Archiv August, 2011

29
Aug

Gut gerüstet ist halb gewonnen

   Von: Vishvadika in Schlagzeilen

Sehr geehrte Freunde des Kampfsportes,

schon vor einigen Wochen berichteten wir an dieser Stelle über die passende Bekleidung für streitsüchtige Kriegerinnen und Krieger. Diesen Artikel könnt Ihr hier nachlesen. Heute soll es in unserem Modereport um neuere, noch stabilere Rüstungen gehen. Eure Modereporterin untersucht die Kampf-Bekleidung penibel: Ist sie wirklich ihre Heller wert? Welche Rüstungen sind wirklich kleidsame Hingucker? Und: Wie sieht es mit dem Tragekomfort aus?

Zunächst einmal möchte ich Euch die neuen, vermeintlich besseren Rüstungen vorstellen: Hier seht ihr, von links nach rechts, den einfachen Plattenpanzer, die einfache Lederrüstung und das einfache Kettenhemd.

Zunächst einmal zu der Frage, die Erbsenzählern und Sparfüchsen unter den Nägeln brennt: Lohnt sich die Anschaffung einer solchen Rüstung, die nicht vor Rost, Flicken oder Staub erstarrt ist, wirklich? Falls Ihr die Rüstung nicht nur zur Zier tragt, lautet die Antwort auf jeden Fall ja. Diese Rüstungen sind stabiler und schützen Euch somit besser vor Stich-, Hieb- oder Schnittschäden als die bereits bekannten. Allerdings sind die Verschnürungen dieser nagelneuen Rüstungen scheinbar so kompliziert, dass Ihr zum Tragen derselben eine Einweisung durch den kampferfahrenen Camulos von Noröm benötigt. Aber wen kümmert das schon, wenn man dadurch nicht einen Kopf kürzer gemacht wird!

Nun zur modisch gesehen wichtigsten aller Fragen: Sind diese neuen Rüstungen wirklich schick? Im Vergleich zu den alten, geflickten oder rostigen Rüstungen kann diese Antwort nur positiv auffallen. Ja, die einfachen neuen Rüstungen riechen noch ein wenig nach frischem Leder und glühend heißem Metall. Sie sehen nicht aus wie von Omas Dachboden und sie qietschen auch nicht peinlich laut, wenn man durch einen gegnerischen Schlag zu Boden geht. Ja, sie sind neu, sauber und schick – wer nicht auf Antiquitäten steht, ist mit dem Kauf dieser Rüstungen sehr gut beraten.

Der Tragekomfort dieser Rüstungen ist jedoch derselbe wie bei den alten – sie sind schwer, sie sind starr und sie engen ein. Klingt nicht verlockend, oder? Doch wer schön sein will, der muss ja bekanntlich zuweilen leiden…

Modische Grüße,
Eure Vish

29
Aug

Teilzeitglück

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Eines der tiefsten und mächtigsten Gefühle, zu denen der Mensch fähig ist, ist die Liebe. Sie verbindet Menschen miteinander auf eine Weise, die nicht in Worte zu fassen ist. Sie erfüllt das Innerste mit Wärme, lässt das Gefühl entstehen, ein Ganzes zu sein.

Doch wenn ein Gefühl so tief erlebt wird, kann es auch fast körperlichen Schmerz verursachen, wenn der Mensch, den man liebt, nicht an der eigenen Seite steht. Wie ein Seiltänzer, der unsicher seine ersten Schritte auf einem Seil macht, so geht man durch die schweren Zeiten des Lebens. Die einzige Sicherung ist eine Hand, die einen fest hält, die Stärke verspricht und einen im Gleichgewicht zu halten trachtet. Doch gerät der Seiltänzer ins Schwanken, so fehlen die Arme, in die er fallen kann. Er stürzt, nicht tief, und doch wird er sich Blessuren zuziehen, auch wenn diese der ihn stützenden Hand nicht weniger Schmerz bereitet, als ihm selber.

Denn wenn Menschen, die sich lieben, nicht beieinander sein können, ein geborgtes Glück auf Teilzeit erleben müssen, so wird der Schmerz, den einer empfindet, durch den Schmerz des anderen nicht weniger. Denn auch, wenn die Liebe stärker wird, der Schmerz der Sehnsucht wächst mit ihr.

Erträglich, wenn auch gleichbleibend erdrückend, wird die Sehnsucht nur durch den Blick in die Zukunft, die der Mühen und Schmerzen Lohn verspricht.

Eigenartiger Neologismus durch Leseschwäche

Tonkseln – das neue Trendverb Simkeas. Aber was hat es damit auf sich, werte Leserinnen und Leser? Damit jeder diesen Neologismus verwenden kann, ohne sich zu blamieren, wenn er die Bedeutung nicht genau kennt, klärt der Bote auf und erzählt, wie das nette, kleine Verb entstanden ist. Alles begann damit, dass Shizuka Yamada sich auf den Weg zum Meer machen wollte und somit vom Markt „torkselte“. Dadurch legte Shizuka den Grundstein für Simkeas neuestes Trendverb, denn Helia, die laut eigenen Aussagen „Simkea-brainwashed“ sei, verstand Shizukas Torkseln verkehrt und es entstand das Verb „tonkseln“. Zu diesem Zeitpunkt war die richtige Bedeutung des Wortes aber noch nicht ganz deutlich, so dass Tonksi sich erst einmal beschwerte, dass ihr Name so missbraucht wurde, und sie Helia mit einer Axt drohte. Doch Helia fiel direkt die Bedeutung des Wortes ein und schien Tonksi somit zu besänftigen, weshalb nun jeder Simkeaner das Wort kennen sollte. Die Bedeutung von „tonkseln“, angelehnt an Tonksi, ist: „auf seufzenden Mitbürgern herumhüpfen“. Wann immer Tonksi also wieder tonkselt, weiß der aufmerksame Botenleser nun, dass wieder einmal jemand in den Weiten Simkeas geseufzt hat – sei es wegen der Liebe oder wegen des Wartens auf die AU-Fee. (Eluanda)

Relative Größe
Das kleine Mauswiesel, auch bekannt als geballte 20 Zentimeter Kraft, zeigte in der Vergangenheit bereits, dass es sicherlich kein Angstwiesel ist. So bewaffnete sich nun auch der Bepelzte, um seinen Teil dazu beizutragen, der Monsterplage Herr zu werden. Sogar von Camulos von Noröm ließ er sich unterweisen in der hohen Kunst des fortgeschrittenen Kampfes und verkündete stolz, nun mit seinem „doppelpfötigen Wieselbreitschwert“ in den Kampf zu ziehen. Nun ja, Größe ist wohl auch bei Waffen relativ… (MH)

Festgehalten von Hanswalter

 

Zukünftiger Minikrieger sucht geeignete Waffe
Nachdem schon das Mauswiesel erfolgreich eine Waffe für sich gefunden hat und seine Kampftechniken unter Beweis stellen möchte, wurde auch noch ein anderes kleines Pelzknäuel, oder von Mauswiesel liebevoll „Puschelbacke“ genannt, von der Kampflust erfasst. So fragte der kleine Fernohl Mauswiesel, ob auch er mit einem Holzschwert umgehen könnte, da er ja größere Pfoten als ein Wiesel hätte und lieber mit einem Holzschwert als mit einem Wieselzweipföter kämpfen würde. Mauswiesel antwortete daraufhin, dass er sich die Klinge kürzen lassen könnte und es dann als Zweihänder benutzen könnte.
Also, werte Simkeanerinnen und Simkeaner, wie diese beiden Exemplare zeigen, können auch die ganz Kleinen große und mutige Kämpfer sein! (Eluanda)

Schußprobleme…
… dürfte während des Schützenfestes vor allem der werte Hanswalter gehabt zu haben. Schon vor Beginn des Turniers schleppte er eine ausgewachsene Kuh auf den Armen herum, die er auch aus Sicherheitsgründen für das Tier nicht irgendwo an einem Baum vertäuen mochte. Ob im Verlauf des Turniers der ein oder andere Schuss vielleicht weniger Hanswalter denn der Kuh auf die Trefferliste hätte geschrieben werden können, lässt sich leider nicht genau sagen. (MH)

Robin Hood
Einem aus Erzählungen bekannten berühmten Bogenschützen mit Namen Robin Hood versuchte es bei Schützenfest der Bürger Jayqu gleich zu machen. Zwar ging der erste Pfel nur haarscharf an den Umstehenden vorbei umsoweniger haarscharf an der Zielscheibe vorbei, dafür allerdings traf schon der nächste den 3. Ring. Nun einmal auf diese Richtung eingeschossen, spaltete der dritte verschossene Pfeil den zweiten ebenfalls im dritten Ring. Doch damit nicht genug bewies der Schütze mit traumhafter Zielsicherheit, dass auch ein spaltender Pfeil noch gespalten werden kann, indem auch der vierte Pfeil in den vorherigen im dritten Ring landete. Wo nun allerdings der letzte Pfeil, der es nicht mehr schaffte, die Zielscheibe zu erreichen, landete, oder was er gespalten haben mag, bleibt an dieser Stelle ungesagt. (MH)

Wiesel gegen Küken und Ohrwürmer

„Singt das Wiesel denn auch so gut, wie ein Ohrwumr? Oder muss es auch in den Recall und sich dort mit dem Küken duellieren?“, fragte Samuela in der vergangenen Woche das singende Mauswiesel Simkeas. Aufmerksame Botenleserinnen und –leser wissen an dieser Stelle sofort, dass es mal wieder um Samuelas Tierchor geht, der auf Bos Gartenparty ins Leben gerufen wurde. Dort schenkte Maddie Hayes Samuela ihren Ohrwurm, der anschließend Samuelas eigenem Ohrwurm vorgestellt wurde. Das Küken, welches Samuela dann über den Weg lief, musste wiederum in den Recall.

Aber das scheint Samuela nicht zu reichen und so versucht sie ständig, ihren Chor auszubauen, wovon nun auch Mauswiesel betroffen ist. Dieser antwortete jedoch auf Samueals Fragen: „Ich singe ganz wunderbar…nur bin ich der Einzige mit der Meinung!“ Der ebenfalls anwesende Chucky kommentierte daraufhin sofort, dass Mauswiesels Gesang ja nicht so gut gewesen sein könnte, doch Samuela fragte Wiesel trotzdem, ob er für sie noch einmal singen würde. Mauswiesel aber, ganz die kleine Diva, laut eigenen Aussagen, lehnte ab, da ihm die Ohrwürmer zu gemein seien.

So geht Samuelas Suche wohl weiter – was dies im Endeffekt für unsere Ohren bedeutet, sei dahin gestellt. (Eluanda)

FanClub
Wie man es schafft, sich bei einem Kampf um den Einzug ins Finale zu motivieren, da hat ein jeder scheinbar seine eigenen Methoden. Der werte SirDellard zum Beispiel trägt seien eigenen kleinen Fanclub aus sage und schreibe nicht weniger als 6 Mini Drachen mit sich herum. Diese setzte er beim Schützenfest neben sich auf den Boden, von wo aus diese lautstark ihn anfeuerten. Selbst der Versuch einer Sabotage mittels schnellem Einsammelns des erstaunten Fanclubs half nichts, Sir Dellard zog ins Finale ein. Seine Mini Drachen wurden ihm im Anschluss zurückgegeben, auf dass sie noch weiter kräftig ihn unterstützen können, in welcher Lage auch immer. (MH)

Wüstenphilosophie und Dämonenverkauf

Ein Wüstenbesuch zweier Liebender ist immer sehr spannend, wie uns Samuela und Chucky in der letzten Woche mal wieder bewiesen haben. Etliche Diskussionen über Wüstenschiffe und wer weiß, wo es lang geht, sind da nur ein Teil von, aber gerade dieser Teil wurde auch in der vergangenen Woche von besagtem Paar lautstark diskutiert und schallte bis in die weite Welt und nach Trent hinaus aus der Wüste.

So kam es letztendlich zu folgender Philosophie von Samuela, wobei dahin gestellt sei, was Chucky davon hält: „Eins merkst du dir, mein Freund: Der Mann, der ist das Haupt nach DEM muss es gehen…die Frau, die ist der Hals, DIE weiß das Haupt zu drehen!“ Anschließend schickte sie Chucky wieder Hefe suchen, denn dann würde er wenigstens etwas Sinnvolles tun. Ihre wirkliche Absicht dahinter wurde aber erst kurz darauf erkennbar, denn scheinbar wollte sie Chucky wegschicken. Eigenartig nur, dass sie ihn küsste, obwohl sie ihn meistbietend verkaufen will.

Wieder einmal wird also deutlich, dass die Liebe manchmal komische Wege geht, aber wenigstens reichten weder zwei Pflanzensaft und 10 Malzbier von Tonksi, noch die von ihr anschließend noch draufgelegten 52 Apfelsaft und die Phiole des Kämpfers, aus, um Chucky Samuelas Armen zu entwenden. Ganz zu schweigen von den 2,6 Hellern von Mauswiesels Bankkonto und seinen 37 Kreuzern in Bar, um Chucky zum Arbeitssklaven zu machen. Muss Liebe schön sein! (Eluanda)

29
Aug

Schnappschuss126

   Von: Maddie Hayes in Schnappschuss

Am letzten Tag der Woche genoss auch die Redaktion des Trenter Boten das seit langem angekündigte Schützenfest, wo auch der Schnappschuss der Woche entstand, der deutlich macht, dass der ein oder andere Bürger vor dem nächsten Schützenfest vielleicht doch noch einmal ein wenig üben sollte.

29
Aug

Schwerterschwung und Pfeilesflug

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Liebe Leserinnen und Leser.

Nachdem schon seit einigen Wochen die Vorbereitungen laufen und nicht nur am Großen Schwarzen Brett der Stadt sondern auch im Trenter Boten die Vorankündigung des ersten Schützenfestes des Trenter Sportvereins publik gemacht wurde, war es nun endlich so weit. Am vergangenen Sonntag versammelten sich zahllose Bürger auf der Wiese der Körperertüchtigung, um sich zu messen. Read the rest of this entry »

29
Aug

DAS war ein Schützenfest…

   Von: Corotica in Sport

Pünktlich zum Glockenschlag fing der Festvorstand Dunuin an, die Anwesenheit aller Teilnehmenden zu prüfen. Diese hatten sich schon einige Zeit zuvor auf dem Festplatz eingefunden und wuselten aufgeregt zwischen Bänken und Schankbuden hin und her. Schnell waren die besten Plätze rund um das fleißige Organisationsteam belegt und das Bier, nein, das Zielwasser, floss in rauen Mengen. Barde Parker stimmte das erste Lied an, um die Zeit bis zur Bekanntgabe der offiziellen Anzahl der Schützinnen und Schützen zu überbrücken. Stolze 26 Simkeaner traten an, um den besten Schützen unter sich zu küren. Nachdem jedem Teilnehmer ein Freibier serviert wurde, um auf ein schönes Fest anzustoßen, wurde dieses feierlich eröffnet: „Sehr verehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger, der Trenter Sportverein heißt Euch herzlich willkommen zum heutigen Schützenfest. Erstmalig in der Geschichte Trents wird eine Gruppe wagemutiger Schützen in einem Zielschieß-Turnier gegeneinander antreten. 26 Teilnehmer sind erschienen, doch es kann nur einen Sieger geben. Um diesen zu ermitteln, werden zunächst in der Vorrunde die 8 besten Schützen ermittelt, die sich dann in den Endrunden gegeneinander messen werden. Bei der Siegerehrung nach dem Turnier gibt es Sachpreise für alle Teilnehmer, die in der Reihenfolge der Platzierung nach freier Wahl vergeben werden. Die ersten 3 Plätze erhalten zusätzlich eine Siegesurkunde. An dieser Stelle möchte der TSV noch einmal allen Spendern der Sachpreise, Verpflegung und Ausrüstung danken, ohne die dieses Schützenfest in dieser Form nicht möglich gewesen wäre. Nach der Siegerehrung muss natürlich der Sieger gefeiert werden. Bei Sharlyn können die Getränke dazu entweder direkt erworben, oder bei einem kleinen Glücksspiel gewonnen werden. Die Erlöse aus dem Getränkeverkauf kommen der Vereinskasse zu Gute, die ihren Teil zur Finanzierung von Veranstaltungen wie dieser beiträgt. Nun bleibt mir nur noch, allen Teilnehmern viel Erfolg zu wünschen und allen Zuschauern gute Unterhaltung. Vielen Dank.“ Natürlich, wie sollte es bei so einer ausgelassenen Menge sein, herrschte einige Unruhe, vom „Psssst!“ bis zum heiteren „Ich habe schon einmal lauter geschrieen!“ war alles dabei, doch der Redner ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und wurde mit tosendem Applaus belohnt. Nachdem die letzten Instruktionen an die hibbeligen Schützen gerichtet wurden und der Kommentator Hanswalter seinen Posten bezogen hat, konnte es endlich beginnen.

Nach alphabetischer Reihenfolge wurden von jedem Teilnehmer fünf Pfeile auf die in einiger Entfernung stehende Zielscheibe geschossen. Dabei gab es die unterschiedlichsten Techniken. Alice, welche das Turnier eröffnete, versuchte ihr Glück mit zusammengekniffenen Augen, um das Ziel besser zu treffen. Doch schon bei den ersten fünf Schüssen trat Ratlosigkeit auf. Wo ist nur der fünfte Pfeil geblieben? Völlig sicher, dass sie ihn verschossen hatte, war sich die junge Schützin, doch alle Anwesenden hatten nur vier Pfeile durch die Luft schwirren sehen. Ob dies schon die ersten Auswirkungen des Bieres waren? Die anderen Schützen wurden zunehmend unruhig, doch eine schnelle Entscheidung von Seiten der Schiedsrichter führte zu einer erneuten Ausführung des fünften Schusses. Die nächsten Schützen gingen zielstrebig auf die Markierung zu und schossen mehr oder weniger zügig hintereinander ihre Pfeile ab – Umstehende wurden Gott sei Dank nicht verletzt, auch, wenn einige verirrte Pfeile sehr nah über den Köpfen der Anwesenden vorbei schwirrten und schließlich im Nichts verschwanden . Diejenigen, die nicht gerade mit Bogen bewaffnet versuchten, das Ziel zu treffen, begnügten sich mit Würfelspielen. Anubis traf als erster Schütze mitten ins Schwarze und erhielt dafür anerkennenden Applaus.

Mit doch einiger Verspätung, welche wohl der Suche nach verirrten Pfeilen zuzuschreiben ist, konnte die zweite Vorrunde beginnen. Dabei wurde mit den nicht so treffsicheren Schützen begonnen. Sir Dellard, welcher in der ersten Runde nur fünf Punkte erreichte, zeigte, dass er doch kein schlechter Schütze ist und legte einen fulminanten Auftakt hin. Doch auch bei den nachfolgenden Schützen flogen einige Pfeile nicht in Richtung der Zielscheibe, sondern suchten sich ihr Ziel auf dem Festplatz – sehr zum Leid der Chefredakteurin Maddie Hayes. Diese hat extra einen Baum erklommen, um alles überblicken zu können und falsch fliegenden Pfeile frühzeitig zu erkennen. Diese schien sie jedoch geradezu magisch anzuziehen und so saß sie wild fluchend auf dem Ast und machte wilde Verrenkungen, um nicht doch getroffen zu werden. Dank dieser artistischen Leistungen und des mehr und mehr eingespielten Teams verging die zweite Vorrunde wie im Fluge und Dunuin gab die weitere Vorgehensweise bekannt, während Gundel die Auswertung vornahm: „Sobald die Auswertung fertig ist, scheiden die Teilnehmer auf den Plätzen 9 bis 25 aus und die besten 8 werden in Duellen zu je 5 Schüssen gegeneinander antreten. Der jeweilige Gewinner kommt dann weiter und die 4 Verlierer bilden je nach ihren Punkten in den Duellen Platz 5 bis 8.“ Die Viertelfinalisten bildeten Zauberin, Bennet, Parker, Alphia, Lady Jane, Perstri, Sir Dellard und Pinguin. Die erste Duellpaarung konnte Pinguin relativ deutlich mit 20 Ringen Unterschied gegen Zauberin für sich entscheiden. Im zweiten Duell ließ sich Bennet recht leicht von den Zwischenrufen seines Kontrahenten Sir Dellard ablenken, welcher durch zielsichere Schüsse in das Halbfinale einzog. Parker unterlag Mitstreiter Perstri und die in der ersten Runde so erfolgreiche Alphia musste sich mit lediglich zwei Treffern in das um die Zielscheibe geschichtete Stroh Lady Jane geschlagen geben. Nach kurzer Auswertung zu schon recht fortgeschrittener Stunde wurden die zwei Halbfinalpaarungen von Dunuin bekanntgegeben: Pinguin trifft auf Lady Jane, Sir Dellard muss gegen Perstri antreten. 27 Ringe galt es für Lady Jane zu überbieten, doch mit 26 Punkten unterlag sie nur knapp. Der erste Finalist steht also mit Pinguin fest. Doch wer wird mit ihm um den Titel des ersten Trenter Schützenkönigs duellieren? Sir Dellard trat als erstes an den Schießstand, doch was war das? Er öffnet seinen Rucksack und um Ihn herum formatiert sich sein ganz eigener Fanclub: sieben Minidrachen rufen lautstark „Go Sir Dellard, GoGoGo Dellard“ und peitschen den Drachenmenschen nach vorn. 22 Ringe legte er vor und konnte Perstri scheinbar so sehr beeindrucken, dass dieser nicht ganz so treffsicher war und knapp unterlag. In der Finalpaarung sowie der Begegnung um Platz drei und vier wurde abwechselnd geschossen. Wer drei mal das direkte Duell gewonnen hat, ist der Sieger. Völlig gebannt schaute die gesamte Festgesellschaft auf die zwei Schützen. Nun zeigte sich doch die Nervosität – oder war es das ein oder andere Bierchen? Nun ja, Perstri zeigte Nerven und so durfte sich Lady Jane auf den dritten Platz des Siegertreppchens stellen und gespannt dem letzten Duell des Tages zuschauen. Einen blitzsauberen Schuss legte Pinguin vor, dem konnte Sir Dellard nichts entgegensetzen. Die zweite Runde zweigte der Drachenmensch, was in Ihm steckt und ließ den Pfeil in den 9. Ring fliegen. Hier hatte nun Pinguin das Nachsehen – ein wirkliches Herzschlagfinale deute sich an. Beiden Finalisten merkte man die Anspannung an – die nächsten zwei Pfeile flogen nicht einmal annähernd in die Nähe der Zielscheibe. Knapp neben den Pfeil von Sir Dellard bohrte sich der von Pinguin ins Ziel – ein wenig dichter an der Mitte jedoch – die Führung für Pinguin. Kann Sir Dellard den Rückstand wieder ausgleichen? Nein, er verreißt den Bogen. Als fairer Sportsmann gratuliert er Pinguin als erstes zum Titel des Schützenkönigs, ehe beide auf das Siegertreppchen geleitet werden. Mit einer leicht verlegenen Siegerrede nahm Pinguin sichtlich stolz seine Urkunde entgegen: „was wollt Ihr den hören *grübel* dachte ich mach mal mit nur so zum Spaß, das ich dann dieses Schützenfest gewinnen würde hab ich im Traum nicht geglaubt, denn ich hatte noch NIE einen Bogen in der Hand. Umsomehr freue ich mich und bedanke mich Herzlich„. Bevor allerdings der Sieg (be)rauschend gefeiert wurde, fand die Siegerehrung mit Preisverteilung statt. Ein lange geplantes, sehr gut organisiertes und ausgedehntes Fest neigte sich dem Ende. (Coro)

22
Aug

Schnappschuss125

   Von: Maddie Hayes in Schnappschuss

Was geschehen kann, wenn Kämpfer einem Monster gegenüberstehend gerade weder Waffe noch Rüstung anlegen können, zeigt unser Schnappschuss der Woche, der Hanswalter bei einer gemütlichen Runde Kniffel mit zuvor erbeuteten Würfeln und einer Blechdose mit einem Gefrässigen Tschätt einfing.

Ein Kleiner ganz groß und schlau
Seit nun schon mehr als sechs Monaten ist der süße, kleine Fernohl in Simkea und ist der ganze Stolz seiner Mutter Finchen. Fernohl hat in den letzten Monaten eine Menge gelernt und ist ein fleißiger Arbeiter geworden. Immer wieder fiel er durch kleine Streitigkeiten mit Georgiana auf und zog meist den Kürzeren. Dennoch bekam er eher selten Ärger, wofür bestimmt sein süßes, pelziges Aussehen verantwortlich war, dass das Herz von fast jedem Simkeaner erweichen konnte.
Noch ein weiterer Trick, um vor allem die weibliche Bevölkerung um den Finger zu wickeln, kam in der vergangenen Woche wieder zur Sprache – der Hundeblick. Bei Merovincator in den ersten Wochen seines Aufenthalts in Simkea gesehen, wollte Fernohl ihn auch unbedingt erlernen. Mero gab ihm allerlei Tipps und übte fleißig mit ihm, so dass Fernohl bald schon von mehreren weiblichen Geschöpfen gekrault wurde und sich immer an die Beine oder in den Schoß von selbigen kuschelte. Nun hat Fernohl aber herausgefunden, dass er seinen Hundeblick auch dafür einsetzen könnte, Eis zu bekommen, auch wenn er dafür vielleicht noch ein bisschen mit Mero üben müsste.
Somit bleibt mir vor allem die wiebliche Bevölkerung Simkeas zu warnen: Ein geübter Hundeblick mehr ist in Simkea unterwegs und es ist schwierig, diesem und seinen Bitten zu wiederstehen.
Fernohl, jedenfalls, ist als kleiner schon ganz groß und scheint immer schlauer zu werden. (Eluanda)

 

Ein Kampf der ganz anderen Art

Ein hartes Schicksal traf in der vergangenen Woche die vielen mutigen Kämpferinnen und Kämpfer des Landes. Aus Gründen, die der Trenter Bote an dieser Stelle lieber nicht näher ausführen möchte, war es urplötzlich nicht mehr möglich, zum Schwert zu greifen oder eine Rüstung anzulegen. Dies traf besonders den werten Bürger Hanswalter hart, hatte er doch just in diesem Moment einen hämisch grinsenden Tschätt einmal in seine Schranken weisen wollen. Dies war nun allerdings nicht möglich, zu einem Kampf kam es zwischen den beiden dennoch. Hanswalter forderte den Tschätt zu einer Partie Kniffel heraus, Würfel trug der Herr bei sich, ebenso eine Blechdose, die kurzerhand zum Würfelbecher umfunktioniert wurde. Leider allerdings verlor der tapfere Hanswalter dieses Duell, nicht ohne aber mit dem Brustton der Überzeugung dies damit zu begründen, dass der Tschätt geschummelt hätte.

Samuela kommentierte die Aktion lachend mit den Worten: „Ein Bild für die Götter!“ Der Trenter Bote dagegen eher mit „Ein Bild für die Leser“ und eilte mit der Camera Obscura zum Ort des Geschehens. (MH)