Archiv Juli, 2013

Oberste Aufgabe

„Meine Farben im Lager sind alle grau!“ lamentierte Julin voller Schrecken. „Ist ja auch nachts, da sind alle Katzen, äh Farben grau,“ tippte Lady Sharina. „Was ist mit deinen Farben, Julin?“ wollte nun auch Flummii wissen. „Die sind alle grau … die im Lager bei Blue“, schniefelte Julin. „Aso“, beschwichtigte Flummii, „die sind aber nicht wirklich Grau. Das Licht bei Blue ist nur kaputt.“ „Echt???“ staunte Julin. „Ja,“ erklärte Flummii beruhigend, „ das wird MasterX wieder reparieren.“ „Wenn ich die raushole, sind die wieder schön bunt?“ „Ja, dann sind sie schön bunt.“ Da sieht man es mal wieder, einige Dinge in Simkea bedürfen halt der Höchsten Instanz im Lande. Glühlampen wechseln gehört offensichtlich dazu. (MH)

 

Ein flotter Dreier

„Ui…ein Dreier!“, freute sich Madanja vergangene Woche eigentlich über ein Rubbellos, mit dem sie auch direkt zu Almuth lief. Viele gratulierten ihr, doch eine werter Herr Takezu, der sich nach langer Abstinenz wieder in Simkea blicken lässt, neckte sie direkt: „Hoffentlich war’s ein flotter!“ Einige schauten erst leicht unverständlich bis es ihnen dämmerte und so fragte Diodon: „Almuth, Anja und wer noch?“ „Keine Ahnung, aber die finden sicher wen!“, war Takezus Antwort, doch Brüno hatte eine bessere parat: „Wahrscheinlich Jimmy oder? Ist ja seine Frau…“ „Überraschen würd’s mich nicht““, entgegnete Takezu. „Pfff…was ihr immer denkt…“, meinte Madanja dazu nur.

Schade, dass Jim nicht an dieser Unterhaltung beteiligt war, es wäre sicherlich lustig geworden, wo andere schon seine Sprüche übernehmen. (Eluanda)

 

Von Geschicken und zurückgekehrten Alben

An das Redaktionsgebäude gelehnt und einen Apfel auf dem Finger drehend stand Takezu Alb in der vergangenen Woche auf dem Markt und betrachtete das Treiben. „Na immerhin reckt er sich nicht…“, nuschelte Calisto zu Brüno. Dieser schaute daraufhin in seinen Rucksack und meinte: „Ich könnte ihn grad unter Äpfeln begraben…“ „Ich könnt auch ein paar Messer werfen, wenn euch das lieber ist!“, ertönte es anschließend vom Redaktionsgebäude aus, denn Takezu hatte natürlich, ganz in alter Manier, ALLES gehört. Eine Gabe, die er laut eigener Aussage manchmal lieber nicht hätte – aber ohne hätte er wahrscheinlich nur halb so viel Spaß oder? „Ohren wie ein Luchs…“, nuschelte Calisto und duckte sich.

„Hmmm…weiß ja nicht, ob das so gefährlich wäre, wenn der mit Messern wirft, wo er doch nicht so geschickt ist…“, meinte Yoschi dazu, doch Takezu ‚protestierte‘ natürlich direkt: „Wie kommst du darauf, dass ich nicht geschickt bin? Ich brauche zwar noch was zum Handwerksmeister, aber das liegt nicht an mangelndem Geschick…“ „Haste selbst gesagt!“, konterte Yoschi. „Mangelnde Erfahrung im Handwerk kann man mir ja vorwerfen, aber mangelndes Geschick sicherlich nicht!“, hüstelte er daraufhin und das verwundert nun gar nicht.

Man hat ihn und seine doch sehr eigene Art wohl fast schon vermisst, so die Meinungen vieler Simkeaner. In diesem Sinne: Willkommen zurück, Takezu! (Eluanda)

 

Gottkaiser

„Gibt es hier eigentlich Gilden oder ähnliches?“, fragte Alexa Viator, die noch relativ neu in Simkea ist, in den letzten Tagen und bekam von Flummii direkt eine Antwort: „Nicht wirklich…es gab mal Versuche von Handelsgemeinschaften, aber die meisten sind lieber frei.“ „EINE gibt’s!“, entgegnete Morticia daraufhin, aber DIE Idee hatte wohl Beneidur: Er bot sich an, König der Schlachtergemeinschaft und Kaiser der Jagdkönigreiche zu werden. „Pharao Ben?“, fragte Morticia daraufhin, aber Beneidur wurde glatt größenwahnsinnig: „GOTTKAISER bitte!“

Na wollen wir mal hoffen, dass ihm bald jemand solche Illusionen nimmt. Die höchste Person ist und bleibt schließlich MasterX. (Eluanda)

 

Eine alte Chefredakteurin

„BIN NICHT ALT“, schrie Maddie Hayes vor wenigen Tagen über den Markt und klang äußerst verzweifelt. „Wieso solltest du alt sein, Miss Hayes? Wenn sie alt ist, lieber alkoholfrei…“, fragte und grübelte Tonksi und Maddie erwiderte schmollig: „Such jemanden, der älter ist und find nur die, die mit mir hier angekommen sind als die Alten…“ „Man ist immer so alt, wie man sich fühlt. Lass dir nix einreden!“, versuchte Tonksi sie aufzubauen. Daraufhin machte die Chefredakteurin einen Knicks und bedankte sich.

Gerade wieder beruhigt stellte allerdings Mauswiesel fest, er sei immerhin Zweitältester. „Uaaaaaaaaaaah, JETZT fühl ich mich richtig alt!“, erwiderte Maddie und ging prompt auf die Suche nach Bier. Tonksi hatte aber kein Bier mehr und so alte Leute bekämen schließlich auch keins mehr. Nicht einmal bei Alrik gab es welches und so sagte Tonksi der verzweifelnden Maddie: „Wenn du aufhörst mit dem Mist, mach ich morgen welches!“

Unsere werte Chefredakteurin hat doch so manches Mal ein paar komisch Eigenarten an sich, aber alt sieht sie nun wirklich nicht aus. Allerdings sollte sie mal ernsthaft über ihr Alkoholproblem nachdenken – das kann nämlich wirklich alt machen! (Eluanda)

29
Jul

Schnappschuss220

   Von: Maddie Hayes in Schnappschuss

Licht ist Chefsache….schnappschuss220

28
Jul

Licht aus, Spot an!

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

 Liebste Leserinnen und Leser,

es mag sein, in der Anderswelt ist es heiß, was aber nicht heißen soll, in unserer geliebten Heimat Simkea ginge es weniger heiß zu.

Zumindest scheint es heiß genug gewesen zu sein, dass so manch eine Sicherung das Zeitliche gesegnet haben mag. So mussten wir erleben, wie sich in der vergangenen Woche das Licht verabschiedete und all die schicken bunten Farben bei Blueface in einem zwar relativ hellen, doch dennoch verwaschenen grauen Mischmasch im Lager nicht mehr unterscheidbar waren. All das Jammern und Klagen half nichts, das Licht in den Lagern war aus und blieb auch eine ganze Weile aus. Read the rest of this entry »

22
Jul

Hitzefrei

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Liebste Leserschaft,

in dieser Woche zollt der Trenter Bote der Anderswelt einmal auf eine etwas sonderbare, bisher auch nie dagewesene, was ja aber nicht heißt, man könnte es nicht dennoch einmal tun,  Art und Weise seinen Tribut: wir machen HITZEFREI! Irgendwie haben sich nicht nur die Druckereiwichtel lieber zum Betriebsausflug am Strand getroffen, auch wir Redakteurinnen und Redakteure konnten unsere Andersweltmänner und -frauen nicht dazu bringen, uns nach Simkea gehen zu lassen beziehungsweise unsere Zeit dort in der überhitzten Redaktion zu verbringen. Read the rest of this entry »

Wurfgeschosse

In alten Zeiten wurden die Damen noch mit Rosen und Liebesbekundungen vielleicht nicht beworfen, jedenfalls jedoch überschüttet. Heutzutage scheint sich so einiges geändert zu haben, warf doch in der letzten Woche Al Capone mal eben lady jane einen Wal zu. Kein Wunder, dass Chucky mit großen Augen sich wunderte, was Al so durch die Gegend warf. LadySharina jedoch schüttelte nur den Kopf: „Kein Benimm! Man wirft nicht mit Walen nach Damen.“ Wie aus einem Munde tönte es von Chalek und Chucky prompt zurück: „Womit denn sonst?“ Wortlos warf Lady Sharina den beiden „Chs“ tadelnde Blicke zu. Entrüstet schaute Chalek zur Lady: „Aha, aber sie darf mit was werfen!“ Die Angesprochene nickte: „Blicke!“ Im Schulterschluss der männlichen Einigkeit erklärten Chalek und Chucky: „ die sind manchmal gefährlicher, als ein toter Wal“ „ vor allem wenn die von einer Frau geworfen werden“ „ jooo, leeeeeeebensgefääääähhhhrlich“. Schon recht liebe Männerwelt, ein Wattebausch kann sicherlich auch weh tun, kommt immer darauf an, wer ihn wirft. (MH)IMG_4868_web

Oh Meister, deine Farben

„Weiß jemand, ob die gefärbten Sachen jetzt so bleiben?“ fragte Helia in der vergangenen Woche mit zweifelndem Unterton in die Runde. „ Ich mag gar nix färben, so wie das jetzt aussieht.“ „Sieht doch kunstvoll aus,“ grinste Flummii. Helia zog eine Schnute: „Meine Farbbox sieht aus, wie mit buntem Schimmel überzogen! Sieht aus, als würd ich statt einem blauen Rock eine blaue Brille verkaufen, weil alles rundherum auch plötzlich blau wird, Flummii“ Chalek grinste schelmisch: „Der Künstler heißt Andy MX Warhol.“ Nun denn. Kunst liegt ja bekanntlich im Auge des Betrachters und das Auge des Obersten des Rates und Hüters der Tore, des ehrenwerten MasterX hat wohl scheinbar einen ganz speziellen Künsterblick. (MH)IMG_4868_web

Erkannte Glaubhaftigkeit

„Chalek versicherte mir gestern glaubhaft, das es so nicht bleibt.“ Erklärte Lady Sharina mit dem Brustton der Überzeugung, stutzte dann jedoch und kratzte sich am Kopf. „Wobei, Chalek und glaubhaft? Hmm….“ Morticia beeilte sich Chalek in Schutz zu nehmen. „ Wenn man ihn kennt, dann hat er immer recht,“ und fügte schnell hinzu, ehe er katzenflink aus der Sicht verschwand „ man muß halt immer nur exakt das Gegenteil von dem tun, was er vorschlägt.“ (MH)IMG_4868_web

Cleos Spiel mit dem Feuer

Eigentlich sollte es nur ein einfacher Handel werden, aber einfach kann ja jeder. Cleo und Streetfighter waren am Markt und wollten ihre Waren kaufen und verkaufen. So weit, so gut. Nachdem die ersteren Schwierigkeiten, wer wem ein Angebot macht oder gemacht hat oder machen wird, aus der Welt geschafft waren, ging es dann ans Eingemachte. Cleo wollte das Angebot Streetfighter zukommen lassen und wühlte deshalb durch die Feuermähne, während sie etwas in sein Ohr raunte. Dieses Verhalten erregte das Interesse einer gewissen kleinen, frechen Valkyre, die wie immer sofort Feder und Papier zur Hand nahm und dies niederschrieb. Kaum hörte man die Feder kritzeln so kam auch schon der Ausruf von Streetfighter. „och nööö!“, fand er es wohl nicht sehr berauschend, was da in Aussicht stand. Knochenspieler Selena sah das aber ganz anders. „jaaa!“, tönte es von ihren Lippen und sie erklärte kurz darauf der wohl sehr dusselig dreinblickenden Valkyre, dass der Ausruf nur mit ihrer Vorfreude auf den nächsten Trenter Boten zutun hätte. Nun hatte es auch Cleo mitbekommen, was die Valkyre da so inständig betrachtete und sie trat aus der Mähne krabbelnd den Rucksuck an. Wie genau jetzt eine ausgewachsene Schmiedin in eine Feuermähne passt, konnte allerdings von der Redaktion nicht herausgefunden werden. Aber wir bleiben natürlich wie immer für unsere Leser am Ball.

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Die Leiden des jungen Schnuddel

Erst beißt er ihn sich am Zedernrest aus und dann passiert auch noch sowas. Die Rede ist natürlich von Schnuddels Backenzahn. Als Renaldo seinen Blick über den Markt schweifen ließ, da entdeckte er, dass Schnuddel einen kaputten Backenzahn hat. Sofort wollten er und Sally zu Hilfe eilen und den bösen Wicht, der schon ganz schwarz war, entfernen. Es wurden eifrig Pläne geschmiedet, beratschlagt, ob Fesseln nötig wären und die Zange zur Hand genommen. Schnuddel konnte gerade noch kundtun, dass der Zahn ja schon draußen sei, um nicht von den beiden „behandelt“ zu werden. Der letzte fast schon flehende Ruf „Ich warne Euch! Lafft meine Beiffer in Ruhe. Da bin iff empfindliff!“ und die nicht ganz so feine Schilderung der möglichen Konsequenzen für Reno und Sally, brachten Schnuddel dann doch noch ein für ihn heiles Ende. Denn auch alle anderen Zähne blieben, wo sie waren und wurden nicht schon vorsorglich von Reno gezogen. Drum sei vorsichtig, wer sich in die Hände eines Heilers begibt, ein Unkundiger kann einiges anrichten und wenn seine Vorsätze noch so gut waren. (Samuela)

 

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15
Jul

Schnappschuss219

   Von: Maddie Hayes in Schnappschuss

In einer Schlafrolle kann man alles tun, außer zu laufen – davon, dass dies ab und an dennoch nicht leicht sein wird, zeugt unser Schnappschuss der Woche von Calisto, die gerade die ersten Erfahrungen mit der neuen Rolle machte.schnappschuss219

15
Jul

Das Pflanzenkleid der Liebe

   Von: Samuela in Schlagzeilen

Wenn sich eine Frau verliebt, so verändert sie sich auch äußerlich. Diese Woche geschehen bei Diodon. Das duftig grüne Waldkleid, dass das Pflanzenwesen normalerweise ziert, sah, nachdem eine kleine Liebelei begonnen hatte, plötzlich etwas anders aus. Genauer gesagt, die Ranke an diesem Pflanzenkleid.

Diodons Ranke

Normalerweise saftig grün die Ranke und die Blüte daran himmelblau, so kannte man Diodon seit einiger Zeit wie sie durch Trent und die Ländereien eilte, immer auf der Suche nach irgendetwas. Gefunden hatte sie dann aber etwas ganz anderes und sehr überraschend. Ein Herz flog ihr zu und mit ihm änderte sich die Blütenfarbe an der Ranke in ein sattes Rot, ganz im Zeichen der Liebe.

Diodons Ranke verliebt

 

Manchmal verändern wir uns eben mit unseren Gefühlen oder mit unserer Umgebung, was man uns auch äußerlich ansieht. Manchmal hält es ein Leben lang und manchmal kreuzen solche Veränderungen unseren Weg nur für eine kurze Weile.

Egal wie wir unser Aussehen ändern, soweit in unseren Möglichkeiten, zum Typ muss es passen. Was nützt es nach der letzten Mode gekleidet zu sein, wenn wir uns nicht wohl fühlen. Und das wünsche ich Diodon weiterhin, dass sie und ihre Ranke sich sauwohl fühlen.

Blumige Grüße zum Beginn der  neuen Woche wünscht

Samuela