kam, ihr Freundin lag bewusstlos über den Schultern des Wesens und wie Eleonora jetzt feststellen musste, war es schlimmer als ihr Albtraum, – viel schlimmer.
Das Wesen das Isabell verschleppte war so groß wie ein Mensch, dabei aber dünn und sehnig wie jemand, der jeden Tag schwere Arbeiten ausführen musste. Es hatte lange Finger mit gelben, spitzen Fingernägeln und sein Gesicht war entsetzlicher als alles, was sie bisher gesehen hatte. Die Ohren des Wesens waren ebenso grün wie der Rest des Körpers und standen spitz vom Kopf ab. Die Zähne waren spitz und leuchteten gelb in der Nacht. Das ganze Gesicht erinnerte an eine Totenmaske. Die Haut wirkte ledern und die Lippen waren so klein, das die Zähne riesig wirkte. Eleonora erzitterte. Sie atmete laut aus und überhörte so die Schritte auf der Treppe. Erst als der zweite Goblin in der Tür ihres Zimmers stand, wurde sie sich des Geruches bewusst. Es stank wie der Tod selbst, als wäre es frisch aus einem Grab, das es schon monatelang bewohnt hatte, entkommen. Es grinste sie an und öffnete den Mund: „Da bist du ja. Der Meister wird sich freuen, dich endlich begrüßen zu dürfen.“, er lächelte grob und ging auf sie zu. Eleonora erschauerte. Der Meister? Was war dieses Wesen? Wer war der Meister? Es gab nur einen Ausweg. Eleonora öffnete hinter ihrem Rücken den Riegel des Fensters. Sie drehte sich um, schwang es auf und sich selbst in einer flüssigen Bewegung hinaus. Als sie auf dem Boden aufkam, raste ein stechender Schmerz durch ihre Beine. Der Goblin in ihrem Zimmer zertrümmerte die geöffneten Fensterscheiben und stieß einen unmenschlichen Schrei aus. Der andere Goblin drehte sich um, sah sie und ließ Isabell fallen. Eleonora hatte keine Zeit nachzudenken. Das einzige was sie nun retten konnte, war so schnell wie möglich den beiden Goblins zu entkommen. Sie rannte los in Richtung des Maisfeldes das hinter ihrem Haus begann.

(von Xanthy im Archiv gefunden)