Archiv März, 2016

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Mrz

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

   Von: Calisto in Schlagzeilen

da steht man so gemütlich in der Aussenwelt, auf einer schönen Apfelbaumwiese. Die Kinder rennen wild durch die Gegend und suchen alles nach den Verstecken des Osterhasen ab, da sagt dich der Nachbar diesen unglaublich harmlose klingenden, jedoch folgeschwer endenden Satz: Trinken wir beim nach Hause kommen noch ein Glas Wein zusammen?

Das Risiko hätte schon erkannt werden müssen, als die Nachbarschaft mit 2 Flaschen Wein und einer Sektflasche hereinkam und der eigene Schrank nun auch noch 3 Flaschen zum Vorschein brachte inkl. Bier was wirklich dringend weg musste.

Deswegen kann ich mich hier nur für meine Aussenweltlerin zu tiefst entschuldigen, die nicht mehr mächtig war, rechtzeitig die Feder übers Papier gleiten zu lassen um den Druckerwichteln den Auftrag des aktuellen Botens zu geben.

Ich kann nur inständig hoffen, das sie aus Schaden klug wird und in der kommenden Woche ordnungsgemäß ihren Pflichten in Simkea wieder nachkommen wird.

Mit lieben Grüssen

Eure Cali

 

22
Mrz

Liebe Leserinnen und Leser,

   Von: Calisto in Schlagzeilen

 

munter geht es weiter mit den vielen Feiern.

Besonders der große Osterevent stach einem dieser Tage in die Augen und machte alles schön bunt. Ich könnte schwören, man kann das Treiben und das ‚Gack Gack‘ bis auf den Marktplatz hören. Oder sollte das gar daran liegen, dass eine bunte fröhlich gackernde Schar Hühner sich dazu entschlossen hat, den einen oder anderen simkeanischen Bewohner für eine Weile zu begleiten?

Die Baustellenarbeiten hingegen scheinen sich dem Ende zuzuneigen. Zumindestens sind sie so dezent, dass nur noch die eine oder andere Stimme ein Problem klagt.

Eine große Bitte hab ich nochmal von meiner Seite. Wenn ihr Eure Tauben auf Reise zu mir schickt, bezüglich des Boten, des Rätsels, des Artikel einsenden usw. Bitte bitte lasst in der Überschrift das Wort Bote oder Rätsel fallen. In meinem Taubenschlag geht es manchmal wild zu und ich möchte doch niemanden aus versehen vergessen, nur weil er oder sie eine scheue Taube hatte, die sich besonders weit hinten versteckt hat.

Ansonsten viel Spaß beim Lesen und staunen was in der letzen Woche wieder alles so los war.

Liebe Grüsse und an dieser Stelle auch schon mal frohe Ostertage,

Eure Cali

 

22
Mrz

Frühling in Simkea

   Von: Avuro in Feiern und Events

Der Schnee ist geschmolzen, die Temperaturen steigen wieder, Flummii lässt ein Feuerwerk steigen, die Vögel zwitschern, die Blumen sprießen – überall im Lande sind die Vorboten des Frühlings zu entdecken.

Aber Moment mal … Flummii lässt ein Feuerwerk steigen?

Hat sich ihr Feuerwerkslager etwa selbst entzündet? Oder womöglich eine verpasste Party?
Nein, ganz im Gegenteil. Dies war die Ankündigung eines ganz besonderen Besuchers, auf den alle Simkeaner schon sehnsüchtig gewartet haben.

Dieses geheimnisvolle, mit Blumen geschmückte Tor, welches man die vergangenen Tage bereits in Trent bewundern konnte, öffnete sich plötzlich wie von Geisterhand. Auf der anderen Seite erwartet einen scheinbar das Paradies. Eine saftig grüne Wiese, so weit das Auge reicht. Überall sprießen Blumen in allen erdenklichen Farben und mitten drin, da steht er – der Osterhase.

Zwei lange Ohren, ein puscheliges Schwänzchen und ein aufgeregt zuckendes Näschen. Man möchte ihn am liebsten gleich mit nach Hause nehmen. Doch noch lieber möchte man womöglich ein großes Ostergeschenk von ihm bekommen. Allerdings wird er es nicht so einfach herausrücken. Denn er hat nicht nur unzählige Geschenke mitgebracht, sondern auch einige schwierige und weniger schwierige Aufgaben, welche vorher erfüllt werden müssen.

Welche das sind, und ob es den Bewohnern Simkeas gelingt diese zu erfüllen, das erfahrt Ihr demnächst in Eurem Boten.

(Avuro)

22
Mrz

Mehlapokalypse

   Von: Calisto in Feiern und Events

Baldrin ist spontaner in seinen Feiern, auch mag ein üblicher Ort für ihn zu langweilig sein. Deswegen versteckte er sich in Trent und rief zu einem eifrigen Suchen nach ihm auf.

Offensichtlich hatte er sich zu lange bei dem Osterhasen aufgehalten, wenn er nun auch das Eiersuchspiel … ach nein … viel mehr das Mehlsuchspiel veranstaltete.

Phyre war flink durch die Gassen und stöberte Baldrin als erstes auf, Calisto hingegen kam nur langsam voran, es standen eindeutig zu viele Tschätts im Weg.

Nach einigen Schlachten kam sie jedoch auch an.

Asche über Ihr Haupt, wobei in diesem Fall war es wohl eher ein Mehlgestäube.

Und nach genauester Beobachtung und Anfixen eines neuen Austernsüchtigen gabs noch eine Runde Kakao, um sich am kühlen Abend aufzuwärmen.

Die kleine, jedoch gesellige Runde veranstalte dann noch einen kleinen Wettlauf Richtung Lager, wo beim Start eindeutig mit zu frühem losrennen auf der Seite von Calisto gestartet wurde. Dennoch gelangte sie als letzte ans Ziel … also diese verdammten Tschätts, die einem da immer in den Weg springen.

Gemütlich ließ man den Abend dort ausklingen, bis jeder wieder seiner Wege ging.

Jedoch ist in diesem Fall ja nicht aus den Augen aus dem Sinn …

(Calisto)

22
Mrz

Jadwins 30igster

   Von: Calisto in Feiern und Events

 

Am 14. März dieses Jahres erreichte den Reporter in der Redaktion des Trenter Boten die Nachricht vom festlich geschmückten Marktplatz. Nachdem er dort angekommen und sich durch all die Marktleute gedrückt hatte, vermutete er beinahe sich am Schauplatz eines Verbrechens zu befinden. Soeben zückte Jadwin ein Messer……….
Doch zum Glück wurde nur eine Torte angeschnitten. Jadwin, unser unangefochtener Meisterkämpfer. saß in seiner besten Lederausrüstung und mit neu geschliffenem Scimatar da und ließ das Marktvolk raten:

Jadwin:……………Habt ihr es noch nicht erraten?
Jadwin:……………Dann esst mal was, das bringt auf Gedanken
Xanthy:……………guten Abend
Chrrr: …………….Bist du Meister Kuchen Konditor geworden?
Jadwin: ………….die Xanthy weiß sicherlich, warum ich feiere
Quengeli: ………..Momentan kommen wir aus dem Feiern nicht raus Xanthy
Hexchen:………….haste dich scheiden lassen?
Xanthy:……………Ich sag erstmal herzlichen Glückwunsch und dann denke ich nach^^
Jadwin:……………scheiden, so ein hässliches Wort – dabei war ich noch nicht mal vergeben
Jadwin: …………..Und außerdem stehe ich auf ewige Weggefährten
Chrrr:……………….Das 1111te Monster verhauen?
Xanthy:…………….Wie wäre es mit stufe 30?
Jadwin:,……………genau Xanthy, du hast es erraten
Hexchen:…………..Ach so, dann hgw Jadwin!
Jadwin:……………..einen Lebensstein für Xanthy
Xanthy …………….zeigt etwas rum: Kleine Phiole des Kämpfers
Xanthy:…………….hihi – ich hab was Passendes für dich… – zwar etwas klein – aber immerhin ……………………….dabei
Hexchen:…………..da haben die Monster aber nochmal Glück gehabt
Jadwin:……………..tja, eigentlich wollte ich noch ein paar verhauen
Jadwin:……………..aber dann hab ich schweren Herzens Eure Gesellschaft den Monstern ………………………..vorgezogen
Quengeli:…………..das klingt sehr begeistert*g
Hexchen:……………hab auch gerade überlegt, wie ich mir einreden könnte, dass das ein ………………………..Kompliment war ^^
Xanthy:……………*hat unerschütterbare gute Laune*
Jadwin:……………..hast du zufällig Tomatensaft Hexchen?
Jadwin:……………..wenn ich draußen in der Nordschneise bin, finde meinen Wams blutrot, ……………………….dann kann ich mir einreden, das war sicherlich vom Tomatensaft, den ich ……………………….verschüttet habe
Mecon bedankt sich für Speisen und Malzbier und geht jetzt in den TavernenKeller, Ratten jagen ,nachdem er gestärkt ist
Jadwin:……………..viel Glück Mecon
Jadwin:……………..endlich wieder Kriegernachwuchs
Hexchen:…………..willst du deine Monster echt teilen, Jadwin?

Der aufkommende neue Kriegernachwuchs ist sicher eins der besten Geschenke zu diesem Anlaß. Wer weiß, vielleicht bekommt unser Meisterkämpfer ja sogar Lehrlinge, die bei ihm die Kunst des Kämpfens erlernen wollen. Der Trenter Bote wünscht Jadwin und allen kommenden Kriegern viel Glück.

auch diesmal von Xanthy mit Coautor Lupina

(Xanthy)

 

Die ersten Gäste betraten neugierig das Haus. Die Baustelle war frisch abgebaut und man konnte auch schon die ersten Blümelein im Garten erblicken.

Magisch wurde man vom Buffet im Garten angezogen, von dessen Düften.

Auch die Torte sollte natürlich nicht fehlen und wurde großzügig vom Gastgeber angeschnitten und verteilt.

Mit Essen auf dem Teller und etwas erfrischendem im Becher wurde weiter über den Garten philosophiert. Wie schön er sei und wenn er denn erstmal etwas grösser ist, wie die vielfältige Blumenpracht Simkeas dann erst zur Geltung kommen würde.

Bis zur nächsten Gartenvergrösserung, sei jedoch noch ein langer Weg und ein seufzen ging durch die Reihen.

Allerlei Samen wurden aufgezählt und das ein Edelweiß unter einem Apfelbaum besonders schön wirken würde. Auch wurde erzählt wie man mit einem besonders Geschickten Händchen, den Garten mit noch mehr Blumen dekorieren könne.

Bei all dem schönen Wetter und der herrlichen Aussicht, schmeckte das Tortenstück mit den frischen Kirschen nochmal so gut, auch wenn es wohl eine ungewöhnliche Methode ist, es mit einem Schluck Bier hinunter zu spülen.

Dann kamen wieder die Blumensamen ins Spiel, das Thema war einfach zu interessant für die Anwesenden. Im Hinblick darauf, stellte Andarin auch in den Raum bzw. in diesem Fall wohl eher in den Garten, das Ihm noch so viele Stecklinge und Samen für die Schrebergärten fehlen würden. Auch da gibt es mittlerweile eine beachtliche Zahl von den unterschiedlichsten Gewächsen.

Bei all den Schönheiten und dem schwelgen über ferne Reisen durch Simkea, fällt dem ein oder anderen auf, das es zumeist an dem Loch in der Haushaltskasse hapert. Dafür gibt es so manche Gründe, ausschweifende Partys, lange Reisen oder einfach kuriose Hobbys oder gar schwer zu erlernende Berufe. Das Geld rinnt einem nur so durch die Finger.

So nach und nach wurde der Gastgeber unter einem Geschenkeberg begraben, da mussten Ausweichmanöver geschickt durchgeführt werden um den Scheren der kleine roten Biester auszuweichen und auch wundersame bunte Tränke wurden überreicht.

Aus Panik, im Anschluss noch im eigenen Haus fest getackert zu sein, entschwand der Gastgeber mal geschwind und erleichterte sich sozusagen am Lager.

Die Gäste wurden in der Zwischenzeit weiter mit Essen abgelenkt und im Anschluss die Unschuldsmiene aufgesetzt, als wenn nix gewesen wäre.

Jetzt wo alle pappsatt waren, wurde sich gemütlich ins Gras gesetzt und die ersten Würfelspiele wurden gestartet. Wie es sich für das Geburtstagskind gehörte gewann es auch so gleich. Molitor jedoch reihte sich schnell in die Reihe der Glückskinder ein.

Lustiger weise, brachte ein Gast zur späten Stunde als Geschenk Präriezapfen mit und direkt entfachte die Diskussion über einen schönen Garten erneut.

Erneut wehten die Gedanken in die Ferne, dorthin wo es die besonders schönen Blumen gibt.

Besser spät als nie huschte auch der nächste Gast herbei, etwas umständlich, weil man zuerst über das Bett klettern musste ohne dabei in den Zuber zu fallen. Die allgemeine Feststellung , war eben das das Haus eben noch nicht so groß wäre und so eben das Bett sehr nahe beim Zuber stehen müsse.

Ursprünglich, wurde wohl über eine Gartenzuber nachgedacht, aber so nahe am Bett ist das Ganze ja schon fast ein Wasserbett, wobei das vom Gastgeber selber bestritten wurde. Es wäre zwar eng, aber so eng das das Bett im Zuber stehen würde noch lange nicht.

Die verschiedensten Gäste gaben sich die Klinke in die Hand, die einen blieben lange die anderen verdrückten sich nach dem ausgiebigen Mahl zu einem Verdauungsschläfchen.

So wünschen wir Andarin noch viele Meister Hausbau oder was auch immer Parties hier in Simkea.

(Calisto)

22
Mrz

7. Jähriges

   Von: Calisto in Feiern und Events

Noch mehr Feiern! Eine Bewohnerin Simkeas, die in letzter Zeit für einiges an Verwirrung sorgte, feierte ihr 7-jähriges mitten auf dem Marktplatz.

Ein großer Buffettisch wurde aufgestellt und bestückt und auch die Torte fand ihren sicheren Platz. Zu später Stunde wurde das Wildschwein zart am Spiess durchgebraten, und bei einem gewissen Herrn Morti kamen urplötzlich Wesenszüge aus einem anderen Leben hervor, als er sich wie auf Samtpfoten an den Braten heran schlich.

Der ein oder andere musste sich vielleicht die Augen reiben, wieso ist denn nun bitte eine werte Freya seit 7 Jahren in Simkea und warum war sie all die Jahre den Anwesenden verborgen?

Aber der große Meister klärte es auf. war doch diese Dame eine Neuverwandlung der allbekannten Rollwurm.

Endlich wiedererkannt, feierten auch alle mit Spaß diesen so wichtigen Tag.

Da können wir nur sagen, auf die nächsten 7 Jahre …Prost…

(Calisto)

22
Mrz

Unser kleiner Lieblingstroll

   Von: Calisto in Klatsch und Tratsch

Und auch am 15. März stolpert der Reporter in der Früh auf den Marktplatz, und bemüht sich, die ersten Gesprächsfetzen, die an sein Ohr dringen zu verarbeiten, während er erstaunt einen lange vermissten Purzeltroll sichtet, der seinen Rucksack auf dem Platz ausleert:

Freya:……………es wird nicht das, was ich vermute …oder ?
Quengeli:……….*befürchtet es doch*
Xanthy:………….Julin . hallo Julin, was tust Du?
Julin:……………..Huhu*winkt*
Julin:……………..Nicht traurig sein Quengeli, in Gedanken bin ich doch immer bei euch
Freya:…………….du kannst doch das Glöckchen nich verlassen :(
Julin:………………Mach ich nicht. Ich kuschel mich gleich wieder in die Trollhöhle zum Glöckchen
Xanthy:…………..oh – was sind das für tolle Eier – die hab ich noch nie gesehen…*staun*
Julin:………………Kleine Vorfreude auf Ostern
Quengeli:………..Freude MIT Julin wäre schöner
Krissi:…………….was feiert ihr denn heute schon wieder ?
Xanthy:…………..das sieht mehr nach Abschied aus
Julin:………………Ich habe mich schon vor einem Jahr mehr oder weniger verabschiedet
Quengeli:………..aber immer war die Hoffnung da, dass du immer wieder reinschaust
Julin:-…………….Ich schau auch wieder rein. Nur die Sachen brauche ich wirklich nicht mehr
Quengeli:………..lass dich drücken, kleiner Troll
Xanthy:………….*umarmt Julin auch*
Fernohl:………….Das klingt traurig! *winkt Julin*
Julin:……………..*knuddelt alle und purzelt dann wieder zur Trollhöhle*
……………………..Fröhliche Ostern!!!!!!!!! Und bis baaaald mal..
Und da einige Häufchen eine Größenordnung von ca 500 Stück hatten, ging es an diesem Vormittag wohl noch etlichen Simkeanern so wie Siderik:

Siderik:……………Julin, warum liegt dein Zeug hier herum?

(Xanthy)

Am Montag Morgen ganz famos, ging bei einigen Bürgern das Reimen los.
Als Artemis auf der Suche nach Oliven war, reimte sie ganz wunderbar:

„Oliven sind fein, Oliven sind gut. Bring sie zu mir, dann zieh ich den Hut.
Mache daraus für euch gutes Essen, wer hat die Oliven am Hain vergessen?“

Ein Hinweis auf die Frage kam schnell, von Rava von der Eisinsel:

„Die Antwort darauf Blueface kennt, der gerade im Lager pennt.“

Artemis ganz geschwind, beschwerte sich wie ein kleines Kind:

„Blueface dieser freche Gesell, rennt weg, viel zu schnell.
Will ich an seine Olivenbestände ran, fleht er mich immer an.“

Nun lies Gaius das Holzen sein, und stieg mit ein:

„Oliven scheinen sehr begehrt, zu pflücken sie wär nicht verkehrt.“

Artemis die Gelegenheit beim Schopfe nahm, als diese Feststellung kam:

„Oh lieber Gaius, das wär toll, es dein Schaden nicht sein soll.
Gut entlohnen würd ich dich, machste das für mich?“

Doch Gaius ließ ertönen, mit Worten, und zwar mit schönen:

„Na heut werd ich´s nicht mehr schaffen, mich dafür auch noch aufzuraffen.
Holz schlagen, Erdbeeren pflücken – das wird den Gaius heut entzücken.
Doch könnt noch was im Lager sein. Bin ich zurück, schau ich mal rein.“

Artemis voller Freuden, ließ den Dank nicht vergeuden:

„Oh, das wär fein, Gaiuslein.“

Gaius willigte daraufhin ein:

„So wird es sein – so wird es sein.“

Avuro grummelte ganz vertieft in seine Boten-Mappe:

„Also wenn hier jetzt nur noch in Reimen gesprochen wird, dann halt ich ab jetzt die Klappe.“

Gaius erwiderte, mit dem Reimen kurz gestoppt:

„Ich glaub, die anderen halten uns grad für bekloppt.“

Da meldete sich Rava wieder zu Wort, von ihrem bitterkalten Ort:

„So zu reimen find ich fein, lasst das nur nicht sein.“

Gaius ganz belustigt von dieser Reimerei, zauberte noch einen aus seinem Rucki herbei:

„Avuro schweigt nun wirklich still, weil er nicht mit uns reimen will.“

Rava brachte mit ihrem Lachen die Erde zum beben:

„Ha, das will ich erleben.“

Gaius eine Antwort suchte, auf die Reimerei, die verfluchte:

„Es begann mit der Olivenfrage, die brachte uns in diese Lage.
Hätt Artemis das Öl erhalten, würden wir keine Reime schalten.
Drum liefert sie ihr auf der Stelle, wir hören auf, dann ganz ganz schnelle.“

Artemis noch immer ohne Oliven, ging nochmals in die Offensiven:

„Was sagt der liebe Blue, zu Gaius, nu?“

Gaius aber noch immer am Holzbock stand, gleich eine passende Antwort fand:

„Ich komm da erst heut Abend hin, da ich ja noch am Holzen bin.“

Artemis war nun so früh am morgen, voller Sorgen:

„Gib gut auf deine Finger acht. Blut an der Olive sich nicht gut macht.“

Gaius sogleich eine Idee hat, für sein Unternehmen in der Stadt:

„Blutorangen, Blutoliven, wär was für die Trenter Diven.“

Gaius noch immer am sägen, will nun die Risiken abwägen:

„Na, ich weiß nicht ob wir hier stören, statt alle zu betören.
Es denkt bestimmt wer „Gaius-Kill“, weil er nicht noch mehr Reime will.“

Artemis aber kannte kein Halten, sie wollte sich voll entfalten:

„Rava fand das eben toll. Hat nicht gesagt, dass aufgehört werden soll.“

Rava, eingepackt wie ein Eskimo, antwortete darauf recht froh:

„Rava sitzt im kalten Eise und freut sich über diese Gesprächsweise.“

Sogleich kommt Andarin Heim, und tut dies kund mit einem Reim:

„Andarin kommt vom Hof herbei, die Taschen voller Milch und Ei.“

Gaius gleich das Fernrohr nimmt, und Andarin fragt, ganz bestimmt:

„Als Gaius ich nun lauthals gröhl – Andarin, und wo ist das Öl?“

Andarin darauf erwidert, von Öl ganz angewidert:

„Von Öl sind meine Taschen leer, auf dass er sich hinforte scher.“

Und die Moral von der Geschicht: Olivenöl hat man, oder nicht.

(Avuro)

22
Mrz

Die Eisinseln (1)

   Von: Lady Sharina in Simkearundgang

 

Dieses mal gibt es einige Anforderungen bei meinen Begleitern, liebe Rundgänger. Erstmal ein Boot, dann warme Kleidung und einen gefüllten Medizinbeutel. Strohhut  nicht vergessen.

Und dann in die Boote und auf zu den Eisinseln. Ganz oben am Meeresende hinter einem Eisberg finden wir diese. Also Boote an den Steg gelegt und rauf auf die erste Insel!

Die erste Insel ist sehr klein, aber ab und an findet man hier Eiszwiebeln oder auch eine Eisspinne.

Dann geht es über die vereiste Brücke rüber zur großen Hauptinsel. Vorsicht, nicht ausrutschen! Ein paar Schritte nach Norden trifft man auf eine verschneite Hütte und ihren Bewohner, der mitteilt, er sei Xarfir der Eremit. Bei ihm kann man im Notfall Brot, Latschen, Wasser oder Fischsuppe kaufen. Allerdings sind die Preise unanständig hoch. Also besser man bringt alles mit was man braucht. Zu guter letzt verkauft er auch noch Karten für seine Schwitzhütte.

Jetzt mal zu den Bewohnern der Eisinseln. Monster gibt es hier natürlich auch. Zum ersten den bösen Schneeball und zum zweiten den Hexalup. Ein bedrohlich wirkendes, wolfsähnliches Wesen.

Tiere gibt es hier wenig. Nur die schon erwähnte Eisspinne, deren Netze sehr gefragt sind.

Aber nun benutzen wir doch mal die Schwitzhütte.

(Lady Sharina)

 

22
Mrz

Gäähn und Hicks….

   Von: Calisto in In eigener Sache

Der Schnappschuss der Woche und das Rätsel überspringen diesen Boten, es waren eindeutig zu viele Feiern und zu wenig Zeit und was ist eigentlich Schlaf?

Auch wenn Calisto immer fit wie ein Turnschuh ist, schreit die Aw dann doch nach …Richtung Uhr schiel….naaaa mit Glück 5 Stunden Nickerchen.

Ich hoffe, ihr habt trotzdem viel Spaß beim Lesen.

Liebe Grüße Calisto

 

15
Mrz

Liebe Leserinnen und Leser,

   Von: Calisto in Schlagzeilen

es ist wieder viel los in Simkea.

Eine Feier jagd quasi die nächste, sowohl in der letzten , als auch in der kommenden Woche.

Also macht Euch auf einiges gefasst.

Auch die ersten Vorboten, auf das Ostergeschehen sah man diese Woche.

Andere wiederum sortierten die Läden neu, schlossen sich in Tavernen ein oder hüpften aus Spass an der Seufzereii einfach so herum.

Rumhüpfen wäre dann ja auch das richtige zu dieser Jahreszeit, wo alle schon gespannt auf den Hasen warten.

Also viel Spaß diese Woche und schöne Frühlingstage, die ersten Osterglocken wurden ja bereits gesichtet.

Eure Cali

 

Am vergangenen Freitag läuteten in Trent wieder einmal die Hochzeitsglocken, als Xanthy und Sirflodderson gemeinsam in den Hafen der Ehe einliefen. Unzählige Bürger haben sich in der Taverne eingefunden, um Zeuge dieses besonderen Ereignisses zu sein, und das Brautpaar in ihren neuen Lebensabschnitt zu begleiten. Der gesamte Saal war mit einem Blumenmeer geschmückt, im Kamin loderte ein wärmendes Feuer und neben dem voll bepackten Buffettisch brutzelte ein saftiger Wildschweinspieß vor sich hin, dessen köstlicher Duft den gesamten Raum einhüllte. Nachdem die Gäste ihre Plätze eingenommen hatten, begann Jadwin mit der Zeremonie.

Jadwin:

„Hört, Hört!

Wir sind hier heute zusammengekommen, um zu feiern. Wir feiern, dass sich hier zwei gefunden haben. Sirflodderson und Xanthy haben beschlossen, ihre Wege gemeinsam zu gehen. Sie gehen nicht irgendeinen Weg, nein sie gehen den höchsten Weg und diesen gemeinsam. Sie begeben sich auf eine unsichere und beschwerliche Reise, denn sie suchen das Ziel der Ziele. Sie gehen auf eine heilige Queste, zu suchen, das was allein heilig ist.

Bevor wir weiter machen, sollen sie ihre Zuneigung füreinander offen zeigen.“

Xanthy und Sirflodderson zeigten ihre „Herzen der Zuneigung“ den Gästen.
Jadwin übergab dem Brautpaar einen Splitter der Magie. „Damit ihre Beziehung gesegnet sei, und ihr immer ein Hauch von Magie innewohne!“ fügte er hinzu.

Jadwin:

„Nun kommen wir zur entscheidenen Frage:

Sirflodderson, bist du bereit, dich mit Xanthy auf den Weg zu machen, mit ihr zu suchen nach der heiligen Liebe, und in guten wie in schlechten Wandertagen ihr die Treue zu halten, und niemals das Ziel aus den Augen zu verlieren?

So antworte mit: Ja, ich will.“

Sirflodderson: „Ja, ich will.“

Jadwin:

„So wende ich mich nun an dich, Xanthy.

Bist du bereit dich mit Sirflodderson auf den Weg zu machen, mit ihm zu suchen nach der heiligen Liebe, und in guten wie in schlechten Wandertagen ihm die Treue zu halten, und niemals das Ziel aus den Augen zu verlieren?

So antworte mit: Ja, ich will.“

Xanthy: „Ja, ich will mich mit Sirflodderson auf den Weg machen.“

Jadwin:

„So sei es allen kundgetan, dass Sirflodderson und Xanthy sich nun gemeinsam unter dem Schutz der Ehe auf die heilige Queste begeben haben, zu suchen die heilige, ewige Liebe. Damit dies alle wissen und sehen, und niemand euch bei dieser Queste störe, so tauscht nun die Ringe aus.“

Das Brautpaar tauschte die Eheringe.

Jadwin:

„So möge eure Liebe rein sein wie diese Flammen am Kamin, und brennen voller Glut und Leidenschaft. Und der Herr möge eure Ehe segnen, Amen!“

Kaum war das letzte Wort gesprochen und die Freudentränen der Hochzeitsgäste getrocknet, jubelten diese dem Brautpaar zu, und warfen mit Blumen und Reis. Der eine oder andere Gast hatte lediglich Milchreis in der Tasche, konnte allerdings davon abgehalten werden, mit diesem zu werfen. Die Gäste strömten nach vorn zum Brautpaar, und überbrachten ihnen ihre Glückwünsche und Berge von Geschenken. Nun standen Xanthy und Sirflodderson nicht nur knöcheltief in Blumen, sondern auch bis zum Hals in Geschenken. Die beiden ließen sich davon aber nicht abbringen, schnitten gemeinsam die Hochzeitstorte an und eröffneten das Buffet, welches von den Anwesenden auch gleich in Beschlag genommen wurde. Wenige Minuten später war der Wildschweinspieß auch schon ratzekahl weggefuttert, und Xanthy tischte sogleich den nächsten auf, welcher sich zur Feier des Tages kurzerhand verdoppelte. „Das ist ein gutes Omen.“ ertönte es daraufhin aus der Menge. Nachdem alle Glückwünsche überbracht und die Geschenke ausgepackt waren, vergnügte sich die Feiergemeinde bei den allseits beliebten Partyspielen, wie Tauziehen, Kirschkernweitspucken und Seilspringen. Überall wurde ausgelassen gefeiert, gegessen, getrunken und getanzt. Und auch zu fortgeschrittener Stunde kamen noch immer Gratulanten in die Taverne, welche dem Brautpaar ihre Glückwünsche überreichen wollten. Aber selbst die schönste Feier geht irgendwann einmal zu Ende. Und so bedankte sich das frisch vermählte Paar bei ihren Gästen für die vielen Glückwünsche und zahlreichen Präsente, und zogen Hand in Hand von dannen. Auch die Gäste schlenderten nun nach und nach Heim, sofern sie dazu noch in der Lage waren. Der eine oder andere ließ sich direkt vor dem Kamin nieder, wo er am nächsten Morgen unsanft von Reto geweckt wurde, der allerhand damit zu tun hatte, seine Taverne von dem Blütenmeer zu befreien.

Die gesamte Boten-Redaktion wünscht dem neuen Brautpaar alles Gute, und eine lange und glückliche gemeinsame Zukunft mit vielen Höhen und wenig Tiefen.

hochzeit