Archiv Juli, 2011

„Tapfere“ Kriegerin vom Schlagloch erledigt

Die Monster treiben immer stärker ihr Unwesen in Simkea. Umso wichtiger ist es, dass es viele starke und kampfbereite Krieger gibt, die die normale Bevölkerung vor diesen Ungeheuern schützt. So ziehen jetzt sogar kleine Mädchen, wie die tapfere Georgiana, in den Kampf, wie mir Lady Sharina berichtete. Georgiana hat sich vergangene Woche mutig auf die Suche nach den örtlichen Monstern gemacht, um sie zu erledigen. Doch währenddessen tat sich für das Mädchen eine scheinbar viel schlimmere Gefahr auf – Schlaglöcher. Durch Trent schlendernd fiel sie plötzlich in selbiges und schürfte sich böse das Knie auf. Das Weinen und Schluchzen hallte durch ganz Simkea, doch anstatt Mitleid mit dem armen Mädchen zu haben, war Kichern von Samuela und Alphia zu hören, denn diese konnten nicht glauben, dass die kleine Georgiana doch tatsächlich sagte: „Die Schlaglöcher sind ja auch viel fieser, als die Monster!“. Zugegeben, eine sehr untypische Reaktion, zumal das Mädchen direkt darauf noch eine Ratte eiskalt erledigte und einen Heller kassierte.

Was sind also die wirklichen Gefahren Simkeas? Monster, die einen anfallen können, oder Schlaglöcher, durch die man sich locker das Genick brechen kann? In den nächsten Ausgaben des Boten werden die Kämpfe gegen Monster wahrscheinlich noch des Öfteren Erwähnung finden, so dass sich diese Fragen weiter erörtern lassen. (Eluanda)

 

 

Frauenversteher, resignierender Mann oder gekränktes Ego?

Diese Frage stellte sich mir, als ich hörte, was für Weisheiten der werte Keldan in der vergangenen Woche über das weibliche Geschlecht von sich gab. So kamen folgende Aussagen zustande:

„Als Mann ist es egal, was Mann vor hat…Frauen haben eh das letzte Wort…“

„Ich hab mich halt damit abgefunden, dass die Waffen der Frauen einfach zu mächtig sind.“

„Bei anderen Arten, Rassen und Gattungen ist das glaub ich noch ausgeprägter…“

„Da sind die Männer ja meist noch „hübscher“ als die Frauen, um ihnen noch mehr zu gefallen…“

„Selbst als alter Ego Lûc Antro war ich nicht gegen Frauen gefeit.“

Zugegeben, diese Aussagen kann man sowohl positiv, als auch negativ, für das weibliche Geschlecht auslegen und dementsprechend waren auch die Reaktionen. Überwiegend schienen die Simkeanerinnen diese Weisheiten jedoch lustig zu finden und machten sich eher darüber lustig.

Wie viel ist also von diesen Aussagen wahr? Gibt es andere Ansichten? Antworten auf diese Fragen sind gerne in Leserbriefen gesehen!

Und was ist der werte Keldan nun – Frauenversteher, resignierender Mann oder hat er doch nur ein gekränktes Ego, obwohl er seine liebreizende Gefährtin Flummii hat? (Eluanda)

 

Schamhafte Kleidung

Voller Schreck musste die noch recht junge Bürgerin Alexandra fern vom Markt in der Nordschneise stehend feststellen, dass ihre Hose sich in Wohlgefallen auflöste. Doch nicht nur das. Voller Verwunderung musste sie bemerken, dass ihr Hemd sich Rot färbte. Letzteres allerdings verwunderte die werte Helia weniger, als sie kichernd feststellte: „Alexandras Hemd wird rot, weil sie keine Hose mehr an hat…“ In Simkea haben eben auch Kleidungsstücke ein gewisses Schamgefühl. (MH)

 

Womenizer sucht Wolfsdame

„Plüschig“ nannte Alphia den zivislisierten Wolf Simkeas Worath, der diesen Ausdruck allerdings überhaupt nicht ansprechend fand. Die weibliche Bevölkerung sah dies jedoch anders. So sei ein Mann, der „plüschig“ ist, bei Frauen sehr begehrt und Alphia erklärte weiterhin: „Plüschig heißt kuscheln und kuscheln ist beim weiblichen Geschlecht fast immer sehr begehrt. Außerdem bist du ein Kämpfer, auch wenn du das bestreiten magst und du hast Manieren und redest sehr höflich. Eigentlich sollten die Damen Simkeas auf dich fliegen…“ Worath schien davon aber nicht gerade angetan und fand, dass wenn überhaupt nur die falschen Damen auf ihn fliegen würden. Er wolle wenn dann eine Wolfsdame, auch wenn mehrere Beispiele Simkeas, wie einige Simkeaner betonten, zeigten, dass Beziehungen zwischen unterschiedlichen Rassen, sogar gut liefen.

Schlussendlich schloss Worath mit der Aussage: „Nun, es ist schon okay keine Partnerin zu haben. Immerhin weiß ich ja, dass ich nicht alleine bin. Ich habe ja euch.“ Und dennoch sei ihm irgendwann seine Wolfsdame oder eine andere Dame, die sein Herz schneller schlagen lassen kann, gegönnt. (Eluanda)

25
Jul

Mit den Waffen einer Amazone…

   Von: Vishvadika in Schlagzeilen

Hoch verehrte Kriegerinnen und Krieger,

im letzten Artikel stellte ich Euch die ebenso kleidsamen wie schützenden Rüstungen des kämpfenden Volkes vor. Simkea scheint sich jedoch in den letzten Wochen nicht nur für den Kampf gerüstet zu haben – nein, es ist, wie Blueface mir im Vertrauen versicherte, nahezu bis an die Zähne bewaffnet. Grund genug, die Waffen der Simkeaner einmal auf ihre modische Tauglichkeit hin zu betrachten.

Der Dolch, der aus einer Eisenklinge und Lederstreifen gefertigt wird, ist ein hübsches kleines Accessoire für die Dame. Es untermauert, zu rechten Zeit eingesetzt, die eigene Meinung mit stichhaltigen Argumenten. Die Nagelkeule* ist eher ein grobschlächtiges Utensil für Männer, die klotzen und nicht kleckern wollen. „Uga, uga – meine ist die größte…!“, scheint der Träger dieser Waffen sagen zu wollen. Böse Zungen meinen gar, diese mächtige Nagelkeule wäre eine Prothese für ein gewisses primäres Geschlechtsorgan – doch solcherlei Behauptungen sind gewiss nur neidisches Geschwätz.
Der Kurzbogen ist eher etwas für zurückhaltende Personen. Über eine Distanz hinweg, vielleicht sogar ohne Sicht- und Blickkontakt, angreifen zu können, das wünschen sich meist schüchternere Kämpfer, die gern auch taktisch im Hintergrund agieren – oder eben solche, die zu sehr an Leib und Leben hängen.
Das Holzschwert sieht sicherlich eher aus wie ein Kinderspielzeug. Demzufolge ist der Träger desselben auch kein zu stolzer, eitler Krieger – sonst hätte er sich eine beeindruckendere Waffe erwählt. Der Holzschwert-Träger ist ein gutmütiger Geselle, der sich nichts aus glänzenden, teuren Waffen und blankpolierten Kettenhemden macht. Ihm reicht immerhin schon ein simples Brett als Waffe – ist das nicht wahre Genügsamkeit?

Eure Vish

*UPDATE*
*Die Nagelkeule ist von den Waffenexperten des Rates durch eine Feuersteinaxt ersetzt worden.

25
Jul

Schnappschuss121

   Von: Maddie Hayes in Schnappschuss

Kaum zu glauben. Erst eine Woche ist es her, dass sich die Bürger des Landes bewaffneten und auszogen, der Plage der Monster Herr zu werden. Fast scheint es, als wären die Bürger doch nicht ganz so friedfertig, wie bisher gedacht, wovon auch der Schnappschuss der Woche zeugt, ein Bild, was schon fast alltäglich ist….

25
Jul

Rätselspaß

   Von: BiestyBird in Rätsel

Die Lösung des letzten Rätsel lautet:

 

 

Und hier ein neues Rätsel, viel Spaß.

25
Jul

Traumwandler

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Das Leben ist sicherlich kein Traum. Dazu wechseln sich Glück und Unglück, Freude und Trauer, Hoffnung und Verzweiflung allzu oft ab. Dennoch kann das Leben auch einem Traum ähneln. Einem Traum vom Fliegen. Vom Fliegen der Gedanken, der Wünsche und der Hoffnung, dass all die Wünsche eines Tages in Erfüllung gehen mögen.

Doch wer nur einem Traumwandler gleich mit verschlossenen Augen durch das Leben geht und nicht aktiv bemüht ist, den eigenen Traum vom Fliegen wahr werden zu lassen, der wird niemals sich erheben, nie die Flügel erlangen, die das Fliegen möglich machen. Es braucht mehr, denn der Traum ist nur der Anfang.

Je weiter entfernt jedoch die Verwirklichung, desto größer die Gefahr, sich in dem Traum zu verirren, ihn als einen solchen nur noch zu träumen, und zu vergessen, den schweren Weg zu gehen vom Traum in die Wirklichkeit. Glücklich, wer es erleben durfte, ganz kurz den eigenen Traum vom Fliegen zu spüren, auch wenn noch Jahre vergehen mögen, bis die eigenen Schwingen sicher tragen. Wer einmal das Gefühl erlebte, der wird weiterhin auf dem Pfad des Traumes wandeln, doch ein Träumer sein, der die Augen geöffnet, sein Ziel nicht verliert.

 

25
Jul

Ein Wunder

   Von: BiestyBird in Geschichten und Geschichte

Tess war eine zauberhafte Achtjährige als sie ihre Mutter und Vater über ihren kleinen Bruder Andrew sprechen hörte.
Alles was sie wusste war, dass er sehr krank war und dass sie überhaupt kein Geld mehr besaßen. Nächsten Monat sollten sie in eine Etagenwohnung ziehen, denn Daddy hatte nicht das Geld für die Arztrechnungen und das Haus. Nur eine sehr teure Operation könnte ihn noch retten, und es schien niemanden zu geben, der ihnen das Geld leihen würde.
Sie hörte, wie ihr Daddy ihrer tränenüberströmten Mutter mit hoffnungsloser Stimme sagte: ´Nur ein Wunder kann ihn noch retten.
Tess ging in ihr Zimmer und zog ein gläsernes Marmeladenglas aus dem Versteck im Wandschrank. Sie schüttete all das Kleingeld auf den Fußboden und zählte es sorgfältig – gleich drei Mal. Die gesamte Summe musste genau die richtige sein. Irrtum war vollkommen ausgeschlossen.
Sorgfältig steckte sie die Münzen zurück in das Glas, drehte den Deckel darauf und schlüpfte aus der Hintertür hinaus. Sie ging an sechs Häuserblöcken entlang bis zu Rexall´s Drug Store mit dem großen roten Indianerhäuptling auf dem Schild oberhalb der Tür. Sie ging zur Abteilung mit dem Apotheker im hinteren Teil des Ladens.
Geduldig  wartete sie, dass er  sie bemerkte, aber er hatte gerade zu viel zu tun. Tess machte mit ihren Füßen ein quietschendes Geräusch. Nichts. Sie räusperte sich und versuchte dabei möglichst ekelerregend zu klingen. Nichts tat sich. Endlich nahm sie ein Geldstück aus ihrem Glas und knallte es auf den Glastresen. Das war erfolgreich! ´Und war möchtest du?´ fragte der Apotheker in gelangweiltem Ton. ´Ich unterhalte mich gerade mit meinem Bruder aus Chicago, den ich schon ewig nicht mehr gesehen habe´, sagte er ohne eine Antwort auf seine Frage abzuwarten.
´Nun, ich möchte mit Ihnen über meinen Bruder reden´, gab Tess in dem selben gelangweilten Ton zurück. ´Er ist wirklich sehr, sehr krank …. und ich möchte ein Wunder kaufen´. ´Wie bitte?´, sagte der Apotheker. ´Er heißt Andrew und in seinem Kopf wächst etwas Böses, und mein Vater sagt, nur ein Wunder kann ihn noch retten. Was kostet also ein Wunder?´ ´Wir verkaufen hier keine Wunder, kleines Mädchen. Es tut mir leid, aber ich kann dir nicht helfen´, sagte der Apotheker mit etwas freundlicherer Stimme. ´Hören Sie, ich habe Geld, um es zu bezahlen. Und wenn es nicht genug ist, werde ich den Rest noch holen. Sagen sie mir nur, wie viel es kostet.´
Der Bruder des Apothekers war ein gut angezogener Mann. Er beugte sich runter und fragte das kleine Mädchen: ´Was für ein Wunder braucht dein Bruder denn?´ ´Ich weiß nicht´, antwortete Tess und ihre Augen füllten sich mit Tränen. ´Ich weiß nur, dass er wirklich sehr krank ist und Mommy sagt, er brauche eine Operation. Aber mein Daddy kann sie nicht bezahlen, also möchte ich mein Geld dafür nehmen.´ Wie viel hast du?´, fragte der Mann aus Chicago. ´Einen Dollar und elf Cents´, antwortete Tess kaum hörbar. ´Und das ist alles Geld, was ich habe, aber ich kann mehr holen, wenn ich es muss.´
Nun, was für ein Zufall´, lächelte der Mann. ´Ein Dollar und elf Cents – genau der Preis für ein Wunder für kleine Brüder.´ Er nahm ihr Geld in eine Hand und mit der anderen Hand ergriff er die ihre und sagte: ´Zeige mir wo du wohnst. Ich möchte Deinen Bruder sehen und deine Eltern treffen. Wir wollen mal sehen, ob ich das Wunder habe, das du brauchst.´
Diese gutangezogene Mann war Dr. Carlton Armstrong, ein Chirurg, spezialisiert auf Neuro-Chirurgie. Die Operation wurde kostenlos durchgeführt, und es dauerte nicht lange, da war Andrew wieder zu Hause und es ging ihm gut.
Mom und Dad erzählten glücklich von den  Ereignissen, die sich so gut gefügt hatten. ´Diese Operation´, flüsterte ihre Mom, ´sie war ein wirkliches Wunder. Ich würde gern wissen, was sie wohl gekostet hat.´
Tess lächelte. Sie wusste genau, wie viel ein Wunder kostet … ein Dollar und elf Cents … und der Glaube eines kleinen Kindes.

25
Jul

Kampfgetümmel

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Liebe Leserschaft.

Lange wurde verkündet, wie unglaublich friedfertig, nett und hilfsbereit die Bürger des Landes sind. Schaut man allerdings auf die Zahlen, die sich der Trenter Bote an dieser Stelle nicht wagt, genau anzugeben, der seit dem Aufruf des Rates des Landes vor einer Woche, dass ein jeder Bürger des Landes, unabhängig von Rasse, Alter oder Geschlecht aufgerufen sei, sich den Horden der Monster, die Stadt und Land bevölkern, zu stellen, möchte man fast die oben getätigten Aussagen in Zweifel ziehen. Read the rest of this entry »

18
Jul

Rätsel

   Von: BiestyBird in Rätsel

Hier die Lösung des letzten Rätsels:

Und hier ein neues Rätsel, viel Spaß und Erfolg.

 

18
Jul

Schnappschuss120

   Von: Maddie Hayes in Schnappschuss

Exklusiv gelang in dieser Woche dem Trenter Boten zwei Mitglieder der das Land unsicher machenden Drückerkolonne der Fische, die zweifelsfrei den kleinen Zeitungsjungen Jascha tatkräftig beim Verkauf des Trenter Boten unterstützen, mit der Camera Obscura einzufangen. Näheres ist auch zu diesem Thema in den Klatsch und Tratsch~Pergamentfragmenten zu lesen.

18
Jul

Motten in Licht

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Die Motte ist schon ein erstaunliches Tier. Angezogen vom Licht, umschwirrt sie dieses, der Hitze trotzend, wohl wissend um der tot bringenden Nähe. Irgendwann wird zwangsweise zu Grunde gehen im Tanz um das Licht, vergehen in seinem Schein.

Die Motte, so mag nun gesagt werden, ist ein Tier, welches seinem Instinkt folgt, nicht bewußt der Gefahr um das eigene Selbst, einem Lemming gleich in den Tod gehend.

Doch auch der Mensch folgt ab und an einem ähnlichen Weg. So geht er bewusst Gefahren ein, sein eigenes Leben, sein eigenes Selbst hinter ein ehrendes Ziel stellend. Auch wenn dieses nur in der eigenen Vorstellung, im eigenen Empfinden ein solches sein mag. So wird er kämpfen, immer näher dem Lichte kommend, das ihn verbrennt. Je länger der Tanz mit der Gefahr, der Kampf gegen das Licht dauert, desto geringer die Hoffnung der eigenen Unversehrtheit.

Dennoch wird der Mensch kämpfen, im Lichte und der versengenden Hitze tanzen. Das einzige, was ihn von der Motto unterscheidet wird dabei das Bewusstsein sein, das eigene Leben einem großen Ziel zu opfern. Doch noch etwas anders unterscheidet ihn von den Tieren, die nicht wissen, warum sie tanzen, unablässig. Es ist die Bereitschaft, das eigene Leben zu geben, damit andere Leben können.

Erst die Zeit wird zeigen, ob der Mensch nur geschlagen von Dummheit in den Annalen der Zeit verschwindet, oder als Held gefeiert, in Balladen gesungen wird, bis die Alten und Jungen dereinst vergangen sein werden und die Lieder in der Dunkelheit verstummen.

Knuffig oder nicht knuffig,das ist hier die Frage.
Die werte Lady Sharina wurde in der letzten Woche Zeugin einer gar interessanten Betrachtung der Bewohner des Landes, die sie schnell am Schreibtisch des Trenter Boten hinterließ, auf dass auch andere Bürger in den Genuss der gar hoch philosophischen Diskussion kommen mögen.
Es begann mit einem Seufzer Samuelas, den Chucky als äußerst knuffig empfand, was allerdings die junge Samuela eher verunsicherte, empfand sie sich selbst doch sicher nicht als knuffig, im Gegenteil stellte sie lautstark klar, nicht knuffig zu sein. Auch Lady Sharina und IceT hatten andere Vorstellungen von knuffig. Während die werte Lady die Katze als knuffig empfand, machte dann allerdings die Vorstellung von IceT doch ein wenig stutzig. Nur wenige konnten sich seiner Meinung anschließen, SirDellard sei knuffig. Selbst nachdem Lady Sharina den werten Drachenkrieger intensivst gemustert hatte, konnte sie sich nicht anschließen, was vielleicht auch daran lag, dass ihrer Vorstellung von knuffig neben der Katze doch vielmehr der werte Yaand entsprach. Vielleicht sollte der Trenter Bote in der nächsten Zeit Wettbewerbe veranstalten, unter anderem um die Frage des knuffigsten Bürgers Simkeas zu klären. (MH)

 

Irren ist männlich
Es ist schon ab und an eine Krux mit dem Geschlecht der Simkeaner. Da gibt es blumige Wesen ebenso wie Bürger, deren Geschlecht neutral ist. Aber auch weibliche und männliche Wesen bevölkern das Land. Das es sich hierbei allerdings auch nicht immer um eindeutig männliche oder weibliche Wesen handelt, dafür stehen einige Beispiele, die doch beim durchschreiten des Toren ein wenig an der falschen Weggabelung abbogen. Das jüngste Beispiel hierfür ist der werte Sharlyn. Nein liebe Leserinnen und Leser, hier handelt es sich nicht um einen Druckfehler, auch wenn der Name es zunächst vermuten ließe. Schaut man nämlich Sharlyn ein wenig näher an, so konnte man schon seit einiger Zeit unzweifelhafte männliche Züge in dessen Gesicht erkennen, denen nun inzwischen auch eine Wandlung des Geschlechts folgte. Der ein oder andere Bewohner des Landes staunte darüber nicht schlecht und wollte doch gern das ein oder andere Erlebnis aus der Vergangenheit aus dem kollektiven Gedächtnis löschen. So erinnerte der Herr Sharlyn, bei dem nun nur noch der Name weiblich erscheint, den werten Chucky nachdrücklich an deren erstes und scheinbar auch zweites, drittes und weiteres Zusammentreffen. Schnell wurde klar, ein Rock, ein weiblicher Name und doch verhältnismäßig weiblicher Körper ermunterten den Herrn, einen unzweifelhaften Versuch zu starten, und dem damals noch weitgehend weiblichen Herrn Sharlyn Avancen zu machen. Hilfsbereit machte sich der geschätzte Simplicius Simplicissimus sogar auf die Suche nach einem Regenwurm, da noch eine Kleinigkeit dem Herrn Sharlyn fehlen könnte, damit es nicht auch weiterhin zui Verwechslungen kommen könnte, auch wenn IceT unter Lachen anmerkte, Sharlyn habe ja bereits auf 20 Zentimeter verzichtet, viel bliebe da wohl nicht.(MH)
Verkauf ist alles
Traurig stelle Al Capone in der letzten Woche fest: „Nobody verkaufs no fish today.“ Weit gefehlt jedoch, wie sich herausstellte. Schnell beeilte sich IceT klar zu stellen, dass sein zweiter Name scheinbar Nobody lautet, denn sein Angebot an Al Capone war unzweideutig: „Doch, no fisch am Stock verkauf ich… magst ham? Einmal 5H.“ (MH)

Die Macht der Fische
Es war am Montag, bekanntlich dem Tag, an dem der druckfrische Trenter Bote bei Jascha am Markt erhältlich ist. In dieser Woche allerdings kam etwas ans Licht, was sicherlich die Chefredakteurin gern verheimlicht hätte. Nennen wir es einen Versprecher, Aufmerksamkeit erregte dieser bei den Besuchern des Marktes allerdings recht schnell. So warb eben jene lautstark mit den Druckfischen des Trenter Boten. Fast augenblicklich hörte man Al Capone murmeln: Druckfische, Babelfische…“, während die werte Nillicwyred mit schreckensgeweiteten Augen feststellte: „Fischgebackenes Brot, Fischgedruckte Zeitungen… die Fische reißen die Macht in Simkea an sich! Fischer, bringt euch in Sicherheit.“ (MH)

Jedikekse
Die Weisheit der Glückskekse ist bereits seit längerem bekannt. So öffnete in der vergangenen Woche Chiara einen Glückskeks und las folgenden Spruch: Möge die Macht mit Dir sein. Bestätigend nickend murmelte Al Capone: „Weise Worte aus dem Jedikeks.“ Leise schlich sich die kleine blaue Socke Bleedblue näher und wisperte Al Capone zu: „Al, komm auf die dunkle Seite… Wir haben Kekse!“ Der Angesprochene allerdings hatte nur Augen für Chiara, der die Worte des Kekses galten und wünschte ihr, der Keks möge mit ihr sein, blickte aber sogleich den Keks skeptisch an und konnte sich nicht verkneifen, doch folgende Frage zu stellen: „Der Keks behauptet aber nicht, dein Vater zu sein, oder?“ (MH)

Kirschen, Fische und mehr
Immer neue kulinarische Besonderheiten tauchen am Markte auf. Dabei handelt es sich allerdings in diesem Falle um kein neues Rezept mit Fisch, auch wenn dieser durchaus etwas zur neusten Schmackhaftigheit, die den Bürgern das Wasser im Munde zusammenlaufen ließ, beisteuerte. In einem kleinen Disput befindlich grummelte eine gewisse Händlerin nämlich vor sich hn, der werte Al Capone könne sich glücklich schätzen, dass sie derzeit keine Fische mehr habe, mit denen sie ihre Argumentation unterstreichen könnte. Dieser Zustand allerdings hielt nicht lange an, schnell beeilte sich IceT der dame ienen Fisch zukommen zu lassen. Allerdings schien die Dame, es war ein Montag, all ihre Worte und Buchstaben am Vortage im Trenter Boten verbraucht zu haben, denn statt frohlockend Al Capone frohlockend mit eben jenem Fisch zu kombinieren, geschah etwas anderes: Maddie Hayes klatschte Al einen Kisch um die Ohren und schrie: „Mein Fisch ist immer frisch!“ Wer den Schaden hat, braucht für den Spott bekanntlich nicht zu sorgen, so auch in diesem Falle, was die unter Lachen hervorgebrachten Kommentare der Mitbürger am Markt wieder einmal eindrucksvoll bewiesen. Yaand: „e HeC tisch?“ Samuela schleckte sich die Lippen: „Kisch? Kisch Lorrään?“ Al Capone hingegen schob der Dame grinsend eine Tüte voller unbenutzter Buchstaben zu: „Kirsch“ IceT: „Fisch Lorraine?“ Na dann, guten Appetit! (MH)

Sein oder Schein
Gruselige Zeiten kommen auf Simkea zu. Ein nicht näher genannter Koch Simkeas, der auch an seinen blauen Socken  gut zu erkennen ist, erzählte freimütig, das sein  Fleisch wenigstens zart sei, da es gut abgehangen sei und eine seltsame Schicht, genannt Edelschimmel, dieses wohl verziere. Leise Vorwürfe in Richtung Gammelfleisch bestritt dieser vehement. Leider achtete er allerdings nicht darauf, dass der Trenter Bote überall seine Nase und seine Ohren hat. Also achtet darauf, was ihr am Markt zum Essen kauft. Ob Edelschimmel immer Edelschimmel ist, sollte vorher gründlich untersucht werden. (BB)

Socke vs. Schneeball
Seit wenigen Tagen haben die obersten des Landes allen Simkeanern erlaubt, sich in den Kampf gegen die sich umtreibenden Monster einzubringen, sofern sie es denn möchten. Nicht nur eine spezielle Elite-Kampftruppe wird nun ausgesandt, sondern jeder Simkeaner, der sich in solche Kämpfe stürzen möchte.
So tat es auch die Socke Bleedblue und kämpfte hart und mit all seiner Lebenskraft gegen einen bösartigen Schneeball aus den Bergen. Laut seinen angsterfüllten Erzählungen an der Schmiede sei er fast der Segnung begegnet, habe den Schneeball letztendlich aber doch besiegt und diesem dafür ein kaputtes Wagenrad abgenommen. Diese schrecklichen Schilderungen des Kampfes schienen aber die Käuferin des Wagenrads nicht im Geringsten zu beeindrucken, denn Maddie Hayes zahlte trotzdem nicht mehr, als sie musste. Sie beteuerte, dass das ihre Ersparnisse wären – nicht sonderlich viel, was man sich kaum vorstellen kann – und dass ihr Werwurm, den sie suchen will, auch nicht kleiner und ungefährlicher sein würde.
In diesem Maße wird also Simkeas Kämpfern für ihre Taten gedankt – nicht einmal ein kleiner Bonus für ihre Angstzustände, die sie durchlitten haben und die sie wahrscheinlich noch mehrere Nächte verfolgen werden. So bleibt nur zu hoffen, dass Simkea nicht auch noch einen Seelenklempner benötigt, wenn die tapferen Krieger nicht einmal für ihre Taten angemessen entschädigt werden. (Eluanda)

Glückskekse – eine unendliche Geschichte
Da möchte man meinen, es wurde alles über Glückskekse nieder geschrieben, was man schreiben konnte, und doch hat man sich geirrt, wie mir ein Gespräch der letzten Woche zeigte. Jetzt scheinen Glückskekse nicht nur Geschäfte mit Kwaltz zu machen, sondern auch mit unserem allseits bekannten Wiesel. So öffnete Gundel in der vergangenen Woche einen der vielen Glückskekse, die wieder einmal gesichtet wurde, und fand folgenden Spruch vor: „Werbepause: Die beste Methode, das Leben angenehm zu verbringen, ist guten DBT zu trinken.“
Wer in den letzten Wochen aufmerksam den Boten oder Simkeas Gespräche verfolgt hat, hat mitbekommen, wie das simeanische Mauswiesel des Öfteren die Bewohner Simkeas mit Werbung für seine Produkte nervte. Darauf aufbauend sind wohl auch die Kommentare von Al Capone: „Da ist er wieder, der ‚Wieselspamkeks‘!“ und Lady Sharina: „Jetzt macht Wiesel schon per Glückskeks Werbung!“ zu verstehen.
Welche unbekannten Geschäfte führen die Glückskekse noch? Werte Leserinnen und Leser haltet die Augen auf! (Eluanda)

18
Jul

Modisch immer gut gerüstet

   Von: Vishvadika in Schlagzeilen

Sehr geehrte Kämpferinnen und Kämpfer,

das Kämpfen mit klirrenden Waffen und mordlustigem Blick scheint derzeit groß in Mode gekommen zu sein. Viele Bürgerinnen und Bürger rüsten sich zum Kampfsport und staffieren sich darum mit allerlei nützlichen und kleidsamen Accessoires aus. Um Euch – meine verehrten Leserinnen und Leser – ausführlich darüber zu informieren, beginne ich heute eine kleine Mode-Reihe zum Thema „Kampfsport“.

Wir starten heute mit den Rüstungen, schließlich ist sie die beeindruckende, imposante Oberbekleidung und somit das Lieblingsstück eines jeden Kriegers und einer jeden Amazone. Es gibt derzeit drei verschiedene Modelle (von links nach rechts): Die geflickte Lederrüstung, das rostige Kettenhemd und die alte Platte.

Die Lederrüstung besteht aus Garn und selbstverständlich auch aus Lederstreifen, was einen hohen Tragekomfort garantiert. Kleidsam ist sie insbesondere für Naturburschen und wilde Krieger, die sich gern durch dunkles Dickicht schlagen. Wer lieber im Sonnenlicht glitzernde Kettenhemden mag, muss einige Eisenringe investieren, um sich seinen Rüstungstraum zu erfüllen. Modisch gesehen ist diese Rüstung ein eher auffälliger Hingucker – also für mutige Krieger! Die alte Platte erinnert wohl manchen an die sagenhaften Schutzpanzer der Schildkröten. Ein skurriles Bekleidungsstück für experimentierfreudige Kämpfer. Der Plattenharnisch ist aus Eisen gefertigt und hält auf zuverlässige Art und Weise Schaden vom Körper fern.

In der nächsten Ausgabe erfahrt Ihr, welche Waffen es gibt und wie Ihr Eure Lieblingswaffe findet.
Eure Vish

18
Jul

Zu den Waffen!

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Liebste Leserschaft.
Frauen, Männer, Kinder! Höret her! Es ist so weit! Der Rat der Stadt hat jüngst beschlossen, nunmehr einen jeden, ohne Ansehen von Alter und Geschlecht, von Herkunft oder Rasse, aufzurufen, zu den Waffen zu greifen und den Kampf aufzunehmen gegen die Stadt und Land unsicher machenden Monster.
Wer immer sich beflissen fühlt, sich dem Bösen in Form von wahnsinnigen Würmern, gefährlichen Kellerratten oder auch dem gefräßigen Tschätt und anderen Monstrositäten entgegen zu stellen, bewaffne sich, rüste sich und ziehe in den Kampf mit all denen, die den Mut dazu aufbringen mögen. Read the rest of this entry »