Archiv Mai, 2010

31
Mai

Takezus Elfenlied

   Von: Liala in Schlagzeilen

Geneigte Leser,

es ist mir eine Freude, euch in dieser Kategorie nach längerer Pause wieder einmal eine Einzigartigkeit Simkeas präsentieren zu können. Genauer gesagt ist es mir gelungen, den lange verschollenen Halbelben Takezu zu befragen, dessen Schwert schon öfter die Blicke der Bewohner unserer Welt auf sich gezogen hat.
Auch ihr habt Euch schon gefragt, was es damit wohl auf sich hat? Dann nehmt euch ein wenig Zeit und lest an dieser Stelle nach, was er mir berichtete…pc_custom_item01_18380_CEHKVWckns

Am Feuer des Markplatz bekam ich die Gelegenheit, Takezu einige Fragen stellen zur dürfen. „Gut, beginnen wir. Zunächst einmal… wie seid Ihr an dieses Schwert gekommen?“ Wartend verharrte meine Feder über dem Papier.

„Wie Ihr wisst, gehöre ich nicht den sterblichen Rassen an.“ setzte er an. „Dieses Schwert ist also weitaus älter, als es aussieht. Ich habe vor rund 10000 Jahren bei den Zwergen, deren Freundschaft ich durch einen nicht sehr glücklichen Umstand erwarb, gelernt, eine geheime Legierung zu bearbeiten. Lezten Endes schmiedete ich es zu jener Zeit zum Erstaunen der Zwerge selbst.“

Eifrig notierte ich und blickte dann auf. „Und seitdem begleitet es Euch? Dann habt Ihr es in all dieser Zeit sicher auch das ein oder andere Mal benutzen müssen…“ Den leisen Schauder, der mich bei diesem Gedanken überlief, konnte ich nicht verhindern, wenngleich ich die Antwort schon kannte.

„Öfter als es mir lieb ist.“, bestätigte er dies. „Ich habe in so manchem Krieg als Söldner gedient und so manches Leben nahm diese Klinge. 10000 Jahre sind eine lange Zeit. Auch wenn ich so manches Mal mein Leben gab, wie Ihr wisst, bin ich nie ins Mondlicht eingekehrt. Und diese Klinge… nun, sie fand ihren Weg immer wieder in meine Hände.“

„Kam Euch denn nie der Gedanke, es abzulegen? Spätestens seit Eurer Einkehr in simkeanischen Landen dürftet Ihr es doch kaum noch brauchen.“

„Es ist ein Teil von mir und meiner Geschichte. Eine Erinnerung an Gutes und Schlechtes auf meinem langem Pfad. Selbst, wenn die Hölle zufrieren würde und der Himmel einstürzen, dieses Schwert wird nie meinen Besitz verlassen.“

Ich nickte leicht, etwas anderes hatte ich nicht erwartet. „Also ist es für Euch in jedem Fall mehr als nur ein Schwert. Abgesehen von seiner Bedeutung für Euch – haften ihm noch weitere Eigenschaften an?“

„Wie Ihr wisst“, begann er erneut, „beherrsche ich eine ungewöhnliche Art der Magie. Diese Klinge hat meine Kräfte von jeher in sich aufgenommen. In besonders heftigen Kämpfen konnte man oft beobachten, dass die Klinge in einem bleich-blassem Grün schimmerte. Ein Zeichern der immensen magischen Aufladung. Auch ist mir in all den Jahren keine Rüstung untergekommen, die dieser Klinge lange standhielt. Ob das nun an der Legierung oder ihrer Fähigkeit, Magie in sich aufzunehmen, liegt, weiß ich nicht. Und das Offensichtlichste kann jeder sehen… trotz 10000 Jahren – keine Korrosion, kein Kratzer, keine Delle.“

„Ja, in der Tat.“ Ich ließ den Blick über die Klinge schweifen. „Nun, dann wünsche ich Euch, dass Ihr es in Zukunft lediglich als Begleiter und nicht als Waffe führen müsst. Habt Dank für die Auskünfte.“, sprach ich und verabschiedete mich mit einem Knicks.

„Ich hoffe, dass die Zeit des Krieges vorbei ist.“, erwiderte er. „Gehabt Euch wohl.“

Werte Leser, ich hoffe, ihr habt auch in dieser Woche ein paar neue Einblicke erlangen können. Und weiterhin gilt mein Aufruf – ihr kennt einen weiteren, einzigartigen Gegenstand unserer Welt? Lasst es mich wissen und schon bald werdet ihr auch darüber an dieser Stelle lesen können.
Eine schöne Woche wünscht
Eure Liala

31
Mai

Flucht in Trent

   Von: BiestyBird in Rätsel

Die Lösung des letzten Rätsels lautete APFELSINEN. Uns erreichten 3 richtige Einsendungen und gewonnen haben:

Krissi, Reginald und Cleo. Die Gewinner dürfen auf Kosten des Boten bei Reto einkehren.

Die Redaktion des Trenter Boten gratuliert den Gewinnern herzlichst.

Und hier ein neues Simkea-Logical:

Immer  wieder versuchten die Redakteure des Trenter Boten der allgegenwärtig scheinenden Fuchtel ihrer Chefredakteurin zu entfliehen.  Für alle Leser des Trenter Boten wird nun unten der letzte gemeinsame Fluchtversuch, und Maddies Suche nach ihnen aufgelistet. Natürlich müsst ihr dafür das Rätsel lösen, um zu erfahren, wen sie zuerst fand und für wen sie am meisten Zeit investieren musste.

(Raster wird heute Abend nachgereicht, aber für alle Ungeduldigen, die weiteren Orte sind das Lagerhaus und Schlachthaus. LG Biesty)

Logical_31052010

Logical_Gitter

Schickt die Lösung, die Namen der Redakteure in der gefundenen Reihenfolge, inklusive des Fundorts und der Suchzeit (z.B. 1. MasterX, AdminTollhaus, 1 Stunde)und euren INGAME Namen  an: trenterbote@elbe-text.de (Achtung, geänderte Adresse!), oder ingame an BiestyBird.
Sollten mehrere richtige Lösungen eintreffen, entscheiden die Würfel.

Einsendeschluss ist Freitag, 04. Juni 2010
Redaktionsangehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Viel Spaß!!!

31
Mai

Unter Vorbehalt und mit Tränen

   Von: Maddie Hayes in In eigener Sache

Liebste Leser des Trenter Boten.
Einigen mag eine Veränderung aufgefallen sein, die unsere seit Erscheinen des ersten Trenter Boten fast unveränderte Redaktionsseite betrifft. Unter Tränen und vor allem unter Vorbehalt dessen, dass sie augenblicklich erneut geändert wird, sollte unser ehemaliger Chefredakteur IceT aus dem tiefen Schlaf erwachen, rang sich die Chefredakteurin nun doch dazu durch, eben jene Seite den aktuellen Gegebenheiten anzupassen.

31
Mai

KEINE PANIK!

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Herzallerliebste, werte hochgeschätzte Leserschaft.
Keine Panik, war das Motto der letzten Woche. Seit dem 25. Mai huschte, wie schon im letzten Jahr zu selber Zeit, ein gewisser vogonischer Bürokrat mit Namen Kwaltz durch die Trenter Gassen. Wobei es leicht übertrieben erscheint zu behaupten, er sei viel gehuscht, die meiste Zeit schien er sich am Trenter Markt aufzuhalten, ein Ort, dessen Geselligkeit er offensichtlich zu schätzen wusste, auch wenn Vogonen im Allgemeinen nicht gerade als das geselligste Volk der Galaxis bekannt sein dürften. Read the rest of this entry »

31
Mai

Schnappschuss60

   Von: Maddie Hayes in Schnappschuss

Wohl dem, der in der letzten Woche ein Handtuch besaß, denn wieder einmal hieß es KEINE PANIK! Einigen, die trotz eindringlicher Warnungen älterer Bürger sich keines zu- beziehungsweise anlegten, mussten sich wohl oder übel der einzigartigen vogonischen Dichtkunst des einmaligen Poeten Kwaltz aussetzen. Einige, wie die sich nach einigen Tagen nahezu verfolgt fühlende Corotica, griffen in Ermangelung eines Handtuchs zu recht ungewöhnlichen Massnahmen.

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31
Mai

Farben des Sommers

   Von: Liala in Schlagzeilen

Geneigte Leser,

in Vertretung der hoffentlich bald entschwängerten Vishvadika habe ich heute die Ehre, Euch eine neue, wunderbare Farbkomposition präsentieren zu dürfen.
Besonders stach mir hier dieses kräftige Gelb des Färbers Fabs ins Auge:index.php

Passend zum ganz und gar nicht freundlichen Wetter derzeit bietet diese strahlende Farbe den graugeplagten Augen eine farbenfrohe Abwechslung und vermag selbst den letzten Rest des schmuddeligen Winters von der Netzhaut zu brennen.
*Ein wahrer Vorbote des Sommers!* findet
Eure Liala

Reflexartig riss das am Boden liegende Mauswiesel den Tonteller in die Höhe. Zwar rettete diese Reaktion sein Leben, doch saß nunmehr die Ratte auf dem Teller und schien mit ihrem Gewicht das kleine Wiesel zu erdrücken. Durch die Kampfgeräusche angelockt, konnte das unter den Teller gekauerte Mauswiesel schon das Trippeln der Meute hören. Er hatte nicht vor, als mitternächtlicher Imbiss einer schmutzigen Horde Ratten, verschollen in den verschlossenen dunklen Katakomben zu enden. Sein Überlebensinstinkt verlieh ihm ungeahnte Kräfte. Mit einem gewaltigen Stoß schleuderte er die Tonschale mit samt der darauf sitzenden Ratte in die Höhe. Laut krachend landete sie in Mitten der herannahenden Gegnerschar, die erschrocken auseinanderstob. Das Mauswiesel jedoch sprang so schnell es eben konnte auf und rannte los. Zu schnell offensichtlich, denn ob es an dem Schrecken lag, der ihm noch immer in das Gesicht geschrieben stand, oder der Unaufmerksamkeit geschuldet war, seine Pfote stieß in vollem Lauf gegen einen auf dem Weg liegenden Stein. Unter lautem Getöse kam das fliehende Mauswiesel zu Fall und rollte benommen, laut polternd den Gang hinunter. Als er zögerlich die Augen vorsichtig einen Spalt weit öffnete, schien sich die Welt um ihn zu drehen. Vorsichtig stand er unsicher auf und blickte sich um. In der Ferne meinte er ein schwaches Licht erkennen zu können. „Das Licht am Ende des Tunnels,“ schoss es ihm durch den Kopf. Auf noch ein wenig wackeligen Beinen tapste er dem Licht entgegen. Schon an im nächsten Tunnel musste das kleine Wiesel allerdings erkennen, dass wo das Licht ist auch Schatten zu erwarten ist. Ein riesiger Schatten versperrte das Weiterkommen. Der riesige Schatten der unerbittlich lauernden aggressiven Mutterspinne. Dem kleinen Mauswiesel stockte der ohnehin schon flache Atem. Bis hierher war er gekommen, hatte seine Furcht bezwungen und durch das Dunkel huschend einen Schatz gefunden, den die meisten für eine Illusion, ein Ammenmärchen gehalten hatten. Hatte gegen die Meute der Ratten gekämpft, das alles, um an diesem Punkt, den rettenden Ausgang, dessen Licht an der monströsen Spinne vorbei verlockend schimmerte, niemals zu erreichen und in den Fängen der hungrigen Spinne sein Dasein auszuhauchen? Ein Ruck ging durch das kleine Mauswiesel und fast schien es, als wachse er ein kleines Stückchen, in seinen Augen blitzte die Entschlossenheit auf. Er würde sich nicht mehr aufhalten lassen. Nicht so kurz vor seinem Ziel. Den Speer fest in der Hand, löste er sich mutig aus den Schatten, die ihn bisher verborgen hatten und trat dem Untier entgegen. In dem Moment jedoch, als er mit dem Speer zustieß wurde ihn schlagartig klar, dass ein manch ein großer Mut mit Torheit gleichzusetzen ist. Der Stoß des Speers, hinter den das kleine Mauswiesel all seine Kraft gesetzt hatte, schien das Monster, wenn überhaupt, nur zu kitzeln. Langsam drehte es den Kopf herum. Feurig verfing sich der Blick der rotglühenden Augen an der Gestalt des Mauswiesels, schienen abzuschätzen, wie schmackhaft die sich ihm so bereitwillig präsentierende Mahlzeit sein würde. Das Mauswiesel schluckte. Fieberhaft begann sein Verstand nach einem Ausweg zu suchen. Mit Mut und Kraft, das war ihm klar, würde es die Spinne nicht besiegen können, mit List und Schläue hingegen vielleicht schon. Unauffällig lockerte er ein wenig das Garn, mit dem sein Bronzeblech Panzer verschnürt war, während die aggressive Mutterspinne langsam, ihrer Beute sicher, ihren massigen Körper auf ihn zubewegte. Ihre Vorderbeine erhoben sich drohend und gaben den Blick frei auf die von Gift tropfenden Fangzähne. Darauf hatte das kleine Mauswiesel nur gewartet. Pfeilschnell sprang es aus dem Panzer, als die Spinne sich auf ihr vermeintliches Opfer stürzte. Leider jedoch blieb das Wiesel an einem Faden hängen. Statt weit von den Lefzen der Spinne entfernt die Fluch antreten zu können, hing er am Panzer fest, der, als Lebensretter gedacht, nun fast seinen Tod bedeutet hätte. Nur wenige Zentimeter neben dem kleinen Mauswiesel schlugen die Giftzähne des Monsters klackend gegen den nackten Felsboden. Mit einem spitzen Schrei rollte sich das Mauswiesel zur Seite, sprang auf und rannte, den hinderlich an seinem Körper baumelnden Panzer raffend, Richtung des in der Ferne verheißungsvoll gleißenden Lichtes zu. Mitten im Lauf drehte er sich um, spähend, ob das Ungeheuer ihm folgte. Vielleicht hätte er seinen Lauf ein wenig bremsen sollen, denn just in diesem Moment hatte er das Eisengitter, das den Ausgang der Katakomben versperrte erreicht und krachte dagegen. Zum zweiten Mal binnen kürzester zeit ging das Mauswiesel benommen zu Boden. Einzig dem inzwischen leicht verbeulten Zinnpott auf seinem Kopf verdankte er, dass ihm nicht die Sinne schwanden. Mit einer letzten Aufbietung seiner Kräfte zwängte er seinen kleinen Körper durch die Eisenstäbe und blieb erschöpft im Gras liegen. Nach einiger Zeit öffnete er die Augen und blickte hinauf zum sternbedeckten Himmelszeit. Verträumt öffnete er die Pfote und warf einen Blick auf das Salz, das darin, vom Mond beschienen, wie lauter kleine Diamanten funkelte. Mit einem stolzen Lächeln verstaute er seinen Schatz neben seiner Rüstung in seinem Rucksack, schulterte diesen und machte sich auf, heim gen Trent.