Archiv Mai, 2014

26
Mai

Schnappschuss261

   Von: Maddie Hayes in Schnappschuss

Ob nach Krummfrucht und Kartoffel bald auch Perlenbäume in den Gärten wachsen? Dieses Exemplar, was wir mit der magischen Camera Obscura entdecken konnten, erscheint allerdings ein wenig klein geraten!schnappschuss261

26
Mai

Bob, verzweifelt gesucht!

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Liebste Leserinnen und Leser,

in den Gassen, in den Ecken, in den Winkeln, überall, wo er mag nur wieder stecken, meist gesucht in dieser Zeit, Bob, mit Stock und Lederwamse, als Baumeister er auch bekannt. Doch weniger nach Hausbauplänen denn nach Straßenbau der Sinn grad steht. Read the rest of this entry »

Meisterliche Perlenbäume
„Eine Perle….“ Dunuin seufzte hörbar. „Welche Farbe hat sie denn?“ fragte Kätchen aufgeregt. „Leider nur weiß,“ antwortete Dunuin gelangweilt, war er doch eigentlich auf der Jagt nach den seltenen schwarzen Exemplaren. Daher vielleicht auch seine Überlegung: „Meint ihr wenn man die einbuddelt gibt es Perlenbäume?“ „Ja,“ beeilte sich Atlan zu bestätigen, „aber nur wenn du Meister in Pflanzenkunde bist!“ Einen Versuch hat Dunuin wohl letztlich nicht gestartet, vielleicht waren die vielen Wisperer, aus denen deutlich Worte wie, „schauen, wo er sie verbuddelt“ und „wo ist eine Schaufel“ herauszuhören waren, einer der vielen Gründe dafür. (MH)Weißer Perlenohrring

Meisterlicher Perlenstaub?
Wenn des nachts drei einsame Mannen auf dem Markte stehen, so lassen sich gar seltsame Szenen wie zum Beispiel folgende beobachten:
„Meint ihr, wenn man das…“ Dunuin hielt eine weiße Perle hoch, „… mit dem kombiniert….“ Dunuin nahm überlegend den Mörser in die andere Hand, „…dann kommt das raus?“ Dunuin zeigte eine Hand voll Kalk, wo zuvor noch eine Perle gewesen war. Nicht umsonst wurde Simplicius Simplicissimus vor Schreck perlen- beziehungsweise kalkfarben. Dann doch lieber einen Perlenbaumzuchttest wagen! (MH)Roter Perlenohrring

Meisterliche Perlenohrringe
„Herr von Maretan?“ fragte Simplicius Simplicissimus vorsichtig an. „ Sie wünschen, werter Herr Simplicissimus?“ „Wieviel Perlen werden denn für eine Rote Perlenkette benötigt?“ „Dreissig Stück, so wie auch für eine weiße oder schwarze Perlenkette.“ „Perlenkettchen?“ Dunuin wurde wach. „Oh, da muß ich noch etwas sammeln…“ traurig warf Simplicissimus einen Blick in seinen Rucksack. „Ich hätte aber eine Schwarze Perle, die einen Schwarzen Perlenohrring schmücken soll. Könnte ich dafür eure meisterlichen Fähigkeiten in Anspruch nehmen?“ „Selbst reden kann Er euch einen Perlenohrring daraus fertigen.“ Simplicissimus beeilte sich, Perle und Stecker aus dem Lager zu holen und gab den Schatz an Herrn von Maretan, Dunuins gut gemeinte Angebote „Tausche 3 weiße für die eine schwarze“ geflissen ignorierend. Der Herr von Maretan begab sich sogleich zur Werkbank und kehrte, während Simplicissimus leicht nervös auf dem Markt zitterte, mit einem wunderbaren Kleinod der Schmiedekunst zurück, welches er dem über alles dankbaren Auftraggeber übergab. „Da hast aber Glück gehabt!“ grinste Dunuin. „Glück ist relativ, als Meister ist Er sich recht sicher in diesen Sachen, werter Dunuin.“ gab der Herr von Maretan trocken zurück. Wohl wahr, Glück wäre es gewesen, wäre neben der Schmiedebank aus den Staubkörnchen ein Perlenbaum gewachsen. (MH)Schwarzer Perlenohrring

19
Mai

Krumm

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

 

Liebste Leserschaft,

hoffentlich hat keiner die leichten Druckschwierigkeiten in dieser Woche krumm genommen. Wenn dies so wäre, dann wäre es sehr schade, könnte damit doch etwas aus dem Blick kommen, was tatsächlich krumm genommen werden sollte Read the rest of this entry »

Verstanden

Stehen, stand, verstanden ist wohl irgendwie falsch dekliniert, wie Samuela in der vergangenen Woche feststellte. Zugegeben, verwirrend kann es schon sein, wenn die Simkeaner sich lautstark von einer Seite der Welt bis zur anderen unterhalten. So mag es geschehen sein, dass Samuela überzeugt war, neben Lady Sharina zu stehen, diese jedoch stand zu eben jenem Zeitpunkt mitnichten in ihrer Nähe, was Samuela erst recht spät verstand. So ist zwar in gewissem Sinne durchaus gerechtfertigt „Ich stehe hier, sie stand doch dort???? Oh mist, ich habe verstanden!“ richtig, noch richtiger jedoch Samuelas Resümee: Samuela dachte sie steht neben Lady Sharina, dabei musste sie feststellen sie steht gerade nur neben sich. (MH)krummfrucht01

 

Nuschelnamen

Namen sind, so heißt es, Schall und Rauch. Überflüssig sind sie dennoch nicht, auch die Namensgebung sollte überlegt sein, ist doch im Lande hier schon mancher mit neuen Namen bekleidet worden, da der eigentliche u lang, zu kompliziert oder schlicht vergessen worden ist. Jüngst nun traf es Berodor, der sich über die Weiten der Welt unterhielt. Ob es an der etwas nuscheligen Aussprache, der Entfernung oder dem Geprächsthema Bergbau lag, ist nicht zu eruieren, plötzlich jedoch platzte Mortica heraus: „Ich versteh dauernd Bergdoktor!“ Lachend mussten Lady Sharina, Yoschi und Jim der Siedler dies bestätigen. „Nee, nix Doktor!“ grinste sich Bergodor eins. Schade eigentlich, als solcher mit dem Spezialgebiet Ber hätte er vielleicht den ein oder anderen medizinisch technischen Rat für die verzweifelt mit dem Berg ringende Ratti gehabt… (MH)krummfrucht01

 

Werkzeug + Masse + Berg = Nüscht

Verzweifelt hörte man Ratti, die sich nach ihren Erfahrungen auf See nun als Bergratti versucht, den Berg um etwas Erz anbetteln, ehe sie sich traurig niedersinken ließ. „Ist eigentlich gar nicht schwer,“ gab Jim der Siedler zu bedenken, „du musst dem Berg nur zeigen was ne Hacke ist.“ „46% Wahrscheinlichkeit und noch immer kein Erz.“ maulte sie. „Oje,“ bedauerte Jim, „vielleicht solltest du es doch mal mit Werkzeug versuchen?“ „Hab doch ne Hacke! Sogar schon ne zweite!“ Ratti maulte weiter. „Dann benutz sie auch, oder ist sie zu groß für dich?“ „Die Hacke ist körpergerecht für mich.. aber wahrscheinlich juckt der Zahnstocher den Berg nicht.“ Musst eben nicht nur abbauen, sondern auch verhütten.“ kam der Tipp von Lady Sharina. „Ja, Verhütung ist wichtig!“ stimmte Mortica zu. „Wenn du nicht verhütten magst, ich verhüte gern!“ bot sich Jim an. Zu schade, dass der Bergodor kein Bergdoktor ist, offensichtlich fehlt ein derartiger im Lande. (MH)krummfrucht01

 

Schätze

Schon oft könnte man im Lande Zeuge werden, wie sich in den Köpfen der Bewohner so manch Bild überschäumender Phantasie malte, ab und an schon fing dies sogar die Camera Obscura ein. Als dies in der vergangenen Woche einmal wieder geschah, schüttelte Ratti den Kopf, sah die Urheberin des Bildes schräg an und fragte nur: „Was rauchst du denn für ein komisches Kraut, Samuela?“ „DAS willst du nicht wissen!“ Nach kurzem überdenken stimmte Ratti zu: „Ne, will ich auch nicht, aber egal was es ist, nimm weniger oder gib allen was ab!“ Oshun hielt schnell die Hand hin. Samuelas Hand glitt wie schützend über den Rucksack und sie zischelte: „Ich kann nichts abgeben…meeeeeeeeinnn Ssssssssssssssssssschatz!!“ Schnell zuckte Oshuns Hand zurück: „ach, okay. DAS Kraut will ich auch nicht haben, da wird man klein, grau und kriegt Haarverlust“ „Hey,“ mischte sich Knochenspieler Selena ein, „ nicht über Leute mit Glatze lästern, ok?!“ „Ach so ist das passiert Selena???“ Oshun kicherte. Schnell zog Selena die Kapuze dichter ins Gesicht und hatte plötzlich ganz viele andere Dinge zu tun…. (MH)r2rf9cqg

19
Mai

Schnappschuss260

   Von: Maddie Hayes in Schnappschuss

Der Schnappschuss der Woche enthüllt nun endlich einmal ganz schonungslos, wie nach 24 Stunden all die netten Küsschen verschwinden….schnappschuss260

Lialas Frühlingsgefühle

Es ist ja nicht so, dass die Bevölkerung Simkeas sich nicht auch aus dem einen oder anderen stattlichen Herrn zusammensetzen würde, doch sonderbarer Weise scheinen es besonders die sesshaften Herren der Damenwelt angetan zu haben, wobei ihre Blicke da weniger auf Alrik, Blueface oder gar Walter gerichtet sind. Zunächst traf es etliche Damen im Clubhaus, als sie dort von einem jungen Mann begrüßt wurden. Jetzt hat es Liala, eigentlich, so sollte man meinen, kennt man sie näher, sei sie gegen derartige Dinge gefeiht, getroffen und schmachtend sah man sie am Haus des Handwerks sich mit glattgestrichenem Rock neben der Werkbank arrangiert. Gordon war es, von dem sie die Blicke nicht wenden konnte, auch wenn Calisto dies so gar nicht nachvollziehen konnte: „ ne der is genau wie der andere Typ da außer Kneipe…neeee die ham doch kein Bartwuchs, die sind mir zu klein ;….geb denen mal deine Hacke, die brechen sich direkt nen manikürten Fingernagel ab oder heben sich nen Bruch!“ Liala winkte ab: „Der aus der Kneipe, ja, da geb ich dir Recht. Aber der hier hat grade ein Sofa rumgewuchtet!“ Calisto grinste breit: „Na wenn das so ist, dann arrangierst du dich am besten mal auf nem Sofa…“ Falls also jemand in der nächsten Zeit Liala suchen und ihre Dienste benötigen sollte, sie wird wohl am ehesten am Haus des Handwerks anzutreffen sein. (MH)schloss02

Von Pferden, Kamelen und Dackeln

Einst gewann Hanswalter eindrucksvoll ein Pferderennen auf einem Elch, das Mauswiesel lässt sich gern im Rucksack oder auch anderswo von der simkeanischen Damenwelt herumtragen, Rennkamele sieht man inzwischen eh häufig, genau wie die gezähmten Wildpferde. An Hilfsmittelchen zur schnellen und vielleicht etwas faulen Fortbewegung mangelt es also nicht, umso erstaunlicher, wie sich Samuela in der vergangenen Woche durch den Wüstensand bewegte. Nicht etwa ein Kamel, ordnungsgemäß angemietet, war es, auf dem sie es sich bei ihrem, nennen wir es der Einfachheit halber Ritt durch die Wüste im Schneidersitz gemütlich gemacht hatte. Ein Wüstendackel war es, auf dem sie es sich bequem gemacht hatte. Ob ihr Kamel, ähnlich wie das von Hanswalter, zu faul war und noch in ihrem Rucksack geknäult war, wurde nicht bekannt. Der Grund für das eher ungewöhnliche Reittier wird vermutlich ein anderer gewesen sein wie Hanswalter erklärte: „Vergleich zum Kamel gleitet der Dackel über den Wüstensand wie ein Bügeleisen.“ Samuela bestätigte: „Der schaukelt nicht so.“ Welch sonderbare Tiere wohl als nächstes jemandem als geeignetes Reittier erscheinen mögen? Ob die Fischer gegen Seekrankheit bald Wasserdackel statt Booten zu Wasser lassen? Wir dürfen gespannt sein! (MH)schloss02

Zu Diensten

Es kommt ja selten vor, dass sich jemand über mangelnde Arbeit und somit überschäumende Ausdauer beklagen kann. Hanswalter allerdings hatte in der vergangenen Woche das Problem. Cleo, mit dem gegenteiligen Problem an der Schmiede, bot sich zum „Ausdauerabbau“ gern an. Was dort an der Schmiede sich dann aber zutrug? Zumindest reichte es dafür, dass Oshun hektisch nach einem Fernrohr suchte und die Zwei sich vermutlich, wäre es kälter gewesen, ob mangelnder Bekleidung einen ansteckenden Husten oder eine Erkältung zugezogen hätten. Jugendfreundlich, wie wir sind, nehmen wir einfach an, Cleo kam dem Feuer zu nahe, sodass ihre Tunika sich zerlegte, Hanswalters Hose geriet wohl in die Hammerschmiede, da er Mantel und Handschuhe, die selbige, zumindest der Mantel, noch hätten schützen können, zuvor abgelegt hatte. Wie auch immer, die Dienste des Hanswalter schienen mehr als zufriedenstellend, erschöpft und ausser Atem forderte Cleo noch mehr von dem ausdauernden Hanswalter, so dass Oshun nur noch ausrief: „Alter Ver-Walter..äh…Hanswalter…ääähhhh“ und lieber verstummte, während Calisto zusammenfasste: „Alles klar. Hanswalter kann man ohne Kleidung aber mit Ausdauer für Geld kaufen.“ Es könnte durchaus noch mehr berichtet werden von diesem Abend, doch wollen wir dies lieber im Dunkeln lassen, Jascha würde beim Blättern im Blatte sonst vermutlich rote Ohren bekommen. (MH)schloss02

Zitronenhosensuppe

„Das Meer ist doof,“jammerte Ratti vor sich hin, „da klaut mir jemand meine Fischvorkommen. Werd vielleicht weiter ein Landratti bleiben.“ Wenn ein Fischer schon Garn spinnen kann, wie dieser just zu dieser Minute stolz verkündete, auch wenn Calisto eher meinte, Fischer, der Fischer, würde wohl eher Seemannsgarn spinnen, warum sollte dann nicht auch klein Ratti sich etwas anderes suchen. Und schon überlegte sie, ob sie sich nicht vielleicht als Bergratti eignen würde. „Ratti,pass aber auf die Zwerge auf,ich habe gehört,dass die alles an sich nehmen was glitzert und funkelt^^-Kleiner Tipp: Bau Kohle ab.“ riet Fischer. Calisto meldete jedoch sofort an, in dem Wissen, dass Oshun und Ratti nahezu unzertrennlich sind, dass letztere sicherlich nicht auf den Bergen mit herumkrakseln würde, nachher würde ihr noch wer unter den Rock schauen. „Musst ihr halt ne Hose geben,“ gab Ratti frech grinsend zurück. „Bin ich Schneider?!“ „Koch ihr doch ne Hose…“ kicherte Fischer. „Und du kaufst mir dann das übrig gebliebene Wasser ab, das ich dann verkauf, als kalte Zitronensuppe?“ Fischer nickte eifrig: „Die versteiger ich dann bei Alrik. Damit mach ich ein Vermögen!“ Calisto lachte: „Und ich dachte, alle sind hinter Oshis Rock her … und jetzt werden Zitronenhosensuppen begehrt!“ Na wohl bekomms! (MH)schloss02