Archiv November, 2011

28
Nov

Das Sindar, Lektion 8

   Von: Takezu in Schlagzeilen

Mi ham i-meigol
Kirkis a Takezu nauthar an i lend na Chithaeglir. Bedir na i ham imeigol.
Kirkis: Si cû ar pilin?
Takezu: Hirich gui im veigol ar im cheithol.
Kirkis: A, ennas! Annach nin i gû veleg min ich?
Takezu: I gû di i thôl vallen?
Kirkis: Mae. Gen hannon. Hirin bilin adel i thaind?
Takezu: ú-chirich. Bado trî i annon hen.
Kirkis: Mae. Man lû reviam?
Takezu: Ne cheriad e-laer.

In der Waffenkammer
Kirkis und Takezu planen für die Reise ins Nebelgebirge. Sie gehen zur Waffenkammer.
Kirkis: Gibt es hier einen Bogen und Pfeile?
Takezu: Du findest einen Bogen irgendwo zwischen Schwertern und Äxten. . .
Kirkis: Ah, dort. Gibst du mir den großen Bogen zwischen den Speeren?
Takezu: Den Bogen unter dem goldenen Helm?
Kirkis: Ja. Ich danke dir! Finde ich Pfeile hinter den Schilden?
Takezu: Nein. Geh’ durch die Tür da.
Kirkis: Gut. Wann brechen wir auf?
Takezu: Zu Beginn des Sommers.

Mae govannen mellyn, diese Woche befassen wir uns mit der nun mehr achten Lektion. Behandelt werden Präpositionen, unregelmäßiger Plural und Objektpronomen.

8.2 GRAMMATIK

8.2.1 Präpositionen

Mit mi, na und dan haben wir schon einige Präpositionen kennengelernt. Im allgemeinen stehen Präpositionen im Sindarin zwischen einem Verb und einem Nomen und drücken eine Beziehung aus, das Nomen wird dann grammatikalisch gesehen zu einem indirekten Objekt. Obwohl es auf den ersten Blick einleuchtend erscheint, werden indirekte Objekte nicht automatisch weich mutiert. Statt dessen gibt es aber oft eine enge Verbindung zwischen Präposition und folgendem Nomen, was dann in den meisten Fällen doch zur Mutation führt, die dann aber von der Endung der Präposition abhängt. Diese Mutation ist meistens eine Lunation, aber im Gegensatz zu direkten Objekten können bei indirekten Objekten auch andere Mutationen auftreten. Die wird genauer besprochen in Lektion 21. Wir werden hier nur Präpositionen besprechen, die die weiche Mutation auslösen, die anderen werden erst in einem späteren Kapitel behandelt. An einfachen Präpositionen finden wir:

mi (in, zwischen (örtlich))
cuion mi Chithaeglir (ich lebe im Nebelgebirge)
revion mi ’elaidh (ich wandere zwischen Bäumen)

na (zu, an, bei, mit)
bâd na Trent (er geht nach Trent)
im na orod (ich bin bei einem Berg)
maethon na vagol (ich kämpfe mit einem Schwert)

nedh (in, (abstrakt))
nedh ’ûr (im Herzen)

im (zwischen, (abstrakt))
dagor im vellyn (Kampf zwischen Freunden)

ab (nach (zeitlich))
pêd ab Takezu (er spricht nach Takezu)

adel (hinter (örtlich))
bedin adel in yrch (ich laufe hinter den Orks)

am (über, auf (Höhe))
cemmin am i ’olf (ich springe über den Ast)

be (gemäß)
be beth en aran (gemäß einem Spruch des Königs)

di (unter (abstrakt))
athrabeth di ’wilith (Beratung unter (freiem) Himmel)

nu (unter (örtlich))
nu amon (unter einem Hügel)

nef (diesseits von)
nef aer (diesseits des Meeres)

trî (hindurch)
minnon trî annon (ich trete durch das Tor)

Mit einer gewissen Besonderheit existiert auch noch die Präposition o (betreffend). Wenn sie auf einen Vokal am Anfang des folgenden Wortes trifft, dann erzeugt sie dort ein h-:

o (betreffend, über)
siniath o Rohan (eine Nachricht betreffend Rohan)
trenarn o hedhil (eine Erzählung über Elben)

Das wars für diese Woche, weiter geht es wie immer in der nächsten.

Cuio annan
lîn Takezu

Flirtkrise?

Neue weibliche Gesichter sind in Trent erschienen und es ist wohl allseits bekannt, wer diese neuen weiblichen Bewohner als erstes begrüßt hat – Jim der Siedler. Glücklich mit seiner Almuth – wobei das momentan auch zweifelhaft ist – und mit seiner Tochter Hanna scheint dieser Mann vollkommen ausgelastet zu sein, doch ihm scheint das nicht zu reichen. Schöne Röcke und Dekolletés sind gern gesehen und so natürlich auch die neuen. Er hat aber nicht damit gerechnet, dass es tatsächlich mal eine Frau schafft, nicht seinem Charme zu erliegen.

So ließ die Neubürgerin Viperina Jim eiskalt abblitzen, auch wenn er alles Mögliche versuchte, um sie zu beeindrucken. In seinen Sätzen versteckte er immer wieder Anspielungen, doch sie interessierte es nicht wirklich und sie blockte einfach ab.

Hat Jim also eine Flirtkrise? Es fiel ihm doch sonst nie so schwer, seine Weibchen auf die Bank zu kriegen oder ihnen anders den Hof zu machen. Der Bote bleibt dran. (Eluanda)

 

Schlüssel für Haus und Herz

Immer noch frisch verliebt und immer noch süß – Pytron und Worath. Auch in der vergangenen Woche sah man die beiden wieder turtelnder Weise am Markt. Worath schaffte es sogar, Pytron mit ein paar Komplimenten erröten zu lassen.

Bei so viel Verliebtheit fehlt eigentlich nur noch ein gemeinsames Heim, wo man sich aufwärmen kann, auch wenn Worath der Ansicht ist, Pytron solle einfach bei ihm bleiben, während er arbeitet, und ihm erlauben, ihr zu folgen, wenn sie auf Reisen ist. Er würde dann nicht frieren oder einsam sein. Pytron sichtlich gerührt, entschied sich aber trotzdem dafür, Worath einen Zweitschlüssel für ihr Haus machen zu lassen. Diesen gab sie ihm auch kurz darauf und Worath versprach, ihr bald auch einen zu seinem Haus zu geben, sofern es dann keine Baustelle mehr ist.

Hier werden wohl nicht nur Schlüssel zu Häusern, sondern auch zu Herzen ausgetauscht. (Eluanda)

 

Des Gnoms neuer Kleidungsstil?

Schon vergangene Woche berichteten wir von Simkeas Gnom, der die Kleider der Frauen liebt und bewundert. Im Laufe der letzten Woche war Schnuddel dann vor allem von Mararavens rotem Kleid angetan. Diese meinte nur kess, dass er das Kleid von ihr aber nicht kriegen würde. Schnuddel stellte daraufhin klar, dass er nicht verrückt sei, jedoch wäre das in Simkea doch nur normal oder?

Mit einigen nicht jugendfreien Gründen, die an dieser Stelle ausgespart werden müssen, versuchte er sich weiter zu verteidigen, dabei waren Nillicwyed und Mararaven sich einig, dass Schnuddel ein rotes Kleid sehr gut stehen würde. Schnuddel hätte dann jedoch noch „High-Heels“ bzw. „Stöckelschuhe“ gebraucht, wovor er sich mehr als gruselt. Chalek regte zusätzlich noch eine Travestieshow in der Taverne an. Nillicwyed kommentiert nur noch, dass ein V-Ausschnitt gut zu Schnuddels Zipfelmütze passen würde.

Trotz der vielen Gründe für eine Frauenkleidung, konnte Schnuddel sich aber doch nicht dazu hinreißen lassen, diesen Stil einmal auszuprobieren. Er bleibt wohl lieber dabei, die Kleider der Frauen anzuschauen und zu bewundern. (Eluanda)

 

Stielaugen von einem Handtuch verzaubert – Gnomfantasien

Dass die werte Chefredakteurin des Boten, Maddie Hayes, mit ihrem Handtuch viel Aufsehen erregt, ist nicht unüblich. Schon lange hat sie ihre richtige Kleidung abgelegt und trägt nun nur noch dieses Handtuch, das immer fest um ihren Körper gewickelt ist. Wird dieser Anblick der schönen Dame jedoch mit einem zuvor schon erwähnten Gnom gepaart, wird gleich ein ganzes Marktgeschwätz daraus.

Nicht nur an Kleidern ist der kleine Neubewohner Simkeas Schnuddel scheinbar interessiert, sondern nun auch an Handtüchern – oder vielmehr an den schönen Damen, die sich mit diesem winzigen Kleidungsstück bedecken. Die Aussicht, dass dort auch sonst nichts drunter ist, ist für einen Gnom auch nicht gerade uninteressant. So war doch in der vergangenen Woche zu befürchten, dass Schnuddel bald die Augen aus dem Kopf fallen werden. Stielaugen bis zum geht nicht mehr waren zu sehen und Schilfrohre zur Verlängerung der Sicht lagen auch bereit. Welche Fantasien der Kleine an dieser Stelle wohl hatte, kann sich jeder selbst ausmalen.

Zwar war Maddie der festen Auffassung, dass Schnuddel ihre Mode einfach toll findet, doch versteckte sie ihren Körper auch ein wenig in ihrem Stand. So ganz geheuer war ihr das Ganze wohl nicht, was jedoch bei einem so kleinen Bürger auch kein Wunder ist. Wo der so hin huschen kann, ist manchmal wahrlich ein Wunder.

Also werte Bürgerinnen des Landes, achtet auf eure Röcke und kleine Gnome. Man weiß nie, wann man beobachtet wird. (Eluanda)

 

 

Vom Kraulen und anderen Liebesbeweisen

In der letzten Woche konnten die amüsierten Leser des Boten die werte Katzendame Pytron einmal von einer anderen Seite kennen lernen. Schnurrend und mit sanften Worten konnte der ein oder andere im Anschluss der Lektüre schon auf den Gedanken kommen, die werte Dame habe sich in eine Miezekatze verwandelt. Spätestens nach dem Spüren des Hiebes der Pytsche der werten Dame allerdings sollten wohl die meisten von derartigen selbst nur gedanklichen Zusammenhängen und vergleichen schnell abgesehen haben. Nicht so der Schmied Africarlos. Fast diebische Freude schien es ihm zu bereiten, in der vergangenen Woche ein ums andere Mal die Pytsche zu spüren. Nach dem ersten schmerzhaften Hieb, den er für die laut ausgesprochene Empfehlung erhielt, Bezahlungen an Pytron seien nunmehr auch mit einem Kraulen zwischen der Ohren abgegolten, ließ er so nicht stehen. Mit leicht schmerzverzerrtem Gesicht bemerkte er nur: „*aua* .. Hach wie hat mir das gefehlt. Besser als wenn ihr Worath mich beißt.. Wer weiß ob Worath nicht TOllwut hat.“ Kopfschüttelnd tuschelte Vishvadika irritiert zu Corotica: „Der will doch ausgepeitscht werden, oder?“ Unrecht hatte sie damit sicherlich nicht, denn für den oben zitierten Ausspruch knallte erneut die Pytsche auf dem schon blutigen Rücken des Schmiedes nieder. (MH)

Seid gegrüßt werte Leserinnen und Leser!

Nun, in der kalten Winterszeit, trifft man viele Simkeaner am Marktplatz, um das vorweihnachtliche Treiben zu genießen und nicht allein zu sein. Nur noch wenige Tage, dann wird ein reges Treiben in und um die Taverne herrschen, um fröhlich und voller Spannung zum Adventskalender zu hopsen und ein kleines Präsent aus dem Socken zu fischen. Aber: Wer steckt die ganzen tollen Sachen da eigentlich rein? Weihnachtselfen? Der Nikolaus? Oder gar der Weihnachtsmann? Eine Frage, die wie ich finde einmal geklärt werden sollte!

Um dieses herauszufinden packte ich meinen Rucksack mit reichlich Essensvorräten und machte mich auf dem Weg, um einmal persönlich bei den drei Gesellen nachzufragen, wer eigentlich wann welchen Socken füllt und allen von uns so eine Freude bereitet. Ich stiefelte gen Norden bis zum Stadttor. Ein frischer Wind begrüßte mich, als ich die ersten Schritte im Umland tat – eindeutig, es ist Winter. Inmitten von Gebüsch tat sich mir dann plötzlich die Frage auf: Wo muss ich eigentlich suchen? Im Wald? Im Gebirge? Oder doch auch dem nun ein wenig verlassenem Gutshof? Da ich nichts von alledem so wirklich ausschließen konnte beschloss ich, dass ich so lange suchen werde, bis ich fündig geworden bin – schließlich ist es bis Weihnachten ja nicht mehr lang und irgendwo in der Nähe müssen sie sich ja herumtreiben…

Über die Ergebnisse meiner Reise , ob und wenn ja wo ich den mysteriösen Geschenkeverteiler gefunden habe, erfahrt ihr in der nächsten Woche.

Eure Corotica

28
Nov

Vorfreude

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Bald schon ist es so weit, der Monat November nähert sich dem Ende. Der Dezember naht und mit ihm das Fest der Ruhe und Besinnlichkeit, des Friedens und der Einkehr. Schon auf dem Wege dorthin überraschen sich die Menschen gegenseitig mit kleinen Präsenten, Tag für Tag. Überall wird emsig gebacken und verpackt, durch die Geschäfte gerannt, auf der Suche nach der einen oder anderen Kleinigkeit, dem einen oder anderen netten Präsent.

Doch nicht das Materielle ist es, was die wahre Vorfreude bereitet. Vielmehr ist es der Gedanke an den anderen, der sich hinter dem Türchen verbirgt, in der Socke am Kamin steckt, oder an dem kleinen Geschenk am Tannenzweig. Ein Stück Schokolade, ein kandierter Apfel oder auch ein weit teureres Präsent sagt nichts aus. So ist der schönste Adventskalender von allen, die ein Mensch erhalten kann, der, welcher nicht gefüllt ist mit Dingen, die zu kaufen es nicht schwer fällt.

Er ist gefüllt mit Liebe.

28
Nov

Schnappschuss138

   Von: Maddie Hayes in Schnappschuss

Alle Jahre wieder verwandelt sich der steinerne Kamin in der Taverne in einen Ort der Vorfreude. Socken über Socken hängen dort und warten darauf, von Menschen oder auch den Weihnachtswichteln gefüllt zu werden. Alle Jahre wieder ist dieses Bild auch einen Schnappschuss der Woche wert.

28
Nov

Neues aus der Schmunzelecke

   Von: BiestyBird in Schlagzeilen

 

Bürger Pinguin

Verehrte Leserinnen und Leser,

es ist bereits simkeanische Tradition – in der Vorweihnachtszeit werfen sich die Bürger Simkeas in Schale und zeigen, wie weihnachtlich sie glänzen können. Bereits 2009 und 2010 gab es einen Weihnachts-Avatar-Wettbewerb und auch in diesem Jahr wollen wir das schönste, lustigste oder ausgefallenste Weihnachtsgewand küren.

Wie das anfing? Alles begann mit einer kleinen modischen Revolution. Als der simkeanische Filzhut Ende des Jahres 2009 erfunden wurde, wurde zeitgleich auch eine neue Weihnachtsmode losgetreten, deren lawinenartige Verbreitung nicht mehr zu stoppen war: Die Weihnachtsmütze zierte nahezu jeden simkeanischen Kopf (Boten-Artikel von damals hier nachzulesen). Es war wie eine flauschige, rote Seuche – Mützchen, so weit das Auge reichte. So wählten dann die Leser des Trenter Boten aus der großen Masse an Weihnachtswichteln die schönsten Mützenträger des Landes (Übersicht der damaligen Anwärter hier). Den ersten simkeanischen Weihnachts-Avatar-Wettbewerb gewann MadameBlue (19%, 4 Votes), gefolgt von Sargnagel (14%, 3 Votes) und Yaand (14%, 3 Votes) auf dem zweiten, sowie Stenophrates (10%, 2 Votes) und Arnura (10%, 2 Votes) auf dem dritten Platz (Artikel hier). Das war ein riesiger Spaß!

So ist es denn auch kaum verwunderlich, dass der Weihnachtszauber im Jahr 2010 unbedingt wiederholt werden musste. Wieder schmückten sich die Bürger des Landes (Boten-Übersicht hier) und wieder wurden die strahlenden Sieger ermittelt, seit diesem Jahr jedoch durch eine offizielle Jury aus Bürgern verschiedener Altersgruppen. Nijel und Avilon gewannen mit 55 Punkten, den zweiten Platz mit 54 Punkten teilten sich Yoschi, Guinevere, Georgiana und Pytron (Artikel dazu hier).
Nun also geht das Spektakel in die dritte Runde. Wir dürfen gespannt sein, was sich die findigen Modefreunde des Landes dieses Mal einfallen lassen, um die Jury zu begeistern.
Also: Schmückt und zeigt Euch!

*update* Die Gewinner dieses Wettbewerbes sind:

Platz 3 Finchen
Platz 2 Perstri
und Platz 1 Dunuin

Der Trenter Bote gratuliert!

Bürgerin Miriam Meernixe

Bürgerin Guinevere

28
Nov

Auf die Socken!

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Liebste Leserschaft.

Macht euch auf die Socken. Dieser Aufruf ist in diesem Falle im wahrsten Wortsinn gemeint. Denn wer es noch nicht bemerkt haben sollte, dem sei gesagt, dass schon in dieser Woche ein ganz besonderer Tag auf uns alle zukommt. Read the rest of this entry »

Wer liebt ihn nicht, den verführerisch lieblichen Duft, der jetzt durch viele Häuser zieht, der Duft nach frisch gebackenen Plätzchen. Auch in unserem Land Simkea wird fleißig gebacken, wobei sich die Rezepte der folgenden Köstlichkeiten im alleinigen Besitz des Hüters der Tore MasterX befinden. Und ob es gar neue Köstlichkeiten unter dem Weihnachtbaum zu finden gibt, das weiß auch nur er allein. Aber bisher konnte man folgende Dinge finden:

Eine kleine saftige Frucht, genannt Apfelsine findet man gelegentlich in seinem Adventskalender, wenn man denn einen aufgehängt hat. Und für alle diejenigen, die es noch nicht getan haben, sei gesagt, dass es durchaus auch lustig sein kann, was man alles in der Adventszeit darin finden kann.

 

Diese putzigen Männer, genannt Lebkuchenmann, schmecken nicht nur gut, sondern sie eignen sich auch hervoragend als Baumbehang. Allerdings schaut ein Weihnachtsbaum meist nur am ersten Tag schön aus, an jedem weiteren Tag nimmt seine Kahlheit schnell zu.

 

Diese Weihnachtskekse wurden mit besonders viel Liebe und Sorgfalt gebacken. Keiner weiß, wie viele Stunden MasterX in der Backstube verbringt, um jeden Einzelnen liebevoll zu verzieren. Eigentlich dürfte man diese kleinen Kostbarkeiten gar nicht essen, aber leider ist ihr Duft zu verführerisch.

 

Diese kleinen Sterne sind zuckersüß und mit seltsamen Gewürzen gebacken. Wo man dieses Gewürz findet, entzieht sich leider unserer Kenntnis. aber ich kann nur jedem empfehlen, diese Zimtsterne einmal zu probieren, zu kosten, oder wie auch immer ihr das Naschen nennen wollt.

 

Wer auch immer behauptet hat, das Pfeffer scharf sein soll, hat wohl noch nie einen dieser Pfeffernüsse probiert. Es sind schon viele durch den ganzen dunklen Wald oder dem Umland gelaufen. aber noch keiner konnte den Baum finden, an dem diese Nüsse wachsen.

 

Das absolute Meisterwerk aus MaserX Backstube ist der Weihnachtsstollen. Doch sollte man einen ordentlichen Hunger mitbringen, um diese riesige Portion auch verzehren zu können. Aber es lohnt sich alle Mal.

 

Aber das Köstlichste aus der geheimen Zauberküche MasterX ist der Glühwein. Ein heißer und doch süßer Trunk, der allerdings den Erwachsenen vorbehalten sein sollte. Nach zuviel des Genusses hat sich schon so mancher Simkeaner auf der Spitze des Weihnachtsbaumes oder sogar auf dem Tavernendach wiedergefunden, wenn der Rausch verflogen war.

21
Nov

Backwaren

   Von: BiestyBird in Kulinarisches Simkea

Die simkeanische Küche bietet eine große Vielfalt an Speisen an, auch im Bereich der Backwaren.

Das tägliche Brot gib uns heute… oder wie oft man auch immer ein Brot essen mag, bleibt jedem selbst überlassen. Dieses gute Stück aus reinem Bioweizen gehört in jeden gut sortierten Essenskorb, denn zur Not lebt es sich auch gut nur mit Wasser und Brot, wenn Luft und Liebe nicht wirklich satt machen.

 

Und wem dies zu trocken ist, der kann es auch gerne mit feinster Erdbeermarmelade und echter Butter vom Gutshof essen. Diese Stulle mit Erdbeermarmelade läßt nicht nur Kinderaugen zum Strahlen bringen, es erfreut auch so manchen Gaumen der erwachsenen Simkeaner.

 

Es heißt nicht nur Brötchen, es ist auch der kleine Bruder des großen Leib Brot. Ob in Milch gebrockt oder in dunklen Bohnentrank getunkt, es schmeckt am Besten frisch aus dem Backofen.

 

Natürlich gibt es auch dieses Brötchen gefüllt, und zwar mit einem herrlich frischem Fischsteak. Das nennt sich dann ein Fischbrötchen, und ist hervorragend dazu geeignet, die langen einsamen Tage auf hoher See beim Fischfang zu versüßen.

 

Für die Feinschmecker unter euch sei das Croissant wärmstens zu empfehlen. Es besteht aus einem fluffigen Teig und zergeht fast von alleine auf der Zunge. Seit es den Köchrn Simkeas gelang, einen besonderne Teig in Schichten herzustellen, hat diese Backware eine große Fangemeinde gewonnen.

 

In leicht abgewandelter Form und mit einer ordentlichen Portion frisch geschlagener Sahne gefüllt, erfreut sich der Windbeutel großer Beliebtheit. Man erzählt sich auch, dass frisch Verliebte… aber das ist ein anderes Thema.

 

Unter welch mysteriösen Umständen dieses Fladenbrot zustande gekommen ist, weiß keiner so genau. Vielleicht ist es auch eine Weiterentwicklung des immer wieder vorkommenden ekligen Mischmasch. Aber hat man sich erst an den würzigen Geschmack gewöhnt, so möchte man dieses nicht mehr missen. Trotzdem ist es eher eine Rarität aus dem simkeanischen Backofen.

 

Die wahre Rarität ist allerdings das Kürbisbrot. Trotz vieler Versuche gelang es bisher nur einem, dieses einmalige Brot herzustellen: Darkman. Warum allerdings dieser völlig kochunbegabte Mann gerade dieses Brot zu backen vermag, das wissen nur die Götter. Man munkelt allerdings, das er dieses mit Hilfe eines magischen Kürbisses vollbringt. Nun denn, glücklich schätzen darf sich der, der in den Genuss dieser wahrhaft gehaltvollen Speise gelangt. Denn nur wenigen gewährt der dunkle Alchemist dieses einmalige Geschmackserlebnis.

21
Nov

Endzeit

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Es ist schon wahrhaft erstaunlich. Das jahr hat bekanntlich 12 Monate, von denen jeder mindestens 28, zumeist aber 30 oder 31 tage aufweist. Doch der Monat November scheint eigenen Gestzen zu folgen. Schon zu beginn des Monats verfallen viele Menschen in eine Art von Winterstarre. Sie blicken zurück, betrachten das jahr und schauen auf den Dezember, der das jahresende einläutet. Dass es bis dahin noch einige Zeit dauern wird, scheint ihren wenig bewußt. Noch schlimmer wird es, rückt der Monat November fort. Zu seinem Ende hin richten sich alle Blicke auf den Monat Dezember und vorrangig auch dort auf dessen Ende hin.

Allerorten sieht man wieder gehetzte Menschen auf der jagt nach Geschenken, der Suche nach einem Weihnachtsbaum, von einer Weihnachtsfeier zur nächsten Hetzen. Dabei sollte doch gerade der November eine Zeit sein, in der man sich gemütlich auf den Winter einstimmt, den ersten Glühwein genüsslich genießt und einfach entspannt. Statt dessen herrscht Endzeitstimmung, das Jahr scheint abgehakt, kommt doch ohnehin nur noch das Weihnachtsfest und gleich danach Silvester, an dem man das alte Jahr endlich abhakt.

Gewöhnen wir uns doch einfach wieder an, das Jahr erst mit seinem letzten Tag am 31. Dezember abzuschließen und bis dahin jeden Tag zu genießen, als wäre er unser letzter…. oder der erste im Leben.

21
Nov

Monster machen sich breit

   Von: Corotica in Schlagzeilen

Seid gegrüßt liebe Simkeanerinnen und Simkeaner!

Bereits im Sommer fielen alt bekannte wie auch noch völlig unerforschte Monster in Simkea ein: Tschätts, Ratten, Schneebälle und Goblins lehnten sich gegen die sonst so friedlichen Bürger auf und stifteten, wo sie nur auftauchten, Unheil. Ein tapferer Kämpfer aus dem Reiche Noröm kam zu Hilfe geeilt, um allen Leuten, ob groß oder klein, das Kämpfen mit den unterschiedlichsten Waffen beizubringen und die Kundschafter des Rates sammelten fleißig Informationen zu den streitlustigen Gesellen. Nun, nur wenige Monate später, sind in sämtlichen Gegenden Simkeas neue Monster aufgetaucht. Woher sie kommen, ist immer noch nicht geklärt, doch konnten sie auf Grund der Erfahrungen der letzten Monate schneller ausgekundschaftet werden:

Normalerweise kennt Ihr die kleinen Krabbeltiere nur aus dem Wald, wenn sie einmal mehr versuchen, Euer Essen von der Picknickdecke zu stibitzen. Dieser Ameisensoldat sieht jedenfalls nicht so aus, als wenn er es nur auf ein paar Kekse abgesehen hat – seine großen Mundwerkzeuge sind eindeutig für andere Dinge ausgebildet worden…

Mit großen, gelben Augen blickt Euch dieser kleine Knork an. Seine rote Nase und die langen, puscheligen Ohren lassen fast vergessen, dass es sich hier keinesfalls um ein Kuschel- sondern um ein Kampftier handelt.

Unförmig und pelzig sieht hingegen der Rabak aus. Ein wenig unscheinbar im Vergleich zu den anderen Monstern, dochmeist sind ja die Unauffälligsten auch gleich die Gefährlichsten. Ob es bei dieser Kreatur ebenso ist, konnte jedoch ncoh nicht einwandfrei bestätigt werde.

Die bisher noch einigermaßen sicheren Gewässer Simkeas bieten mutigen Schwimmern nun ebenfalls eine Mutprobe an. Junge Seeschlangen tummeln sich dort und warten nur darauf, unaufmerksame Paddler ins Wasser zu ziehen oder den Schwimmern in den großen Zah zu beißen…

Also, haltet Eure Waffen stets bereit und sorgt dafür, dass diese Kreaturen nicht die Überhand über unsere Heimat gewinnen!

Eure Corotica

21
Nov

Schnappschuss137

   Von: Maddie Hayes in Schnappschuss

Bedenkt man, welch neue Bewohner in den letzten Monaten oder auch jüngst den Weg nach Simkea fanden, so sollten die älstern, jetzt nur sich aus ihren Häusern trauenden Bewohner, die Bürger Simkeas bei weitem das geringere Problem darstellen, wie der Schnappschuss der Woche zweifelsohne deutlich macht.