Archiv Mai, 2013

27
Mai

Poesie vom andren Stern

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Liebste Leserschaft

Am Wochenende war es wieder einmal so weit und wir Simkeaner durften uns mehr oder weniger freuen, ein Handtuch zu besitzen. Read the rest of this entry »

27
Mai

Schnappschuss212

   Von: Maddie Hayes in Schnappschuss

Da war er wieder, unser poetischer Vogone. Zur Erinnerung an diesen Tag des Ohrblutens bei allen, die nicht das wichtigste Utensil ihr eigen nennen konnten, hier noch einmal Kwaltz in voller Blüte des Lebens.schnappschuss212

27
Mai

Tour durch das Umland Teil3

   Von: Lady Sharina in Schlagzeilen

Von hier aus gehen wir noch mal nach Osten bis es nicht mehr weiter geht.
Hier gabeln sich 2 Wege, zuerst gehen wir hoch den Weg nach NO.
An seinem Ende gibt es 2 Sehenswürdigkeiten. Im Westen ein Eingang zu Katakomben. Leider ist der immer fest verschlossen und man kann seine Neugierde hier nicht befriedigen.location_katakomben01
Im Osten steht man vor einem Geröllfeld, durch das die Simkeaner vor längerer Zeit ein Durchgang gebuddelt haben. Dieser führt in die Wüste.
Davor steht Vincente de Damian und seine Karawane. Wer ein Wüstentrip machen möchte, kann bei ihm ein Kamel mieten. Das sollte aber gut überlegt sein, ohne die richtige Ausrüstung sollte man diesen Schritt nicht wagen.
Zurück zur Weggabelung gehen wir nun den anderen Weg.location_wuestenpass01
An seinem Ende stoßen wir auf einem Pfad in das Adoragebirge. Aber auch dort wollen wir jetzt nicht hin und wir gehen zum Stadttor zurück.
Von hier aus geht es ein paar Schritte nach NW bis zu einem bunten Zelt. Hier ist der kleine Zirkus zuhause. Gehen wir doch mal ins Zelt.location_zirkuszelt01
Gleich am Eingang steht Raul, der Kartenverkäufer.3H möchte er pro Nase haben, aber da wir nicht vorhaben eine bestimmte Attraktion zu nutzen, kaufen wir keine Karte.
Gehen wir weiter durchs Zelt, schauen Bodo dem Clown zu, bestaunen den Hau den Lukas, den Tiger und Elefanten und gruseln uns ein wenig vor der Kanone, mit der man sich in die Gegend feuern lassen kann. Die Landung könnte allerdings nicht nur wehtun sondern auch eine mehr oder weniger freundliche Überraschung bieten, was das Zielgebiet betrifft.
Weiterhin haben wir hier eine Messerwerfwand. Mag sich wer davor stellen? Nein? Schade. „Messer wieder einpacke“
Bestaunen wir also lieber die Künste von Leya, der Artistin und begrüßen zum Schluss noch den Zirkusdirektor.
Dann geht es wieder an die frische Luft.Portal
Ein paar Schritte nach Osten und dann nach Norden führt uns ein kleiner Weg direkt auf das uns allen bekannte Portal zu. Hier sind wie alle mal mehr oder weniger orientierungslos lang gestolpert auf der Suche nach dem Ratshaus zu dem Wilson alle Neubürger schickt.
Schräg hinter dem Portal findet sich ein Platz der seltsame Waldstelle genannt wird. Warum das so ist? Keine Ahnung.
Jedenfalls kann man hier bunte Wilde Blumen pflücken, oder mit etwas Glück ein paar Pilze finden. Ruhen wir uns an dieser verträumten Stelle etwas aus, bevor es weiter geht.

27
Mai

Schneedüftchen

   Von: Samuela in Schlagzeilen

Das Kleid weiß wie Schnee, die Haare rot wie Blut und ein Duft wie die ersten Rosen im Mai. Dies ist ein Anblick und ein Duft, den man in den letzten Wochen und Monaten in unserem schönen Städtchen zuweilen antreffen konnte. Und damit hat Odorata schon so manch einem ein Lächeln auf das Gesicht gezaubert.

Die Kunst ist nicht, dass man auffällt oder die Blicke auf sich zieht, weil man möglichst bunt und auffällig gekleidet ist, sondern weil ein Gesamtbild ins Auge sticht.

Das kann auf eine absolut schlichte Weise passieren: ein schneeweißes Kleid, mit weißen Stiefeln und ebenso strahlendem Rucksack. Aber nicht jeder, der ein solches Kleid trägt, erregt das Auge eines wachen Mitbürgers. Aber die Farben, des grünbestickten Saums von Tunika und Rock in Einklang mit den strahlend roten Haaren, erinnern wahrlich an eine Rose, die scheu unter dem letzten bisschen Schnee hervorblitzt und im Frühjahr erblühen möchte.

Man sagt, das Äußere könne nicht die Seele spiegeln, aber wer weiß, vielleicht gelingt es einem manchen ja doch.

Ich wünsche Euch auf alle Fälle eine rosige und absolut dufte Woche,

Eure Samuela

27
Mai

Liebe ist…

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Liebe ist nur ein Wort. Eins unter tausenden, mag mancher sagen.

Für viele ist es tatsächlich nur noch ein Wort wie viele andere geworden. Wie oft hört man im Alltag, wie es scheinbar bedeutungslos in den Raum geworfen wird. Was mag davon zu halten sein, wenn gejauchzt wird „Ich liebe diese Schuhe“ und Sekunden später ein „Ich liebe dich“ hingeworfen wird. Ist der Mensch dann genauso geliebt wie Schuhe? Genauso austauschbar, letztlich genauso vergänglich das Gefühl, das man für ihn hat? Vielleicht ist die Liebe einfach für viele ohne Bedeutung geworden, Menschen in der heutigen Zeit so austauschbar wie ein Paar Schuhe. Möglicherweise ist aber auch schlicht unsere Lebensweise, die Hektik die uns langsam stumpf und blind werden lässt, uns zur Oberflächlichkeit verdammt. Es ist so einfach, die Liebe zu relativieren, ihr keine Bedeutung beizumessen.

Doch Liebe ist mehr. Liebe ist eines der tiefsten Gefühle, zu denen ein Mensch fähig sein kann.

Die Liebe ist wie ein Kreis der vollkommenen Unendlichkeit, voll reiner Schönheit und ungebrochen. Man kann sich in ihr verlieren, sich in ihre sanfte Geborgenheit fallen lassen, sich von ihr umarmen lassen und vollkommen erfüllt sein.

Es gibt die Liebe, die man zu Freunden empfindet, die, die man seinen Kindern entgegen bringt, der Familie. Vielleicht hat man auch in seinem Leben das große Glück den Menschen zu finden, den man vollkommen liebt und der diese Liebe zurück zu geben vermag. Der Mensch, der einen liebt, so wie man ist, mit allen Stärken und Schwächen, der einem das Gefühl gibt, sich selbst zu lieben sei nicht schwer. Dann wird Liebe zu mehr als einem Wort, bekommt wieder eine Bedeutung und nicht leichtfertig und austauschbar werden die Worte sein, wenn man flüstert:

Ich liebe dich, denn ich liebe mich bei dir…..

Vater-Tochter-Streitigkeiten

„Paaaaps, ich will einen Platinarmreifen! Bekomm ich sowas? Bütteeeeeeeeeeee!“, erklang es nun schon vor gut zwei Wochen aus Demelias Mund, die ihren Vater Morticia bettelnd ansah. Simplicius Simplicissimus wäre vor Lachen fast von der Reling gefallen, als er Demelias Bitte vernahm, und Lady Sharina kommentierte: „Armer Paps…“  „Was heißt hier armer Paps?“, fragte Demelia empört und Sharina verwies nur auf die hohe Forderung. „Da kennst du seine Forderungen aber nicht! Brauche Zinn, brauche Eisen, brauche Kupfer, mir fehlen Hammerköpfe…“, erzählte Demelia von ihrem Vater.

Der Vater antwortete der Tochter aber nur fies grinsend: „Klar – wenn du genügend Platin mitbringst?“ Demelia schien gerade so oder so Metalle für ihren Vater zu besorgen doch war sie nicht so angetan davon: „Waaas? Ich soll nochmal da hoch? Nööö, hocke in der Mine. Da gibt’s nüscht!“ „Na dann gibt es nur eine Apfelsamenkette!“, schloss Morticia darauf und streckte seiner Tochter tatsächlich die Zunge heraus. „Damit kann ich aber nicht meinen ersten Meister präsentieren…“, schmollte Demelia nun. Morticia verkroch sich kichernd in seinem Bettchen und notierte sich, dass er seinem Töchterchen mit „Meistergerberin“ auf die Stirn kritzeln will. „Waaas? Ich geb dir gleich wieder eine Wasserfalle!“, funkelte die Tochter den Vater an, der daraufhin die Ohren anlegte, sich flach hinlegte, mit dem Schwanz peitschte und die Tochter nicht aus den Augen ließ: „Ohoh…eine Dusche heute reicht schon…“

„Früher wollten die Kinder ein Kaugummi und einen Blechring aus dem Kaugummiautomaten…“, verglich Simplicius grinsend. Kaugummiautomat? Gab es sowas in Simkea? Oder etwa in einem anderen Land? Fakt ist, dass die Töchter in Simkea ihre Väter meist ganz gut im Griff haben. (Eluanda)bunte_tulpen1

 

Akkupunktur für Bären

Wildpferde gehören schon längst du den beliebtesten Tieren, die es in Simkea gibt. Mann kann sie streicheln, liebkosen, auf ihnen reiten und vieles mehr. Gerade kümmerten sich Hanswalter und Artemis um so ein Pferd, als Nillivwyed ihre Steinpfeile herumzeigte. „Was hast du denn damit vor?“, fragte Samuela. „Schaschlik?“, kam es von Brüno dem Bär und Hanswalter ergänzte: „Vom Pferd?“ „Akkupunktur – ohne Nadeln?“, fragte Brüno weiter. Samuela malte unterdessen wieder komische Bilder in ihrem Kopf, was zu einem Missverständnis zwischen ihr und Brüno führte. „Hab ich was im Fell?“, war deshalb nach einiger Zeit Brünos Frage. „Einen Steinpfeil?“, fragte wiederum Hanswalter, während Beneidur nur das Wort „Fell“ hörte und reflexartig sein Messer zückte, um seinem Beruf nachzugehen. „Nein, wenn, dann nur von Nillis Akkupunkturversuchen! Dachte jetzt aber eher an Honig…“, erwiderte Brüno.

Brüno schien einer Akkupunktur allerdings nicht abgeneigt und auch sonst scheint er ziemlich furchtlos zu sein, obwohl Beneidur fast mit einem Messer auf ihn los gegangen wäre. Aber vielleicht wird die Akkupunktur demnächst der Renner in Simkea und Steinpfeile erhalten einen ganz neuen Verwendungszweck! (Eluanda)bunte_tulpen1

 

Häuslebauer unter sich

Das Bauen eines Häuschens ist im Moment wieder mal DER Renner in Simkea. Viele besuchen in diesen Tagen Bob, um sich neue Ausbaulizenzen zu kaufen und anschließend jede Menge Rohstoffe und Arbeitsstunden an ihren Baustellen abzuliefern. Diese Arbeiten können aber nur die wenigsten Simkeaner komplett alleine bewältigen, so dass sie sich hier und da ein paar Helfer zulegen wollen, die mittlerweile heiß umkämpft sind. So hoffte Beneidur zum Beispiel, dass Cusick Bob den Baumeister nicht so schnell finden würde, um keine Konkurrenz in der Bezahlung von Arbeitsstunden zu haben, zumal es doch eher wenig Interessenten für diese Arbeit gab.

So gipfelte die Unterhaltung der Männer, zu denen auch Chucky gestoßen war, bald darin, wer wie viel für sein Haus tun müsse, wie weit es schon ausgebaut ist und wer als erstes  nach Rohstoffen fragen dürfte. Männer und ihre Häuser sind doch eine eigenartige Kombination. Das Haus scheint geradezu zu einem Statussymbol zu werden und demnach möchte man es auch zügig weiter ausbauen. Die anwesenden Männer schienen diese Konkurrenz aber noch relativ spaßig zu nehmen. (Eluanda)bunte_tulpen1

 

Dreschflegelhuhn

Calisto, eine sehr junge Bürgerin Simkeas, erkundete ziemlich schnell den Gutshof und das dort zu findende Getreide. Doch dieses wollte auch gedroschen werden, was ihr zunächst ohne Hilfe nicht so gelingen wollte. Gerade hatte sie aber gefragt, wie man mit dem Dreschflegel umzugehen hat, da fand sie es schon heraus: „Ha, da ist das Sprichwort ‚ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn‘ sogar noch ein Wortspiel!“ Daraufhin musste Lady Sharina lachen und Phyre fragte: „Bist du jetzt das Huhn oder der Dreschflegel? „Theoretisch geschlechtlich das Huhn, aber wenn mich wer ärgert, kann ich auch austeilen, also…“, erklärte Calisto und Lady Sharina entgegnete: „Das ist gut. Als Frau muss man hier austeilen können…“ „Also machst du bei den Gelegenheiten den Dreschflegel zum Huhn?“, fragte Phyre noch einmal. Eine Antwort darauf wurde dem Boten allerdings nicht mehr zugetragen.

Vielleicht handelt es sich bei Calisto ja auch um ein Dreschflegelhuhn? Was auch immer das weibliche Wesen Calisto sein wird, in Simkea wird es die Vielfalt der Wesen bestimmt bereichern. (Eluanda)bunte_tulpen1

 

Oben-ohne-Reh und Oberbürgermeister Jim

Ein Reh, das ohne Tunika herumläuft, und ein Jim der Siedler als Oberbürgermeister von Trent? Eigenartige Dinge und Unterhaltungen trugen sich mal wieder zu und Verursacher ist mal wieder die Liebe – oder eher gesagt die Trennung von einer Liebe. Rehlein schien immer noch nicht über ihre Trennung von Renaldo hinweg zu sein, sodass Jim sie tröstete. Sie beweinte, dass sie die Kerle nicht mehr verstünde, weil sie erst die große Liebe spielen und einen dann wie eine heiße Kartoffel fallen lassen würden. Jim der Siedler würde so etwas natürlich nie tun, da würde schließlich der Boden matschig werden! Doch Rehlein entgegnete nur grinsend: „Du bist ja auch vergeben und man (frau) will sich mit Almuth nicht wirklich anlegen!“ Daraus könne schließlich eine Schlammschlacht resultieren, von der Jim aber scheinbar nicht abgeneigt wäre. Rehlein wollte sich gerade schon auf den Weg Richtung Lehmgrube machen, als Jim sie erinnerte: „Vergiss nicht vorher die lumpige Bluse auszuziehen. Die Flecken gehen nie wieder heraus!“ „Brauche ich solch Fummel als Reh?“, fragte Rehlein daraufhin und Jim verwies lediglich darauf, dass sie eine an hatte. Aber Rehlein entgegnete, dass sie die Bluse nur tragen würde, um nicht aus Trent verbannt zu werden, weil sie oben ohne rumlief.

„Also ich hätte dich nicht verbannt und solange Almuth nicht weiß, dass hier ein Reh ohne Bluse durch die Stadt läuft, sagt sie bestimmt auch nichts!“, beteuerte Jim und das verwundert wohl kaum einen Simkeaner. „Sag mal, warum bist du hier nicht Oberbürgermeister? Ich hätte dich sofort gewählt!“, stellte Rehlein nun fest und Jim antwortete: „Ich auch. Aber zwei Stimmen reichen nicht…“ Daraufhin meinte Rehlein: „Ich mache Mundpropaganda! Mit Holzschildern und natürlich ohne Tunika!“ „Also wenn ein Reh ohne Bluse Schilder aufstellt für eine OB-Wahl…das fällt sogar Almuth auf!“, entgegnete Jim.

Und wahrscheinlich scheitert die Umsetzung dieser Idee genau daran. Aber wer könnte sich Jim schon als Oberbürgermeister vorstellen? Zu Rehleins Kleiderordnung werden sich wohl eher wenige Simkeaner äußern, denn sie ist wahrscheinlich nicht die einzige, die gerne mal nur leicht bekleidet herumläuft. (Eluanda)bunte_tulpen1

Es ist unter den Trentern schon quasi zur Tradition geworden, am Sonntag Vormittag ein kleines Buffet zum „brunchen“ – eine Kombination aus Frühstück (Breakfast) und Mittagsessen (Lunch), kurz Brunch – zusammenzustellen. Für diesen Zweck wurde vor einigen Tagen eine „Besondere Truhe“ auf den Marktplatz gestellt. Einerseits sollte sie vermeiden, dass das gute Essen auf dem Boden abgelegt wird, andererseits diente sie zum Schutz des selbigen vor gierigen Golems und anderen Vielfraßen. Doch wird diese nun künftig durch einen schicken Buffettisch abgelöst. Read the rest of this entry »

Spezielle Reiseformen

Zwar freute sich Madanja sehr über ihren ersten Ingwer, wirklich an den Ort dessen Wachstums allerdings wollte sie nicht, wie sie zugab, ihr eigentliches Ziel waren die Eisinseln gewesen. „Naja, Insel stimmt ja schon mal,“ stellte Samuela schmunzelnd fest. „ Auf die Eisinseln wollen und auf der Sumpfinsel landen ist auch eine Kunst!“ Lady Sharina konnte sich kaum halten vor Lachen. „Habs halt nicht so mit Wasser,“ entschuldigte sich Madanja, „Berge sind da einfacher.“ „Naja,“ versuchte Lady Sharina zu erklären, „das eine ist Süßwasser, das andere Salzwasser.“ Madanja schaute verdutzt und murmelte: „das sieht aber sehr ähnlich aus … *murmelt* und du glaubst ja wohl nicht, das ich probiere wie das Klo von Fischen schmeckt?!“ Grinsend stellte Lady Sharina fest, dass Maddie nicht die einzige ist, die sich gründlich verirren kann. „ das hat doch nichts mit Verirren zu tun … das ist eher eine spezielle Reiseform, die wähl ich öfter!“ Ganz genau Madanja, zumindest eine Person in Simkea wird dir da sicherlich nicht widersprechen können… (Maddie Hayes)bunte_tulpen1

 

Katze im Sack

Wenn die Frau umdekorieren möchte, sollte Mann sich lieber in Sicherheit bringen. Diese Erfahrung musste nun auch Morticia machen. Trotz der Ankündigung von Grandlady, sie wolle umräumen, glaubte der Kater, seinen Kuschelschlaf im Bett noch ein wenig ausdehnen zu können. Nun gut, dachte sich wohl die Lady, dann eben Bett nebst Gatten an einen anderen Platz verbringen und versuchte den verblüfften Kater nebst Schlafstätte in ihrem Rucksack zu platzieren. Was nun geschah, damit hätte allerdings wohl keiner gerechnet. Zwar konnte das Bett relativ problemlos im Rucksack verschwinden, Morticia allerdings hing im wahrsten Sinne des Wortes in der Luft. Ohne das Bett ans Bett gefesselt zu sein, eine solche Erfahrung hat wohl bisher noch kein Simkeaner machen dürfen, wurde doch bisher höchstens die ungeheuerliche Bindung an den Marktstand getestet. In der Schwebe bleiben allerdings sollte nun diese Handlung nicht und wenn auch mit einem leichten Grinsen, begleitet vom Spott und der Schadenfreude der Mitbürger, befreite schließlich die Ratsdame Flummii den dekorativ im Raum hängenden Kater. (MH) bunte_tulpen1

 

Alte Liebe rostet nicht, sie rastet nur?

Groß wurde in den vergangenen Wochen über die Beziehung von Cleo und Lodrakan im Boten berichtet. Von den eigenartigen Umgangsweisen in der Beziehung und letztendlich von der Scheidung der beiden. Man konnte es gar nicht wirklich glauben, dass nun alles vorbei sein sollte bei den beiden – und vielleicht ist es das auch nicht.

Letzte Woche trug sich eine Begegnung der beiden Geschiedenen zu, die doch zu denken gab. Cleo stolperte aus den Ruinen, klopfte sich die Spinnweben ab und meinte: „Ups, falsch abgebogen!“ „Oh, ein Glas zu viel…“, entgegnete Lodrakan, hickste und kicherte gleichzeitig. Daraufhin lächelte Cleo verschmitzt.

Kurz darauf schien Cleo ihre Geschäfte mit Alrik beendet zu haben und wandte sich Lodrakan zu: „Wäre dann soweit!“ Dieser hielt ihr daraufhin seinen Arm hin und erwiderte: „Dann bittesehr die Dame.“ Cleo hakte sich „erneut“ ein und ließ sich „verführen“ oder wie sie sich verbesserte „fortführen“. Sie gingen lächelnd vom Markt. Was man nun davon zu halten hat, möge sich nun jeder selbst denken.

Aber wie sagt schon ein Sprichwort: „Alte Liebe rostet nicht.“ Vielleicht rasten Cleo und Lodrakan ja nur. (Eluanda)bunte_tulpen1

 

Gähnende Leere und ein Berg Staub – in eigener Sache

Einsam und verlassen steht ein Sekretär im Druckhaus des Trenter Boten. Er wirkt traurig mit seinen vielen unbeschriebenen Blättern und der unberührten Feder neben dem fast noch vollen Tintenfass. Einziger Freund ist ihm der Staub, der sich Zentimeter für Zentimeter auf ihn legt. Und würde er nicht regelmäßig sonntags von den Redakteuren entstaubt werden, in der Hoffnung, man fände doch ein paar beschriebene Blätter unter der Staubschicht, würde man die hölzerne Farbe wohl kaum mehr erkennen können.

Das Glück wollte es, dass der Bote in den vergangenen Wochen in ordentlicher Fülle erschien, doch auch das Glück macht irgendwann einmal Urlaub. Wer also eine nette Geschichte, eine schöne Unterhaltung, Gerüchte, Missgeschicke oder andere Begebenheiten mitbekommt, darf unserem kleinen Freund gerne einen Besuch abstatten und die Botenfeder schwingen. Gerne dürfen auch eigene Artikel geschrieben werden, wenn die Muse es zulässt.

Unser kleiner Sekretär wird sich freuen und das Botenteam ebenso. (Eluanda)redaxbriefkasten01

20
Mai

Leben ist…

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Leben ist ein Weg, den wir beschreiten. Zunächst scheint er steinig, wir versuchen uns zu orientieren, denn auf dem Weg liegt verstreut das, was unsere Persönlichkeit ausmacht, wir müssen nicht nur den Weg finden, sondern auch uns. Je mehr wir uns gefunden haben, desto leichter fällt uns der Gang, bis wir schließlich auf das große Haus zu schreiten, in dem wir künftig leben werden. Die Mauern sind unsere Persönlichkeit, unser Ich, welches fortan den Rahmen bilden wird, in dem sich unser Leben fortan abspielt.

Es ist ein Haus voller Geheimnisse, voller Gänge, Treppen hinauf wie hinunter. Seine Wände sind nicht immer gerade und perfekt, doch gerade das lässt es zu etwas Besonderem, etwas Einmaligem werden. Seine perfekte Unperfektioniertheit mit all den Ecken, Kanten und Rissen ebenso wie den kunstvollen Malereien und Verzierungen machen es aus.

Es ist ein Haus mit unendlich vielen Türen, auffälligen wie unscheinbaren, kleinen wie auch großen. Hinter ihnen kann sich alles verbergen, von der kleinsten Abstellkammer bis hin zum großen Palast. Es ist an uns selbst, ob wir diese Türen in der Lage sind zu sehen und zu öffnen, oder auch schrecksbleich wie das Kaninchen vor der Schlange verharren und der Angst nachgeben, zu sehen, was uns dahinter erwartet.

Demjenigen, der nicht bereit ist, das Wagnis einzugehen, dem die Neugier fehlt, zu sehen, was sich hinter den Türen verbirgt, dem werden die Türen, die sich auf seinem Gang durch das Haus des Lebens präsentieren mögen, sich einen Spalt weit öffnen mögen, auf ewig verschlossen bleiben und er wird verharren in dem ewig Gleichen, aber auch im ewig Gestrigen und im Herzen aufhören zu sein.

20
Mai

Schnappschuss211

   Von: Maddie Hayes in Schnappschuss

Ab und an geschieht es, dass ein Schnappschuss zunächst erst einmal eine Woche auf dem Schreibtisch der Chefredakteurin liegen bleibt, so auch in dieser Woche. Der Anblick der Katze im Sack ist jedoch so schön, dass er jetzt in dieser Woche nachgeliefert wird. Wie es dazu kam, dazu kann in den Klatsch und Tratsch~Pergamentfragmenten nachgelesen werden.schnappschuss212

20
Mai

Ein Glöckchen erobert die Welt

   Von: Samuela in Schlagzeilen

Vor nicht allzulanger Zeit schwebte das erste Mal mit leisem Feenflügelgebimmel das kleine Glöckchen Davina durch unsere Welt. Erst fand sie hier Zuflucht, dann Freunde und jetzt sogar ihren eigenen modischen Stil. Brandaktuell färbt das zarte lila der Glockenblumen nicht nur unser schönes Umland, sondern die zartlila Flügelchen inspirierten nun auch die Farbe ihres Kleidchens.

DAvina KleidchenTunika

Davina KleidchenRock

Ganz zart und nur beim zweiten Hinsehen zu erkennen, ganz wie die Flügelchen der kleinen Fee auch, ist der helle Fliederton. Und es schmiegt sich wahrhaft feengleich in das Gesamtbild. Abgerundet wird das ganze noch durch einen etwas kräftiger lilafarbenen Umhang, der vorzüglich zu dem Ensemble passt.

Davina Umhang

Neugierig auf das Kleidchen war ich eigentlich geworden, weil Davina so sehr gestrahlt hatte, als sie ihr Kleidchen von Julin überreicht bekam. Neugierig wie ich bin, wollte ich natürlich gleich eine Anprobe sehen und sie tat mir den Gefallen, sich lachend im Kreis drehend.

DAvina TuchbeutelNatürlich ist auch ihr Accessoire lila und ihr Zukunftspläne hat sie mir auch verraten: Der Rucksack ist als nächstes dran und Davina Stiefelwird Glöckchenfarben abgestimmt, solange ist er noch in einem strahlenden Weiß zu bewundern und wird den fliederfarbenen Stiefeln allerdings in Bälde in Nichts nachstehen.

 

Ich wünsche Davina Feenglöckchen weiterhin einen so guten Farbberater und ein eigenes glückliches Händchen in der Farbauswahl, sowie allen eine schöne glöckchenfarbene Woche

Eure Samuela

20
Mai

Futtertrauer

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Liebe Leserinnen und Leser.

„Oh bitte bitte, lass mir meine leckeren Pfannkuchen!“ Dieses Flehen war in der vergangenen Woche schon ein ums andere Mal in unseren Landen zu hören. Voller Heißhunger sah so manch ein Simkeaner auf leckerste Apfel- oder Blaubeerpfannkuchen, die er, trotz der vorhandenen Begierde, aus Mangel an Platz im Magen noch in seinem Rucksack mit sich trug. Read the rest of this entry »

20
Mai

Tour durch das Trenter Umland (2)

   Von: Lady Sharina in Schlagzeilen

boot_lastenkahn01boot_fischerboot01boot_floss01

Zu aller erst fallen uns Boote auf, sehr viele Boote. Klar, im Hafen sind eben Boote. Aber hier kann man gleich was von der Sammelleidenschaft einiger Simkeaner sehen. Da hat man nicht ein Boot im Besitz, nein es muß von jedem eins sein.(„sich räuspert und von der eigenen Flotte ablenkt“)npc_klaus01

Hier starten die Walfänger und die Fischer ihre Fahrten ins weite Meer. Auch wer die Eisinseln besuchen möchte muß hier los fahren. Und selbige nicht etwa im Schlingsee suchen, wie unlängst eine Landratte dachte. Hier ist auch Klaus zu finden. Der Kapitän scheint so eine Art Hafenverwalter zu sein. Raus fahren hat ihn jedenfalls hier noch keiner gesehen.

location_werft01Neben den Bootsanleger haben wir hier auch eine Werft. Nur die besten Holzverarbeiter vermögen hier Flösse, Fischerboote, Segelboote oder Lastkähne zu bauen. Und natürlich kann man auch hier angeln. Und bevor nun alle dem Fernweh verfallen, schlendern wir noch mal nach Osten.location_weidenwiese01

Am See vorbei bis zu einer Wiese die voller seltsam anmutender Bäume ist. Seltsam aber nützlich, Weiden. Ohne diese gäbe es keine Körbe und keine Angeln und auch den besagten Stockfisch gäbe es ohne Weidenruten nicht. Diese sind also ein begehrtes Gut und daher sehen die Weiden auch meist aus als wäre ein wild gewordener Friseur über sie hergefallen.

location_waldtempel01Gerade zu nach Norden kommen wir an einen Waldenergieschrein. Wer hier meditiert wird mehr Kraftreserven sammeln können und so befähigt sein große Aufgaben zu erledigen. Boote bauen z. B.

location_friedhof01

npc_segnung01Ein kleinen Schritt nach Südwest  und wir finden uns auf einen weiteren Ort der Ruhe wieder, dem Friedhof. Neben Gräbern und Grabsteinen, was auch sonst, stoßen wir hier auf eine riesige Mamorfigur. Ein Engel. Er, bzw. sie wird die Segnung genannt und an ihr muss jeder Simkeaner vorbei der das Zeitliche gesegnet hat und gern wieder ins Diesseits möchte. Und wer will schon als Geist durch die Simkeanische Welt wandern? Die wenigsten, aber wie heißt es so schön? Ausnahmen bestätigen die Regel. Wir aber leben alle hoffe ich mal und begeben uns zurück zum Stadttor.