Archiv Mai, 2012

Das goldene Ei

Es ist nichts neues, Simkeaner total durch den Wind auf dem Markt zu sehen. Eine Geschichte ertrug sich jedoch vergangene Woche, die wohl all diese Simkeaner, die schon mal durch den Wind waren, in den Schatten stellt. So kam es, dass Sharlyn plötzlich über den gesamten Markt fluchte: „Ich lauf‘ Amok!“ Der Grund für diesen Fluch war einfach, dennoch wohl selten dämlich: Sharlyn hatte aus Versehen Waren an Jonny verkauft, die er eigentlich in seinen Stand hatte einlagern wollte, und dabei 80 Heller verloren. Tonksi und Flummii sorgten sich direkt um Sharlyn, der sichtlich durcheinander und böse schien, und fragten, ob sie ihn zu Dr. Zwurff schicken müssten.

Tonksi mutmaßte, dass Sharlyn von den Monstern zu viele Schläge auf den Kopf bekommen hätte. Flummii dagegen stellte fest, dass schon viel in Simkea passiert wäre, Sharlyn aber eindeutig „das goldene Ei“ gewonnen hätte. Sharlyn hat sich auf jeden Fall ein eigenes Ei gelegt und es bleibt zu hoffen, dass er den Verlust bald wieder ausgleichen kann. Er schien auf jeden Fall immer noch verwirrt und bezeichnete sich selbst als „doof“. Wenn ihm jemand helfen kann, sich zu entwirren, ist Hilfe mit Sicherheit willkommen! (Eluanda)

 

Schönstes Wolfsfell

Rehfell, Wolfsfell – ja sogar Wieselfell wurde schon in der simkeanischen Welt von den Händlern und den Trägern dieser Felle verlangt. Doch welches lebendige Wesen lässt sich schon freiwillig darauf ein? Aus diesem Grund hat Draugfaron in der letzten Woche wohl auch einen vergeblichen Versuch gestartet, Worath um sein schönes, glänzendes Fell zu bitten. Seiner Meinung nach, wäre es wunderschön und einzigartig. So fragte er also, ob Worath ihm sein Fell verkaufen würde und Maeve plünderte daraufhin schon einmal ihre Hausapotheke, um Draugfaron helfen zu können, sollte ihm etwas passieren.

Mit einem Wolf ist wohl wahrlich nicht zu scherzen. Aber Worath antwortete lachend: „Mein Fell gehört Pytron!“ Draugfaron schlussfolgerte daraus, dass er mit Pytron über das Fell verhandeln müsse. Dies zog Woraths kichernden Kommentar nach sich: „Ihr könnt es gerne versuchen. Ihre Pytsche ist schmerzhafter als meine Zähne. Glaubt mir…“ Worath schien sich sicher zu sein, dass ihm nichts passieren könnte. Draugfaron, der vom Fell des Wolfs wirklich angetan zu sein schien, beteuerte aber weiterhin, dass er sehr vorsichtig wäre und auch Heiltränke bereit stellen würde. Worath schwieg daraufhin. Zu hoffen bleibt, dass er sein schönes Fell behalten wird, doch darum sollte man sich wohl keine Sorgen machen. (Eluanda)

Nackte Tatsachen

Verwundert und auch durchaus recht interessiert starrte die werte Lady Sharina in der vergangenen Woche auf ihr eigenes Gerippe hinunter und murmelte: „So seh ich also unten drunter aus.“ Von derart nackten Tatsachen zum Nachdenken angeregt, fragte sich Belkala nun, wie lange es wohl dauern möge, bis sie fast ebenso nackt wie die Lady dastehen würde, zumindest nackt bis auf die Haut, wenn schon nicht, dem Beispiel der kämpfenden Lady folgend, bis auf die Knochen. Viel Hoffnung, dass dieser Zustand lange auf sich warten mochte, konnte ihr keiner machen, doch sollte es ihr ein Trost sein, dass sie die kleine Ausreißerin Hanna bei sich hatte,sollte diese doch ohnehin schnellstmöglich heim gebracht werden. Belkala jedoch hatte keinesfalls vor,ihren gerade erst begonnenen Ausflug in den Dämmerwald abzubrechen. Der Hinweis des edelmütigen Keldan, solang sie Hanna mit sich durch die Wälder wandern lasse, könne auch niemand anderer das Kind finden und zur Mutter bringen, machte sie doch ein wenig nachdenklich, doch zog sie andere Schlüsse, als nun zu vermuten sei. „Oh mist…. kann ich sie aussetzen?“ ertönte die Frage Belkalas in die Welt, worauf hin ihr Liebster nuschelnd vermeldete: „Das alte Thema vom Umgang mit Kindern“. Schnippisch entgegnete Belkala: „Du wolltest doch eh keine, Herr von und zu Street!“ „Wundert es dich? Du hast mir Horrorvorstellungen gemacht!“, die prompte Antwort. (MH)