Archiv Januar, 2011

31
Jan

Aufbruch

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Wenn sich das Leben verändert, so fällt es dem einen leichter als dem anderen, sich den neuen Gegebenheiten anzupassen. So mag der eine den Veränderungen offen gegenüber stehen, sie als eine Chance begreifen, sich auch selbst neu zu finden, wieder neu zu entdecken.
Anderen hingegen fällt dies schwer. Sie versuchen sich zu klammern an das was war, hängen fest in dem Vergangenen und verschließen sich dem Neuen in der Erwartung, das Alte möge zurückkehren. Fast könnte man sie vergleichen mit Schiffen, die trotz des Orkans, der ihren Heimathafen fast zur Gänze zerstörte, weiterhin dort vor Anker liegend, die Augen vor der Wahrheit verschließend und weiterhin behauptend, die Sicherheit des Hafens sei gewährleistet. Und auch wenn alle anderen Schiffe bereits hinaus segelten, sei es, weil sie in freudiger Erwartung dessen, was sie vorfinden könnten, ins Unbekannte starteten, sei es eher zögerlich und vorsichtig den Weg hinaus in die Welt ertastend.
Irgendwann einmal werden auch die letzten Schiffe den Hafen verlassen müssen und den Aufbruch wagen müssen. Am leichtesten allerdings wird es den letzten fallen, finden sie jemanden, der wie sie selbst ist um mit ihnen gemeinsam aufzubrechen zu neuen Ufern.

Mobile
Zu Beginn der Woche schleppten sich fast im Minutentakt kranke Bürger auf den Markt auf der Suche nach einem Heiler. Daher fühlte sich der werte Herr Al Capone dazu genötigt, ein paar Lederhandschuhe in die Höhe zu halten und deren besondere vor Krankheit schützende Wirkung hervorzuheben. Nach einem kurzen Blick auf die edlen Handbedeckungen, murmelte der Herr Dunin nachdenklich: „Hand eines Goblins kombinieren mit Zange und Salz ergibt Lederhandschuhe und Hand eines Goblinskeletts…“. Irritiert fragte Al Capone nach: „Was spielt Dunuin denn da? Wir bauen uns ein Mobileee?“ Sicher auch mal ein netter Hausschmuck. (MH)

Kranke Beweise
In der letzten Woche waren die Kranken all überall. Nur einer behauptete hartnäckig, der Krankheit trotzen zu können. Es handelte sich dabei um den emsigen Bergmann schieferhammer. Durch seine Arbeit in den Höhen des Andoragebirges scheint der Herr wohl zu glauben, über eine unverwüstliche Gesundheit zu verfügen. Jedenfalls wettete er mit dem derzeit recht durchscheinenden Herrn IceT, seinen Ausflug in das Gebirge ohne jedwede Krankheit zu überstehen. Wie viele Chancen der Herr schieferhammer zum Wettgewinn hat, bleibt abzuwarten, Trent scheint ihm jedenfalls nicht gut zu bekommen, vermeldete er doch nach wenigen Schritten, einen Heiler zu benötigen.(MH)

Vermisst
„WAAAASSSS????“ erschallte in der letzten Woche der unverkennbar das Kreischen von Maddie Hayes über den Trenter Markt. Dabei hatte die Dame durchaus allen Grund für ihren entsetzten Aufschrei. Die werte Tonski war die erste, die aus der dunklen Ecke einen anderen Geruch wahrnahm, als die üblichen üblen Ausdünstungen des dort seit einer Woche vor Halloween 2008 hausenden Werwurms. Neugierig schaute sie in die dunkle Ecke und musste dort erstaunt das Fehlen des Wurms feststellen. Was der hinterher eilende IceT dann dort fand, ließ das Niveau der Unterhaltung auf dem Markte wahrlich in die Latrine plumpsen, denn was den Geruch in der Ecke verursachte war deutlich das Gegenteil dessen, was als Nahrung zu bezeichnen ist. Dies veranlasste ihn auch zu dem Ausruf „HOLY SHIT!“, was Jim der Siedler schnell nachfragen ließ: „Echt? Ne Relique? Kann man mit Reliquien nicht prima Geschäfte machen?“ Malecke bestätigte: „Klar, Shit for Sale.“ Maddie konnte allerdings im diesem Augenblick wenig dem Gedanken abgewinnen, vielmehr bewaffnete sie sich nach dem ersten Schock mit allerlei zweifelhaften Gerätschaften und zog los, ihren Wurm oder den, der für sein Verschwinden verantwortlich war, aufzuspüren.(MH)

31
Jan

Gesundheit!

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Liebste Leserschaft,
ja wieder einmal ist es so weit, dass diesem Wunsch tatsächliche Anteilnahme und vor allem auch der Wunsch danach, selbst eben jene zu behalten inne wohnt. Denn in der vergangenen Woche hatten die Heiler wahrlich viel zu tun. So sah man sie nicht nur am Trenter Markt ihr bestes geben, auch im Umland eilten sie geschäftig hin und her, immer versuchend, möglichen Epidemien einen Riegel vorzuschieben, auf das Krätze, Läuse, Husten und ähnliche Geißel nicht alle Bürger des Landes heimsuchen mögen und das Leben und vor allem auch die Versorgung des Landes somit in Gefahr zu bringen. Read the rest of this entry »

Wertes Leservolk,

da die zuständige und geschätzte Redakteurin sich bis heute Nacht in eisigen Gefilden aufhielt und vom Rest der Außenwelt abgeschnitten war, erachte ich es als meine Pflicht, die geneigten Leser dennoch mit Informationen über modische Trends, Entgleisungen und derlei mehr zu versorgen.

Da gab es denn auch eine – allen voran die Tuchbeutel. Mit eben jenen bis dato recht nützlichen kleinen Utensilien hatten wir uns bereits in den vergangenen Wochen intensiver auseinandergesetzt, und auch ihr, werte Leser, habt klargemacht, dass die früheren Tuchbeutel in eurer Gunst eigentlich höher standen. Nun haben wir eine gute, gleichwohl aber auch eine schlechte Nachricht für euch.

Bekanntermaßen hat sich die Tragkraft dieser geschätzten Accessoires vor wenigen Wochen um einen Punkt erhöht. Nun ergab sich aber, dass offenbar hierfür robusteres Gewebe genutzt werden muss, das die darin aufbewahrten Güter und die Farben tragen kann – die Folge: sie werden drastisch schwerer. Nunmehr belegen sie ganze drei Slots, soviel wie ein Baumstamm! Zwar ist es zu begrüßen, dass sie künftig auch mit prächtigen Farben zu verzieren sein werden, doch der Preis für die neu gewonnene Farbenpracht und Übersicht ist hoch. Der konkrete Nutzen der Tuchbeutel hat sich somit doch deutlich reduziert, und es wird gemunkelt, dass die ersten Bürger bereits ihre Tuchbeutel in die Lager verbannt haben, da ihnen die Last zu schwer wurde. Nun bleibt zu hoffen, dass sich doch der eine oder andere noch an der Farbenvielfalt erfreuen zu vermag.

Auch munkelt man – fernab der Tragfähigkeit -, dass es seit einem vermehrten Ausbruch von Krankheiten dringend anzuraten sei, insbesondere in kalten Gefilden wie den Inseln des gefrorenen Feuers oder im Adora-Gebirge auf ausreichend warme Kleidung zu achten. Hier dürften edle Fellprodukte und robustes Schuhwerk die erste Wahl sein, zudem schützen Hüte vor unschönen Verschlechterungen Eures Allgemeinbefindens.

In diesem Sinne wünsche ich Euch, geneigte Leser, eine erfolgreiche und unterhaltsame Woche!

Herzlichst, IceT

31
Jan

Gundels Snowi

   Von: Liala in Schlagzeilen

Geneigte Leser,

in dieser Woche hatte ich das Vergnügen, mich mit der Trenterin Gundel in Retos Taverne treffen zu können. Ich war äußerst froh, dass dieses Treffen zustande kam, hatte ich doch erst vor kurzem ihren außergewöhnlichen Begleiter entdeckt: einen Schneemann!
Wie ihr euch denken könnt, war meine Neugierde natürlich sofort geweckt. Wo kam er her? Und woher hatte sie ihn? Auf diese und noch mehr Fragen konnte ich bei unserem Gespräch Antworten finden…

Etwas schwerfällig plumpste ich auf einen der Stühle und streckte die Beine von mir. Gundel wusste meine Erschöpfung offenbar richtig zu deuten.
„Wartet, ich hole eben was zu Trinken.“
Dankbar blickte ich ihr nach und nahm schon kurze Zeit später einen köstlichen Blaubeersaft entgegen und nahm einen kleinen Schluck.
„So trocken ist das nix.“, befand Gundel. „Für Bier ist’s aber noch zu früh.“, grinste sie gleich hinterher und begnügte sich – für den Moment – auch mit einem Schluck Saft.
„Da habt Ihr Recht, werte Gundel. Ich danke Euch. Bier dürfte ich momentan ja ohnehin nicht… aber egal, es geht um Euch. Genauer gesagt um Euren Begleiter da.“ Meinen Worten folgte ein Nicken in Richtung des Schneemanns, der unserem bisherigen Gespräch stumm beigewohnt hatte.
„Ach ja, Snowi.“, fing sie meinen Blick auf. „Der ist mir kurz vor Weihnachten zugelaufen.“
„Zugelaufen? Ein Schneemann läuft einem zu? Wo genau war das denn?“
„Ich war gerade auf dem Rückweg vom Gutshof.“, erinnerte sie sich, „Da hab ich hinter einem Busch was Rascheln gehört. Dachte an ein Reh und habe gleich meinen Bogen gezückt. Dann gab es noch mehr Krach und Snowi kam hervor.“
Schnell kratzte meine Feder über das Papier. „Und wie habt Ihr reagiert? Immerhin läuft einem nicht jeden Tag ein Schneemann über den Weg!“
Ein breites Grinsen stahl sich in ihr Gesicht.
„Hab mich fürchterlich erschreckt und auf den Hosenboden gesetzt. Wollte schon fliehen. Schließlich war gerade erst Halloween vorbei.“
Unweigerlich stimmte ich in ihr Lachen ein.
„Das wäre mir wahrscheinlich nicht anders gegangen… wisst Ihr denn, wer ihn gebaut hat? Hat ihn überhaupt jemand gebaut?“
Sie schüttelte den Kopf. „Das weiß Snowi nicht so genau… er kann reden, wisst Ihr?. Er weiß nur, dass er eines Tages aufgewacht ist und ganz alleine war.“
„Er kann auch noch reden?“ Meine Verblüffung war komplett. „Also im Laufe der Interviews hab ich ja schon viel erlebt, aber das… Das heißt… er sagte Euch seinen Namen? Oder habt Ihr ihm ihn gegeben?“
„Naja zu Anfang konnte er noch nicht richtig sprechen, das hat er aber im Laufe der Zeit gelernt. Der Name ist mir so eingefallen und er fand ihn später auch gut.“
Interessiert lehnte ich mich vor. „Wie hat er denn das Sprechen gelernt?“
„Den Anfang hat er sich selbst beigebracht. Er hat sich hinterm Blaubeerbusch beim Portal versteckt und den Leuten zugehört, die vorbei kamen.“
„Was war denn sein erstes Wort?“
„Zu mir? ‚Nicht Angst, ich nix tun‘ Wäre ja sonst schnell weg gewesen.“, grinste sie.
„Nun, dann war das ja immerhin schon geklärt. Aber nun mal ehrlich…“ Ich senkte ein wenig die Stimme, damit Snowi mich nicht hören konnte. „Was macht Ihr denn, wenn… na Ihr wisst schon… das Tauwetter einsetzt?“
„Hm, das ist ein Problem.“, stimmte sie mir zu. „Da haben wir auch schon gerätselt… Wir wissen es nicht genau. Leider gibt’s ja kein Eishaus, in das er sich flüchten könnte. Aber hier gibt’s doch irgendwo eine Eiswüste oder so was, oder?“
Ich dachte nach. „Ja, ich meine auch… vielleicht wäre das ja eine Möglichkeit für ihn zu… übersommern.“
Gundel spann den Gedanken mittlerweile weiter. „Muss mich mal erkundigen ob’s da im Sommer auch kalt ist. Dann gehen wir demnächst mal hin und schauen uns das ganze mal an.“
„Das wäre sicher nicht die schlechteste Idee.“, stimmte ich ihr zu. „Nun dann, werte Gundel, ich danke Euch vielmals für die Auskünfte und Eure Anwesenheit. Euch natürlich auch Danke, Snowi.“ Lächelnd nickte ich ihm zu.
„Danke, habe mich gerne unterhalten.“ Sie blickte kurz zu ihrem Begleiter, dann erklärte sie mir noch: „Snowi ist leider ein bisschen schüchtern…“
Wir verabschiedeten uns freundlich und gingen schließlich ein jeder unserer Wege.

Sofern das Tauwetter nicht demnächst einsetzt, werdet ihr sicher Gelegenheit haben, Gundel und ihrem Snowi einmal in Trent oder dem Umland zu begegnen. Und falls ihr Tips zu kalten Orten habt, ist meine Gesprächspartnerin euch sicherlich auch dankbar.
Eine erfolgreiche Woche wünscht

Eure Lia

31
Jan

Ein mal zwei minus drei ist???

   Von: BiestyBird in Rätsel

Für das Rätsel der letzten Woche kamen 5 richtige Einsendungen. Das gesuchte Wort lautetete:EINFACHER RUCKSACK. Die Würfel entschieden, dass   Alphia den 1. ,  billa den 2. Platz  und Tonksi den dritten Platz belegt. Trostpreise erhalten Logikani und Krissi. Die Redaktion gratuliert der Gewinnern herzlich.

Und hier ein Symbol-Rätsel, viel Glück beim Lösen!

Reiht die Anfangsbuchstaben 0 nach 1 aneinander und schickt das daraus entstehende Lösungswort bis zum nächsten Freitag, 04.Februar 2011 ingame an BiestyBird.
Redaktionsangehörige sind, wie immer, von der Teilnahme ausgeschlossen.

31
Jan

Schnappschuss96

   Von: Maddie Hayes in Schnappschuss

Mit fliegenden Röcken und manch Begleiter sah man in der letzten Woche viele Heiler durch Trent und auch das Trenter Umland hasten, immer bemüht, auch dem letzten Kranken Linderung zu verschaffen. Derart eilig hatten sie es dabei, dass nur ein schneller Schnappschuss gelang, ehe alle Heiler in den Weiten des Umlandes verschwanden.