Archiv August, 2011

29
Aug

Gut gerüstet ist halb gewonnen

   Von: Vishvadika in Schlagzeilen

Sehr geehrte Freunde des Kampfsportes,

schon vor einigen Wochen berichteten wir an dieser Stelle über die passende Bekleidung für streitsüchtige Kriegerinnen und Krieger. Diesen Artikel könnt Ihr hier nachlesen. Heute soll es in unserem Modereport um neuere, noch stabilere Rüstungen gehen. Eure Modereporterin untersucht die Kampf-Bekleidung penibel: Ist sie wirklich ihre Heller wert? Welche Rüstungen sind wirklich kleidsame Hingucker? Und: Wie sieht es mit dem Tragekomfort aus?

Zunächst einmal möchte ich Euch die neuen, vermeintlich besseren Rüstungen vorstellen: Hier seht ihr, von links nach rechts, den einfachen Plattenpanzer, die einfache Lederrüstung und das einfache Kettenhemd.

Zunächst einmal zu der Frage, die Erbsenzählern und Sparfüchsen unter den Nägeln brennt: Lohnt sich die Anschaffung einer solchen Rüstung, die nicht vor Rost, Flicken oder Staub erstarrt ist, wirklich? Falls Ihr die Rüstung nicht nur zur Zier tragt, lautet die Antwort auf jeden Fall ja. Diese Rüstungen sind stabiler und schützen Euch somit besser vor Stich-, Hieb- oder Schnittschäden als die bereits bekannten. Allerdings sind die Verschnürungen dieser nagelneuen Rüstungen scheinbar so kompliziert, dass Ihr zum Tragen derselben eine Einweisung durch den kampferfahrenen Camulos von Noröm benötigt. Aber wen kümmert das schon, wenn man dadurch nicht einen Kopf kürzer gemacht wird!

Nun zur modisch gesehen wichtigsten aller Fragen: Sind diese neuen Rüstungen wirklich schick? Im Vergleich zu den alten, geflickten oder rostigen Rüstungen kann diese Antwort nur positiv auffallen. Ja, die einfachen neuen Rüstungen riechen noch ein wenig nach frischem Leder und glühend heißem Metall. Sie sehen nicht aus wie von Omas Dachboden und sie qietschen auch nicht peinlich laut, wenn man durch einen gegnerischen Schlag zu Boden geht. Ja, sie sind neu, sauber und schick – wer nicht auf Antiquitäten steht, ist mit dem Kauf dieser Rüstungen sehr gut beraten.

Der Tragekomfort dieser Rüstungen ist jedoch derselbe wie bei den alten – sie sind schwer, sie sind starr und sie engen ein. Klingt nicht verlockend, oder? Doch wer schön sein will, der muss ja bekanntlich zuweilen leiden…

Modische Grüße,
Eure Vish

29
Aug

Teilzeitglück

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Eines der tiefsten und mächtigsten Gefühle, zu denen der Mensch fähig ist, ist die Liebe. Sie verbindet Menschen miteinander auf eine Weise, die nicht in Worte zu fassen ist. Sie erfüllt das Innerste mit Wärme, lässt das Gefühl entstehen, ein Ganzes zu sein.

Doch wenn ein Gefühl so tief erlebt wird, kann es auch fast körperlichen Schmerz verursachen, wenn der Mensch, den man liebt, nicht an der eigenen Seite steht. Wie ein Seiltänzer, der unsicher seine ersten Schritte auf einem Seil macht, so geht man durch die schweren Zeiten des Lebens. Die einzige Sicherung ist eine Hand, die einen fest hält, die Stärke verspricht und einen im Gleichgewicht zu halten trachtet. Doch gerät der Seiltänzer ins Schwanken, so fehlen die Arme, in die er fallen kann. Er stürzt, nicht tief, und doch wird er sich Blessuren zuziehen, auch wenn diese der ihn stützenden Hand nicht weniger Schmerz bereitet, als ihm selber.

Denn wenn Menschen, die sich lieben, nicht beieinander sein können, ein geborgtes Glück auf Teilzeit erleben müssen, so wird der Schmerz, den einer empfindet, durch den Schmerz des anderen nicht weniger. Denn auch, wenn die Liebe stärker wird, der Schmerz der Sehnsucht wächst mit ihr.

Erträglich, wenn auch gleichbleibend erdrückend, wird die Sehnsucht nur durch den Blick in die Zukunft, die der Mühen und Schmerzen Lohn verspricht.

Eigenartiger Neologismus durch Leseschwäche

Tonkseln – das neue Trendverb Simkeas. Aber was hat es damit auf sich, werte Leserinnen und Leser? Damit jeder diesen Neologismus verwenden kann, ohne sich zu blamieren, wenn er die Bedeutung nicht genau kennt, klärt der Bote auf und erzählt, wie das nette, kleine Verb entstanden ist. Alles begann damit, dass Shizuka Yamada sich auf den Weg zum Meer machen wollte und somit vom Markt „torkselte“. Dadurch legte Shizuka den Grundstein für Simkeas neuestes Trendverb, denn Helia, die laut eigenen Aussagen „Simkea-brainwashed“ sei, verstand Shizukas Torkseln verkehrt und es entstand das Verb „tonkseln“. Zu diesem Zeitpunkt war die richtige Bedeutung des Wortes aber noch nicht ganz deutlich, so dass Tonksi sich erst einmal beschwerte, dass ihr Name so missbraucht wurde, und sie Helia mit einer Axt drohte. Doch Helia fiel direkt die Bedeutung des Wortes ein und schien Tonksi somit zu besänftigen, weshalb nun jeder Simkeaner das Wort kennen sollte. Die Bedeutung von „tonkseln“, angelehnt an Tonksi, ist: „auf seufzenden Mitbürgern herumhüpfen“. Wann immer Tonksi also wieder tonkselt, weiß der aufmerksame Botenleser nun, dass wieder einmal jemand in den Weiten Simkeas geseufzt hat – sei es wegen der Liebe oder wegen des Wartens auf die AU-Fee. (Eluanda)

Relative Größe
Das kleine Mauswiesel, auch bekannt als geballte 20 Zentimeter Kraft, zeigte in der Vergangenheit bereits, dass es sicherlich kein Angstwiesel ist. So bewaffnete sich nun auch der Bepelzte, um seinen Teil dazu beizutragen, der Monsterplage Herr zu werden. Sogar von Camulos von Noröm ließ er sich unterweisen in der hohen Kunst des fortgeschrittenen Kampfes und verkündete stolz, nun mit seinem „doppelpfötigen Wieselbreitschwert“ in den Kampf zu ziehen. Nun ja, Größe ist wohl auch bei Waffen relativ… (MH)

Festgehalten von Hanswalter

 

Zukünftiger Minikrieger sucht geeignete Waffe
Nachdem schon das Mauswiesel erfolgreich eine Waffe für sich gefunden hat und seine Kampftechniken unter Beweis stellen möchte, wurde auch noch ein anderes kleines Pelzknäuel, oder von Mauswiesel liebevoll „Puschelbacke“ genannt, von der Kampflust erfasst. So fragte der kleine Fernohl Mauswiesel, ob auch er mit einem Holzschwert umgehen könnte, da er ja größere Pfoten als ein Wiesel hätte und lieber mit einem Holzschwert als mit einem Wieselzweipföter kämpfen würde. Mauswiesel antwortete daraufhin, dass er sich die Klinge kürzen lassen könnte und es dann als Zweihänder benutzen könnte.
Also, werte Simkeanerinnen und Simkeaner, wie diese beiden Exemplare zeigen, können auch die ganz Kleinen große und mutige Kämpfer sein! (Eluanda)

Schußprobleme…
… dürfte während des Schützenfestes vor allem der werte Hanswalter gehabt zu haben. Schon vor Beginn des Turniers schleppte er eine ausgewachsene Kuh auf den Armen herum, die er auch aus Sicherheitsgründen für das Tier nicht irgendwo an einem Baum vertäuen mochte. Ob im Verlauf des Turniers der ein oder andere Schuss vielleicht weniger Hanswalter denn der Kuh auf die Trefferliste hätte geschrieben werden können, lässt sich leider nicht genau sagen. (MH)

Robin Hood
Einem aus Erzählungen bekannten berühmten Bogenschützen mit Namen Robin Hood versuchte es bei Schützenfest der Bürger Jayqu gleich zu machen. Zwar ging der erste Pfel nur haarscharf an den Umstehenden vorbei umsoweniger haarscharf an der Zielscheibe vorbei, dafür allerdings traf schon der nächste den 3. Ring. Nun einmal auf diese Richtung eingeschossen, spaltete der dritte verschossene Pfeil den zweiten ebenfalls im dritten Ring. Doch damit nicht genug bewies der Schütze mit traumhafter Zielsicherheit, dass auch ein spaltender Pfeil noch gespalten werden kann, indem auch der vierte Pfeil in den vorherigen im dritten Ring landete. Wo nun allerdings der letzte Pfeil, der es nicht mehr schaffte, die Zielscheibe zu erreichen, landete, oder was er gespalten haben mag, bleibt an dieser Stelle ungesagt. (MH)

Wiesel gegen Küken und Ohrwürmer

„Singt das Wiesel denn auch so gut, wie ein Ohrwumr? Oder muss es auch in den Recall und sich dort mit dem Küken duellieren?“, fragte Samuela in der vergangenen Woche das singende Mauswiesel Simkeas. Aufmerksame Botenleserinnen und –leser wissen an dieser Stelle sofort, dass es mal wieder um Samuelas Tierchor geht, der auf Bos Gartenparty ins Leben gerufen wurde. Dort schenkte Maddie Hayes Samuela ihren Ohrwurm, der anschließend Samuelas eigenem Ohrwurm vorgestellt wurde. Das Küken, welches Samuela dann über den Weg lief, musste wiederum in den Recall.

Aber das scheint Samuela nicht zu reichen und so versucht sie ständig, ihren Chor auszubauen, wovon nun auch Mauswiesel betroffen ist. Dieser antwortete jedoch auf Samueals Fragen: „Ich singe ganz wunderbar…nur bin ich der Einzige mit der Meinung!“ Der ebenfalls anwesende Chucky kommentierte daraufhin sofort, dass Mauswiesels Gesang ja nicht so gut gewesen sein könnte, doch Samuela fragte Wiesel trotzdem, ob er für sie noch einmal singen würde. Mauswiesel aber, ganz die kleine Diva, laut eigenen Aussagen, lehnte ab, da ihm die Ohrwürmer zu gemein seien.

So geht Samuelas Suche wohl weiter – was dies im Endeffekt für unsere Ohren bedeutet, sei dahin gestellt. (Eluanda)

FanClub
Wie man es schafft, sich bei einem Kampf um den Einzug ins Finale zu motivieren, da hat ein jeder scheinbar seine eigenen Methoden. Der werte SirDellard zum Beispiel trägt seien eigenen kleinen Fanclub aus sage und schreibe nicht weniger als 6 Mini Drachen mit sich herum. Diese setzte er beim Schützenfest neben sich auf den Boden, von wo aus diese lautstark ihn anfeuerten. Selbst der Versuch einer Sabotage mittels schnellem Einsammelns des erstaunten Fanclubs half nichts, Sir Dellard zog ins Finale ein. Seine Mini Drachen wurden ihm im Anschluss zurückgegeben, auf dass sie noch weiter kräftig ihn unterstützen können, in welcher Lage auch immer. (MH)

Wüstenphilosophie und Dämonenverkauf

Ein Wüstenbesuch zweier Liebender ist immer sehr spannend, wie uns Samuela und Chucky in der letzten Woche mal wieder bewiesen haben. Etliche Diskussionen über Wüstenschiffe und wer weiß, wo es lang geht, sind da nur ein Teil von, aber gerade dieser Teil wurde auch in der vergangenen Woche von besagtem Paar lautstark diskutiert und schallte bis in die weite Welt und nach Trent hinaus aus der Wüste.

So kam es letztendlich zu folgender Philosophie von Samuela, wobei dahin gestellt sei, was Chucky davon hält: „Eins merkst du dir, mein Freund: Der Mann, der ist das Haupt nach DEM muss es gehen…die Frau, die ist der Hals, DIE weiß das Haupt zu drehen!“ Anschließend schickte sie Chucky wieder Hefe suchen, denn dann würde er wenigstens etwas Sinnvolles tun. Ihre wirkliche Absicht dahinter wurde aber erst kurz darauf erkennbar, denn scheinbar wollte sie Chucky wegschicken. Eigenartig nur, dass sie ihn küsste, obwohl sie ihn meistbietend verkaufen will.

Wieder einmal wird also deutlich, dass die Liebe manchmal komische Wege geht, aber wenigstens reichten weder zwei Pflanzensaft und 10 Malzbier von Tonksi, noch die von ihr anschließend noch draufgelegten 52 Apfelsaft und die Phiole des Kämpfers, aus, um Chucky Samuelas Armen zu entwenden. Ganz zu schweigen von den 2,6 Hellern von Mauswiesels Bankkonto und seinen 37 Kreuzern in Bar, um Chucky zum Arbeitssklaven zu machen. Muss Liebe schön sein! (Eluanda)

29
Aug

Schnappschuss126

   Von: Maddie Hayes in Schnappschuss

Am letzten Tag der Woche genoss auch die Redaktion des Trenter Boten das seit langem angekündigte Schützenfest, wo auch der Schnappschuss der Woche entstand, der deutlich macht, dass der ein oder andere Bürger vor dem nächsten Schützenfest vielleicht doch noch einmal ein wenig üben sollte.

29
Aug

Schwerterschwung und Pfeilesflug

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Liebe Leserinnen und Leser.

Nachdem schon seit einigen Wochen die Vorbereitungen laufen und nicht nur am Großen Schwarzen Brett der Stadt sondern auch im Trenter Boten die Vorankündigung des ersten Schützenfestes des Trenter Sportvereins publik gemacht wurde, war es nun endlich so weit. Am vergangenen Sonntag versammelten sich zahllose Bürger auf der Wiese der Körperertüchtigung, um sich zu messen. Read the rest of this entry »