Archiv April, 2012

30
Apr

Schnappschuss160

   Von: Maddie Hayes in Schnappschuss

Der Schnappschuss der Woche zeigt die in der vergangenen Woche neu entdeckte Sportart Kükentennis.

30
Apr

Bärchen und Blümchen

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Liebste Leserschaft

Nicht Bienchen und Blümchen waren in der vergangenen Woche das bestimmende Thema, auch wenn sicherlich so manch Simkeaner dieses Thema immer wieder gern aufgreift. Nein, liebe Leserinnen und Leser, die Bärchen sind es, die die Woche süß ausklingen ließen. Read the rest of this entry »

30
Apr

Alles auf eine Karte

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Es gibt Menschen, die leichtfertig Entscheidungen treffen, die ihr Leben und auch das ihrer Mitmenschen von Grund auf verändern. Doch es gibt auch Menschen, die brauchen für diese Entscheidungen lang. Sie wägen sorgfältig ab, suchen nach dem Pro wie auch dem Kontra und versuchen die beste Lösung zu finden. Sie machen es sich nicht leicht, geben anderen die Chance, ihren Standpunkt darzustellen, lassen ihn einfließend in die Entscheidungsfindung und wägen aufs Neue ab.

Irgendwann treffen sie eine Entscheidung. Eine Entscheidung, die sie aus Überzeugung treffen, die nach einem langen Prozess die einzig richtige zu sein scheint. Doch leicht wird es ihnen nicht gemacht, an dieser Entscheidung festzuhalten, gibt es Menschen, die glauben, es sei ein Fehler.

In diesem Moment gilt es, alles auf eine Karte zu setzen und sich nicht beirren zu lassen, denn wer lang mit sich selbst um eine Entscheidung rang, der wird nur selten erleben, dass die Skeptiker recht behalten.

Zerrissenes Herz

Kaum einer konnte sich in der vergangenen Woche der Tatsache entrinnen, dass Cleos Herz zu Lodrakans Herz gefunden hat, denn die ganze Welt wurde beschallt oder trank einfach einen darauf mit. Was für Folgen diese Liebe jedoch mit sich zog, vermochte an dieser Stelle wohl keiner zu wissen, denn am 25.04.2012 verließ Reginald diese Welt, um in einer anderen ein Leben ohne ein gebrochenes Herz zu führen.

Reginald war zuvor mit Cleo zusammen gewesen und schien sie über alles geliebt zu haben. Doch Cleos Herz schlug für Lodrakan, auch wenn sie Reginald dennoch mochte. Für Reginald jedoch schien sein Herz nun ‚tot‘ zu sein. Er konnte und wollte nicht ohne Cleo leben. Die Liebe kann also wahrlich brutal sein, wie wir in den letzten Wochen auch schon öfter mitbekommen durften, allerdings endete diese Brutalität nicht im Tod.

Reginald feierte noch ein Abschiedsfest. Man sagt, er habe dort viel Spaß gehabt und wollte auch, dass alle anderen Spaß haben, hätte sich aber auch schon von seinem Hab und Gut getrennt. Anschließend ging er dahin – ganz ohne Groll oder Trauer, sondern mit Freude. Möge er in Frieden ruhen und frei sein oder uns in einer anderen Gestalt mit einem glücklicheren Leben wieder über den Weg laufen! (Eluanda)

 

Kind vermisst geliebten Onkel

In großen krakeligen Buchstaben und mit einem dazu gemalten Bild ereilte uns in der vergangenen Woche folgender Hilferuf:

„VERMISST: der liebste Onkel der Welt!“

Darunter war das Bild zu finden, durch dass sich erahnen lässt, dass IceT und sein kleiner Begleiter Ordo vermisst werden. Die Schrift und die Art des Bildes ließen auf die kleine Georgiana als Suchende schließen.

Wer hat IceT gesehen? Wer kann ihn zurück holen? Man munkelt, er sei in der Wüste. Gründe für sein Verschwinden sind zum Boten noch nicht vorgedrungen. Einzig dieser Appell bleibt uns: Wer weiß, wo IceT sich aufhält, oder wer ihn zurückbringen kann, möge dies tun, damit die kleine Georgiana nicht mehr so traurig am Markt steht und ihren Onkel wieder in die Arme schließen kann! (Eluanda)

Anmerkung: Derzeit ist die Chefredakteurin beim Gesuchten eingetroffen und versucht ihr Bestes. Allerdings ist das Bier leer…(MH)

 

Zahnersatzherstellung an der Dentisten-Drehbank

Zähne von Tieren, gesunde Zähne, faule Zähne – alles nichts Neues für die Heilerin und Jägerin Tonksi. Doch eine ihrer Aussagen über Zähne wusste in der letzten Woche zu verwirren: „Xandrial wartet noch auf ihre Zähne!“ Hat Xandrial etwa so schlechte Zähne, dass sie welche von Tonksi braucht? Hat Tonksi sie gar gezogen? Oder kann diese einfach so welche herstellen?

Morticia fragte sogleich: „Ziehst du die Zähne anderer Leute oder gibt es schon ein Talent ‚Zahnersatzherstellung‘ an der Dentisten-Drehbank?“

An dieser Stelle seien aber alle Lernwütigen unter den Lesern beruhigt: Es gibt kein neues Talent! Tonksi klärte das Missverständnis auf: „Ich ziehe die Zähne anderer Leute, wenn sie zu viel Süßkram essen, da sie davon faule Zähne bekommen. Aber die Zähne, die ich meine, sind Wolfszähne!“

Es gibt also keinen Zahnersatz – zumindest vorerst. Wer weiß, vielleicht wird auch das irgendwann in unserem Land erfunden. Zahnlücken bleiben erst einmal Zahnlücken. (Eluanda)

 

Verliebt, verlobt, verheiratet – geschieden?

Ein komisches Bild war am Sonntag auf dem Markt zu sehen und so tauchten folgende Aussagen wie aus dem nichts auf:

MasterX ist jetzt mit Pytron ehelich verbunden.

Pytron ist jetzt mit MasterX ehelich verbunden.

Was es damit auf sich hat? Scheinbar kann man seit Neuestem nicht mehr nur über das Wort und durch Zeugen in einer Ehe vereinigt werden, sondern auch amtlich. Einer schien das jedoch so überhaupt nicht zu gefallen und das war das potentielle Opfer des Wächters der Tore – Pytron. Trotz der Glückwünsche am Markt, jammerte die Katzendame und fragte, ob sie ein Veto einlegen könnte. Wie jeder in den vergangenen Wochen lesen konnte, ist ihr Herz eigentlich auch an wen anders vergeben. Doch MasterX sagte dazu nichts und übte sich wieder im Schweigen.

Pytron suchte währenddessen nach einem Anwalt und Parker bot sich an. Billa kommentierte: „Da hilft wohl nur die Scheidung!“ Weiteres über diese kuriose Ehe wird auch im Boten niedergeschrieben werden, sofern uns diese Informationen erreichen. Die Liebespaare unter den Lesern werden sich aber scheinbar freuen können! (Eluanda)

 

Kükentennis

„Ähm IceT – habt ihr einen Moment?“ So unspektakulär der Begin der Geburtsstunde der neusten Sportart Simkeas, des Kükentennis. Nachdem der Angesprochene in seinem Rucksack nach Momenten kramte und schließlich fündig wurde, öffnete Merovincator seinen Rucksack, entnahm drei flüschige gelbe Küken und drückte sie IceT in die Hand „Das sind die Tiere eures Mündels – gebt die mal bitte Georgie zurück und sagt, es war sehr nett mit ihnen“. Zumindest war dies der Plan, dumm nur, dass sich IceT just in diesem Moment den Moment nahm, den Standort zu wechseln. So sah Chucky nun verdutzt zu, wie die Küken vom Lager zum Markt flogen. Da sie dies jedoch nicht aus eigener Kraft schafften, musste ein wenig nachgeholfen werden und schon war das Kükentennis geboren. Zu den weiteren Spielregeln und Einzelheiten kann gern Schnuddel befragt werden, dieser ließ es sich nicht nehmen, flugs die Stehleiter aufzuklappen und den Schiedsrichter zu miemen. (MH)

Das Ende einer Ära

Völlige Verwirrung am Trenter Markt. Lodrakan, Simkeas bester und bekanntester Barde und Frauenheld neben Jim dem Siedler, schlich verängstigt und alle weiblichen Berührungen entsetzt von sich weisend auf den Markt. Weder wusste er was noch wer oder wo er war. Nach einiger Zeit kam den Anwesenden der Verdacht, Lodrakan könne am Himmelssee gewesen sein und dort einen gewissen Seelenstein gedreht haben. Bekanntlich löscht dieser alle Erinnerungen und fast scheint es, als würde die Seele von unten nach oben und dann von links nach rechts gedreht werden. Dies könnte erklären, warum auch Angriffe purer Gewalt im leeren Raum verpufften. Bevor dem Barden jedoch schlimmeres geschehen konnte, stellte sich Liala schützend vor ihn und drohte jedem, der es noch einmal wagen würde Hand an ihn zu legen, Bekanntschaft mit ihrem Schmiedehammer an. Doch sollte vielleicht alles nur eine Taktik von Lodrakan sein? Sollte er vielleicht gar nicht sein Gedächtnis verloren haben, sondern kalte Füße bekommen haben, da er nun ja bei der liebreizenden Cleo in festen Händen ist und auch die Eheringe nun getauscht werden können? Parker zumindest war der festen Überzeugung, dass dem so sei, wobei er mit seiner Meinung recht allein dastand. Die Zeit wird die Antworten bringen und vor allem auch Cleo zurück nach Trent, wo sie sich des verwirrten Barden annehmen möge, der mit dem Blick in ihr Antlitz entweder sich der einzigen wahren Liebe erinnert, oder feststellen muss, dass er noch weiter suchen muss. Wir werden es erleben.(MH)

23
Apr

Der Frühling lässt es wachsen

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Liebste Leserschaft,

unverkennbar ist es wieder so weit, der Frühling lässt so manches wachsen und so manches Neue an Leben und Lieben entstehen. Wobei doch für so einige Simkeaner, inbesondere diejenigen, die sich heranwachsenden Töchtern gegenüber sehen, zu hoffen ist, dass nicht zu viel Leben in so mancher Liebe gefunden werden mag. Read the rest of this entry »

23
Apr

Schnappschuss159

   Von: Maddie Hayes in Schnappschuss

Ihre grenzenlose Liebe zu allen Tieren stellt die kleine Georgiana in der vergangenen Woche wieder einmal unter Beweis. Was geschah und warum der Schnappschuss der Woche den Titel „Ende gut, alles gut“ verdient, dazu sei auf die Klatsch und Tratsch~Pergamentfragmente verwiesen.

23
Apr

Samuelas Ohrwurmchor

   Von: Liala in Schlagzeilen

Geneigte Leser,

ein wenig der alten Routine in meiner Eigenschaft als Schreiberling ist offenbar schon wiedergekehrt. Kaum konnte ich in der letzten Woche über den Markt schlendern, ohne instinktiv für Euch nach seltenen und seltsamen Dingen Ausschau zu halten. Doch so aufmerksam ich auch schaute, waren es dieses Mal nicht meine Augen, deren Aufmerksamkeit erregt wurde. Vielmehr war es ein wahrer Chor zarter Stimmchen, der mich neugierig zu einer Mitsimkeanerin gehen lies…

„Samuela!“, winkte ich. „Huhu! Sag einmal, diese Stimmen… hörst du die auch?“
Mich empfing ein Schmunzeln, was mich im Nachhinein angesichts meiner Aussage auch nicht wunderte. „Welche? Die in meinem Kopf sicherlich… aber was genau meinst du?“
„Nun, im Kopf hat wohl jeder die ein oder andere Stimme.“ Mein Lachen wurde ein wenig zur Unsicherheit „Vielleicht war das ja eben auch… ich glaubte irgendwie, ein – ich weiß nicht, ein Lied zu hören?“ Ich ließ noch einmal meinen Blick über den Mark schweifen, konnte jedoch keinen Barden ausmachen. Auch die magische Box war definitiv nicht in Betrieb.
Ein breites Grinsen zog sich über Samuelas Gesicht, als sie mich von meiner Ahnungslosigkeit erlöste. „Ich glaube, das was du suchst, sitzt in der Tonschale da drüben .“ Sie deutete auf ihre Markstandauslage.“
Ich folgte dem Wink und hielt abrupt inne. „Oh… Sind das etwa… Würmer?“ Nur mit Mühe konnte ich das Entsetzen in meiner Stimme verbergen, was Samuela jedoch – glücklicherweise – unbeeindruckt ließ.
„Ja, das sind Würmer. Ehemalige Regenwürmer, um genau zu sein, die eine besondere Gabe haben.“
„Öh…“ Verzweifelt suchte ich nach höflichen Worten. „Nun, lieber Würmer in einer Tonschale als anderswo.“ Nach einem leisen Räuspern hatte ich einen Teil meiner Beherrschung wiedergefunden. „Wie bist du denn an die gekommen?“
„Oh, das ist eine lange Geschichte und auch eine witzige.“, kicherte sie. „Wenn du etwas Zeit hast, erzähl ich sie dir gerne.“
Ich zog mir ein herumstehendes Fass heran und ließ mich gut gelaunt darauf nieder. „Für gute Geschichten hab ich immer Zeit.“
Sie nickte, setzte sich auf den Boden und verschränkte die Beine. „Alles begann auf der Verlobungsfeier von Bo und Nilli“, setzte sie an. „Der Bote hat im Übrigen davon berichtet. Das ist jetzt wohl ein knappes halbes Jahr her.“ Grübelnd stützte sie das Kinn in die Hand. „Wie war das noch gleich…“
Erwartungsvoll blickte ich auf, die Feder einen Fingerbreit über dem Papier.
„Ach ja!“ Sie lachte kurz auf. „Alphia hatte sich aus irgendeinem Grund mit jemandem in der Wolle und wollte diesen Jemand vom Apfelbaum schütteln.“ In Erinnerung an diese Szene huschte ein erneutes Lächeln über ihr Gesicht. „Auf jeden Fall hatte ich etwas Rotwein erwischt und mich stach der Hafer.“
Grinsend ließ ich die Feder über das Papier kratzen, gespannt, wie die Geschichte wohl weitergehen würde.
„Deshalb fing ich an zu singen“, fuhr sie fort, räusperte sich und setzte zum Singen an: „Für dich, solls kleine Elben regnen… Mist, weiter weiß ich den Text nicht mehr.“
Viel weiter hätte sie wohl auch so nicht singen können, da ich mir ein lautes Auflachen nicht verkneifen konnte. „Das war bestimmt der Hit auf der Feier.“
„Das sag mal Maddie, ich war noch nicht fertig mit der ersten Strophe, da schrie sie bereits auf, ich hätte ihr einen Ohrwurm beschert. Diesen wollte sie dann zur Räson bringen und hat ihn kurzerhand geknebelt.“
„Oha!“, warf ich ein. Der arme Wurm…
„Stell dir das mal vor! Der arme kleiner Kerl!“, entrüstete sich auch Samuela. „Das konnte ich mir nicht mit anschauen und deshalb bin ich dann hingerobbt und hab ihn befreit. Daraufhin hat sie ihn mir geschenkt – und ich versprach, ihn seinen Brüdern vorzustellen, die in meinem Lager wohnten.“
„Ah, und seitdem sind sie zu …“ Ich zählte kurz. „Viert?“
„Nein, nein!“ Sie schüttelte den Kopf. „Am Anfang war nur der alleine, seine zwei Brüder und mein Küken, aber das musste dann in den Recall und deshalb waren die nur zu dritt. Und dann war das Küken beleidigt.“
„Küken? Recall?“ Ich fühlte mich, als hätte ich einen Großteil des Gesprächs verpasst.
Samuela quittierte meinen sicher interessanten Gesichtsausdruck mit einem Kichern. „Entschuldige, ich sollte meine Gedanken ordnen. Also, ich habe auf dem Fest versprochen, dass ich dem Ohrwurm seine Brüder aus meinem Lager vorstellen würde. Und plötzlich gab es die Idee, einen Chor daraus zu machen – und Maddie war schwer begeistert von dieser Idee“. Ihre Miene verlor sich in einem wilden Kichern.
„Das kann ich mir denken – die Ulknudel!“, rief ich lachend aus.
„So war dann also die Idee geboren und um Maddie zu ärgern, hab ich den Chor dann gleich mit dem Fridolin ausgebaut. Fridolin ist das Küken, das ich von meinem Mann geschenkt bekommen habe. Quasi mein Haus… nein, eher Rucksacktier.“, kicherte sie. „Leider war Fridolin nicht besonders versiert im Singen. Deswegen musste er sich noch einmal vor einer Jury beweisen, aber das hat er mir übel genommen. Deswegen weigert er sich momentan, am Chor teil zu nehmen.“
„Oh.“ Mir tat das Küken leid. „Und vielleicht so als leise Stimme im Hintergrund?“
„Naja, die Würmer würden ihn ja mittlerweile mitmachen lassen.“, erklärte sie. „Aber er ist beleidigt und will nicht mehr.“
Ich nickte überzeugt. „Ach, so junge Küken vergessen bestimmt schnell. Dann kann Fridolin auch ganz bald mitsingen.“
„Wir werden sehen. Naja, auf jeden Fall wurde auf der Feier der Chor aus der Taufe gehoben, sie wohnten lange in meinem Lager, weil die Lieder so schmutzig waren, die sie sangen. Ach – und irgendwann kam dann noch der vierte Wurm dazu, ein Geschenk von Maddie.“
Schmutzige Lieder? Ich beschloss, es darauf ankommen zu lassen. „Meinst du, die Würmer könnten mir eventuell noch ein Lied singen?“
Skeptisch blickte Samuela zu den Würmern. „Na wir könnens mal versuchen.“ Sie stand auf und holte die Tonschale. „Jetzt blamiert mich nicht!“, zischte sie den Würmern vor, dann stellte sie sie vor mir auf den Boden. „Was möchtest du denn hören?“ Fragend blickte sie mich an.
Ich musste nicht lange überlegen. „Definitiv eine Eigenkreation!“, grinste ich.
„Oh je… das war ein Fehler.“, lies sich leise von Samuela vernehmen. Die Würmer ließen sich davon offenbar nicht stören, denn schon begannen sie, laut in den unterschiedlichsten Tonlagen und -arten zu krakeelen. „Ja so warns, ja so warns, ja so warns die aaaalten Rittersleut…“
Genau das Richtige! Begeistert klatschte ich in die Hände und lauschte weiter der ein oder anderen zotigen Strophe.
Offenbar angespornt durch mein Klatschen legten sich die kleinen Kerlchen nun richtig ins Zeug: „Und der Ritter Alexander rutscht mal übers Stiegenglander, unten stand ein Nagel vor, seitdem singt er im Knabenchor.“
Grinsend lauschte ich dem Ständchen bis zu Ende und wühlte nach meinem Geldbeutel. „Na das hat sich doch einmal gelohnt!“, lobte ich die kleine Kapelle und legte vor jeden der kleinen Würmer eine Münze. „Sehr schön, habt Dank ihr Würmer. Und danke auch dir, Samuela.“ Zwinkernd erhob ich mich von Fässchen.
„Guckt mal Jungs!“ Begeistert deutete Samuela auf die Kreuzer. „Eure erste Gage!“

Schmunzelnd ließ ich die kleine Gruppe hinter mir und begab mich in die Redaktion. Ganz ehrlich, hätte ich es nicht besser gewusst, ich hätte vermutet, einer der Würmer hätte sich in meinem Ohr eingenistet.
Wie sonst ist es zu erklären, dass ich noch den ganzen Abend diese eine Melodie summen musste. „Ja so warns, ja so warns, ja so warns die alten Ritterlseut…“

Eure
Lia