Archiv März, 2010

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Mrz

Schein und Sein

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Im Strom der Gezeiten . Im Wechselspiel zwischen den Leben. Hin und her gerissen von einer Rolle zur nächsten. Sich verlierend in den Mühlen des Alltags. Der Selbsterkenntnis weiter Weg führt durch das Wechselspiel der Persönlichkeiten eines jeden selbst. Das Selbst dabei nie zu verlieren ist die Kunst, die das Leben einem jeden abverlangt. Vom Arbeiter zum Verführer. Von der braven untertänigen Magd zur tollkühnen Abenteurerin. Das Leben spielt mit uns so wie wir mit ihm. Niemand ist nur das eine oder das andere. Niemals werden wir aufhören zu entstehen, uns neu zu entdecken , uns neu zu finden und erneut zu verlieren.
In den Mühlen von Zeit und Raum schwebend in der Illusion des Selbst, das wir niemals ganz erkennen und doch zu erreichen streben. Im ewigen Strudel kämpfend, um nicht hinabgezogen zu werden in das Dunkel des Nichts. Nicht das Wenige zu verlieren, dass uns erhält.
Erkennen und Verlieren. Fallen und Aufstehen. Sein und Vergehen. Lieben und Hassen.
Das Leben lebt uns durch uns im ewigen Auf und Ab.verloren

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Mrz

Schnappschuss51

   Von: Maddie Hayes in Schnappschuss

Spieglein, Spieglein auf dem Markt…. so geschah es am Sonntag Abend, als der werte Oberste der Regierung und Hüter der Tore, der ehrenwerte MasterX einen neu im Lande  erschaffenen Spiegel auf dem Markt zu Anschauungszwecken aufstellte. Anschauungs- und nicht Hineinschauungszwecke, wie sich herausstellte. Es war eben nur ein Demonstrationsobjekt und als solches scheinbar ein wenig unausgeglichen.schnappschuss51

Diese Woche gibt es wieder spannendes aus dem Umland zu berichten:
Jonny, der Händler vom Marktplatz, kauft endlich Waren an, und motiviert so etliche Umländer dazu, ihre im Umland gesammelten Waren an den Mann zu bringen.
Ehemalige „Abfallprodukte“, und so mancher vorher unmögliche Beruf ist nun lohnenswert und interessant.

So kann man dieser Tage auch die Sammler wieder an jeder Ecke bewundern, die mehr oder weniger nützliches sammeln und auch Neulinge, die Ihre Kräuter vorher nur mühselig am Markt losgeworden sind, sind nun wieder voller Elan im Umland unterwegs und nehmen alles mit was sie kriegen können.

Man darf auch in der kommenden Woche gespannt sein, was das Umland in der nächsten Zeit, wo sich nun das Sammeln aller Items lohnt, noch alles zutage fördern wird.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine erfolgreiche und erlebnisreiche Woche.. und fröhliches Finden

euer Africarlos

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Mrz

Rathaus

   Von: DickeFee in Neues aus dem Rathaus

Rathaus

Neue Farben braucht das Land, sprach der oberste Ratsherr Kyaha und machte sich ans Werk, um Simkea noch bunter erstrahlen zu lassen. Nun hält der Frühling auch Einzug in unsere Kleidung. Wir freuen uns auf die fröhlichen Farben und hoffen auf ein Regenbogen Gruppenbild  vom Marktplatz, für eine der nächsten Ausgaben. Read the rest of this entry »

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Mrz

Klatschen und Klatschen…

   Von: Maddie Hayes in In eigener Sache

… können auch wir nur, wenn nicht ausschließlich Waren auf dem Markt in Rucksäcke geklatscht werden, der neuste Modefärbeschrei beklatscht wird, oder die bekannten Hände gegen die Stirn klatschen. Daher ein wenig weniger Geklatsche und wieder mehr Klatsch bitte, wir klatschen doch so gern.

…wenn es weg ist.

Wie oft wurde auf dieser Bank

schon geturtelt und gelacht,

so manche schöne Stund verbracht.

Wie viele Namen fanden dort,

schon ihren Platz,

an diesem Ort.

Es wurde oft vermutet

man hat es kommen sehn,

irgendwann musst es geschehn.

Die vielen Namen in dem Holz,

zerritzten diese Bank

zerstörten unseren ganzen Stolz.

Wo soll´n wir nun erzählen,

wo er nun fehlt der Platz,

wo finden wir Ersatz?

In so mancher Frühlingsnacht,

werden wir an dich denken,

die uns so viele Freud gebracht.schreibpult01

29
Mrz

Zu viel Mode ist der Mode Feind

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Da unsere Moderedakteurin unter den riesigen Berg neuer farbiger Kleidung nicht aufzufinden war und noch weniger ein Artikel von ihr, muss die geschätzte Leserschaft in dieser Woche leider sich mit nichts zufrieden geben… wir suchen weiter nach der liebsten Vishvadika und hoffen in der nächsten Woche die neusten gewagten Frühlingskollektionen präsentieren zu können.

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Mrz

Sir Dellards Schattenlicht

   Von: Liala in Schlagzeilen

Werte Leser,
an dieser Stelle sollte euch unter normalen Umständen der Artikel unserer Redakteurin Liala erwarten, in dem sie euch wieder einen der ganz speziellen Gegenstände Simkeas vorstellt. Unglücklicherweise jedoch scheint unserer geschätzten Kollegin in der letzten Woche einiges abhanden gekommen zu sein, unter anderem ihr Verstand.
Umso glücklicher sind wir, dass wir dieses Schauspiel auf dem Markt verfolgen konnten…

Liala: *wirr auf dem Markt umherlauf und plötzlich Sir Dellard fixier*
Liala: *auf ihn zutapper und mit gierigen Griffeln nach dem glitzernden Kristall greif, der seinen Kopf umschwirrt*

Sir Dellard: Seid gegrüßt, werte Lia, was verschägt Euch zu mir?

Liala: *verschreckt aufblick und die Hände an ihren Körper drück* *murmel* *nuschel*  *auf den Edelstein deut*

Sir Dellard: Was ist denn damit? *lächelt*

Liala: *wild gestikulierend erst zur Sonne, dann zur dunklen Ecke deut und sich ekstatisch am Kopf kratz*

Sir Dellard: Was wollt Ihr mir damit sagen? Sonne, dunkle Ecke… ach, Ihr meint, weil er schwarz ist und trotzdem leuchtet? Ja, wenn ich das erklären könnte, wäre ich einen Schritt weiter… ich habe den Stein selbst erst vor kurzem in den Kohlebergen gefunden. Ich hatte das Gefühl, als würde er mich rufen…

Liala: *den Kopf schiefleg und auf etwaige Stimmen lausch, dann mitleidig den Kopf schüttel* … *Sir Dellard dann mit umkreisendem Kristall erneut muster, bevor sie ihm einen Heller hinhält und fragend schaut*

Sir Dellard: *überlegt kurz* Nein, verkaufen werde ich ihn sicher nicht, nicht nachdem ich weiß, was für Mächte aus ihm herausbrechen können… außerdem könnte ich es nicht einmal, wenn ich wollte.

Liala flüstert zu Sir Dellard: *betrachtet erneut Sir D und den Kristall, verknotet dann die Finger der rechten und linken Hand ineinander und hält ihm dieses anatomisch fragwürdige Gebilde vors Gesicht*

Sir Dellard: Ja, er kreist unaufhörlich um meinen Kopf, und wenn ich ihn anfasse, passiert gar Schreckliches. Ich will es Euch lieber nicht vorführen, denn ich weiß nicht, ob ich die Macht in ihm immer bremsen kann. Auf jeden Fall ist er nun auf irgendeine Art und Weise, die ich nicht verstehe, mit mir verbunden.

Liala: *kurz auf seltsame Art auf ihren eigenen Ring schau, dann verwirrt den Kopf schüttel und sich scheinbar neu orientier, ehe sie Dell anlächelt und ihm die Hand hinhält*

Sir Dellard: *nimmt ihre hand* Nein, wenn Ihr ihn berührt, dann passiert auch ein Unheil, wisst Ihr? Der Stein hat mich zum alten Waldtempel gelockt und dort im Altar war ein Kerbe, in die zufälligerweise der Stein passte… als ich ihn einsetzte, wurde eine große Macht frei und ich sah die Geschichte hinter dem Stein. Ein einst vor Jahrhunderten böser Drache wurde von Hexern in diesem gefangen genommen und immer, wenn er nun berührt wird, verwandle ich mich in diesen und es kostet mich alle Kraft, ihn zu bremsen und nicht halb Simkea zu zerstören…

Liala: *quiekend einen Satz zurück mach und den Zeigefinger zitternd auf Dell richtet, die Augen starr auf ihn gerichtet*

Sir Dellard: Ja, Ihr hört richtig, ich verwandle mich dann in diesen riesigen Drachen. Und das wollen wir doch alle nicht, oder? … Ich hoffe, ich habe Euch nun nicht erschreckt.

Liala: *zitternd und ganz langsam zurückweich, dann mit einem Satz und einem erstickten Keuchen in der Luft dreh und schreiend in den Gassen Trents verschwindet*pc_custom_item01_8320_OPSUWXfio1_20100315

Mehr konnte uns nicht berichtet werden, zieht Eure eigenen Schlüsse daraus. Wir hoffen, Liala in der nächsten Woche in besserer Verfassung anzutreffen.

Die Redaktion

29
Mrz

Ist der Osterhase rosa?

   Von: Maddie Hayes in Schlagzeilen

Liebste Leserschaft,
ob er es ist oder nicht, davon versuchten sich verschiedene Redakteurinnen des Trenter Boten ein Bild zu machen, war ihnen doch von seltsamen Tieren auf dem Hof berichtet worden. Was sie dort fanden war zunächst sich selbst im Schlamm. Warnschilder vor der matschigen Kuhle, in der sich rosa Tierchen suhlten aufzustellen, war scheinbar vergessen worden. Ein Schild, das besagte, dass es sich bei diesen kurzohrigen quiekenden Kreaturen anscheinend um „Schweine“ handelte, machte die Hoffnung auf Ostereier zwar zunichte, doch eine probeweise geglückte Rasur der Tierchen brachte strubbelige Borsten in die Hände der Redakteurinnen. Dass diese jedoch zu Ostern besser nicht als Ostereier verwendet werden, darüber gibt es keine gegenteilige Meinung, sie schmecken nicht., wie ein tollkühner Selbstversuch (Anmerkung: für den Leser tun wir doch alles) zu Tage förderte. Read the rest of this entry »

Maddie oder die Geschichte mit den seltsamen Gegenständen
Nachdem die ehrenwerte und stellvertretende Chefredakteurin Maddie Hayes am letzten Wochenende voller Panik ob der Unzugänglichkeit des Lagers (der Bote berichtete darüber in der letzten Ausgabe, Anmerkung Der Redaktion) einen großen Haufen an Tuchbeuteln fertigte, und nun auf Jenem vergnügt herumsaß, ward sie nach dem Genuss eines vergifteten Pilzes, aus diesem Anlass sei noch einmal ausdrücklich von der abhängig machenden und zerstörerischen Wirkung der giftigen Pilze gewarnt, zu nichts nennenswert Produktiven mehr fähig. IceT, seines Zeichens Chefredakteur des Trenter Botens, versuchte vergeblich, Maddie wieder nüchtern zu machen. Egal ob er den Trenter Boten mit dem Feuer kombinierte, oder gar die Marktansicht zerstörte, all das entlockte nur ein mehr oder weniger irres Kichern von Seiten seiner Stellvertreterin. Die anwesende Redakteurin Corotica vermutete gar, dass auch das ehrenwerte Ratsmitglied IceT heimlich am vergifteten Pilz naschen würde, nachdem er selbst den Weltschöpfungsstein zerstörte. Allerdings ernüchterte diese Tat MrT schlagartig, und schnell brachte er alles wieder in Ordnung, bevor er verschwand, nicht jedoch, ohne vorher seiner Stellvertreterin zuerst eine Überlastung und dann ein Geröll in den Rucksack zu schmuggeln. (BB)

Maddie_IceT

RehUhu oder die Geschichte mit den sonderbaren Tieren
Immer wieder erscheinen Bürger fröhlich auf dem Markt und schmettern Rehuhu in die Runde. Wo jedoch mögen diese sonderbaren Tiere sein, vielmehr, was mögen sie sein. Ein Uhu, der einem Reh gefiel oder vielleicht ein Reh, dass die Nahrungskette missachtend einen Uhu verspeiste und nun an gar sonderbaren Nebenwirkungen leidet? Mit Sicherheit kann nur gesagt werden, dass diese Tiere oder was immer sie sein mögen, bisher nicht am Markt gesehen werden konnten. Unter Umständen bevölkern diese Kreaturen ja das Umland, den Himmel des Andoragebirges oder gar die verschneiten Weiten der Eisinsel. Für Hinweise zum Aufenthaltsort ist der Trenter Bote sehr dankbar, so jedoch bleibt nur über das mögliche Äußere des was immer es sein mag zu spekulieren.(MH)Rehuhu

Neuerungen oder die Geschichte mit den seltsamen Geschenken
Wieder einmal war eine Woche angefüllt mit den erstaunlichsten Erfindungen der Ratsherren. Allerdings staunten die Bewohner des Marktplatzes nicht schlecht, als Georgiana ihr Geburtstagsgeschenk, eine Flöte, auspackte und sie auch zugleich ausprobierte. Die dabei entstandene Musik schenkte sie ihrer Adoptivmutter.
Und auch der ehrenwerte Ratsherr balldruin versetzte den Markt in großes Staunen, als er ein Feuer verschenkte. Und damit niemand glaubt, hier werden Ammenmärchen erzählt, wurden diese Momente mit der Camera Obscura festgehalten. (BB)

seltsame Dinge

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Mrz

Leserbrief

   Von: BiestyBird in Leserbriefe

Liebe Redaktion,

als begeisteter Botenleser musste ich beim Rätsel feststellen das dort die Druckereiwichtel wieder mal unsauber gearbeitet haben. So musste ich nun als Frühstückszeitungsleser mit neun richtigen und einem falschen Buchstaben rütteln und schütteln. Dank zwei junge Frauen hat sich das dann schnell geklärt und ich habe mir noch einen Boten mit der richtigen Vorlage gekauft.
Eins muss man dem Druckereiwichtel ja lassen. Seine Korrekturen lassen nicht lange auf sich warten.
Schönen Gruß an den Fehlerdruckwichtel.

Schöne Grüße aus den Bergen

Parker

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Mrz

Anagrammpuzzle

   Von: BiestyBird in Rätsel

Die Lösung des letzten Rätsels lautete STEINPFEIL. Uns erreichten 7  richtige Einsendungen. Gewonnen haben:

1.

2.

3.

Die Redaktion des Trenter Boten gratuliert den Gewinnern herzlichst.

Und hier ein neues Simkea- Puzzle:

Simkea-Puzzle_29.03

Schickt die Lösung, die Anfangsbuchstaben der Bildtitel gut durchgeschüttelt (=Anagramm), und euren INGAME Namen  an: trenterbote@elbe-text.de (Achtung, geänderte Adresse!), oder ingame an BiestyBird.
Sollten mehrere richtige Lösungen eintreffen, entscheiden die Würfel.

Einsendeschluss ist Freitag, 02. April 2010
Redaktionsangehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Viel Spaß!!!

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Mrz

Das beste was es gibt…

   Von: DickeFee in Schlagzeilen

…sind die Bewohner Simkeas

Wie so oft am Sonntagabend, fragte ich mich was die Gesellschaft in Simkea denn ausmacht und beim Ausblick auf die Menge am Marktplatz, die dem Federspiel von Maddie Hayes, zusah durchfuhr es mich: Die Bewohner!

Bilder überrannten meine Sinne, Bilder die schon teilweise vergessen geglaubt waren.

Was wäre Simkea ohne seine Bewohner, die Gütigen, die Verliebten, die Fleißigen, die Nervigen, die Irren, die Abenteurer und die obersten Herren?

Ohne sie wäre Simkea leer und trostlos. Wie oft konnten wir schon beobachten wie Ware verschenkt wurde, um anderen zu helfen, wie oft wurde Neuankömmlingen schon mit Rat und Tat zur Seite gestanden oder wurden andere aus größter Not gerettet.

Ohne sie gäbe es keine Erfindungen, kein Geturtel, keine Szenen, keine Feiern, keine Geschenke und überhaupt wäre diese Fleckchen ohne uns Bewohner doch ziemlich arm dran.

Natürlich wären Fische, Wölfe, Rehe und etliche andere Tiere froh ohne uns leben zu können. Natürlich wäre die Natur von uns unberührt ebenso lebendig wie mit uns, jedoch…

Was wäre Simkea ohne Träume, ohne Fantasie, ohne Wünsche und ohne die großen Gefühle?

Gerade das machen aber die Bewohner aus. Das wir den Wunsch zur Verbesserung haben, das wir all unsere Hoffnung darin stecken, das das Gras auf der anderen Seite des Umlands grüner ist als dort, wo wir grade stehen. Wie groß ist unser Schmerz beim Begreifen, das auch dort nicht alles Gold ist was glänzt und wie unendlich ist dennoch der Wille seine Träume nicht über Bord zu werfen, sondern neue Wege zu gehen.

Wann immer wir fallen, wir stehen wieder auf. Wie oft man uns auch tot glaubt, wir kehren immer wieder zurück. Wie sehr man uns auch das Herz bricht, wir versuchen es doch immer aufs Neue. So sehr man sich manchmal nach Einsamkeit sehnt, kehren wir doch alle immer wieder nach Trent und auf den Marktplatz zurück.

Heimat ist halt doch immer noch dort, wo Menschen zusammenkommen, denen man sich verbunden fühlt.