Archiv August, 2013

26
Aug

Endspurt

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Liebste Leserschaft,

Nur noch eine Woche, dann ist es vorbei mit den Feierlichkeiten und den lustigen Spielen in und um Trent herum. Read the rest of this entry »

Hochzeitswirrungen

„WIESEL! Wir sollen uns zusammentun“, eröffnete Helena in der vergangenen Woche eine der größten Diskussion über eine oder vielleicht auch zwei oder gar keine Hochzeit, die es in Simkea seit langer Zeit gegeben hat. Scheinbar hatte Helena irgendetwas mit Finchen abgesprochen, denn diese holte prompt die schicken Klamotten aus dem Lager. Daraufhin meinte Helena: „Oh fein, sie macht sich schon für ihre Hochzeit mit Erendyra fertig!“ Über diese Gerüchte konnte man in der vergangenen Ausgabe des Trenter Boten schon einiges lesen. Erendyra, der nichts mitbekommen hatte, schreckte nun augenblicklich auf und auch Finchen schüttelte sofort hektisch den Kopf. „Die Sachen sind für die Hochzeit von Lenchen und Wieselchen!“, erklärte die Schnecke also schnell, doch diese waren genauso perplex, wie Finchen und Erendyra zuvor. Aber dies ließen sich die übrigen Simkeaner nicht entgehen und munkelten direkt über eine mögliche Doppelhochzeit der beiden vermeintlichen Pärchen.

Immer wieder beteuerten die vier, dass es keine Hochzeiten geben würde oder schoben sich gegenseitig andere Hochzeitskombis zu. So wollte Helena plötzlich Finchen heiraten und Erendyra und Mauswiesel hätten heiraten müssen, doch letztere beiden sahen lediglich verwirrt in die Menge und schienen gar nichts mehr zu verstehen.

So wurden die Hochzeitsgerüchte also bestritten. Aus sicherer Quelle ist jedoch bekannt, dass mindestens eine der beteiligten Personen bei einem bekannten Koch eine ganze Menge an Nahrungsmitteln bestellt hat, die eine einzelne Person nur in einem sehr langen Zeitraum verzehren kann. Ob hier für eine mögliche Hochzeit eingekauft wird? Die Zeit wird es zeigen – Parker zumindest meint, er hätte in der Zukunft eine Doppelhochzeit gesehen. Man darf also gespannt sein, wie viele Hochzeiten es in diesem Jahr noch geben wird. (Eluanda)jubi_tokendunkelrot01

 

Ein Kind auf dem Arm eines Adeligen

Ein Kind auf dem Arm eines Adeligen, der zumal noch Alfred von Maretan heißt, sieht man normalerweise nur, wenn Weihnachten und Ostern auf einen Tag fallen – zumindest nahm man dies wohl bis vor wenigen Tagen noch an. Zunächst schien es auch, als würde die kleine Georgiana es nicht schaffen, den Herrn von Maretan davon zu überzeugen mit ihr zu spielen oder sie gar auf den Arm zu nehmen. Eine halbe Ewigkeit zerrte sie an ihm herum, hängte sich an ihn und versuchte ihn zu überreden. Bis Tamita, die das Mädchen versuchte zu trösten, Georgiana einfach auf seine verschränkten Arme setzte. Georgie krallte sich direkt an ihm fest und ließ so schnell auch nicht wieder los – da brachte es auch nichts, dass Herr von Maretan sie nicht einmal festhielt, sondern nur versuchte, sie auf den Boden zu stellen und das natürlich ohne Erfolg. Außerdem stellte er klar, dass er wenig Ähnlichkeit mit einem Bett hatte, da Georgie in seinen Armen schlafen wollte.

Irgendwann schaffte der adelige Herr es dann doch, das Kind los zu werden, Georgie jedoch fing an zu weinen und ließ sich wieder von Tamita trösten, bevor sie irgendwann einschlief. Vielleicht wird Alfred von Maretan doch noch irgendwann kinderlieb – seiner zukünftigen, wer auch immer das sein wird, ist es jedenfalls zu wünschen. (Eluanda)jubi_tokendunkelrot01

 

Uhrenscherz

Die Auseinandersetzung mit Georgiana schien Alfred von Maretan sehr mitgenommen zu haben, denn nicht nur, dass er das Mädchen getragen hatte, er wurde währenddessen auch noch zum Narren gehalten. Tamita war sehr interessiert an Herrn von Maretans Taschenuhr. Diese sollte keiner außer ihm anfassen, lediglich bestaunen war erlaubt. Es scheint jedoch schwer zu fallen, sich an solche Prinzipien zu halten, wenn man sich eigentlich ein Kind vom Leibe halten möchte.

So geschah es, dass Tamita es tatsächlich schaffte, ein Papier heraus zu kramen, darauf etwas zu zeichnen und dieses Stück Papier zu benutzen. Erst nachdem Georgievon seinem Arm runter war und ein Schläfchen abhalten wollte, fragte Tamita den Herrn noch einmal nach der Uhrzeit – schließlich war er durch seine Taschenuhr immer bestens auf dem Laufenden. „Sofern die Anzeige hier richtig ist, wäre es kurz nach zwölf mittags…was aufgrund der Dunkelheit wohl eher nicht der Fall zu sein scheint“, antwortete er und untersuchte sogleich das Ziffernblatt, weil es eigentlich auf die 20. Stunde zuging. Dann fiel ihm der Zettel auf, der auf sein Uhrglas gepinnt war – nicht sonderlich erbaut über den Scherz, den sich jemand mit ihm erlaubt hatte. Takezu lobte derweil die Zeichnung, da Alfred von Maretan den Unterschied erst auf den zweiten Blick gesehen hatte, dessen Erklärung war dafür: „Die Dunkelheit hier und ein flüchtiger Blick machen sowas bei menschlichen Augen schonmal möglich. Aber ihr, mit euren Albenaugen habt selbstredend nie solcherlei Probleme.“ Natürlich hatte der Alb dies nicht, ist er doch nahezu unfehlbar.

Georgie und Tamita war es jedenfalls gelungen, den Herrn von Maretan an einem Tag gleich zweimal mit fast unmöglichen Dingen zu überraschen. (Eluanda)jubi_tokendunkelrot01

 

Papa Pinguin

Irgendwann am Samstag erklang überaus erfreuter Jubel von der Eisinsel. Nicht etwa von einem der dort befindlichen Jubiläumsspiel-Spieler, der eine versteckte Meersalz-Toffee-Quelle entdeckt hatte. Nein – der Jubel kam vom sonst eher als ruhiger Vertreter seiner Art bekannten Icebaer.
Was das Bärchen so erfreute? Nun das ließ es sogleich nach seinem Jubelruf Alle wissen. Ihm war es gelungen ein gefrorenes Pinguinei aufzutauen und siehe da … es bescherte ihm gleich doppelte „Vaterfreuden“.
Damit er mit den kleinen Pinguinbabys nun aber nicht überfordert wird, bot Cleo sich mit den Worten „darf ich den Zwilling“ an, eines der beiden Watscheltiere zu sich zu nehmen.
Icebaer klärte sie daraufhin erst einmal über das scheinbare Geschlecht der Tiere auf. „ Sind Mädels – tragen rosafarbene Blusen^^“ Dieser locker in den simkeanischen Raum geworfenen Behauptung, wurde von Moonstone nachgehakt, die wissen wollte: „Was tragen Jungs?“
Icebaer war sich mit der Antwort so sicher, dass er ohne lange zu überlegen antwortete: „na, blaue oder weiße Hemden^^“
Damit jedoch gab sich Moonstone nicht zufrieden, denn sie erkannte da ein kleines Problem, welches sie sogleich aufzeigte. „Achso – und wo ist ein nackerter Pinguin biologisch zu verorten?“
Auf diese Frage war der Zwillingspinguin – Papa auf Zeit wohl nicht vorbereitet. „tja … das dürfte jetzt problematisch werden“, erklärte er und fing an zu grübeln.
Dabei weiß doch jeder, der Pinguin von Welt trägt stets einen Frack und lässt sich folglich nur als Gentleman einordnen. Was jedoch einige weitere Fragen aufwirft: Gibt es nur männliche Pinguine? Woher stammen dann aber die Eier aus denen die flugunfähigen Vögel schlüpfen? Wurde schon einmal ein Pinguin im Abendkleid gesichtet?

Allerdings …..(Maeve)pinguinmitpulh7sd32cfbm

26
Aug

Schnappschuss224

   Von: Maddie Hayes in Schnappschuss

Auch wenn unsere Camera Obscura in der vergangenen Woche ein paar Defekte aufwies, so kann dank der schnellen Reaktion von Maeve in dieser Woche ein Schnappschuss präsentiert werden. Zwar nicht von der Camera Obscura aufgenommen, zeigt es dennoch sehr schön das Geheimniss, warum das Mauswiesel trotz nicht einfahrbarer Krallen immer auf Rücken und anderen Körperteilen der Damenwelt fröhlich herumklettern darf: Wieselmaniküre!

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26
Aug

In Memoriam

   Von: Maddie Hayes in In eigener Sache

Liebste Leserinnen und Leser.

In tiefer Trauer möchte ich an dieser Stelle dem Tod meiner geliebten Schwester BiestyBird gedenken. Als Mitbegründerin und ehemalige stellvertretenden Chefredakteurin gebührt ihr die Ehre, an dieser Stelle Erwähnung zu finden. Read the rest of this entry »

19
Aug

Schnappschuss223

   Von: Maddie Hayes in Schnappschuss

Wenn die Kinder flügge werden, dann kann es schon mal geschehen, dass ein Zimmer neu zu vergeben ist. Wann und ob dies jedoch bei Finchen der Fall ist und wie dann die Frage gelöst wird „Wie sage ich es meinem Sohne“, bleibt abzuwarten.schnappschuss223

19
Aug

Feste feiern

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Liebste Leserschaft,

derzeit scheint es, kommen wir Simkeaner nicht mehr aus dem Feiern heraus. Wo man sich auch umblickt, es scheint immer und überall ein Grund zum Feiern. Read the rest of this entry »

19
Aug

Neulich bei Reto (2)

   Von: Maddie Hayes in Geschichten und Geschichte

„Was haben wir nur ohne die Taverne gemacht!“ „Gearbeitet!“ Ein kurzes Lachen erfüllte den Raum. „Wisst ihr noch, wie das war, als wir hier damals ankamen?“ Maddie blickte in die Runde. Steno nahm einen kräftigen Schluck aus dem Bierkrug, blickte nachdenklich ins Leere und begann zu erzählen: „Hungrig und durstig bin ich durch diese neue Welt gestreift, in der Hoffnung irgendetwas zu finden was ich am Markt zu Geld machen könnte. Als ich eines Abends sehnsüchtig am Strand den Sonnenuntergang bewunderte, traf ich auf Liala, die schon ein paar Wochen in diesem Land verbracht hatte und einige wertvolle Ratschläge geben konnte und mir die erste ordentliche Mahlzeit seit Tagen spendierte.“ „Und dennoch bin nicht ich mit Rosen und Honig von dir überschüttet worden!“ lachte Liala, knuffte Maddie freundschaftlich in die Seite und zwinkerte ihr zu. „Meine ersten Erfahrungen… hm…“ grübelnd legte Liala die Stirn in Falten. „Nun, zuerst einmal war ich völlig überfordert,“ lachte sie „So viel zu tun, so viel zu sehen! Und diese Heimat war so völlig anders als alles andere, was ich bis dahin gesehen hatte. Aber eines war damals schon so wie heute: Die Leute! Als ich endlich den Markt erreicht hatte, völlig entkräftet und müde, dauerte es keine fünf Minuten, bis sich einer mir annahm.“ Ein dankbares, zärtliches Lächeln umspielte ihre Lippen. „Das war Keldan.“ „Ich kann mich auch noch sehr gut erinnern, obwohl es nun schon fast 6 Jahre her ist.“ Lady Sharina blickte über den Rand ihres Humpens in die Runde. „Damals wurde man als Neuling eher wenig beachtet.“ Ein leichtes Nicken deutete an, dass es wohl nicht ihr allein so ergangen war. „Jemand, um es genauer zu sagen, billa, drückte mir einen gebrauchten Krug in die Hand. Und das war es dann auch an Kontakt die ersten beiden Wochen. Dazu muss ich sagen das ich mich auch sehr unsicher fühlte wie ich mit den Leuten umgehen sollte. Ich schlich also möglichst unauffällig in der Gegend rum und guckte mir alles an, probierte rum. Machte die ersten Quests.“ „Wie gut, dass du mit den Jahren doch noch kontaktfreudiger geworden bist,“ schwebte eine munter kichernde Stimme zu den in ihren Erinnerungen Versunkenen herüber. Abrupt fuhren die Köpfe herum. Unauffällig hatte sich eine Gestalt genähert. Ihre langen blonden Haare fielen in sanften Wellen weit hinab auf ihren Rücken, ihre Augen strahlten. „billa! Wie, wann, wieso…“ „Lass gut sein,“ billa lächelte. „Ich hab euch in der Taverne verschwinden sehen und dachte, wenn ihr feiern wollt, sollte ich das auch tun.“ Schnell beeilte sich Jim der Siedler billa einen Hocker an den Tresen zu rücken, auf dem sie Platz nahm. Schnell stand ein Bier vor ihr und fragend blickte sie sich um. „Und, was feiern wir?“ „Naja,“ setzte Maddie an, „feiern würde ich es nicht gerade nennen. Eher versinken wir gerade in Erinnerungen an unsere Anfänge hier.“ „Für mich war der Einstieg prima.“ billa grinste. „Darkman hat mir in den ersten Tagen einen Feuerstein geschenkt. War ich stolz und dankbar. Dann allerdings gab es einen Weltenriss, oder sowas, wir wurden eine Woche zurückgesetzt. Aber Darki hat mir den Stein nochmal gegeben.“ „Meine ersten Schritte in Simkea waren sehr zögerlich, da mir die Welt damals schon(!) sehr komplex vorkam. Ich war heilfroh, als ich von der Portalinsel herunter war – und auf einmal stellte mir kein Wächter mehr Aufträge, ich war auf mich selbst gestellt. Ich habe ein bischen hin und her probiert, bis ich auf die Idee kam, Schreiber werden zu wollen. Entsprechend habe ich habe ich meine Talentsteine und Charakterbildungssteine, die man damals noch alle auf einmal in einem großen Beutel beim Durchschreiten des Portals in die Hand gedrückt bekam, verteilt. Zum Glück wurde ich mit hilfreichen Ratschlägen empfangen, vor allem mit dem Hinweis, dass meine Zielrichtung Mist war.“ Ein Lachen begleitete seine letzten Worte, dann erhob Marese das Wort. „ Ich fand den Anfang damals auch ganz schön schwer. Hab in den ersten Wochen oft ums überleben gekämpft.“ Sie nahm einen tiefen Schluck aus dem Humpen. „Gekämpft hab ich auch und nicht nur ums Überleben,“ Maddie schmunzelte. „Das erste Lebewesen, dem ich nach dem Wilson begegnete war eine Grünschrecke. Ich hab mich so erschrocken, dass ich mein Messer gezückt habe und, nun ja,“ sie zögerte kurz und zuppelte an ihrem Handtuch, „der zweite Bewohner, dem ich begegnete war dann Segnung.“ „Warum wundert mich das nicht?“ Lady Sharina grinste. „Aber danach bin ich ganz leise und schüchtern zum Stadttor geschlichen! Ehrlich! Ich hab mich nicht getraut, jemanden anzusprechen und hab gedacht, ich komm auch allein klar. Schnell aber hab ich gemerkt, dass das so wohl nicht klappt. Also hab ich gefischt und Fischsuppe gekocht, nur um zu überleben. Schuhe oder Rucksack waren unerschwinglich, und so hab ich nur Rindenlatschen getragen und Fischsuppe verkauft. Die ersten Wochen hab ich ehrlich gedacht, ich schaff es nicht.“ Firunja grinste: „Das erste was ich in Simkea erlebte waren 3 richtige beim Rubbellos, dass jeder am Anfang geschenkt bekommt – Woah! 50 Gold!“ Sie lachte „Ja Gold, damals gab es nur Goldmünzen. Ich konnte mein Glück kaum fassen. Ich erinnere mich auch daran, dass ich mich anfangs auch absolut nicht getraut habe auch nur irgend jemanden anzusprechen.“ Sie schmunzelte „Ich war schon immer eher der ruhige Typ, wie man so schön sagt. Ich dachte anfangs „ach hier komme ich ebenfalls alleine klar“. Also durchstriff ich alleine die Lande und hab mir alles angeschaut, aber nicht wirklich etwas gearbeitet.“ „So alt und doch noch so jung“, erklang die wohltönende Stimme der Katzendame Pytron. „Vorrr vielen, vielen Jahrrren bin ich durch das Porrrtal geschrrritten~nya. Vieles warrr damals noch anderrrs~nya. Die Zeiten damals warrren viel gefährrrlicherrr~nya. MasterrrX hatte diese Welt gerrrade errrst fürrr uns gefunden~nya. Hungerrr und Durrrst konnten unserrre Körrrperrr noch soweit auszehrrren, dass wirrr darrran sterrrben konnten~nya. Errrst späterrr schaffte es MasterrrX dies entgültig zu verrrhinderrrn~nya. Die Leute warrren vorrrsichtig und verrrängstigt, doch motivierrrt hierrr eine neue Heimat aufzubauen~nya.

Unserem Tatendrrrang warrren keine Grrrenzen gesetzt~nya. Das Abenteuerrr beflügelte uns und verrrlieh uns unendliche Ausdauerrr und Krrraft~nya. Lediglich die Zeit etwas abzubauen oder herrrzustellen, begrrrenzte uns~nya.

Nach einigerrr Zeit verrrließ ich die Gemeinschaft und zog mich in die Einsamkeit derrrr Wälderrr zurrrück~nya. Dinge, die ich nicht beeinflussen konnte, verrrlangten dies~nya.“ Leis murmelte sie etwas, was nach „Anderswelt“ klang. „Nach einigen Jahrrren, es mögen etwa 6 oder 7 Jahrrre gewesen sein, suchte mich MasterrrX in den Wälderrrn auf~nya. Errr errrzählte von all den Verrränderrrungen, die geschaffen wurrrden~nya. Neugierrrig kehrrrte ich zurrrück und fand viele bekannte, aber auch viele neue Gesichterrr vorrr~nya. Auch Simkea und Trent hatten sich in der Zeit verrränderrrt~nya. MasterrrX hatte den Hungerrr und Durrrst besiegt, sodass wirrr darrran nicht mehrrr sterrrben konnten. Allerdings war der errrste Entdeckergeist und die Abenteuerrrlust verschwunden, sodass alle Arrrbeiten krrräftezehrrend warrren~nya. Seit dem ist wiederrrrrrum viel passierrrt und noch viel mehrrr hat sich verrränderrrt~nya.“

Des Schneckchens Verehrer

Wer die Schnecke Finchen mit viel Spaß ärgert und äußerst frech dabei grinst, macht schon ziemlich auf sich aufmerksam. Wenn diese Person dann noch auf den Satz „Was sich neckt, das liebt sich“ extrem rot anläuft, der erst recht. So ist es Erendyra vergangene Woche passiert, so dass viele Simkeaner nicht umhin kamen, zu denken, die Person ungewissen Geschlechts könnte etwas mehr als viel Spaß beim Ärgern von Finchen wollen. Scheinbar ertappt, wollte er sofort die Botenredakteure bestechen, nicht darüber zu berichten, und er hat es sogar mit Hypnose versucht! Dass dies wenig Erfolg haben würde, hätte er sich eigentlich gleich denken können.

Dementsprechend versuchte er anschließend immer wieder vom Thema abzulenken – mit wenig Erfolg. Und Finchen? Die äußerte sich nicht klar zu den Vermutungen, die andere über sie und Erendyra anstellten – nicht mal dann, als es darum ging, ihr Schneckenhaus erweitern zu müssen. Und was wohl Fernohl zu diesen Gerüchten sagen wird?

Der Bote bleibt dran! Aber eigentlich wären die beiden ja schon ein süßes Pärchen. (Eluanda)jubi_tokendunkelrot01

 

Wendrogaard und der Alb

In der vergangenen Woche berichteten wir schon über ein Lied, das Wendrogaard über den Alben Takezu gesungen, aber wenig Anklang gefunden hatte. Und das ist bei dem verwöhnten Alben wohl auch nicht allzu schwierig. So versuchte Wendrogaard in dieser Woche Takezu über Werbung für seine Bestellung bei dem Alben von seinen Künsten zu überzeugen – aber wahrscheinlich eher ohne Erfolg, was allerdings auch am gewählten Thema liegen könnte (an dieser Stelle sei noch einmal auf den Boten der letzten Woche verwiesen). So dichtete er:

„Ein Ring den Alb zu Binden! – Zur Schmiede zu Zwingen! Und ewig zu Schinden!“

Als unsere werte Chefredakteurin davon Wind bekam, fügte sie, von Wendrogaard inspiriert, direkt noch eine Zeile hinzu:

„Die Klappe verschweißen würden wir auch gutheißen!“

Wenigstens eine scheint Wendrogaards Künste zu honorieren, schien Maddie Hayes doch sehr angetan davon. Ob Wendrogaard irgendwann auch den Alben damit beeindrucken kann, wird wohl nur die Zeit zeigen – uns beschert er auf jeden Fall immer ein kleines Lächeln. (Eluanda)

Viele werden es schon gesehen haben, doch seien alle vorgewarnt, dass sie in diesem Artikel einiges über das große Event erfahren werden. Wer also noch nicht herumgereist ist und die Attraktionen selbst entdecken will sollte hier nicht weiterlesen ;)

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Seltsame Melodien

Schon oft hörte man am Markt seltsame Töne, wenngleich diese eher seltener singenden Mitbürgern zuzuordnen sind. So geschehen in der vergangenen Woche am Markt: Wendrogaard sah sich offenbar durch die Anwesenheit von Takezu derart inspiriert, dass er sich zu einem Lied hinreißen ließ, was euch der Bote natürlich nicht vorenthalten will…

Ich hab heut Nacht vom Markt geträumt Take stand an allen Läden Er winkte und er rief nach mir so laut Er wollte mir ne Sichel andrehn Und mir ne Sense geben Ich sah ihn an und fragte nur: „Wozu?“ Ich sah ihn an und fragte nur: „Wozu?“

An dieser Stelle wurde er von Takezu unterbrochen, der ihm riet, dringend einen Kopfheiler aufzusuchen, wovon Wendrogaard sich allerdings nicht beeindrucken ließ:

Er meinte, dass er Hunger hat Ich sollt ihm Seelen erlegen Dann grummelte dazu auch noch sein Bauch Dann grummelte dazu auch noch sein Bauch Das war mein Traum.

Takezu wusste diese Geste nicht wirklich zu schätzen. „Dass Jim ja einen Knacks weg hat und unter jeder Mütze Albenohren vermutet, versteh ich ja noch, aber dass Ihr so anfangt, nicht!“ Da wusste ein Grummelalb Wendrogaards Mühen wohl so gar nicht zu schätzen. (Lia)jubi_tokendunkelrot01

 

Jubiläums-Dispo

„Cool, man kann negatives Bankguthaben haben…“, stellte Brüno in der vergangenen Woche fest und Takezu meinte dazu: „Ich glaub‘, da ist einer pleite!“ „Oh, Dispo…gut zu wissen…noch 3-5 ‚arrys‘ (gemeint sind wohl die lustigen Kerlchen mit ihren Wanderzirkussen) und ich bin auch pleite!“, entgegnete Madanja daraufhin. Simkea gibt Dispo-Kredite raus? Bleedblue jedenfalls dachte immer, die Katzendame Pytron sei die einzige, die Kredite vergibt. „Hat dir die Trenter Bank einen Dispo gewährt?“, fragte Hanswalter deshalb noch einmal nach. „Scheint so…hab’s aber schon wieder ausgeglichen…“, erklärte Brüno und Madanja betitelte dies als „Jubiläums-Dispo“. Vielleicht ist die Trenter Bank zum Jubiläum ja wirklich etwas spendabler geworden. (Eluanda)jubi_tokendunkelrot01

 

Ich teile mir ein Bettchen…nicht!

Vergangene Woche schmiss sich Diodon erschöpft in das Bett von Jim dem Siedler – ja genau, Jim der Siedler, der wohl ziemlich gerne fast jede Frau auch in seinem Bett und nicht nur am Schreibtisch verewigen würde. Takezu fragte sich sofort, ob das wohl so eine gute Idee sei und auch kurz darauf vernahm man aus Jims Mund: „He, wart auf mich, Diode!“ „Pf Jim…nichts da!“, entgegnete diese und Jim grummelte vor sich hin. Sam meinte daraufhin grinsend: „Ach, Diode, jetzt sei nicht so! Der alte Mann muss sich halt öfters mal ausruhen!“ Das zog einiges Lachen und Kichern nach sich, Jim war aber ziemlich ruhig geworden. Vielleicht müssen sich alte Männer wirklich mal öfter ausruhen, dabei helfen bestimmt keine Frauen im eigenen Bett. (Eluanda)jubi_tokendunkelrot01

 

Wenn Maddie alt sein soll…

…wird sie zur Furie! Oder zumindest so etwas ähnliches wurde sie vor einigen Tagen, als mal wieder die Sprache auf ihr Alter kam. Geneigte Leserinnen und Leser werden dies vielleicht vor ein paar Wochen schon im Boten mitbekommen haben, die Chefredakteurin mag es gar nicht, wenn sie für alt befunden wird.

„Ich hab‘ jetzt 30 Heller ausgegeben für 7 Münzen“, sprach Julin über seine Errungenschaften bei den ersten Spielmünzen, die er sammeln wollte. Daraufhin entgegnete Maddie, sie sei schon dreimal so viel los, aber Julin meinte dazu nur, er sei ja wohl dreimal jünger als Maddie. Ob das wohl eine gute Idee war, das zu äußern? Kurz darauf schlug die bekanntlich scharfe Zunge von Maddie vor, Julin solle sich dem Äpfelfischen zuwenden – wenn er lang genug angelt, kann er ja vielleicht seinen Kummer auf die Weise loswerden und dann der Segnung davon erzählen, wie ungerecht es doch ist, noch klein zu sein! Daraufhin sagte Julin gar nichts mehr, aber Schnuddel konterte für ihn: „Hab ich schon gemacht, Maddie: Weißte, was mir die Segnung sagte? ‚Manche werden nie erwachsen!‘“ nun war auch die Chefredakteurin des Boten still, was in ihrem Köpfchen wohl weiter vor sich ging, will man wahrscheinlich gar nicht so genau wissen. (Eluanda)jubi_tokendunkelrot01

 

Eheausnutzer

Kaum ist er wieder da, hat ihn die nächste große Liebe gepackt – Takezu hat seinen Engel Calisto gefunden. Und scheinbar wollen es die beiden nicht gerade langsam angehen lassen, wie man zumindest aus so manchen seiner Worte schließen kann. Es wurde schon gemunkelt, die beiden seien längst verheiratet und keiner hätte es mitbekommen – hierzu gab es schon viele enttäuschte Gesichter, weil sie scheinbar nicht eingeladen wurden. Doch obwohl dem wohl doch nicht so sein sollte, fand Takezu die Idee gar nicht so übel. So könnte er sich wenigstens die Kosten für eine teure Hochzeit sparen. Calisto bewarf ihn daraufhin nur mit Sand, schien sie ihm wohl nicht so viel Geld wert zu sein. Außerdem hatte sie noch gar keinen Ring.

Vielleicht bekommt Takezu diesen gordischen Hochzeitsknoten ja doch wieder zerschlagen. Dann wird der Bote wieder berichten. (Eluanda)jubi_tokendunkelrot01

 

Einsamer Jäger

Seit neue Methoden gefunden wurden, Jagd zu machen auf den Wal, wurde immer wieder darüber spekuliert, ab es tatsächlich möglich sei, ihn nun auch ganz allein zur Strecke bringen zu können. Anfang der vergangenen Woche machte sich der Vampyrdrache Blackdragon auf Walfang, keine Mannschaft, keine hilfreichen Jagdgenossen an seiner Seite. Lang war seine Suche auf dem Meer bis er schließlich in der Ferne die majestätische Schwanzflosse des Wals erblickte. Tief atmete er ein und aus, sein Herz schlug laut, er versuchte, seinen Händen das Zittern der Aufregung zu nehmen. Würde es ihn gelingen, was noch keiner zuvor geschafft hatte und den Wal ganz allein bezwingen können? Hier das Logbuch seiner Jagd, welches uns zur Verfügung gestellt wurde.

Blackdragon schließt sich der Waljagd an!

Der Angriff misslingt euch allen. Eure Boote nehmen erheblichen Schaden. Das Boot von Blackdragon wird erheblich beschädigt! 30 < 20 Du bist jetzt an der Waljagd beteiligt. Verbraucht: 1 x Harpune -Erfolg- Zustandabzug: Fischerboot Erleichterte Probe; TP: 22 statt 17 – Würfel: W20 Jagen-Probe Wurf|Cwert: 9|12, 13-1|12, 11|12 – W20 Blackdragon AU-Verbrauch: 120 AU (2986) Blackdragon gewinnt an Erfahrung: +1.2 EP (24868.73)

Der Angriff misslingt euch allen. Eure Boote nehmen erheblichen Schaden. Das Boot von Blackdragon wird erheblich beschädigt! 61 < 20 Du bist jetzt an der Waljagd beteiligt.

Verbraucht: 1 x Harpune -Erfolg- Zustandabzug: Fischerboot Erleichterte Probe; TP: 22 statt 17 – Würfel: W20 Jagen-Probe Wurf|Cwert: 11|12, 5|12, 8|12 – W20 Blackdragon AU-Verbrauch: 120 AU (2866) Blackdragon gewinnt an Erfahrung: +1.2 EP (24869.93) Blackdragon schließt sich der Waljagd an!

Verbraucht: 1 x Wal Erhalten: 1 x Toter Wal -Erfolg- Die Jagd gelingt euch. Ihr erlegt das Tier. Die Beute erhält: Blackdragon 8 < 20 Du bist jetzt an der Waljagd beteiligt. Verbraucht: 1 x Harpune -Erfolg- Zustandabzug: Fischerboot Erleichterte Probe; TP: 22 statt 17 – Würfel: W20 Jagen-Probe Wurf|Cwert: 4|12, 6|12, 7|12 – W20 Blackdragon AU-Verbrauch: 120 AU (2746) Blackdragon gewinnt an Erfahrung: +1.2 EP (24871.13)

Das einst so majestätische Tier liegt nun als Kadaver zu Euren Füßen. Ein leises Unbehagen überkommt Euch bei diesem Anblick, doch schließlich vermag der Triumph zu überwiegen. Mag dieser Wal auch das größte Tier simkeanischer Landen gewesen sein – Ihr habt es bezwungen. Nun könnt Ihr Euren Sieg gebührend feiern. Vielleicht aber auch erst in ein paar Tagen, wenn Eure Beute ordnungsgemäß zerlegt ist. (li)

Blackdragon betrachtete den Schaden am Boot , den der Wal angerichtet hatte und ihm kamen die Tränen… (MH)jubi_tokendunkelrot01

Der Bote schläft nicht

Ein kleiner Hinweis in eigener Sache sozusagen. Unlängst erst wurde einmal mehr versucht, durch heimtückische Angriffe wie das Verstopfen der Ohren mit Wolle oder Drohungen wie etwa mit Hanfseilen gefesselt in den Brunnen geworfen zu werden, versucht, die Redakteurinnen oder auch freien Mitarbeiter des Trenter Boten an der Ausübung ihrer journalistischen Freiheit zu hindern. Nutzt aber nichts, Tauben sind frei wie die Gedanken und außerdem stellte Samuela ganz richtig fest: „ Nein ich schlafe nur im Stehen, da kriegt mal auch alles noch mit.“ (MH)jubi_tokendunkelrot01

Blondbär

Will man in unseren Landen schnell und vor allem ganz im Geheimen erfahren, wo und wann sich ein Mitbürger aktiv im Leben blicken ließ, so bedient man sich der weniger geheimen Befehle, die das allsehende Auge aktiv werden lassen. Ist man allein im Dämmerwald? /names bringt die Antwort. Wo findet sich die Chefredakteurin und ist sie wach? /status Maddie Hayes bringt die Erkenntnis. Das Geheimnis der Aktivierung allerdings liegt in dem Geheimen, kein Wunder, dass Icebär, mit einem Splitter im Fuß die Hilfe Belladonnas erhoffend, diese nicht ausmachen konnte, klang doch laut und ein wenig qualvoll „statusBELLADONNA“ über den Markt. Der Lerneffekt, bedingt vermutlich auch durch die Schmerzen in seinem Fuß, war unmittelbar darauf klar erkennbar: „schissi … irgendwie bin ich zu blond°°°“ Vielleicht war es auch die Stauwärme unter der Weihnachtsmütze, die ja bekanntlich in nur noch 16 Wochen wieder topmodern sein wird. (MH)jubi_tokendunkelrot01

GummibärchenObstsalatWindbeutelSandwich

Auf die Bitte eines Bürgers von Simkea hin, wird an dieser Stelle noch ein Artikel dem bisherigen Klatsch und Tratsch hinzugefügt, da sich gestern auf Lialas Simburtstagsparty etwas sehr eigenartiges abspielte. So nahm Diodon sich einen Windbeutel, füllte ihn mit Obstsalat und dekorierte ihn mit Gummibärchen – eine eigenartige Mischung, fand Takezu und mutmaßte, ob Diodon wohl schwanger sei? Diese fasste sich an den Bauch und überlegte. Was ihr liebstes Pantoffeltier dazu wohl sagen würde? Vielleicht wird es dazu noch die ein oder andere Konversation in dieser Woche geben und vielleicht erfährt der Bote dann auch, ob Diodon wirklich schwanger ist oder nicht. (Eluanda)jubi_tokendunkelrot01

12
Aug

Rauschendes Fest am Meeresstrand

   Von: Corotica in Schlagzeilen

Seid gegrüßt werte Simkeanerinnen und Simkeaner,

lange Zeit war es sehr ruhig im Trenter Umland. Doch wachsamen Strandbesuchern wird nicht entgangen sein, dass es mit Beginn der vergangenen Woche in der von Talja geführten Strandbar zu rumpeln begann. Fleißig wurde der Boden gefegt und kleine Ausbesserungsarbeiten durchgeführt. Auch die Vorräte für Getränke und Naschereien wurden aufgefüllt. Ob hier wohl eine Feier stattfinden wird? Schließlich löste ein auffälliger, in gestochener Schrift geschriebener Zettel am Großen Schwarzen Brett das Mysterium auf: Liala, Ihrerseits Gründungsmitglied und Gastautorin des Trenter Boten, weilt schon lange fünf Jahre in Simkea und nahm dies zum Anlass für eine ausgelassene Strandparty, wie sie schon viel zu lang nicht mehr stattgefunden hat.

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Die Bar gefegt, ein großes Festfeuer entfacht und eine besonders große Truhe, die mit allerlei Festutensilien von Gastgeberin Liala und Ihren fleißigen Helfern gefüllt wurde – alles war bereit als am Nachmittag die Feier mit einem großen Feuerwerk eröffnet wurde. Nicht nur die Gastgeberin war passend zur Örtlichkeit in Baströckchen, Bikini und Blumenschmuck gehüllt – auch nahezu alle Gäste taten es Ihr gleich, ganz egal ob männlich, weiblich oder blumig. Neben kleinen und auch großen Geschenken wurden viele Umarmungen und Küsschen ausgetauscht. Doch auch an der ein oder anderen Neckerei fehlte es nicht: So schnippte Tonksi immer mal wieder einen kleinen Knallfrosch in die Richtung des werten Alfred von Maretan, welcher es sich in einem Liegestuhl gemütlich gemacht hatte. Ob dies die ersten Anzeichen einer sich anbahnenden Liebelei sein könnten? Während einige das Fest mit einem leckeren Stückchen Torte in der Hand genossen griffen andere wiederum zur Schaufel und zeigten ihr Können beim Sandburgenbau.

Nach diversen Rausch hervorrufenden Kaltgetränken wurde die Jubiläumsgesellschaft immer ausgelassener und schließlich hielt es auch die Jubilarin nicht mehr aus: Der riesige Geschenkeberg schrie förmlich danach, endlich ausgepackt zu werden. Unter neugierigen Blicken kamen nach und nach viele liebevoll ausgewählte Präsente unter den bunten Papieren zum Vorschein. Nach dem zelebrierten Auspacken der Geschenke und so mancher Schnapsidee für die spätere Berufskarriere (so wollte Liala doch tatsächlich als Weihnachtsmann, -frau oder gar -nudel anheuern) wurde ausgelassen ums Feuer getanzt, gemeinsam gesungen und so manchem vorgebrachten Liedgut gelauscht. Nach fast sieben Stunden gemeinsamer Feierei verabschiedeten sich immer mehr, um in Ruhe ihren Rausch auszuschlafen und nach und nach leerte sich der Strand, bis nur noch ein einsam prasselndes Feuer übrigblieb, welches mit dem Mond um die Wette leuchtete.
Wann eine solche Party wiederholt wird steht noch in den Sternen, doch geht man nach dem Spaß, den sowohl die Gastgeberin als auch die Gäste hatten, so wird sie nicht allzu lang auf sich warten lassen.
Eure Coro

Liebe Interessierte,

natürlich gibt es in Simkea auch Landwirtschaft. Nein, die Milch wächst nicht von allein in den Flaschen…

Schauen wir uns also mal den Hof an, den wir von außen ja schon auf der letzten Tour gesehen haben.

Vom Hofeingang aus führt ein langer Zickzackweg nach NO. Diesen gehen wir nun erst mal hoch. Dabei gleich was über die „wilde“ Fauna hier. Natürlich treiben sich auch hier Monster rum, stehen im Weg und halten ein von der Arbeit ab…

Dann kann man ab und an eins der wilden Häschen sehen, die wenn man ganz vorsichtig ist, nicht abgeneigt sind Futter aus der Hand zu nehmen.

Natürlich rennen auch einige Hühner unkontrolliert über den Hof und auch ein paar Kühe ziehen es vor, ihre eignen Wege zu gehen.

Und zu guter letzt gibt es auch noch Enten und Schwäne.

So hier sind wir nun am Bauerhof angekommen.

Wer möchte kann sich hier am Brunnen erfrischen, oder kurz ans Feuer setzen. Aber nicht lange, wir wollen ja nicht rum sitzen, sondern was sehen. Vielleicht mag sich vorher noch wer mit Isabell unterhalten. Sie hilft Leuten, die gewillt sind eine Gartenpatzelle zu kaufen.

Gehen wir nun mal nach Osten. Hier sehen wir eine Scheune und zwei nützliche Arbeitsgeräte.

Am Butterfass kann man, ja was wohl, Butter machen.

Das zweite ist die Saftpresse. Mit der aber nicht nur leckere Säfte gemacht werden, nein auch verschiedene Öle werden hier hergestellt. Man sollte nur nicht versuchen, beides gleichzeitig zu machen. Ölige Säfte? Nicht zu empfehlen. Im Norden, hinter der Scheune, steht auch noch ein Apfelbaum. Dessen Früchte kann man dann gleich hier verarbeiten.

12
Aug

Neulich bei Reto (1)

   Von: Maddie Hayes in Geschichten und Geschichte

Die Sonne schickte ihre letzte Strahlen über die Dächer von Trent, umspielte noch kurz die Zinnen des Rathauses und blickte ein letztes Mal hinab auf das bunte Treiben am Markt, bis sie schließlich mit einem goldenen Glanz hinter der Taverne verschwand. Die Dämmerung legte sich auf das Land und ließ die bunten Farben der mit den Winden tanzenden bunten Luftballons verblassen. An ihre Stelle traten die langsam empor schwebenden beleuchteten Lampignons, in deren Herzen das Feuer brannte wie in den Herzen all der vielen Simkeaner, die schon mehr oder weniger lang dieses Land in ihr Herz geschlossen und zu ihrer neuen Heimat gemacht hatten.

Dem goldenen Glanze folgend war ein Augenpaar vom Markt mit einem weit in unerkennbare Ferne gerückten Blick an der schmalen Gasse hängen geblieben, die von dem sonst so lauten und von geschäftigen Treiben beseelten Platz zur Taverne führte. Schon lang hatte sie, ganz untypisch für sie, den Gesprächen, dem neckenden Geplänkel und den Geschäften um sie herum keine Beachtung mehr geschenkt, zu tief war sie versunken in ihren Gedanken und Erinnerungen. Mehr aus den Augenwinkeln denn bewusst hatte sie eine leichte Bewegung in der Gasse wahr genommen. Einem Schemen gleich schien dort eine ihr so wohlbekannte Gestalt den Weg zur Taverne zu finden. Entschlossen erhob sie sich und ohne eines weiteren Grußes schritt sie vom Mark, entlang der windschiefen Häuser durch die engen Gassen bis sie schon nach wenigen Schritten die Tür der Taverne vor sich sah. Nur einen Wimpernschlag lang schien sie zu zögern, doch dann trat sie entschlossen durch die Tür hinein in die Schankstube. Ihr Blick schweifte durch die dämmrige Stille bis er schließlich an der Theke eine Gestalt ausmachte. Als sie näher kam, konnte sie an dem Lächeln, das über sein Gesicht zog, erkennen, dass auch er sie bemerkt hatte. „Hallo mein Abendstern,“ hauchte sie ihm sanft ins Ohr. „Meine geliebte Sternschnuppe…“ Der Angesprochene drehte sich herum, zog sie an sich und küsste sie innigst. „He ihr Zwei! Sucht euch ein Zimmer!“ Mit einem Lachen tauchte plötzlich der Kopf Lialas hinter der Theke auf. „Ist ja fast so schlimm wie früher!“ Elegant schwang sie sich unter den missbiligenden Blicken des Schankwirts zu den Beiden hinüber. „Tja, nur heute hätten wir sogar ein Haus, oder vielmehr zwei“, grinste sie zurück. „Stimmt,“ warf Stenophrates, der sie noch immer in seinen Armen hielt ein, „als wir hier ankamen, gab es noch nicht einmal mehr Bauplätze.“ „dafür ist die Welt heute viel komplexer geworden und die Neuen haben es nicht immer einfach, sich darin zurecht zu finden.“ Erstaunt drehten sich die Köpfe. Keiner der drei hatte gemerkt, wie sich Jim der Siedler zu ihnen gesellt hatte. „Na, das wird ja richtig kuschelig hier.“ Ein breites Grinsen huschte über ihr Gesicht. „Traviadingensbumsens, trab mal an, wir brauchen was.“ „Hab ich schon versucht.“ Liala zuckte mit den Schultern. „Die scheint heute frei zu haben. Darum hab ich ja da,“ sie zeigte hinter den Tresen, „mal eben nachgeschaut, ob Reto was versteckt.“ „Ich könnte Milch anbieten? Guten Abend.“ Aus dem Halbdunkel löste sich eine zarte Gestalt, fest in ihren Umhang gehüllt, den Hirtenstab in der Hand. „Ich glaube fast, den meisten von uns ist heute nach etwas anderem Firunja.“ Ein Anflug von Melancholie mischte sich in ihr Lächeln, als ihr Blick zur Tür glitt, die gerade ins Schloss fiel. „Und wie es aussieht, sind wir nicht die einzigen.“ Ihrem Blick folgend, wandten sich die Anwesenden zur Tür. „Werte Lady, werte Dame!“ Jim der Siedler machte eine leichte Verbeugung. „Willkommen bei unserem kleinen Stelldichein.“ Er rückte zwei Hocker zurecht und machte eine einladende Geste. „… beim Zechen der Alten könnte man auch fast schon sagen.“ Liala kicherte. „Heda, Ich bin nicht alt,“ ein schelmisches Grinsen zuckte über ihre Lippen, „wobei, alt…“ Sie knuffte Liala in die Seite und zeigte mit einer Kopfbewegung auf die Ratsdame Pytron, die sich gerade auf einem der von Jim dargebotenen Plätze niederließ. Ihr leichtes Fauchen in die Richtung der kichernd die Köpfe zusammensteckenden Frauen ließ nicht erkennen, ob sie die Bemerkung gehört hatte oder nicht. „Retoooooo! Ne Runde für alle!“ ertönte Stenophrates Stimme. Acht Humpen krachten auf die Theke. „Zählen ist nicht deine Stärke oder?“ Stenophrates schaute in die Runde und schob jedem einen Krug zu. Während Firunja und Pytron dezent ihre Krüge ein wenig zur Seite schoben, griffen die anderen freudig nach dem Humpen der goldgelben Flüssigkeit. „Warte mal,“ Lady Sharinas Blick war in der hinteren Ecke des Tresens hängen geblieben. „Vielleicht hat er sich gar nicht verzählt.“ Sie kniff die Augen ein wenig zusammen, als könnte sie so besser ausmachen, was oder vielmehr wer sich dort im Halbdunkeln verbarg. „Marese? Bist du das?“ Langsam erhob sich die Gestalt und je mehr sie aus den Schatten heraustrat, desto klarer zeichneten sich die wilden Zöpfe, die von Wind und Wetter in den letzten Jahren fast noch krauser geworden zu sein schienen, ab. Fast unverändert jedoch schien ihr sanftes Lächeln, welches ihre freundliche Zurückhaltung immer begleitet hatte. Mit einem schlichten „Hallo“ gesellte sie sich zu den anderen und dankte mit einem Nicken für das dargebotene Bier.

„Was haben wir nur ohne die Taverne gemacht!“ „Gearbeitet!“ Ein kurzes Lachen erfüllte den Raum. „Wisst ihr noch, wie das war, als wir hier damals ankamen?“ Maddie blickte in die Runde.

(Fortsetzung folgt)