Archiv Dezember, 2015

29
Dez

Liebe Leserinnen und Leser,

   Von: Calisto in Schlagzeilen

 

Endlich kann man in Ruhe die Tage genießen. Das Gerenne durch die Marktstände, das Gewühle im Auktionshaus, das Ausfindig machen eines Alchemisten und das eifrige Geschenke verpacken und das umhereilen in der Winterwelt um auch noch den letzten Splitter der Baumspitze zu finden hat ein Ende.

Geruhsam konnte man sich dieser Tage mit seinen Lieben auf einen Punsch am Geschenkeberg oder  zu einem Festschmaus treffen.

Die Aussenwelt hatte viele in ihrem Bann, doch zu später Stunde wurde es immer gemütlicher am Feuerchen und die gesellige Runde wurde auch immer grösser.

Allerdings sollte bei all der Ruhe nicht der nächste Festtag vergessen werden. Das neue Jahr kündigt sich auch schon mit großen Schritten an. Wie es wohl werden wird bleibt noch ein großes Geheimnis, es bleibt nur zu hoffen, dass es nicht so rabenschwarz wird, wie die letzten Experimente des großen Master  X. Dieser konnte es wohl gar nicht mehr abwarten und experimentierte eifrig am Feuerwerk rum und zwar so lang bis es dunkel wurde. Der Satz „Der Himmel verdunkelt sich schwarz“ konnte ja schön öfter vernommen werden, diesmal war es jedoch nicht nur der Himmel. sondern direkt der ganze Bildschirm.

Und Schlussendlich gabs am Markt auch noch eine riesengrosse Verpuffung, und alle….naaaaa ;O), das wissen wohl nur die, die zu später Stunde noch am Markt rumlungerten … es kann nur eines bedeuten: Es wird dunkel, es wird stinkend, es wird myteriös werden an Halloween … ach ne, Moment, das hatten wir ja schon … ok, eben an Sylvester.

So sind wir gespannt, was das neue Jahr uns bringt und wünschen allein eine guten Rutsch ins neue Jahr.

Eure   Cali

 

29
Dez

Und er spricht doch!

   Von: Lady Sharina in Klatsch und Tratsch

 

Tonksi stürmt auf den Markt und schreit: “ Don Alfredo!“ und schimpft dann noch, dass selbiger wohl schwerhörig ist. Energisch wird nun zur Klingel gegriffen. Aber bekannterweise hört Herr von Maretan weder auf Klingelein noch auf Don Alfredo. Tonksi schimpft derweil über den adeligen Schnösel.

Morti begrüsst inzwischen den gerade erschienenen MasterX, was Rodinia zu der Zwischenfrage bringt ob der Cheffe nie was sagt.

Alfred Von Maretan hat sich nun entschlossen, Tonksi doch zur Kenntnis zu nehmen: „Sie haben nach Ihm gerufen, werte Tonksi?“

Tonksi reimt verärgert: “ ich habe nach ihm geschrien… aus allen Rohren… sitzt er auf seinen Ohren?“ Was Herrn von Maretan wohl sprachlos macht, jedenfalls gibt er keinen Ton mehr von sich.

MasterX hingegen bestätigt, dass er doch reden kann, aber lieber nur nach dem Rechten guckt. Jemand kichert, ein paar begrüssen Cheffe, und Rodinia fällt vor Schreck um.

MasterX: „Alles gut Rodinia… ?!  MasterX ist nur ein Bot!“  Woraufhin Morti grinst, und Rodinia nun in Ohnmacht fällt.
MasterX quietscht und knattert  inzwischen vor sich hin.

Rodinia hat sich wieder erholt und meint, sie wollte eigentlich nur wissen, ob es eine Essensalternative zu Pilzpfannen gibt. Aber dann ohne Pilze. Prompt kommt vom plötzlich redseligen MasterX: „Ja du kannst nur Pfanne essen :)“  Morticia schränkt ein: „aber nur mit dem passenden Gebiss“  Und Cheffe ergänzt: „Dann brauchst du aber das berühmte Steingebiss!“
Morticia schlägt vor: „wäre doch mal ne Funktion für den Steinkaktus?“ *g*“ Und MasterX hat plötzlich eine Idee, die er aber nicht verraten will.

Der Bote bleibt wie immer dran.

(Lady Sharina)

 

Dass im vorweihnachtlichen Simkea so manche Dinge chaotisch laufen, ist weithin bekannt. Dass die besinnliche Weihnachtszeit häufig von Wochen der Panik und Hektik begleitet werden, ist ebenfalls nichts Neues. Doch welche Ausmaße das Chaos in dieser Zeit annehmen würde, sollte wohl die kühnsten Erwartungen übertreffen.
An einem kalten, aber sonnigen Sonntag kam Calisto, die eigentlich schon mit ihrem getreuen Schlachtross auf dem Weg gen Wald war, noch einmal ans Lagerhaus. An sich kein sonderbares Ereignis, doch warum war Calisto so grün? Nicht nur im Gesicht sondern am ganzen Körper? Noch viel wichtiger: Warum hat sie die Arme nach vorne von sich gestreckt? War alles in Ordnung mit ihr? Was ihr fehlte, konnte man sehr bald aus ihrem eigenen Mund vernehmen: „Kleeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee“. Nanu? Klee? Was hat sie denn damit vor? Ach, genau, sie wollte sich ja für Weihnachten eine Klee … Verzeihung, eine Schneeeule beschaffen. Und die Grüne Färbung stammte bestimmt auch nur von zu viel Kontakt mit der (häufig nervigen) Pflanze. Durch das geschickte Übergeben mehrerer hundert der grünen Blätter war es auch kein Problem, die Situation zu entschärfen und unseren Kleezombie-Engel zu beruhigen. Ein anschließender Vortrag über das Verhalten von Kleezombies klärte weiterhin darüber auf, dass Kleezombies absolut harmlos sind, da sie nur an Klee und besonderem Klee Interesse zeigen und Personen, die nichts von beidem mit sich führen sind sicher. Sollte allerdings jemand einem solchen Wesen das grüne Gold vorenthalten, so muss er mit dem schlimmsten rechnen: Verfolgung, Kleeraub oder ein negativer Artikel im Boten. Falls sie jedoch ohne Probleme mit dem Objekt ihrer Begierde vereint werden, sind Kleezombies dafür bekannt, gerne auch mal kleine Geschenke zum Dank zurückzulassen. Ob das fluchtartige Verlassen des Lagerhauses von mehreren Simkeanern reiner Zufall, Unerfahrenheit mit der ihnen unbekannten Gestalt oder einfach nur Angst um die geheimen Kleevorräte war, ist ein Phänomen, welches leider nicht ergründet werden konnte. Da jedoch Calisto ebenfalls kurz danach das Gebiet um das Lagerhaus verlassen hat ist durchaus davon auszugehen, dass noch weitere Kleevorräte geplündert wurden, oder dies zumindest von ihr versucht wurde. Möglicherweise wurde jedoch nur eine neue Kleequelle ausfindig gemacht, von der noch niemand weiß, und wo sich Kleezombies mit ihren Kleeeulen nach Herzenslust tummeln können.

Liebe Grüße,
Baldrin

29
Dez

Heiliger Abend in Simkea

   Von: Morti in Schlagzeilen

Viele Bürger Simkeas liessen es sich nicht nehmen, und sie waren auch an diesem Feiertag in Simkea. Ging es doch endlich darum, die Spitze auf den prall geschmückten Weihnachtsbaum zu setzen.

Morti, der heuer die Splitter gesammelt hatte, positionierte sich im Winterwunderland, staunte über die Grösse des Geschenkeberges, und begann sich langsam auf eine kleine Zeremonie vorzubereiten. Wenigstens etwas feierlich sollte es werden. Und ohne Pannen. Aber wer Morti kennt …

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Also kramte Morti ein feines Hemd eines Edelmanns aus seinem Rucksack, setzte sich feierlich eine Tiara auf, und starrte stöhnend auf den riesigen Berg Splitter. Erinia feuerte Morti an: „Das schaffst du!“. Ranita überlegte: „*würde gerne helfen, aber … das muss der Meister alleine machen*„.

Plötzlich starrte Morti auf den Geschenkeberg: „Ohoooooh!“. Andarin liess sich davon nicht irritieren und überlegte viel mehr, wie viele Päckchen wohl für ihn bereitliegen würden. Morti andererseits wühlte verzweifelt in dem Geschenkeberg: „Jetzt habe ich doch die Splitter verpackt und irgend jemand auf den Berg geworfen!“. Morti rückte seine Tiara zurecht: „Aber hier irgendwo müssen sie doch … ei verdammich“. Ranita hatte es inzwischen eilig: „Kann mal jemand Morticia den Knochenleim …“ und Rodinia guckte amüsiert zu. Quengeli stand mit Herzklopfen am Weihnachtsbaum in Trent und drückte ihrem Morti alle Daumen. „Du findest sie wieder!“ feuerte sie ihn an. Plötzlich der ersehnte Aufschrei von Morti: „AAAAAAAHHH .. daaa sind sie ja!!!“.  Er kramte das Geschenk wieder aus dem Berg, riss eilig das Geschenkpapier weg, sammelte alle Splitter zusammen, und endlich, endlich konnte es weitergehen.

Ratti warf noch ein: „steht der Baum nich am Markt!!!“, was Morti aber erstmal ignorierte, und er rief Richtung Trent: „also … es kann losgehen?“. Ranita klatschte begeistert Beifall. Quengeli nuschelte: „… wenn Morti den Markt heute noch erreicht“. Morti tat erstmal so, als würde er nichts hören. Er rückte nochmal die Tiara zurecht, rupfte an seinem Hemd herum, streckte seinem Schatz kurz die Zunge raus, und setzte sich endlich in Bewegung. Heimlich stupste er noch den Weihnachtsmann an: „und DU schleppst die Geschenke zum Weihnachtsbaum!“.

Morti setzte eine ernste, feierliche Mine auf, verliess das Winterwunderland und schritt langsam und vorsichtig Richtung Marktplatz. Rodinia kam inzwischen hechelnd am Geschenkeberg an, und sah Morti gerade noch in der Ferne verschwinden. Und flugs rannte sie hinterher.

Da plötzlich, ein Aufschrei: „AAAAAAAAAHHHH … NEIN … DU bekommst die Splitter nicht! Geh weg!!“. Einigen Bürgern stockte der Atem. Morti starrte die Kellerratte an, und haute ihr den Sack mit Splittern über die Rübe. Cusick starrte zu seiner linken: „Oh Mist… Ratti, ist alles OK mit Dir?“. Quengeli klärte Cusick aber auf: „Ratti ist nicht Ratte*g“. Jadwin rief: „pass auf dass die Splitter nicht im Skelett hängen bleiben, sonst ist das der Tod von Weihnachten!“.

Morti beeilte sich jetzt, auf den Marktplatz zu kommen, und dort angelangt stolperte er fast über Ratti.

Stolz kramte Morti in seinem Rucksack, holte die Christbaumspitzensplitter heraus und zeigte den staunenden Anwensenden 562 Splitter. Ratti, etwas übermütig, seifte Morti mit einem Schneeball ein, was diesen zu einem kurzen Aufschrei brachte, aber er behielt alles unter Kontrolle. Quengeli überlegte: „Ob die reichen?“. Morti konzentrierte sich, hielt einen kurzen Moment inne, warf dann die Splitter in die Luft, wo sie ähnlich Löwenzahnschirmchen schwebten, sich wie von Geisterhand zusammenballten, und Morti hielt die Hände auf … „Morticia setzt vorsichtig die zerbrochene Weihnachtsbaumspitze wieder zusammen und wie ein Wunder hält sie und strahlt warmes Licht aus…“.

Ranita bewunderte mit glänzenden Augen den Weihnachtsbaum, und einige Bürger blickten staunend mit „Uuuuuh!“ und „is die hübsch!“ auf den Weihnachtsstern, den Morti stolz rumzeigte. Morti nahm seine Frau an der Hand: „Schatz, hilfst du mir, sie da oben anzustecken?“. Quengeli hatte Herzklopfen, und half ihrem Gatten beim hochstrecken zur Spitze. Ratti kletterte vorsichtig den voll geschmückten Baum hoch: „Soll ich dir helfen?“. Und auch etliche andere Simkeaner boten an, Morti beim Aufstecken der Spitze zu helfen. Quengeli haute mit der freien Hand die Hand von Jadwin von ihrem Hintern weg… „Eyyy ich bin groß genug…nicht schieben“. Morti, von Quengeli und Ratti gut gestützt, streckte sich und mit zittrigen Händen … Quengeli schrie nochmal auf: „Nicht fallen lassen!!!“. Und endlch hatte es Morti geschafft – die Spitze steckte auf dem Weihnachtsbaum und brachte diesen zum Funkeln.

Die Bürger auf dem Marktplatz starrten ergriffen auf den Baum, es wurde geklatscht, das eine oder andere Tränchen wurde zerdrückt, und die Bürger freuten sich über ihren tollen Baum. Sogar Alexa sah aus der Ferne mit ihrem Fernrohr zu und auch die Bürger die gerade nicht in Trent waren, freuten sich an diesem Festtag.

Zum Abschluss setzten sich alle nochmal zu einem Kaffeekränzchen zusammen, und man liess den Tag fröhlich ausklingen.

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( Morti )

29
Dez

Schnappschuss 316

   Von: Calisto in Schlagzeilen

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  1. Wie kommt ein Dino aus der Urzeit hier her?
    Das weiss keiner, aber es gibt noch ganz viele von uns auf einer weit entfernten Insel … mir war das da irgendwann zu langweilig, und ich hab mir das nächste Boot geschnappt und dann bin ich hier gelandet!

    2.Hast du eigentlich deinen Traumberuf, oder machst du lieber alles durcheinander?
    Hmmm … Traumberuf eigentlich nicht … aber es gibt welche, die ich gar nicht mag … Gerben und Steine klopfen!

    3. Eine Dinolady, die Pferde zähmt. Haben die keine Angst vor dir?
    Ha … das war am Anfang eher umgekehrt! Die sind so gross und haben so viele Beine mit denen sie einen treten können! Seitdem ich Meister bin, benehmen sie sich … aber vorher hatte ich schon grosse Angst!

    4.Was hast du für Ziele die nächste Zeit?
    Mein Haus ausbauen! Ja, ich weiss … das will ich schon seitdem ich hier bin … aber nächstes Jahr ist es endlich soweit!

    5. Gibt es Orte, wo du noch nie warst?
    Da ich eher selten im Gebirge bin, kenne ich mich da auch nicht so gut aus … da gibts sicher noch einige Ecken, die ich noch nie gesehen habe … und wenn ich an das Bungee-Springen vor einer Weile denke, können die auch noch länger auf mich warten!

29
Dez

Besuch in der Nordschneise (2)

   Von: Lady Sharina in Simkearundgang

 

Von den Olivenbäumen aus, die mal wieder leer sind,  gehen wir einen Schritt nach Norden und ein paar nach Westen, bis wir auf das Kakaopflanzenfeld kommen. Wie man sehen kann, sind die genauso begehrt wie die Oliven und oft leer. Gehen wir also weiter nach Norden.

Halt,halt! Seht ihr diesen Baum? Er trägt etwas, das zu den seltenen Früchten dieses Landes gehört, Zitronen. Und dieser Baum zeigt noch eine Eigenheit von einigen Pflanzen Simkeas, er wandert, wenn man ihn abgeerntet hat. Irgendwann und irgendwo taucht er dann wieder mit neuen Früchten auf.

Jetzt geht es etwas nach Osten, hier finden wir Reisfelder. Hier lohnt es auch immer, zur Sichel zu greifen.

Weiter geht es Richtung Westen bis zur Meeresklippe. Geschickte Angler können hier nach den beliebten Austern tauchen.

Bleiben wir doch etwas hier und geniessen die Aussicht.

(Lady Sharina)