Archiv Dezember, 2010

27
Dez

Die Sieger des Wettbewerbs

   Von: Vishvadika in Schlagzeilen

Liebe Leserinnen und Leser,

zwischen Weihnachtsschmaus und Silvestervorbereitungen will ich Euch nicht lang auf die Folter spannen. Die Gewinner des diesjährigen Weihnachts-Kostümwettbewerbs sind:

mit 55 Punkten:
Nijel
Avilon

54 Punkte haben:

Yoschi
Guinevere
Georgiana
Pytron

Herzlichen Glückwunsch an die Sieger!

Es wünscht Euch allen einen guten Rutsch in neue Modejahr,
Eure Vish

27
Dez

Jahresrückblick

   Von: Maddie Hayes in Geschichten und Geschichte

An dieser Stelle möchte der Trenter Bote in den nächsten Ausgaben einmal Revue passieren lassen, was sich im Lande im vergangenen Jahr zutrug. Sicher wird das eine oder andere noch vor dem geistigen Auge präsent sein, vieles aber ist schon fast wieder vergessen. So hat der Trenter Bote, wie auch schon zu Beginn beziehungsweise Ende des vergangenen Jahres hier kurz wichtige Ereignisse des Landes zusammengefasst.


In den letzten Tagen des alten Jahres hatte gerade der Zirkus seine Tore eröffnet und lockte die Bürger mit Messer werfen, Luftballons, wilden Tieren und nicht zu vergessen der in ihren Auswirkungen doch zuweilen recht amüsanten Kanone. Doch auch eisige Kälten lockten in diesem Monat wagemutige Besucher an, war doch mitten in den unendlich erscheinenden Weiten des Meeres die Insel des gefrorenen Feuers erstanden, die im Namen jedoch schon klar machte, dass dort nicht etwa nette Lagerfeuerromantik zu finden sein würde, sondern Schneemassen, Eis und Kälte. Dennoch zog es so manche Bürger wagemutig dorthin, die wagemutigsten schafften es, gewollt oder nicht, sich mittels der Kanone dort hinzu schießen. Tauben bevölkerten den Himmel mit Hilfegesuchen derer, die unglücklich an den eisigen Gestaden gestrandet waren. Doch lange sollte es nicht dauern, bis die gefiederten Freunde plötzlich vom Himmel verschwanden. An ihre Stelle traten seltsam anmutende Rote Kästen, denen viele Bürger mehr als misstrauisch gegenüber traten. Sogar eine spontane Initiative mit dem Titel „Rettet die Brieftauben“, die am Großen Schwarzen Brett der Stadt Unterschriften für den Erhalt der geflügelten Postboten sammelte, wurde spontan und voller Enthusiasmus, wenn auch in Nachhinein erfolglos, gegründet.
Schnell wurde die Sorge um die Tauben allerdings auch abgelöst von der Sorge um den eigenen Charakter. Diese war nicht unbegründet, wie sich zum Ende des Monats herausstellte. Einer unbekannten Seuche, die durch die Portale Noröms auch nach Simkea übergriff, fielen die Bürger samt und sonders zum Opfer. In der Folge der Seuche kam es bei allen Bürgern zum Verlust der von ihnen im Laufe ihres Lebens in Simkea mühsam erworbenen Charaktereigenschaften. Schlimmer noch, ein vorher zwar nicht besonders geachteter, doch nicht uninteressanter Charakterzug wurde aus den Landen komplett eliminiert, nämlich die Weisheit. Ob dies dem Zusammenleben in unseren Landen im Laufe des Landes von Schaden gereicht hat, dies möchte der Trenter Bote an dieser Stelle eines jeden Lesers eigener Interpretation überlassen.


Gerade war erst ein Monat des neuen Jahres verstrichen, als Aufschreie durch die Lande klangen. Zum einen machte sich ein massiver Eiermangel bemerkbar, der bei manchen Bürgern schon zu Eiersammelphobien führte, zum anderen waren die durch die Gassen Trents hallenden Schreie von Bürgern, die sehr zu ihrem eigenen Ärger und zur Freude manch anderer Bürger, die für eine Weile verschwundenen Schlaglöcher wieder entdeckten. Nicht zu entdecken waren allerdings so manch eine Redakteurin des Trenter Boten, die genauso verschwand, wie auch die kleine Hannah, die erst durch die Hilfe eines Ratsmitgliedes aus einem tiefen schwarzen Loch am Gutshof errettet werden konnte. Zunächst war noch spekuliert worden, ein Bürger könnte vielleicht versehentlich das Kind in die neu einsichtige Tasche des Rucksacks gesteckt haben, dieser Gedanke wurde allerdings schnell wieder verworfen.
Zwar nicht verworfen, wohl aber doch geworfen wurde auch innerhalb der Stadtmauern Trents. Am Lager war die neuartige, moderne Kochstelle installiert worden, an der sich viele Köche an Rezepten versuchten. Leider entstand dabei recht oft nur ein eckliges Mischmasch von Lebensmitteln, bei dessen Entsorgung dazu übergegangen wurde, es einfach hinter die Lager zu werfen, wo es zu einem beachtlichen Haufen anwuchs.
Auch die zum Valentinstag verschenkten Herzen der Zuneigung und herzlichen Pralinen und duftenden roten Rosen konnten nichts an der Tatsache ändern, dass es vielen am Lager gewaltig stank.


Herzlich ging es auch Anfang März zu und zwar in Form von herzlichen Glückwünschen, denn der Trenter Bote feierte sein einjähriges Bestehen. Dies feierte er natürlich nicht einfach nur still und leise, sondern mit einem rauschenden Fest am Stand, bei dem die niedliche Talja nach langer Zeit wieder einmal Gelegenheit bekam, ihre heiß geliebten Getränke an den Mann, die Frau und auch das Wesen zu bringen. Spaß hatten dabei auch im Vorfelde schon die Bürger, tauchten doch überall im Land kleine Schnipsel auf, die es zusammen zu setzen galt, um dann aus ihnen eine Einladung zu eben jener Strandparty des Trenter Boten erkennen zu können.
Zusammensetzen konnte man auch ab diesem Monat neue Farben aus neu herzustellenden Farbpulvern, wobei man manch alt eingesessenen Färber doch ein wenig verwirrt sah, ob der neuen bunten Vielfalt.
Verwirrung schafften sicher auch die wild herum stromernden Hühner, Kühe und Schafe am Gutshof, die den ersten Frühlingsmonat eilig nutzten, um auch das eine oder andere neue Feld aufzusuchen. Allerdings machten die Tiere einen weiten Bogen um die Schlammgrube, die am Gutshof entstanden war und in der sich erstmals nun kleine, weitgehend rosa Tierchen mit dem Namen Schweine suhlten.
Sicherlich nichts mit all diesen Geschehnissen zu tun hat der Versuch eines Ratsmitglieds, die allseits beliebten Tonbecher aus dem Lande in die Anderswelt zu schmuggeln und zurück. So ehrenwert seine Gedanken dabei auch waren, ganz unbemerkt glückte dieser Versuch nicht. Sehr zum Erstaunen vieler Nutzer der tönernen Gefäße wandelten diese quasi über Nacht ihr Aussehen, allerdings sind seither nicht nur in unseren Landen, sondern auch in der Anderswelt die Becher heiß geliebte Utensilie zur, wenn auch nur kurzfristigen, Lagerung des von vielen noch heißer geliebten DBT.
Nicht zu vergessen auch, dass der Monat auch allen Schleckermäulchen die Sahne und die für Marmeladenbrote unverzichtbare Butter bescherte.

Auch wenn der Osterhase in diesem Jahr nicht die Ostereier brachte, so mussten die simkeanischen Bürger auch in diesem Jahr nicht darauf verzichten, da sie selbst bunte Eier an der modernen Kochstelle in den wunderbarsten Farben herstellen, verschenken und natürlich auch tauschen konnten. Auch wenn sich einige Bürger nur ungern von ihren schmucken farbigen Ostereiern trennen mochten, so lohnte sich doch der Tausch, besonders der Eintausch bei der kurzfristig nach Ostern in Simkea eingetroffenen Vertretung des Osterhasen, der dafür den allseits beliebten Ostersammelpin 2010 ausgab. Zum Glück war er allein von der Farbe nicht mit weiteren ungewöhnlichen Besuchern der Stadt Trent zu verwechseln, allerdings schienen einige Bürger, die den Osterhasen suchten, zuweilen verzweifelt oder farbenblind, verwechselten sie doch die durch die Stadt gackernden Hühner ab und an schon einmal mit dem Hasen.
Nicht allzu selten auch verliefen sich selbst alt eingesessene Bürger in diesem Monat in der Stadt, wurde doch zum einen das Wohngebiet vergrößert, und auch in einer entlegenen Gasse, die längere Zeit gesperrt war, das Schlachthaus eröffnet worden, damit auf dem Markt nun nicht mehr sehr offensichtlich geschlachtet werden musste, was zuvor aus den neu bei Isabell erwerbbaren Zuchteiern geschlüpft war.
Auch ein Tor zu einem verwunschen erscheinenden Garten bereitete der Bürgern Kopfzerbrechen. Konnten junge Mitbürger hindurch schlüpfen, so blieb der Eintritt doch allen verwehrt, die sich schon zu den Altbürgern zählen konnten, bisweilen sehr zu deren Bedauern.
Lange Gesprächsstoff lieferte auch der allererste auf dem Meer gesichtete Wal, zu dessen Jagd sich schnell einige Bürger zusammenfanden. Lang dauerte dessen Leben im Meer nicht, so dass er auch kaum Interesse gehabt haben dürfte an der in diesem Monat ebenfalls neu im Boten eröffneten Herzbörse für einsame, Zweisamkeit suchende Bürgerinnen und Bürger.


Nachdem die ersten schlossartigen Villen im Wohnviertel von ihren stolzen Besitzern der Öffentlichkeit präsentiert wurden, reagierte der emsige Baumeister Bob recht flink und präsentierte eilige die neuesten Ausbaupläne, die gegen ein wenig geringes Entgelt bei ihm erworben werden konnten, die Bautätigkeit in der Nachbarschaft geht also ungebrochen weiter.
Ungebrochen auch die auf den ersten Blick doch recht baufällig wirkende Brücke, über die die Bürger ab diesem Monat zwar nicht in das gelobte Land, doch aber in ein wundervolles neu erschlossenes Gebiet vordringen konnten, in dem Kakao, Wein und noch vieles mehr zu finden ist. Ein wenig Probleme machte allerdings einigen Bürgern, den Weg wieder aus dem Gebiet zurück zu finden.
Gefunden wurde dann auch in diesem Monat trotz ungewöhnlicher Umstände die Nahrung im Rucksack, die sich sonderbar anders auf den Zungen anfühlte. Zwar sättigte sie die Bürger noch immer, doch musste sehr zum Leidwesen vieler Bürger festgestellt werden, dass die Zeiten, da sich nur von fettigem Schnitzel oder rein vegetarisch nur von Äpfeln, oder wahlweise sehr spartanisch von Wasser und Brot, ernährt werden konnte, der Vergangenheit angehörten.
Doch brachte auch die Verlegung der modernen Kochstelle in die Tavernenküche zumindest Blueface Erleichterung und den Köchen Simkeas viele neue Gerichte, die sie schmackhaft zubereitet, den staunenden Marktbesuchern präsentierten. Die ein oder andere Kakerlake, die sich in die Brötchen oder auch schon einmal die Suppen verirrte, wurde beflissen meist übersehen.
Übersehen konnte man allerdings zum Ende des Monats hin nur schwerlich einen gewissen Vogonen, der den Bürgern ob sie wollten oder nicht, die berühmte vogonische Dichtkunst nahezubringen versuchte. Einzig, wer das wichtigste Utensil, über welches ein interstellarer Anhalter verfügen kann, mit sich führte, konnte sich entspannt zurücklehnen und den Besucher an sich vorüber schreiten lassen.


Der Monat war kaum geboren, als auch schon weitere Geburten vermeldet werden konnten. Zum einen die Geburt der niedlichen Tochter der wundervollen Moderedakteurin des Trenter Boten, der kleinen Sanya Ivorel, zum anderen schlüpften die ersten Pinguine aus unterkühlten Eiern und watschelten über den Marktplatz. Bevor sie allerdings zu allzu großen Stolperfallen werden konnten, zogen sie es vor, sich wieder in die eisigen Weiten zu verabschieden.
Den Abschied vergessen hingegen hatte wohl eines der Hühner, die zu Ostern einen Kurzurlaub in Trent gemacht hatten. Aus Gründen, die sich niemandem erschlossen, hatte das Huhn es sich recht bequem innerhalb der Stadtmauern gemacht und gackerte mal in der einen, mal in der anderen Gasse fröhlich vor sich hin.
Allerdings nahm das Huhn seine Koffer, als Kunde von der Ankunft eines anderen, wenig begrüßenswerten Gastes die Runde machte. Der Schwarze Tod nebst üblem Gefolge sollte auf dem Wege in unsere Lande sein. Nur wenig später konnte dann auch vielerorts sich davon überzeugt werden, dass eine Erkältung im Vergleich zu dem, was seit diesem Monat an Krankheiten Einzug gehalten hatte, ein wahrer Spaziergang war.
Zur Ablenkung der Kranken, vielleicht auch zum Vergessen allerdings gab es zum Monatsende hin den lang ersehnten ersten selbst gebrauten Alkohol auf dem Markt zu erstehen.

In der nächsten Woche dann geht es weiter mit dem Rest des Jahres.

27
Dez

Gute Vorsätze

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Die Menschen haben die sonderbare Angewohnheit, wenn das Jahr endet und ein neues beginnt, sich tausende Dinge für die kommenden 365 Tage vorzunehmen. Dabei werden die verschiedensten Vorsätze gefasst. Der eine nimmt sich vor, weniger zu trinken, ein anderer, nicht mehr zu rauchen, wieder ein anderer weniger zu arbeiten, während der nächste sich vornimmt, endlich einmal überhaupt wieder zu arbeiten.

Meist rühren diese Vorsätze von Zuständen, die entweder dem Menschen selber, oder auch den Menschen um ihn herum missfallen. Nur wohnt all den guten Vorsätze, die in der Silvesternacht gleichsam mit dem Feuerwerk ins neue Jahr geschossen werden, ein kleiner Schönheitsfehler inne. Die wenigsten Menschen schaffen es, ihre guten Vorsätze, die im Eifer dessen, sie vermeintlich sich vornehmen zu müssen, als durchaus umsetzbar erscheinen, auch in die Tat umzusetzen. Spätestens am Ende der ersten 30 Tage des neuen Jahres reift auch bei dem Letzten die Erkenntnis, dass ein Jahr ziemlich lang sein kann.

Vielleicht sollten sich die Menschen davon verabschieden, sich selbst unter Druck zu setzen, sich große Ziele für das neue Jahr zu setzten. Vielleicht sollten die Menschen einfach das neue Jahr begrüßen und voller Freude erwarten, was immer auch kommen mag. Keine Vorsätze sollten das neue Jahr schon in den ersten Minuten zu einer Herausforderung machen.
Möglicherweise jedoch wäre ein Wunsch, gewünscht von allen Menschen, das Richtige, um in das neue Jahr zu starten. Der Wunsch, mit Liebe und Glück durch das Jahr zu gehen.

Wenn alle Menschen auf der Welt sich dies wünschen würden, so könnte es geschehen, dass er in Erfüllung geht….

27
Dez

Und zuletzt …

   Von: BiestyBird in Rätsel

Das Rätsel der letzten Woche lösten erfolgreich: Krissi und Nillicwyed. Die Redaktion gratuliert der Gewinnern herzlich.

Und hier ein Rätsel für schlaue Köpfe, die auch um die Ecke denken können, viel Glück beim Lösen!

1. Welches Schimpfwort ergibt sich, wenn sich ein Uhu im Sand versteckt?

2. Wenn der Ziegel einen Ze verliert, was bleibt dann übrig?

3. Was kommt einmal in jeder Minute, zweimal in jedem Moment aber nie in tausend Jahren vor?

4. Du sitzt im Auto und fährst mit konstanter Geschwindigkeit. Links von dir befindet sich ein Abhang. Auf der rechten Seite fährt ein Feuerwehrauto neben dir her. Knapp vor dir galopiert ein Schwein, das größer ist als dein Auto, und im Abstand von weniger als einem Meter verfolgt dich ein Hubschrauber auf Bodenhöhe. Wo bist du?

5. Welche Antwort erhält man in den Bergen auf die Frage: Wer ist der Bürgermeister von Wesel?

6. Was will jeder werden, aber keiner sein?

Setzt die Anfangsbuchstaben der Lösungswörter hintereinander und schickt das daraus entstehende Wort bis zum nächsten Freitag,31.12.2010 ingame an BiestyBird.
Redaktionsangehörige sind, wie immer, von der Teilnahme ausgeschlossen.



27
Dez

Schnappschuss des Jahres

   Von: Maddie Hayes in In eigener Sache

Geneigte Leser,
an dieser Stelle nun wie angekündigt eine kleine Galerie der Schnappschüsse des ausgehenden Jahres. In dieser Woche werdet Ihr die Gelegenheit bekommen, aus den Monaten Januar bis Juni den euch jeweils liebsten Schnappschuss auszuwählen. In der folgenden Woche dann werden die des restlichen Jahres folgen. Im Anschluss dann wird aus den 12 Schnappschüssen des Monats dann der Schnappschuss des Jahres gekürt werden. Viel Spaß beim Anschauen. Read the rest of this entry »

27
Dez

Schnappschuss91

   Von: Maddie Hayes in Schnappschuss

Beim vorweihnachtlichen Schlendern durch Trents Gassen nahm in der letzten Woche eine Redakteurin des Trenter Boten sonderbare Geräusche wahr. Neugierig schlich sie näher und konnte einige Personen bei den Proben zu einem Krippenspiel beobachten. Schnell machte sie einen Schnappschuss und so können sich die Leser nun selbst ein Bild davon machen, ob es ein Glück oder ein Verlust war, das dieses Spiel nie zur Aufführung kam.

27
Dez

Und weg…

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Liebe Leserinnen und Leser,
mit dieser Überschrift ist selbstverständlich nicht der Trenter Bote gemeint, sondern schlicht das alte Jahr. Nur noch wenige Tage trennen uns von einem Neuen und auch die Redakteurinnen und Redakteure des Trenter Boten sind derzeit in der Anderswelt kräftig in Feierlaune. So steht diese Ausgabe des Trenter Boten auch, wie sollte es anders sein, ganz im Zeichen des ausklingenden Jahres. Read the rest of this entry »

27
Dez

Klatsch und Tratsch~Jahresfragmente

   Von: Maddie Hayes in Klatsch und Tratsch

Zum Ende des Jahres nun auch in den Klatsch und Tratsch Fragmenten eine kleine persönliche Auswahl von den schönsten Geschichten des ausgehenden Jahres. Dazu kann die werte Leserschaft über den jeweils persönlich favorisierten Schnappschuss des Jahres abstimmen. In dieser und der kommenden Woche wird der jeweils favorisierte Schnappschuss des Monats in der Rubrik „In eigener Sache“ zu ermitteln sein. Aus dieser Auswahl dann wird am Ende der Schnappschuss des Jahres ermittelt werden.  
Verschleimtes neues Jahr
Unser allseits beliebter Portalswächter MasterX hat sich nach dem Jahreswechsel offensichtlich ein wenig gelangweilt: Als unsere Redakteurin Vishvadika aus einem kleinen Erholungsschläfchen erwachte, standen vor ihr auf dem Boden 4 Gläser Milch. „Wie nett!“, dachte sie und griff mit beiden Händen zu. Just in diesem Moment sprang jedoch MasterX aus seinem Versteck und bewarf die überraschte Schneiderin mit grünem SpukE-Schleim. Während diese sich noch angewidert schüttelte, tappte bereits der nächste Bürger Simkeas, Avilon, in die gemeine Milchfalle. MasterX, dem dieses Spiel scheinbar große Freude bereitete, grinste nur still vor sich hin. Mehr Glück als Verstand hatten die nächsten Sammler. Eine Rose, die MasterX ebenfalls als Falle niederlegte, konnte zum großen Bedauern der neugierig gewordenen Gafferschar ohne Strafe aufgehoben werden. MasterX war derweil – müde vor lauter Schabernack- eingeschlafen.
(V)

Es kann nur Einen geben
Ob es zwischen einem Iltis und einem Mauswiesel eine Verwandschaft gibt, ist nicht sicher. Sicher jedoch, dass sie sich beide durch ein recht sonderbares Verhalten auszeichnen: das Powackeln. So ward Iltis, seines Zeichens ein frisch durch das Portal spazierter Bürger dabei gesehen, wie er sich zur Begrüßung auf das Portal stellte, mit dem Po wackelte und dann hinuntersprang. Das wiederrum konnte das Mauswiesel nicht auf sich sitzen lassen, stellte sich auf den Stadtbrunnen, hob den Tonkrug in Ermangelung eines Schwertes gen Himmel und rief: „Es kann nur einen geben!“ Schon am nächsten Tag, als eine neugierige Redakteurin sich auf die Suche nach dem Iltis machen wolle, war von diesem keine Spur mehr zu finden. Man sieht: Es kann tatsächlich nur einen geben. (MH)

Halsbrecherische Stadtspaziergänge?!
Am frühen Samstagabend schlenderte ich gemütlich durch die ruhigen Gassen Trents, als ich plötzlich in ein riesiges Schlagloch fiel. Der Anblick, der sich mir dort bot, ist nicht in Worte zu fassen: Ich lag quer über einem Skelett! Ich schrie aus Leibes Kräften und kauerte mich fassungslos in die Ecke des Loches. Nach kurzer Zeit, als ich mich etwas gefasst hatte, stellte ich fest, dass es sich der verbliebenen Habseligkeiten nach um das Skelett der lieblichen Ariadne handeln musste. Sie war doch so jung, wie konnte sie in diesem Schlagloch ums Leben kommen? War es etwa Selbstmord? Aufgebracht verließ ich den grausigen Ort und suchte in meiner Verzweiflung Beistand bei dem Priester Bowen, der der Verstorbenen sicherlich – ihrem Glauben entsprechend – ins Jenseits verhelfen könnte. Hört nun, was geschah: Bowen lief sofort los, um seine Glaubensschwester aus dem Loch zu fischen – oder vielmehr das, was von ihr übrig war. Als er sie fand, rief er laut: “Ah da haben wirs ja…. hmmm bin zwar kein Arzt, aber das sieht wirklich nicht gut aus… was machen wir denn jetzt mit ihr???” Ich regte darauf hin an, sie zur letzten Salbung in den Mondtempel zu befördern, um ihren Wünschen gerecht zu werden. Bowen versuchte, meinem Rat zu folgen: “Gute Idee. Hohepriester Africarlos ist zwar kaum noch anzutreffen aber es müsste auch so gehen “ Er versuchte nach Kräften, sie anzuheben, jedoch hörte man nur ein dumpfes Knacken. “Ups..” sagte er, “Ich glaub das funktioniert nicht.” BiestyBird nuschelte etwas von “Zusammenfegen und Guin geben”, wir waren alle recht aufgelöst. Schlussendlich fand Bowen die Lösung: “Ach der Mond wird sich schon um sie kümmern *kurzes Gebet sprech* Ich…bin dann mal weg.” (Vi)

Die Suche
Die arme verjüngte Guinevere ist trotz der wundervollen Anzeige, die sie in der letzten Woche im Trenter Boten schaltete noch immer allein. So fragte sie sich am späten Sonntagabend, was die Zukunft ihr wohl bringen möge und bedauerte zutiefst, sich nicht selbst die Karten legen zu können. Großmütig bot sich der werte Nicol Bolas an, für sie einmal den Dunkelbohnensatz zu lesen. So geschah es. Guinevere trank, spuckte in den Becher und vermischte ordentlich. Hoch konzentriert übergab sie den Dunkelbohnensatz Nicol Bolas, der sich sofort an die Deutung machte und sich auch nicht durch fliegende Fische oder Lehmklumpen, die an ihm vorbei aus einem Marktstand zum Reaktionsdach und zurück geschmissen wurden irritieren ließ. Seine Deutung war unzweifelhaft. Er konnte einen Schemen erkennen, ein Pferd des weiteren, vielleicht aber auch ein Kamel. Schnell huschte Guinevere hinüber um ihrerseits nach Reichtum in dem Becher zu schauen, konnte aber nur glücklich auf seufzend einen fehlenden Ring entdecken, ihr zukünftiger Traumprinz schien ledig zu sein. Bei Reichtum und Kamelen wurde schnell der Gedanke auf den Markt geworfen, bei dem Zukünftigen könne es sich um Hadjin, den Kamelhändler der Wüste handeln, sollte dieser doch inzwischen über einen nicht unerheblichen Reichtum verfügen, ledig sei er ohnehin und schweigsam sicherlich auch. Für Guinevere also eine gute Partie. Wir werden uns überraschen lassen . (MH)

Neue Delikatesse
Eiermangel ist nichts neues. Dass eben selbige ein begehrtes Gut sind ebenso wenig. Nun bietet seit einiger Zeit der Doctore Yaand einen stolzen Preis pro Luxusgut, sehr zum Leidwesen anderer, die sehnlichst Eier suchen. Leicht grimmig wurde gemunkelt, was denn eben jenen Bürger zu einer derartigen Preispolitik auf dem Eiersektor getrieben haben könne. Trocken erwiderte er nur, er habe nie genug Eier, schaute zu den tuschelnden Damen hinüber und überlegte dann halblaut, Eier an Stöcken wären auch einmal eine Überlegung wert.(MH)

Frisch und frisch
Frische ist scheinbar relativ, besonders, wenn es um Fischsteak, Stockfisch oder saftige Wildsteaks geht. Zumindest könnte man nach einem Gespräch in den frühen Montagmorgen Stunden dies denken. Zwei durchaus bekannte Bürger unterhielten sich über die Frische ihrer angeblich gerade gefangenen Fische, frisch gebratenen Fischsteaks und Steaks. Manch einem Zuhörer verging recht schnell der Appetit, als die Zwei spekulierten, ob es mit rechten Dingen zugehe, wenn ab und an ein Fisch, steckt man ihn auf einen Stock und hält ihn zum Grillen über das Feuer, bei dieser Aktion explodiert und dabei grünlicher Rauch aufsteigt, Fischsteaks in bunten Farben schillern, oder man seinen Steaks dabei zusehen kann, wie sie sich aneinander kuscheln, angeregte Gespräche führen, oder frech aus dem Rucksack schauen. (MH)

Wer in die Welt ruft
So manches, was in die Welt gerufen wird, verklingt ungehört von den Redakteurinnen des Boten, doch verlassen sollte man sich darauf nicht. Vor allem nicht, wenn man wie jüngst der junge dauerberauschte Holzfäller Toprope lauthals seine Gedanken über Frauen und Hühner, insbesondere die Mutmaßung, wer Goldene Federn besitzt, der sei das Oberhuhn zum besten gibt. Schnell musste er feststellen, dass selbst die scheinbar nettesten und harmlosesten der Simkeanerinnen derartige Aussprüche nicht mit einem Lächeln zur Kenntniss nehmen, sondern durchaus Eisenpfannen und andere Werkzeuge verbale Argumente in diesen Landen schnell einmal ersetzen. Wie dem auch sei, es wird dringend davon abgeraten, betrunken Holz zu fällen, die Folgen könnten verheerend sein.

Erinnerungs-frei
Was die zwei Bürger des Landes befallene partielle berufsbedingte Alzheimer für schlimme Folgen hat, konnte man in dieser Woche deutlich auf dem Markt hören und erleben. Ob es an der sonderbaren Art der Begrüßung der zwei Bürger untereinander liegen mag, sei dahin gestellt, doch als die Händlerin sich freundlich mit einem Knicks bei dem Ex- Markthai bedankte, schaute dieser recht irritert und erkundigte sich, ob die Händlerin krank sei und wollte nicht glauben, wie oft auch immer dieses es ihm versicherte, dass sie lieb, nett, harmlos und unschuldig sei. Auch der anwesende Zeuge dieser Szene brach an dieser Stelle endgültig lachend zusammen und kugelte in die dunkle Ecke. Die Händlerin blieb unbeirrt und versuchte dem Markthai die gemeinsamen wunderbaren Stunden aus der Vergangenheit in Erinnerung zu rufen, dieser konnte sich jedoch nur an reichliche Übelkeit erinnern und überlegte lautstark, ob es Zusammenhänge zwischen den so bezeichneten wunderbaren Stunden und der selben geben könne, was aber die Händlerin rund heraus verneinen konnte, sei doch der Markthai in diesen Tage zuvor stets am Himmelssee gewesen. Dem entsetzten Aufkeuchen des Markthais ist wenig hinzuzufügen, sei nur gesagt, dass partielle beruftbedingte Alzheimer auch seine Vorzüge haben kann, vergisst man doch so manches.

Auster-frei
In der vergangenen Woche musste man am Markt feststellen, dass die verheerende Austernsucht mitnichten von einigen Bewohnern überwunden wurde. Nur scheint es, werden die Tauschgeschäfte nicht mehr öffentlich vollzogen, sondern eher still und heimlich. Schämen sich die Süchtigen ihrer Sucht? Oder ist es gar inzwischen so, dass sie fürchten müssen, von der Gesellschaft dafür gemieden zu werden, ist die Austernsucht in ihren Auswirkungen schon derart weitreichend, dass nur noch in dunklen Ecken oder unter dem Ladentisch diese durchaus nicht seltenen Meeresfrüchte den Besitzer wechseln? Allen Süchtigen sei gesagt, solang nicht bei der kleinsten Erwähnung der begehrten Objekte es zu krampf- und reflexartigen Handlungen und Aufschreien kommt, ist noch Hilfe gegen die Sucht möglich.

Talent-frei
Der stolze Barde Lodrakan, der den Markt schon mit so manch einem Konzert beglückte, sah sich urplötzlich seines musischen Talents entledigt und versuchte, es wiederzufinden. Er fand es in seinem Geschick, um das es allerdings nicht sonderlich bestellt zu sein schien. Gar klägliche Laute erklangen, die eher an gequälte Vierbeiner, denn an Musik erinnerten. Kleinlaut zog er zu Übungszwecken in die Taverne, glaubte er doch dort und Ruhe ohne das Missfallen der Bürger zu wecken, seine Muse wiederzufinden. Doch auch Reto hat Ohren und ein feines Gespür für Musik scheint es. Grimmig jagte er den armen Barden um die Tische, bis dieser schließlich abseits der Menschen einen Ort zum üben suchte.

Von Möwen und Abfällen
Das Trenter Umland ist angefüllt mit manch wildem und gefährlichem Getier. Wölfe lauern im Unterholz, Schlangen winden sich in den Baumwollfeldern, Bienen attackieren müde Wanderer an der Waldquelle. Doch all diese Gefahren sind nicht gegen die heimtückischen Möwen. Die Bürgerin Vevila war es, die dies erstmals laut der Öffentlich auf dem Trenter Markt kundtat, als sie fragte, wieviel der Ausdauer eigentlich die Möwen an sich ziehen würden. Entsetzte Aufschreie und aufgeregte Stimmen wurden laut. Sollten die Simkeanischen Möwen etwa vampieristische Züge aufweisen? Die Bürgerin Vishvadika berichtete in bewegten Bildern sogar von einer Geschichte, da tausende Vögel, scheinbar angeführt von Möwen, über harmlose Bürger herfielen. Dem sonst so furchtlosen Halbdrachen Sir Dellard wurde bei all diesen Erzählungen Angst und Bange, und so tat er das für ihn nächstliegendste und mauerte sich selbst mit kurz zuvor erhaltenen 252 Steinen ein. Selbst der Versuch, seine Mauer mittels eines Vorschlaghammers einzureissen misslang, es dauerte gut 2 Stunden ehe er sich ein wenig beruhigte und mit der Hilfe von IceT begann langsam seine Möwenschutzhütte abzubauen. Ob dabei der blaue Teddy Luftballon beitrug, den Flummii Sir Dellard durch ein Guckloch in seine Schutzhütte schob, ist zu vermuten, legte er diesen doch später des nachts vor sich und bat ihn, er möge ihn vor den Möwen beschützen.

Von Kindern und Kellern
Der Hausbau schreitet voran, bei dem einen schneller, bei dem anderen langsamer. Welch Dramatik sich jedoch hinter manch einem Ausbau verbirgt, gehen dem Bauherrn die Heller aus, wurde an Montag abend auf dem Markt deutlich. Der verzweifelte Bo zog sich in seinen Stand zurück, öffnete und sprach voller Traurigkeit in der Stimme: „Kauft bunte Stoffe! Ich brauch Geld für die hungrigen Kinder im Keller, der noch ausgebaut werden muss.“ Wir wagen gar nicht, weiter über diesen Zusammenhang zu spekulieren.(MH)

Zur spätesten Stunde in der Woche…
vollzog Liala, in Ermangelung eines wirklich befugten Priesters, die Trauung zwischen Maddie Hayes und Balldruin Hypolyth noch einmal hochoffiziell. Dabei stand die Anwesende BiestyBird freiwillig als Vormund des Paares bereit, als diese versehentlich – wohl durch übermäßigen Alkohol- und Hanfkonsum – die Ehe ablehnten. Dies wurde jedoch zu ihrem eigenen Wohl geflissentlich ignoriert. Hier ein Auszug aus der anrührenden Rede Lialas:
“Verehrte Anwesende, wir haben uns heute hier versammelt, um zwei junge Liebende in den heiligen Stand der Ehe zu erheben. Lange schon warfen sie sich Blicke zu, doch erst eine so unbefangene Umgebung vermochte, sie einander näher zu bringen. Wir sind uns sicher, dass diese beiden ein leuchtendes Beispiel für andere junge Paare in Trent sein werden und dass sie einander stets mit Respekt und Zuneigung begegnen werden. Darum frage ich heute und hier: balldruin, wollt ihr die hier anwesende Madolyn Hayes zu Eurer Frau nehmen, sie lieben und ehren, in guten wie in schlechten Zeiten, so antwortet mir mit “Ja”….”
Einzig und allein die Widerworte des Ratsmitglieds IceT, der gleichzeitig Untermieter in Balldruins Kutte ist, könnten noch zur Annullierung der Ehe führen. Ob das frisch getraute Paar nun doch auseinandergerissen werden kann? Wir werden weiter darüber berichten. (Vi)

Austreten und andere Absonderlichkeiten
So etwas war noch nie da. Am Samstag zur 22. Stunde hier in unserer sternenbezelteten Welt ereignete sich eine schier unglaubliche Geschichte. Für Trent und die Welt allgegenwärtig sichtbar, schwebten die manchem schon bekannten Buchstaben über das Himmelszelt, angestoßen von den Ratsherrn. Doch nicht diese den Himmel rot erleuchtenden Buchstaben waren es, die manch Lachen aber auch Staunen hervorriefen, es war die Mitteilung, die diese Buchstaben formten. „Blueface geht für paar Minuten mal auf StilleÖrtchen! Also jetzt erstmal keine Lageraktionen.“ Sofort machte sich eine Redakteurin des Trenter Boten auf den Weg, nicht nur, um sich vorsichtshalber vor ihre Lagertür zu setzten, auf dass nichts verschwände, sondern vor allem, um sich mit eigenen Augen zu überzeugen, dass der in all den Jahren stehts treu auf seinem Platz verharrende, allen Unbillen trotzende Blueface tatsächlich fort war. An seiner Stelle fand sich lediglich ein Häufchen eckligen Mischmasch.(MH)

Maddie oder die Geschichte mit den seltsamen Gegenständen
Nachdem die ehrenwerte und stellvertretende Chefredakteurin Maddie Hayes am letzten Wochenende voller Panik ob der Unzugänglichkeit des Lagers (der Bote berichtete darüber in der letzten Ausgabe, Anmerkung Der Redaktion) einen großen Haufen an Tuchbeuteln fertigte, und nun auf Jenem vergnügt herumsaß, ward sie nach dem Genuss eines vergifteten Pilzes, aus diesem Anlass sei noch einmal ausdrücklich von der abhängig machenden und zerstörerischen Wirkung der giftigen Pilze gewarnt, zu nichts nennenswert Produktiven mehr fähig. IceT, seines Zeichens Chefredakteur des Trenter Botens, versuchte vergeblich, Maddie wieder nüchtern zu machen. Egal ob er den Trenter Boten mit dem Feuer kombinierte, oder gar die Marktansicht zerstörte, all das entlockte nur ein mehr oder weniger irres Kichern von Seiten seiner Stellvertreterin. Die anwesende Redakteurin Corotica vermutete gar, dass auch das ehrenwerte Ratsmitglied IceT heimlich am vergifteten Pilz naschen würde, nachdem er selbst den Weltschöpfungsstein zerstörte. Allerdings ernüchterte diese Tat MrT schlagartig, und schnell brachte er alles wieder in Ordnung, bevor er verschwand, nicht jedoch, ohne vorher seiner Stellvertreterin zuerst eine Überlastung und dann ein Geröll in den Rucksack zu schmuggeln. (BB)

Der Schuh des Kamels
Der junge Bürger Nasalathotep, grade alt genug, von Vincente de Damian Einlass in die Wüste gewährt zu bekommen, nutze dies, um sich den „größten Sandkasten der Welt“ einmal genauer anzusehen. Doch schon bald musste er feststellen, dass der Sand in den Schuhen doch nicht wirklich angenehm war und zog diese, im Vertrauen darauf, sein Kamel würde ihn schon tragen und der Sand seinen Füßen nichts anhaben können, kurzerhand aus. Auf diese Weise lernte er die Anatomischen Besonderheiten der simkeanischen Kamele schneller kennen, als ihm lieb war. Verwirrt ließ er eine Taube mit einer Nachricht zum Großen Schwarzen Brett der Stadt auf, wo sich alsbald manch Bürger schmunzelnd genötigt sah eine mehr oder weniger hilfreiche Antwort darunter zu schreiben.

Erfindend
Letzte Woche trug der Weltenwind einen Verzweiflungsruf durch Simkea, denn Darkman, seltsamerweise auf der Sumpfinsel aufhaltend, verlor unter dubiosen Umständen seine Hose. Gerade noch im letzten Augenblick, bevor die nichtsahnende nikitalana um den letzten Baumwollstrauch bog, sprang jener Herr schnell hinter das nächstbeste Gebüsch, um seine, ihm doch sehr peinliche, Blöse zu bedecken. Aus Ermangelung an fachgerechter Beinkleidung, nahm die immer dunkel gekleidete Gestalt kurzerhand zwei Schnitzel und band diese mit einer Kordel um seine Hüften. Schnell drapierte er noch einige Baumwollbüschel an die zweckentfremdeten Nahrungsteile und wagte sich dann erst wieder hervor. Natürlich wollen wir den verehrten Lesern dieses einmalige bild nicht vorenthalten. (BB)

Verwirrend
An einem lauschigen Abend am Trenter Lagerfeuer gewährte der ehrenwerte Ratsherr IceT einen Einblick in seine Habseligkeiten. Neben einem schier unermesslichen Reichtum zeigte er auch äußerst dubiose Begleiter und Begleiterscheinungen. Schnell klärte er die Trugbilder auf, schmiedete doch Parker bereits Pläne, wie er den ratsherren von der dukatigen Last befreien könnte. Doch der Eindruck bleibt wohl… bei dem überall erscheinenden und Eiswürfel verteilenden Ratsherren muss man immer auf alles und nicht nur auf seltsame Geruchsentwicklungen gefasst sein. Nase zu und durch… (BB)

Bestätigend
Wieder einmal fragte sich Parker, ob denn die allgegenwärtigen Federn der Trenter Bote Redakteure denn wirklich nie schlafen, sondern stets auf der Jagd nach kleinen und großen Begebenheiten sind. Natürlich sind die goldenen Federn allgegenwärtig, doch manchmal auch großmütig und ein Auge zudrückend. Aber wenn das ehrenwerte Ratsmitglied balldruin Schokohasi und Schampus für die Flitterwochen bereitstellt, wird eine goldene Feder darüber schreiben. Auch über seltene, romantische Liebesbekundungen berichtet der Bote gerne.
Maddie Hayes: umgebracht hast du mich auch schon……
balldruin: du mich auch
balldruin: wir sind wie romeo und tussy
Maddie Hayes: julia und der typ
balldruin: balleo und maddiet … (BB)

Totes Tier in neuem Pelz
Ob es an dem aufgeladenen Wortgefecht, oder schlicht an einem faulen Tag des werten Herrn Flachzange gelegen haben mag, lässt sich nicht genau nachvollziehen, die Vermutung liegt allerdings nahe, dass beides zutreffend war, als dieser an einem Abend des vergangenen Woche lautstark auf dem Markt verkündete, er strotze vor Arbeitskraft und wisse nicht wohin damit. Dies ließ sich eine gewisse Händlerin natürlich nicht zweimal sagen und warf ihm schnell 10 frisch gehäutete Wölfe zu, an denen er seine überschüssigen Energien auslassen könnte. Leicht zweifelnd fragte sich der Herr, ob er nun diese wieder bekleiden solle, was die Händlerin lachend bejahte, und ihm für den Fall, dass ihm dieses gelingen sollte sogar eine Bezahlung in Aussicht stellte. Emsig und hochkonzentriert machte sich der Herr ans Werk und übergab der staunenden Händlerin einige Zeit später tatsächlich 10 frisch befellte Wölfe. So sehr diese auch suchte, sie konnte keine unsaubere Naht entdecken und belohnte den Herrn mit einem Becher frisch aufgebrühten Dunkelbohnentranks. Hochachtung vor dieser Feinarbeit!(MH)

Emma und der böse Steno
Am Mittag des gestrigen Tages betrat eine neue Bürgerin, namentlich Emma Light den Marktplatz. Wurde sie zunächst noch freundlich von den Anwesenden begrüßt, offenbarten sich schon bald einige zumindest fragwürdige Absichten des sonst so ehrenwärten Jägers Stenophrates. Mit List und einer Erdbeere versuchte er nach einer gründlichen Musterung, besagte Neubürgerin in den Dämmerwald zu locken. Deren Nachfrage, ob Stenophrates vielleicht der böse Wolf sei, konnte jedoch von den Anwesenden verneint werden. Ob Emma der Versuchung am Ende doch noch erlag, entzieht sich der Kenntnis der Redaktion. (Li)

Rache
Wie schon manch Bürger und manch Bürgerin vor ihr, so machte nun auch die junge Johanna Bekanntschaft mit dem Bewohner des Himmelssees, dem eher gemiedenen Zwurrf. Unter Tränen erschien sie in der letzten Woche am Markt, sich lauthals beklagend über die Art, mit der oben genannter sie soeben behandelt habe. Schnell fand sie Trost, war sie doch nicht die erste, die eine derartige Behandlung erfuhr und wird auch vermutlich nicht die letzte sein. Schnell bot sich Xibalba an, gemeinsam mit der jungen Maid zu Zwurrf zu ziehen und Rache für die Behandlung zu üben. Ausgerüstet wurden dabei die zwei von Parker mit 6 Schneebällen sowie Jim dem Siedler mit je einer Weidenrute. Auch die heimlich zugeschobene Axt blieb nicht unbemerkt. Die Redakteure des Trenter Boten sahen ob dieser Ausrüstung davon ab, die beiden Damen zu ihrem Racheakt zu begleiten und überlassen es einem jeden Leser, sich die Durchführung des Planes vorzustellen – oder besser auch nicht.(MH)

Zerrissenes Zeugs…
Bei der Erkundung des neuen Gebiets in der Nordschneise fand die überraschte Reporterin Vishvadika schon am zweiten Tag der offiziellen Begehung eine zerrissene Tunika im Reisfeld, die offensichtlich achtlos zurückgelassen wurde. Nun stellt sich doch die Frage, bei welcher Tätigkeit ein so robustes Kleidungsstück dermaßen beschädigt wird? Hat hier wohl ein neues Liebespaar die Abgeschiedenheit gesucht – und wurde von neugierigen Entdeckern gestört? “Ein Bett im Reisfeld…das ist immer frei.”
(Vi)

Zehn zahme Zentenfische …
Auch verkaufen und anpreisen will gelernt sein. Dass der werte Bürger Kret in der vergangenen Woche eine durchaus ungewöhnliche Verkaufsstrategie für seine Tintenfische entwickelte, ist unbestritten. Leider jedoch verlor er sich dabei gemeinsam mit dem geschätzten Jim dem Siedler und dem ehrenwerten Sir Dellard derart in derselben, dass ein Verkauf nicht nur nebensächlich sondern sogar völlig vergessen ward. Mit schneller Feder notierte die anwesende Redakteurin des Boten das Gespräch der Drei und kommt nun an dieser Stelle nicht umhin, es zum größten teil Wort für Wort niederzuschreiben, zu schön war es mit anzuhören, als dass die Leserschaft nicht ebenfalls in den Genuss des Selben kommen sollte.
„Verkaufe 10- Zehn ( ten , X , IIIIIIIIII ) Tintenfische!“ rief Kret, was Jim der Siedler flink mit „dieci“ übersetzte, Sir Dellard zeigte erklärend zehn Finger. Doch der Erklärungen nicht genug. Zur weiteren Verdeutlichung zeigte Jim der Siedler auf seine zehn Zehen in den Strohschuhen, Sir Dellard legte 10 Wasserpfützen und wie um den letzten Zweifel an der Zahl auszuräumen, grinste Kret und zeigte dabei zehn Zähne. Jim der Siedler hob 10% des Wassers auf. An dieser Stelle erinnerte Kret schnell: „Zen Tintenfische im Angebot“, worauf Jim der Siedler schon leicht zweifelnd fragte: „Geht es Dir eigentlich um die “10″ oder um die Tifis???“, während Sir Dellard zahlenverloren zählte „1-2-3-4-5-6-7-8-9-10 10 Tintenfische“ und Jim der Siedler eine Melodie dazu brummte. Kret lachte auf: „Eigentlich… lass mich mal kurz dezimieren- mhm- um die,“ auf seiner Stirn erscheinen Schweißtropfen, „TINZEHNFISCHE.“ Jim der Siedler belehrte Kret: „Um die TenZehnFische zu dezimieren, brauchste 1 bis 10 Kunden …“ Kret bedauerte: “Dafür habe ich keine inzehnligenz“ „Und auch keine lizehns“, beeilte sich Sir Dellard hinzuzufügen. „ Tinzehn lizehnz“, klärte Kret auf. Jim der Siedler schüttelte den Kopf: „Das kannste dem Boten erzehnen!tenzehn lizehnz …“ Sir Dellard schmunzelte: „Aber nur auf Seite zehn dann und dann aber auch nur nen flotten Zehnzeiler.“ (Anmerkung: Seite 10 gestaltet sich etwas schwierig, 10 Zeiler wird zusätzlich geliefert) Kret lachte auf: „pscht sonst verzehn ich mich.“ Jim der Siedler seufzte: „nen flotten Zehner habe ich mir schon immer erzehnt.“ Sir Dellard hingegen bewegte die Frage: „Habt ihr denn schon den zehnt bezalt?“ Allmählich schien es, die Herren verloren sich in der Zehn, immer sonderbarer wurden ihre Gedankengänge. Jim der Siedler murmelte: „Aber immer wenn ich zehn Zehner in der Zehntrale hatte, war ich nicht mehr Nummer 10.“ Er machte ein trauriges Gesicht und fuhr fort: „Die zehnte fehlt allerdings … die habe ich zwischen den Zehnen“ Kret philosophierte: “Zen: zehn Zähne zehnen sich nach Zenismus.“ und Sir Dellard gar überlegte: „Ich habe gehört Maddies Kram wiegt zehn Zehntner“. Jim der Siedler hing derweil einem anderen Gedankengang nach: „Zehn Zehnärzte zehnen zichmal zum Zehnismus!“ Dem werten Kret hingegen überkam nach den langen Reden nun doch ein wenig die Müdigkeit und so verkündete er: „Zeit wirds- es ist nach zehn ! – Machts gut Leutz wir zehn uns wieder.“ Lächelnd winkte er und Sir Dellard winkte mit seinen 10 Fingern zurück. Kret zehnte noch mal die menge ab und zenkte sein Haupt in die Zenkrechte. Jim der Siedler schaute grübelnd hinüber: „Wollte er nicht irgendetwas verkaufen?“ Schon im Halbschlaf murmelte Kret noch: „Das ist zehntär.“, bevor er einschlief. (MH)

Laus haben ist alles
Manch einer, der am vergangenen Wochenende beherzt in Schnitzel und Co biss, erlebte eine Überraschung. So auch die werte Lady Sharina, die plötzlich vor sich hin grübelte: „Hab ich was verpasst? Ein Misserfolg beim Essen?“ Die anwesende Dame Vishvadida zwinkerte ihr zu: „ Gedulde dich bis morgen, dann gibt es zum Essen eine offizielle Anleitung.“ Verwundert kratzte sich Lady Sharina am Kopf: „Seit wann braucht man zum Essen eine Anleitung?“ Vishvadika kicherte vor sich hin und flüsterte der Lady recht undamenhaft zu: „Seit du von Essen kotzen kannst.“ Die bis zu diesem Zeitpunkt recht unbeteiligte DeeShalee kratzte derweil mit, was Vishvadika zu einem verwunderten Bick zu DeeShalee, die der Lady Sharina Kopf kratzte, veranlasste. „Das nennt man lausen…“erklärte DeeShalee frech grinsend, ehe sie schnell vom Markt flüchtete.

Schleichende Dunkelheit
Es war am Donnerstag zur 11. Stunde des Tages, als ohne Vorwarnung ganz plötzlich eine graue unheilvolle Finsternis einigen, durch Land und Stadt huschenden Bürger nachzueilen schien. Mit jedem Schritt, den sie taten, legte sich die dreunende graue Leere einer Ummantelung gleich um sie. Wer es schaffte, sich ein Herz zu fassen und den Kompass sicher festhaltend einen Schritt vorantrat, der sah sich jäh von ihr erneut eingeholt. Nur Bruchteile von Sekunden war es möglich, zu sehen, wo man sich befand, schon lauerte erneut das Grau, die Bürger zu verschlingen. Kein Wunder, dass, auch wenn die Finsterniss auf gleichsam mysteriöse Weise, wie sie erschien auch wieder verschwand, noch eine ganze Weile später der ein oder andere Bürger nur leicht nervös einen Schritt vor den anderen setzte und auffallend oft einen Blick über die Schulter wandern ließ.(MH

Neue Rezepte Teil1
Lautstark preiste in der vergangenen Woche die werte Pytron frisch gebackenes, duftendes Brot an. Beim Anblick der Brote jedoch schauderte es manch Käufer unwillkürlich und er sah doch vom Kauf des bebeinten Brotes ab. An nicht wenigen Laiben nämlich liessen sich unschwer zumindest einige der eingebackenen Zutaten erkennen. Auch wenn die Beine, vermutlich bedingt durch die nicht unwesendliche Hitze des Backofens nicht mehr zuckten, so waren sie doch unverkennbar den zugegeben recht proteinhaltigen kleinen Zeitgenossen zuzuordnen, die durch die Tavernenküche huschen. Wer weiß, ob sich diese nicht auch in den ein oder anderen Pfannkuchen oder unter die ein oder andere Portion Nudeln oder Milchreis geschmuggelt haben, gerade in ersterem wären die Kakerlaken wohl ohnehin nur schwer zu erkennen.(MH)

Neue Sammlung
Lustige Kurzdialoge (völlig aus dem Zusammenhang gerissen)

Flachzange: Chiva, ich wäre bereit, mich entführen zu lassen…Chiva: So schnell? Wow, ich bin entzückt!

Flachzange: also Chiva, wie wärs? Jim der Siedler: mach sie glücklich, Flach! Chiva: na toll, der hat geschlafen.. ihr seid mir eine Meute hier!! Flachzange: ich schlaf öfter mal ein *an sein Alter denk*Flachzange: die lernen es nie!! Wir machen uns wenigstens gegenseitig glücklich…. Chiva: Die wollen nur wieder alles verdrehen, was man sagt! *Biesty anschmoll* Kannst ja mitkommen und lauschen, Biesty.

Flachzange: ach Chiva …. mit gewissen Stücken Fleisch hab ich gern zu tun… Chiva: Deshalb mag ich dich ja so gern, so viel Erfahrung! das ist Gold wert *nick* Flachzange: also Chiva, darf ich dir jetzt zeigen, wie man’s richtig macht? Chiva: erklärs mir lieber *nick* Und zwar am besten ganz in Ruhe *vom Markt fliehen will* Flachzange: ok…*Chiva folgt und ihr mal zeigt, wo der Hai die Locken hat*^^

Kwaltz erzählt Cleo ein Gedicht. **Oh zerfrettelter Grunzwanzling, dein Harngedränge ist für mich Wie Schnatterfleck auf Bienenstich. Grupp, ich beschwöre dich mein punzig Turteldrom.* Cleo: hat ihn nicht darum gebeten! was geht den mein Harngedränge an?!?! *wütend wird und Ohrfeige austeilt*

Chiva: lang? hab mich doch nur eben ein weilchen aufs Ohr gehauen.. war ein anstrengender Tag, Biesty! *nicknick* Flachzange: ich könnt immer noch….. Chiva: Immer noch? *grins* Na jetzt kann ich nicht nein sagen! Flachzange: und Chiva, ich? Ich bin doch immer bereit, dir all deine Wünsche zu erfüllen….Chiva: *schluck* Ähm aha … lass uns aber mal lieber bei Beruflichem bleiben *verwirrt guck* Flachzange: ok…. wenn es sein muss, dann zahl ich auch dafür. ^^ Chiva: Was? Nix da, du hast noch ne Menge gut bei mir!! Bezahlen … *beleidigt guck* Ich darf dich auch nicht bezahlen! Flachzange: wow….bin ich echt so gut, das du mich dafür bezahlen würdest? Oder hast du noch keinen anderen gehabt? Chiva: *schaut schnell zu Jim und wieder zu Flach* Darf ich schweigen? Chiva: *schmunzel* Naja … richtige Meister ihres Fachs sind nun mal immer schwer zu bekommen *diplomatisch ausweich* Gute Leistung sollte auch gut entlohnt werden, warum sollte ich dich also nicht bezahlen, Flach? Jim der Siedler: Chiva, Du solltest besser nicht Flach entlohnen, sondern seine Leistung … Chiva: Tu ich das nicht, wenn ich ihn bezahl, Jim? Jim der Siedler: und die sind beachtlich, Biesty, wenn ich das hinzufügen darf! Maddie Hayes: wie jetzt Jim… du kennst Flachs spezielle Fähigkeiten Jim? Jim der Siedler: die Worte sind nicht so gut gewählt wie Du sie sonst immer wählst werte Kollegin … Flachzange: Jim? hatten wir auch schon das Vergnügen? da war ich sicher vorher in der Taverne…. Jim der Siedler: nun ja, Maddie, er hat mir davon erzählt … Flachzange: oh je…. Jim der Siedler: Flach, na sicher! Flachzange: aber dann halt bitte den Mund! Das sollte niemand erfahren…. Jim der Siedler: sorry, ich fand Dich einfach nur so toll … *und hält schweren Herzens den Mund* Chiva: ich fürchte, das wird jetzt kompliziert, Flach. Jim der Siedler: also, Flach, lass es mich so sagen: ich würde es gerne wieder tun … Chiva: *kramt in ihrem Rucksack und nickt dann zustimmend* Wenn ich bitten darf … Lass uns den Professor ein wenig ärgern. (BB)

Leichen oder Schlimmes im Keller
Ob die Keller der Wohnhäuser Trents fast schon zum Verlaufen groß sein müssen, mag sich manch Bürger, der einmal das Glück hatte, einen derartigen besichtigen zu können oder gar einen solchen sein eigen nennt schon gefragt haben. Zumindest die Herren Lodrakan und Keldan scheinen für ihre Zwecke nicht gerade kleine unterirdische Räumlichkeiten zu benötigen. Lautstark tauschten sie sich in der Welt darüber aus, ob ein Folterkeller oder doch lieber eine Spielhölle in den oben genannten Räumlichkeiten einzurichten sei. Die Herstellung des Equipments für beide Zwecke schien den beiden Herren das wenigere Problem darzustellen, würden sie doch gemeinsam über das nötige Talent für die Herstellung so manchen Utensils für beide Nutzungen verfügen. Einzig die Frage, welcher Bürger im Falle der Einrichtung einer geheimen Spielhölle die Stelle als Rausschmeißer inne haben könnte, gab zunächst noch ein wenig Fragen auf. Schnell war jedoch auch hier die geeignete Lösung gefunden. Der binden tragende Darkman schien durchaus geeignet, das Argument des Herrn Lodrakan, die Leute würden freiwillig gehen, wenn er die Binden nur kurz abrolle, leuchtete dem edlen Keldan sofort ein.(MH)

Ein Stand ist größer, als man denkt
Vermutlich sind die Marktbuden doch größer, als manch ein durch die Marktgasse schlendernder Bürger auf den ersten blick denken mag. Neben Separees, Lagern und Schlafzimmern sind in einigen scheinbar immer noch Platzreserven. Wo anders als in der Schreibstube des werten Jim des Siedlers, der ja bekanntlich dem weiblichen Geschlecht bei allen Gelegenheiten huldigt, versprach der liebsten Corotica in der vergangenen Woche, ihr eine Dusche (zur Erklärung: ein kleines abgetrenntes Viereck, in welchem man sich mittels von oben ausgegossenen Wassers hinter Glasscheiben, die spritzendes Wasser von etwaigen Kostbarkeiten, die sich in der Nähe befinden und denen Nässe weniger gut bekommt, fernhalten sollen, säubern kann) in den Stand zu bauen. Wie passend, das die liebliche Corotica als Glasbläserin ihr Handwerk meisterhaft beherrscht und dem Herrn die dazu nötigen Glasscheiben und Spiegelgläser schnell herstellen konnte. Ob Jim der Siedler das Angebot, die nach Fertigstellung in seinem Stand genießend die neuste kreative Standerweiterung testende Dame abzutrocknen, da diese kein Handtuch besitzt, entzieht sich der Kenntnis des Trenter Boten. Da es sich allerdings bei dem Herrn um Jim den Siedler handelt, ist mit größter Wahrscheinlichkeit davon auszugehen.(MH)