Archiv Juni, 2010

Wie am vergangenen Sonntag bekannt gegeben wurde ist es den besten Köchen Simkeas nun endlich gelungen, die schon länger in unseren Landen heimische Kakaopflanze einer sinnvollen Nutzung zuzuführen. Durch spezielle Verfahren und ein neu entwickeltes Rezept ist es nunmehr möglich, die Bohnen besagter Pflanze zu einem köstlichen Getränk zu verarbeiten. Lasst es Euch munden!

Weiterhin bietet der Rat die Bürger Simkeas auch weiterhin um Geduld und ein wenig Nachsicht im Bezug auf die frisch in unsere Lande getragenen Krankheiten. Der Rat wird die Situation auch weiterhin beobachten und, falls nötig, geeignete Maßnahmen zur Eindämmung der Unannehmlichkeiten einleiten.

In der vergangenen Woche konnte der Brennofen insofern modifiziert werden, als dass die in ihm gebrannten Tonbecher nun eine etwas höhere Haltbarkeit haben. Diese bezieht sich jedoch nicht auf das Bruchverhalten, sollte ein solcher auf arglose Mitbürger geworfen werden.

28
Jun

Sir Dellards Schattenklinge

   Von: Liala in Schlagzeilen

Geneigte Leser,

fast scheint es wie eine glückliche Fügung, dass die wunderlichen Dinge unserer Welt sich in den letzten Wochen beinahe in mein Blickfeld zu drängen scheinen. So begab es sich auch, dass ich am dieswöchigen Sonntag – meine Pflicht noch schändlich vernachlässigend – auf dem Marktplatz saß, als Sir Dellard diesen betrat. Neugierig wanderte mein Blick über seine Gestalt und blieb schließlich an einem langen, glänzenden Gegenstand hängen. Voller Aufregung zog ich ihn in eine ruhigere Ecke des MarktesSchttenklinge

„Sir Dellard! Sagt, dieses Schwert fällt mir heute zum ersten Mal auf… habt Ihr es erst kürzlich erworben?“ Noch während der Frage angelte ich in meinem Rucksack nach Notizbuch und Feder.
„Seid gegrüßt, Liala.“, grüßte er mich, großzügig über meine etwas ruppige Art hinwegsehend.
„Nein, es ist schon seit Ewigkeiten in meinem Besitz. Es gehörte meiner Mutter, die es von ihrem Vater hatte… und, warum auch immer, war es im Besitz meines Vaters damals. Er erzählte mir leider nichts über meine Mutter. Als ich mein Elternhaus damals verließ, sah ich es als mein Eigentum an. Mein vater hatte kein Recht darauf und ich bin mir sicher, dass Mutter es mir gegeben hätte – auch, wenn ich sie nicht kannte.“ Seine Gedanken schienen kurz abzuschweifen, während sein Blick abwesend auf dem Schwert ruhte.
„Immerhin ist es ein Drachenwerk… und mein Vater gehört nicht zu dieser Rasse.“
Eifrig kratzte meine Feder über das Papier.
„Glaubt Ihr denn, Eure Mutter gehörte dazu? Wie sonst hätte sie daran kommen können?“
Er zuckte mit den Schultern.
„Naja, mein Vater war ein Mensch. Und ich bin ein Halbdrache. Da müssen einige Drachenüberbleibsel in ihr gewesen sein.“
Nachdenklich nickte ich.
„Das wäre dann wohl anzunehmen… aber abgesehen von dieser nicht ganz geklärten Herkunft – hat es irgendetwas Besonderes an sich?“
„Also mein Vater erzählte mir, dass es schon Jahrhunderte alt ist und von Drachenmagie nur so strotzt.“, setzte er an. „Doch ist dieses Wissen leider verloren gegangen und ich kenne mich nicht genug damit aus, um diese Mächte hervorzurufen – was auch immer sie bewirken mögen.“
Ich rückte ein wenig ab, meinen Sicherheitsabstand vergrößernd.
„Und Ihr seid Euch sicher, dass diese sich nicht von selbst… lösen?“
„Wie gesagt – davon habe ich leider keine Ahnung. Passieren kann alles.“
Gerade überlegte ich mir, ob eine Flucht doch angeraten wäre, als Sir D beschwichtigend die Hand hob.
„Doch bisher ist dies alles nicht eingetreten. Ich habe es in meinem Leben nicht nur zur Zierde getragen. Ich habe es schon einsetzen müssen und ich weiß auch damit umzugehen. Doch außer diesem Glühen und der perfekten Verarbeitung habe ich noch keine Wirkung erfahren können…“
Deutlich beruhigter entspannte ich mich.
„Dann verlasse ich mich einfach darauf, dass Ihr es uns als erste wissen lassen werdet, sollte sich etwas daran ändern.“
„Sicher! Mich brennt natürlich zu wissen, was alles an Mächten darin stecken. Wenn Ihr jemanden kennt, der sich damit auskennt, sagt es mir. Für dieses Wissen würde ich einiges bezahlen.“
Ich fügte meinen Unterlagen eine Notiz hinzu.
„Nun, wenn dieser Jemand den Boten liest, wird er ab morgen davon wissen.“, zwinkerte ich.
„Ich bedanke mich, Sir Dellard.“
Er richtete sich auf.
„Wenn es das schon war, bedanke ich mich für Euer Interesse an meiner Person. Einen schönen Wochenstart wünsche ich noch.“ Winkend verschwand er und hinterließ mich mit der Pflicht, nun doch endlich die Redaktion aufzusuchen.

Wieder eine wunderbare Einzigartigkeit, die ein wenig zur Vielfalt unserer Welt beiträgt.
In der Hoffnung, euch auch nächste Woche wieder eine solche präsentieren zu können,

Eure Lia

28
Jun

Gute Nachrichten Schlechte Nachrichten

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Höchst werte Leserschaft
Eigentlich sollte mit den guten Nachrichten begonnen werden, um dann die schlechten in einer Hochstimmung aufnehmen zu können. Ohne die Leser enttäuschen zu wollen, aber hier werden nun die schlechten Nachrichten zuerst zu lesen sein, umso freudiger werden die guten aufgenommen werden können. Read the rest of this entry »

Gesunder Schlaf
Es ist nicht verwunderlich, dass die gute alte Kräuterhexe Guinevere über einen gesunden Schlaf verfügt. Das Geheimnis, was ihr diesen beschert, ist in der vergangenen Woche nun gelüftet worden. Der dunkle Binden tragende Darkman wurde auf dem Markt dabei beobachtet, wie er der guten Alten eine Flasche reinen Alkohol in einen Bierhumpen kippte. Mir nichts dir nicht war dieser verschwunden, nachdem sich Guinevere sogar noch darüber beschwert hatte, dass zu wenig in den Alkoholflaschen sei, gerade einmal der Boden des Humpen sei von der Flüssigkeit bedeckt gewesen. Darkman beeilte sich zu erklären, er habe noch mehr Fläschchen, woraufhin ihm die alte Kräuterhexe nur den Bierhumpen zum vollmachen hinhielt. Im Anschluss daran war von der lieben Guinevere eine geraume Zeit nichts mehr zu hören…. (MH)schnaps

Gesundes Aussehen
Die in der vergangenen Woche erstmals aufgetretenen Krankheiten und Seuchen schüren derzeit das eine oder andere Misstrauen untereinander. Besonders bei großen Menschenansammlungen, die im Herzen Trents, auf dem ehrwürdigen Marktplatz, Dreh- und Angelpunkt der Landes, alltäglich sind, schweifen die Blicke immer wieder argwöhnisch von einem Bürger zum anderen, ob sich nicht hier oder da die ersten Anzeichen einer höchst ansteckenden Krankheit zeigen. Manch ein Bürger sah sich schon in Erklärungszwang, so erlebt bei der holden Vishvadika. Dem eiligen Fußes davon hastenden Bo nachschauend brüllte sie erbost über den Platz: „Ich bin NICHT ansteckend…!“(MH)krankheit_pest01

Gesundes Vergnügen
Der kleine heldenhafte Mauswiesel machte sich in der vergangenen Woche munter auf, die werte BiestyBird, die auf der Eisinsel sich mit dem ansteckenden Husten plagte, zu heilen.Leider schützte sein Pelz ihn nicht davor, sich die eine oder andere Frostbeule zuzuziehen, so dass er sich das gesunde Vergnügen eines Bades in den schwefeligen Quellen gönnte. Zum Glück haben diese keinen Abfluß, der verstopfen könnte. Sicher wird doch der bepelzte kleine Retter nicht unwesendlich Haare in der übergroßen Badewanne zurückgelassen haben, zumal anzunehmen ist, dass er noch nicht alle Haare des wärmenden Winterfells verloren (hatte). (MH)Fellknäul

Gesunde Abwechslung
Wie groß muss eine Sehnsucht sein, wenn sie derart in die Welt getragen wird, wie in der letzten Woche. Durch das ganze Land konnte man vernehmen, wie der sich so gern so unnahbar gebende Darkman nach der liebreizenden BiestyBird sich verzehrte mit den Worten: „Wann kommste denn? Ich wart auf dich … halt nicht mehr lange durch! Beeil dich bitte … kann nicht mehr warten!“ Fröhlich im Schwefelbad sich räkelnd überlegte die derart Angeschmachtete: „Was passiert wenn …“, stutzte ein wenig und fügte hinzu: „was???“ Leicht verlegen um eine Antwort drückste der Dunkle herum: „Dann, dann weiß ich auch noch ich .. aber die Zeit …“, verträumt schaute er auf den Stand des Mondes „komm endlich“ BiestyBird versprach ihrem „Schnuckiputzi“ ihr bestes zu geben, so dass dieser mit einem „Beweg deinen Luxsuskörper wieder nach Trent“ an diesem Abend beruhigt schlafen gehen konnte in der Hoffnung, nicht mehr zu lange schmachten zu müssen.(MH)Schmachtdark

Gesunde Reife
Voller Ehrfurcht wechselten am Ende der vergangenen Woche die allerersten Gläser eines gar köstlich gereiften Rotweins, um genau zu sein dem allerersten in dieser Welt hergestellten Rotweins, auf dem Markt den Besitzer. Ein jeder geriet in Verzückung, als er daran auch nur schnuppern durfte. Nun, fast jeder. Der werte erwachte IceT, der sich gleich mehrere Gläser geben ließ, traute seinen Augen kaum, als sein ständiger Begleiter Ordo sich als ein wahrer Kostverächter herausstellte. Kaum hielt er dem Kleinen ein Glas köstlichen Rotweins hin, als dieser die Nase rümpfte und zu husten begann. Strafend blickte IceT Ordo an und nahm das Glas wieder hoch. „Hör auf, den Sterbenden zu mimen, du Kostverächter… kaum zu glauben!“ , sprach er mit hochgezogener Augenbraue, als sich Ordo mit den Händen am Hals theatralisch am Boden wälzte.(MH)Ordowürgpng

Gesundes Liebesleben
Entweder das Vorbild, das die Simkeaner bieten, ist nicht das beste, oder aber die kleinen Krabbeltierchen haben von Natur aus ein gesundes Liebesleben. Jedenfalls konnte man in der vergangenen Woche sich dies durch die zwei Kakerlaken Horst und Helga auf dem Markt bestätigen lassen. Während eine gewisse Dame scheinbar mit den Folgen eines solch gesunden zu kämpfen schien, lebten die zwei Kakerlaken ihr Liebesleben ungeniert in der Öffentlichkeit zu deren leicht angeekeltem Missfallen aus. Hoffentlich nehmen sich nicht auch Bürger ein Beispiel an Horst und Helga.(MH)Kakerlakenliebe

Gesunde Gesichtsfarbe
Eine gesunde Gesichtsfarbe hat unsere Redakteurin Liala schon seit einigen Tagen nicht mehr. Zunächst lag die Vermutung noch nahe, sie habe sich eine sonderbare neue Krankheit eingefangen, oder bei dem Versuch mit einem gewissen Herrn im alchimistischen Labor ein Interview zu führen, ein wenig den Appetit verloren. Seit einigen Tagen allerdings ist recht klar geworden, was die Farbe weichen ließ. Erinnerungen kamen auf, an eine gewisse Redakteurin, der es vor Monaten ähnlich erging. Inzwischen ist ihre seltsame Krankheit ein quietschender selig vor sich hin glucksender kleiner Wonneproppen in ihren Armen geworden.
Spekulationen legen nahe, der Vater könnte niemand anderer als ein gewisser Halbalb sein, genaues werden wir vermutlich allerdings erst wissen, wenn die „Krankheit“ in einigen Monaten das Licht der Welt erblickt. Allerdings kümmerte sich selbiger schon rührend um die vor Verzweiflung zusammenbrechende Liala, bot ihr seine Schulter an, an der sie sich schluchzend anlehnte und sich trösten ließ.(MH)Liagrün

Gesunder Humor

BiestyBird saß gemütlich auf einer Eisscholle herum und schlürfte einen heißen Dunkelbohnentrank, während Maddie Hayes brüllte, fluchte und herum zeterte. Zwergix fragte etwas besorgt, ob Maddie mit ihrem Geschimpfe etwas Bestimmtes sagen wolle. Doch Biesty grinste nur gelassen, was Zwergix sofort beruhigte. Maddie Hayes strampelte und zappelte wie wild… quietschte kurz erschrocken und versank resignierend noch ein wenig tiefer im Treibsand. Aber warum? Nun, die ehrenwerte Chefredakteurin war trotz aller Warnungen für Blondinen, insbesondere für Blondinen des Trenter Boten, alleine in die weite Wüste geritten, um ihre Gier nach Pilzen zu befriedigen. Nun, das alleine hätte sie jedoch nicht dazu gebracht, ihre prekäre Situation lauthals zu verkünden. Aber, das sie keine Tauben empfangen und verschicken konnte, brachte die taubensüchtige Händlerin schier an den Rand der Verzweiflung. Als Biesty diese Information in ihrem vollen Umfang erfasste, konnte sie nichts mehr halten und sie kullerte vor Lachen bedenklich nahe an den Rand der Eisscholle. Dieses seltsame Verhalten kommentierte Zwergix wiederum mit den Worten „Ich glaub, unseren Redaxxen hat einer was in den Kaffee getan …!“ Maddie Hayes versuchte derweil mit ihren Wuttränen einen Tränensee zu fabrizieren, um sich darin zu ertränken, was natürlich nicht gelang. Voller Schadenfreude schickte Biesty eine Taube zu Maddie, die kokett vor dieser auf und ab stolzierte. Als allerdings ihr heftiges Gestrampel Maddie Hayes nur noch tiefer rutschen lies, machte sie große Augen… schluckte schwer und beschränkte sich lieber auf harmloses Geheule. Währenddessen nahm Biesty Papier und Feder zur Hand und skizzierte ein Bild, wie sie sich Maddie vorstellte … (BB)

maddie im treibsand

28
Jun

Klarstellung

   Von: Maddie Hayes in In eigener Sache

Die Chefredakteurin des Trenter Boten möchte hiermit einmal in aller Deutlichkeit klar stellen, dass die Tatsache, dass die Mutter des allerersten in Simkea empfangenen und geborenen Kindes, sowie auch die zweite werdende Mutter, zu den Redakteurinnen der ersten Stunde des Trenter Boten gehören, völlig ohne Zusammenhang ist!

28
Jun

3. Runde

   Von: BiestyBird in Rätsel

Nun zur 2. Runde des Rätsel-WM.

Folgende Spielregeln sind dabei zu beachten:

In der 2. Runde durften noch 5 Simkeaner mitmachen, wer das Rätsel richtig lösen konnte, durfte in die 3. Runde vorrücken und die Gewinner der 3.Runde dürfen in die vierte und letzte Runde. Wer dann auch noch die Zusatzaufgabe richtig lösen kann, der darf sich auf einen besonderen Gewinn freuen!

Für die 3. Runde haben sich folgende Simkeaner qualifiziert:

Zwergix, Cleo, Krissi, und Shemal

Die Namen der Mitspieler, die in die nächste Runde kommen, werden wieder hier veröffentlicht. Und nun viel Spaß in der 3. Runde, ein Spezial-Simkea-Kreuzworträtsel!

Kreuzworträtsel_280610

Fügt die Namen der unten abgebildeten  Items in das obige Gitternetz ein. Schickt die Lösung, die markierten Buchstaben gut durchgeschüttelt, und euren INGAME Namen bis Freitag, den 2. Juli2010 ingame an BiestyBird. Und ganz wichtig!!! Notiert euch den 1., 7., 10.  und 16. Buchstaben.

*Redaktionsangehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen.


28
Jun

Das wilde Leben

   Von: Corotica in Schlagzeilen

Seid gegrüßt werte Simkeanerinnen und Simkeaner!

Heute berichte ich Euch vom im Norden liegenden Gutshof, denn in den vergangenen Tagen spielten sich hier unglaubliche Szenen ab.

Wo in vergangenen Zeiten sich Katz und Maus eine Gute Nacht wünschten, die Hühner durch die Gegend tappten und Kühe gemächlich kauend auf der Wiede standen herrscht ein reges Treiben. Kaum wiederzuerkennen der sonst so verlassene Gutshof. Schon vor der großen Scheune hört man ein wildes Durcheinander von Stimmen, Becher klirren und es duftet nach frischem Obst.  Ich zwängte mich durch das Tor und sah eine Taube von fleißigen Bürgerinnen und Bürgern um mich herum. Neugierig versuchte ich zu sehen, was diese denn dort taten, doch ein *Heda, stellt Euch gefälligst hinten an!* ließ mich zurückschrecken.location_scheune01

Nach kleinen netten Unterhaltungen war ich endlich an der Reihe. Um mich herum standen viele Becher mit köstlichem Saft, dazu Flaschen mit Öl. Das war es also was alle Welt hier in den Norden treibt. Schnell schaute ich noch nach, ob die Presse denn ncoh ordnungsgemäß funktionier, als ich von hinten schon ein ungeduldiges *Geht es bald weiter? Ich muss mein Obst noch heute pressen, sonst ist es nicht mehr frisch genug!* hörte. Schnell gab ich meinen Platz frei und ging wieder hinaus.

Ich machte mich wieder auf den Weg ins Umland – so ein paar Äpfel pflücken kann schließlich nicht allzu schwer sein und slebstgepresster Saft ist gewiss doppelt so lecker… Also, auf zum Gutshof! Frischer bekommt Ihr Säfte und Öl bestimmt nirgendwo!

Eure Corotica