Archiv Mai, 2011

30
Mai

Ergüsse des Gedichtwettbewerbs

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Zunächt einmal ein Dank an alle Simkeaner, die in der vergangenen Woche dem Aufruf des Trenter Boten folgten und am Schreibtisch ein mehr oder weniger vogonisches Gedicht hinterließen. Gerade bei letzteren kann die Redaktion durchaus verstehen, warum den einsendenden Bürgern nach der vielen vogonischen Dichtkunst der Sinn nach einer anderen Art stand.

Merovincator gehörte zu den Bürgern, die nach dem unfreiwilligen Lauschen der vogonischen Dichtkunst scheinbar doch lieber ein Gedicht in bekannterer Form hinterließen:

´´Ode an Jene, der mein Herz gehört
von Merovincator

Es ist mein Herz, das zu dir spricht,
vor Freude, wenn du bei mir bist;

Vor Schmerz, wenn ich von dir geh
und dich lange Zeit nicht wieder seh´.

Doch ist´s der Verstand, ganz leis´ in mir,
der dann beginnt zu erzählen von dir:

Von unsrem engen Band,
deiner Schönheit, deiner Klugheit wegen,
von unsrer Liebe – dem großen Segen!

Beruhigt kann ich so meine Wege einsam gehen
und der Welt geben, was ihr gebührt.
Denn froh weiß meine Seele um ein Wiedersehen,
da stets mein Herz mich zu dir führt.´´

 

Der werte Bowen von Avalon hingegen ließ sich nicht lumpen und hinterließ sogar mehrere Gedichte, hier zunächst zwei unvogonische:

1. Gedicht:

Die Bäume erstrahlen im goldenen Licht.
Ich spüre die Sonne auf meinem Gesicht.
Es ist wohl Herbst, doch mir ist nicht kalt.
Ich stehe im wärmenden Dämmerwald.

2. Gedicht:

Der Baustell´ Freund ist jeder gern
liegt doch der Bautaler nicht fern.
Doch was er bringt in ferner Zeit
Weis nur die heil´ge Obrigkeit.

 

Auch die werte Bürgerin Angora verfasste ein wahrhaft episches Gedicht, wenngleich auch dies wenig vogonisch anmutet:

Das Drachenei
Da liegt es nun, sieht aus wie ein Stein –
das soll ein wahrhaftiges Drachenei sein ?!
Die Weisen und Alten berichteten mir,
dieses Ei sei vom uralten Elomyr,
der einst in längst vergangenen Tagen
in Simkea erschien, um Menschen zu jagen.
Er fand hier die Liebe zu Ayralosar,
doch das Schicksal gönnte sie ihm nur ein Jahr.
Dann starb sie, ihr Stern ging auf am Zenit,
ein Ei war das einzige, was ihm von ihr blieb.
Sein Herz zerbarst vor Kummer und Gram,
das Ei fand man später in seinem versteinerten Arm.
Als man es löste aus Elomyrs Fängen
da fing sein Körper lichterloh an zu brennen.
Dieses Feuer war es, das weckte das Leben,
das Elomyr und Ayralosar dem Ei einst gegeben.
Nun liegt in Simkeas einzigem Turm
das pochende Ei, das noch birgt den Lindwurm.

Da plötzlich ein Beben, ein Pochen, ein Schreien,
das kann nur im Turm Simkeas sein!
Ich laufe hinauf, um zu retten das Ei,
komme stürzend ins Zimmer: Es ist schon entzwei!
Die Schale zerbrochen, geborsten das Rund
und mittendrin sitzt mit gierigem Schlund
ein Drachenbaby, noch ganz winzig und klein,
man sieht`s ihm schon an: Ein Held wird es sein.
Die Augen wie Bernstein, ein Leuchten darin,
es schaut mich kurz an und weiß wer ich bin.
Erst ein Blick, dann ein Wissen, zum Schluss gar Verstehen:
Wir zwei werden gemeinsam in die Zukunft gehen.
Nun erkenne ich auch, was ich erst übersah:
Dieser Drache ist weiblich – und heißt ´´Angora´´.
Kein niedliches Häschen, keine schnurrende Katze,
ein uraltes Wesen mit Schuppen und Tatze,
mit Zähnen und Krallen, die jetzt schon recht scharf,
mit Muskeln und Flügeln, doch scheint sie noch brav
auf ihr erstes Futter von mir zu warten.
So geh` ich zum Obstholen in den Garten,
beim Metzger bestelle ich Fleisch von 4 Kühen,
auch muss ich mich um Fässer mit Wasser bemühen.
Das alles bring ich hinauf in ihr Zimmer,
belohnt werde ich mit dem glücklichen Schimmer
ihrer Augen als sie beginnt zu zermalmen das Essen.
Diesen Anblick werde ich niemals vergessen.

Geschrieben in den Sternstunden Angoras

 

Wenn  auch mit einem Handtuch ausgestattet, musste der werte Herr Jim der Siedler wohl einmal zu viel mit ansehen, wie seine Mitbürger qualvoll das Gesicht ob der vogonischen Dichtkunst verzogen, so dass auch er es vorzog, lieber ein unvogonisches Gedicht zu hinterlassen:

Ein Schreiber setzt ein Schreiben auf
und schickt es mit den Tauben.
Er sieht geschickte Verse drauf.
Lassen wir´s ihn glauben!

 

Kommen wir nun zu den unverkennbar vogonischen Gedichten. Hier macht nun erneut Bowen von Avalon den Anfang:

1. Gedicht:

Protonen! Einlauf am zerknarzten Blatt.
Zum klauben des bunten Kartoffelsacks.
Doch wehe! Strudel im Bein.
Zum Ende durch knorpel satt.

2. Gedicht:

Kreuzglibber im Blutgen Schein,
Schöner aus dem Boden?
Zum Entern! Eilig tropfend.
Weil alles nichts durch dort.

 

Nicht weniger vogonisch kann auch die kleine Georgiana dichten, wie sich an dem folgend zu lesenden Gedicht unschwer erkennen lässt:

Liste mechanischer Schluppendurps,
Oh Erdeule meiner Marguarme,
Hast alle Verwaldungen sandgefurcht.
Ein Oliphant taxiert die Huberwurtz:
Obgleich der hummelprachtige Sangesbaum
Die landgewibberte Zitadelle durchlurcht.

 

Nun liebste Leserschaft ist es an euch, die besten geistigen Ergüsse zu erwählen. Tut dies entweder auf dieser Seite des Trenter Boten oder auch am Schreibtisch in der Redaktion, beides wird seinen Weg finden.

Noch einmal herzlichen Dank an alle Teilnehmer und vielleicht rezitiert ja im nächsten Jahr unser netter Besucher dann eines der hier im Lande erdachten Gedichte.

30
Mai

Wo sind all die Goblins hin…

   Von: Corotica in Schlagzeilen

„…wo sind sie geblieben? Wo sind all die Goblins hin, was ist gescheh’n?“

Was vielleicht nur wenigen aufgefallen ist – die grusligen Gestalten, welche die alte Ruine im Dämmerwald bevölkerten, sind aus ungeklärter Ursache wie vom Erdboden verschluckt. Mit ihnen sind auch die Grünschrecken nicht mehr aufzufinden. Vielerlei Spekulationen wehen durch die lauen Sommerlüfte des Landes:  Sind sie etwa ausgewandert, um sich ein neues Leben aufzubauen? Sind sie Opfer einer großen, schlagkräftigen Horde geworden?  Bis zum Redaktionsschluss war noch nichts weiter klar – jedoch stehen wir in engem Kontakt zum simkeanischen Rat, welcher dem rätselhaften Verschwinden bereits nachgeht. Sofern etwas neues bekannt wird, so seid Ihr die ersten, die davon erfahren.

Eure Corotica

30
Mai

Das Sindar Lektion 4 Teil 2

   Von: Takezu in Schlagzeilen

Ghoneno nín ~ Verzeiht mir

Mae Govannen Mellyn a dhíeno anim – verzeiht meine lange Abwesenheit, doch nun möchte ich meinen Exkurs fortführen.

4.2.2 Nasale Mutation

Neue Schwierigkeiten gibt es bei der Pluralbildung mit dem bestimmten Artikel, da dieser
einen neuen Typ von Mutation auslöst, die nasale Mutation. Diese verändert die Anfangskonsonanten
eines Wortes in charakteristisch anderer Weise als die weiche Mutation. Im
Prinzip wird ein n aus dem vorangegangenen Wort verschluckt und verändert dabei den
Anfang des folgenden Wortes.

Die nasale Mutation ist seltener als die weiche Mutation. Sie wird am häufigsten in drei
bestimmten Fällen ausgelöst: Durch den Pluralartikel in und die Präpositionen an und dan.
Dabei verkürzt sich der Artikel oft zu i, die Präpositionen bleiben aber meist in voller Länge
erhalten.

Die einzelnen Anfangskonsonanten verändern sich folgendermaßen:

p-, t- und c- werden zu ph-, th- und ch-:
pân (Brett) ! i phain (die Bretter)
tawar (Wald)! i thewair (die Wälder)
calad (Licht) ! i chelaid (die Lichter)

b- und d- werden zu m- und n-, aber dr- bleibt unmutiert:
benn (Mann) ! i minn (die Männer)
daw (Finsternis) ! i noe (die Finsternisse)
draug (Wolf)! in droeg (die Wölfe)

g- wird zu ng-, aber nicht in den Kombinationen gl-, gr- und gw-, diese mutieren nicht,
also erscheint hier auch der Artikel ungekürzt.
galadh (Baum) ! i ngelaidh (die Bäume)
grond (Keule)! in grynd (die Keulen)
h- und hw- werden zu ch- und ’w-:
hwest (Brise)! i ’wist (die Brisen)

f-, l-, m-, n-, r-, s- und th- bleiben unverändert,
aber der Artikel verändert sich zu i, oder
im Fall von r- zu idh:
fen (Schwelle) ! i fin (die Schwellen)
lam (Zunge) ! i laim (die Zungen)
mellon (Freund) ! i mellyn (die Freunde)
nath (Gewebe)! i naith (die Gewebe)
rem (Netz) ! idh rim (die Netze)
salph (Suppe) ! i sailph (die Suppen)
thond (Wurzel)! i thynd (die Wurzeln)

lh- und rh- wird zu ’l- bzw. ’r-:
lhug (Drache) ! i ’lyg (die Drachen)

Wortschätze:
Belan devon metho tress chîa? ~ Wie kann ich deine Sorgen beenden?
Tolech revianneth and ~ Du hast eine lange Reise hinter dir
Man mathach? Naro enî tress chîa ~ Wie fühlst du dich? Erzähle mir deine Sorgen
Im maer. Man matach? ~ Es geht mir gut. Wie geht es euch?

cuio annan
lîn Takezu

30
Mai

Schnappschuss113

   Von: Maddie Hayes in Schnappschuss

Wie den meisten Bürgern bekannt, verbrachte die Chefredakteurin in der vergangenen Woche auf Grund einer Wette mit dem ehemaligen Chefredakteur einige Zeit auf dem Meer. Mit dabei die Camera Obscura. Wie genau allerdings der Schnappschuss der Woche seinen Weg auf die Silberplatte fand, wird wohl ein Rätsel bleiben können. Doch kein Rätsel mehr sollte es nun sein, ob Tintenfische tanzen können, oder nicht.

30
Mai

Auge um Auge

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Im Leben bleibt es nicht aus, dass ein Mensch verletzt wird. Auch bleibt es nicht aus, das ein Mensch einen anderen verletzt. Dabei ist es irrelevant, ob die Verletzung psychischer oder physischer Natur ist, der Schmerz kann bei beiden Arten schier unerträglich sein. Während die physischen Wunden des Körpers versorgt werden können, gegen den Schmerz Medizin diesen dämpfen helfen kann, schlagen die Wunden der Psyche tief. Sie sind nicht nach außen sichtbar und doch reißen sie bei manchem im Laufe der Zeit immer mehr auf, statt langsam mit der Zeit zu verheilen.

Bei den Menschen, die es nicht zulassen, teilweise sogar bewusst gegen die Heilung der inneren Wunden arbeiten, vollzieht sich ein sonderbarer und auch erschreckender Prozess. Sie suchen nach dem, der ihnen die inneren Wunden beigebracht hat und setzen, nachdem sie ihn ausgemacht haben, alles daran, ihm den selben Schaden zuzufügen, den auch sie erlitten. Ihr denken wird nach und nach immer mehr erfüllt von Hass, ihre Gedanken kreisen darum, wie sie dem Menschen, den sie für ihr Leid verantwortlich machen, kein Glück zu erlauben, keine ruhige Minute zu lassen.

Nach dem Motto Auge um Auge, Zahn um Zahn, eröffnen sie den Rosenkrieg um alles, was dem anderen Lieb und Teuer sein könnte, immer im Versuch, ihn am Boden zu sehen. Doch vergessen sie dabei etwas Wesentliches.

Wer Hass in die Welt trägt, der wird dass Glück sich selbst versagen zu finden. Denn wer den Wind sät, der wird den Sturm ernten.

 

Fortpflanzung wie bei den Kaninchen
„Und wer ist Nummer vier?“ So lautete eine der zahlreichen Fragen, die sich die Simkeaner letzte Woche stellten, aber nicht beantwortet bekamen.
Wieder einmal handelt es natürlich um die altbewehrte Kinderfrage, denn wo so manche Simkeaner plötzlich ihre Kinder herbekommen, ist doch ab und zu fragwürdig. So wurde in der letzten Woche bekannt, dass der werte Bo zusammen mit seiner Lebensgefährtin Nillicwyed ganze vier Kinder in seinem Haus beherbergt. Da kam natürlich die Frage auf, wer diese vier Kinder seien und eines meldete sich direkt zu Wort – Zazou. Dazu kommen noch Bilbo und Artemis, wie Zazou stolz berichtete. Was Bos Tochter dann jedoch äußerte, ließ die Simkeaner doch leicht verwirrt drein schauen, denn scheinbar kannte sie selbst ihr viertes Geschwisterchen nicht. Die Frage, wer nun Nummer vier sei, blieb offen. Dafür wurde aber umso klarer, dass einige Simkeaner sich wohl gerne wie die Kaninchen fortpflanzen und nicht, wie es uns der von den halbtoten auferstandene Takezu vor macht, auf normalem Wege. An dieser Stelle sei zu verkünden, dass es erneut Nachwuchs in nächster Zeit geben wird – ob dabei auch ein Grummelalb heraus kommen wird?
(Eluanda)

 

Hochzeitsglocken
Oben genannter Grummelalb scheint in dieser Woche nicht nur auferstanden, wobei er eine sagenhafte Geschichte zu berichten wußte, wie es dazu kam, dass er derart lang verschollen war, sondern meint nun auch, vielleicht in anbetracht seiner Erlebnisse, schnell heiraten zu müssen. Schon in der nächsten Woche soll nun der Bund des Lebens zwischen der jungen Maeve und dem um so älteren Takezu geschlossen werden. Es soll an dieser Stelle nun kein Urteil über die Ehe als solches gefällt werden, vielmehr geunkt werden, dass der werte Takezu, der nach eigenen Aussagen in der Mine von grünen gnomartigen kleinen Wesen entfürhrt wurde in dunkle Gänge, aus denen ihm nur unter Qualen und Mühen nach schier endlos wirkender Zeit die Flucht gelang, von den Ereignissen doch ein wenig beeindruckt war, so dass er sich zu diesem schnellen Schritt nun entschloss. (MH)

 

Chefredakteurin leidet unter Halluzinationen
Ganz Simkea unterhielt sich in der letzten Woche mehrere Tage mit einer Wette der besonderen Art. Unsere werte Chefredakteurin und Fischeren a. D. Maddie Hayes ließ sich von ihrem Vorgänger IceT herausfordern. Dieser war der Meinung, dass Maddie es nicht schaffen würde, 100 Fische in drei Tagen zu fangen, geschweige denn auf dem Meer zu finden. Das konnte Maddie nicht auf sich sitzen lassen und so wettete sie um fünf Silbertaler, dass sie es schaffen würde. Was das und der fließende Alkohol während der Schifffahrt aber für Konsequenzen haben würde, konnte sie zu diesem Zeitpunkt scheinbar nicht abschätzen.
So kam es, dass Maddie schon früh auf ihrem Boot saß und lustig in den Wellen hin und her schaukelte. Dabei schwang der Bierhumpen nach eigenen Aussagen schön im Takt ihrer gesungenen Lieder mit. Aber als wäre das nicht genug, schienen Maddie auch noch Halluzinationen einzuholen, so dass sie stolz verkündete, dass ihre drei gefangenen Tintenfische auch schon am Bier genippt hätten und nun munter tanzen würden. Lediglich am Steppen seien sie gescheitert, auch wenn Maddie wohl schon öfter versucht hatte, den Tintenfischen selbiges auf hoher See bei zu bringen.
Die übrigen Simkeaner fanden daran sehr großen Gefallen, ich hingegen habe mich gefragt, was aus dieser Botenausgabe bloß werden soll, wenn unsere Chefredakteurin angetrunken und halluzinierend von der See wieder kommt. An dieser Stelle kann ich Euch, liebe Leser, jedoch beruhigen – alles läuft wie geplant und Maddie musste wohl nicht einmal den Onkel Doktor aufsuchen, um wieder klar zu denken. Mein Verdacht dazu: Fünf gewonnene Silbertaler machen den Kopf so manch einer Frau wieder klar – zumindest so klar, dass sie sich sehr viel davon kaufen kann. (Eluanda)
(Anmerkung: Wer noch einmal die komplette Wette und einige Ausschnitte, die den Weg an das Große Schwarze Brett der Stadt fanden, der hat an dieser Stelle noch einmal dazu Gelegenheit)

 

Selbstmordversuche in Trent
In der letzten Woche trat in Trent des Öfteren die Meldung des Todes einiger Simkeaner auf. Komischer Weise sah man diese kurz darauf erneut in Trent und das quicklebendig. Allerdings starben sie kurz darauf schon wieder. Die Segnung schien die Selbstmordversuche dieser Simkeaner aber nicht lustig zu finden und bestrafte sie so immer wieder mit erneutem Leben. Oder bringt das Sterben und Auferstehen den besonderen Kick? An dieser Stelle möchte ich für die jüngeren Leser erwähnen: Bitte nicht nachmachen!
Bei so vielen Sterbefällen habe ich mich jedoch nach dem Grund dafür gefragt und hatte sogar den Verdacht, dass dieses Verhalten durch den fehlenden Klatsch und Tratsch Teil der letzten Botenausgabe hervorgerufen wurde. Dafür möchte ich mich hier noch einmal entschuldigen, aber meine simkeanischen weiten Lauscher waren mir in der letzten Woche vergönnt.
Letztendlich bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ein fehlender Teil in einer Zeitung die Simkeaner nicht so weit bewegen kann, dass sie sich derartiges antun.
So bleibt mir nichts anderes, als weiter zu grübeln und einen unauffälligen Blick auf den wohl skurrilsten simkeanischen Dauerbewohner, der dafür verantwortlich sein könnte, zu werfen.
(Eluanda)

Stroh aus Gold
Sicherlich gibt es Güter im Land, die nur schwer am Markt erhältlich sind. Sicherlich kann für die raren Güter auch ein höherer Preis erzielt werden, frei nach den Geboten der Marktwirtschaft, Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Doch manch einer schießt dabei deutlich über das Ziel hinaus, wie folgende Begebenheit beweist. So fragte Logikani, ob denn jemand trockenes Stroh hätte, fünf wurden benötigt. Schnell beeilte sich Sharlyn, die erforderliche Menge zu überreichen und nannte auch sogleich ihren Preis: 40 Heller. Wahrlich ein interessanter Versuch, doch schon zuvor scheiterten viele bei dem Versuch, aus Stroh Gold zu machen, so auch die Dame. Denn nach kurzer Erschrockenheit beeilte sich Logikani, das Stroh mit sehr brüchiger Stimmer zurück zu geben, der Preis war dann doch zu hoch. Gefüllt allerdings wurde das Bett am Ende doch noch, Le Doctore Yaand schob wort- und preislos das erforderliche Gut hinüber.(MH)

 

 

Handel am Markt

Am Markt, da ist es ja immer fürchterlich chaotisch. Letzte Woche sogar so durcheinander, dass ich nur noch mitbekam, wie der werte Dunuin Gundel sehr viel Geld überreichte. In aller Heimlichkeit…
Überrascht fragte ich nach, wofür sie denn das geld bekommen würde, aber Chucky beruhigte mich und sagte, dass das Geld für Zuchttiere wäre. Das war natürlich schade, ich hoffte wie immer auf einen netten Skandal, aber dem war nicht so.
Aber dann wendete sich das Blatt schlagartig. Die liebe gute Gundel verkündete mit einem schelmischen grinsen, dass sie bald Kinder verkaufen würde! Kinder!
Ich kam nicht mehr dazu zu fragen, woher sie diese kriegen würde, aber fast noch interessanter ist die Tatsache, dass Dunuin sich eines vorbestellte….(Alphia)

Nach einer Weile kam sie am Eingang vom Gutshof an und durchquerte Ihn. Alles kam ihr sehr bekannt vor. War es inzwischen auch schon Jahre her, wo sie das letzte mal hier war, aber wusste sie doch noch genau wo was war. Kurz hinter dem Eingang stand eine freilaufende Milchkuh, die Elfi fasst umrannte. IceT, der Elfi beobachtete kicherte. Aber Elfi fest entschlossen jeden um Hilfe zu bitten, der nur wach war, sagte zu IceT: ‘‘Hast du denn mal nach Talula gesucht? Nee.. also hilf mit!’‘ Worauf IceT antwortete: ‘‘Ich such gedanklich mit!’‘ Während des doch recht kurzen Gesprächs stieß Elfi auf eine Gruppe Hühner. Eins davon saß auf dem Boden. Elfi nahm es sofort hoch und schaute drunter. Weder Ei noch Talula befand sich darunter. So setzte Elfi das Huhn wieder ab und krabbelte weiter, durchsuchte die Kuhweide, die Schafswiese, die Felder und sogar den Schweinestall, wo sich niedliche kleine Ferkel im Schlamm wälzten. Nur nirgends war Talula zu finden. Hier und dort stoß sie auf Bewohner, die entweder grad ein Nickerchen machten oder so beschäftig waren, dass sie Elfi überhaupt nicht mitbekamen, ob wohl sie lauthals immer noch nach Talula brüllte.

Unterdessen, wo Elfi den Gutshof unter die Lupe nahm unterhielten sich Ratsherr IceT und Marktdame Maddie Hayes laut darüber, wer am Markt wohl die Stellung halten sollte, und stritten sich darüber, wer Talula am besten erkennen konnte. Aber am Ende behielten beide die Stellung am Markt,so waren sie doch auch beide Redakteure des Trenter Boten und ganz versessen darauf eine kleine oder größere Nachricht über die Suche Talulas im Boten fest zu halten zu können. Oder vielleicht hofften sie darauf mit der Camera Obscura einen Schnappschuss machen zu können. Was genau daraus geworden war, konnte man im nachfolgenden Boten nachlesen.

Elfi, die die ganze Zeit Spuren über den Gutshof folgte, stellte fest, dass die selbigen jetzt einen etwas anderen Weg wieder gen Ausgang hin nahmen. So folgte Elfi diesen immer hoffend, dass sie keinem Irrtum aufgelaufen war. Da sie sich bisweilen recht sicher war, verkündete sie dies Lauthals in der Welt: ‘‘Also ich glaube ich habe Ihre Fährte aufgenommen.’‘ Mero gratulierte Ihr mit den Worten: ‘‘Glückwunsch Elfi – drück die Daumen, dass es keine Trugspur ist“, und drückte seine Daumen so fest er nur konnte.

Elfi,wurden die Augen langsam müde. Sie war es nicht gewohnt Stunden lang kleine Dinge zu beobachten, und man konnte sie sagen hören ‘‘Boa so langsam brauch ich Blooms Zwicker. Kann sie kaum noch erkennen’‘ und rückte immer näher mit der Nase an die Spur heran. Maddie dagegen fand, dass sie doch lieber Elfi mal ein Tuch zum sauber machen der Nase schicken wollte. Man kann nur mutmaßen, was Maddie damit bezwecken wollte.

 

In der Zwischenzeit war Elfi am Holzfällerlager angekommen. Dort traf sie auf Ihr doch recht bekannte Leute. So waren doch Kellermeister und Rehlein beide hin und wieder Kunde bei Ihr und wussten Ihre Kochkünste zu schätzen. So sprach Elfi die beiden an und befragte Sie nach Talula. ‘‘Hallo ihr beiden. Habt Ihr meine Talula gesehen?’‘ Kellermeister der leicht die Schultern zuckte fragte, wie Talula weg gekommen sei. Worauf Elfi anfing ihm und auch Rehlein die Geschichte von ihrer verschwunden Talula zu erzählen. Während Elfi so erzählte kam eine weitere Holzfällerin angelaufen, begrüßte die Runde und fing an kurz von Ihren Erlebnissen im Wald zu berichten. Elfi, die Kellermeister nicht abnahm, dass er nicht wüsste, wo Talula sei, nahm sein und auch Rehleins Werkzeug genauer unter die Lupe. Spuren aber fand sie nicht. Unterdessen beteuerte Kellermeister lauthals seine Unschuld, die auch andere Bewohner Simkeas leicht anzweifelten. Da nun Elfi aber dort nichts fand, entschloss sie sich das wehrte Täubchen genauer unter die Lupe zu nehmen. Finden oder beweisen konnte Elfi Täubchen nichts. Und als Elfi Täubchen darauf ansprach: ‘‘Du hast meine Talula hoffentlich auch nicht gefressen?’‘ beteuerte sie ‘‘Ich bin Körnerfresser.’‘ Elfi wischte sich etwas Schweiß von der Stirn, so hatte sie doch insgeheim auf diese Antwort gehofft, und sprach zu Täubchen: ‘‘Da bin ich ja beruhigt’‘

Während Maddie Hayes und Kellermeister sich noch laut stritten, wer unschuldig sei und wer nicht, entdeckte Elfi eine ganz schwache Spur, die in den Dämmerwald führte.

Dieser Spur folgend krabbelte Elfi in den Dämmerwald bis hin zur Lehmgrube. Tonksi, die der Aufforderung Elfis nachkam rief plötzlich ‘‘Hier im Wald ist Talula nicht!’‘ Elfi, leicht erschrocken schaute auf, überlegte und fragte Tonksi daraufhin: ‘‘Sicher? Wo bist du genau?’‘ Aber leider war Tonksi in der Zwischenzeit eingeschlummert und antwortete nicht mehr. Auf einmal entdeckte Elfi eine deutliche Spur. Sie rief laut: ‘‘Hier musse gewesen sein! Die Spuren werden wieder deutlicher!’‘. Neuen Mut gefasst, krabbelte Elfi kreuz und quer weiter durch den Wald, immer den inzwischen wieder leicht abnehmenden Spuren folgend, vorbei an vielen Bäumen, an der Waldquelle, an diversen Tieren, wie Wolf und Reh bis hin zu einem Loch, welches ins Dunkle zu führen schien.

 

Liebste Leserschaft,

in der vergangenen Woche war es wieder einmal so weit und das Land konnte einen Besucher begrüßen, dessen Besuch allerdings von nicht wenigen eher gefürchtet, denn begrüßt wird. Es jährte sich erneut der 25. Mai, der Tag, an dem auch Neubürger des Landes immer wieder zweifelsfrei feststellen können, warum das Wichtige Handtuch sich einer derartigen Beliebtheit erfreut und vor allen Dingen auch, dass es das Attribut Wichtig durchaus zu Recht trägt. Read the rest of this entry »

30
Mai

Kwaltz und die Handtücher

   Von: Feelicitas in Schlagzeilen

Was hat dieser Vogone bloß,

das er Handtücher so verabscheut?

Was ist mit diesem Herren los,

das er vor jedem Handtuch flieht?

Das Handtuch steht für Sauberkeit,

ist es das was ihn so stört?

Oder ist es nur der Neid,

das er es nur bei andren sieht?

Vielleicht erzählt er darum gerne,

Gedichte ohne Zweck und Sinn.

Er kommt jed´s Jahr von ganz, ganz ferne.

Und niemand weiß warum´s geschieht.

Er kommt und raubt uns die Geduld

sobald er seinen Mund aufmacht,

drum gebt uns bitte nicht die Schuld,

für das was mancherorts geschieht.

Da zückt das Handtuch jedermann,

sobald Herr Kwaltz  sich blicken lässt,

und wedelt dann so fest er kann,

damit der gute Herr auch flieht.

 

 

30
Mai

Sparen am Tor

   Von: IceT in Sport

Liebe Leserinnen und Leser,

eine erfolgreiche Woche liegt hinter uns – zumindest hinter machen von uns.
Das Fußballturnier am Wochenende gestaltete sich überraschend etwas zäher als erwartet – doch zum Schluss konnte letztlich noch ein Sieger ausgemacht werden. Die Zeit dazwischen überbrückte sich das Publikum mit Späßen auf Kosten der mehr oder weniger erfolgreichen Spieler… Read the rest of this entry »

30
Mai

Zeit

   Von: BiestyBird in Geschichten und Geschichte

Immer wenn jemand zu mir gesagt hatte, dass er gerade keine Zeit hat, hatte ich ihn ausgelacht. Wie konnte man keine Zeit haben? Das Leben war nicht ewig kurz. Man hatte ewig lang Zeit.
Ich stieg aus meinem Auto aus und ging durch die Gasse zu meinem Büro. Hier trieben sich alle möglichen Leute rum, angefangen vom Bettler mit abgewetzter Kleidung bis zu einem Luxus-Geschäftsmann mit einem schweineteuren Auto.
Wenn ich schon bei der Zeit war, dachte ich mir, dass wohl die Bettler am meisten Zeit hatten. Immerhin saßen sie nur den ganzen Tag hier rum. Probierten nicht mal, zu arbeiten.
Ich rümpfte meine Nase und wollte gerade schleunigst weitergehen, als mich jemand am Jackett berührte. Es war ein kleines Mädchen, höchstens sieben Jahre alt und mit schmutzigem Gesicht. Es hatte nicht mal Schuhe und als Kleidung ein abgewetztes Stoffkleid.
Ich hatte nie viel mit Kindern zu tun, geschweige denn hatte ich je darüber nachgedacht, ob ich mal Kinder haben wollte. Sie interessierten mich einfach gar nicht.
Aber von diesem Kind ging irgendetwas aus… irgendetwas, das mir bis dahin unbekannt war.
„Entschuldige“, sagte das kleine Kind und schaute mich an. „Ich… ich habe nur so großen Hunger und ich wollte fragen, ob du mir etwas zu essen geben könntest…“
Ich würde es vorziehen, wenn du mich siezen würdest, hätte ich am liebsten als erstes gesagt. Dann dachte ich nach. Das hier war ein kleines Kind. Ich sah mich um. Wahrscheinlich hatte es seine Familie verloren und musste nun hier leben. Das würde die Kleidung, sofern noch vorhanden, erklären.
Ich überlegte und plötzlich fasste ich einen Entschluss. Ich griff nach der winzigen Hand des Kindes, drehte mich um und zog es mit mir. Es ging ohne Widerwillen mit.
„Wie heißt du?“, fragte das kleine Kind und schaute mich mit großen Augen an. Ich konnte nicht anders.
„Ich bin Mark. Und du?“
„Hallo, Mark. Ich heiße Anne.“
Ich lächelte der Kleinen zu und konnte mir nicht erklären, warum. Immerhin müsste ich schon längst bei der Arbeit sein.
Der Bäcker kam in Sicht. Die Kleine ging weiterhin brav mit mir hinein. Ich kaufte ihr eine Brezel inklusive eine Flasche Wasser und drückte es ihr die Hand. Dann ging ich in die Knie, bis ich mit ihr auf Augenhöhe war.
„Ich komme morgen wieder, ja?“ Doch ich wartete keine Antwort ab.
Mich über mich selbst wundernd ging ich zur Arbeit.

Nach der Arbeit fuhr ich wie benommen zu einem Spielzeugladen.
Als wüsste ich von Anfang an, was ich kaufen wollte, steuerte ich auf das Regal mit den Puppen zu. Ich fand eine wunderschöne mit zwei Zöpfen und einem Kleidchen.
Schneller als ich denken konnte war ich bei der Kasse und ohne auf das Geld zu achten, kaufte ich die Puppe.

Am nächsten Tag wachte ich eine halbe Stunde früher auf, als ich aufstehen musste. Ich zog mich an und machte mich fertig. Ich fuhr wie immer zur Arbeit, die Puppe auf dem Beifahrersitz.
Kaum hatte ich geparkt und stieg aus, zupfte wieder jemand an meinem Jackett. „Na, Anne?“, sagte ich und fuhr ihr durchs Haar.
„Hallo, Mark.“ Sie lächelte mich an und schaute dann schüchtern auf den Boden. „Danke für das Essen. Ich bekomme selten etwas. Seitdem mein Vater und meine Mutter erfroren sind, noch weniger.“ Sie schaute mich mit großen Augen an.
In meinem Herz rührte sich etwas und am liebsten hätte ich sie mitgenommen. „Schau mal, Anne“, sagte ich daher, „ich hab dir etwas mitgebracht. Damit du nicht mehr so alleine bist.“
Mit diesen Worten überreichte ich ihr die Puppe. Sie drückte sie fest an sich und schaute mich mit Tränen in den Augen an. „Ich danke dir so sehr.“
Ich fuhr ihr sanft durchs Haar, dann drehte ich mich um und ging, damit sie nicht meine Tränen sehen musste.

Als ich nach Hause kam, ging ich auf den Dachboden. Ich war dort seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr gewesen und wusste noch weniger, wo meine alten Klamotten waren, als ich etwa in Annes Alter gewesen war.
Schließlich fand ich sie in einer Kiste, hinten in einem Eck. Verstaubt und benutzt, aber trotzdem noch gut intakt.
Ich klappte sie auf und mir schlug eine Staubwolke entgegen. Ich hustete kurz, dann fand ich auch das, was ich suchte. Ein Paar Schuhe und eine abgewetzte Hose.
Beides musste in etwa Anne passen.

Der nächste Tag kam schneller, als ich gedacht hatte. In letzter Zeit rauschte irgendwie alles an mich vorbei und ich dachte, wenn überhaupt, nur an Anne. In der Arbeit war ich wie ein Roboter.
Bevor ich zu dem Platz ging, wo ich Anne vermutete, kaufte ich ihr wieder etwas beim Bäcker. Es war noch warm und ich dachte mir, es würde ihre kalten Fingerchen wärmen.
Dieses Mal stürmte sie schon von weitem auf mich zu. „Mark!“, rief sie und lächelte mich an. Dann schlang sie ihre kurzen Ärmchen um mein Bein und schaute zu mir nach oben.
Ihre Puppe klemmte wie selbstverständlich unter ihrem Arm.
„Ich hab dich vermisst, Mark.“
„Ich dich auch.“ Mir kamen wieder die Tränen, aber ich blinzelte sie weg.
Ich reichte ihr langsam Hose und Schuhe inklusive das vom Bäcker. Sie schaute mich nur an und drückte mein Bein fest. Ihre Fingerspitzen waren blau.
Ich wickelte schnell meinen Schal weg und gab ihn ihr auch.
„Wie kann ich dir danken?“, fragte sie leise und schaute mich an. Eine Träne kullerte über ihre Wange.
Ich strich sie weg. „Indem du einfach weiter lebst.“

Ich beschloss, ihr eine dicke Decke mitzunehmen. Sie sollte nicht erfrieren. Oder am liebsten hätte ich sie einfach mitgenommen, das Recht außer acht gelassen. Sie sollte ein Zuhause haben. Sie hatte es verdient.
Es schien alles wie immer. Aber ich wunderte mich schon, als Anne weder auf mich zu rannte oder sich an mein Bein klammerte.
Ich fand sie auch nicht bei den anderen Bettlern. Ich befragte diese, aber keiner konnte mir Auskunft geben.
Da fand ich eine kleine Nebengasse. Und sah ein kleines Bündel auf dem Boden legen. Einen Schal um den Hals, die kleinen, blauen Fingerchen in der Puppe und verkrampft.
Eine angebissene Brezel daneben, die Lippen lila und rau. „Anne.“ Ich fiel neben ihr auf die Knie und schaute mir an.
Mir entwich eine Träne. Sanft nahm ich sie auf den Schoß und schaukelte sie, lehnte meinen Kopf an ihre eiskalte Stirn und drückte sie.
Da sah ich etwas in einer ihrer Hände. Ein kleines Zettelchen. Es schien fast so, als hätte sie es mir geben wollen. Ich öffnete es langsam. In krakeligen, verwackelten Buchstaben stand dort eine Botschaft, bestehend aus vier Worten: „Mark ich hab dich lieb.“
Langsam legte ich Anne auf den Steinboden und schaute sie an. Ich breitete die Decke aus und deckte sie sorgfältig zu. Es sah fast aus, als würde sie schlafen.
Eine Träne von mir tropfte auf die Decke, eine weitere folgte. Ich steckte das Zettelchen ein. Ich würde es nie vergessen.
„Ich hab dich doch auch lieb, Anne.“
Jetzt wusste ich, was diese hektischen Leute meinten. Die Zeit eines Menschen war viel zu begrenzt – und viel zu schnell vorbei.

30
Mai

Was ist das?

   Von: BiestyBird in Rätsel

Die Lösung des letzten Rätsel lautete:

 

Und hier ein neues Nonogramm, viel Spaß. Die Lösung kommt nächste Woche.

30
Mai

Blau ohne Ende

   Von: Alphia in Schlagzeilen

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

ihr habt richtig geguckt, dieser Artikel wird blau. Nein, er kippt sich keine vier Biere hinter die Binde, sondern er dreht sich um ebenjene Farbe.
Blau ist etwas, damit hatte jeder mal zu tun. Die einen schippern über den blauen Ozean über dem hellblauen Himmel, die anderen sammeln Blaubeeren oder mahlen Tintenbeutel und Indigo und manch einer wurde, weil er dank Bier und Wein blau war, grün und blau geschlagen.

Auch im Bereich der Mode ist Blau überall zu finden. Vielseitig, kombinierbar, es steht jedem und es erfindet sich immer wieder neu.
Egal ob hellblau, dunkelblau, grünblau, blaugrau, blaulila, es ist immer blau. Es kann seriös und elegant, aber auch heiter und jugendlich aussehen. Besonders blaue Hosen geben einen modernen Hingucker.
Mein Fazit ist: Blau ist ein wahrer Dauerbrenner. Allerdings sollte man es nicht übertreiben, ehe man noch mit einer riesiger Blaubeere verwechselt wird, wenn man durchs Gebüsch schleicht!