Archiv Dezember, 2010

27
Dez

Die Sieger des Wettbewerbs

   Von: Vishvadika in Schlagzeilen

Liebe Leserinnen und Leser,

zwischen Weihnachtsschmaus und Silvestervorbereitungen will ich Euch nicht lang auf die Folter spannen. Die Gewinner des diesjährigen Weihnachts-Kostümwettbewerbs sind:

mit 55 Punkten:
Nijel
Avilon

54 Punkte haben:

Yoschi
Guinevere
Georgiana
Pytron

Herzlichen Glückwunsch an die Sieger!

Es wünscht Euch allen einen guten Rutsch in neue Modejahr,
Eure Vish

27
Dez

Jahresrückblick

   Von: Maddie Hayes in Geschichten und Geschichte

An dieser Stelle möchte der Trenter Bote in den nächsten Ausgaben einmal Revue passieren lassen, was sich im Lande im vergangenen Jahr zutrug. Sicher wird das eine oder andere noch vor dem geistigen Auge präsent sein, vieles aber ist schon fast wieder vergessen. So hat der Trenter Bote, wie auch schon zu Beginn beziehungsweise Ende des vergangenen Jahres hier kurz wichtige Ereignisse des Landes zusammengefasst.


In den letzten Tagen des alten Jahres hatte gerade der Zirkus seine Tore eröffnet und lockte die Bürger mit Messer werfen, Luftballons, wilden Tieren und nicht zu vergessen der in ihren Auswirkungen doch zuweilen recht amüsanten Kanone. Doch auch eisige Kälten lockten in diesem Monat wagemutige Besucher an, war doch mitten in den unendlich erscheinenden Weiten des Meeres die Insel des gefrorenen Feuers erstanden, die im Namen jedoch schon klar machte, dass dort nicht etwa nette Lagerfeuerromantik zu finden sein würde, sondern Schneemassen, Eis und Kälte. Dennoch zog es so manche Bürger wagemutig dorthin, die wagemutigsten schafften es, gewollt oder nicht, sich mittels der Kanone dort hinzu schießen. Tauben bevölkerten den Himmel mit Hilfegesuchen derer, die unglücklich an den eisigen Gestaden gestrandet waren. Doch lange sollte es nicht dauern, bis die gefiederten Freunde plötzlich vom Himmel verschwanden. An ihre Stelle traten seltsam anmutende Rote Kästen, denen viele Bürger mehr als misstrauisch gegenüber traten. Sogar eine spontane Initiative mit dem Titel „Rettet die Brieftauben“, die am Großen Schwarzen Brett der Stadt Unterschriften für den Erhalt der geflügelten Postboten sammelte, wurde spontan und voller Enthusiasmus, wenn auch in Nachhinein erfolglos, gegründet.
Schnell wurde die Sorge um die Tauben allerdings auch abgelöst von der Sorge um den eigenen Charakter. Diese war nicht unbegründet, wie sich zum Ende des Monats herausstellte. Einer unbekannten Seuche, die durch die Portale Noröms auch nach Simkea übergriff, fielen die Bürger samt und sonders zum Opfer. In der Folge der Seuche kam es bei allen Bürgern zum Verlust der von ihnen im Laufe ihres Lebens in Simkea mühsam erworbenen Charaktereigenschaften. Schlimmer noch, ein vorher zwar nicht besonders geachteter, doch nicht uninteressanter Charakterzug wurde aus den Landen komplett eliminiert, nämlich die Weisheit. Ob dies dem Zusammenleben in unseren Landen im Laufe des Landes von Schaden gereicht hat, dies möchte der Trenter Bote an dieser Stelle eines jeden Lesers eigener Interpretation überlassen.


Gerade war erst ein Monat des neuen Jahres verstrichen, als Aufschreie durch die Lande klangen. Zum einen machte sich ein massiver Eiermangel bemerkbar, der bei manchen Bürgern schon zu Eiersammelphobien führte, zum anderen waren die durch die Gassen Trents hallenden Schreie von Bürgern, die sehr zu ihrem eigenen Ärger und zur Freude manch anderer Bürger, die für eine Weile verschwundenen Schlaglöcher wieder entdeckten. Nicht zu entdecken waren allerdings so manch eine Redakteurin des Trenter Boten, die genauso verschwand, wie auch die kleine Hannah, die erst durch die Hilfe eines Ratsmitgliedes aus einem tiefen schwarzen Loch am Gutshof errettet werden konnte. Zunächst war noch spekuliert worden, ein Bürger könnte vielleicht versehentlich das Kind in die neu einsichtige Tasche des Rucksacks gesteckt haben, dieser Gedanke wurde allerdings schnell wieder verworfen.
Zwar nicht verworfen, wohl aber doch geworfen wurde auch innerhalb der Stadtmauern Trents. Am Lager war die neuartige, moderne Kochstelle installiert worden, an der sich viele Köche an Rezepten versuchten. Leider entstand dabei recht oft nur ein eckliges Mischmasch von Lebensmitteln, bei dessen Entsorgung dazu übergegangen wurde, es einfach hinter die Lager zu werfen, wo es zu einem beachtlichen Haufen anwuchs.
Auch die zum Valentinstag verschenkten Herzen der Zuneigung und herzlichen Pralinen und duftenden roten Rosen konnten nichts an der Tatsache ändern, dass es vielen am Lager gewaltig stank.


Herzlich ging es auch Anfang März zu und zwar in Form von herzlichen Glückwünschen, denn der Trenter Bote feierte sein einjähriges Bestehen. Dies feierte er natürlich nicht einfach nur still und leise, sondern mit einem rauschenden Fest am Stand, bei dem die niedliche Talja nach langer Zeit wieder einmal Gelegenheit bekam, ihre heiß geliebten Getränke an den Mann, die Frau und auch das Wesen zu bringen. Spaß hatten dabei auch im Vorfelde schon die Bürger, tauchten doch überall im Land kleine Schnipsel auf, die es zusammen zu setzen galt, um dann aus ihnen eine Einladung zu eben jener Strandparty des Trenter Boten erkennen zu können.
Zusammensetzen konnte man auch ab diesem Monat neue Farben aus neu herzustellenden Farbpulvern, wobei man manch alt eingesessenen Färber doch ein wenig verwirrt sah, ob der neuen bunten Vielfalt.
Verwirrung schafften sicher auch die wild herum stromernden Hühner, Kühe und Schafe am Gutshof, die den ersten Frühlingsmonat eilig nutzten, um auch das eine oder andere neue Feld aufzusuchen. Allerdings machten die Tiere einen weiten Bogen um die Schlammgrube, die am Gutshof entstanden war und in der sich erstmals nun kleine, weitgehend rosa Tierchen mit dem Namen Schweine suhlten.
Sicherlich nichts mit all diesen Geschehnissen zu tun hat der Versuch eines Ratsmitglieds, die allseits beliebten Tonbecher aus dem Lande in die Anderswelt zu schmuggeln und zurück. So ehrenwert seine Gedanken dabei auch waren, ganz unbemerkt glückte dieser Versuch nicht. Sehr zum Erstaunen vieler Nutzer der tönernen Gefäße wandelten diese quasi über Nacht ihr Aussehen, allerdings sind seither nicht nur in unseren Landen, sondern auch in der Anderswelt die Becher heiß geliebte Utensilie zur, wenn auch nur kurzfristigen, Lagerung des von vielen noch heißer geliebten DBT.
Nicht zu vergessen auch, dass der Monat auch allen Schleckermäulchen die Sahne und die für Marmeladenbrote unverzichtbare Butter bescherte.

Auch wenn der Osterhase in diesem Jahr nicht die Ostereier brachte, so mussten die simkeanischen Bürger auch in diesem Jahr nicht darauf verzichten, da sie selbst bunte Eier an der modernen Kochstelle in den wunderbarsten Farben herstellen, verschenken und natürlich auch tauschen konnten. Auch wenn sich einige Bürger nur ungern von ihren schmucken farbigen Ostereiern trennen mochten, so lohnte sich doch der Tausch, besonders der Eintausch bei der kurzfristig nach Ostern in Simkea eingetroffenen Vertretung des Osterhasen, der dafür den allseits beliebten Ostersammelpin 2010 ausgab. Zum Glück war er allein von der Farbe nicht mit weiteren ungewöhnlichen Besuchern der Stadt Trent zu verwechseln, allerdings schienen einige Bürger, die den Osterhasen suchten, zuweilen verzweifelt oder farbenblind, verwechselten sie doch die durch die Stadt gackernden Hühner ab und an schon einmal mit dem Hasen.
Nicht allzu selten auch verliefen sich selbst alt eingesessene Bürger in diesem Monat in der Stadt, wurde doch zum einen das Wohngebiet vergrößert, und auch in einer entlegenen Gasse, die längere Zeit gesperrt war, das Schlachthaus eröffnet worden, damit auf dem Markt nun nicht mehr sehr offensichtlich geschlachtet werden musste, was zuvor aus den neu bei Isabell erwerbbaren Zuchteiern geschlüpft war.
Auch ein Tor zu einem verwunschen erscheinenden Garten bereitete der Bürgern Kopfzerbrechen. Konnten junge Mitbürger hindurch schlüpfen, so blieb der Eintritt doch allen verwehrt, die sich schon zu den Altbürgern zählen konnten, bisweilen sehr zu deren Bedauern.
Lange Gesprächsstoff lieferte auch der allererste auf dem Meer gesichtete Wal, zu dessen Jagd sich schnell einige Bürger zusammenfanden. Lang dauerte dessen Leben im Meer nicht, so dass er auch kaum Interesse gehabt haben dürfte an der in diesem Monat ebenfalls neu im Boten eröffneten Herzbörse für einsame, Zweisamkeit suchende Bürgerinnen und Bürger.


Nachdem die ersten schlossartigen Villen im Wohnviertel von ihren stolzen Besitzern der Öffentlichkeit präsentiert wurden, reagierte der emsige Baumeister Bob recht flink und präsentierte eilige die neuesten Ausbaupläne, die gegen ein wenig geringes Entgelt bei ihm erworben werden konnten, die Bautätigkeit in der Nachbarschaft geht also ungebrochen weiter.
Ungebrochen auch die auf den ersten Blick doch recht baufällig wirkende Brücke, über die die Bürger ab diesem Monat zwar nicht in das gelobte Land, doch aber in ein wundervolles neu erschlossenes Gebiet vordringen konnten, in dem Kakao, Wein und noch vieles mehr zu finden ist. Ein wenig Probleme machte allerdings einigen Bürgern, den Weg wieder aus dem Gebiet zurück zu finden.
Gefunden wurde dann auch in diesem Monat trotz ungewöhnlicher Umstände die Nahrung im Rucksack, die sich sonderbar anders auf den Zungen anfühlte. Zwar sättigte sie die Bürger noch immer, doch musste sehr zum Leidwesen vieler Bürger festgestellt werden, dass die Zeiten, da sich nur von fettigem Schnitzel oder rein vegetarisch nur von Äpfeln, oder wahlweise sehr spartanisch von Wasser und Brot, ernährt werden konnte, der Vergangenheit angehörten.
Doch brachte auch die Verlegung der modernen Kochstelle in die Tavernenküche zumindest Blueface Erleichterung und den Köchen Simkeas viele neue Gerichte, die sie schmackhaft zubereitet, den staunenden Marktbesuchern präsentierten. Die ein oder andere Kakerlake, die sich in die Brötchen oder auch schon einmal die Suppen verirrte, wurde beflissen meist übersehen.
Übersehen konnte man allerdings zum Ende des Monats hin nur schwerlich einen gewissen Vogonen, der den Bürgern ob sie wollten oder nicht, die berühmte vogonische Dichtkunst nahezubringen versuchte. Einzig, wer das wichtigste Utensil, über welches ein interstellarer Anhalter verfügen kann, mit sich führte, konnte sich entspannt zurücklehnen und den Besucher an sich vorüber schreiten lassen.


Der Monat war kaum geboren, als auch schon weitere Geburten vermeldet werden konnten. Zum einen die Geburt der niedlichen Tochter der wundervollen Moderedakteurin des Trenter Boten, der kleinen Sanya Ivorel, zum anderen schlüpften die ersten Pinguine aus unterkühlten Eiern und watschelten über den Marktplatz. Bevor sie allerdings zu allzu großen Stolperfallen werden konnten, zogen sie es vor, sich wieder in die eisigen Weiten zu verabschieden.
Den Abschied vergessen hingegen hatte wohl eines der Hühner, die zu Ostern einen Kurzurlaub in Trent gemacht hatten. Aus Gründen, die sich niemandem erschlossen, hatte das Huhn es sich recht bequem innerhalb der Stadtmauern gemacht und gackerte mal in der einen, mal in der anderen Gasse fröhlich vor sich hin.
Allerdings nahm das Huhn seine Koffer, als Kunde von der Ankunft eines anderen, wenig begrüßenswerten Gastes die Runde machte. Der Schwarze Tod nebst üblem Gefolge sollte auf dem Wege in unsere Lande sein. Nur wenig später konnte dann auch vielerorts sich davon überzeugt werden, dass eine Erkältung im Vergleich zu dem, was seit diesem Monat an Krankheiten Einzug gehalten hatte, ein wahrer Spaziergang war.
Zur Ablenkung der Kranken, vielleicht auch zum Vergessen allerdings gab es zum Monatsende hin den lang ersehnten ersten selbst gebrauten Alkohol auf dem Markt zu erstehen.

In der nächsten Woche dann geht es weiter mit dem Rest des Jahres.

27
Dez

Gute Vorsätze

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Die Menschen haben die sonderbare Angewohnheit, wenn das Jahr endet und ein neues beginnt, sich tausende Dinge für die kommenden 365 Tage vorzunehmen. Dabei werden die verschiedensten Vorsätze gefasst. Der eine nimmt sich vor, weniger zu trinken, ein anderer, nicht mehr zu rauchen, wieder ein anderer weniger zu arbeiten, während der nächste sich vornimmt, endlich einmal überhaupt wieder zu arbeiten.

Meist rühren diese Vorsätze von Zuständen, die entweder dem Menschen selber, oder auch den Menschen um ihn herum missfallen. Nur wohnt all den guten Vorsätze, die in der Silvesternacht gleichsam mit dem Feuerwerk ins neue Jahr geschossen werden, ein kleiner Schönheitsfehler inne. Die wenigsten Menschen schaffen es, ihre guten Vorsätze, die im Eifer dessen, sie vermeintlich sich vornehmen zu müssen, als durchaus umsetzbar erscheinen, auch in die Tat umzusetzen. Spätestens am Ende der ersten 30 Tage des neuen Jahres reift auch bei dem Letzten die Erkenntnis, dass ein Jahr ziemlich lang sein kann.

Vielleicht sollten sich die Menschen davon verabschieden, sich selbst unter Druck zu setzen, sich große Ziele für das neue Jahr zu setzten. Vielleicht sollten die Menschen einfach das neue Jahr begrüßen und voller Freude erwarten, was immer auch kommen mag. Keine Vorsätze sollten das neue Jahr schon in den ersten Minuten zu einer Herausforderung machen.
Möglicherweise jedoch wäre ein Wunsch, gewünscht von allen Menschen, das Richtige, um in das neue Jahr zu starten. Der Wunsch, mit Liebe und Glück durch das Jahr zu gehen.

Wenn alle Menschen auf der Welt sich dies wünschen würden, so könnte es geschehen, dass er in Erfüllung geht….

27
Dez

Und zuletzt …

   Von: BiestyBird in Rätsel

Das Rätsel der letzten Woche lösten erfolgreich: Krissi und Nillicwyed. Die Redaktion gratuliert der Gewinnern herzlich.

Und hier ein Rätsel für schlaue Köpfe, die auch um die Ecke denken können, viel Glück beim Lösen!

1. Welches Schimpfwort ergibt sich, wenn sich ein Uhu im Sand versteckt?

2. Wenn der Ziegel einen Ze verliert, was bleibt dann übrig?

3. Was kommt einmal in jeder Minute, zweimal in jedem Moment aber nie in tausend Jahren vor?

4. Du sitzt im Auto und fährst mit konstanter Geschwindigkeit. Links von dir befindet sich ein Abhang. Auf der rechten Seite fährt ein Feuerwehrauto neben dir her. Knapp vor dir galopiert ein Schwein, das größer ist als dein Auto, und im Abstand von weniger als einem Meter verfolgt dich ein Hubschrauber auf Bodenhöhe. Wo bist du?

5. Welche Antwort erhält man in den Bergen auf die Frage: Wer ist der Bürgermeister von Wesel?

6. Was will jeder werden, aber keiner sein?

Setzt die Anfangsbuchstaben der Lösungswörter hintereinander und schickt das daraus entstehende Wort bis zum nächsten Freitag,31.12.2010 ingame an BiestyBird.
Redaktionsangehörige sind, wie immer, von der Teilnahme ausgeschlossen.



27
Dez

Schnappschuss des Jahres

   Von: Maddie Hayes in In eigener Sache

Geneigte Leser,
an dieser Stelle nun wie angekündigt eine kleine Galerie der Schnappschüsse des ausgehenden Jahres. In dieser Woche werdet Ihr die Gelegenheit bekommen, aus den Monaten Januar bis Juni den euch jeweils liebsten Schnappschuss auszuwählen. In der folgenden Woche dann werden die des restlichen Jahres folgen. Im Anschluss dann wird aus den 12 Schnappschüssen des Monats dann der Schnappschuss des Jahres gekürt werden. Viel Spaß beim Anschauen. Read the rest of this entry »

27
Dez

Schnappschuss91

   Von: Maddie Hayes in Schnappschuss

Beim vorweihnachtlichen Schlendern durch Trents Gassen nahm in der letzten Woche eine Redakteurin des Trenter Boten sonderbare Geräusche wahr. Neugierig schlich sie näher und konnte einige Personen bei den Proben zu einem Krippenspiel beobachten. Schnell machte sie einen Schnappschuss und so können sich die Leser nun selbst ein Bild davon machen, ob es ein Glück oder ein Verlust war, das dieses Spiel nie zur Aufführung kam.

27
Dez

Und weg…

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Liebe Leserinnen und Leser,
mit dieser Überschrift ist selbstverständlich nicht der Trenter Bote gemeint, sondern schlicht das alte Jahr. Nur noch wenige Tage trennen uns von einem Neuen und auch die Redakteurinnen und Redakteure des Trenter Boten sind derzeit in der Anderswelt kräftig in Feierlaune. So steht diese Ausgabe des Trenter Boten auch, wie sollte es anders sein, ganz im Zeichen des ausklingenden Jahres. Read the rest of this entry »