Archiv September, 2015

29
Sep

Gnocchiauflauf

   Von: Calisto in Kulinarisches Simkea

 

schnell und Yummi – und die Ausrede „ich bin Talentstufe 0, ich kann nicht kochen“ hat mit diesem einfachen Leckerchen niemand mehr.

für 2 Personen, bei Bedarf einfach verdoppeln

 

Zutaten:

600 g frische Gnocchi aus dem Kühlregal

1 Zwiebel

150 g Kirschtomaten

200 g geriebener Käse (ich fand Gouda mit Mozzarella gemischt sehr lecker)

200 g Sahne

Salz

Pfeffer

Basilikum

Rosmarin

 

Zubereitung:

Gnocchi in der Pfanne in etwas Öl schön anbraten.

In einer Auflaufform die Sahne mit 100 g Käse mischen und würzen, die fertig gebratenen Gnocchi hinzugeben und gut durchrühren.

In der gleichen Pfanne jetzt die Zwiebel glasig dünsten und auch die halbierten Kirschtomaten hinzugeben und eine Weile mit andünsten.

Tomatenzwiebelmasse über den Auflauf verteilen und den restlichen Käse drüber streuen.

bei 200 C ca. 15 Minuten überbacken.

 

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29
Sep

In eigener Sache

   Von: Maeve in Eure Seite, In eigener Sache

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29
Sep

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   Von: Calisto in Eure Seite

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22
Sep

Liebe Leser und Leserinnen,

   Von: Calisto in Schlagzeilen

 

diese Woche hält der Wahn der Sammelkarten wohl noch an, dann sollte die Ruhe wieder für eine Weile in Simkea eintrudeln.

Zumindest könnte es so sein, die ein oder andere Unruhe wird es wohl dennoch geben, weil wir eben alle sind wie wir sind.

Auf jeden Fall haben die hohen Götter uns erhöhrt und der Zufall meint es nun Gnädiger mit uns und unserer Sammelleidenschaft, also kann ein hoffentlich fröhlicher Tausch beginnen und in ein paar Tagen werden sich alle völlig Tiefenentspannt fühlen.

Auch der Herbst ist inzwischen in Simkea eingekehrt und lässt sein zauberhaftes Lichterspiel durch die Herbstblätter funkeln.

Eine Menge ist wieder in Simkea geschehen, aber lest selbst.

Ganz herzlich möchte ich mich hier auch nochmal bei den fleißigen Schreibern bedanken, so konnte der Bote die letzten 3 Wochen auch quasi ohne mich auskommen und ich konnte der Aw trotzen.

Wir wünschen einen wunderbaren Start in die nächste Woche und weiter hin petri heil.

Eure Cali

22
Sep

Ein Alchemist auf Abwegen

   Von: Lady Sharina in Klatsch und Tratsch

 

Walther Von Farnheym, eigentlich Alchemist, begab sich in die Küche, um eine geheime Aufgabe zu lösen.

Gleich darauf töne es aus selbiger: “ Grundgütiger ich muß das Zeug selber kochen… Evakuiert die Taverne, Walther von Farnheym steht in der Küche… “

Samuela kommentierte diesen Ausruf mit einen Grinsen und der Bemerkung.“Wenns genauso kracht wie im Labor, dann prost Mahlzeit^^“

Dream erklärte, froh zu sein, weit weg in der Wüste zu sein und damit sicher vor eventuellen Explosionen.

Walther Von Farnheym fragte ob blaue Funken normal seien und Karana hakte nach, ob als Zutat oder Ergebnis.

Mine hatte ein ganz anderes Problem, eigentlich wollte sie zum Grill und traute sich nun nicht so recht.

Walter erklärte: „die Kochstelle glüht so seltsam… “ und trat dann lieber etwas von der Kochstelle zurück.

Mine zählte auf, dass es grüne, orange, rote und blaue Funken gäbe.

Walther meinte: „Die hier waren blau, immerhin es hat nicht gerummst^^“

Louhi hingegen war besorgt, ob er in Zukunft noch Essen kaufen konnte: „was treibt ihr hier? nicht dass die Küche kaputtgeht! ich brauch auch noch was zu essen, hin und wieder“

Walther Von Farnheym: „Ich koche, nein sollte selbiges, aber, das ist nicht meine Lieblingsbeschäftigung und ich habe mir von den Köchen sagen lassen, daß Explosionen am Herd nicht wünschenswert seien…“

Mine meinte dann nur, wer Sauerei macht, soll auch putzen.

Walther Von Farnheym erklärte daraufhin: „Putzen ja, das mach ich im Labor auch manchmal, bevor die neue Einrichtung aufgestellt wird. Ach ja und die Spinnenbeine die hier rumfliegen sind von mir,bzw meinem Kessel entwichen“

Mine war froh, noch nicht am Grill zu sein: „halbes hühnchen mit spinennbein *urks*“

Walther Von Farnheym meinte grinsend: „Mine, da entwich noch mehr, das ärgerlichste dürften wohl die Maden sein^^“

Danach gab er es erstmal auf und Louhi musste sich keine Sorgen machen. Die Küche ist immer noch heile.

Was lernen wir daraus? Wer im Labor kocht, ist noch lange kein Koch…

(Lady Sharina)

 

22
Sep

Ein einzelnes Blümelein…

   Von: Calisto in Klatsch und Tratsch

Wunderbar, die nächste Kundin, freut sich Jadwin. Das Geschäft mit den Ruinen kommt langsam in Gang, immer wieder gibt es bezahlte Führungen für Nichtkämpfer oder Kämpfer, die sich noch zu unsicher fühlen.
Routiniert wird gezeigt was zu zeigen ist, die Geheimnisse der Ruinen zu enthüllen und das Beschützen der Touristin stellt keine Herausforderung für Jadwin mehr dar.
Doch dann! Erst wird die magische Verbindung zum Strippenzieher schwächer, dann bricht sie ganz zusammen, und lässt Jadwin ratlos und die Kundin schutzlos zurück.
Eine kleine halbe Stunde Simkeanischer Zeitrechnung hält der unselige Zustand an, dann ist die Verbindung wieder da. Gottlob ist auch der Touristin nichts passiert. Leider wird die Zeit für die Strippenzieher knapp, müssen sie doch viel mehr als ihre Charaktere auf so profane Dinge wie Schlaf und Arbeitsrhythmus achten.
„Darf ich noch schnell Okro sehen“, flüsterte die Kundin zum Abschied. „Klar“, sagte Jadwin „bei mir kann jeder alles haben und sehen, wenn er es bezahlt“. So tasteten sich Jadwin und die Kundin langsam Schritt für Schritt zu Okro vor.
Beim Wilden angekommen oh Graus! Da liegt ein Skelett, ein menschliches wohlgemerkt! Vor lauter Schreck hätte Jadwin um eine Haar die Attacke des Wüterichs vergessen. Im letzten Moment riss er die Hellebarde hoch, und konnte den wilden Hieb des Blutrufs parieren.
Als die Sicht sich wieder klärte wurde das volle Ausmaß des Grauens offenbar. Das Skelett war die sterblichen Überreste der armen Caromi! Und oh Graus, wer macht denn so was! Jemand hatte ein einzelnes Blümlein auf die Todesstelle gelegt!
Jadwin war leider zu verdattert, so dass er sich voller Grauen zurückzog, bevor der Wilde einen weiteren Hieb anbringen konnte, und ohne das Blümelein näher zu betrachten. Nein, er hatte keine Lust, dem Skelett ein weiteres hinzuzufügen. Nun fragt sich Jadwin, wer wohl den makaberen Scherz mit dem Blümelein gemacht hat. Die Monster der Ruine werden es ja wohl nicht gewesen sein.

(Jadwin)

22
Sep

Wunsch und Wunschgedanke

   Von: Maeve in Klatsch und Tratsch

Es geht das Gerücht, dass das kleine, farblich jedoch nicht zu übersehende Kätchen – hauptberuflich leidenschaftliche Köchin – angesichts manch chaotisch hinterlassener Küche, ein neues Betätigungsfeld sucht und womöglich ins Putzgewerbe einsteigen möchte. Warum sonst hätte das energische Persönchen am Markt laut und deutlich nach Zutaten für die gepflegte Küche verlangt?
Wundert es, dass vom anwesenden Naseweis ein „Wischmop, Bodenpolitur, Topfkratzer, Spülbürste …“ kam?
Doch Kator Dortorum Hildix Abstractum – so der vollständige Name der Schlumpfine – klärte den Irrtum umgehend auf. „Nee, Maeve. Ich wollte nicht putzen. Ich will mehr so Sachen für in den Topf.“
Als Mutter einer kleinen Tochter, die überall im Haus ihre Spuren hinterlässt, denkt man bei gepflegter Küche nun einmal an einen Berg zu spülenden Geschirrs und Patschhändchen an den Schranktüren. Rasch wurde sich mit den Worten „Dann hab ich das mit der gepflegten Küche missverstanden … also Gesundes für Topf und Pfanne wird gesucht“, korrigierend entschuldigt. Dennoch konnte die Vorlaute es sich nicht verkneifen eine der universellen simkeanischen Bürsten herumzuzeigen. „Hätte da eine Putzbürste gehabt.“

Merke! Nicht immer wird genau das gesucht, woran man beim ersten Verstehen denkt.

( Maeve )

 

22
Sep

Schnappschuss der Woche 305

   Von: Calisto in Schnappschuss

Einmal gepflegte Küche bitte…

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fotografiert vom wachsamen Auge unserer Maeve

22
Sep

Stadtrundgang Teil 5

   Von: Lady Sharina in Simkearundgang

 

Vom Rathaus aus geht es nun nach Osten.
Hier kommen wir zu einer stillen Ecke, in der ein Brunnen ist. Richtig verträumt wirkt dieser Ort. Hier sind der Dompteur und sein Bär anzutreffen.

Hier kann man in aller Ruhe Wasser schöpfen, oder sich waschen, wenn man  keinen eigenen Badezuber hat.
Ein Schritt weiter nach Osten, und man steht plötzlich mitten im Trubel.
Mit großen Augen gucken wir uns um und stellen fest, wir sind auf dem Marktplatz.

Das eigentliche Zentrum von Trent.
Da fuchtelt Alrik rum und bietet lautstark Waren der Simkeaner an. Hier ist auch Jonny zu finden, der Gerüchten zufolge der größte Geizkragen und Abzocker in der Stadt ist.
Walter sitzt still in der Ecke und bietet Lose der Stadtlotterie an und Jascha nicht zu überhören den Trenter Boten.
Hier flackert meist auch ein Feuerchen, an das man sich nicht nur setzen und die Füße wärmen kann. Auch eine Pfanne findet auf den Steinring Platz. Kleine Warnung hierzu: es ist nicht gern gesehen wenn jemand das Solifeuer verbraucht. (Das Feuer das fast immer an ist, damit man dann nur zu schüren braucht. Dieses gilt übrigens für alle Feuer in der Stadt.)
Hat man sich durch die Menschenmassen gedrängelt, kommt man zu einer kleinen Gasse.

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Hier sind die Stände der Händler unter den Simkeanern zu finden und ein Einkaufsbummel hier lohnt sicher immer.
Wem dabei eine Geschichte einfällt, kann ins Druckhaus des Trenter Boten gehen und diese dort am Schreibpult hinterlassen. Mit Glück findet man sie dann im nächsten Trenter Boten wieder.
Außerdem steht hier die Spendenbox der Stadt, auch Flüsterkasse genannt, das Abhollager von Alrik, eine magische Box und eine Auftragswand voller bunter Zettel.
Und dann noch eine dunkle Ecke, in der es gruselig ist. Warum? Da gehen die Meinungen auseinander, aber die meisten behaupten, dort sei ein Werwurm zuhause.
Dieser ist das Haustier einer gewissen Ex-Chefredakteurin. Und angeblich total harmlos… Behauptete jedenfalls Maddie immer.
Nachdem wir uns in der Ecke gegruselt haben, gehen wir noch einen Schritt nach Osten, einen nach Norden. Dort stehen wir an der Eingangstür der Trenter Taverne.
Wollen wir reingehen? Na los!
Drinnen ein großer Raum mit langen Tisch und Stuhlreihen und an der Stirnseite eine lange Theke und ein Kamin. Das Reich von  Reto, dem Wirt, und der fleißigen  Traviadane.
Weiter hinten führt ein Gang zur großen Küche, in der Sergej, der Küchenchef den Kochlöffel schwingt.

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Auch alle Kochkundigen können hier viele Leckerein herstellen. Hmm, wie das duftet.
Bevor uns nun eine Hungerattacke überfällt, werfen wir noch einen kurzen Blick in den Weinkeller, der gleichzeitig Herstellungsort einiger gehaltvoller Getränke ist, und ruhen uns dann in der Taverne noch ein wenig aus, bevor wir uns wieder auf den Weg machen.

(Lady Sharina)

 

Die Lampe wurde ganz nah ans Regal gehalten und im Lichtschein erkannte Lahja eine Unmenge von kleinen, sorgfältig verkorkten Fläschchen, säuberlich etikettiert. Im nächsten Moment japste sie erschrocken auf und trat schnell wieder einen Schritt zurück. In den Flaschen tänzelten weiße Rauchschwaden, mal träge, mal wilder, in einigen Behältnissen dicht und beinahe undurchdringlich, in anderen nur ein Hauch von zartem Nebel.

Ihr erster Gedanke war FLUCHT! Raus hier, nichts wie weg, rette mich, wer kann! Doch die Neugierde gewann die Oberhand und erneut trat Lahja an das Regal heran und betrachtete die Etiketten. Gut konnte sie noch nicht lesen, auch nicht schnell. Doch Professor Bloom war ein geduldiger und guter Lehrer und sie selbst war lernbegierig, so daß Lahja schon deutliche Fortschritte gemacht hatte.

Leise murmelnd entzifferte sie das erste Etikett: J-A-D-W-I-N, „Jadwin!“ japste sie. Ihr Blick fiel auf das nächste Fläschchen: A-V-A-D-O-V-E, „Ava!“

Ihr Herz raste und Lahja glaubte, es würde jeden Moment ihren Brustkasten sprengen. Was bei allen Göttern war das nur?

 

Einige Augenblicke lang stand sie vor der Sammlung von Dutzenden und Aberdutzenden von Flaschen und starrte die wabernden Rauchschwaden an, bis schließlich auch die Buchstaben auf den Etiketten begannen, vor ihren Augen auf und ab zu tanzen.

Lahja blinzelte und schüttelte energisch den Kopf, dann hob sie die Tranlampe ein wenig an und schaute in das Regalfach oberhalb der Fläschchen.

“Heilige Saidhis (Anm.: Saidhis, Göttin der Liebe, des Lebens und der Freude), Mutter allen Lebens, steh uns bei!” entfuhr es ihr.

Sie stellte sich auf die Zehenspitzen und tatsächlich … Sanduhren, Reihe um Reihe, dicht an dicht. Und auch diese waren säuberlich mit Namen beschriftet. Augenscheinlich hatte jedes der Fläschchen sein Gegenstück an Sanduhr.

Der Rotschopf merkte, wie sich ihre Nackenhaare aufstellten und sie hatte das Gefühl, als würden Ameisenvölker ihren Rücken hinauf und wieder herunter wandern.

RAUS! SOFORT! schrie es in ihr.

Zwei Stufen der Stiege gleichzeitg nehmend rannte Lahja wie von Ulantara (Anm.: Ulantara, Göttin der Geister, Dämonen und der Unterwelt) höchstselbst gejagt hinauf, schlug die Tür hinter sich zu und verließ Rattis Haus. Erst als sie die Sonne am spätsommerlichen Himmel erblickte, atmete sie tief durch und versuchte sich zu beruhigen. Sie mußte sofort Professor Bloom sprechen, die Baustelle würde bis morgen warten müssen.

 

[Fortsetzung folgt]

(Lahja)