Archiv Juli, 2013

Oberste Aufgabe

„Meine Farben im Lager sind alle grau!“ lamentierte Julin voller Schrecken. „Ist ja auch nachts, da sind alle Katzen, äh Farben grau,“ tippte Lady Sharina. „Was ist mit deinen Farben, Julin?“ wollte nun auch Flummii wissen. „Die sind alle grau … die im Lager bei Blue“, schniefelte Julin. „Aso“, beschwichtigte Flummii, „die sind aber nicht wirklich Grau. Das Licht bei Blue ist nur kaputt.“ „Echt???“ staunte Julin. „Ja,“ erklärte Flummii beruhigend, „ das wird MasterX wieder reparieren.“ „Wenn ich die raushole, sind die wieder schön bunt?“ „Ja, dann sind sie schön bunt.“ Da sieht man es mal wieder, einige Dinge in Simkea bedürfen halt der Höchsten Instanz im Lande. Glühlampen wechseln gehört offensichtlich dazu. (MH)

 

Ein flotter Dreier

„Ui…ein Dreier!“, freute sich Madanja vergangene Woche eigentlich über ein Rubbellos, mit dem sie auch direkt zu Almuth lief. Viele gratulierten ihr, doch eine werter Herr Takezu, der sich nach langer Abstinenz wieder in Simkea blicken lässt, neckte sie direkt: „Hoffentlich war’s ein flotter!“ Einige schauten erst leicht unverständlich bis es ihnen dämmerte und so fragte Diodon: „Almuth, Anja und wer noch?“ „Keine Ahnung, aber die finden sicher wen!“, war Takezus Antwort, doch Brüno hatte eine bessere parat: „Wahrscheinlich Jimmy oder? Ist ja seine Frau…“ „Überraschen würd’s mich nicht““, entgegnete Takezu. „Pfff…was ihr immer denkt…“, meinte Madanja dazu nur.

Schade, dass Jim nicht an dieser Unterhaltung beteiligt war, es wäre sicherlich lustig geworden, wo andere schon seine Sprüche übernehmen. (Eluanda)

 

Von Geschicken und zurückgekehrten Alben

An das Redaktionsgebäude gelehnt und einen Apfel auf dem Finger drehend stand Takezu Alb in der vergangenen Woche auf dem Markt und betrachtete das Treiben. „Na immerhin reckt er sich nicht…“, nuschelte Calisto zu Brüno. Dieser schaute daraufhin in seinen Rucksack und meinte: „Ich könnte ihn grad unter Äpfeln begraben…“ „Ich könnt auch ein paar Messer werfen, wenn euch das lieber ist!“, ertönte es anschließend vom Redaktionsgebäude aus, denn Takezu hatte natürlich, ganz in alter Manier, ALLES gehört. Eine Gabe, die er laut eigener Aussage manchmal lieber nicht hätte – aber ohne hätte er wahrscheinlich nur halb so viel Spaß oder? „Ohren wie ein Luchs…“, nuschelte Calisto und duckte sich.

„Hmmm…weiß ja nicht, ob das so gefährlich wäre, wenn der mit Messern wirft, wo er doch nicht so geschickt ist…“, meinte Yoschi dazu, doch Takezu ‚protestierte‘ natürlich direkt: „Wie kommst du darauf, dass ich nicht geschickt bin? Ich brauche zwar noch was zum Handwerksmeister, aber das liegt nicht an mangelndem Geschick…“ „Haste selbst gesagt!“, konterte Yoschi. „Mangelnde Erfahrung im Handwerk kann man mir ja vorwerfen, aber mangelndes Geschick sicherlich nicht!“, hüstelte er daraufhin und das verwundert nun gar nicht.

Man hat ihn und seine doch sehr eigene Art wohl fast schon vermisst, so die Meinungen vieler Simkeaner. In diesem Sinne: Willkommen zurück, Takezu! (Eluanda)

 

Gottkaiser

„Gibt es hier eigentlich Gilden oder ähnliches?“, fragte Alexa Viator, die noch relativ neu in Simkea ist, in den letzten Tagen und bekam von Flummii direkt eine Antwort: „Nicht wirklich…es gab mal Versuche von Handelsgemeinschaften, aber die meisten sind lieber frei.“ „EINE gibt’s!“, entgegnete Morticia daraufhin, aber DIE Idee hatte wohl Beneidur: Er bot sich an, König der Schlachtergemeinschaft und Kaiser der Jagdkönigreiche zu werden. „Pharao Ben?“, fragte Morticia daraufhin, aber Beneidur wurde glatt größenwahnsinnig: „GOTTKAISER bitte!“

Na wollen wir mal hoffen, dass ihm bald jemand solche Illusionen nimmt. Die höchste Person ist und bleibt schließlich MasterX. (Eluanda)

 

Eine alte Chefredakteurin

„BIN NICHT ALT“, schrie Maddie Hayes vor wenigen Tagen über den Markt und klang äußerst verzweifelt. „Wieso solltest du alt sein, Miss Hayes? Wenn sie alt ist, lieber alkoholfrei…“, fragte und grübelte Tonksi und Maddie erwiderte schmollig: „Such jemanden, der älter ist und find nur die, die mit mir hier angekommen sind als die Alten…“ „Man ist immer so alt, wie man sich fühlt. Lass dir nix einreden!“, versuchte Tonksi sie aufzubauen. Daraufhin machte die Chefredakteurin einen Knicks und bedankte sich.

Gerade wieder beruhigt stellte allerdings Mauswiesel fest, er sei immerhin Zweitältester. „Uaaaaaaaaaaah, JETZT fühl ich mich richtig alt!“, erwiderte Maddie und ging prompt auf die Suche nach Bier. Tonksi hatte aber kein Bier mehr und so alte Leute bekämen schließlich auch keins mehr. Nicht einmal bei Alrik gab es welches und so sagte Tonksi der verzweifelnden Maddie: „Wenn du aufhörst mit dem Mist, mach ich morgen welches!“

Unsere werte Chefredakteurin hat doch so manches Mal ein paar komisch Eigenarten an sich, aber alt sieht sie nun wirklich nicht aus. Allerdings sollte sie mal ernsthaft über ihr Alkoholproblem nachdenken – das kann nämlich wirklich alt machen! (Eluanda)

29
Jul

Schnappschuss220

   Von: Maddie Hayes in Schnappschuss

Licht ist Chefsache….schnappschuss220

28
Jul

Licht aus, Spot an!

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

 Liebste Leserinnen und Leser,

es mag sein, in der Anderswelt ist es heiß, was aber nicht heißen soll, in unserer geliebten Heimat Simkea ginge es weniger heiß zu.

Zumindest scheint es heiß genug gewesen zu sein, dass so manch eine Sicherung das Zeitliche gesegnet haben mag. So mussten wir erleben, wie sich in der vergangenen Woche das Licht verabschiedete und all die schicken bunten Farben bei Blueface in einem zwar relativ hellen, doch dennoch verwaschenen grauen Mischmasch im Lager nicht mehr unterscheidbar waren. All das Jammern und Klagen half nichts, das Licht in den Lagern war aus und blieb auch eine ganze Weile aus. Read the rest of this entry »

22
Jul

Hitzefrei

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Liebste Leserschaft,

in dieser Woche zollt der Trenter Bote der Anderswelt einmal auf eine etwas sonderbare, bisher auch nie dagewesene, was ja aber nicht heißt, man könnte es nicht dennoch einmal tun,  Art und Weise seinen Tribut: wir machen HITZEFREI! Irgendwie haben sich nicht nur die Druckereiwichtel lieber zum Betriebsausflug am Strand getroffen, auch wir Redakteurinnen und Redakteure konnten unsere Andersweltmänner und -frauen nicht dazu bringen, uns nach Simkea gehen zu lassen beziehungsweise unsere Zeit dort in der überhitzten Redaktion zu verbringen. Read the rest of this entry »

Wurfgeschosse

In alten Zeiten wurden die Damen noch mit Rosen und Liebesbekundungen vielleicht nicht beworfen, jedenfalls jedoch überschüttet. Heutzutage scheint sich so einiges geändert zu haben, warf doch in der letzten Woche Al Capone mal eben lady jane einen Wal zu. Kein Wunder, dass Chucky mit großen Augen sich wunderte, was Al so durch die Gegend warf. LadySharina jedoch schüttelte nur den Kopf: „Kein Benimm! Man wirft nicht mit Walen nach Damen.“ Wie aus einem Munde tönte es von Chalek und Chucky prompt zurück: „Womit denn sonst?“ Wortlos warf Lady Sharina den beiden „Chs“ tadelnde Blicke zu. Entrüstet schaute Chalek zur Lady: „Aha, aber sie darf mit was werfen!“ Die Angesprochene nickte: „Blicke!“ Im Schulterschluss der männlichen Einigkeit erklärten Chalek und Chucky: „ die sind manchmal gefährlicher, als ein toter Wal“ „ vor allem wenn die von einer Frau geworfen werden“ „ jooo, leeeeeeebensgefääääähhhhrlich“. Schon recht liebe Männerwelt, ein Wattebausch kann sicherlich auch weh tun, kommt immer darauf an, wer ihn wirft. (MH)IMG_4868_web

Oh Meister, deine Farben

„Weiß jemand, ob die gefärbten Sachen jetzt so bleiben?“ fragte Helia in der vergangenen Woche mit zweifelndem Unterton in die Runde. „ Ich mag gar nix färben, so wie das jetzt aussieht.“ „Sieht doch kunstvoll aus,“ grinste Flummii. Helia zog eine Schnute: „Meine Farbbox sieht aus, wie mit buntem Schimmel überzogen! Sieht aus, als würd ich statt einem blauen Rock eine blaue Brille verkaufen, weil alles rundherum auch plötzlich blau wird, Flummii“ Chalek grinste schelmisch: „Der Künstler heißt Andy MX Warhol.“ Nun denn. Kunst liegt ja bekanntlich im Auge des Betrachters und das Auge des Obersten des Rates und Hüters der Tore, des ehrenwerten MasterX hat wohl scheinbar einen ganz speziellen Künsterblick. (MH)IMG_4868_web

Erkannte Glaubhaftigkeit

„Chalek versicherte mir gestern glaubhaft, das es so nicht bleibt.“ Erklärte Lady Sharina mit dem Brustton der Überzeugung, stutzte dann jedoch und kratzte sich am Kopf. „Wobei, Chalek und glaubhaft? Hmm….“ Morticia beeilte sich Chalek in Schutz zu nehmen. „ Wenn man ihn kennt, dann hat er immer recht,“ und fügte schnell hinzu, ehe er katzenflink aus der Sicht verschwand „ man muß halt immer nur exakt das Gegenteil von dem tun, was er vorschlägt.“ (MH)IMG_4868_web

Cleos Spiel mit dem Feuer

Eigentlich sollte es nur ein einfacher Handel werden, aber einfach kann ja jeder. Cleo und Streetfighter waren am Markt und wollten ihre Waren kaufen und verkaufen. So weit, so gut. Nachdem die ersteren Schwierigkeiten, wer wem ein Angebot macht oder gemacht hat oder machen wird, aus der Welt geschafft waren, ging es dann ans Eingemachte. Cleo wollte das Angebot Streetfighter zukommen lassen und wühlte deshalb durch die Feuermähne, während sie etwas in sein Ohr raunte. Dieses Verhalten erregte das Interesse einer gewissen kleinen, frechen Valkyre, die wie immer sofort Feder und Papier zur Hand nahm und dies niederschrieb. Kaum hörte man die Feder kritzeln so kam auch schon der Ausruf von Streetfighter. „och nööö!“, fand er es wohl nicht sehr berauschend, was da in Aussicht stand. Knochenspieler Selena sah das aber ganz anders. „jaaa!“, tönte es von ihren Lippen und sie erklärte kurz darauf der wohl sehr dusselig dreinblickenden Valkyre, dass der Ausruf nur mit ihrer Vorfreude auf den nächsten Trenter Boten zutun hätte. Nun hatte es auch Cleo mitbekommen, was die Valkyre da so inständig betrachtete und sie trat aus der Mähne krabbelnd den Rucksuck an. Wie genau jetzt eine ausgewachsene Schmiedin in eine Feuermähne passt, konnte allerdings von der Redaktion nicht herausgefunden werden. Aber wir bleiben natürlich wie immer für unsere Leser am Ball.

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Die Leiden des jungen Schnuddel

Erst beißt er ihn sich am Zedernrest aus und dann passiert auch noch sowas. Die Rede ist natürlich von Schnuddels Backenzahn. Als Renaldo seinen Blick über den Markt schweifen ließ, da entdeckte er, dass Schnuddel einen kaputten Backenzahn hat. Sofort wollten er und Sally zu Hilfe eilen und den bösen Wicht, der schon ganz schwarz war, entfernen. Es wurden eifrig Pläne geschmiedet, beratschlagt, ob Fesseln nötig wären und die Zange zur Hand genommen. Schnuddel konnte gerade noch kundtun, dass der Zahn ja schon draußen sei, um nicht von den beiden „behandelt“ zu werden. Der letzte fast schon flehende Ruf „Ich warne Euch! Lafft meine Beiffer in Ruhe. Da bin iff empfindliff!“ und die nicht ganz so feine Schilderung der möglichen Konsequenzen für Reno und Sally, brachten Schnuddel dann doch noch ein für ihn heiles Ende. Denn auch alle anderen Zähne blieben, wo sie waren und wurden nicht schon vorsorglich von Reno gezogen. Drum sei vorsichtig, wer sich in die Hände eines Heilers begibt, ein Unkundiger kann einiges anrichten und wenn seine Vorsätze noch so gut waren. (Samuela)

 

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15
Jul

Schnappschuss219

   Von: Maddie Hayes in Schnappschuss

In einer Schlafrolle kann man alles tun, außer zu laufen – davon, dass dies ab und an dennoch nicht leicht sein wird, zeugt unser Schnappschuss der Woche von Calisto, die gerade die ersten Erfahrungen mit der neuen Rolle machte.schnappschuss219

15
Jul

Das Pflanzenkleid der Liebe

   Von: Samuela in Schlagzeilen

Wenn sich eine Frau verliebt, so verändert sie sich auch äußerlich. Diese Woche geschehen bei Diodon. Das duftig grüne Waldkleid, dass das Pflanzenwesen normalerweise ziert, sah, nachdem eine kleine Liebelei begonnen hatte, plötzlich etwas anders aus. Genauer gesagt, die Ranke an diesem Pflanzenkleid.

Diodons Ranke

Normalerweise saftig grün die Ranke und die Blüte daran himmelblau, so kannte man Diodon seit einiger Zeit wie sie durch Trent und die Ländereien eilte, immer auf der Suche nach irgendetwas. Gefunden hatte sie dann aber etwas ganz anderes und sehr überraschend. Ein Herz flog ihr zu und mit ihm änderte sich die Blütenfarbe an der Ranke in ein sattes Rot, ganz im Zeichen der Liebe.

Diodons Ranke verliebt

 

Manchmal verändern wir uns eben mit unseren Gefühlen oder mit unserer Umgebung, was man uns auch äußerlich ansieht. Manchmal hält es ein Leben lang und manchmal kreuzen solche Veränderungen unseren Weg nur für eine kurze Weile.

Egal wie wir unser Aussehen ändern, soweit in unseren Möglichkeiten, zum Typ muss es passen. Was nützt es nach der letzten Mode gekleidet zu sein, wenn wir uns nicht wohl fühlen. Und das wünsche ich Diodon weiterhin, dass sie und ihre Ranke sich sauwohl fühlen.

Blumige Grüße zum Beginn der  neuen Woche wünscht

Samuela

 

15
Jul

Bücher hin und weg

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Liebe Leserinnen und Leser

Da gingen sie nun dahin, die vielen Werke der Dichter und Denker unseres Landes, die in den letzten Jahren ihren Weg in die Bibliothek des Professor Bloom fanden. Die Werke derjenigen, die bis heute hier leben konnten zwar von den Besitzern meist rechtzeitig kopiert werden, Erinnerungswerke an diejenigen, die schon lang aus den Landen gehen mussten, sind nun unwiederbringlich dahin. Read the rest of this entry »

15
Jul

Neue Perspektiven

   Von: Chucky in Neues aus dem Rathaus

Seit nun knapp 2 Wochen haben alle Bewohner eine neue Sicht auf die schöne Welt Simkea. So finden sich nun viele Informationen zum sogenannten „Charakterprofil“ an ganz anderen Stellen als bisher gewohnt. Den Komfort dieser Änderungen haben die meisten nach ein paar „Gewohnheitsnörgeleien“ wohl eingesehen, denn mit einem ausreichend großen und organisierten Blickfeld hat man nun die wichtigsten Dinge immer auf einen Blick. Read the rest of this entry »

Kranke Geister

„Hui…. Krankheiten gleich mal wieder im Doppelpack eingesammelt,“ verkündete Spatzerls Geist, für das kleine Flatterwesen, das scheinbar auf den Inseln des gefrorenen Feuers seine Heimat gefunden hat, nichts neues. Neu allerdings die Überlegungen zu diesem Zustand, welche Jim der Siedler beisteuerte: „Wenn Spatzl krank ist, ist er dann automatisch geisteskrank??? Und…“Jim überlegte weiter, „sind Frostbeulen in gewissen Fällen Geisteskrankheiten?“ Jim überlegte weiter. „Überweisung vom Hausarzt an Psychiater … wegen Frostbeulen …“ Jim der Siedler kam mit seinen Überlegungen zum Schluss: „und der Psychiater empfiehlt dann gegen Frostbeulen Klosterfraus Melissen-Geist.“ Zufrieden mit seinen geistreichen Überlegungen lehnte sich Jim der Siedler zurück.(MH)IMG_4868_web

Bielefelder Bienen

Die Gedanken sind ja bekanntlich frei, doch in unseren Landen scheint es häufig, dass sie auch überdeutlich erkennbar sind. Hanswalter nun brachte es in der vergangenen Woche mit seiner Äußerung „es gibt hier mehr Hellseher und Gedankenleser als man glaubt“ auf den Punkt. „Ich glaube, ich sollte mir mal so einen Helm aus einem Drahtgeflecht bauen…“ Neugierig fragte Maeve nach: „Und der schützt dann vor was?“ „Davor,“ klärte Hanswalter auf, „dass jemand die Gedanken lesen kann … hat man mir zumindest gesagt.“ Welchen Gedanken Worath zu diesem Zeitpunkt, als die Gedanken des Gedankenlesens in seine Gedanken schlichen, verfolgte ist, recht leicht auch ohne weitere Fähigkeiten zu erahnen. Denn kaum hatte Hanswalter den Sinn des Schutzhelmes erklärt, als der Wolf aufschreckte: „Vor Bienen? Lesen Bienen Gedanken?“ „Die ganz bestimmt auch!“ war sich Hanswalter sicher. Verschwörerisch rückten die zwei ein wenig näher zusammen und diskutierten wispernd, sich immer wieder misstrauisch umblickend. „Hm… also sind es die Bienen, die uns ausspionieren…“ „ja, die wollen doch bestimmt die Weltherrschaft an sich reißen“ „Ah… zum Glück besitze ich keine Welt.“ „Das sind auch keine normalen Bienen hier…,“ Hanswalter unterbrach sich und ließ schnell den misstrauischen Blick umherschweifen ehe er sich noch dichter zu Worath lehnte und seinen Satz beendete, „die kommen aus dem Weltall oder aus Bielefeld!“ „… Bielefeld? Wo soll das denn sein?“ „das weiß ich auch nicht. Es muss wohl ein sagenumwobener Ort in einer fernen Welt sein“ „Hm… Gibt es denn Beweise für die Existenz eines solchen Ortes?“ „ ich kenne keinen“ „Hm… sehr mysteriös…“ „Ja, sehr mysteriös. Ich hoffe nur, dass diese Bienen aufgehalten werden können.“ Und während Worath in Gedanken versank, eilte Hanswalter fort, um kurz darauf mit einem selbst gebastelten „Schutzhelm gegen die gedankenlesenden Bienen aus Bielefeld“ beruhigt lächelnd zum Markt zurück zu kehren. (MH)IMG_4868_web

Böse Drachen haben auch ein Herz

„Keiner am Markt?? Oder bin ich nun auch blind???“ Verwundert ließ Blackdragon früh morgens seinen Blick über den ausgestorbenen Markt schweifen. Nach einem zweiten Blick, der ihn sicher gehen ließ, tatsächlich allein zu sein, nutzte er sie Chance und machte erst einmal ein wenig Chaos in den Ständen, schließlich schien niemand anwesend, der ihm bei der Suche nach einem Heilmittel gegen Erkältung in den Ständen hätte helfen können, und so flogen nun unter seinem gekichterten „phöse bin!“ Sachen durch die Luft und wurden so flugs einmal umsortiert. Seine Verwüstungssuche wurde jedoch jäh gestoppt, als sein erschrockener Blick an einem Schuppenpanzer hängen blieb. „Ein Verwandter????“ entfuhr es ihm und eindringlich musterte er den Panzer. Nach diesem Fund, waren scheinbar alle anderen Gedanken verflogen, selbst wonach er genau suchte, schien ihm entfallen und so setzte er sich still auf die Holzbank und beschloss, auf einen Heiler zu warten.(MH)IMG_4868_web

Kleine Betten, großes Kuscheln

„Wo ist denn mein Pferd hin?“ Verwirrt rieb sich Diodon die verschlafenen Augen, war sie doch sicher, am gestrigen Abend ihr Pferd zum Kuscheln mit ins Bett genommen zu haben, nun jedoch war es nirgends zu entdecken. Den Blick beim Hinausgehen in alle Winkel schweifen lassend trat sie vor die Tür und – sah sich ihrem munteren Pferdchen gegenüber. Lachend verkündete Lady Sharina: „Das war nur mal Gassi.“ Aber auch Microseppel und Hanswalter ließen es an Erklärungen nicht mangeln: „Es war nur mal eben Kippen kaufen.. vetrau doch deinem Pferd.“ „Hatte es sich unter der Bettdecke versteckt?“ Immer noch sichtlich verwirrt schüttelte Diodon den Kopf: „Scheinbar hab ich es vor der Tür gelassen? Bin gerade aus dem Haus gekommen, zack, da war es wieder… Frage ist nur… mit was hab ich jetzt im Bett gekuschelt?!“ „Na hätte ich das gewußt…“ lachte Mircoseppel. Inzwischen hatte Diodon ihre Verwirrung überwunden und grinste frech zu dem Kleinen hinüber: „Kannst gleich mitkommen, Micro… ich leg mich wieder hin“ Das ließ er sich nicht zweimal sagen und eilte Diodon entgegen: „Wohin eigentlich?“ musste er jedoch nachfragen. „Ich schlaf aber momentan bei Jim… das hat nix zu sagen.“ erklärte Diodon mit einem Lachen. Was noch geschah, nachdem der Microseppel Diodon hinter geschlossenen Vorhängen in die kühlen Laken gezogen hatte, ob das Pferd auf dem Flur oder vor der Tür oder nicht blieb und ob Microseppel am nächsten morgen vor dem ersten Hahnenschrei auch mal eben Gassi war, hierüber kann nur gemunkelt werden. (MH)IMG_4868_web

Waidmanns Dank!

„Aha, alter Mann braucht schon eine Brille,“ feixte Lady Sharina beim Anblick von Chaleks neustem modischen Accessoire. „ Sei froh, dass ich die habe, vor allem beim jagen,“ grinste der so angesprochene, „sonst wäre vielleicht dein nächster Waldspaziergang auch dein letzter.“ „Ich seh aber doch nicht aus wie ein Reh!“ empörte sich die werte Lady. „ Mit Brille seh ich den Unterschied,“ Chalek grinste schelmisch vor sich hin, „und vergeude nicht sinnlos Pfeile.“ Ein leichtes Schnauben bildete nur noch der Lady Antwort. „Naja, als Jagdbeute wärste wahrscheinlich unverkäuflich…“ merkte Chalek schnell noch an, ehe die Lady ganz undamenhaft in Versuchung geriet, dem frechen Brillenträger mal vors Schienbein zu treten. Alle Spaziergänger und Mitjäger werden, im Gegensatz zu den Rehen, allerdings sicherlich gern Chalek einen kräftigen waidmännischen Dank zukommen lassen, Segung erklären zu müssen, vor ihr zu stehen, da man mit einem Reh verwechselt wurde, wäre sicherlich nicht gerade leicht und angenehm.(MH)IMG_4868_web

Kamel, Kamelin, Kamelle?

Cleo ist sicherlich nicht die erste, die mit einem der vom netten Herrn Vincente am Wüstenpass gemieteten Kamelen die ein oder andere Überraschung erlebt. Eigenwillig wie ein dickköpfiges Mädchen, ausgestattet mit der männlich anmutenden Überzeugung, immer, auch ohne Kompass oder andere Hilfsmittel den richtigen Weg zu wissen, wird die Erkundung der Wüste mit ihnen zu einem ganz besonderen Erlebnis, dass häufig in wilden, wenn auch recht einseitigen Schimpftriaden endet. Doch wie das Kamel betiteln, denn scheinbar gibt es da ein kleines Problem mit der Geschelchtszuordnung. „Hast du ein Männchen oder ein Weibchen?“ fragte denn auch, aufmerksam geworden durch Cleos schimpfen, The Man They Couldnt Hang. „Woran erkennt man das?“ wunderte sich Cleo, „ ein Euter hat es keinen.“ „Dann wird es ein Männchen sein… vielleicht solltest du ein wenig zärtlicher mit ihm umgehen.“ Gesagt getan. Cleo naschte ein wenig Honig, um mit zuckersüßer Stimme dem Kamel zu schmeicheln. Ein wirklich sicherer Test, ob nun Kamel, Kamelin oder doch einfach eine Kamelle, scheint dies nicht zu sein. Küsst das Kamel den Honigmund, heißt das noch lange nicht, dass sich DER Kamel in die Dame verliebte, vielleicht steht DIE Kamle ja schlicht auf Naschi? (MH)

8
Jul

Sommerzeit – Ausflugzeit

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Liebe Leserinnen und Leser,

die Tage sind in helles Blau getaucht, selbst die Nächte scheinen nicht mehr so dunkel wie noch vor einiger Zeit, es ist nicht mehr zu leugnen, der Sommer hat Einzug gehalten. Read the rest of this entry »

8
Jul

Schnappschuss218

   Von: Maddie Hayes in Schnappschuss

Nun gut, modisch vielleicht ebenso fragwürdig wie auch seine Funktionalität, als Schnappschuss der Woche allerdings ist der Schutzhelm gegen die gedankenlesenden Bienen aus Bielefeld, der seit der letzten Woche Hanswalters Haupt ziert, unstrittig großartig.schnappschuss218

8
Jul

Modisch, unentbehrlich oder spinnert?

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Fashionistas aufgemerkt! Wieder einmal wurde ein neuer Trend in Trend gesichtet. Jedoch, die neuste Kreation der Behütung ist vermutlich nicht jedermanns beziehungsweise jederfraus Sache, handelt es sich hierbei doch um einen aus Drahtgeflecht hergestellten, sogenannten „Schutzhelm“. Modisch geistiger Vater des Selben ist Hanswalter. Wie er auf die Idee zu dieser doch recht ungewöhnlichen Kopfbedeckung kam, dazu kann nicht nur in den Klatsch und Tratsch~Pergamentfragmenten nachgelesen werden, sondern auch Hanswalters eigene Beschreibung seines „Schutzhelms gegen die gedankenlesenden Bienen aus Bielefeld“ zu Papier gebracht werden:

„Alles begann damit, als bekannt wurde, dass überraschend viele Simkeaner Gedanken lesen können. Doch angeblich sollen auch die Bienen, die man hierzulande antrifft, dazu fähig sein. Es sammeln sich immer mehr Gerüchte dazu. Man munkelt, dass die Bienen aus Bielefeld stammen und die Weltherrschaft an sich reißen wollen. Damit sie Hanswalters Gedanken nicht zu diesem Zweck missbrauchen können, hat er sich einen Helm zum Schutz vor ihren übernatürlichen Fähigkeiten gebastelt. Man kann ja nie wissen, was an solchen Gerüchten dran ist….“

Wie dieser Helm herzustellen ist, ob er wirklich nützlich oder doch noch nicht einmal kleidsam ist, auf all diese Fragen gibt sicherlich Hanswalter die ein oder andere mögliche Antwort – so die Hoffnung.