Archiv Dezember, 2011

26
Dez

Geschenke gibt’s auch dieses Jahr

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Liebe Leserinnen und Leser.

Leuchtende Augen beherrschten das Ende der Woche ebenso wie auch den heutigen Beginn der neuen. Es ist unverkennbar: Es ist Weihnachten all überall. Obwohl es in diesem Jahr zunächst nicht so schien, auch die Simkeaner konnten das Fest der Feste unter einem strahlend leuchtenden und funkelnden Weihnachtsbaum am Trenter Markt feiern. Read the rest of this entry »

26
Dez

Das Sindar, Sonderteil das Wetter

   Von: Takezu in Schlagzeilen

Mae Govannen Mellyn, auf Grund des allgemeinen Weihnachtsstresses habe ich mich entschlossen den nächsten Sonderteil mal vor zu ziehen und Die nächste Lektion auf die nächste Woche zu legen.

KONVERSATION — DAS WETTER
Das Wetter ist (auch unter Elben) ein immer wieder gern diskutiertes Thema. Sprechen Sie es an, wenn Sie ein Gespräch in Gang halten wollen! Sie können fragen:

Man tolthant i ’waew? (’Was hat der Wind gebracht?’, Wie ist das Wetter?)
Man tolthatha i ’waew? (’Was wird der Wind bringen?’ ,Wie wird das Wetter?‘)

Darauf werden Sie wahrscheinlich eine Antwort bekommen wie

Ail. (Es regnet.)
Dant loss. (Es fällt Schnee.)
Síla Anor. (Die Sonne scheint.)
Hithu. (Es ist Nebel.)

Für einen Elb entzieht sich das Wetter seinem Einfluß und, außerdem denkt er an niemand spezielles, der das Wetter ’macht’… folglich sind Aussagen über das Wetter impersonell. Dies sieht man am besten bei ail das wörtlich übersetzt ’regnet’ heißt. Es steht ohne das Füllsel ’es’, d.h. es gibt kein ’es’, das regnet. Das bedeutet, man würde auch einen Ausdruck wie ’es ist kalt’ mit Ring. und nicht mit sa ring übersetzen. Bei dem Ausdruck ’mir ist kalt’ findet man jedoch wieder die deutsche Entsprechung ring enni.
Die folgenden Worte sind nützlich, um selbst ein wenig über das Wetter zu plaudern:

ring (kalt), laug (warm), loss (Schnee), ross (Regen), mith (feuchter Nebel), faun (Wolke),
glawar (Sonnenlicht), alagos (Sturm)

Viel Spaß dabei euch mit eurem Gesprächspatner über das Wetter auszulassen. Und nehmt mir nicht übel das ich euch keine Speziellen Floskeln für das Weihnachtsfest, auch Eisnachten, liefern kann außer:

Mae mereth (Frohes Fest)
Mae helegfuin (Frohe Eisnacht)

Mae mereth
Lín Takezu

26
Dez

Schnappschuss142

   Von: Maddie Hayes in Schnappschuss

Unser Schnappschuss der Woche beweist – an Weihnachten erliegt jeder dem ganz besonderen Zauber – selbst ein Grinch.

Selbsttherapie

Vom Weiblein zum Männlein aber warum? Diese Frage stellen sich wohl viele Simkeaner, wenn sie bemerken, dass aus der weiblichen Sharlyn einmal ein männlicher Sharlyn geworden ist. Die vermeintliche Lösung für die Tatsache, dass Sharlyn mal eine Frau war, wurde in der vergangenen Woche offen gelegt.

Als Lady Sharina zurecht mit dem Grinch gewalttätig umgegangen ist, bekam Sharlyn Angst. Der Grund hierfür war zunächst nicht ganz klar, bis Sharlyn erläuterte, dass er eigentlich Angst vor Frauen hätte. Das verwirrte jedoch die Menge. So war er doch vor seinem Manndasein selbst eine Frau gewesen und nun sollte er vor eben diesen Angst haben? Aus diesem Grund fragte auch Samuela, ob Sharlyn früher vor sich selbst Angst gehabt hätte. Die Antwort darauf folgte aber prompt: „Ne, das war eine Art Therapie von mir. Aber es hat nicht geholfen.“

War also das ganze Geschlechtwandeln nur eine Art von Selbsttherapie? Was wirklich an dieser Erklärung wahr ist, weiß wohl nur Sharlyn selbst. (Eluanda)

 

Kussverliebt

Dass Schnuddel gerne unter Röcke schaut und der Damenwelt Komplimente macht, ist mittlerweile allseits bekannt. Umso verwunderlicher war es, dass er Maeve in der vergangenen Woche fast mit einem Stück Holz erschlagen hätte, das eigentlich an Takezu gerichtet war. Dieser schien daraufhin auch nach kurzer Klärung dadurch eine Endlosschleife geschluckt zu haben, die lautete „Schnuddel. ich hätte dann gerne nochmal“. Was auch immer hiermit wirklich gemeint war, es rückte eh in den Hintergrund, weil im nächsten Moment Schnuddels Aufmerksamkeit wieder ganz der Damenwelt galt.

Alphia bedankte sich für Blumen mit einem Küsschen. Komisch war nur, dass Schnuddel das Küsschen nur gespürt und nicht gesehen zu haben schien. Alphia fragte daraufhin, ob sie ihn noch einmal küssen sollte, was Schnuddel natürlich sofort bejahte. Worath, Zuschauer der Szenerie, wünschte sich hingegen, dass Pytron ihn öfter küssen würde. Tun das Katzen nicht so oft? Schnuddel jedenfalls war scheinbar wieder im siebten Gnomenhimmel angekommen. (Eluanda)

 

Windelklau….

Besonders zum Weihnachtsfest kann es schnell geschehen, dass der Rucksack schier aus allen Nähten platzt, insbesondere, wenn man eine junge Mutter ist. Wie schön, wenn es da ein hilfsbereites Wiesel gibt, welches in solchen Fällen, so auch in diesem, schnell hilfsbereit in den Rucksack krabbelt, sich dort alles schnappst, was er finden kann und dann stiften geht. Besonders unglücklich war die werte Maeve hierüber allerdings nicht. Warum dies so war, erklären die letzten Worte, welche die junge Mutter dem diebischen Wiesel hinterher rief: „Danke dass du die volle Windel von Kyra mitnimmst Wiesel.“ Vielleicht sollte das Mauswiesel doch ein wenig vorsichtiger sein, in wessen Rucksack er nach Schätzen sucht. (MH)

 

Von Betten und Broten

Dass Glückskekse auch den Handel ankurbeln können, bewiesen in der letzten Woche am Markt eindrucksvoll Lady Sharina und Jim der Siedler. Ins Rollen brachte den folgenden Wort- und Gedankenwechsel der Spruch, den der Keks für die Lady bereit hielt. „Streck deinen Fuß nicht weiter aus, als dein Bett lang ist,“ war dort zu lesen.

Lady Sharina hat kein Bett.

Jim der Siedler verkauft Betten
Lady Sharina hat kein Platz für ein Bett.

Jim der Siedler verkauft Baumaterial
Lady Sharina baut gerade.

Eine andere allerdings konnte Jim mit seinen Angeboten eher begeistern. „Gut Jim, ich will ein Brot bauen,“ meldete sich Sindy zu Wort. Lady Sharina grübelte, dachte sie doch bisher, Brot würde eher gebacken, Sindy jedoch klärte auf: „Erst baut man es, dann backt man es.“ Hartes Brot! (MH)

26
Dez

Weiße Schwingen

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Oft hetzen wir durch unser Leben, schauen nicht nach rechts und nicht nach links, sind in dauerndem Stress und in Zeitnot. Schnell wird das Leben dabei auf die Stunden des Tages reduziert, im schlimmsten Falle sogar die Menschen um uns in Zeitfaktoren eingeteilt. Das Gespräch beim Einkauf stahl zehn Minuten der kostbaren Zeit, für das Erklären eines Weges, damit ein Fremder sich zurecht findet, ist keine Zeit.
Doch es gibt auch Menschen, die sind anders, denen klar geworden ist, das keine Minute, keine Sekunde, die man sich die Zeit nahm, einem anderen Menschen etwas Eutes zu tun, einem anderen Menschen zu Helfen, oder auch nur mit einem anderen Menschen zu reden, keine Verschwendung ist. Sie haben erkannt, dass die wenige Zeit, die uns auf Erden gegeben ist, zu kostbar ist, als das man sie nur mit Scheuklappen durchrennen sollte.
Manch einer mag sie für Engel halten und selbst, wenn sie es wären, so täte jeder, der einen erblickt sicher gut daran, kurz inne zu halten und einmal ein wenig zu versuchen, die eigenen Flügel zu erkennen.

19
Dez

Das Fest der Liebe

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Nicht mehr lang und es ist wieder soweit: Weihnachten und das alljährliche rosarote Püschelgetue beginnt. Ganze 365 Tage wurde meist erfolgreich, außer eine Tante, ein Onkel, die Oma oder sonst ein so geliebter Anverwandter beging die Frechheit, einen „runden“ Geburtstag nicht nur rein rechnerisch zu haben, sondern auch noch nicht, wie man es sich als so liebender Verwandter wünscht, an eben jenem Tage den Koffer zu packen und weit weg außer Landes zu sein, sondern diesen im Kreise der engsten oder wahlweise verfügbaren Verwandtschaft zu begehen, der aus guten Gründen ein wenig entfernt wohnenden Familie aus dem Weg gegangen. Nun aber, zum Weihnachtsfest, auch gern als Fest der Liebe bezeichnet, führen alle Wege leider nicht nach Rom, sondern unter den mit all den Verwandten zu teilenden, vom Kerzenschein, oder besser dem Ersatz aus der Steckdose, so bezaubernd und stimmungsvoll beleuchteten Weihnachtsbaum.

Aus der Küche duftet es herrlich nach den leicht verbrannten Kartoffeln, der festlich gedeckte Tisch quillt fast über von den kleinen Mitbringseln wie pausbäckigen, leicht adipösen Glitterengelchen, Schneekugeln, geschmückt mit den nicht weniger pausbäckigen, leicht adipösen Nichtglitterkindern , die den Status niedlich irgendwo zwischen den letzten Schokotafeln und dem gebrochenen Nasenbein des Nachbarsjungen verloren. Der Duft nach Kerzen und Tannengrün mischt sich mit dem Duft der vollen Windeln, die schnell in einer Ecke gewechselt wurden und wegen des einsetzenden Schneefalls und der Kälte lieber im naheliegenden Wohnzimmermülleimer entsorgt wurden. Gar putzig ist es, wenn der Nachwuchs genötigt wird, unter dem Baum seine brav auswendig gelernten Gedichte oder anderen Darbietungen zu erbringen, fast so putzig, wie schnell doch die Weihnachtsbowlw geleert ist und auch der Eierpunsch sich rapide dem Ende nähert.

Auf Grund der Kälte muss leider auf den Verdauungsspaziergang verzichtet werden, zum Glück tuts ja auch der noch in diversen Kofferräumen zufällig gelagerte Schnaps, der mit einem Tannenzweig dekoriert bereitwillig als Weihnachtsschnaps gepriesen wird.

Nach einem solchen gelungenen Festtag pflegt sich der Kater am ersten Festtag umso schöner, die verschrumpelte Ente wäre zwar irgendwann sicherlich auch verdaut worden, gegen die möglichen gesundheitlichen Auswirkungen der selben war der Weg zurück, begleitet vom Weihnachtsbier, der Bowle, dem Eierpunsch und was auch immer all die vielen Anverwandten, die man glücklicherweise nun wieder 365 Tage nicht mehr anlächeln muss, so herbeizauberten.

Auf ein besinnliches Weihnachtsfest… Prost!

Mae Govannen Mellyn, eine weitere Woche ist vorbei gezogen. Es ist wieder mal Zeit für einen kleinen sonder Exkurs.

KONVERSATION — EINE EINLADUNG

Wenn Sie den anderen einmal näher kennengelernt haben, dann wollen Sie ihn vielleicht zu sich einladen oder Sie bekommen eine Einladung. Auf Sindarin wird sie folgendermaßen ausgesprochen:

Aníral toled na gar nîn? (Möchtest du zu meinem Haus kommen?)
Aníral toled an govaded nin? (’Möchtest du kommen, um mich zu treffen?’)

Dabei ist es mitunter günstig, wie im Beispiel die höflichen Endungen der 2. Person zu verwenden, wenn man den anderen noch nicht so gut kennt. Wenn ein Gast bei Ihnen vor der Tür steht, bitten Sie ihn herein:

Minno! (Komm’ herein! auch: ‚Tritt ein!‘)

Wenn Sie ihn zufällig draußen getroffen haben, können Sie auch

Aníral minnad? (Möchtest du reinkommen?)

fragen. Ist er einmal bei Ihnen, können Sie ihm etwas zu Essen oder zu Trinken anbieten

Aníral maded? (Möchtest du essen?)
Aníral soged? (Möchtest du trinken?)

oder auch damit beginnen, ihm das Haus zu zeigen. Dies tun Sie mit Sätzen wie:

Sen i thambas. (Das ist das Schlafzimmer).
Trî i annon hiril i ham-e-guiad. (Durch die Tür findest du das Wohnzimmer).
Am i bendrath i ham-e-maded. (Oben an der Treppe ist das Eßzimmer).
Fair. . . (Rechts ist. . . ) Hair. . . (Links ist. . . ).
Trî chenneth cenil i daur. (Durch das Fenster kann man den Wald sehen).
Tiro i ham-e-meigol. (Schau, die Waffenkammer).

Die folgenden Wörter können helfen, Ihr eigenes Zuhause zu beschreiben:

thamb (Halle), sam-i-meigol (Waffenkammer), car (Haus), henneth (Fenster), annon (Tor),
pendrath (Treppe), sam-e-guiad (Wohnzimmer), sam-en-nen (Bad), sam-e-lostad (Schlafzimmer), haust (Bett)

Viel Spass dabei eure Gäste durchs Haus zuführen.
Cuio annan
Lín Takezu

 

Liebe Leserschaft

Lange haben wir vom Trenter Boten gezögert, recherchiert und uns ein eigenes Bild gemacht, ehe wir die schockierende Wahrheit an die Öffentlichkeit gelangen lassen. Der Grinch hat scheinbar nicht nur den Weihnachtsschmuck entwendet, er macht auch vor weiteren, gar schockierenden Aktionen nicht halt, um das Weihnachtsfest in diesem Jahr ausfallen zu lassen. Read the rest of this entry »

19
Dez

Schnappschuss141

   Von: Maddie Hayes in Schnappschuss

Da wir uns in der uns bekannten Art selbst von der Richtigkeit der Meldung, die uns erreichte, überzeugen wollten, kommen wir nun leider nicht umhin, unserer Leserschaft mit dem Schnappschuss der Woche eben dies zu bestätigen. Um Weihnachten scheint es tatsächlich arg schlecht bestellt in diesem Jahr…

Reviermarkierungen

„Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum…“ – es grünt so schön mitten in Trent. Schon der große Tannenbaum auf dem Marktplatz sorgt für viel Aufmerksamkeit und lässt die richtige Weihnachtsstimmung aufkommen, auch wenn sie noch nicht alle Bürger erreicht hat, wie gelegentliche Streitereien und Prinzipienreitereien zeigen. Es bleibt zu hoffen, dass bis zum großen Fest ein jeden diese Stimmung erreicht.

Dafür sorgte aber nicht bloß der riesige Weihnachtsbaum, sondern auch die kleinen Weihnachtsbäume, die jeder Simkeaner nun aufstellen kann. Bedacht hat dabei jedoch keiner, was das liebste Bedürfnis von Hunden ist – Reviermarkierung an Bäumen und ähnlichem. Nun gut, es gibt in Simkea lediglich ein paar Wölfe, die sich im Umland aufhalten und die es wahrscheinlich tunlichst unterlassen, die Weihnachtsbäume der Ratsherren zu markieren, aber es gibt auch Wölfe, die ein durchaus anderes Leben führen. So erklärte Samuela in der vergangenen Woche, dass der Wolf Worath eben so einen markiert habe. Worath erklärte daraufhin aber, dass er nicht an IceTs Baum uriniert, sondern einfach ein fettes Kreuz daran gemalt hätte, wie es bei Bäumen der Fall ist, die gefällt werden sollen. Worath hätte daraufhin Pytron die Schuld an seiner Domestizierung gegeben.

Was daran nun wahr ist, sei einmal dahin gestellt, ebenso wie die Frage, was wohl schlimmer ist – urinieren oder fällen. Dennoch bleibt allen ein besinnliches Weihnachtsfest zu wünschen. (Eluanda)

 

Wenn man vom Esel spricht

Wer kennt das nicht: Man unterhält sich über eine Person und im nächsten Moment taucht sie wie aus dem Nichts auf. „Wenn man vom Teufel spricht…“, würde ein jeder wohl dazu sagen. So geschieht es momentan öfters der werten Samuela, die Sehnsucht nach ihrem Chucky hat. Scheinbar bringt das Denken an ihren Liebsten ihr aber Glück, denn immer, wenn sie das tut, erscheint er kurz darauf. Doch Chucky scheint heiß begehrt zu sein und in der vergangenen Woche wurde er auch von Tonksi vermisst, die dringend ihre Lieferung erwartete – der weihnachtliche Stress hat wohl auch in Simkea Einzug gehalten.

Als der werte Halbdämon dann auftauchte, meinten Alphia und Tonksi im Chor: „Wenn man vom Teufel spricht!“ Sam protestierte dagegen sofort „Er ist kein Teufel…“ Alphia fragte daraufhin, ob sie Chucky Esel nennen sollte, doch auch das gefiel Samuela nicht, denn Chucky hätte dafür zu lange Beine. Chucky bekam es unterdessen mit der Angst zu tun und fragte sich, wann immer über ihn geredet werden würde. Das anschließende Beleidigt sein bezüglich Samuelas Kommentar zum Esel, brachte ihm dann auch noch eine Niedlichkeitserklärung ein. Vielleicht sollte der Halbdämon wirklich ein wenig Angst bekommen… (Eluanda)

 

Farblich aufgehübscht

Färben ist dank der Weihnachtskugeln zumindest für kurze Zeit wieder in aller Munde. Rote Kugeln, blaue Kugeln, grüne Kugeln, gelbe Kugeln, violette Kugeln – jeder kann sein Bäumchen so schmücken, wie er möchte. Doch Der Wolf Worath kam auf die Idee, keine Kugeln einfärben zu lassen, sondern direkt sich selbst. Ob er das wohl für seine liebste Pytron macht? Er schien diese Idee aber wirklich umsetzen zu wollen und setzte so Alphia darauf an, ihn farblich herzurichten – schließlich brauchte seiner Meinung nach sein Fell dringend einen neuen Anstrich, so kurz vor Weihnachten. Welche Farbe sein Fell nun bekommen wird, wurde noch nicht festgelegt, aber eins ist sicher: Worath wird einen Hingucker abgeben, wenn er die Idee denn wirklich umsetzt. (Eluanda)

 

Wo die gute Laune wohnt

Das Land Simkea darf sich wohl zu den glücklichsten überhaupt schätzen, sieht man doch allenthalben gut gelaunte Bürger. Egal ob bei harter körperlicher Arbeit, in der Taverne oder beim eifrigen Handel und Miteinander am Markt. Gute Laune, wohin man auch schaut. Zumindest bei einem Bewohner ist nun geklärt, wo die gute Laune eigentlich herkommt. So wurden am späten Sonntag Abend einige Bürger Zeugen folgenden Gesprächs:

Bo verkauft gute laune im säckchen

Jim der Siedler hat auch gute Laube im Sack

Bo lacht: ne ganze laube? oha

Jim der Siedler: „Laube auch …ja … irgndwohin muss die gute Laune aj …“, sprachs und setzte sich zu Corotica, strich ihr übers Haar und umriss noch mal – vlt etwas weitschweifig – seine Ideen. Corotica ihrerseits legte den Kopf in Jims Schoß, schloss die Augen und schlief mit einem lächeln auf den Lippen ein. (MH)

Werte Neulinge,

viele fragen sich, was sie denn am Anfang für einen Beruf erwählen sollten. Nun, das muss jeder für sich, je nach seinen Vorlieben, entscheiden. Aber für diejenigen unter euch, die gerne die große Riege der Köche beliefern wollen, notiere ich gerne einige Zutaten.

Eisen wird für eine der wichtigsten Utensilien der Köche benötigt, der Eisenpfanne.

 

Kupfer braucht man unter anderem, wenn man einen Kupferkessel herstellen möchte.

 

Holz sollte man holen, wenn man verschiedene Hilfsutensilien herstellen möchte, wie einen Pfannenwender, einen Kochlöffel oder das gute alte Nudelholz.

 

Auch werden Gegenstände aus Lehm, wie eine Tonschale, Tonteller oder Mörser immer wieder gesucht.

Und was ein Koch immer braucht, sind Unmengen von Holz, Holz und nochmal Holz.

12
Dez

Das Sindar Lektion 8 Teil 3

   Von: Takezu in Schlagzeilen

Mae Govannen Mellyn, eine weitere Woche ist vorbei gezogen. Zeit mit unserem Kurs fortzufahren. Es folgt der Abschluß der 8ten Lektion mit Vokabular.

8.2.4 Objektpronomen

Im Sindarin gibt es keine eindeutig sichtbare Unterscheidung zwischen direktem Dativ (ich gebe dir) und Akkusativ (ich sehe dich). Daher können beide deutschen Fälle vom direkten Objekt im Sindarin ausgedrückt werden (der besseren Unterscheidung wegen verwendet man für den Dativ aber oft auch indirekte Objekte mit Präpositionen, welches wir später behandeln).

Subjekt / Singular / Plural
1. Person / nin (mich, mir) / men (uns)
2. Pers. (formell) / le (’euch’) / le (’euch’)
2. Person / cen (dich, dir) / cen (dich, dir)
3. Pers. (männlich) / son (ihn) / syn (sie)
3. Pers. (weiblich) / sen (sie) / sin (sie)
3. Pers. (Dinge) / san (es) / sain (sie)
3. Person (reflexiv) / in (sich) / in (sich)

Da sie als direktes Objekt verwendet werden, müssen alle angegebenen Formen noch mutiert werden.Wenn sie im Akkusativ verwendet werden, stehen sie typischerweise vor dem Verb:

hon cenin (ich sehe ihn)
gen hîr (er findet dich)

In ihrer Funktion als Dativ stehen sie dagegen eher hinter dem Verb:

Anno nin i vagol! (Gib mir das Schwert!)
Lasto hon! (Höre ihm zu!)

Die reflexiven Pronomen beziehen sich auf die das Verb ausführende Person:

Rên in. (Er erinnert sich.)
Rên hon. (Er erinnert ihn.)

8.3 VOKABULAR

Sindarin / Deutsch
badhor / Richter
baw / nein
bragol / plötzlich
cab- / springen
dagor / Kampf
e-laer / des Sommers
ech / Speer
glamor / Echo
golf / Ast
gollor / Magier
hador / Werfer, Schleuderer
hathol / Axt
heriad / Beginn
idhor / Nachdenklichkeit
i-meigol / der Schwerter
ivor / Kristall
man lû / wann?
lagor / flink
maethor / Kämpfer
magol / Schwert
magor / Schwertkämpfer
ne cheriad / zu Beginn
nautha- / denken, planen
peth / Wort
nadhor / Weide, Feld
nagol / Zahn
naugol / Zwerg
sam / Raum, Kammer, Zimmer
si / hier
tadol / doppelt
tathor / Weidenbaum
tavor / Specht
thand / Schild
thôl / Helm

Damit beenden wir diese Lektion, fast zumindest. Nächste Woche gibt es noch einen Sonderteil zur Konversation.

Cuio Annan
Lîn Takezu

12
Dez

Bedienungsanleitung

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Das Leben ist einzigartig, gespickt mit Nervenkitzel, Spannung oder auch mal Langeweile, angefüllt mit Tagen voller Liebe oder auch Leid. Leider nur hat das Leben auch einen riesigen Fehler: Es wurde uns ausgeliefert ohne Bedienungsanleitung.

Für alles im Leben scheint es eine zu geben, warum dann nicht auch für das Leben selbst? Irgendwo müsste eine Taste existieren, die kurz einmal alles anhält, damit wir schaffen, was nötig ist und die Zeit zu knapp erscheint. An einer anderen Stelle wiederum sollte doch sicherlich auch die Taste des Vorspulens existieren, um Zeiten des uns fast zerfressenden Wartens auf ein Ereignis oder eine Zeit der langweiligsten Langeweile schneller vorbeiziehen zu lassen.

Selbstverständlich ist jede Bedienungsanleitung ganz individuell, um das Leben der Anderen nicht in Mitleidenschaft zu ziehen. Schließlich befindet sich nicht jedes Leben zur gleichen zeit am gleichen Punkt, für die einen wäre es fatal, würde sich die ohnehin zu knappe, gerade pausierende Zeit plötzlich noch schneller drehen, für die anderen unsagbar zermürbend, würde die Zeit des Wartens ins Unendlich gedehnt.

Vielleicht existiert diese Bedienungsanleitung irgendwo in uns, wir sind nur nicht in der Lage, sie zu entdecken.