Archiv Oktober, 2011

31
Okt

Verspukt, verschreckt, verkleidet

   Von: Vishvadika in Schlagzeilen

Meine verehrten Leserinnen und Leser,

Schaurige Kostüme, gruselige Gespenster, hexenhaft-diabolisches Gelächter und viele bunte Süßigkeiten: Das ist Halloween! 

Was bedeutet dies nun für die Modewelt? Nun, ganz einfach: Schwarz und grelle Horrorfarben wie Rot, Grün, Orange und Gelb sind, wie immer zu dieser Zeit, absolut angesagt. Die Halloweenbotin bietet wie eh und je wundervolle Spuk-Kostüme feil – außerdem gibt es bei ihr modische Laternen, die sich nebenbei gesagt bestens zur Aufbewahrung gefangener Geister eignen.

Für alle, die ihr erstes Halloween in Simkea feiern, stellen wir hier die simkeanischen Kostüme vor:


Das Balldruinkostüm
Diese Maskerade lässt Tote auferstehen: Eine gruseligere Grimasse sah man nirgends!

Das Drakulakostüm
Wer möchte nicht von diesen blitzweißen Zähnchen gebissen werden? Man sagt diesem Kostüm eine betörende Wirkung auf das weibliche Geschlecht nach.

Das Stirnlappenbasilisken-Kostüm
Das grüne Trend-Kostüm aus dem letzten Jahr: Schuppig schön und aalglatt. DAS Kostüm für Freunde der wechselwarmen Reptilien.

Das Feuerwehrkostüm
Auffälliger geht es nicht. Aber: Gruselig ist dieses Kostum wohl nur aus modischer Sicht, denn wer hat schon Angst vor dem Feuerwehrmann?

Das Geistergewand
Für kleine Quälgeister und Schreckgespenster. Einfach, günstig und enorm effizient. Komisch, dass so ein Laken Menschen seit Ewigkeiten erschrecken kann.

Das Hexenkostüm
Schallendes Lachen, fieses Gekicher und finstere Zaubersprüche – alles ist in diesem Gewand erlaubt. So manche Frau kann sich in diesem Kostüm ungestraft ausleben.

Das Katzenkostüm
Mal kuschelweich und verspielt, mal fauchend und aggressiv – so sind sie, diese eigenwilligen Geschöpfe.

Das Skelettkostüm
Die klappernden Knochen hört Ihr schon aus der Ferne. Dieser Geselle spürt schon lang weder Muskelkater noch Gänsehaut.

Das Stierkostüm
Große, imposante Hörner und schaubende Nüstern: Dieses Tier jagt wohl jedem einen großen Schreck ein.

Das Sumokostüm
So dick fühltet Ihr Euch nicht einmal nach dem letzten Weihnachtsfestessen: Ob man Leute allein durch Fettleibigkeit erschrecken kann? Hier ist der fleischgewordene Versuch.

Der Trenter Trendkompass

Welches ist in diesem Jahr Euer Lieblingskostüm?

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Falls Ihr schon länger Bürger des Landes seid - tragt ihr in diesem Jahr wieder dasselbe Kostüm?

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31
Okt

Happy Halloween!

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Liebste Leserschaft.

De Ankunft der Halloween Hexe lässt keinen Zweifel daran aufkommen, dass es wieder einmal so weit ist und man in den Gassen mit der ein oder anderen gruseligen Überraschung rechnen muss, denn es ist wieder Halloween. Read the rest of this entry »

31
Okt

Schnappschuss134

   Von: Maddie Hayes in Schnappschuss

Wirklich glücklich erschien der Redakteurin des Trenter Boten der kleine gefangene Geist nicht, als sie ihn kurz musterte, ehe sie ihn einer anderen Form zukommen ließ. Vielleicht hatte der Kleine ja das Wissen um sein Schicksal, entgangen ist er ihm dennoch nicht. Allerdings, einen Schnappschuss war der ängstliche Geist der Redakteurin dennoch wert.

Minno! Aníral maded? ~ Komm rein! Möchtest du etwas Essen?

Mae govannen, mellyn. Diese Woche gibt es wieder ein Sonderteil in Sachen sprachlicher Anwendung. Auch wenn Halloween ist und die Geister durch die lande spuken, kann ich euch dazu leider keine Floskeln weitergeben. Alben und auch Elben kennen dieses Fest der Geister nicht. Aber vielleicht könnt ihr mit dieser Lektion dennoch das ein oder andere für Halloween mit nehmen.

KONVERSATION – GIBST DU MIR?

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen mit Elben am Lagerfeuer oder beim Essen zusammen, und die einzelnen Speisen werden herumgereicht. Wenn Sie nicht jedesmal, wenn Sie auf etwas Appetit haben, aufstehen wollen, sollten Sie mit den folgenden Wendungen vertraut werden:

Annach nin. . . ? (Gibst du mir. . . ?) oder Annach. . . enni? (Gibst du mir. . . ?)

ist eine höfliche Variante, nach etwas zu fragen. Wenn Sie etwas weniger Wert auf Umgangsformen legen, können Sie auch

Anno nin. . . ! (Gib’ mir. . . !) oder Anno. . . enni! (Gib’ mir. . . !)

verwenden. Alternativ können Sie

Aníron. . . . (Ich möchte. . . )

sagen. Wenn Sie selbst so gefragt werden, können Sie entweder mit

Mae. (Ja.) oder Annon. (Ja, wörtl. ich gebe.)

antworten, oder, wenn Sie die Bitte ablehnen, verwenden Sie

Baw. (Nein.) oder ´u-annon. (Nein, wörtl. ich gebe nicht.)

Wenn Ihnen Ihre Umgangsformen gänzlich egal sind, können Sie auch

Baw. Hebin anim. (Nein. Ich behalte es selbst.)

versuchen. Wenn Sie sich anschließend bedanken, sagen Sie

Gen hannon. (Ich danke dir.) oder einfach nur Hannon. (Danke!)

Für die deutsche Entgegnung ’Bitte’ können Sie

Glassen. (Bitte; wörtl. ’meine Freude’)

sagen. Wenn Sie nach etwas fragen wollen, können die folgenden Wörter vielleicht von Nutzen sein:

saw (Saft), *súthlas (Tee [auch lasguil (Blattleben)] ), *nen-e-guil (Alkohol, Schnaps, ’Wasser des Lebens’), *nen-enaur (Alkohol, ’Feuerwasser’), aes (gekochte Mahlzeit), bass (Brot), basgorn (Brotlaib), lembas (Wegbrot), cram (Kuchen), rhaw (Fleisch), glî (Honig), iau (Getreide), solch (eßbare Wurzel), paich (Sirup), *iaunen (Bier, ’Getreidewasser’), minuinen (Milch (´erstes Wasser´)), mornechui (Kaffee (´schwarzes Erwachen´)), nen (Wasser)

Das wars für diese Woche. Nächste Woche beginnt dann die 7te Lektion.
Cuio Annan
Lîn Takezu

 

31
Okt

Nachwuchs

   Von: Maddie Hayes in In eigener Sache

Liebe Leserinnen und Leser.

Mit Freuden kann der Trenter Bote vermelden, dass sich den Reihen unserer Schreiber ein neues Gesicht hinzuzugesellen bewarb. Als Chefredakteurin nahm ich mit Freuden eine Taube entgegen, mit der sich die werte Zihaani um eine Stelle als neue Redakteurin bewarb. Voller Freude kann nun in dieser aktuellen Ausgabe in der seit langem verwaisten Rubrik „Gesellschaft und Soziales“ ein Artikel der Nachwuchsschreiberin Zihaani präsentiert werden.

Maddie Hayes

31
Okt

Die Welt steht still

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Es gibt Momente, in denen die Welt still zu stehen scheint. Kein Flügel, der mehr schlägt, kein Herz, das mehr pocht. Diese Momente können viele Menschen zugleich erleben, wenn etwas schier den Atem zu rauben scheint, sei dies Ereignis positiv oder auch negativ.

Es gibt diese Momente auch, für zwei Menschen ganz allein. Verliebte sind es, für die in Augenblicken plötzlich nichts mehr zu existieren scheint, der Herzschlag derart vereint ist, dass er kaum noch erkennbar ist. Die Zeit scheint nicht mehr zu existieren, es scheint, als sei der Moment in der Ewigkeit gemauert für immer unvergänglich.

Doch leider ist er es nie. Unbemerkt dreht sich die Erde weiter, verrinnt die Zeit. Und wenn es wieder einmal so weit ist, dass die Trennung bevorsteht, man Abschied nimmt, egal für wie lange, so erscheint auch diese Zeit dem Einzelnen, als habe die Welt aufgehört zu existieren. Es erscheint so, weil ein Teil des Menschen selbst fehlt, der Andere, der die Welt, den Liebenden, zu einem Ganzen werden lässt.

Und auch wenn die Welt sich unablässig weiter drehen mag und vieles in dieser Zeit geschieht, so lebt der allein gebliebene doch nur halb, sich schmerzlich dessen bewußt, bis die Zeit in ihrer Gnade des Verlaufs die Welt weiter gedreht hat, bis aus zwei Bruchstücken endlich wieder eins werden kann.

31
Okt

Bäumchen, Bäumchen rüttel dich…

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Seit einigen Tagen kann man immer wieder Zeuge einer Diskussion über eventuelle Besitzansprüche von Ernte- und anderem Allgemeingut werden, offensichtlich heraufbeschworen durch die eine oder andere laut gewordene Stimme der Verärgerung.

Mein Baum, dein Strauch, unser aller Feuer … wer hat Anrecht auf die Äpfel, die vom hohen Baum locken? Derjenige, der als erster seine Hand danach ausstreckt oder derjenige, der – augenscheinlich besser geübt – die Früchte flinker aus den Ästen pflücken kann? Nimmt man Rücksicht auf den neben dem Tomatenstrauch Schlummernden, wo einem doch der eig’ne Hunger oder gar der zahlende Auftraggeber im Nacken sitzt? Warte ich ab, ob der Baumwollpflücker neben mir mit seinen Gedanken nicht bei dem weißen Flausch, sondern schon bei seinem neuen Umhang ist oder greife ich zu, um mir ein paar Ballen zu sichern?

Die Ansichten unter den Trenter Mitbürgern scheinen so zahlreich wie es Bäume und Sträucher im Umland gibt.
Der Tenor aber scheint zu lauten „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.“ Unrecht den neuen Mitbürgern gegenüber? Zumindest auf die scheint ein gerüttelt Maß an Rücksicht genommen zu werden.

Doch unter uns, liebe Trenter: ist es nicht gleich, wer die Äpfel vom Baum holt, die Beeren von den Sträuchern pflückt oder die Oliven von den Zweigen schüttelt?! Im Endeffekt landet der größte Teil der Ernte in Trent, in den Kesseln unserer herausragenden Köche und somit in unser aller Mägen. Hungern muss niemand und – bis auf wenige Ausnahmen – wartet ein paar Schritt entfernt das nächste Gewächs darauf, von seinen begehrten Früchten befreit zu werden, auf daß es bald neue tragen kann.

(Ein Beitrag der Nachwuchsschreiberin Zihaani, von der, so der Leser und sie selber mag, in Zukunft vielleicht mehr im Trenter Boten zu lesen sein wird…)