Archiv Oktober, 2010

Eines Tages entschieden die Frösche, einen Wettlauf zu veranstalten. Um es besonders schwierig zu machen, legten sie als Ziel fest, auf den höchsten Punkt eines großen Turms zu gelangen.

Am Tag des Wettlaufs versammelten sich viele andere Frösche, um zuzusehen.
Dann endlich – der Wettlauf begann.

Nun war es so, dass keiner der zuschauenden Frösche wirklich glaubte, dass auch nur ein einziger der teilnehmenden Frösche tatsächlich das Ziel erreichen könne. Statt die Läufer anzufeuern, riefen sie also „Oje, die Armen! Sie werden es nie schaffen!“ oder „Das ist einfach unmöglich!“ oder „Das schafft Ihr nie!“

Und wirklich schien es, als sollte das Publikum Recht behalten, denn nach und nach gaben immer mehr Frösche auf.

Das Publikum schrie weiter: „Oje, die Armen! Sie werden es nie schaffen!“

Und wirklich gaben bald alle Frösche auf – alle, bis auf einen einzigen, der unverdrossen an dem steilen Turm hinaufkletterte – und als einziger das Ziel erreichte.

Die Zuschauerfrösche waren vollkommen verdattert und alle wollten von ihm wissen, wie das möglich war.

Einer der anderen Teilnehmerfrösche näherte sich ihm, um zu fragen, wie er es geschafft hätte, den Wettlauf zu gewinnen.

Und da merkten sie erst, dass dieser Frosch taub war!

Achtung, Ansteckungsgefahr!
Auf dem simkeanischen Markt herrscht naturgemäß ein buntes Treiben, doch bislang war noch unbekannt, wieviele Keimträger in persona sich dort tummeln. Am Freitag wurde eine Seuchenschleuder auf frischer Tat ertappt: Der Bürger Lexxi steckte den Halbalb Takezu, der durch seine Vorfahren ein vermeintlich unerschütterliches Immunsystem geerbt haben soll, mit einem furchtbaren Keuchhusten an. Wahrlich mitleiderregend hustete der spitzohrige Takezu kurz darauf herum. Kaum ein Wort kam von seinen Lippen, ohne von einem schaurigen Hustenanfall begleitet zu werden. Lexxi, der ebenfalls kränklich und etwas grün um die Nase aussah, gab außer einem übel beißenden Geruch nichts von sich. Wo bleibt da die vielgerühmte simkeanische Rücksichtnahme? Sollten wir etwa Hospitäler einrichten, in denen die Kranken isoliert werden können? Wir warten auf Eure Leserbriefe zu diesem Thema. (Vi)

takezu lexxi husten

Ähnlichkeiten
Nicht gerade schmeichelhaft, was der werte Le Doctore Yaand in der letzten Woche feststellte. Ausgiebig musterte er die alte Kräuterhexe Guinevere von oben bis unten und stellte nach einem Blick in seinen Rucksack eine unverkennbare Ähnlichkeit der Alten mit einer Kartoffel fest. Während die holde Ariadne ihre liebe Guinevere empört gegen derartige Vergleiche zu verteidigen versuchte, stellte der Herr IceT nach einem skeptischen Blick auf die Alte fest: „Hmmmm… naja, die meisten Kartoffeln sind nicht so schrumpelig….“ (MH)KartoffelGuin

Von Seepferdchen und den männlichen Fähigkeiten
So kommt es ans Licht. Die werte Flummii achtete wohl in der letzten Woche nicht auf ihre Worte, als sie verkündete, bald „massig Milch“ zu haben. Dies ließ IceT aufhorchen, hatte er doch, wie viele andere Marktbewohner, die Zeiten erlebt, als auch die werte Vishvadika plötzlich sich rühmen konnte, über „massenhaft Milch“ zu verfügen, nämlich als sie die kleine Sanya stillte. Allerdings, auch wenn die werte Flummii versuchte den Bauch einzuziehen und hartnäckig dementierte, was ja schon von Vishvadika und Liala hinlänglich bekannt war, selbst durch die Schallschutzmütze der alten Guinevere drangen die Worte der Schwangerschaft hindurch. Allerdings, ob dem Alter oder der Mütze geschuldet, scheinbar hatten die Worte einen etwas anderen Klang, denn erstaunt fragte sie: „Kel ist schwanger?“ Nachdem sich die Besucher des Marktes einigermassen von ihren Lachanfällen erholt hatten, entstand Flummiis Versuchen des dementierens jedweder Schwangerschaften zum Trotz eine hitzige Diskussion über die Möglichkeiten der Schwangerschaften. Auch wenn der Halbalb Takezu glaubte, dass der geschätzte Keldan mitnichten schwanger sein könne, da er, wie der Halbalb es ausdrückte, „ein Kerl ist“, so war es die untergroße DeeShalee, die mit ihrem Einwurf, bei Seepferdchen könnten doch auch die Männer schwanger werden, die Diskussion entschied. Nach kurzer Beratschlagung der Sachlage unter Bezugnahme der neuen Erkenntnisse, war sich nach kurzer Abstimmung per Handzeichen der Markt einig. Der werte Keldan, auch als Ritter ohne schimmernde Rüstung weitläufig im Lande bekannt, wird großherzig mit seiner Liebsten Flummii die Schwangerschaft teilen. Herzlichen Glückwunsch den beiden zu zweieiigen Zwillingen. (MH)SeepferdKel

Baupläne
Kurz nach oben erwähnten Vorfall, vermutlich, um ihren Liebsten nicht an dieser Stelle im Boten erwähnt zu finden, gab dann die werte Flummii doch noch ihre Schwangerschaft bekannt. Unter vielen Zeugen bestätigt, soll auch hier der Wortlaut veröffentlicht werden: „Also wenn dann bin ICH schwanger und nicht Keldan, er ist schließlich ein Mann.“ Wie gut, dass es viele Handwerker und Schmiede gibt, die immer den Markt bevölkern, denn so kann das werdende Elternpaar sich schon jetzt über ein Geschenk freuen: einen Kinderwagen. Dieser wird zusammengesetzt sein aus 4 Fassreifen, einer Stoffbahn, 5 Eisenrohre sowie einigen Holzstäben. Hoffen wir, er hält. (MH)kinderwagen

Schlafende Hunde und schlafende Kinder sollte man nicht wecken
Arme kleine Georgiana. Vermutlich verwechselte sie die kleine Sanya mit der Puppe eines gewissen Herrn Darkman. Zwar zog sie dem Baby nicht allerlei rosa Sachen an, doch zog sie sich dennoch den Unmut der Mutter Vishvadika sowie des Paten Takezu zu, als sie das Baby, als es schlummernd in ihren Armen lag, zum spielen zu wecken versuchte und leicht ihre kleine Stupsnase gegen die des Babys drückte. Als auch auf diese Weise das schlummernde Kind in ihren Armen nicht zu wecken war und scheinbar kein guter Spielgefährte war, malte sie kurzerhand die Lippen des Babys mit Lippenstift an. Dies war nun der Mutter zu viel. Wütend nahm sie ihr Kind wieder an sich und wischte die Farbe aus seinem Gesicht, was das Baby nun endgültig aus dem Schlaf holte. Die Schuld dafür, dass die Kleine wieder erwacht war, bekam selbstredend Georgiana, die laut vor sich hinheulend die ungerechtfertigten Anschuldigungen von sich wies. (MH)Sanyabemalt

Kindererziehung ist nicht leicht
Manch ein Bürger suchte Schutz in den Schatten des Marktes, als sich in der vergangenen Woche die werte BiestyBird und der ebenso werte IceT über die kleine Georgiana derart zerstritten, dass die Luft am Markt zum schneiden dick und geladen vor Spannung war. Es ging um nichts geringeres, als darüber, was eine gute Mutter oder einen guten Vater ausmache, sprich letztlich darüber, ob die kleine Georgiana nicht ein wenig an Erziehung und Fürsorge mangele. Dies jedoch warfen sich beide Kontrahenden vor, die Kleine saß dabei heulend in der Mitte und nagte alsbald leicht wimmernd an ihren Fingern.
BiestyBird funkelte derweil IceT finster an: „Überlege dir gut, was du sagst und tust……,“ noch gefährlicher wurde ihr funkeln, „ich weiß viel über dich und deine ….. MORAL!!!“ IceT schnaubte zurück: „Du brauchst gar nicht so rumfunkeln, das wirkt reichlich debil. Was glaubst du, wer du bist?“ Scharf zog er die Luft ein. „Spielst dich hier selbstherrlich auf und machst nichts, außer große Reden zu schwingen“ Verächtlich lachend fügte er hinzu: „Du sie angenommen? Du schmückst dich damit, wenn es dir für dein Renommee gerade nützlich erscheint und tust sonst einen feuchten Kehricht, Madame,“ Unter zusammengebissenen Zähnen fügte er noch hinzu: „Stolper nicht über deine eigene Selbstherrlichkeit.“ Nun allerdings war es an BiestyBird fast die Contenance zu verlieren und sie kam IceT gefährlich nahe: „Selbstherrlichkeit??? SELBSTHERRLICHKEIT??“ Bedrohlich senkte sie die Stimme „Pass auf, was du sagst … sonst wird dir meine Selbstherrlichkeit zum Verhängnis!“ IceT jedoch ließ der vor ihm sich wutschnaubend aufbauende schwarze Engel zunäacht scheinbar kalt und trocken entgegnete er: „Richtig. selbst-herr-lich-keit. eine Beschreibung dessen, wie du dich hier gibst und wie die Realität aussieht. Wer hat das Kind auf die Eisinsel geschleppt und es dort allein gelassen? Hmm? Die ach so liebende Möchtegernmutter?“ Wütend brüllte ihm die so bezeichnete BiestyBird ins Gesicht: „Und wer hat sie gezeugt und dann einfach … V E R G E S S E N ???“ IceT entgegnete nüchtern: „Auch wenn das deinen Horizont zu übersteigen vermag: ich fiel einem Fluch zum opfer. Im Gegensatz zu DIR bin ich nicht schuld an dieser Misere. ICH habe sie noch NIE einfach so in den entlegensten und gefährlichsten Regionen im Stich gelassen, nur weil der Markt gerade lukrativer oder amüsanter war, Teuerste!“ BiestyBird lachte bitter auf: „Ja… DU entziehst dich einfach deiner Verantwortung und überlässt sie mir, obwohl du an meinen Fähigkeiten LAUTHALS rummeckerst!!!“ IceT lachte bitter: „Wieder einmal wird dir deine eigene Überheblichkeit zum Verhängnis – in Schuldzuweisungen anderen gegenüber bist du ja so gut. Wärst du nur in allem so gut…“ Einen Gewinner dieses Schlagabtausches gab es wohl nicht – nur eine kleine wimmernde Georgiana, die von Tonksi mit Marschmellows gefüttert wurde. (MH)Kampfhennen

Trents Badezuber
Reinlichkeit ist schon eine Zier, Manch einer hält so gar nichts davon, manch anderer sogar sehr viel. Besonders viel davon hält scheinbar der schimmernd über Markt und Eisinsel flatternde kleine Geist von Spatzerl. Fröhlich flatternd schwebte sie in der letzten Woche zum dich bevölkerten Brunnen und ließ sich mit den Flügeln schlagend laut platschend hineinfallen. Verständlich, dass die Umstehenden schnell versuchten sich außer Reichweite des Wassers zu bringen, was ihnen allerdings nur schwerlich gelang, derart heftig planschte der kleine Geist im Wasser. Der Herr Malecke merkte lediglich leicht tropfend an, das Geistlein möge doch bitte nicht ins Wasser machen, andere würden es unter Umständen noch trinken wollen. Spatzerls Geist erwiderte nur fröhlich weiter plantschend, dies würde ihr nicht im Traume einfallen, das Bad diene schließlich der Körperpflege und außerdem sei das Wasser nach dem Geisterbad noch durchaus trinkbar, was sie eindrucksvoll dadurch bewies, dass sie einen Schnabel voll davon ihre Kehle hinunter gleiten ließ. Selbst der Vorschlag Maleckes, er könne ja seinen Freund das Ferkel dann ebenfalls in dem Wasser baden lassen, ließ den kleinen Geist unberührt. Das nennt man einmal Hang zur Sauberkeit, davon kann sich manch ein Bewohner sicherlich noch eine Scheibe abschneiden. (MH)plantschen

25
Okt

Aufruf

   Von: Maddie Hayes in In eigener Sache

Hiermit möchte der Trenter Bote euch, liebste Leserschaft, dazu aufrufen, uns einmal eure Vorschläge, Anregungen und Ideen zu schicken, was ihr gern noch im Trenter Boten lesen würdet.  Read the rest of this entry »

25
Okt

Stadt- statt Umlandleben geschnuppert

   Von: Corotica in Schlagzeilen

Seid gegrüßt liebe Simkeanerinnen und Simkeaner!

Wie Euch sicher aufgefallen ist, so fehlten in den letzten Ausgaben die Artikel, in denen Euch für gewöhnlich die Neuigkeiten aus dem Trenter Umland nahegebracht werden. Nun, dies hat zweierlei Gründe:

Zum einen hat mich meine Glaserei-Tätigkeit sehr stark an unsere Stadt gebunden, sodass ich nicht eine freie Minute hatte, um einmal im Umland nach dem Rechten zu sehen. Zum anderen habe ich, nun, wie soll ich sagen… Also…

*Corotica zwirbelt eine Haarsträhne um Ihre Feder und errötet*

Nun, zum anderen hatte ich kurzzeitig meinen Schlüssel für mein Büro in der Redaktion verlo- äh, verlegt. Nach einer groß angelegten Suchaktion tauchte er jedoch glücklicherweise wieder auf, sodass ich zumindest heute einige Zeilen der Entschuldigung an Euch richten kann. Ich hoffe, dass ich in der nächsten Woche wieder ein wenig mehr Zeit habe, um durch das Umland zu streichen um großen und kleinen Dingen auf den Grund zu gehen.

Eine schöne Woche,

Eure Corotica

25
Okt

Ein sehr offener Brief

   Von: Liala in Schlagzeilen

Geneigte Leser,

selten vermochte ich zu behaupten, es sei schwer für mich gewesen, zur Feder zu greifen. In dieser Woche jedoch ist es geschehen: Mit einem flauen Gefühl im Magen richte ich diese Zeilen an euch. Wieso? Dazu muss ich ein wenig weiter ausholen…

Sicher erinnert sich der ein oder andere von euch an meinen letztwöchigen Artikel, in welchem ich euch an den Empfindungen teilhaben ließ, die mich bei der Lektüre der wissenschaftlichen Abhandlung Arn von Tronjes durchfuhren.
Wie überrascht war ich, als mich nicht lange danach eine Taube erreichte. Jedoch flog diese nicht zum Redaktionsfenster, wie bei Angelegenheiten des Boten sonst üblich, sondern zu mir persönlich. In Erwartung einer eben solchen Nachricht faltete ich das kleine Blatt Papier auseinander und wagte kaum, meinen Augen zu trauen.

„Dame Liara,

ich bin schockiert!

das meine Wissenschaftliche Arbeit im Feuilleton abgedruckt worden ist, lässt sich ja zur Not noch mit der Struktur ihrer Publikation rechtfertigen.

Aber das sie mit Ihren Persönlichen Empfindungen, erstens, den Text in Fragmente zerteilen und, zweitens, eine unabhängige Meinungsbildung verunmöglichen, lässt sich nicht rechtfertigen!
Sie haben es geschafft, seriöse Wissenschaftliche Arbeit im Lächerlichsten Lichte zu zeigen und für Generationen von jungen Forschern Hoffnungen und Träume von der Großen Veröffentlichung ihrer Arbeit zunichte zu machen!

Ich verabscheue Ihren Berufsstand!

Arn von Tronje“

Ich muss gestehen, ich war nicht wenig schockiert, lag eine solche Deutung des Artikels doch keineswegs in meinem Sinne.
Aus diesem Grunde möchte ich hier offiziell Stellung nehmen und ein paar vielleicht offene Fragen klären

1. Ich zeige Hochachtung für Arn von Tronjes Entschlossenheit und Mut, im Sinne der Wissenschaft selbst vor den haarsträubendsten Aktionen nicht zurück zu schrecken.
2. Ich möchte einem jeden Leser die Abhandlung besagten Herrns ausdrücklich ans Herz legen und auch darauf hinweisen, dass meine Kommentare lediglich meine eigene Meinung zum Ausdruck bringen. Ein jeder möchte sich aber bitte ein eigenes Bild machen, dies für andere zu erledigen, steht mir nicht zu.
3. Ich versichere hiermit, dass ein jeder Forscher oder auch Wissenschaftler, der sich in schriftlicher Form mit einem Thema auseinandersetzt, die Gelegenheit erhält, seine Arbeit an mich zu senden. Diese Arbeit wird – sofern sie nicht gegen den Anstand verstößt – veröffentlicht, jedoch auf die gleiche Weise wie die Abhandlung Arn von Tronjes.
4. Abschließend möchte ich darauf hinweisen, dass sämtliche Redakteure des Trenter Boten in bestem Wissen und Gewissen ihrer Arbeit nachgehen. Sollte es an dieser Grund zur Beanstandung geben, sind wir Kritik gegenüber selbstverständlich offen – sofern sie sich auf unsere Arbeit bezieht und nicht auf uns.

Eure Liala

25
Okt

Nicol Bolas

   Von: Takezu in Bürger hautnah

Mae Govannen geneigte Leser,

Seit kurzer Zeit bin ich wöchentlich im Lande unterwegs um jede Woche einen Bürger zu suchen, der schon lange in diesen Landen lebt und einen Bürger, der erst vor kurzem diese Welt erreichte.

Getroffen von den Älteren habe ich den werten Nicol Bolas, der bereit war sich mir zum Interview zur Verfügung zu stellen.Nicol Bolas

Nachdem sich seine Überraschung ob der Tatsache, dass ich seit Neustem für den Boten durch die Lande ziehe, legte fing er bereitwillig an, Auskunft ob seiner Herkunft zugeben. Er sagte, er stamme aus einem sehr dunklen Lande, das nur durch den Schein vieler Feuer erhellt würde. Kriegsfeuer und Kriegschaos wären dort vorherrschend gewesen. Für mich klang dies nach keinem gemütlichen Ort, was er lachend bestätigte. Für ihn war es deshalb um so ruhiger hier in diesen Landen.
Die Frage, ob er sich erinnern könnte wie er seinen Weg in diese Welt fand, beatwortete er zögerlich mit den Worten: „Nun… das… *lange überleg* … nein … nicht so richtig… ich erwachte langsam, und die Welt, diese Welt entstand um mich herum“. Das führte mich zu der Frage, ob er an Vielem mitgewirkt habe, was er zu meiner Verwunderung verneinte, die Welt sei ohne sein Zutun entstanden. Ich fragte mich, wie er seinen Lebensunterhalt dann wohl verdient hätte. Nicol erzählte, das er anfangs versucht war, im Gebirge nach Erzen schürfend sein Glück zu versuchen, dies jedoch zu Gunsten seines höheren Jagdgeschickes aufgab. Dieses jedoch führe er nicht mehr aus, das Feld der Jagd überließe er den Jüngeren, seine Berufug liege nun in der Arbeit in der Weberei. Eine Große Wandlung über die lange Zeit, die er hier schon verbrachte und diese lange Zeit ließ die Frage aufkommen, was ihn in dieser Welt band. Nach kurzem Überlegen sagte er: „Ich glaube es sind die Möglichkeiten, die sich hier bieten. Zu Anfang streifte ich durch Wälder und verbrachte viel Zeit an einsamen Orten, um mich von den Wirren der alten Welt zu lösen… doch auch viele nette Bekannte und Freunde habe ich mittlerweile hier gefunden. Das wäre in der alten Welt nicht möglich gewesen.“ So erfreulich diese Worte waren, musste ich dennoch wissen, ob es etwas gäbe, was ihn hier störe. Grinsend meinte er, dass er viel zu viel arbeiten würde. Ich konnte ein Schmunzeln nicht unterdrücken, konnte ich ihm jenes doch nachfühlen. Zu guter Letzt blieb mir nur noch die Frage, welchen rat er denn Neulingen auf den beschwerlichen Lebenspfad mit geben würde. Seine Worte waren die folgenden: „Ich denke, das Wichtigste hier ist Geduld. Es gibt vieles zu entdecken und zu lernen, und aller Anfang ist schwer… selbst wenn der Rat viele Hilfen für Neuankömmlinge eingerichtet hat, mittlerweile“.

Dankend fragte ich, ob er noch etwas hinzuzufügen hätte, doch er lehnte ab und wünschte einen schönen Abend um weiter seines Weges zu gehen.

Cuio Annan
Takezu

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25
Okt

Schnappschuss81

   Von: Maddie Hayes in Schnappschuss

Wieder einmal ist es so weit, die Nacht der Gestalten aus anderen Welten und Dimensionen, der Schrecken und des Grusels nähert sich unaufhaltsam. Dem Trenter Boten gelang es, in einem alten und verlassenen Haus, im hintersten Winkel der Trenter Gassen heimlich einen Blick auf das, was kommen könnte zu erhaschen….sogar die den Älternen unter den Bürgern wohl bekannte Dame, die alljährlich den Schrecken in unsere Lande bringt, konnte auf der Silberplatte gebannt werden. schnappschuss81

25
Okt

Halloween-Rätselspaß

   Von: Vishvadika in Rätsel

Viel Spaß mit dem Halloween-Rätselspaß, bei dem Euch schaurig-schöne Preise winken.

Wichtige Hinweise zur Lösung:
Umlaute werden eingesetzt und NICHT in ae, ue oder oe umgewandelt. Leerzeichen und Bindestriche werden weggelassen und müssen im Lösungswort daher ggf. selbst gesetzt werden. Das Lösungswort ergibt sich aus den markierten Buchstaben, die in richtiger Reihenfolge zusammengefügt werden müssen.
Kleiner Tipp:
Lest aufmerksam den Boten, dann findet Ihr viele Antworten.

Die Lösung schickt Ihr bitte (ingame) per Taube an die Chefredakteurin Maddie Hayes. Viel Glück!

halloweenraetsel

Einsendeschluss ist wie immer der nächste Freitag, 29. Oktober 2010.

Redaktionsangehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Willkommen geneigte Leser,

mit diesem Werk möchte ich Euch einen kleinen Einblick in die Sprache der Elben und Alben gewähren.

Dies ist ein Versuch Euch das Sindarin in relativ verständlichen Schritten zu vermitteln. Das Sindarin ist keine leichte Sprache und weist viele Fein- und Eigenheiten auf.

Am Ende einer jeden Lektion werde ich ein paar gebräuchliche Floskeln und deren Bedeutung niederschreiben, sodass Ihr schon bald einige kleinere Dialoge selbst führen könnt.

Nun fangen wir an mit

Lektion 1.1
Personalpronomen und Genitiv

Ein kleiner Dialog

Mae govannen!
Vishvadika: Mae govannen!
Takezu: Mae govannen! Im Takezu.
Vishvadika: Im Vishvadika. Im adan. Ce edhel?
Takezu: Ma. Im peredhel. Im ion Atrianis.
Vishvadika: E hîr Edhelmarch?
Takezu: Mae. E edhel. Ce Fjordris?
Vishvadika: Ma. Im Edain.
Takezu: Cuio vae, Vishvadika!
Vishvadika: Cuio vae, Takezu!
Willkommen!
Vishvadika: Hallo!
Takezu: Hallo! Ich bin Takezu.
Vishvadika: Ich bin Vishvadika, ein Mensch. Bist du eine Elb?
Takezu: Nein, ich bin ein Halbalb. Ich bin Atarianis Sohn.
Vishvadika: Er ist der Herr über Albenmark?
Takezu: Ja. Er ist ein Alb. Bist du aus Fjordland?
Vishvadika: Nein. Ich bin von den Westmenschen.
Takezu: Leb wohl, Vishvadika!
Vishvadika: Leb wohl, Takezu.

Eins vorweg, nehmt die Namen nicht zu ernst, dies sind erfunden Dialoge und Geschichten!

1.2 GRAMMATIK
1.2.1 Der Genitiv

Der Genitiv-Singular Artikel ist en (und wird oft mit ’des’ oder ’der’ übersetzt, er kann aber auch die Präposition ’von’ ausdrücken). Er wird nur verwendet, wenn der ’Besitzer’ ein allgemeines Substantiv ist:

cabed en aras (Sprung des Hirsches)

Wenn das Nomen im Genitiv einen Namen darstellt, entfällt das en normalerweise. Trotzdem kann es aber verwendet werden:

aran edhelmarch (König von Albenmark)
aran en Fjordis (König von Fjordland)

Ebenso ist es ungewöhnlich, aber zulässig, en in einem Wortgefüge ohne einen Namen wegfallen zu lassen. Bei der Frage nach bestimmtem Genitiv (etwa ’von der’) oder unbestimmtem Genitiv (etwa ’von einer’) macht dies keinen gravierenden Unterschied, obgleich es anscheinend eine Tendenz gibt, bei einem bestimmten Genitiv en zu bevorzugen. Unter manchen Umständen wird der Genitiv-Artikel en manchmal zu e verkürzt. Der Genitiv-Plural Artikel lautet in. Dieser kann ebenso wegfallen:

ion in erain (Söhne der Könige)
aran in erais (König der Hirsche)
aran edhelmarch (König der Albenmark)

Eine weitere, selten gebrauchte Form ist die Verwendung von i als Genitiv anstatt en. Ähnlich gibt es das altertümliche Paar na (Singular) und nia (Plural) um den Genitiv auszudrücken:

cabed i aras (Sprung des Hirsches)
aras na aran (Hirsch des Königs)
ion nia erain (Söhne der Könige)

Wenn das zweite Wort einer Genitiv-Bildung mit einem Konsonanten beginnt, kommt es im Allgemeinen zu Veränderungen dieses Konsonanten, sogenannten Mutationen. Mit diesen werden wir uns in den späteren Lektionen noch auseinandersetzen.

Floskeln zum Gruße Teil 1

Alae – Siehe Da! (Hallo)
Le Suilon – Ich grüße Euch (formal)
Gen Suilon – Ich grüße dich (vertraut)
Mae govannen – Seid gegrüßt
Alae, mell nîn – Hallo mein Schatz (übertragen)
Maer Aur – Guten Morgen
Maer Arad – Guten Tag
Maer gwein – Guten Abend

So liebe Leser, das soll es für diese Woche sein. Nächste Woche fahren ich mit Lektion 1 fort. Ich hoffe, dass ich es einigermaßen verständlich machen und Euch die Sprache der Edhil näher bringen konnte. In diesem Sinne

CUIO ANNAN (Lebe lang)
Euer Takezu

25
Okt

Nachtschattenträume

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Liebste Leserschaft.
Am Ende dieser Woche ist es wieder so weit, die Nacht des Schreckens und der unheimlichen Begebenheiten jährt sich erneut. Was mussten wir nicht alles schon erleben in den letzten Jahren in dieser einen Nacht. Bürger, die in gruseligen Kostümen, die unsere Moderedakteurin Vishvadika in dieser Ausgabe vorstellt, durch die Gassen und Wälder streiften, um ihre Mitbürger in Schrecken zu versetzen. Read the rest of this entry »

25
Okt

Die Knochenspielerin Selena

   Von: Takezu in Bürger hautnah

Mae Govannen geneigte Leser,
Wie schon erwähnt suche ich jede Woche einen Alt- und einen Neubürger Trents,
um sie nach ihrer Vergangenheit ihren Erfahrungen und ihrem Wege zu befragen.avatar-28396

Diesmal stellte sich mir die Knochenspielerin Selena um Interview, die erst seit sehr kurzer Zeit in diesen Landen verweilt. Sie kam aus einem fernen kalten und kahlen Lande zu uns. Ein tristes langweiliges Land Schilderte sie mir und das es dort keine Brauchbaren Knochen gäbe womit sie ihrem Hobby, dem Schaffen von nützlichen Dingen aus Knochen, nach gehen könnte. Ich fragte sie wie sie den Weg in diese Lande fand. Sie erzählte das ein alter mysteriöser Wanderer ihr den Weg gewiesen hätte und das dieser ihn mit den Worten, „Dort werdet ihr etwas Wertvolles finden“, wies. Sie glaubte zu erst das er Gold gemeint hätte doch dem war nicht so, sie glaubte das sie vielleicht das Paradies gefunden hätte. Ich fragte sie darauf hin nach ihren Eindrücken, die dies Gefühl im Paradies zu sein jawohl hervorrufen mussten. Ihre Worte waren diese: „zuerst war ich verwirrt, als diese Statuen zu mir sprachen…doch dann war ich so verzaubert, es war wie eine fremde Macht (oder doch Neugier?) die mich hierherzog. letztendlich war alles neu, alles fremd, aber ich fand Gefallen daran. schließlich wollte ich was Neues entdecken und auch neue Lebensformen kennenlernen, ich kannte ja nur mein eigenes Volk und die dortigen Tiere, die dort lebten.“ Dies stelle einen großen Unterschied zu dem kalten kahlem, zwar nicht von Krieg zerrütteten aber durch aus Sterbens langweiligen Heimatland darf, erzählte sie mir. Diese Vielfalt hatte eine durch aus als magisch zu bezeichnende Anziehungskraft auf sie gehabt. Ich fragte sie ob ihr etwas missfiele in diesen landen. Sie meinte das sie schnell außer Atem wäre und einiges wohl schwerer als sie dachte und das die Geister ihr fremd währen, letzeres bedurfte einer genaueren Nachfrage was sie wohl meinte. Mit einem Schmunzeln hörte ich das es sich um niemand anderes als Spatzerls Geist handelte, ein Geist in Spatzen Form verwunderte sie wohl einfach zu sehr.  Sie erzählte mir auch Freudig das sie immer Hilfe bekam wenn es von Nöten ward und das Spatzerls Geiste und „der werte Herr Malecke“ ihr sehr geholfen hatten wie auch viele andere. Ihre Berufung deutete ihr Name schon an dachte ich und so überraschte es nicht zu hören das sie die Knochenkünste ins Auge fasste, doch auch empfahl man ihr das Bäume fällen als Berufung um sich eine Grundsicherheit zu schaffen. Am meisten hoffe sie Jedoch die Knochenkunst hier zur Perfektion zu bringen. Ihre kleine Schlussweisheit war, „immer schön neugierig bleiben“. Dem kann auch ich mich nur anschließen und es blieb nur noch ihr viel Glück auf ihrem Pfade zu wünschen.

In diesem Sinne
Cuio Annan
Euer Takezu

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Meine verehrten Leserinnen und Leser,

halloween_kuerbis01aIhr ahnt sicher bereits, was uns bevor steht, denn die Indizien sind dieser Tage eindeutig: Es ist Herbst, der Wind heult durch die Gassen und die Tage werden kürzer. Höchste Zeit also, das Fest der Geister und des Spuks zu feiern. Halloween steht vor unseren Türen und bittet um Einlass. Dann wollen wir das Geisterspektakel doch mal willkommen heißen!

hemd_schwarz01Was bedeutet dies nun für die Modewelt? Nun, ganz einfach: Schwarz und grelle Horrorfarben wie Rot, Grün, Orange und Gelb sind absolut im Trend. Außerdem warten Halloween-Anhänger natürlich sehnsüchtig auf die Ankunft der Halloweenbotin, die in den vergangenen Jahren immer wundervolle Spuk-Kostüme im Gepäck hatte. Sicherlich wird sie die Bürger Trents, die am Erschreckenpc_fluegel_rot01 ihrer Mitmenschen Spaß finden, auch diesmal nicht im Stich lassen. Hier gibt es für Euch einen kleinen Rückblick, welche Kostüme sie meist zum Verkauf anbietet:

Hier sind sie, die verrückten Halloween-Gewänder der Halloweenbotin!


Das Balldruinkostüm
Diese Maskerade lässt Tote auferstehen: Eine gruseligere Grimasse sah man nirgends!

Das Drakulakostüm
Wer möchte nicht von diesen blitzweißen Zähnchen gebissen werden? Man sagt diesem Kostüm eine betörende Wirkung auf das weibliche Geschlecht nach.

Das Stirnlappenbasilisken-Kostüm
Das grüne Trend-Kostüm aus dem letzten Jahr: Schuppig schön und aalglatt. DAS Kostüm für Freunde der wechselwarmen Reptilien.

Das Feuerwehrkostüm
Auffälliger geht es nicht. Aber: Gruselig ist dieses Kostum wohl nur aus modischer Sicht, denn wer hat schon Angst vor dem Feuerwehrmann?

Das Geistergewand
Für kleine Quälgeister und Schreckgespenster. Einfach, günstig und enorm effizient. Komisch, dass so ein Laken Menschen seit Ewigkeiten erschrecken kann.

Das Hexenkostüm
Schallendes Lachen, fieses Gekicher und finstere Zaubersprüche – alles ist in diesem Gewand erlaubt. So manche Frau kann sich in diesem Kostüm ungestraft ausleben.

Das Katzenkostüm
Mal kuschelweich und verspielt, mal fauchend und aggressiv – so sind sie, diese eigenwilligen Geschöpfe.

Das Skelettkostüm
Die klappernden Knochen hört Ihr schon aus der Ferne. Dieser Geselle spürt schon lang weder Muskelkater noch Gänsehaut.

Das Stierkostüm
Große, imposante Hörner und schaubende Nüstern: Dieses Tier jagt wohl jedem einen großen Schreck ein.

Das Sumokostüm
So dick fühltet Ihr Euch nicht einmal nach dem letzten Weihnachtsfestessen: Ob man Leute allein durch Fettleibigkeit erschrecken kann? Hier ist der fleischgewordene Versuch.

Der Trenter Trendkompass

Wie wollt Ihr Euch in dieser Halloween-Woche verkleiden?

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25
Okt

Versprechen

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Einmal im Jahr, in einer ganz besonderen Nacht, da öffnen sich die Tore der Welten. Gestalten aus Traum und Albtraum, Realität und Wunsch, aus Diesseits und Jenseits vermischen sich zum bunten Reigen. Tanzend den Tanz der Unwirklichkeit, einander in die Augen schauend, erkennend und doch nicht zaudernd.

Was wäre, wenn in dieser einen Nacht, in der alles möglich scheint, dieser Nacht voller Grauen und doch voller Magie, der Tänzer, dem man in die Augen schaut, einem die Unendlichkeit verspricht. Ewigkeit der Jugend, des Tanzes und der Harmonie, voller Zauber und wahrer Träume, frei von Angst und Sorgen.

Er verspricht die Flucht der Wirklichkeit und doch die Erschaffung eines andern, eines neuen Lebens. Der Preis dafür, den jedoch sagt er nicht.

Wie wirklich ist es, was der Zauber dieser Augen verspricht, was ist der Preis, wenn er von der Liebe spricht, einem sagt, alles würde sich ändern, keine Sorgen mehr, kein Zank, keine Einsamkeit.

Wer wäre bereit, dem zu erliegen, ohne den Preis zu kennen, der nichts weiter ist, als die eigene Seele….

Versprechen