Archiv August, 2013

Des Schneckchens Verehrer

Wer die Schnecke Finchen mit viel Spaß ärgert und äußerst frech dabei grinst, macht schon ziemlich auf sich aufmerksam. Wenn diese Person dann noch auf den Satz „Was sich neckt, das liebt sich“ extrem rot anläuft, der erst recht. So ist es Erendyra vergangene Woche passiert, so dass viele Simkeaner nicht umhin kamen, zu denken, die Person ungewissen Geschlechts könnte etwas mehr als viel Spaß beim Ärgern von Finchen wollen. Scheinbar ertappt, wollte er sofort die Botenredakteure bestechen, nicht darüber zu berichten, und er hat es sogar mit Hypnose versucht! Dass dies wenig Erfolg haben würde, hätte er sich eigentlich gleich denken können.

Dementsprechend versuchte er anschließend immer wieder vom Thema abzulenken – mit wenig Erfolg. Und Finchen? Die äußerte sich nicht klar zu den Vermutungen, die andere über sie und Erendyra anstellten – nicht mal dann, als es darum ging, ihr Schneckenhaus erweitern zu müssen. Und was wohl Fernohl zu diesen Gerüchten sagen wird?

Der Bote bleibt dran! Aber eigentlich wären die beiden ja schon ein süßes Pärchen. (Eluanda)jubi_tokendunkelrot01

 

Wendrogaard und der Alb

In der vergangenen Woche berichteten wir schon über ein Lied, das Wendrogaard über den Alben Takezu gesungen, aber wenig Anklang gefunden hatte. Und das ist bei dem verwöhnten Alben wohl auch nicht allzu schwierig. So versuchte Wendrogaard in dieser Woche Takezu über Werbung für seine Bestellung bei dem Alben von seinen Künsten zu überzeugen – aber wahrscheinlich eher ohne Erfolg, was allerdings auch am gewählten Thema liegen könnte (an dieser Stelle sei noch einmal auf den Boten der letzten Woche verwiesen). So dichtete er:

„Ein Ring den Alb zu Binden! – Zur Schmiede zu Zwingen! Und ewig zu Schinden!“

Als unsere werte Chefredakteurin davon Wind bekam, fügte sie, von Wendrogaard inspiriert, direkt noch eine Zeile hinzu:

„Die Klappe verschweißen würden wir auch gutheißen!“

Wenigstens eine scheint Wendrogaards Künste zu honorieren, schien Maddie Hayes doch sehr angetan davon. Ob Wendrogaard irgendwann auch den Alben damit beeindrucken kann, wird wohl nur die Zeit zeigen – uns beschert er auf jeden Fall immer ein kleines Lächeln. (Eluanda)

Viele werden es schon gesehen haben, doch seien alle vorgewarnt, dass sie in diesem Artikel einiges über das große Event erfahren werden. Wer also noch nicht herumgereist ist und die Attraktionen selbst entdecken will sollte hier nicht weiterlesen ;)

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Seltsame Melodien

Schon oft hörte man am Markt seltsame Töne, wenngleich diese eher seltener singenden Mitbürgern zuzuordnen sind. So geschehen in der vergangenen Woche am Markt: Wendrogaard sah sich offenbar durch die Anwesenheit von Takezu derart inspiriert, dass er sich zu einem Lied hinreißen ließ, was euch der Bote natürlich nicht vorenthalten will…

Ich hab heut Nacht vom Markt geträumt Take stand an allen Läden Er winkte und er rief nach mir so laut Er wollte mir ne Sichel andrehn Und mir ne Sense geben Ich sah ihn an und fragte nur: „Wozu?“ Ich sah ihn an und fragte nur: „Wozu?“

An dieser Stelle wurde er von Takezu unterbrochen, der ihm riet, dringend einen Kopfheiler aufzusuchen, wovon Wendrogaard sich allerdings nicht beeindrucken ließ:

Er meinte, dass er Hunger hat Ich sollt ihm Seelen erlegen Dann grummelte dazu auch noch sein Bauch Dann grummelte dazu auch noch sein Bauch Das war mein Traum.

Takezu wusste diese Geste nicht wirklich zu schätzen. „Dass Jim ja einen Knacks weg hat und unter jeder Mütze Albenohren vermutet, versteh ich ja noch, aber dass Ihr so anfangt, nicht!“ Da wusste ein Grummelalb Wendrogaards Mühen wohl so gar nicht zu schätzen. (Lia)jubi_tokendunkelrot01

 

Jubiläums-Dispo

„Cool, man kann negatives Bankguthaben haben…“, stellte Brüno in der vergangenen Woche fest und Takezu meinte dazu: „Ich glaub‘, da ist einer pleite!“ „Oh, Dispo…gut zu wissen…noch 3-5 ‚arrys‘ (gemeint sind wohl die lustigen Kerlchen mit ihren Wanderzirkussen) und ich bin auch pleite!“, entgegnete Madanja daraufhin. Simkea gibt Dispo-Kredite raus? Bleedblue jedenfalls dachte immer, die Katzendame Pytron sei die einzige, die Kredite vergibt. „Hat dir die Trenter Bank einen Dispo gewährt?“, fragte Hanswalter deshalb noch einmal nach. „Scheint so…hab’s aber schon wieder ausgeglichen…“, erklärte Brüno und Madanja betitelte dies als „Jubiläums-Dispo“. Vielleicht ist die Trenter Bank zum Jubiläum ja wirklich etwas spendabler geworden. (Eluanda)jubi_tokendunkelrot01

 

Ich teile mir ein Bettchen…nicht!

Vergangene Woche schmiss sich Diodon erschöpft in das Bett von Jim dem Siedler – ja genau, Jim der Siedler, der wohl ziemlich gerne fast jede Frau auch in seinem Bett und nicht nur am Schreibtisch verewigen würde. Takezu fragte sich sofort, ob das wohl so eine gute Idee sei und auch kurz darauf vernahm man aus Jims Mund: „He, wart auf mich, Diode!“ „Pf Jim…nichts da!“, entgegnete diese und Jim grummelte vor sich hin. Sam meinte daraufhin grinsend: „Ach, Diode, jetzt sei nicht so! Der alte Mann muss sich halt öfters mal ausruhen!“ Das zog einiges Lachen und Kichern nach sich, Jim war aber ziemlich ruhig geworden. Vielleicht müssen sich alte Männer wirklich mal öfter ausruhen, dabei helfen bestimmt keine Frauen im eigenen Bett. (Eluanda)jubi_tokendunkelrot01

 

Wenn Maddie alt sein soll…

…wird sie zur Furie! Oder zumindest so etwas ähnliches wurde sie vor einigen Tagen, als mal wieder die Sprache auf ihr Alter kam. Geneigte Leserinnen und Leser werden dies vielleicht vor ein paar Wochen schon im Boten mitbekommen haben, die Chefredakteurin mag es gar nicht, wenn sie für alt befunden wird.

„Ich hab‘ jetzt 30 Heller ausgegeben für 7 Münzen“, sprach Julin über seine Errungenschaften bei den ersten Spielmünzen, die er sammeln wollte. Daraufhin entgegnete Maddie, sie sei schon dreimal so viel los, aber Julin meinte dazu nur, er sei ja wohl dreimal jünger als Maddie. Ob das wohl eine gute Idee war, das zu äußern? Kurz darauf schlug die bekanntlich scharfe Zunge von Maddie vor, Julin solle sich dem Äpfelfischen zuwenden – wenn er lang genug angelt, kann er ja vielleicht seinen Kummer auf die Weise loswerden und dann der Segnung davon erzählen, wie ungerecht es doch ist, noch klein zu sein! Daraufhin sagte Julin gar nichts mehr, aber Schnuddel konterte für ihn: „Hab ich schon gemacht, Maddie: Weißte, was mir die Segnung sagte? ‚Manche werden nie erwachsen!‘“ nun war auch die Chefredakteurin des Boten still, was in ihrem Köpfchen wohl weiter vor sich ging, will man wahrscheinlich gar nicht so genau wissen. (Eluanda)jubi_tokendunkelrot01

 

Eheausnutzer

Kaum ist er wieder da, hat ihn die nächste große Liebe gepackt – Takezu hat seinen Engel Calisto gefunden. Und scheinbar wollen es die beiden nicht gerade langsam angehen lassen, wie man zumindest aus so manchen seiner Worte schließen kann. Es wurde schon gemunkelt, die beiden seien längst verheiratet und keiner hätte es mitbekommen – hierzu gab es schon viele enttäuschte Gesichter, weil sie scheinbar nicht eingeladen wurden. Doch obwohl dem wohl doch nicht so sein sollte, fand Takezu die Idee gar nicht so übel. So könnte er sich wenigstens die Kosten für eine teure Hochzeit sparen. Calisto bewarf ihn daraufhin nur mit Sand, schien sie ihm wohl nicht so viel Geld wert zu sein. Außerdem hatte sie noch gar keinen Ring.

Vielleicht bekommt Takezu diesen gordischen Hochzeitsknoten ja doch wieder zerschlagen. Dann wird der Bote wieder berichten. (Eluanda)jubi_tokendunkelrot01

 

Einsamer Jäger

Seit neue Methoden gefunden wurden, Jagd zu machen auf den Wal, wurde immer wieder darüber spekuliert, ab es tatsächlich möglich sei, ihn nun auch ganz allein zur Strecke bringen zu können. Anfang der vergangenen Woche machte sich der Vampyrdrache Blackdragon auf Walfang, keine Mannschaft, keine hilfreichen Jagdgenossen an seiner Seite. Lang war seine Suche auf dem Meer bis er schließlich in der Ferne die majestätische Schwanzflosse des Wals erblickte. Tief atmete er ein und aus, sein Herz schlug laut, er versuchte, seinen Händen das Zittern der Aufregung zu nehmen. Würde es ihn gelingen, was noch keiner zuvor geschafft hatte und den Wal ganz allein bezwingen können? Hier das Logbuch seiner Jagd, welches uns zur Verfügung gestellt wurde.

Blackdragon schließt sich der Waljagd an!

Der Angriff misslingt euch allen. Eure Boote nehmen erheblichen Schaden. Das Boot von Blackdragon wird erheblich beschädigt! 30 < 20 Du bist jetzt an der Waljagd beteiligt. Verbraucht: 1 x Harpune -Erfolg- Zustandabzug: Fischerboot Erleichterte Probe; TP: 22 statt 17 – Würfel: W20 Jagen-Probe Wurf|Cwert: 9|12, 13-1|12, 11|12 – W20 Blackdragon AU-Verbrauch: 120 AU (2986) Blackdragon gewinnt an Erfahrung: +1.2 EP (24868.73)

Der Angriff misslingt euch allen. Eure Boote nehmen erheblichen Schaden. Das Boot von Blackdragon wird erheblich beschädigt! 61 < 20 Du bist jetzt an der Waljagd beteiligt.

Verbraucht: 1 x Harpune -Erfolg- Zustandabzug: Fischerboot Erleichterte Probe; TP: 22 statt 17 – Würfel: W20 Jagen-Probe Wurf|Cwert: 11|12, 5|12, 8|12 – W20 Blackdragon AU-Verbrauch: 120 AU (2866) Blackdragon gewinnt an Erfahrung: +1.2 EP (24869.93) Blackdragon schließt sich der Waljagd an!

Verbraucht: 1 x Wal Erhalten: 1 x Toter Wal -Erfolg- Die Jagd gelingt euch. Ihr erlegt das Tier. Die Beute erhält: Blackdragon 8 < 20 Du bist jetzt an der Waljagd beteiligt. Verbraucht: 1 x Harpune -Erfolg- Zustandabzug: Fischerboot Erleichterte Probe; TP: 22 statt 17 – Würfel: W20 Jagen-Probe Wurf|Cwert: 4|12, 6|12, 7|12 – W20 Blackdragon AU-Verbrauch: 120 AU (2746) Blackdragon gewinnt an Erfahrung: +1.2 EP (24871.13)

Das einst so majestätische Tier liegt nun als Kadaver zu Euren Füßen. Ein leises Unbehagen überkommt Euch bei diesem Anblick, doch schließlich vermag der Triumph zu überwiegen. Mag dieser Wal auch das größte Tier simkeanischer Landen gewesen sein – Ihr habt es bezwungen. Nun könnt Ihr Euren Sieg gebührend feiern. Vielleicht aber auch erst in ein paar Tagen, wenn Eure Beute ordnungsgemäß zerlegt ist. (li)

Blackdragon betrachtete den Schaden am Boot , den der Wal angerichtet hatte und ihm kamen die Tränen… (MH)jubi_tokendunkelrot01

Der Bote schläft nicht

Ein kleiner Hinweis in eigener Sache sozusagen. Unlängst erst wurde einmal mehr versucht, durch heimtückische Angriffe wie das Verstopfen der Ohren mit Wolle oder Drohungen wie etwa mit Hanfseilen gefesselt in den Brunnen geworfen zu werden, versucht, die Redakteurinnen oder auch freien Mitarbeiter des Trenter Boten an der Ausübung ihrer journalistischen Freiheit zu hindern. Nutzt aber nichts, Tauben sind frei wie die Gedanken und außerdem stellte Samuela ganz richtig fest: „ Nein ich schlafe nur im Stehen, da kriegt mal auch alles noch mit.“ (MH)jubi_tokendunkelrot01

Blondbär

Will man in unseren Landen schnell und vor allem ganz im Geheimen erfahren, wo und wann sich ein Mitbürger aktiv im Leben blicken ließ, so bedient man sich der weniger geheimen Befehle, die das allsehende Auge aktiv werden lassen. Ist man allein im Dämmerwald? /names bringt die Antwort. Wo findet sich die Chefredakteurin und ist sie wach? /status Maddie Hayes bringt die Erkenntnis. Das Geheimnis der Aktivierung allerdings liegt in dem Geheimen, kein Wunder, dass Icebär, mit einem Splitter im Fuß die Hilfe Belladonnas erhoffend, diese nicht ausmachen konnte, klang doch laut und ein wenig qualvoll „statusBELLADONNA“ über den Markt. Der Lerneffekt, bedingt vermutlich auch durch die Schmerzen in seinem Fuß, war unmittelbar darauf klar erkennbar: „schissi … irgendwie bin ich zu blond°°°“ Vielleicht war es auch die Stauwärme unter der Weihnachtsmütze, die ja bekanntlich in nur noch 16 Wochen wieder topmodern sein wird. (MH)jubi_tokendunkelrot01

GummibärchenObstsalatWindbeutelSandwich

Auf die Bitte eines Bürgers von Simkea hin, wird an dieser Stelle noch ein Artikel dem bisherigen Klatsch und Tratsch hinzugefügt, da sich gestern auf Lialas Simburtstagsparty etwas sehr eigenartiges abspielte. So nahm Diodon sich einen Windbeutel, füllte ihn mit Obstsalat und dekorierte ihn mit Gummibärchen – eine eigenartige Mischung, fand Takezu und mutmaßte, ob Diodon wohl schwanger sei? Diese fasste sich an den Bauch und überlegte. Was ihr liebstes Pantoffeltier dazu wohl sagen würde? Vielleicht wird es dazu noch die ein oder andere Konversation in dieser Woche geben und vielleicht erfährt der Bote dann auch, ob Diodon wirklich schwanger ist oder nicht. (Eluanda)jubi_tokendunkelrot01

12
Aug

Rauschendes Fest am Meeresstrand

   Von: Corotica in Schlagzeilen

Seid gegrüßt werte Simkeanerinnen und Simkeaner,

lange Zeit war es sehr ruhig im Trenter Umland. Doch wachsamen Strandbesuchern wird nicht entgangen sein, dass es mit Beginn der vergangenen Woche in der von Talja geführten Strandbar zu rumpeln begann. Fleißig wurde der Boden gefegt und kleine Ausbesserungsarbeiten durchgeführt. Auch die Vorräte für Getränke und Naschereien wurden aufgefüllt. Ob hier wohl eine Feier stattfinden wird? Schließlich löste ein auffälliger, in gestochener Schrift geschriebener Zettel am Großen Schwarzen Brett das Mysterium auf: Liala, Ihrerseits Gründungsmitglied und Gastautorin des Trenter Boten, weilt schon lange fünf Jahre in Simkea und nahm dies zum Anlass für eine ausgelassene Strandparty, wie sie schon viel zu lang nicht mehr stattgefunden hat.

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Die Bar gefegt, ein großes Festfeuer entfacht und eine besonders große Truhe, die mit allerlei Festutensilien von Gastgeberin Liala und Ihren fleißigen Helfern gefüllt wurde – alles war bereit als am Nachmittag die Feier mit einem großen Feuerwerk eröffnet wurde. Nicht nur die Gastgeberin war passend zur Örtlichkeit in Baströckchen, Bikini und Blumenschmuck gehüllt – auch nahezu alle Gäste taten es Ihr gleich, ganz egal ob männlich, weiblich oder blumig. Neben kleinen und auch großen Geschenken wurden viele Umarmungen und Küsschen ausgetauscht. Doch auch an der ein oder anderen Neckerei fehlte es nicht: So schnippte Tonksi immer mal wieder einen kleinen Knallfrosch in die Richtung des werten Alfred von Maretan, welcher es sich in einem Liegestuhl gemütlich gemacht hatte. Ob dies die ersten Anzeichen einer sich anbahnenden Liebelei sein könnten? Während einige das Fest mit einem leckeren Stückchen Torte in der Hand genossen griffen andere wiederum zur Schaufel und zeigten ihr Können beim Sandburgenbau.

Nach diversen Rausch hervorrufenden Kaltgetränken wurde die Jubiläumsgesellschaft immer ausgelassener und schließlich hielt es auch die Jubilarin nicht mehr aus: Der riesige Geschenkeberg schrie förmlich danach, endlich ausgepackt zu werden. Unter neugierigen Blicken kamen nach und nach viele liebevoll ausgewählte Präsente unter den bunten Papieren zum Vorschein. Nach dem zelebrierten Auspacken der Geschenke und so mancher Schnapsidee für die spätere Berufskarriere (so wollte Liala doch tatsächlich als Weihnachtsmann, -frau oder gar -nudel anheuern) wurde ausgelassen ums Feuer getanzt, gemeinsam gesungen und so manchem vorgebrachten Liedgut gelauscht. Nach fast sieben Stunden gemeinsamer Feierei verabschiedeten sich immer mehr, um in Ruhe ihren Rausch auszuschlafen und nach und nach leerte sich der Strand, bis nur noch ein einsam prasselndes Feuer übrigblieb, welches mit dem Mond um die Wette leuchtete.
Wann eine solche Party wiederholt wird steht noch in den Sternen, doch geht man nach dem Spaß, den sowohl die Gastgeberin als auch die Gäste hatten, so wird sie nicht allzu lang auf sich warten lassen.
Eure Coro

Liebe Interessierte,

natürlich gibt es in Simkea auch Landwirtschaft. Nein, die Milch wächst nicht von allein in den Flaschen…

Schauen wir uns also mal den Hof an, den wir von außen ja schon auf der letzten Tour gesehen haben.

Vom Hofeingang aus führt ein langer Zickzackweg nach NO. Diesen gehen wir nun erst mal hoch. Dabei gleich was über die „wilde“ Fauna hier. Natürlich treiben sich auch hier Monster rum, stehen im Weg und halten ein von der Arbeit ab…

Dann kann man ab und an eins der wilden Häschen sehen, die wenn man ganz vorsichtig ist, nicht abgeneigt sind Futter aus der Hand zu nehmen.

Natürlich rennen auch einige Hühner unkontrolliert über den Hof und auch ein paar Kühe ziehen es vor, ihre eignen Wege zu gehen.

Und zu guter letzt gibt es auch noch Enten und Schwäne.

So hier sind wir nun am Bauerhof angekommen.

Wer möchte kann sich hier am Brunnen erfrischen, oder kurz ans Feuer setzen. Aber nicht lange, wir wollen ja nicht rum sitzen, sondern was sehen. Vielleicht mag sich vorher noch wer mit Isabell unterhalten. Sie hilft Leuten, die gewillt sind eine Gartenpatzelle zu kaufen.

Gehen wir nun mal nach Osten. Hier sehen wir eine Scheune und zwei nützliche Arbeitsgeräte.

Am Butterfass kann man, ja was wohl, Butter machen.

Das zweite ist die Saftpresse. Mit der aber nicht nur leckere Säfte gemacht werden, nein auch verschiedene Öle werden hier hergestellt. Man sollte nur nicht versuchen, beides gleichzeitig zu machen. Ölige Säfte? Nicht zu empfehlen. Im Norden, hinter der Scheune, steht auch noch ein Apfelbaum. Dessen Früchte kann man dann gleich hier verarbeiten.

Die Sonne schickte ihre letzte Strahlen über die Dächer von Trent, umspielte noch kurz die Zinnen des Rathauses und blickte ein letztes Mal hinab auf das bunte Treiben am Markt, bis sie schließlich mit einem goldenen Glanz hinter der Taverne verschwand. Die Dämmerung legte sich auf das Land und ließ die bunten Farben der mit den Winden tanzenden bunten Luftballons verblassen. An ihre Stelle traten die langsam empor schwebenden beleuchteten Lampignons, in deren Herzen das Feuer brannte wie in den Herzen all der vielen Simkeaner, die schon mehr oder weniger lang dieses Land in ihr Herz geschlossen und zu ihrer neuen Heimat gemacht hatten.

Dem goldenen Glanze folgend war ein Augenpaar vom Markt mit einem weit in unerkennbare Ferne gerückten Blick an der schmalen Gasse hängen geblieben, die von dem sonst so lauten und von geschäftigen Treiben beseelten Platz zur Taverne führte. Schon lang hatte sie, ganz untypisch für sie, den Gesprächen, dem neckenden Geplänkel und den Geschäften um sie herum keine Beachtung mehr geschenkt, zu tief war sie versunken in ihren Gedanken und Erinnerungen. Mehr aus den Augenwinkeln denn bewusst hatte sie eine leichte Bewegung in der Gasse wahr genommen. Einem Schemen gleich schien dort eine ihr so wohlbekannte Gestalt den Weg zur Taverne zu finden. Entschlossen erhob sie sich und ohne eines weiteren Grußes schritt sie vom Mark, entlang der windschiefen Häuser durch die engen Gassen bis sie schon nach wenigen Schritten die Tür der Taverne vor sich sah. Nur einen Wimpernschlag lang schien sie zu zögern, doch dann trat sie entschlossen durch die Tür hinein in die Schankstube. Ihr Blick schweifte durch die dämmrige Stille bis er schließlich an der Theke eine Gestalt ausmachte. Als sie näher kam, konnte sie an dem Lächeln, das über sein Gesicht zog, erkennen, dass auch er sie bemerkt hatte. „Hallo mein Abendstern,“ hauchte sie ihm sanft ins Ohr. „Meine geliebte Sternschnuppe…“ Der Angesprochene drehte sich herum, zog sie an sich und küsste sie innigst. „He ihr Zwei! Sucht euch ein Zimmer!“ Mit einem Lachen tauchte plötzlich der Kopf Lialas hinter der Theke auf. „Ist ja fast so schlimm wie früher!“ Elegant schwang sie sich unter den missbiligenden Blicken des Schankwirts zu den Beiden hinüber. „Tja, nur heute hätten wir sogar ein Haus, oder vielmehr zwei“, grinste sie zurück. „Stimmt,“ warf Stenophrates, der sie noch immer in seinen Armen hielt ein, „als wir hier ankamen, gab es noch nicht einmal mehr Bauplätze.“ „dafür ist die Welt heute viel komplexer geworden und die Neuen haben es nicht immer einfach, sich darin zurecht zu finden.“ Erstaunt drehten sich die Köpfe. Keiner der drei hatte gemerkt, wie sich Jim der Siedler zu ihnen gesellt hatte. „Na, das wird ja richtig kuschelig hier.“ Ein breites Grinsen huschte über ihr Gesicht. „Traviadingensbumsens, trab mal an, wir brauchen was.“ „Hab ich schon versucht.“ Liala zuckte mit den Schultern. „Die scheint heute frei zu haben. Darum hab ich ja da,“ sie zeigte hinter den Tresen, „mal eben nachgeschaut, ob Reto was versteckt.“ „Ich könnte Milch anbieten? Guten Abend.“ Aus dem Halbdunkel löste sich eine zarte Gestalt, fest in ihren Umhang gehüllt, den Hirtenstab in der Hand. „Ich glaube fast, den meisten von uns ist heute nach etwas anderem Firunja.“ Ein Anflug von Melancholie mischte sich in ihr Lächeln, als ihr Blick zur Tür glitt, die gerade ins Schloss fiel. „Und wie es aussieht, sind wir nicht die einzigen.“ Ihrem Blick folgend, wandten sich die Anwesenden zur Tür. „Werte Lady, werte Dame!“ Jim der Siedler machte eine leichte Verbeugung. „Willkommen bei unserem kleinen Stelldichein.“ Er rückte zwei Hocker zurecht und machte eine einladende Geste. „… beim Zechen der Alten könnte man auch fast schon sagen.“ Liala kicherte. „Heda, Ich bin nicht alt,“ ein schelmisches Grinsen zuckte über ihre Lippen, „wobei, alt…“ Sie knuffte Liala in die Seite und zeigte mit einer Kopfbewegung auf die Ratsdame Pytron, die sich gerade auf einem der von Jim dargebotenen Plätze niederließ. Ihr leichtes Fauchen in die Richtung der kichernd die Köpfe zusammensteckenden Frauen ließ nicht erkennen, ob sie die Bemerkung gehört hatte oder nicht. „Retoooooo! Ne Runde für alle!“ ertönte Stenophrates Stimme. Acht Humpen krachten auf die Theke. „Zählen ist nicht deine Stärke oder?“ Stenophrates schaute in die Runde und schob jedem einen Krug zu. Während Firunja und Pytron dezent ihre Krüge ein wenig zur Seite schoben, griffen die anderen freudig nach dem Humpen der goldgelben Flüssigkeit. „Warte mal,“ Lady Sharinas Blick war in der hinteren Ecke des Tresens hängen geblieben. „Vielleicht hat er sich gar nicht verzählt.“ Sie kniff die Augen ein wenig zusammen, als könnte sie so besser ausmachen, was oder vielmehr wer sich dort im Halbdunkeln verbarg. „Marese? Bist du das?“ Langsam erhob sich die Gestalt und je mehr sie aus den Schatten heraustrat, desto klarer zeichneten sich die wilden Zöpfe, die von Wind und Wetter in den letzten Jahren fast noch krauser geworden zu sein schienen, ab. Fast unverändert jedoch schien ihr sanftes Lächeln, welches ihre freundliche Zurückhaltung immer begleitet hatte. Mit einem schlichten „Hallo“ gesellte sie sich zu den anderen und dankte mit einem Nicken für das dargebotene Bier.

„Was haben wir nur ohne die Taverne gemacht!“ „Gearbeitet!“ Ein kurzes Lachen erfüllte den Raum. „Wisst ihr noch, wie das war, als wir hier damals ankamen?“ Maddie blickte in die Runde.

(Fortsetzung folgt)

Schon in der vergangenen Woche wurden hier einige der Rezepte des Anderswelttreffens veröffentlicht. Mittlerweile haben uns auch noch ein paar der übrigen Rezepte erreicht, so dass wir sie den geneigten Leserinnen und Lesern nicht vorenthalten möchten. Viel Spaß und guten Appetit beim Nachkochen!

Heidelbeere-Vanille-Marmelade von Maeve
1kg Heidelbeeren
500ml Orangensaft (Handelsware, 100% Fruchtsaft OHNE Zucker)
1 Päckchen Bourbon–Vanille-Aroma oder Vanille-Zucker
je nach Süßegeschmack den Gelierzucker verwenden:
1,5kg Gelierzucker 1:1 (für süße Marmelade)
oder
750g Gelierzucker 2:1 (nicht zu süße Marmelade)
oder
500g Gelierzucker 3:1 (dann ist die Marmelade jedoch nicht lange haltbar!)

Zutaten in einem großen Topf vermengen, unter Rühren zum Kochen bringen und mindestens
3 Minuten sprudelnd kochen lassen (Rühren dabei nicht vergessen!).
Heiß in Gläser füllen, mit Schraubdeckel verschließen, umdrehen und 5 Minuten auf dem Deckel stehen lassen.

 

Takko-Schicht-Salat von Ehlana und Dovol
(je eine Schicht von unten nach oben, Mengenangaben lassen sich variieren)
O 500g Hackfleisch(Rind) zusammen mit einer Zwiebel anbraten und abkühlen lassen.
O 1 Eisbergsalat kleinschneiden
O Zwei kleine Dose Mais. Flüssigkeit abgießen.
O Zwei kleine Dose Kidneybohnen abgießen.
O Zwei kleine Dose geschälte gehackte Tomaten
O Soße aus: 2 Becher Creme Fraiche,  Tomatenmark, Paprikagewürz, Salz/Pfeffer
O Geriebener Gauder
O Takkos zerkleinert
O Mit intakten Takkos verzieren

 

Spaghettisalat von Finchen
500g Spaghetti
3 Paprika (rot, gelb, grün)
1St. Porree
1kl. Glas Majo
5EL Sojasoße
2EL Chinagewürz
2EL Zucker
1EL Salz

Spaghetti natürlich kochen. Alles andere kleinschneiden und zusammenmengen. Fertig.

 

Risi-Wisi oder überbackene Bolo-Brötchen von Tonksi
500 g Rinderhack portionsweise scharf anbraten (ohne Salz) in der gleichen Pfanne eine Gemüsezwiebel kleingehackt andünsten (Fett ist nicht nötig, da genug im Hack ist). Beides in einem großen Topf mischen.

Tomatenmark und scharfes Tomatenmark (gibt es bei Penny) zu gleichen Teilen zugeben und ebenfalls Tomatenketchup hinzufügen. Dann eine Dose (340g) Pizzatomaten dazu geben und mit etwas klein gehacktem Knoblauch, Salz, Pfeffer, Parika süß, Paprika scharf, Chiliflocken, Zitronensaft und etwas Zucker würzen. Nach Geschmack können auch noch italienische Kräuter verwendet werden.

Das Gemisch aufkochen und bei Bedarf etwas Wasser dazu geben. Dabei ständig rühren. Die Masse ist eher eine zähe Paste, denn eine Soße. Man kann mit ungefähr 100 -120 g Masse pro Brötchen rechnen. Dabei ist Masse nicht gleich Hack. Brötchen halbieren und die Paste mit einem Esslöffel aufstreichen, mit geriebenem Emmentaler Käse bestreuen. Im Ofen bei 160° Umluft kurz überbacken. Die Brötchen sind gut, wenn der Käse geschmolzen ist. Vorsicht: Nicht zu lang im Ofen lassen. Die Brötchen werden schnell zu hart. Die Masse lässt sich gut am Vortag fertigstellen und im Kühlschrank aufbewahren oder einfrieren.