Archiv März, 2014

Wenn du vergessen hast….
Schwangerschaftsberatung in in Simkea. Punkt eins: Wenn du vergessen hast, den Gürtel anzulegen, nimm die Wanne. Gürtel? Wanne? Wird sich jetzt der verdutzte Leser fragen und daher schnell die Lösung präsentiert bekommen. Die besorgte Minendi suchte auch in der vergangenen Woche noch immer nach einem Bauchschutz für Cleo, damit diese weiter Fußball spielen kann. Bei der Wortwahl allerdings kam es zu verwirrungen, da Minendi nicht ausdrücklich nach einem Bauchschutz, sondern schlicht nach einem Schutz für Cleo beim Fußball suchte, wenn die „Kerle“ die Schwangere anrempeln würden. Verdutzt fragte Calisto nach: „Wieso, schwanger kann sie ja nicht mehr werden.“ Minendi verdrehte die Augen „Es geht um foulen Möööönsch!“ Calisto wurde den Gedanken dennoch nicht los, vorher ein Gürtel, so das Argument, dann bräuchte Cleo jetzt keine Wanne als Bauchschutz beim Fußball. „Calisto, also bitte!“ tadelte Minendi. „Was’n?“ gab diese grinsend zurück, „dann hätten die Vorhängechlösser hier mal ne wichtige Aufgabe!“ Jetzt war es auch um Minendi geschehen und lachend brachte sie noch heraus: „Stell mir schon die Boten Schlagzeile vor: Schwangerschaftsberatung in Simkea. Punkt eins: wenn du vergessen hast den Gürtel anzulegen nimm die Wanne.“ (MH)goldenefeder01

Gefräßiger Fisch
Klein Ratti, seit einiger Zeit als Fischerin auf dem Meer unterwegs, suchte in der vergangenen Woche vergeblich in der Reuse nach Krebsen, fand aber nur Fische, die sie mit wüsten Beleidigungen bedachte. „Die Fische können doch nichts dafür!“ meldete Chucky an. Alle anderen waren jedoch sicher: Die Fische hatten die Krebse gefressen, zumal dies ja auch nicht das erste Mal gewesen sei, dass jedweder Beifang durch Abwesenheit geglänzt habe. Chucky beeindruckte dies wenig, Fischer könnten ja zumindest auf einen Beifang hoffen, anderen Berufszweigen sei ungerechter Weise ein solches Glück nicht mehr zu teil. Doch seien wir ehrlich, einen Beifang beim Töpfern, Nähen oder gar bei der Feldarbeit oder der Schafrasur zu finden, mag schon sonderbar anmuten. (MH)goldenefeder01

Drum prüfe, wer sich einmal setzt
Es war ein gemütlicher Nachmittag am Trenter Markt. Die Arbeit hielt sich in Grenzen und das kleine Mauswiesel machte es sich auf Cleos Schoß gemütlich, um sich ein wenig kraulen zu lassen. Doch noch jemand schien just zu diesem Zeitpunkt ebenfalls ein Kuschelbedürfniss zu haben, nämlich Jim der Siedler und so setzte er sich ebenfalls auf Cleos Schoß. Nun kann sich ein jeder denken, dass ein Jim doch ein wenig größer und auch schwerer ist, selbst wenn er nur zu einem Teil und nicht komplett eingerollt, als ein kleines Mauswiesel. Von den panischen Schreien der Umstehenden alarmiert, sprang Jim der Siedler auf, doch es war schon zu spät, das Mauswiesel erinnerte optisch mehr an eine bepelzte Flunder, denn an einen Nager. Verzweifelt versuchte Cleo eine Mund zu Schnauze Beatmung, Jim hingegen, sichtlich bestürzt, zog schnell ein Buch der ersten Hilfe zu Rate. Viel jedoch fand sich im schlauen Buch nicht, außer, dass ein Wiesel durch Gift getötet wird. Vielleicht jedoch, so wurde, frei die erste Hilfe interpretierend, überlegt, könne man den Spieß einfach umdrehen. Cleo wollte sich augenblicklich auf die Suche nach einem Pfeil machen, schnell jedoch wurde auch ihr klar gemacht, dass ein solcher Spieß nicht gemeint war und so machte sich die Hilfe leistende Gemeinde auf, einen Todestrank zu suchen, gemäß dem Motto, was andere tötet, kann dem Wiesel in seinem Zustand ja nur helfen. Während Jim der Siedler nun dem Plattwiesel den Trank einflößte, auch wenn er sich vor lauter Fell nicht ganz sicher war, ob er es wirklich durch die Schnauze des Wiesels verabreicht hatte, warteten alle gespannt, ob sich eine Wirkung, am Besten auch eine Heilung einstellen würde. Lange Zeit geschah nichts, doch dann sah man das kleine Mauswiesel wieder fröhlich über den Markt hoppeln. (MH)goldenefeder01

Ach wie gut
„Ich mach irgendwie nichts außer kochen!“ Minendi murmelte vor sich hin „Alle denken immer : Mine kann nur kochen! Dabei kann ich viel mehr!“ „Ach ja,“ Grandlady blickte hinüber, „brauen kann se ja och noch.“ Moonstone hakte nach: „Heute back ich, morgen brau ich?“ Erschrocken bei diesen Worten blickte Calisto auf. Voller Sorge um Cleos ungeborenes Kind wollte sie umgehend die Schwangere vor Minendi verstecken. „Wieso? Is doch nix Königin?“ Minendi schien die Aufregung nicht zu verstehen. „Sie ist aber die einzige Schwangere von der ich grad weiß, „ beharrte Calisto. „Außerdem,“ führte sie weiter aus, „vielleicht ist ja Street der König der Löwen und dann wäre Cleo ja schon irgendwie … also… weiß mans?“ Sie zuckte die Schultern. Nun „man“ weiß nicht, doch kurz darauf hörte man Minendi mit einem sonderbaren Lächeln vor sich hinmurmeln : „Heute back ich, morgen brau ich, übermorgen hol ich mir der Königin ihr Kind …. ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Mineleinchen heiß.“ Unter diesen Umständen könnte die Sorge um die Schwangere in einem ganz neuen Licht erscheinen. (MH)goldenefeder01

31
Mrz

Wenn der Zwurff mal mit dem Blueface

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

 Liebe Leserinnen und Leser.

Ja, wenn der Zwurff mal wieder einsam und verzweifelt am See hockt und auf seine Lieferungen wartet, scheint er wohl ab und an mal ein wenig gelangweilt und mag doch gern schauen, was anderswo geschieht. Read the rest of this entry »

31
Mrz

Schnappschuss253

   Von: Maddie Hayes in Schnappschuss

Da hatte sich Cleo nun extra für das Fußballspiel in Wanne geworfen, da konnte noch immer nicht gespielt werden.schnappschuss253

24
Mrz

Wind der Anderswelt

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Liebste Leserschaft,

standen wir noch vor kurzem immer wieder einmal vor verschlossenen Toren in unsere geliebte Welt, so ereilte mich als Chefredakteurin ein Schicksal, wie es so bisher nur ein einziges Mal vorgekommen ist, als ich noch keine Chefredakteurin, sondern die Klatschtante des Boten war. Read the rest of this entry »

Sportoutfit
Sport ist, nein, nicht Mord, sondern gesund und auch für werdende Mütter sehr zu empfehlen. Allerdings sind, handelt es sich hierbei um einen „Kontaktsport“ wie Fußball, besondere Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen. So wurde Cleo am späten Sonntag abend entsprechend ausgerüstet auf das Spielfeld gelassen. Bekleidet mir Muschelbikini und Baströckchen wollte Minendi sie nicht am Spiel teilnehmen lassen und reichte ihr einen Bauchschutz. Nun findet sich in Rucksäcken zwar allerlei, ein eigens für diese Zwecke hergestelltes Utensil jedoch nicht und so schnallte sich Cleo die von Minendi gereichte Pfanne vor den Bauch. Sehr z ihrem Bedauern war dennoch das Tor für Cleo tabu, schnell aber hatte sie eine neue Leidenschaft entdeckt. Am Spielfeldrand stehend, machte sie Hampelmänner um sich aufzuwärmen, als sie feststellte, Cheerleader wäre für sie ein Job, den sie fast noch lieber machen würde. Während die Spielvorbereitungen liefen, starre Awnia Teslanareindringlich auf Cleos Bauch und fragte schließlich: „ich bin gespannt was da raus kommt, darf ich mal schauen cleo?“ Entsetzt ob dieser Vorstellung fragte Liala: „Da kann man reinschauen??!!“ „Eine Hexe kann so manches“ die kichernde Antwort. Zum Glück begann jetzt das Spiel, so dass niemand mehr versuchen konnte auf irgendeine Weise das Innere von Cleos Bauch nach Außen zu kehren. Doch noch bevor das Turnier richtig beginnen konnte, nahm es ein unrühmliches Ende. Auch wenn die Damenfußballmannschaften sehr freundschaftlich spielten, so kam es nach dem Spiel zu Ausschreitungen der anderen Art. Minendi konnte nicht dem Feld beitreten sondern nur das Feld verlassen, jedoch tat sie dies nicht allein, sondern kickte nebenher gleich noch Liala vom Feld. Die Reste der Mannschaften folgte, doch als sie nu erneut versuchten, ihren Streit doch lieber als Wettstreit auf dem Feld fortzuführen, kam es erneut zu gegenseitigem kicken vom und nicht auf dem Platz, so dass sie schließlich aufgaben und sich für das Rückspiel in zwei Wochen verabredeten. Cleo merkte nu an, eine Pfanne als Bauchschutz würde dann wohl nicht mehr reichen und orderte vorsorglich schon mal eine Kupferwanne. (MH)

24
Mrz

Schnappschuss252

   Von: Maddie Hayes in Schnappschuss

Erst denken, dann handeln… oder zumindest sollte man sich überlegen, ob man zugleich eine kleine Ratte am Schwanz halten sollte und dabei winken. schnappschuss252

17
Mrz

Wir müssen draußen bleiben

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Liebste Leserschaft.

Welch ein Schock am wunderschönen Sonntag! Vor den Toren des Landes gestrandet, suchten verzweifelt viele von uns den sonst im Schlaf oder auch stark berauschten Zustand, teilweise in beiden Zuständen gleichzeitig, zu findenen Griff nebst Schlüsselloch zum Eintreten nach Simkea. Read the rest of this entry »

Druckerschwärze
Ob Wollgeier, Mauswiesel oder gestandener Mitbürger, keiner blieb in der vergangenen Woche von den schwarzen Fingern verschont. Am schönsten allerdings war Ratti anzusehen, an der kaum noch ein bleicher Knochen schimmerte, über und über war sie von Druckerschwärze beschmiert. Ob noch ein anderer Simkeaner es schaffen kann, beschmierter zu werden? Wohl kaum, es sei denn, er findet den Weg in den Keller der Redaktion… (MH)goldenefeder01

Ein Pinguin im Rausch
Eine rauschende Feier in vielerlei Hinsicht war der Geburtstag des Trenter Boten am Strand. Besonders berauschend der Honigwein. Dies stellte der kleine Pinguin auch schnell fest, ließ sich aber dennoch, oder vielleicht gerade deshalb, nicht vom fröhlichen buddeln im Sand aufhalten. Schon leicht schwankend überlegte er, ob er denn vielleicht besser am Strand schlafen sollte, als sein Blick Richtung Meer schweife. „Ob ich mal schwimmen gehen sollte?“ hickste er. „Bist ja n Pingu, kannst sogar tauchen!“ motivierte Georgiana. In eleganten Schlenkern sah man nun den Pingin ein Bad nehmen, welches ihn, seiner eigenen Einschätzung nach, so sehr erfrischte, dass er tropfnass sogleich weiteren Nachschub an Honigwein orderte. Voller Tatendrang lallte er: „Ich versuch mal ne Brug zu bauen.“ „Bau lieber einen Bug,“ meldete Moonstone an, „den kann ich an mein Boot bauen.“ Freudig machte er sich wieder an das Buddeln und so kam es, wie es kommen musste, plötzlich war er verschwunden, lediglich eine verdächtig große Menge Sand zeugte noch von der vor Augenblicken regen Tätigkeit des Kleinen. „Pingu!!!Wo bist du????“ Ava Dove schaute sich suchend um. „Hiiiiiier“ Ein kleiner Flügel reckte sich wild mit dem Sonnenhut wedelnd aus dem Sand. Bald hatte er sich wieder ausgebuddelt und ließ im weiteren Verlauf die Flügel zwar nicht von Honigwein, wohl aber vom Sand. (MH)goldenefeder01

Von Nichten und Mitnichten
Es ist schon verwirrend für so manchen, wenn die Kleine Georgiana einen jedweden Bürger mit Onkel oder Tante anredet. Auch auf der Strandparty führte dies zu Verwirrung. „Bin doch die Nichte, oder?“ Fragte die Kleine mit strahlendem Blick. „Wir sind Mitnichten?“ erkundigte sich Moonstone ein wenig verwirrt. Und während Cleo Mitnichten das Tanzbein schwang, entbrannte eine kurze Diskussion darüber, wer denn Mitnichten eine Nichte sei oder eben mitnichten Nichte…(MH)goldenefeder01

Verhüpft
Von kühnen Sprüngen, zu denen der Honigwein und seine Wirkung sicherlich doppelt animieren, sollte aber gerade in einem honigweinseligen Zustand besser abgesehen werden. Diese Erfahrung konnte Psychomc machen, als er versuchte über das Feuer am Strand zu springen. Leider jedoch standen dort die Geburtstagstorten…. geschmeckt haben sie aber trotzdem noch – wenn auch ein wenig nach Sandburg. (MH)goldenefeder01

Vom Umgang mit Talja
Bei einem kleinen Mauswiesel, oder wie Ranthoron bei Eintreffen des kleinen Pelzträgers erfreut ausrief „Wausmiesel!“, ist es offensichtlich, dass er, um an Getränke jedweder Art zu kommen, an ihr hinaufklettern muss, genau genommen Talja „benutzen“ muss. Bei großen Bären, angetrunkenen Damen oder auch stattlichen Jünglingen zu hören, wie sie die Strandschönheit „benutzen“, ließ das ein oder andere Mal schon einen Ausruf „Strolch“ erklingen. Doch seien wir mal ehrlich….nutzen wir nicht auch Blueface, Alrik, Walter und Gesellinnen und Gesellen Tag für Tag (aus) ? (MH)goldenefeder01

Vom Umgang mit Schnapsleichen
Mit fortschreitender Stunde mehrten sich zusehens die Gäste der Strandparty, allerdings häufig auch schlicht dadurch begründet, dass kaum ein Gast mehr allein zu sehen war, sondern urplötzlich mehrfach gesehen wurde. Erfahrenen Schnapsdrosseln ist bekannt, dass Segnung nicht wirklich erfreut ist, wenn sie erfährt, dass einmal mehr eine Landesweite feucht fröhliche Feierei gestartet ist. Doch auch die Feiernden merkten an, dass es doch ein ewnig unhübsch sein könnte, auf den Skeletten der entgeistert die Feier verlassenden zu tanzen. Statt jedoch zur Vorsicht zu mahnen, hatte Moonstone eine ganz pragmatische Lösung des Problems: „Schmeisst die Schnapsleichen einfach ins Feuer…“ Zur Beruhigunng aller: Alle bleichen Gebeine des Abends wurden noch am selben von ihren Besitzern wieder eingesammelt.goldenefeder01

Schlaglochkavalier
Heldenhaft, selbst in das Schlagloch gefallen, half Caliban Arbizu Cleo aus dem Selben und bot seinen Arm zum gemeinsamen humpeln zum Markt an. Gut, dass Cleo nicht ganz so schnell war, eben diese gebotene Hilfe zu ergreifen, gellte doch Sekunden später ein weiterer Schrei durch die Gassen, als Caliban erneut im Schlagloch verschwand. „Ups,“ mit etwas Hilfe kletterte er aus dem Loch und schaute zurück, „Das Loch ist viel größer, als es aussieht.“ „Ja,“ kicherte Ravalya Kergarth, „Du passt da gleich zweimal rein“ „Ja,“ bestätigte Caliban, „wenn es regnet, könnte man hier ein Schlammbad nehmen, so groß ist das Loch…“ „Hab ja auch Schlaglocherfahrung…“ mischte sich Ava Dove ein, „die sind flexibel und passen sich der Anzahl und Ausdehnung der Gäste an.“ Wieder was gelernt, behaupte also keiner, Bote lesen bilde nicht! (MH)goldenefeder01

Die schönste Liebeserklärung
Streetfighter gab seiner Cleo einen zärtlichen Kuss und hauchte eine kleine Strophe in ihr Ohr: „Mit deinen Kuss am Lager hast du mich verzaubert und sogleich mein Herz für dich gewonnen Ich musste um dich kämpfen und habe dafür jeden einzelnen Gipfel des Gebirges erklommen Am Ende habe ich gesiegt und nun zauberst du mir jeden Tag aufs neue ein Lächeln in mein Gesicht Trägst unseren Nachwuchs in deinem Bauch, mein Schatz es bleibt nur zu sagen: ICH LIEBE DICH!“ Cleo errötete und senkte verlegen den Blick. „Mein Schatz,“ sie schaute auf und gab ihm einen liebevollen Kuss, „ich liebe dich auch!“ (MH)goldenefeder01