Archiv April, 2010

26
Apr

Rathaus

   Von: DickeFee in Neues aus dem Rathaus

Rathaus

Die obersten Herren waren entsetzt, und in der Redaktion wollte es erst keiner glauben, so unverschämt klingen die Gerüchte um ein neu entdecktes Gebiet, dessen Öffnung so klein ist, dass nur ganz junge und neue Mitbürger durch sie hindurch in das Neuland gelangen.

Der Dunkelbohnentrank kann laut Rezept nur noch an der modernen Kochstelle hergestellt werden. Wir erinnern nochmal an die Handmühle, die man jetzt zum Mahlen der Bohnen benötigt und verweisen auf Prof Bloom.

26
Apr

Geheimnisvoller Ort

   Von: BiestyBird in Rätsel

Die Lösung des letzten Rätsels lautete MAUSMASKE. Uns erreichten 5 richtige Einsendungen und gewonnen haben:

1. Shemal

2. Cleo

3. Reginald

Die Redaktion des Trenter Boten gratuliert den Gewinnern herzlichst.

Und hier ein neues Simkea-Puzzle:

Rätselpuzzle

Wer den geheimnisvollen Ort errät, der schickt die Lösung und seinen INGAME Namen  an: trenterbote@elbe-text.de (Achtung, geänderte Adresse!), oder ingame an BiestyBird.
Sollten mehrere richtige Lösungen eintreffen, entscheiden die Würfel.

Einsendeschluss ist Freitag, 30. April 2010
Redaktionsangehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Viel Spaß!!!

26
Apr

Schnappschus55

   Von: Maddie Hayes in Schnappschuss

Wie sollte es anders sein, der Schnappschuss der Woche zeigt die drei Redakteurinnen, die sich vor Staunen stumm, was zumindest bei einer der Drei extrem selten vorkommt, im verwilderten Garten umschauten und sich dabei ein wenig wie in einem Wunderland vorkamen.schnappschuss55

An einem ruhigen Abend saßen Flachzange und einige andere Marktplatzbewohner am Lagerfeuer des Marktplatzes, als, wie durch Magie, eine Nachricht ihre Runde machte: Walfang ist möglich!

So gemütlich ich mich gerade noch mit Flachzange unterhalten hatte, so schnell hatte ich den Markthai schon lange nicht mehr hektisch aufspringen, seine Habseligkeiten zusammenpacken und einige Dinge einkaufen gesehen. Natürlich versuchte ich ihn von diesem waghalsigen Abenteuer abzubringen, allerdings ging der berühmte Schuss wieder mal nach hinten los. Diejenigen, die sich noch an die Kanonengeschichten erinnern, wissen ja bereits, wie schnell ich mich von der Abenteuerlust anstecken lasse.

Aber, ich ging die Sache dieses Mal, für Biesty sehr ungewöhnlich, langsamer an. Während Flachzange schon zu seinem Fischerboot eilte und in See stach, um den Wal zu suchen,  sorgte ich für Proviant, ausreichend Werkzeug, ja so dachte ich, und lief erst am nächsten Tag zum Meeresstrand. Dort lief mir meine kleine Georgiana über den Weg, die sich natürlich nicht mehr abschütteln lies und sich mir an die Fersen heftete. Am Hafen angekommen, traf ich den ehrenwerten Wieland, seines Zeichens  Lastenkahnbesitzer, der mir sein Wassergefährt gegen einen Obolus für eine Woche zur Verfügung stellte. Geschwind band ich mein Fischerboot an den Lastenkahn, setze Georgiana mit der Bitte, dieses Mal keinen Unfug anzustellen, hinein, und los ging die Fahrt in ein unbekanntes Abenteuer, dem ersten Walfang.

Zwei Tage kreuzten wir sämtliche Fischerrouten und klapperten jeden Winkel auf dem weitläufigen Meer ab, leider ohne Erfolg. Der Wal blieb unsichtbar. Allerdings fanden wir weitere Abenteurer, die sich uns spontan anschlossen: Shemal, Anubis und Chiva.

WalAls wir uns am Ende des zweiten Tages zur Ruhe begaben, unsere Boote miteinander verbanden, damit keiner abgetrieben würde, ermahnte ich Georgiana nicht mehr, bei mir zu bleiben, da sie am Abend davor so brav gewesen war, was sich am nächsten Morgen allerdings als Fehler und auch als Glücksfall erwies. Der Schock war groß, als ich erwachte, und das Kind war weg. Doch schnell fand ich sie, denn man konnte übers ganze weite Meer ihren Siegesruf hören: „Ich hab den Wal gefunden!“

So schnell der schwerfällige Kahn nur in Bewegung zu setzen war, machte ich mich auf den Weg zu ihr und kurze Zeit später trafen wir alle bei dem Wal ein. Schnell schickte ich Flachzange eine Taube und war zuerst sehr erstaunt, dass er nicht zu uns kam, doch dann machte ich mir langsam Sorgen. Was war nur mit ihm geschehen, und was war mit meiner Taube geschehen, die auch nicht mehr zurück, kam?

WalanlockversuchWir staunten nicht schlecht, war der Wal doch wesentlich größer, als wir es uns vorgestellt hatten. Allerdings ahnte keiner bis dato, dass das Auffinden des Wals noch der leichtere Teil des Abenteuers war. Mit den verschiedensten Sachen versuchten wir, den Wal anzulocken, doch vergeblich! Dieser König des Meeres schien sehr stur und vor allem kein Feinschmecker zu sein.

Schnell zückten wir unsere Harpunen und begannen, den Wal einzufangen.   Auch Flachzange tauchte mittendrin wieder auf, hatte ihn meine Taube doch noch gefunden. Was  sich so leicht anhört, war natürlich ein langwieriges Auf und Ab von Erfolg und Misserfolg. Flummii wurde gerufen, um uns neue Harpunen zu bringen, selbst Shemal und Chiva mussten zwischendurch zurück nach Trent, um Nachschub und neuen Proviant zu holen. Voller Verzweiflung schickten wir auch eine Taube zu Maddie Hayes, die daraufhin Stenophrates zur Unterstützung schickte. Mit dem erfahrenen Jäger an unserer Seite vollbrachten wir das, an was wir nicht mehr zu hoffen gewagt hatten, wir zogen den Wal an Land. Erschöpft und doch siegessicher bestaunten wir das Ergebnis, das heute noch im Fischerhafen zu bestaunen ist:

toter Wal

Der erste erlegte Wal!

*legt die Feder auf die Seite und schaut auf den Wal. „Georgi, du sollst doch nicht immer dahinein krabbeln!“ „Aber Mami, das ist doch ein so toller Spielplatz für mich!“*

26
Apr

Die besten Farbpanscher, Tei II.

   Von: Vishvadika in Schlagzeilen

Meine verehrten Leserinnen und Leser,

in der vergangenen Ausgabe habt Ihr eine schöne zartgelbe Farbmischung der Schneiderin Flummii bestaunen können. Nun werde ich Euch in der heutigen Woche eine herrliche Kreation der Glasbläserin Corotica präsentieren – aufgepasst, da ihre Pulver lediglich ein aus Spaß an der Freude entstanden sind, dürften sie limitiert sein. Wer zuerst fragt, kauft zuerst!

avatar-12245 Die Sammlerin und Glasbläserin Corotica hat sich als Zeitvertreib dem Farbmischen gewidmet und dabei einige schöne Farbtöne hergestellt. Einen davon möchte ich Euch heute hier vorstellen.

Sie mischte einen kräftigen Petrolton, der sich sowohl als Herren-, wie auch als Damenbekleidung vorzüglich eignet. Elegant, nicht zu auffällig doch auch kein bisschen langweilig – dieser Farbton ist genau richtig für den eleganten Auftritt in Trent. Sein geheimer Name lautet: 0f7f7f.

Petrol-Grün

Petrol-Grün

Und nun viel Freude mit der neuen Farbenvielfalt: Kauft Corotica die Taschen leer und deckt Euch mit diesem wunderschönen Farbton ein!

Eure Vish

26
Apr

Spielplatz oder Wunderland?

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Liebste Leserschaft.

Vielen von euch wird es aufgefallen sein, erneut ist das Stadtgebiet gewachsen. Doch in dieser Woche in eine Richtung, die kaum einer häufig einschlagen wird. In unmittelbarer Nähe des Himmelsees, wo sich eine doch eher zwielichtige Gestalt finden lässt, wurde ein von Ranken überwuchertes Gartentor entdeckt, durch das sich scheinbar nur die kleinsten und schmalsten Bürger zu zwängen vermögen. Exklusiv wurde einigen Redakteurinnen des Trenter Boten ermöglicht, einen kurzen Blick hinter das Tor zu werfen, was sie dort sahen und erlebten, dazu lest bitte die Nachrichten aus dem Umland. Read the rest of this entry »

Tomatenfisch auf Eis
Welch Szenen musste der Trenter Markt zu Beginn der Woche wieder einmal Kulisse bieten. Der werten, gerade vom Walfang zurückgekehrten BiestyBird scheint die Jagd doch ein wenig die gute Laune, wenn nicht die guten Manieren vertrieben zu haben. Voller Freude noch knuddelte sie den Ex Markthai Flachzange, als dieser den Markt betrat, doch schon kurze Zeit später änderte sich der Ton zwischen den Beiden doch gehörig. Staunend beobachteten mehrere Bürger, wie BiestyBird nicht nur Pfanne und Fleischklopfer kreisen ließ, sondern auch der Herrn Flachzange mit manchen Worten bewarf, die eben dieser nicht minder zurückwarf. So war zu vernehmen, die holde Maid trage den Geruch der Fische, wahlweise des Wals noch an sich, was diese vehement unter zu Hilfenahme der Pfanne bestritt, habe sie doch in Milch und Honig gebadet. Doch das sich auf dem Markt wahrhaftig ein leicht beissender Geruch ausbreitete, fiel auch anderen Bewohnern auf, die beispielsweise der werten Liala, die den Geruch eindeutig aus der Richtung der Herren Flachzange und Darkman herüberziehen vermeinte. Wir wollen an dieser Stelle nicht all die vielen mehr oder minder wohlgemeinten Komplimente zum Eigengeruch der einzelnen Marktbesucher oder die hygienischen Gegebenheiten zitieren, die an diesem Tage auf dem Markt ausgebreitet wurden, doch die ein oder andere schnell notiere Liebenswürdigkeit soll den Lesern nicht vorenthalten werden.
BiestyBird : (wild fauchend) ich mach aus dir nen Bückling!!!
Flachzange: Bückling? (an der Maid schnuppernd)….ja, kommt schon nahe, aber der ist lange tot…..
BiestyBird: du…du … du… eisgekühlter Tomatenfisch, du!!!Du wandelnde Konserve, du. Dich riecht man ja bis zur Eisinsel, wenn du die Stadt verlässt, zahnloser Plüschhai, du!
Flachzange: naja, für das zahnlos kann ich nix, ist eben das Alter, aber wem erzähle ich das, du kennst das ja noch viel besser als ich….
BiestyBird: ich hab noch alle und zwar gesunde Zähne! Und wenn du nicht so ein halb vergammelter Stockfisch wärst, würde ich mir die zähne liebend gerne an dir schärfen!
Flachzange: ok….ich weiss, ich kenne deinen Zahnarzt, er sagte ja, die Zähne sind i.O., nur das Zahnfleisch muss raus….und somit bist du ja jetzt sehr flexibel….
(MH)Tomatenfisch

Totes Tier in neuem Pelz
Ob es an dem aufgeladenen Wortgefecht, oder schlicht an einem faulen Tag des werten Herrn Flachzange gelegen haben mag, lässt sich nicht genau nachvollziehen, die Vermutung liegt allerdings nahe, dass beides zutreffend war, als dieser an einem Abend des vergangenen Woche lautstark auf dem Markt verkündete, er strotze vor Arbeitskraft und wisse nicht wohin damit. Dies ließ sich eine gewisse Händlerin natürlich nicht zweimal sagen und warf ihm schnell 10 frisch gehäutete Wölfe zu, an denen er seine überschüssigen Energien auslassen könnte. Leicht zweifelnd fragte sich der Herr, ob er nun diese wieder bekleiden solle, was die Händlerin lachend bejahte, und ihm für den Fall, dass ihm dieses gelingen sollte sogar eine Bezahlung in Aussicht stellte. Emsig und hochkonzentriert machte sich der Herr ans Werk und übergab der staunenden Händlerin einige Zeit später tatsächlich 10 frisch befellte Wölfe. So sehr diese auch suchte, sie konnte keine unsaubere Naht entdecken und belohnte den Herrn mit einem Becher frisch aufgebrühten Dunkelbohnentranks. Hochachtung vor dieser Feinarbeit!(MH)Wolf

Kampf auf dem Treppchen
Geld ist nicht alles, doch es beruhigt schon sehr heißt es. Manch ein Bürger scheint sich stark beruhigen zu wollen, wie anders kann sich erklären lassen, dass derzeit ein fröhliches Hüpfen auf dem Siegertreppchen um den Reichsten Bürger Simkeas begonnen hat. Fast schon zum alltäglichen Bild gehörte es, den Namen Jim der Siedler als reichsten Bürger im Aushang am Rathaus lesen zu können. Welch Erstaunen machte sich breit, als Anfang der Woche tatsächlich ein gewisser Cruemelberlin versuchte, Jim diesen Rang streitig zu machen. Dazu befragt zuckte Jim der Siedler nur mit den Schultern und schlenderte vielsagend lächelnd zum Rathaus. Kurz darauf erhielt eine Redakteurin des Trenter Boten eine kurze Mitteilung mit den Worten „Korrigiert“. Wir erwarten einen erbitterten Kampf in der nächsten Zeit.(MH)015.075.158

Emma und der böse Steno
Am Mittag des gestrigen Tages betrat eine neue Bürgerin, namentlich Emma Light den Marktplatz. Wurde sie zunächst noch freundlich von den Anwesenden begrüßt, offenbarten sich schon bald einige zumindest fragwürdige Absichten des sonst so ehrenwärten Jägers Stenophrates. Mit List und einer Erdbeere versuchte er nach einer gründlichen Musterung, besagte Neubürgerin in den Dämmerwald zu locken. Deren Nachfrage, ob Stenophrates vielleicht der böse Wolf sei, konnte jedoch von den Anwesenden verneint werden. Ob Emma der Versuchung am Ende doch noch erlag, entzieht sich der Kenntnis der Redaktion. (Li)StenouEmma

Arme kleine Händlerin
Unsere hochgeschätzte Chefredakteurin Maddie Hayes ist nach eigenen Angaben so bettelarm, dass sie in der letzten Woche vor Hunger die Stickerei ihres Handtuchs annagen musste. Angesichts dieser Armut rief die edle Bürgerin La Pusch zum Spendenmarathon auf: Jeder der ein Herz habe, möge Maddie ein milde Gabe zuteil werden lassen. Und siehe da, alsbald häuften sich die Kreuzer in der vermeintlich leeren Tasche der ärmsten Händlerin Trents. Schon nach kurzer Zeit befand sich Maddie im Besitz von 9 Kreuzern und einem Laib Brot. Um das Glück zu vervollständigen setzte der großzügige Parker noch einen Kreuzer drauf, so dass Maddie Hayes nun schon fast als stinkreich bezeichnet werden kann(für einen Moment glaubten die Anwesenden tatsächlich, diesen Reichtum riechen zu können). Die neureiche Maddie bedankte sich vielmals bei ihren Gönnern und zählte ihre Reichtümer glückselig, immer und immerwieder. (Vi)
maddiereich

Ein Ende der Bauwut
Kaum zu glauben, aber ein Bürger hat sich scheinbar für eine lange Zeit von dem Fieber, sein Haus ausbauen zu müssen, kuriert. Allerdings scheinbar dadurch, dass Bob der Baumeister nur noch hilflos die Schultern zuckte und gestehen musste, dem Herrn keine weiteren Bauurkunden verkaufen zu können, die dieser nicht schon besitze. Und so ist chacky nur stolzer Besitzer eines kleinen Schlosses in der so unscheinbar anmutenden Bettlergasse, wo am nächsten Wochenende nun eine rauschende Einweihungsparty stattfinden wird. Der Trenter Bote wird natürlich dabei sein und davon berichten. (MH)

26
Apr

Der verwilderte Garten

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Manch Bürger mag erstaunt aufgeblickt haben, als er sich dieser Tage in der Nähe des Himmelssees urplötzlich einer mit Rosen und Efeu bewachsenen Mauer gegenüber sah, eingelassen ein schmiedeeisernes, in verträumtem Blau gestrichenes Tor.
Exklusiv hatten einige Redakteurinnen die Ehre, sich durch dieses Tor zwängen zu dürfen, so dass euch, werte Leser, nun an dieser Stelle ein erster Eindruck nebst wundervoller, vor Staunen gemachter einmaliger Bilder aus diesem in unserer Hauptstadt entdecktem verwilderten Garten präsentiert werden können.
Es war am Samstag zu recht fortgeschrittener Stunde, als durch die Gassen von Trent aufgeregte Schreie zu hören waren und sich die Redakteurinnen Vishvadika, BiestyBird sowie Maddie Hayes am oben bereits erwähnten Gartentor einfanden. Es war nicht einfach für diese Damen, sich durch den engen Durchgang zu zwängen, der sich hinter dem Tore auftat, besonders die inzwischen doch recht rundliche Vishvadika hatte sichtliche Mühen, letztlich jedoch war die Neugier, was sich hinter dem Tor verbergen mochte, weit größer.schmaler durchgang
Die Mühen, die es kostete, wurden mehr als belohnt, eröffnete sich doch den drei Damen ein unvergesslicher Anblick, der sie staunend inne halten ließ. Von hohem Gras überwuchert, lag ein weiter verwilderter Garten vor ihnen, gesäumt von knorrigen, alten Bäumen, überwuchert von hohem Gras.
Voll von Entdeckerlust und Neugier durchstreiften die Drei jeden Zentimeter des Gartens, der schon bald von ihren entzückten Rufen widerhallte, immer darauf bedacht, die so wundervolle und zugleich fragil erscheinende Pracht nicht zu zerstören. Dabei wurden alle drei auf jeweils eigene Art gehörig auf die Probe gestellt.
Als erste traf es BiestyBird. Wie hätte es anders sein sollen, als sie um einen Busch herumging, stand urplötzlich ein Huhn vor ihr und gackerte fast schon herausfordernd sie an. In einem Reflex griff die holde Maid in ihren Rucksack, das Tier zu füttern und ihren Eierbeutel zu füllen, hielt jedoch mitten in der Bewegung inne. Sollte sie wirklich in diesem Moment und an diesem Ort das Huhn seines Geleges entledigen. Seufzend steckte sie das Korn zurück und ließ sich neben dem Huhn nieder, um es träumerisch zu betrachten.Huhngarten
Als nächste traf es die werte Vishvadika, die immer auf der Suche nach Wolle, im tiefen Gras, umweit der träumenden BiestyBird ein von dichter Wolle nahezu schon übergewichtiges Schaf entdeckte. Der Griff zu ihrer am Bund hängenden Schere war schon obligatorisch, doch besann auch sie sich eines Besseren, ließ sich neben BiestyBird auf den von Moos weichen Boden sinken.Hoftiere
Als letztes war die Reihe an Maddie Hayes. Mit voll kindlicher Entdeckerfreude streifte sie mal hierhin, mal dorthin, als sie plötzlich hinter einem Busch mit dem Fuß in etwas weiches einsank und stecken blieb. Verwundert sah sie hinab. Ihr Fuß steckte in einer unberührten Lehmgrube. Schmunzelnd zog sie ihn heraus, lehnte sich an einen nahen Baum und säuberte so gut es eben ging ihren Stiefel. Als sie jedoch aufblickte, zog sie unwillendlich scharf die Luft ein. Direkt vor ihr erbeben sich zwei Weiden, die vor der Last der Zweige sich schon bedenklich zu Boden neigten. Auch wenn sie es besser wusste, diesen unberührten Zauber des Gartens nicht zerstören wollte, so zuckte ihr Hand doch zum Messer, zu einladend schienen die Weidenruten ihr zuzuwinken, als wollten sie von ihr abgeerntet werden. Doch wie auch die zwei Damen vor ihr, so ließ sie davon ab und sank mit verzücktem Blick von den Weiden zu Boden und beschränkte sich darauf, die zu betrachten.Lehmfeld
Viel zu schnell schien die Zeit im verwilderten Garten zu vergehen und leicht wehmütig träumten die drei Redakteurinnen davon, Bob der Baumeister möge des Wegen kommen und ihnen eine Baugenehmigung für eine kleine Parzelle in diesem wundervollen Stück Natur mitten in der Stadt übergeben. Doch wird dies, genau wie ein weiteren Besuch in diesem fast schon verzauberten Reich jenseits des blauen Gartentores für die drei Damen ebenso wie für viele andere alteingesessene Bürger ein Traum bleiben, nur die Jungen und Kleinen werden in den Genuss kommen können, einen Weg hinein zu finden.Gartentor